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    "text": "Intro:\r\nWillkommen bei Redelust der Kommunikationspodcast. Hier dreht sich alles um die Kunst, souverän und wirkungsvoll zu kommunizieren. Besonders im Business. Kirstin Klug und Kristina Natum-Kohlenberg-Die Kommunikationsexpertinnen- machen deine Kommunikation erfolgreicher. Hör einfach rein. \r\n00:19 Begrüßung\r\nKristina:\r\nHallo Kirstin. \r\nKirstin:\r\nHallo Kristina. Ich freue mich auf unsere heutige Folge, denn heute geht es tatsächlich um ein Thema, das uns allen bestimmt früher oder später begegnet: Das Thema Schlagfertigkeit.\r\nIch sage es mal gleich vorweg. Auch ich habe Momente in meinem Leben gehabt, wo ich mir gewünscht hätte, einfach mal schneller oder klüger zu reagieren. So im Nachhinein ist man ja immer schlauer, sagt man. Kennst du das auch? \r\nKristina:\r\nJa, klar kenne ich das auch, weil dieser Moment, wenn man aus dem Gespräch raus ist und dann der perfekte Satz dann abends auf der Couch einfällt, viel zu spät.\r\nGenau darüber wollen wir heute sprechen. Wie kann ich in schwierigen Spitzen oder unangenehmen Situationen souverän reagieren, ohne mich rechtfertigen zu müssen oder in den Schlagabtausch zu rutschen? \r\nKirstin:\r\nJa, ich finde mal ganz gut, wenn wir in so ein Thema einsteigen, dass man einfach auch mal guckt, was von außen kommt. Und dann habe ich eine Email dazu gefunden, die uns vor kurzem erreicht hat.\r\nDie passt hier wirklich perfekt. Ich les die mal vor, und zwar im Betreff dann schon. Wie reagiere ich, wenn KollegInnen sticheln? \r\nLiebe Kristina, liebe Kirstin, ich arbeite als Projektleiterin in einer Agentur und habe oft mit verschiedenen Teams zu tun. Neulich hat eine Kollegin in einem Meeting vor allen anderen gesagt \"Warum stellst du so viele Fragen? Als Projektleiter und musst du doch auch Antworten liefern?\"\r\nIch war total überrumpelt. Ich wollte souverän bleiben, aber mir ist einfach nichts eingefallen. Und später habe ich mich geärgert, weil ich mich am liebsten erklärt oder gekontert hätte. Aber da war es zu spät. Habt ihr einen Tipp, wie man in so einer Situation schlagfertig reagieren kann, ohne gleich patzig zu wirken oder sich rechtfertigen zu müssen? Liebe Grüße, Anna aus München.\r\nKristina:\r\nOh, das ist ein super Beispiel und wahrscheinlich kennt jeder solche Momente. Man ist völlig überrascht. Die Bemerkung ist leicht spitz und innerlich fährt man erst mal so richtig hoch oder total runter. Genau deshalb sprechen wir heute darüber, wie Schlagfertigkeit funktioniert, wie man sie vor allen Dingen trainieren kann und warum eine gute Reaktion nicht immer eine schnelle sein muss.\r\nKirstin:\r\nUnd wir schauen uns auf jeden Fall auch mal an, was man in genau solchen Situationen sagen könnte, auch ohne sich jetzt vielleicht zu verteidigen oder in diesen Zynismus abzurutschen. Denn ich finde, Schlagfertigkeit kann auch charmant laufen, mit Haltung und ohne Angriff.\r\n02:50\r\nKapitel 1: Was ist Schlagfertigkeit überhaupt?\r\nKristina:\r\nJa, bevor wir jetzt aber zu den Techniken kommen, lass uns einmal schauen, was Schlagfertigkeit eigentlich bedeutet. Kirstin, was sagst du denn als Kniggeexpertin? \r\nKirstin:\r\nJa, also aus Kniggesicht ist Schlagfertigkeit für mich die Kunst, in schwierigen Momenten souverän zu bleiben. Also mit Stil, Respekt und klare Haltung. Für mich geht es da nicht darum, den anderen irgendwie bloßzustellen, sondern dass man sich selbst einfach auch an der Stelle treu bleibt, ohne sich selber zu verbiegen.\r\nKristina:\r\nDas ist spannend, was du sagst. Gerade dieser Punkt mit dem Stil, den finde ich auch so wichtig. Viele denken bei Schlagfertigkeit nämlich immer sofort an kontern oder irgendwie mit Witz. Aber dass es auch um respektvolles Auftreten geht, wird ganz oft unterschätzt. Als Mediatorin sehe ich jetzt Schlagfertigkeit als eine Form von bewusster Kommunikation. Es geht darum, in einem ganz emotional aufgeladenen Moment nicht impulsiv zu reagieren, sondern präsent zu sein mit Klarheit oder eben auch ohne Eskalation. Schlagfertigkeit kann deeskalierend wirken, wenn sie achtsam eingesetzt wird. \r\nKirstin:\r\nJa, total. Ich finde deine Ansicht als Mediatorin super wertvoll, weil es eben gar nicht oft um das Thema \"Was sage ich?\", sondern tatsächlich um das \"Wie bleibe ich denn in meiner Haltung und welche Haltung habe ich überhaupt?\". Gerade wenn es persönlich wird oder jemand übergriffig wird, ist Schlagfertigkeit wie so ein Schutzmechanismus.Aber halt eben einer mit Klasse. \r\nKristina:\r\nGenau. Und das Schöne finde ich ist, man kann das lernen, auch wenn man sich selbst nicht als besonders schlagfertig erst mal einschätzt. Es geht ja, das haben wir schon gesagt, nicht um Schnelligkeit, sondern um Klarheit.\r\n04:40\r\nKapitel 2: Warum sind manche Menschen schlagfertig und andere nicht?\r\nKirstin:\r\nWenn eine verbale Attacke kommt, dann passiert ja auch innerlich erst mal so ganz viel. Wahrscheinlich kennt das der eine oder andere, so typische Gedanken sind ja, was kann denn jetzt der andere damit gemeint haben? Warum sagt der das denn jetzt? Oder warum sagt sie das denn jetzt? Was habe ich denn falsch gemacht? Und das sind so innere Unsicherheiten, die sind erst mal völlig normal. Aber genau das ist es halt, was uns davon abhält, souverän zu reagieren. Das ist wirklich der Schlüssel. Die eigene Haltung, dass man einfach überlegt, nicht sofort in die Rechtfertigung oder in den Rückzug zu gehen, sondern man kann sich tatsächlich angewöhnen, dass man bewusst einen Schritt erst mal zurücktritt, um sich dann klar zu machen Ich muss jetzt nicht sofort antworten, aber ich darf souverän reagieren.\r\nKristina:\r\nJa, da würde ich sagen, stimme ich dir zu. Viele glauben, sie seien nicht schlagfertig, aber das stimmt eben oft nicht. Es liegt eher daran, dass sie gehemmt sind durch Perfektionismus, durch Angst, durch ein starkes Harmoniebedürfnis und auch ganz zentral durch das Bedürfnis, sich rechtfertigen zu wollen. So, jetzt lass uns mal schauen, was schlagfertige Menschen anders machen.\r\n05:57\r\nKapitel 3: Was machen schlagfertige Menschen anders?\r\nKirstin:\r\nJa, was machen schlagfertige Menschen anders? Die springen auf jeden Fall nicht auf jeden verbalen Ball an, sie verschaffen sich Zeit. Und die reagieren ja auch nicht immer sofort, sondern beobachten. Vielleicht erst mal atmen und dann entscheiden sie: \"Will ich überhaupt was sagen?\" Denn Schlagfertigkeit heißt ja nicht automatisch, eine Antwort geben zu müssen. Das ist vielleicht in manchen Köpfen so drin. Das heißt ja eher, sich bewusst zu entscheiden, ob und wie ich reagiere. \r\nKristina:\r\nDas heißt, du musst dich nicht rechtfertigen. Nicht jede Spitze, nicht jeder Kommentar verdient auch eine Erklärung. Manchmal ist die souveränste Reaktion einfach, nicht zu reagieren. So ein bisschen die Mundwinkel leicht zu verziehen, den Gesprächspartner einfach nur anzuschauen und dann mit dem eigentlichen Thema fortzufahren. \r\nKirstin:\r\nJa, genau so ein Blick kann absolut ausreichen. So bildlich gesprochen. Du schaust so kurz über deine Brille und signalisiert: Ich habe deinen Kommentar gehört und ich entscheide, dass es jetzt zeitlich gar nicht passt oder dass ich einfach darauf gar nicht eingehe. Mir fällt da immer meine Freundin aus der Schulzeit ein, die hatte tatsächlich ein Talent, die konnte so eine Augenbraue hochziehen. Ich hab das leider nicht. Es gibt ja Menschen, die können das. Aber vielleicht hat ja jeder gerade so ein Bild, wo man weiß: Ah ja, es gibt auch Menschen, die können so ohne Worte reden. Du weißt sofort, was Sache ist. Das wäre ja auch eine schlagfertige Reaktion. \r\n07:24\r\nKapitel 4: Welche Möglichkeiten der Reaktion gibt es?\r\nKristina:\r\nDas sagt irgendwie auch so viel. Ich würd mal sagen, lass uns doch mal durchleuchten, welche möglichen Reaktionen es denn gibt.\r\nUnd damit kommen wir dann vielleicht auch auf die Frage von Anna zurück, denn Anna wurde ja in ihrem Meeting gefragt, weshalb sie so viele Fragen stelle. Sie solle doch Antworten liefern. Mir fallen hier direkt mal drei Arten ein, wie sie hätte reagieren können. \r\nAlso das erste ist, finde ich, souverän und professionell. Als Beispiel: \"Gute Fragen führen meist zu besseren Antworten. Und genau darauf arbeite ich hin.\" Damit machst du klar, die Fragen haben einen Zweck. Du bist dabei ganz ruhig, du bist kompetent und du wirkst absolut selbstbewusst. \r\nDas zweite, was mir einfällt, das ist halt so zustimmend und mit so einem Dreh. Soll heißen, ich mach mal ein Beispiel: \"Stimmt. Und genau deshalb frage ich so viel, damit die Antworten wirklich passen.\" Damit gibst du dem Einwand erst mal scheinbar recht, nutzt ihn aber für deine eigene Argumentation. \r\nUnd das dritte: klar und ja klar mit Struktur. Das heißt als Beispiel hier: \"Ich liefere sehr gerne Antworten, aber erst wenn ich das Problem wirklich verstehe. Sonst treffen wir nur ins Blaue.\" Das heißt du führst ins Ziel zurück, bist dabei lösungsorientiert, aber eben auch sachlich.\r\nKirstin, was fällt dir noch ein? \r\nKirstin:\r\nIch reagiere tatsächlich auch gerne mit einem leichten Augenzwinkern oder humorvoll. Das ist so meine Art, die komme ich ganz gut mit rum. Zum Beispiel. Das stimmt. Aber keine Sorge, ich habe das Ziel fest im Blick. Das wäre jetzt aber, was man da sagen kann. Also ein bisschen leicht charmant, aber auch doch mit einer ganz klaren Haltung.\r\nUnd dann fällt mir noch ein, dass man so spiegelnt und ruhig, so ein bisschen provokant natürlich auch antworten kann. \"Interessant, dass Sie das sagen. Was irritiert Sie denn gerade an meiner Frage?\" Da dreht man quasi so den Fokus zurück, weg von sich, so ganz ruhig, aber dann doch sehr bestimmend. \r\nKristina:\r\nJa, finde ich auch klasse. Das waren jetzt zwar ganz konkrete Tipps zu Annas Frage, aber die lassen sich auch genauso auf ganz viele andere Situationen beziehen.\r\nSoll heißen, schlagfertig reagieren kannst du sachlich, humorvoll oder vielleicht auch so ein bisschen leicht provokant mit einem Augenzwinkern. Und diese Antwortmöglichkeiten sorgen dann für Klarheit und behalten aber immer eine positive Haltung.\r\n09:59\r\nKapitel 5: Schlagfertig antworten - Berühmte Beispiele\r\nKirstin:\r\nJa, zum Thema Schlagfertigkeit gibt es ja auch ganz schöne Beispiele von berühmten Personen. Vielleicht kommen wir da einfach mal rein. Was wir da noch lernen können. \r\nKristina:\r\nJa, da fällt mir immer Helmut Schmidt ein. Der wurde gefragt, welche Visionen er hat und er antwortete damals: Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen. \r\nKirstin:\r\nJa, wie hättet ihr denn darauf reagiert?\r\nDas wäre ja mal schön für unsere Zuhörerschaft. Ihr kennt ja jetzt schon einige Tipps und Tricks? Schreibt doch mal eure Ideen gerne in die Kommentare. Wir sind schon sehr gespannt, was da ankommt von euch an Ideen. Und Kristina, wie wäre denn deine Reaktion gewesen? \r\nKristina:\r\nJa, das ist jetzt mal eine Frage auf so eine berühmte Aussage. Aber wenn wir jetzt mal bei unseren Tipps bleiben, dann würde ich jetzt erst mal versuchen sachlich zu reagieren. Also so in die Richtung. \"Ich formuliere meine Frage dann noch mal anders. Welche Ziele haben Sie denn für die nächste Legislaturperiode?\" Oder aber auch humorvoll? \"Können Sie mir da vielleicht einen guten Arzt empfehlen?\" Wobei, ob ich das jetzt Helmut Schmidt gefragt hätte lassen wir mal außen vor. Aber grundsätzlich finde ich mit Humor und Augenzwinkern immer sehr charmant. \r\nKirstin:\r\nIch wäre bei Variante zwei auf jeden Fall dabei. Ja, ich hab da auch noch ein schönes Beispiel einer amerikanischen Autorin - Shonda Rhimes- wahrscheinlich kennt sie jeder hier oder vielleicht auch nicht. Die wurde mal gefragt: \"Warum hast du dich denn entschieden, als Frau im Fernsehgeschäft durchzustarten?\" Und dann hat sie geantwortet: \"Warum nicht? Männer machen es doch auch.\" Also das war so ziemlich schnörkellos, wie sie da geantwortet hat, direkt und ohne Angriff.\r\nWenn ich auch ganz klassisch und dann, ich weiß, wir haben vorab mal kurz darüber gesprochen, ich bringe es jetzt trotzdem und oute mich. Ich bin ein absoluter Fan von Harald Schmidt, auch wenn der schon etwas älteren Jahrgangs ist. Ich finde trotzdem noch klasse und er passt für mich so zur Schlagfertigkeit. Und von dem habe ich mir einen Satz mal mitgenommen. Der passt ganz oft bei so unpassenden oder hypothetischen Fragen. Nämlich grundsätzlich, wenn man so was Unpassendes kommt, dass man einfach sagt: \"Ich stimme Ihnen prinzipiell zu, ich verstehe nur Ihre Frage nicht.\" Der schießt so schön leichtfertig aus der Hüfte. Der ist aber nicht laut, nicht plump, so immer so mit Intelligenz, Stil und dieser herrlich trockenen Art! Das ist ein schöner Satz, den ich mir mal von ihm mitgenommen habe.\r\n12:25\r\nKapitel 6: Abschlussfazit\r\nKristina:\r\nJa, grundsätzlich finde ich den natürlich auch super; viel zu selten in letzter Zeit zu sehen. \r\nKirstin:\r\nDas stimmt ja. \r\nKristina:\r\nGut, solche gezielten Antworten wie wir die jetzt gerade so gegeben haben, die kann man halt üben. Und das ist auch wichtig, dass man die in bestimmten Situationen dann draufhat, weil man möchte ja nicht immer abends auf der Couch sitzen und sich ärgern.\r\nAber wir haben natürlich aber erst mal auch Tipps und das ist dann auch gleichzeitig auch schon unser Fazit, was sofort und wirklich jederzeit funktioniert. Und da würde ich jetzt gern mitgeben:\r\nSo erstens: Die Gegenfrage! Als Beispiel: \"Können Sie mir erklären, warum Ihnen das gerade so wichtig ist?\" Die Frage geht nämlich immer oder \"Wie kommen Sie da jetzt gerade da drauf?\"\r\nDas zweite ist die sogenannte 2-Silben-Antwort. Also so was wie Aha oder soso. Oder bei guten Freunden. Da sage ich dann aber auch gerne mal mit einem Augenzwinkern \"Merkst du selber, oder?\" Kennt ihr, dann macht man einfach mit dem weiter, wobei man unterbrochen wurde. \r\nJa, und das dritte, das ist dann halt noch mal der Humor. Zum Beispiel: \"Mensch, jetzt haben Sie mich aber erwischt.\" Augenzwinkern, Augenzwinkern, Augenzwinkern. \r\nAllerdings immer wichtig, vor allen Dingen hier das richtige Timing. Das heißt, du hast in der Regel etwa drei Sekunden, um zu reagieren. Danach ist der Moment leider schon verflogen. Deshalb bereite dich echt vor, versuch dir eine Variante zu merken, die zu dir passt und die du dann eigentlich immer, immer abrufen kannst. Und so kannst du in wenigen Sekunden eine Reaktion bringen und verlierst nicht deine Wirkung. \r\nKirstin:\r\nJa, und ich meine, es gibt ja auch schon mal Situationen, wo man vielleicht doch mal konkreter antworten soll, wo man sich vielleicht nicht zurücknehmen kann immer. Und in manche Situationen so typische aus dem Berufsalltag, in denen so Schlagfertigkeit besonders gefragt ist. Da kann man sich sogar aktiv vorbereiten. Ich denke jetzt da gerade speziell an zum Beispiel eine Präsentation von einem größeren Publikum. Da kann man sich natürlich vorab schon mal Gedanken machen, also zum Beispiel über das Publikum überhaupt, wer sitzt denn da generell? Kenne ich vielleicht schon jemanden, der gerne stichelt? Dann kann man sich da natürlich immer drauf einstellen, wenn man das weiß. Und wie könnte ich vielleicht sogar souverän schon auf Zwischenrufe reagieren?\r\nIch hab mal so ein bisschen überlegt, was könnten so typische Zurufe bei so einer Präsentation sein? \r\nDa könnte zum Beispiel kommen: \"Das klingt aber alles sehr theoretisch. Haben Sie das überhaupt mal umgesetzt?\" Und da ist natürlich die Frage, wie kann ich darauf reagieren? Da kann man sich ja mal darauf vorbereiten. Zum Beispiel könnte man sagen: \"Vielen Dank für die Frage.90 % basiert tatsächlich auf echten Projekten und die restlichen 10 %, die sind fürs Entertainment.\" Augenzwinkern und Lächeln. Sich vorweg Gedanken zu machen ist immer hilfreich. Einfach mal zu überlegen, was könnte eventuell kommen, und ich finde immer, wer vorbereitet ist, dann läuft das ganze etwas lockerer. Also je besser du vorbereitet bist auf typische Situation, auf Menschen und Kommentare, desto entspannter kannst du einfach auch reagieren und Vorbereitung ist ja kein Widerspruch zu Schlagfertigkeit, sondern vielleicht sogar eher der Schlüssel dazu.\r\nKristina:\r\nJa, für mich auch. Also Schlagfertigkeit ist Übung und Schlagfertigkeit kann man lernen. Und Kirstin, ich glaube, das ist schon so ein gelungenes Abschlussfazit für unseren heutigen Podcast. Und was ich dann allerdings noch ganz kurz an der Stelle ergänzen und zwar damit: Fragt euch bitte immer, was ihr mit einer bestimmten Reaktion erzielen wollt. Wollt ihr in die Diskussion gehen? Wollt ihr das Gesagte einfach stehen lassen? Wollt ihr Grenzen setzen? Oder wollt ihr einfach Haltung zeigen? Schlagfertigkeit heißt nicht Ich habe immer die perfekte Antwort. Sondern ich entscheide bewusst, wie ich reagiere oder ob ich überhaupt reagiere und ich muss mich nicht erklären und schon gar nicht rechtfertigen. \r\nKirstin:\r\nJa, also Kristina, besser hätte ich es ja gar nicht auf den Punkt bringen können. Vielen Dank für das Fazit aus unserem heutigen Austausch und vielen Dank fürs Zuhören erst mal an der Stelle. Und wenn euch diese Folge gefallen hat oder wenn ihr jemanden kennt, der vielleicht manchmal tatsächlich auch sprachlos ist, wenn es darauf ankommt, dann schickt doch die Folge gerne mal weiter. Und bitte denkt daran, du bist nicht weniger schlagfertig, du bist vielleicht auch einfach nur zu höflich. Das ist völlig okay. Aber du darfst halt auch lernen, dich zu zeigen. Souverän und klar und ganz du. \r\nKristina:\r\nGenau. Ja, Mensch, Und wenn euch das gefallen hat, dann freuen wir uns über eine Bewertung. Hinterlasst doch gerne fünf Sterne da, wo immer ihr jetzt auch zuhört. Und ja, hört einfach auch wieder zu beim nächsten Mal bei \"Redelust-der Kommunikationspodcast und dann von meiner Seite aus Tschüss und bleibt interessiert.\r\nKirstin:\r\nJa, auch von meiner Seite aus: Tschüss und bis zum nächsten Mal. \r\n17:26\r\nOutro:\r\nDas war Redelust-der Kommunikationspodcast. Danke, dass du dabei warst. Wir freuen uns, Dich in der nächsten Folge wieder mit spannenden Insights und praktischen Tools zu begleiten. Bis dahin: Bleib kommunikativ.",
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