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    "text": "Intro:\nWillkommen bei Redelust der Kommunikationspodcast. Hier dreht sich alles um die Kunst, souverän und wirkungsvoll zu kommunizieren. Besonders im Business. Kirstin Kluck und Kristina Natum-Kohlenberg -Die Kommunikationsexpertinnen- machen deine Kommunikation erfolgreicher. Hör einfach rein."
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    "text": "Kristina:\nHallo Kirstin."
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    "text": "Kirstin:\nHallo Kristina und ein Hallo an alle, die gerade zuhören. Wir haben heute ein schönes Wort, das wir als Thema haben, das viele von uns vielleicht oft auf der Zunge liegen haben und dann doch nicht über die Lippen bekommen. Es geht um das Wort Nein und die Anregung zu diesem Thema. Die kam diesmal von euch, nämlich ganz konkret von einer deiner Seminarteilnehmerinnen. Kristina, jetzt erzähl uns doch mal."
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    "text": "Kristina:\nGenau. Letzte Woche ging es in einem meiner Rhetorikseminare unter anderem um das Thema charmant, aber bestimmt Nein-sagen. In einer Pause kam dann Laura auf mich zu. Laura arbeitet seit knapp zwei Jahren im HR Bereich und erzählte, dass sie das Gefühl hat, nur dann den Erwartungen von ihren Vorgesetzten, KollegInnen und Kunden gerecht zu werden, wenn sie wirklich jede Anfrage annimmt und immer ja sagt. Sie hat Angst, als unflexibel oder unkooperativ zu wirken, wenn sie Nein sagt. Dabei weiß sie eigentlich, dass ihr keine negativen Konsequenzen wie eine Kündigung drohen. Und trotzdem, im entscheidenden Moment bleibt ihr das Nein regelrecht im Hals stecken. Und weißt du, Kirstin, ich glaube, viele Menschen wissen eigentlich, wie man Nein sagt. Sie trauen sich nur nicht."
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    "text": "Kirstin:\nJa, was steckt wirklich dahinter, wenn wir nicht Nein sagen? Und das ist ja ganz oft gar kein Technikproblem, sondern wirklich so ein innerer Konflikt. Also ganz viele haben diesen Satz so im Kopf: Ich darf andere nicht enttäuschen, ich darf nicht Nein sagen."
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    "text": "Kirstin:\nAbsolut. Also die Gründe, weshalb viele Personen oder Menschen nicht Nein sagen können, sind tief verwurzelt. Das kann zum Beispiel sein, dass sie Angst vor Ablehnung haben, weil vielleicht man einfach so diesen Gedanken hat. Ich will gemocht werden. Also besser kein Nein. Oder der Punkt, dass Menschen so ein Streben nach Harmonie haben. Die wollen jegliche Konflikte vermeiden um jeden Preis. Und da passt natürlich dann auch kein Nein. Oder sind vielleicht auch diese inneren Konflikte so alte Glaubenssätze? Zum Beispiel: Ich muss immer hilfsbereit sein, also kann ich nicht nein sagen. Es ist natürlich aber so: Wir dürfen nicht vergessen, dass wenn ich ein Ja sage, das nicht ehrlich gemeint ist oder das ich mir vielleicht so selber irgendwie auferlegt habe, dann führt das langfristig einfach zu Frust, zu Überforderung. Und manchmal kann das sogar richtig im Beziehungsstress enden."
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    "text": "Kristina:\nOder zu Burnout. Viele machen sich ja auch kaputt, weil sie nie nein sagen. Im Job, in der Familie und auch im Freundeskreis."
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    "text": "Kirstin:\nDas Spannende dabei ist allerdings, dass wir insgesamt ja gar nicht so positiv über Jasager denken. Also da wird ja ganz oft behauptet, Jasager, ja, die haben gar keine eigene Meinung, die sind wie so ein Fähnchen im Wind. Oder oft sind einfach Neinsager sogar viel erfolgreicher und glücklicher im Job oder insgesamt sogar im ganzen Leben. Das Ganze ist schon wirklich paradox. Man denkt ja, wer immer hilft, kommt weiter. Aber das Gegenteil ist oft der Fall."
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    "text": "Kristina:\nJa, völlig richtig."
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    "text": "Kristina:\nGenau. Nämlich diese Menschen sagen Nein, nicht aus Trotz, sondern weil sie ihre Ziele kennen. Sie verschwenden ihre Zeit nicht mit allem, was da einfach mal so reinschneit."
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    "text": "Kirstin:\nJa, sie wirken auch klarer. Ich habe das selber mal erlebt bei so einer Führungskraft, die hat das wirklich richtig gut gemacht. Die war ganz ruhig, freundlich, aber die hat bestimmt Nein gesagt. Immer so ein bisschen ein Ausschnitt aus der Situation wiedergeben. Die war in einer Meetingrunde oder wir waren in einem Meeting und ganz unerwartet kam noch so eine weitere Kundenanforderungen rein, wie es manchmal so ist. Und es wurde dazu eine Präsentation benötigt, und zwar relativ zeitnah. Ich glaube, das waren damals zwei Tage und es wurde also offen in die Runde gefragt, wer diese Präsentation erstellen kann und diese Teamleiterin, die war dafür bekannt, dass die einfach die besten Präsentationen ganz schnell umsetzen konnte. Und so haben halt alle die erwartungsvoll mal angeschaut und dann hat sie ganz souverän reagiert und ganz locker gesagt: Das passt bei mir diese Woche nicht rein, a müssen wir eine andere Lösung finden. Und das hat sofort gesessen. Das hatte so was respektvolles von eher nicht, weil die jetzt irgendwie hart war, sondern weil man gemerkt hat, die meint, was sie sagt. Und da hat jetzt auch nicht das Wort Nein irgendwo gefehlt. Das war nicht, als wenn sie es nicht machen wollte. Darum ging es gar nicht, sondern die war ganz klar in der Aussage. Also Nein sagen bedeutet auch, ich hätte das wahrscheinlich nächste Woche geschafft, aber jetzt in diesem kurzen Zeitfenster nicht. Und hat damit einfach auch mal den Ball abgegeben an die anderen.\nDas fand ich also in der Situation auch ganz wichtig, wenn es um das Thema Neinsagen geht."
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    "text": "Kristina:\nUnd ich finde, das ist ein ganz wichtiger Punkt, nämlich diese Klarheit, mit der sie das geäußert hat. Sie schafft ja auch Vertrauen, also Vertrauen auch in ihre Person, dass sie wirklich weiß, was sie kann und was sie leisten kann. Und dass sie eben nicht nur Ja sagt, um anderen zu gefallen oder ähnliches. Denn dann kann ich mich sowohl auf ein Ja war ihr aber eben auch auf das Nein verlassen."
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    "text": "Kristina:\nJa, genau das macht ja. Also eigentlich ist ja ein Neinsagen auch mal ein Erfolgsfaktor, nämlich für Klarheit, für Fokus und für finde ich auch gesunde Grenzen."
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    "text": "Kristina:\nUnd am Ende sogar für Beziehungen, weil man aufrichtig bleibt mit sich selbst und eben auch mit anderen. Ich kann da ja auch einfach mal aus meinem persönlichen Alltag ein Beispiel bringen. Ein langjähriger Kunde von mir wollte mich für ein Großprojekt gewinnen. Derzeit Raum, über den das Projekt laufen sollte. Der war extrem lang und die Aufgabe war zwar auch super spannend, aber er konnte für das Projekt nicht so viel zahlen wie ich für angemessen gehalten habe. Und das war halt schwierig an der ganzen Sache, weil als Selbstständiger musst du einfach schauen: Ja, du will spannende Aufgaben, Gewinn, du willst auch Kunden weiter behalten, aber es muss am Ende eben auch finanziell passen und vom Aufwand her passen. Und da habe ich mir einfach ganz, ganz viele Tage Gedanken zu gemacht und letztendlich habe ich das Projekt abgelehnt und es ist mir schwergefallen. Und da muss ich einfach auch sagen Selbst wenn du selber immer im Auftrag bist, andere zu beraten, zu coachen, selber als Trainerin unterwegs bist, das ist schön. Aber natürlich hat man so seine eigenen Themen ja auch und fragt sich manchmal: Was ist das Richtige? Mache ich das gut? Mache ich das nicht so gut und zweifelt da auch ein Stück weit. Und in dem Moment habe ich dann wirklich reiflich überlegt und dann bin ich zu dieser Entscheidung gekommen und finde, daran bin ich dann letztendlich ja auch irgendwie ein Stückweit weitergekommen und gewachsen. Das Interessante an der Geschichte ist jetzt, dass sich mein Kunde nach ein paar Tagen zurückgemeldet hat und mir ein deutlich besseres Angebot machen konnte. Und das war fast so, als hätte er mein Nein wirklich gespürt und gemerkt, dass ich es echt ernst meine. Das war für mich so ein Moment, in dem ich gesehen habe, wie ein klares und respektvolles Nein sogar die Beziehung stärkt und eben nicht schwächt."
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    "text": "Kirstin:\nDas ist ja echt spannend, finde ich. Eine ganz tolle Geschichte, die da erzählt aus deinem eigenen Berufsleben, aus deiner eigenen Erfahrung. Und das zeigt ja eigentlich auch der Kunde hat ja jetzt die Wahl. Der hätte ja auch einfach sich enttäuscht abwenden können. Aber offensichtlich hat er deine Entscheidung wirklich respektiert und gewürdigt, dass du deine Kapazitäten nicht überstrapaziert und so hast du wirklich souverän gewirkt und du stehst du deinen Prinzipien und zu deinen Werten. Das finde ich ganz wichtig und einfach auch, dass man selber für sich muss man ja auch ein stückweit Eigenverantwortung übernehmen und auch für sich selber gut sorgen."
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    "text": "Kristina:\nJa, ich glaube das Nein, das war so kraftvoll an der Stelle, weil er gemerkt hat, dass ich, wie du sagst, meine Grenzen kenne und ich halt auch Arbeit nicht um jeden Preis annehme. Es war eben ein ehrliches Nein und das hat etwas im Vertrauen zwischen uns gestärkt."
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    "text": "Kirstin:\nWirklich ein gutes Beispiel dafür gewesen, Das Neinsagen nicht einfach nur eine Abgrenzung ist, sondern auch eine Erklärung. Ein Schritt hin, einfach auch mehr Klarheit reinzubringen und gegenseitigen Respekt zu zeigen. Klasse. Man zeigt ja, ich weiß, was mir wichtig ist und ich bin bereit, dafür einzustehen."
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    "text": "Kristina:\nJa, und es hat mich in meiner Rolle auch echt gestärkt. Wenn ich für mich selbst einstehe und meine Grenzen klar kommuniziere, dann bin ich viel sicherer mit mir und auch mit meiner Arbeit. Und damit bin ich natürlich dann auch erfolgreicher. Das hat mir in diesem Fall nicht nur ein besseres Angebot eingebracht, sondern auch langfristig mehr Selbstvertrauen und auch Zufriedenheit."
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    "text": "Kirstin:\nJa, das zeigt einfach, dass ein Nein niemals eine Schwäche ist. So, das können wir, glaube ich, auf jeden Fall noch mal festhalten, sondern ganz im Gegenteil, das kann zu einem besseren Ergebnis führen, sieht man ja in dem Fall, weil man hier natürlich viel klarer und respektvoller handelt. An dieser Stelle würde ich vielleicht auch gerne mal die folgenden Tipps einfach mitgeben. Als erstes: Wer nein sagt, der entscheidet sich für das Wesentliche und wird genau deshalb oft erfolgreicher. Und als zweiten Tipp, dass ein echtes Nein oft wirklich wertvoller ist als zehn halbherzige Jas. Dann lieber einmal nein. Und als dritten Tipp: Nein sagen ist kein Egotrip. Das ist Selbstführung und die Basis für den echten Erfolg und auch für eigene Zufriedenheit."
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    "text": "Kristina:\nUnd es geht dabei nicht nur um das Nein an sich, sondern auch darum, wie wir es kommunizieren. Wenn wir Nein sagen, weil wir unsere eigenen Werte und Bedürfnisse respektieren, dann kommt das beim anderen gut an und das dürft ihr auch an der Stelle wirklich glauben, denn wir sprechen ja, wie wir euch gerade erzählt haben, aus eigener Erfahrung. Also es führt zu mehr Vertrauen und Respekt füreinander."
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    "text": "Kirstin:\nJa, jetzt können wir natürlich mal schauen, wie man lernen kann, nein zu sagen. Und die Art und Weise ist wichtig. Und da gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, wie ihr es euch erleichtern könnt, Nein zu sagen. Vielleicht haben wir hier mal so drei alltagstaugliche Ideen dazu. Also klar und freundlich auf jeden Fall formulieren. Nein heißt ja nicht immer unhöflich sein. Ein Formulierungstipp wäre zum Beispiel. Danke, dass du an mich denkst. Das passt für mich gerade nicht. Ein höfliches Nein. Als zweite Idee so eine Minipause mit einzubauen, bevor man automatisch Ja sagt, dass man einfach mal kurz innehält. Beispiel wäre Kannst du die Präsentation bis morgen übernehmen und dann kann da eine Antwort sein. Ich schau kurz, ob das zeitlich passt und dann sage ich dir gleich Bescheid. Dann hat man diese kleine Pause mit eingebaut und kann sich das noch mal in Ruhe dann überlegen. Und als dritte Idee, dass man einfach Alternativen anbietet. Du grenzt dich ab, ohne dass du dann die Türe dann in dem Moment einfach zuschlägst, wenn wir dafür die meisten Beispiele Was mir einfällt wäre. Ich kann das leider heute nicht übernehmen, aber ich hätte morgen Nachmittag Kapazität. Dann hast du halt hier an der Stelle dein Gegenüber gezeigt. Ich nehme dich ernst und ihm eine Möglichkeit geboten, ihn auch zu unterstützen und hast dann nicht abgeblockt. Wenn du dich damit besser fühlst, ist das auch meine Idee."
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    "text": "Kristina:\nJa, ich finde es auch. Das sind drei Tipps. Die funktionieren in der Regel immer. Und von mir auch noch ein kleiner Tipp an der Stelle Das ist etwas, was auch im Alltag bei mir immer wirkt, nämlich die sogenannte Neinformel. Also das heißt, legt euch eine Neinformel zurecht, die ihr jederzeit abrufen könnt, wie bei so einem mentalen Spickzettel quasi. Und diese Formel lautet Wertschätzung plus klares Nein plus eventuell noch eine kurze Begründung und eventuell dann sogar noch ein Alternativangebot machen. Ich habe euch mal ein Beispiel dazu mitgebracht. Das könnte lauten: Danke für die Einladung. Ich mag unsere Treffen sehr, aber ich brauche heute Abend einfach mal ein bisschen Zeit für mich. Lass uns bald was Neues ausmachen. Die Wertschätzung, die entschärft an der Stelle das. Nein, es wirkt nicht so hart. Die Klarheit verhindert Missverständnisse. Und eine Begründung schafft Verständnis, ohne dich zu rechtfertigen. Und die Alternative am Schluss, die zeigt: Ich sage Nein zur Sache, aber nicht zur Person."
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    "text": "Kirstin:\nWer macht die Arbeit, wenn alle Nein sagen? Ach, das höre ich jetzt schon, dass sich das einige von euch bestimmt gerade Frage stelle."
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    "text": "Kristina:\nExakt. Das klingt auch erst mal total logisch, oder? Aber dahinter steckt, finde ich, ein Denkfehler."
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    "text": "Kirstin:\nJa, auf jeden Fall sagen ja nicht alle Nein. Es geht ja gar nicht darum, jetzt kollektiv zu verweigern und immer nein zu sagen und keiner macht den Job mehr, sondern es geht ja darum, bewusst zu entscheiden, was jetzt gerade passt und was nicht. Und nicht immer generell von Jasager dann zum Neinsager zu werden. Ich sag dann nicht, ich helfe nie mehr, sondern ich sage, ich helfe dort, wo es passt und nicht automatisch."
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    "text": "Kristina:\nWenn alle das machen würden, Überlegt ja sagen statt aus Pflichtgefühl, dann würde sich Arbeit auch viel fairer verteilen. Denn im Moment landen Arbeiten ja oft bei den Dauerjasager an und Sagerinnen, die sich irgendwann komplett verausgaben."
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    "text": "Kirstin:\nJa, genau. Und da liegt ja auch der Knackpunkt. Wenn genau diese Menschen anfangen nein zu sagen, dann wird plötzlich sichtbar, wo es wirklich in der Organisation klemmt. Also wer trägt was wirklich und wer übernimmt denn Verantwortung?"
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    "text": "Kristina:\nIch habe das mal in einem Team erlebt, da war eine Kollegin und die hat ganz freundlich, aber auch ganz klar gesagt, dass sie die Aufgabe diesmal nicht übernehmen kann.\nDa gab es erst mal bei allen anderen Stirnrunzeln. Aber dann hat das Team halt gemerkt, wir müssen da anders planen und zack, da haben sich die Strukturen nachhaltig verbessert."
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    "text": "Kristina:\nUnd genau darum geht es doch nicht aus Bequemlichkeit Nein zu sagen, sondern eben aus Klarheit. Nicht um sich rauszuziehen, sondern um faire Verteilung und bessere Zusammenarbeit möglich zu machen. Und vielleicht ist das auch eine gute Frage für euch da draußen, nämlich: Wo seid ihr? Vielleicht ja, obwohl ein Nein ehrlicher gewesen wär, schreibt uns das doch gerne mal in die Kommentare."
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    "text": "Kristina:\nIch denke, es ist Zeit, dass wir ein Fazit zu unserem heutigen Thema Neinsagen ziehen können. Denn was wir heute mitnehmen sollten, ist: Neinsagen ist kein Egotrip. Es ist Selbstführung. Und, glaube ich, der wichtigste Punkt hier ist: Es schützt unsere eigene Energie. Das schafft einfach viel mehr Klarheit. Und es ermöglicht auch, bessere Entscheidungen zu treffen."
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    "text": "Kristina:\nDenn wer immer nur Ja sagt, der verliert langfristig oft den Fokus und manchmal auch den Respekt vor sich selbst und eben auch bei anderen."
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    "text": "Kirstin:\nDeshalb übt das Nein in kleinen Schritten. Zum Beispiel im Kleinen bei Menschen, die euch wohlgesonnen sind und schaut, was einfach passiert. Denn oft entsteht ja genau dadurch der Raum für das, was wirklich wichtig ist.\nUnd damit sind wir beim Ende der heutigen Folge angekommen. Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr jemanden kennt, der öfter mal Nein sagen sollte, dann schickt sie gerne weiter. Wir freuen uns auf jeden Fall und das ist uns immer ganz wichtig über eine Bewertung. Denn davon lebt es bei uns. Wenn es euch gefallen hat, hinterlasst doch gerne fünf Sterne für. Rede los. Der Kommunikationspodcast"
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    "text": "Outro:\nDas war Redelust der Kommunikation. Podcast. Danke, dass du dabei warst. Wir freuen uns, Dich in der nächsten Folge wieder mit spannenden Insights und praktischen Tools zu begleiten. Bis dahin bleibt kommunikativ."
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