[
  {
    "start": 0.758,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin Moin Joshua!",
    "end": 2.455
  },
  {
    "start": 2.455,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Moin Moin Philipp",
    "end": 3.797
  },
  {
    "start": 3.797,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Herzlich willkommen all unseren Zuhörerinnen und Zuhörern. Heute in einer Episode ohne Gast. Heute müsst ihr mit uns beiden Vorlieb nehmen. Wir möchten nämlich starten mit einem Themenkomplex oder mit dem Thema Gesellschaft bzw. Gesellschaften der Zukunft. Und dazu wollen Joshua und ich heute in den Austausch gehen. Und am Ende der Episode mit\nhoffentlich vielen spannenden Fragen hier rausgehen, die ihr als Zuhörerinnen und Zuhörer dann gerne ergänzen dürft über Kommentare im Discord, E-Mails an uns etc. pp. Und dann suchen wir Expertinnen und Experten, mit denen wir die einzelnen Fragen dann noch mal genauer angehen. Habe ich das so richtig gesagt, Joshua, oder willst du noch was ergänzen?",
    "end": 54.67
  },
  {
    "start": 54.67,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das klingt doch richtig solide.",
    "end": 58.083
  },
  {
    "start": 58.083,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Richtig solide. Jawohl. Gesellschaften der Zukunft. Wenn wir erst mal da anfangen, wo wir zu Hause sind, in der Science Fiction. Was sind die spannendsten Gesellschaftsmodelle der Zukunft, die du aus der Science Fiction Literatur so aufgenommen hast, die dich besonders begeistert hat?",
    "end": 85.262
  },
  {
    "start": 85.262,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Zählen wir Warhammer jetzt zu Science Fiction oder zu Fantasy? Ganz wichtige Eingangsfrage.",
    "end": 91.723
  },
  {
    "start": 91.723,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Da wir es bei uns im Podcast schon hatten, hat es ausreichend viele Science-Fiction-Anteile umzuzählen.",
    "end": 101.806
  },
  {
    "start": 101.806,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, dann müsste ich leider, muss ich sagen, weil es so ultra dystopisch ist, sagen Warhammer 40k, weil ich A sehr, sehr viel im Lore gelesen habe und es ist unfassbar schwierig, wenn man einmal aufs Lexikanum geklickt hat aufzuhören. Das ist so bisschen wie Wikipedia scrollen auf Crack. Das könnte ich Stunden, zumindest bevor ich Vater geworden bin, also konnte ich Stunden da rein versenken.\nund von einem Link zum nächsten hüpfen. Ich glaube, es liegt einfach bisschen daran, dass es so ultrakomplex ist und eine faszinierende\nsoll ich das sagen? Es ist faszinierend abstoßend. Das klingt so bisschen paradox, aber das ist ja eine Welt, der keiner leben will. Also in einer Theokratie. Schlimmer als alles, was es jemals bei uns gegeben hat. Und gleichzeitig\nhat es irgendwie alles auf den Kopf gestellt. Also ein Zukunftsentwurf, der so weit weg ist und auch schon die Jahrtausende durchgespielt hat, was alles passiert sein könnte. Ich liebe ja Timelines in Science-Fiction-Büchern wie bei Hamilton, die mir dann zeigen, was passiert ist bis zu dem Punkt, wo wir lesen. Und das ist einfach so komplex und so durchdacht in Bezug auf das, wo die Schöpfer hinwollten, dass ich jedes Mal\nextrem fasziniert bin. als zweites müsste ich Shadowrun nennen. Interessanterweise ja wieder so eine Welt, die halb Science-Fiction, halb Fantasy ist. Fand ich auch sehr faszinierend, weil Shadowrun, darüber sprechen wir privat ja auch oft, so unfassbar viel vorhergesagt hat. Was man ja eigentlich erst mal gar nicht denken würde, wo man sieht, ja krass, die haben sich echt Gedanken gemacht in den 80ern, also Anfang der 80er ja schon.",
    "end": 224.774
  },
  {
    "start": 224.774,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "was passieren könnte und klar, also viele der super krassen Sachen wie die toxische Nordsee, die sich Hamburg schon einverleibt hat und so was, haben wir noch nicht gesehen, Wir haben auch nicht gesehen, dass die Magie wiederkommt und so weiter. Aber wir haben halt viel gesehen, was so passiert im Sinne von dem Turbo-Kapitalismus, von gated communities, von wachsender Macht von Konzernen und\nDas war ja in 80ern entstanden während des Japanobooms. Und damals dachte man ja noch, Japan wird das nächste Powerhouse in Bezug auf die Wirtschaft.",
    "end": 266.709
  },
  {
    "start": 266.709,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Deswegen brauchten alle Samurai-Katana.",
    "end": 269.518
  },
  {
    "start": 269.518,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau. Und jetzt sehen wir halt, dass es eher China ist. Was, also auch ein asiatischer Riese ist halt ein anderer geworden, aber es gibt halt schon extrem viel, was vorhergesagt wurde. Und jetzt, was wir mit Neuralink sehen, so den ersten Computer-Hirn-Schnittstellen, entwickelt werden, ist es gar nicht so abwegig, dass wir uns auch so ein bisschen in so eine Cyberpunk-Richtung entwickeln.",
    "end": 297.301
  },
  {
    "start": 297.301,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also dann will ich noch einen Gegenentwurf reinbringen. Natürlich wissen alle Zuhörerinnen und Zuhörer, dass ich Warhammer, auch allen Dingen Shadowrun und Cyberpunk Welten super interessant und spannend finde. Aber ich würde nochmal, wenn es Gesellschaft in der Zukunft geht, finde ich, müssen wir unbedingt auch über einen Klassiker der Science-Fiction, nämlich Star Trek, Das ist einfach eine",
    "end": 324.046
  },
  {
    "start": 324.046,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hab ich extra für dich übergelassen.",
    "end": 326.947
  },
  {
    "start": 326.947,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, danke, meine Lücken im Star Trek-Universum, im Know-how aufzutun. Nein, aber ich finde die grundsätzliche Idee, wo könnte eine Gesellschaft stehen, wenn die Frage von, im Grunde genommen, Energie komplett gelöst ist und irgendwie damit auch die Frage von Versorgung so grundlegender menschlicher Bedürfnisse, Ernährung.\nandere Ausstattung und so. spielt ja im Star Trek-Universum im Grunde genommen keine Rolle mehr, weil es kommt alles aus dem Computer. Wird alles bei Bedarf hergestellt. Finde ich einen super spannenden und im Grunde genommen sehr nah an der Utopie entlang designten Gesellschaftsentwurf, der ja im\nder ja auch in der Zeit entstanden ist, als diese Idee zwar populär war, weil es ja durchaus Parallelen zu sozialistischen Überlegungen in dem Ganzen gibt, aber fern war von allem, was man als realistisch erreichbar irgendwie in der Zukunft gesehen hat. Finde ich aber auch eine spannende Idee.\nWas alle drei Konzepte miteinander gemeinsam haben und ich aber gar nicht so realistisch finde, ist die Idee, dass sich eine Gesellschaftsform dominieren durchsetzt. Also Warhammer gibt es halt das Imperium der Menschheit, diese Theokratie, die auf brutalste Art und Weise sich über das ganze Universum ausbreitet.\nIm Shadowrun-Universum ist alles dem absoluten Turbo-Kapitalismus untergeordnet und in Star Trek gibt es die für alle verfügbare Utopie. Ich glaube aber, ja.",
    "end": 454.554
  },
  {
    "start": 454.554,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Eine Einschränkung, also in Shadron würde ich sagen, hat es ja ein bisschen anders gemacht. Da ist es ja schon so, dass es in verschiedenen Bereichen der Welt ganz andere Konzepte gibt. Also seien es die Druiden in Irland oder in Elfenstaat und dann hast du die Indianerstaaten, die das ganz anders machen. Also das Grundkonzept, hast du absolut recht, das ist ja Turbokapitalismus und Lohnsklaven überall.\nKeine Frage, aber sie haben sich zumindest mit der Erweiterung der Spielwelt schon Mühe gegeben, zeigen, dass das, was die Welt verändert hat, verschiedene Konzepte hervorgebracht hat, wie die Leute leben wollen.",
    "end": 493.891
  },
  {
    "start": 493.891,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, ja gut, dann bin ich dabei, hast du recht. Dann führ ich trotzdem ein zweites Beispiel ein für einen Gegenentwurf und da wäre ich bei Hamilton und seinem Armageddon-Zyklus, wo er schon sehr dezidiert verschiedene Gesellschaftsentwürfe nebeneinander stellt, die\nim Rahmen der Entwicklung immer mehr auseinandergedriftet sind. Und wenn wir uns anschauen...",
    "end": 529.216
  },
  {
    "start": 529.216,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Also jetzt Adamisten und Edeniten, so war das krasse. Also die Adamisten, die voll auf Technik setzen und so ein bisschen, also eigentlich sehr religiös waren und die Technologien ablehnen, die die Edeniten nutzen, weil sie sagen, diese Biotechnologie ist irgendwie gottislästerlich und die Edeniten, die im Prinzip die Adamisten so ein bisschen verachten, weil sie halt an einen unsichtbaren",
    "end": 532.931
  },
  {
    "start": 532.931,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Gutes Mal!",
    "end": 557.57
  },
  {
    "start": 557.57,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "eine unsichtbare Superentität lauben und die Biotechnologie halt total umarmen und dann mit ihren Raumschiffen verschmelzen und so was und eine Gesellschaft schaffen der absoluten Offenheit, weil sie ja diese telepathischen Verbindungen hatten. Ich weiß nicht mehr, wie diese Technologie hieß, auf der das basiert hat, aber... Also diese Gaia-Modes, das war glaube ich später bei der Void, bei diesem Void-Zyklus. Aber so was Ähnliches war das.",
    "end": 581.331
  },
  {
    "start": 581.331,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, das ist glaube ich im Void-Zyklus gewesen, das glaube ich auch.",
    "end": 586.655
  },
  {
    "start": 586.655,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das war sehr spannend.",
    "end": 587.087
  },
  {
    "start": 587.087,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und das finde ich nämlich einen superspannenden Aspekt, wenn man sich überlegt, wo könnte sich Gesellschaft wirklich hin entwickeln. Dann könnte man sich ja aus all diesen Dingen etwas vorstellen. Also ich glaube, wenn es die Shadowrun-Welt geht, hast du schon gesagt, da hat man schon in den 80er Jahren erstaunlich viele Dinge vorausgesehen, die wir heute durchaus\nauch sehen können. ich denke, die wenigsten würden uns widersprechen, wenn wir sagen, es gibt durchaus die Chance, dass sich unsere Gesellschaft auf diesem Planeten so im Großen und Ganzen in so einen absoluten Turbo-Kapitalismus entwickelt, wo Konzerne mehr Macht haben als Staaten. Das ist kein unrealistisches Szenario, würde ich sagen.",
    "end": 642.42
  },
  {
    "start": 642.42,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Also, hab ich auch immer für realistisch gehalten, was mich erstaunt hat, ist, in den USA zu sehen, wie wenig das doch der Fall zu sein scheint. Also, wenn man jetzt sieht, wie alle Katzbuckeln vor Trump und seiner Administration, das war ja auch schon damals in der ersten Amtszeit von ihm so, bei dieser Androhung der Zerschlagung von Meta und Google, da wurden dann sofort Konzessionen gemacht, und haben gesagt, nein, bloß nicht, und ja, sind die Auflagen und so. Da sieht man noch, scheint es doch so zu sein, dass die\ndass die Staaten, also ich rede jetzt mal von den USA, weil es halt der Kapitalismusmarkt schlechthin ist und die größte Volkswirtschaft, aber das hat mich überrascht, dass das noch gar nicht so zu sein scheint. Gleichzeitig, ich weiß nicht, hast du schon die Peter Thiel-Story gehört, den Podcast vor einer deutschen Welle?",
    "end": 694.229
  },
  {
    "start": 694.229,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Tatsächlich habe ich ihn erst angefangen, ich bin noch nicht durch.",
    "end": 698.478
  },
  {
    "start": 698.478,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, also das ist ja bei Apple schon lange auf Platz eins, also vielleicht haben viele Zürcherinnen und Zürcher den auch schon gehört. Da wird ja auch so ein bisschen das Bild entworfen, dass Peter Thiel das Ganze gesteuert hat, dass Trump an die Macht kommt, der auch durchgesetzt hat, dass J.D. Vance Vizepräsident wird, der ja gar nicht Trumps Wunschkandidat war. Und da tatsächlich im Silicon Valley, wie man immer so schön sagt, daran gearbeitet wurde, die\nDemokratie abzuschaffen, Regulierung loszuwerden. Mit einer der Begründungen war ja das Ziel, das einzige gute ist ein Monopol. Das ist ja so bisschen was, was dann zu Shadron wieder passt, weil da ja eigentlich alle Konzerne am Monopol arbeiten. Das ist ja immer das Ziel von den Konzernen.\nKonkurrenz ausstechen und kaputt machen, man der Einzige am Markt ist. Und da gibt es ja auch schon viele Monopolisten und dann wird es richtig düster. Und wenn wir dann gar keine Regulation mehr haben und der Staat quasi als Schiedsrichter in dem großen Wirtschafts- und Lebensspiel ausfällt, dann wird es halt schon, also ich weiß nicht, wie ich mir ein Fußballspiel ohne Schiedsrichter vorstelle, auf jeden Fall nicht sehr zivilisiert.",
    "end": 782.819
  },
  {
    "start": 782.819,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Den gibt's nicht ohne Grund. Und ich glaube, pädatil und vergleichbare, ich sag mal, Tech-Milliardäre haben sich ja auch immer wieder relativ positiv geäußert bezüglich solcher Konstrukte wie kleine unabhängige Staaten irgendwie auf Inseln im Meer oder so oder auch auf künstlichen Inseln.\nwo man sozusagen einfach nur nach Vertragsbedingungen, die man schließt, lebt und die dadurch, dass sie in internationalen Gewässern sind, keiner staatlichen Regulierung unterliegen.",
    "end": 818.094
  },
  {
    "start": 818.094,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mmh.",
    "end": 826.88
  },
  {
    "start": 826.88,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau, damit hat er schon angefangen in Honduras. Gibt's tatsächlich schon.",
    "end": 829.251
  },
  {
    "start": 829.251,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und damit, stimmt, da haben sie sich ein Stück Land irgendwie, haben sie vom Starter irgendwie bekommen.",
    "end": 833.32
  },
  {
    "start": 833.32,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "schon eine Insel gekauft und\nDa wird das Ganze erprobt.\nIch bin da, ja.",
    "end": 841.859
  },
  {
    "start": 841.859,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Bist du noch da? Jetzt hingen hier gerade unsere Verbindung. Herrgott, das ist sozusagen, finde ich so, das eine Modell, das sich gerade abzeichnet für das Modell Theokratie und Warhammer. Es hat noch niemand den Imperator gefunden, aber es gibt genug Menschen auf diesem Planeten, die sich dem religiösen Fanatismus...\nzugehörig fühlen, sich auch sowas vorzustellen.",
    "end": 873.198
  },
  {
    "start": 873.198,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Zum Beispiel einen Jade Events, den ja Peter Thiel in Stellung gebracht hat, Trump zu beerben. Und ich spoilere dir jetzt so bisschen den Podcast, aber ich glaube, es ist wichtig für die Folge. Die Idee dahinter scheint halt wohl zu sein, eine Art theokratische Monarchie aufzubauen in den USA. Was erstmal total absurd klingt, wenn man sich dann anguckt, das haben die im Podcast sehr gut dargelegt, wie strategisch Peter Thiel vorgegangen ist und wie",
    "end": 884.604
  },
  {
    "start": 884.604,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "So geht's.",
    "end": 902.414
  },
  {
    "start": 902.414,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "extrem religiös-konservativ er auch ist und worauf er seine Überzeugungen stützt, was die Zukunft bringt, ist es gar nicht mehr so abwegig. wir sehen ja jetzt schon die, ich wollte erst sagen, die ersten Risse in der amerikanischen Demokratie, aber das geht ja darüber schon weit hinaus. Also es ist ja eher so, dass die Sollbruchstellen schon aufreißen. Und das ist vielleicht alles gar nicht so weit.\nvon uns entfernt. Und das ist auch was, so bisschen den Bogen zurückzuschlagen zu Star Trek zum Beispiel, dass der Faktor Zeit und Veränderung, dass der relativ wenig Beachtung gefunden hat, weil es ja in dem Worldbuilding von Star Trek eher darum ging, eine Message zu geben, wie positive Zusammenarbeit funktionieren kann.\nwie schön die Zukunft sein kann, wenn man sich nicht auf Stammesdenken hinablässt, sondern einfach versucht, the greater good, also das echte, nicht wie bei den Tau, im Fokus zu haben. Das ist so bisschen, was Star Trek meiner Meinung nach ausgeklammert hat, ist halt die Geschwindigkeit, mit der sich Sachen entwickeln und dann sind halt Sachen ausgeklammert wie",
    "end": 973.091
  },
  {
    "start": 973.091,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Why don't they accept the greater good?",
    "end": 988.862
  },
  {
    "start": 988.862,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Was macht KI mit uns? Spielt da ja im Prinzip keine Rolle. Oder Robotisierung spielt keine Rolle. Oder Fragmentierung der Gesellschaften. Was passiert, wenn auf der Erde Menschen sind, aber 20 Lichtjahre welche, halt auf einer ganz anderen Biosphäre aufwachsen? Das ist alles ausgeklammert.",
    "end": 1008.003
  },
  {
    "start": 1008.003,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und was finde ich Star Trek auch ausklammend und super viel Science Fiction so macht, also da können wir uns viele Beispiele denken und uns wahrscheinlich selber auch nicht ausnehmen. Science Fiction ist ja ganz schnell dabei, Veränderungen anhand von technischer Entwicklung ablaufen zu lassen. Und was glaube ich aber viel bedeutender ist für gesellschaftliche Entwicklung, ist gar nicht so sehr technische Entwicklung, sondern wie sich Narrative verändern. Also\nDa können wir einen von uns sehr geschätzten Autor Harari mal mit ins Boot holen, der, finde ich, immer wieder sehr schön darlegt, dass für Gesellschaften ein Kernelement ist, welches Narrativ verbindet sie. Und dass für Veränderung von Gesellschaften, das ziehe ich jetzt mal so aus seinen Büchern,\ndass für die Veränderung von Gesellschaften immer auch entscheidend ist, wie verändert sich ein Narrativ und welches Narrativ setzt sich durch. Und dass das viel entscheidender ist als technische Entwicklung. Natürlich hat technische Entwicklung, das sehen wir ja durch Social Media zum Beispiel in unserer aktuellen Gesellschaft, einen relevanten Einfluss darauf, wie und welche Narrative sich durchsetzen. Aber Technik alleine verändert nicht eine Gesellschaft, sondern\ndie Narrative sind da entscheidend. Und da kannst du dann, glaube ich, wieder anschließen mit Peter Thiel und JD Vance und evangelikaler Theologie oder",
    "end": 1111.25
  },
  {
    "start": 1111.25,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das ist ja das Spannende. Die Erzählung und die Technologie sind ja eng verknüpft bei uns. Also viele der Erzählung und die auch immer schneller gehen und sich immer schneller wandeln, hätten gar nicht die Chance, sich so zu verbreiten, wenn wir halt bestimmte Technologien nicht hätten. Wie die Smartphones und auf die Smartphones aufbauend Social Media. Also Social Media hätte ja auch niemals diesen Run gehabt, wenn es Smartphones nicht gegeben hätte. Und so ist es irgendwie wie so ein\nsehr komplexes Domino-Muster, was sich selbst beschleunigt. Das Spannende ist ja, dass das so gut funktionieren kann, liegt ja an diesem tief in uns verwobenen Stammesdenken. Das immer ist, wir gegen die, dass wir im Narrativ brauchen, das sich auf uns und unsere Gruppe irgendwie bezieht und uns und die anderen. Und das fragmentiert sich dann ja auch immer wieder.\nglaube ich, ein Punkt, der sehr, schwer vorherzusehen ist. also ein Beispiel ist jetzt der Israel-Iran-Konflikt und die Zwickmühle von Donald Trump, weil halt seine Widerschaft total gespalten ist. Weil sie haben halt alle sich unter dem Narrativ vereint, dass die irgendwelche bösen Eliten in Washington ihnen nur das Böse wollen und ihr Land zerstören. Und man sich ja jetzt unter dem starken Führer\nder vielleicht so unsympathische Sachen sagt, aber ja im Prinzip das Richtige macht. Insofern kann man das ja akzeptieren, so seine Widerschaft. Das ist immer noch ultra absurd, finde, aber so ist es leider. Und sagt, ja, jetzt muss Amerika wieder nach vorne. Und ein Teil sagt dann, ja, wir müssen uns aus allem raushalten. Und ein anderer Teil sagt, ja, wir müssen Israel helfen. Iran ist der Erzfeind, weil das Donald Trump ja auch immer wieder gesagt hat. Und die sich jetzt miteinander zanken, weil sich der große\nder große Stamm aufteilt in jetzt Unterstämme, die sich gegenseitig bekämpfen, weil sie verschiedene Vorstellungen im Detail haben. Und das wird sich, glaube ich, immer wieder zeigen. Man kann großen Narrativen folgen, aber innerhalb dieser Narrative wird es wieder kleinere Narrative geben, die dann auch vielleicht mehr Bezug haben zu den einzelnen Gruppen. Also es können ja jetzt zehn Millionen Leute eine Meinung haben zu Israel-Iran und zehn Millionen andere dazu.",
    "end": 1255.854
  },
  {
    "start": 1255.854,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Aber wenn wir jetzt gehen zu einer kleinen Kommune in Georgia, da werden die Leute sich, keine Ahnung, 100 Leute streiten sich mit anderen 100 Leuten darüber, ob man jetzt, keine Ahnung, das Bierfest umbenennen sollte in irgendwas magafreundliches oder so. Das weiß man einfach nicht. Das zieht sich dann immer weiter nach unten. Und so können sich die Erzählungen halt immer wieder verändern.",
    "end": 1287.299
  },
  {
    "start": 1287.299,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube aber, da können wir schon mal einen Punkt festhalten und das ist vielleicht auch schon so eine erste spannende Frage, die ich jetzt mal in den Raum werfen würde und von der ich vermute, können sie nicht beantworten, aber finden vielleicht mal jemanden, den wir als Gast dazu einladen können. Wie genau handeln Gesellschaften aus, welches Narrativ sich durchsetzt?\nDas wird für die Zukunft spannend sein, wohin sich eine Gesellschaft entwickelt, welches Hauptnarrativ setzt sich durch. Wie so was passiert, wäre wahrscheinlich eine spannende Frage, die man eher mit einer historischen Brille aufgesetzt betrachten könnte. Wie ist das bisher passiert? ein bisschen zu gucken, wie könnte das in Zukunft passieren? Das wäre so für mich\nEine ganz zentrale Frage, wenn man sich überlegen will, wie sehen Gesellschaften der Zukunft aus? Dann wird die spannende Frage sein, welchem Narrativ folgen sie? Und das beantworten zu können, wird die Frage eins davor, wie setzen sich Narrative überhaupt durch?",
    "end": 1359.566
  },
  {
    "start": 1359.566,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist eine spannende Frage. ich glaube ist, also zumindest eine Sache, die ich als Gesetzmäßigkeit glaube zu erkennen, ist halt diese Pendelbewegung. Und das ist jetzt nichts Hochgeistiges, ich das lässt sich leicht erkennen, dass es immer, wenn es in eine Richtung schwingt, dann schwingt es auch wieder in die andere. Das bekannteste Beispiel, was mir einfällt, ist halt die 68er-Bewegung. Davor war ja ein extremer Konservativismus.\nUnd dann ist es in das andere Extrem umgestiegen. Freie Liebe, Drogen für alle, machen was man will, Autoritäten ablehnen. dann schwang das so bisschen wieder zurück. Und das Gleiche sehen wir jetzt halt mit der... Also wir hatten diese Woke-Bewegung, die ist halt mit, also genau wie früher, die 68er-Bewegung, die eigentlich aus der Ablehnung des Kriegs in Vietnam entstanden ist.\nmit einer guten Sache gestartet und dann komplett ins ins absurde Extrem abgeglitten. Was dann wiederum viele, also gerade Konservative, aber auch viele aus der Mitte total frustriert hat und jetzt dafür gesorgt hat, dass die amerikanischen, also Konservative will ich gar nicht sagen, weil Konservative für mich eigentlich ein positiv beziehungsweise neutral besetzter Begriff ist, aber die Extremrechten\nin den USA dazu genutzt haben, diese komplett absurd gewordene Erzählung der Extrem-Linken wiederum aufzugreifen und das Ganze einfach in das Gegenteil zu verkehren. Also jetzt nutzen sie dieselben Strategien, in immer extremere Erzählungen abzudriften, diese angebliche Woke-Unterwanderung zurückzudrehen und machen im Prinzip genau das Gleiche nur halt mit ihren Erzählungen.\nSie haben also im Prinzip einfach die Erzählung von vorher ausgetauscht und machen genau das gleiche Absurde wie vorher nur halt mit ihren Narrativen. Und das ist wirklich erschreckend, dass das so leicht zu funktionieren scheint. Also das Pendel scheint viel schneller zu schwingen, als es früher geschwungen ist. Und da ist, glaube ich, wie wir es schon angesprochen haben, die Technologie der entscheidende Faktor.",
    "end": 1497.467
  },
  {
    "start": 1497.467,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "da kommt, glaube ich, dann schon die nächste spannende Frage raus. Warum tendieren wir immer zu solchen Extremen? Also, ich bin bei dieser Pendeltheorie vollkommen bei dir. Wir schaffen es irgendwie als Gesellschaften kaum, in so einer gesunden Mitte zu verharren, wo wir sowohl als auch haben. Sondern irgendwie gibt es, sobald Menschen in größeren Ansammlungen sind,\nimmer so die Tendenz hin zu einem Pol eines Extrems. Obwohl wir eigentlich wissen, so eine ausgewogene Mitte viel gesünder ist. Da kommt jetzt der Psychiater in mir durch. Im Individuum könnte ich das ziemlich gut erklären, wie das passiert. Und auch, dass für viele Menschen\nein gesundes Leben, gerade was so ihre mentale Gesundheit in der Balance und in der Mitte liegt. Aber bei Gesellschaften habe ich tatsächlich überhaupt keine Ahnung, warum wir ab einer gewissen Menge offensichtlich dazu tendieren, so sehr in die Konfrontation und Abgrenzung und in die Extreme zu gehen. Ich vermute, dass es irgendwas damit zu tun hat, dass es Zugehörigkeitsgefühle stärkt, wenn wir\ndie Abgrenzung zu anderem betonen. ja, finde ich auch nochmal eine spannende Frage. Warum genau ist das in Gesellschaften so? Und natürlich auch die Frage, gibt es schon gute Ideen für die Zukunft? Wie macht man Gesellschaften vielleicht auch resistenter dagegen? Weil die wirklichen Extreme an den Rändern sind ja eher Minderheiten. Du hast jetzt die extremen Rechte angesprochen und\noder so die die Voke Bewegung. Die jeweiligen Extreme an diesen Polen sind ja Minderheiten. Aber die haben ja einen enormen Einfluss auf unser Alltagsgeschehen. Und ich glaube für eine Zukunft der oder für eine zukünftige Gesellschaft, die möglichst stabil sein sollte, die müsste irgendwie einen Weg finden, damit umzugehen.",
    "end": 1642.817
  },
  {
    "start": 1642.817,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und da würde ich gerne einen Schritt weiter in die Zukunft machen, weil ich habe gerade gesagt, für eine Gesellschaft, möglichst stabil sein sollte. Und das ist ja schon eine Vorannahme und die würde ich gerne erklären, warum ich das für erstrebenswert halte. Weil wir haben ja schon in einer der vorletzten Episoden, als wir mit Frank Sauer gesprochen haben über Mondmaßmachtverteilung, haben wir ja schon so bisschen angeteasert.\ndass wir jenseits von Science Fiction schon jetzt erkennen können, dass wir dazu tendieren, die Erde hinaus zu wachsen. Mars, Mond als Ziele oder dergleichen. Und ich glaube, je mehr wir uns als Menschheit verteilen im Raum, Weltall, tendieren zu leben außerhalb des Planeten oder auf anderen Planeten, so\ngrößert das Risiko, dass entweder Gesellschaften irgendwo entstehen, die mit unseren gar nichts mehr zu tun haben oder aber wir brauchen halt eine Möglichkeit, eine Gesellschaft sehr sehr stabil zu strukturieren, dass sie trotz der Entfernung und trotz der anderen Lebensbedingungen immer noch sich als eine Gesellschaft versteht. Wie siehst du das?",
    "end": 1722.67
  },
  {
    "start": 1722.67,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, halte ich auch für extrem wichtig. Da fällt mir, während du es erzählst, als erstes The Expense ein, weil das so bisschen alles vereint, was wir bisher besprochen haben, sowohl das, fehlt, als auch das, was beachtet werden sollte. Was er total gefehlt hat bei The Expense war halt der Einfluss von KI. Ich habe das auch mal in einem Interview mit den Autoren gelesen, wo sie gesagt haben, dass sie KI im Prinzip ausgeklammert haben, weil ...\nwenn sie nach der Logik gehen müssten, überall KI drin, würde alles selber machen. Und das wäre halt ein sehr langweiliges Buch. Deswegen spielt KI im Prinzip gar keine Rolle, wird so gut wie nie erwähnt. Und ich glaube, anders würde es auch gar nicht funktionieren, eine Welt zu entwerfen im 23. Jahrhundert. Weil wir jetzt ja schon sehen, also es zeichnet sich zumindest ab, dass KI uns in vielen Bereichen überflüssig machen könnte. Und ...\nDas funktioniert halt nur, wenn du es rauslässt. Was sie sehr gut gemacht haben, ist, diese Fragmentierung zu zeigen und dieses Stammesdenken. Und wie sich dann auch Veränderungen von Phänotypen, zum Beispiel durch Aufwachsen in niedriger Schwerkraft, wie das dazu führen wird, dass sich bestimmte Teile der Gesellschaft abgrenzen von den anderen oder sich zumindest weit entfernt fühlen von dem Teil des Stammes, aus dem man mal hervorgegangen ist. Das ist, ich, ja auch etwas, was wir auf der Erde geschichtlich gesehen haben.\nwenn man sich anguckt, wie die Völker Europas entstanden sind, dann muss man einfach sagen, mutet es total absurd an, dass heute ein Franzose denkt, ist komplett anders als ein Tscheche und dass sie mehr trennt als verbindet. früher, wenn man sich Völkerwanderung anguckt oder die Tatsache, dass das Portugiesische teilweise mit dem Schwäbischen\nverwandt ist, was ich ja erst für ein Witz gehalten habe, aber es ist tatsächlich erklärbar auch durch die, durch die Art, wie die Völker damals gezogen sind, dann mudet das total absurd an.",
    "end": 1850.765
  },
  {
    "start": 1850.765,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also die Portugiesen sind die Schwaben der iberischen Halbinsel?",
    "end": 1854.222
  },
  {
    "start": 1854.222,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau. Der Kollege Dominik Maier meinte mal, Portugiesisch sei auch nur vulgär-schwebisch. Und hat das dann erläutert. Das war sehr, spannend. Aber was ich damit sagen will, ist, diese Grenzziehung heute muten total absurd an, weil es ja relativ willkürlich ist. man sieht ja sogar, wie sich die Sprachen stufenweise verändern. Also ein Beispiel, das\nAlso nur von der Aussprache, dass Kölsche mit den vielen G und Sch lauten, ist viel näher am Französisch, was das ja auch hat. Das fällt immer auf, wenn ein guter Freund von mir, Franzose, wenn der Deutsch spricht, dann denke ich immer, ach, der klingt wie ein Kölner. Und dann denke ich, ja, Köln, das ist ja auch nahe der Grenze. Das geht halt schon so langsam rüber. das ist nur, es ist eigentlich ein blödes Beispiel, aber das hat es für mich so bisschen versinnbildlicht wie dieses\nStammesdenken heute.\neigentlich relativ absurd ist, aber halt zeigt, es gibt verbindende Elemente wie Sprache, das Essen, das man gewohnt ist und damit auch Ansichten, die man teilt. Und das hat die Expense halt sehr, gut gemacht, dass Leute auf dem Mars komplett andere Ansichten über Gott und die Welt haben als jetzt Leute aus dem Gürtel oder von der Erde, weil sie einfach in einem komplett anderen Umfeld groß geworden sind und deswegen auch andere Ideen für die Zukunft haben.",
    "end": 1945.735
  },
  {
    "start": 1945.735,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "da kommt, glaube ich, noch ein Punkt mit ins Spiel. als Gesellschaft zu funktionieren, müssen wir ja ein ungefähres Verständnis füreinander haben. Also zumindest eine ausreichend große Schnittmenge in unserem Erleben, damit wir einander gut verstehen. Und je unterschiedlicher unsere Lebensrealität ist, umso schwieriger wird das. Das merken wir schon auf der Erde, obwohl es sozusagen ein Planet ist. Wenn ich aber in einem ...\nin einem Umfeld groß werde, eines anderen Planeten mit ganz anderen Bedingungen, müssen wir davon ausgehen, dass sich das Leben tatsächlich auch für jedes Individuum schon mal ganz anders anfühlt. Und wir haben ja auf unserer Themenliste auch nochmal das Thema Bewusstsein. Da werden wir dann nochmal drauf kommen, wie relevant das individuelle körperliche Empfinden auch für die Entwicklung des jeweiligen Bewusstseins ist. Und ich glaube auch, das ist wirklich was,\nWas man bei The Expanse auch schon gut erkennen kann, dass das Leben auf einem anderen Planeten uns physiologisch verändert, aber es wird uns auch psychologisch auf unserer Bewusstseinsebene verändern. Und das finde ich eigentlich total cool, dass The Expanse so was mit aufgenommen hat, was man ja in älteren, großen Science-Fiction-Formaten, sei Star Trek oder Star Wars, wenn wir es denn jetzt mal...\nDa wir Warhammer zu Science Fiction gezählt haben, wir vielleicht auch Star Wars dazuzählen. Wo ja irgendwie alles auf allen Planeten zwar irgendwie unterschiedlich ist, aber die Menschen sind immer gleich. So, ne? Und da ist The Expanse, finde ich, ein schöner Blick in ein realitätsnahes Bild, wie das wohl wäre. Okay, ja, hingekommen ...",
    "end": 2044.174
  },
  {
    "start": 2044.174,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das stimmt.",
    "end": 2058.262
  },
  {
    "start": 2058.262,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das ist die Frage. Also es könnte ja auch sein, dass wenn jetzt Leute, also wenn Menschen argumentiert sind und irgendwie schneller denken oder sich mit Maschinen vernetzen, dass sie so eine andere Lebenswirklichkeit haben als Leute, die jetzt sich das nicht leisten können, dass es sich total, dass es so eine Art Schisma gibt und die eine Seite weiß gar nicht mehr, was in der anderen vorgeht. mir geht das immer so bisschen so, wenn ich chinesische Touristen sehe, dann frage ich mich ganz oft,\nWas geht wohl in deren Kopf vor? wie anders denken die wohl? Weil sie mit... Wir hatten das ja schon mal in dem Live-Podcast besprochen von der Leipziger Buchmesse. Das ist so eine ganz... Vieles des Lebens findet ja einfach heute bei den meisten Menschen mit dem Smartphone statt. Und wenn auf meinem Smartphone einfach komplett andere Apps sind, mit sowieso einer anderen Sprache, die auch ein ganz anderes System hat...\nund dadurch ganz andere Art zu denken, wie funktioniert der Mensch, also wie denkt er wirklich über die Dinge, wie denkt er über mich, wenn er mich sieht, wie denkt er über das, was wir hier in Europa machen oder die Art und Weise, wie wir uns in der U-Bahn verhalten, die ja komplett anders sein kann, Farben, die eine komplett andere Bedeutung für den Chinesen haben als für uns.\nDa sieht man schon so bisschen, glaube ich, wie unterschiedlich es sein kann, obwohl wir auf dem gleichen Planeten sind und die gleichen Grundbedürfnisse haben und wie krass sich das beschleunigen und verstärken kann, wenn noch ganz andere trende Faktoren dazukommen.",
    "end": 2164.963
  },
  {
    "start": 2164.963,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, spannender Punkt. Also wie unsere Lebensbedingungen sowohl auf der rein praktisch physischen Ebene, also wo wir leben, aber auch sozusagen was die Gesellschaft uns tagtäglich präsentiert, womit wir umgehen technisch, technologisch, wie all diese Dinge Gesellschaft in verschiedene Richtungen bewegen und wie wir schon jetzt\nerahnen können, dass das in Zukunft wahrscheinlich eher mehr sein wird als weniger. Vor allen Dingen, wenn wir sozusagen die Science-Fiction-Brille so aufsetzen, dass wir so weit in die Zukunft gucken, dass Gesellschaften schon auch außerhalb der Erde Fuß fassen. Sei das nun auf Planeten oder Raumstationen, was auch immer. Oder denken wir mal an so ein Modell wie Generationsschiffe.\nAlso die Idee, wollen irgendwie, was ich, Alpha Centauri wäre jetzt mal wahrscheinlich so der Klassiker. Wir wissen, dass es irgendwie über vier Lichtjahre, ich hoffe jetzt sage ich gerade nichts falsch ist, entfernt. Da bräuchten wir mit heutiger Technik sehr, sehr lange hin. Das überlebt niemand. Also muss man Menschen entweder einfrieren oder aber sozusagen",
    "end": 2237.994
  },
  {
    "start": 2237.994,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, kommt hin.",
    "end": 2252.547
  },
  {
    "start": 2252.547,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "zumindest Erbgut transportieren und künstlich dann vor Ort gebären und aufwachsen lassen. Aber nehmen wir mal das klassische Modell des Einfrierens, dann wirst du halt nach ein paar hundert Jahren wieder aufgetaut und startest ja mit dem gleichen Gesellschafts-Setting, mit dem du eingefroren wurdest. Hast aber auf der Erde zurückliegend\nso die denn dann noch bevölkert ist. Ein 400 Jahre Entwicklung.",
    "end": 2289.335
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  {
    "start": 2289.335,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hm.",
    "end": 2290.531
  },
  {
    "start": 2290.531,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wäre ja die spannende Frage.\nWie würden die miteinander kommunizieren? Mit sehr hoher Latenz, nämlich von über vier Jahren. Aber würden die sich überhaupt noch verstehen? Wäre diese Differenz in der Entwicklung von Gesellschaften Hätte man nicht dann schon mindestens zwei menschliche Gesellschaften?",
    "end": 2322.574
  },
  {
    "start": 2322.574,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "100%. Also wenn ich mir jetzt vorstelle in",
    "end": 2326.067
  },
  {
    "start": 2326.067,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "könnte man dann überhaupt sagen, die Menschheit hat sich ausgebreitet. Oder wäre es nicht realistischer zu sagen, naja, ein Teil der Menschheit hat sich ausgebreitet ins Universum. Die sind aber getrennt voneinander.",
    "end": 2342.746
  },
  {
    "start": 2342.746,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Absolut. Ich glaube, genau das würde passieren. Wie lässt sich halt gar nicht sagen. Also wenn ich jetzt mir angucke über die letzten 100 Jahre, wie schnell sich alles entwickelt hat, wie schnell und also auch kurzlebig Narrative geworden sind als verbindendes Gesellschaftselement durch die immer schnellere Progression von Technologie, dann ist, glaube ich,\neine Sache, die man mit Sicherheit sagen kann, dass es immer schwieriger wird, vorauszusagen, wie die Gesellschaft in 10, 20, 50 oder gar 100 Jahren aussehen wird. ich denke mal, also jetzt lässt sich viel sagen, wie das Demokratie eher auf dem, also auf dem absteigenden Ast ist und Autokratien\nbzw. Totalitarismus eher auf dem Vormarsch. Und wir wahrscheinlich in die falsche Richtung gehen, wenn wir alles aus unserem westlichen, freiheitlich-demokratischen Blick sehen. Weil das ist ja auch so ein Ding der Science Fiction, zumindest die, mit der wir im Westen aufgewachsen sind und die wir hier lesen, dass alles durch unsere Brille in die Zukunft projiziert wird. Was also ein Faktor davon immer ist,\nist der Individualismus, der wirklich tief eingeflochten ist in dieses freiheitlich-demokratische Denken und auch in das kapitalistische Denken. Ich das Individuum, das sich verwirklicht und immer mehr braucht, ganz es selbst zu sein und andere Erzählungen. Aber in den meisten Regionen der Welt, da habe ich einen interessanten Talk mit Mo Gordert gesehen, der wahrscheinlich vielen Zuhörerinnen und Zuhörern ein Begriff ist, dass in den meisten Teilen der Welt\nKollektivismus viel, viel, viel höher angesiedelt ist. Da geht es vielmehr darum, ja, mir ist nicht sehr wichtig, also nicht primär wichtig, die eigene Befindlichkeit und die Entwicklung von mir als Individuum, sondern meine Gruppe, also meine Familie, mein Stamm, mein Land. Also für einen Japaner oder einen Chinesen ist es total normal, sich selbst hinten anzustellen für das Wohl von China oder Japan.",
    "end": 2486.932
  },
  {
    "start": 2486.932,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und das ist ja was, was in unserer Gesellschaft total abhanden gekommen ist. Auch, weil der Kapitalismus ja immer in diese Kerbe schlägt, dich selbst zu verwirklichen, an dich selbst zu denken. da ist es, ich, das macht, glaube ich, gute Science Fiction dann aus. Oder zumindest spannende Science Fiction. Zu gucken, wie sind, also was ist überhaupt der Mehrheitsblick oder wie sind andere Sichtweisen, die heute schon ganz realistisch sind?\nauf das Leben und ein gutes Leben und was Selbstverwirklichung bedeutet, was Verwirklichung einer Nation oder eines Stammes bedeuten und das dann in die Zukunft zu denken. Weil ich bin mir ziemlich sicher, dass die Zukunft der Raumfahrt und der Besiedlung des Sonnensystems eher in totalitaristischen Händen liegen wird.\nWeil wenn ich mir anschaue, wie schwer das jetzt schon ist für die USA, die momentan in einer Prime Position, Pole Position wären, für Reisen zum Mond und zum Mars, sieht es momentan tatsächlich danach aus, als wenn China den Rang ablaufen könnte, weil sie viel konsequenter in eine Richtung entwickeln und mittlerweile Technologiemarktführer in ganz, ganz, ganz vielen Bereichen sind. Also Patentanmeldung ist ein Beispiel.\nsind mittlerweile die meisten in China und Spitzentechnologie kommt mittlerweile über 60 Prozent aus China. Und die Zeit, wo es heißt, sind die Copycats der Welt, ist vorbei. Das waren sie lange Zeit, bis sie das Know-how gehabt haben, selber eine Bevölkerung heranzuziehen, klingt irgendwie doof, aber die so zu bilden, dass sie selber solche Innovationen hervorbringen kann.\nUnd deswegen haben wir heute die Situation, dass ein BYD, teilweise Tesla, die lange als unantastbar galten in der Technologie bei E-Autos, überholt haben. Auch mit Innovation. Und das ist rein chinesisch, ist nichts geklaut.",
    "end": 2616.327
  },
  {
    "start": 2616.327,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Jetzt würde ich auch sagen, okay, westliche Science-Fiction geht, startet meistens vor dem Hintergrund der demokratischen Gesellschaft und entwickelt die in die Zukunft weiter. Und das ist sicherlich so ein gewisser blinder Fleck, ne? Nicht zu sehen, dass es sozusagen andere Modelle gibt, die eigentlich weiterverbreitet sind, wenn man es einfach auf die ...\nMenge der Menschen, die in dem jeweiligen System leben, betrachtet. Und ich persönlich bin auch an dem Punkt, wo ich sage, der Trend zu immer mehr Individualismus ist sehr getrieben durch den Kapitalismus und kommt an die Grenzen dessen, was er sinnvoll leisten kann. Dennoch würde ich mir ja wünschen, einen gesunden Mittelweg zu finden, der\nmich nicht irgendwann in einem totalitären System aller China leben lässt, das sehr stark einschränkt, was ich sagen darf und was ich nicht sagen darf.",
    "end": 2684.982
  },
  {
    "start": 2684.982,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist eine superspannende Frage. Wahrscheinlich wird es keine guten Erhebungen geben, weil in China einfach nur erhoben wird, was die Partei will. Aber mich würde es sehr interessieren, was die Zufriedenheit der einzelnen Bewohner dieser Systeme angeht. Klar, du hast in jedem System Verlierer. Ich sage das jetzt nicht, den chinesischen Totalitarismus zu loben.\nAber die...\nFrage, ob du in einem totalitären System wie in China, das ja anders als das Stalinistische zum Beispiel, erkannt hast, dass du das Wohlbefinden der Mehrheit fördern musst, damit es funktioniert. Weil es eben nicht funktioniert, wenn du 99 Prozent mit absoluter Brutalität unterdrücken musst, damit du diese ein Prozent an der Macht halten kannst. Und das macht China natürlich viel geschickter. Und ich glaube, wenn du\ndie meisten Chinesen befragst, werden die meisten sagen, ich habe ein gutes Leben und besser als das meiner Eltern. Und das haben die irgendwie geschafft, da einen Weg zu finden, der totalitär ist, aber nicht so, dass er die Bevölkerung in eine Knechtschaft bringt. Und interessanterweise ja mit einer Art Hybridmodell, weil ja der chinesische Totalitarismus Teile des Kapitalismus.\nfür sich beansprucht hat und die auch gut auszuspielen weiß und halt mit, ich stelle mir das immer wie so kleine Spinnenfäden vor, mit seiner Ideologie und seinen Machtapparaten durchdrungen hat. Und das ist sehr, spannend, ob sich das dann als Zukunftsmodell zeigen will und halt deswegen wollte ich den Punkt machen, ob der durchschnittliche Chinese zufriedener ist als der durchschnittliche Amerikaner. Das würde mich",
    "end": 2806.146
  },
  {
    "start": 2806.146,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "sehr interessieren.",
    "end": 2808.989
  },
  {
    "start": 2808.989,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, also interessieren wird es mich auch. Ich für mich persönlich und so mit Blick auf die Menschen mich herum, was ich denen wünschen würde, finde ich die Vorstellung allein dieser ganzen Macht und Kontrolle, die seitens einer Partei ausgeübt wird über das Leben, vollkommen gruselig. Und kann sagen, das will ich auf gar keinen Fall für mich, nicht so diese Errungenschaften eines Rechtsstaats zu haben, also zu wissen.\nWenn man mich die Ecke bringen will, dann passiert das einfach. ich meine, ganzen Geschichten aus China, was deren Anzahl an Hinrichtungen angeht, inklusive Hinrichtungsbusse, mobil durch die Gegend fahren, das ist so dystopisch in meiner Wahrnehmung. Nichtsdestotrotz finde ich, dieser Grusel, den man davor hat und die aus meiner Sicht sehr berechtigte Kritik an all diesen Dingen,",
    "end": 2857.541
  },
  {
    "start": 2857.541,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist gruselig.",
    "end": 2867.751
  },
  {
    "start": 2867.751,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "nicht der Frage im Wege stehen, wie empfindet die einzelne Chinese, in der einzelne Chinese sein Leben in dem System und ist nicht, kommen wir also aufs Narrativ zurück, in dem man groß wird und wie die Rahmenbedingungen auch unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung verändern. Wie ist das auf der individuellen Empfindungsebene für die? Spannender Punkt. Und sicherlich auch eine Frage,\nWelche Systeme, oder welche Gesellschaftssysteme, ich eher als Frage formulieren, setzen sich für die Zukunft durch, weil sie den jeweiligen Herausforderungen der Zeit auch ausreichend gewachsen sind.",
    "end": 2913.996
  },
  {
    "start": 2913.996,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das wird sich zeigen. Ich frage mich immer, es so eine Art Regression geben wird. das ist... Also was ja oft passiert ist, dass Dinge passieren in der Geschichte, die vorher nie jemand vorhergesagt hat und die man nicht ableiten konnte so richtig aus dem, was gerade passiert ist. Und da frage ich mich immer, wenn sich jetzt technologisch alles beschleunigt, ob es irgendwie eine Bewegung geben wird, dass Leute freiwillig Technologie zurückfahren oder wieder super simpel leben mit Jagen, Fischen.\nHäuschen bauen und alles ablehnen oder keine Ahnung, kriegen wir ein Kessler-Syndrom und die Technologie ist sowieso kaputt. Das ist ja auch so was. Alle reden über Singularität. Ja klar, super spannend. Aber wir leben alle unter diesem Damocles-Schwert des Kessler-Syndroms, was so nah ist wie noch nie. Und da muss nur in einem Konflikt mal ein Land mehrere Satelliten abschießen da oben. Dann ist Ende. Ja, dann ist vorbei.",
    "end": 2971.139
  },
  {
    "start": 2971.139,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "uns.",
    "end": 2973.92
  },
  {
    "start": 2973.92,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Dann sind wir alle wieder im besten Fall Bauernstaaten und im schlechtesten Fall Steinzeit. Und das ist, glaube ich, vielen gar nicht so bewusst, wie nah wir dieser Schwelle sind, weil alle gucken immer, was ist hinter dieser Tür und nicht, was die Tür wieder zuschlagen könnte. Und das ist, glaube ich, was man mit meinem Kopf behalten muss. Alles, was man so die Zukunft projiziert.\nist immer mit dem Sternchen versehen. Es kann ständig was passieren, was das alles über den Haufen wirft.",
    "end": 3009.303
  },
  {
    "start": 3009.303,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Keine Frage, Also, ähm, ich find, ganz gutes Beispiel ist unsere schlecht gealterte KI-Episode. Ähm, irgendwie kein Jahr später kam die Veröffentlichung von Chetjibiti. Plötzlich waren LLMs überall und in allem. Und haben wir da auch nicht so gesehen, die Entwicklung, ne? Und das war noch eine, zu der man ja die Chance gehabt hätte, sie vorherzusehen, wenn man\nnoch tiefer in der Materie gewesen wäre und sich da schon ausgekannt hätte. Aber so was wie ein Kessler-Syndrom ist ja etwas, von dem wir wissen, das ist eine realistische Gefahr. Aber wir haben natürlich keine Ahnung, wann entweder irgendwer eine tragisch fehlerhafte Entscheidung trifft und es auslöst oder irgendwas passiert. Kann ja auch ein Unfall sein.\nkönnen ja auch durch ein Unfall ein Kessler-Syndrom auslösen, weil gar nicht gewollt irgendwas Großes kaputt geht und dann die Kettenreaktion einsetzt. Ich glaube, das ist aber natürlich ein Punkt, da kommen wir in der Betrachtung von zukünftigen Gesellschaften nicht drumrum, den Zufall oder das zufällige Element, das wird immer wirksam sein und wir können es nicht vorhersehen.",
    "end": 3077.966
  },
  {
    "start": 3077.966,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "stimmt.",
    "end": 3097.806
  },
  {
    "start": 3097.806,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das stimmt. Ich werfe das mal ganz kurz ein. Ich sage das nur kurz und dann können wir das ignorieren. Aber ich habe mal nebenbei geschaut, wie das mit den Hinrichtungen pro Millionen Einwohner aussieht. Weil China ist ja das größte Land der Welt. Deswegen wusste ich, dass sie in absoluten Zahlen Nummer eins sind. Aber sie sind in Bezug auf Hinrichtungen pro Millionen Einwohner hinter den USA tatsächlich.\nDa ist Iran Nummer eins, dann Saudi-Arabien, Jemen, Ägypten, Irak, Singapur, USA und dann kommt China. Und Singapur ist dabei super spannend, weil Singapur eins der Länder ist mit extrem hoher Lebenszufriedenheit.\nUnd das wollte ich nur sagen. Wir sehen selten, wie unfassbar viele Einwohner die haben. Und das wird ja auch oft gemacht, es den Klimawandel geht und den größten Klimasündern. Es wird ja immer noch in vielen Teilen der Bevölkerung China an den Pranger gestellt, als die großen Weltverschmutzer. Aber wenn du dann pro Kopf gehst, siehst du, dass die meilenweit hinter den USA liegen, die eigentlich die größten Klimasünder pro Kopf sind.\nAber das wollte ich nur ganz kurz einwerfen.",
    "end": 3173.187
  },
  {
    "start": 3173.187,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Als jemand, grundsätzlich die Todesstrafe ablehnt, ist jeder Platz auf dieser Liste ein schlechter Platz in meiner Wahrnehmung. Ich will mich nicht weiter in die Überlegung vertiefen, eine Pro-Kopf-Einwohner-Betrachtung welche Irrelevanz hat.",
    "end": 3187.081
  },
  {
    "start": 3187.081,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, da könnten wir wahrscheinlich noch eine eigene Episode drüber machen.",
    "end": 3201.705
  },
  {
    "start": 3201.705,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Gutes mal einzuordnen, dass Singapur, hätte ich zum Beispiel überhaupt nicht gedacht, dass die noch gemessen an der Bevölkerung davor liegen. Krass, und das als Stadtstaat. Ja, okay.",
    "end": 3213.07
  },
  {
    "start": 3213.07,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "auch nicht gedacht. Ich wusste auch nicht, dass sie mit Hinrichtungen überhaupt noch so viel machen. Ich wusste, dass sie viel noch Stockschläge und so machen, aber das war mir auch nicht bekannt. Kann man mal sehen.",
    "end": 3226.997
  },
  {
    "start": 3226.997,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Kann man mal sehen. Jetzt hat ja Science Fiction immer wieder auch so die Idee, der ... Wir kriegen eine Weltgesellschaft. Wir vereinen uns alle als eine Gesellschaft, sobald wir Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen. Weil das wird uns alle einen. Ich weiß, es gibt auch die genaue Gegenthese. Wenn die kommen, wird's uns nicht ein, sondern es wird uns noch viel krasser.\nin zweien.\nWas glaubst du oder wie siehst du das? Gibt es aus deiner Sicht eine realistische Chance für eine gemeinsame Weltgesellschaft?",
    "end": 3273.446
  },
  {
    "start": 3273.446,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Nein. Also das ist eins der wenigen Sachen, wo ich ganz klar sagen würde, nee. heute wir schon überhaupt nicht, also als normaler Europäer, sag ich mal, haben wir null Ahnung, wie das Leben in Afrika sich anfühlt. Und teilweise komplette Fehlwahrnehmung, wie das da überhaupt abläuft in den verschiedenen Ländern und wie unterschiedlich die auch sind. Wie oft es noch stattfindet, dass man sagt, ja Afrika ...\nDas sind halt die Afrikaner und da ist das halt irgendwie alles so bisschen abgefuckt und ja, irgendwie ganz viel Hunger und wirtschaftlich geht das auch nicht und da ist irgendwie ein Diktator jagt den nächsten und so Bürgerkriege und so. Da einige Sachen davon stimmen für viele dieser Länder, aber halt überhaupt nicht alle. Und wenn man, heute jemand nach Namibia gehen würde, wäre er überrascht, da große Shopping-Malls zu finden, dass jeder Zweite ein iPhone hat und dann ganz normales Leben stattfindet.\nwie wir uns das heute vorstellen, dass die Städte jetzt auch nicht schlimmer aussehen als in Athen. Ich liebe ja Griechenland, wie alle wissen, aber also Athen ist für mich eine ultra hässliche Stadt, die einfach hässlich, weil die Bauten haben, die schnell und günstig gebaut werden können und erdbebensicher sind. Und wenn du dir das Stadtbild anguckst, ist das auch nicht anders als in einer Stadt in Namibia, wo halt auch zweckmäßig gebaut werden muss für eine schnell wachsende Bevölkerung, die schnell Wohnraum braucht.\nUnd da sind die Unterschiede nicht so riesig. Und das gleiche China haben wir ja schon angesprochen. Ich glaube, keiner hier versteht wirklich die Lebenswirklichkeit von dem Chinesen und in was für einer Erzählungs- und Social-Media-Welt, die sich bewegen. Oder in Japana. Oder in Südamerika ist noch relativ nah dran, aber auch schon so krass unterschiedlich. Und ich war ja auch in den Stanländern, also Turkmenistan, Usbekistan, Tajikistan.\nDas ist so anders. Und das ist so weit weg von uns. Und ich glaube, so eine Weltgesellschaft zu haben, müssen die Narrative ähnlich sein, weil du hast es ja schon angesprochen, die Erzählungen sind das, verbindet. Und das sehe ich überhaupt kein verbindendes Element. Und wenn Außerirdische kommen, dann bin ich mir sicher, dass die Hälfte gar nicht glaubt, dass die da sind. Dass das nur eine Regierungsverschwörung ist. Oder ein KI-Fake und das",
    "end": 3418.29
  },
  {
    "start": 3418.29,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "nimmt, glaube ich, eher noch mehr zu, als dass es abnimmt. Wir haben das ja mal in der UFO-Episode, in den UFO-Episoden schon besprochen, dass es erstaunlich viele Hinweise und Belege gibt auf nichtmenschliche, nicht erklärbare Objekte, also nicht Phänomene, sondern Objekte, die nachgewiesen wurden. Und das interessiert einfach keinen.\nDa halten die Leute lieber an ihrem Glauben fest, dass das eine Verschwörungstheorie oder irgendwie zu fantasievolle Leute sind, die zu viel Act-X geguckt haben fest, als dass sie sagen, ja krass, da geht ja wirklich was ab.",
    "end": 3457.027
  },
  {
    "start": 3457.027,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "da ist natürlich schon der Fehler im System, man kann nicht zu viel AptX geguckt.",
    "end": 3461.31
  },
  {
    "start": 3461.31,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau.",
    "end": 3464.355
  },
  {
    "start": 3464.355,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube auch, tatsächlich wäre eine weltweite Gesellschaft nur möglich, wenn es ein weltweit verbindendes Narrativ gibt und eine Angleichung der Lebensbedingungen. Und das ist unrealistisch. Außer vielleicht im virtuellen Raum. Das Einzige, was ich mir als halbwegs realistisch vorstellen könnte, angenommen, dass Metaverse\nwürde sich durchsetzen oder der globale Cyberspace. Und da verbringen die Menschen plötzlich den größten Teil ihres Lebens drin und gleichen irgendwie dadurch ihre Lebenswelt an. Dann könnte es ein gemeinsames Narrativ geben und eine ausreichende Deckung in Lebensrealität. Aber das ist ja auch nicht sonderlich realistisch.",
    "end": 3519.47
  },
  {
    "start": 3519.47,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Spannender Punkt.",
    "end": 3525.139
  },
  {
    "start": 3525.139,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "so cool wie VR ist. Aktuell ist nicht denkbar, dass das so ein Ausmaß annimmt. Und Gehirn-Computer-Schnittstellen sind, glaube ich, auch noch so weit weg vom Massenmarkt, dass auch der Cyberspace global umfassend auch nicht gerade vor der Tür steht.",
    "end": 3546.606
  },
  {
    "start": 3546.606,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich auch. Der einzige Faktor, der vielleicht zu einer Annäherung führen könnte, ist Sprache. Also durch direkte Universalübersetzungen, die ja jetzt schon technisch ganz, ganz nah ist. Dass du halt Simultanübersetzungen hast und dann wirklich in einen tiefen Austausch kommen kannst mit Leuten überall auf der Welt. Weil Sprache ist halt einfach das größte verbindende Element in unseren Kulturen. Ich glaube, wenn die Barriere wegfällt, wäre uns schon mal viel geholfen. Ich glaube nicht, dass es die Lösung wäre, uns zu einer Einheitsregierung oder zu führen würde, aber\nWeil wir haben ja noch gar nicht die Unterschiede angesprochen in den Wahrnehmungen, was ein gutes System ist und ob sich Gesellschaften, die so einen tief empfundenen Individualismus schon seit Jahrhunderten haben, wirklich verstehen können mit kollektivistisch denkenden Gesellschaften. Das ist einfach ein super komplexes Thema. Aber ich glaube, das ist was, wo Technologie wirklich einen positiven Einfluss haben könnte.",
    "end": 3601.987
  },
  {
    "start": 3601.987,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "ja, das wäre sicherlich auch noch mal eine spannende Frage, die wir auch noch mal mit Expertinnen und Experten beleuchten könnten. Grundsätzlich dieses, wie Sprache unsere Lebenswahrnehmung und Realität bildet und was das auch für die Zukunft bedeuten würde. Und es gab ja oder gibt ja immer mal wieder so Versuche, globale Sprachen zu entwickeln. Gott, wie heißt denn diese eine Sprache?",
    "end": 3631.384
  },
  {
    "start": 3631.384,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Esperanto?",
    "end": 3631.427
  },
  {
    "start": 3631.427,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "mal als Esperanto genau, war ja auch mal so ein Versuch, die eine globale Sprache zu entwickeln. ich glaube auch, da könnte die Technik tatsächlich sozusagen den ersten Schritt machen. Wir müssen nicht auf den Babelfisch warten, sondern das wird demnächst KI simultan übersetzen in einer Geschwindigkeit.\ndass wir wirklich in der Lage sind, Grunde genommen nahtlos miteinander zu kommunizieren. Wobei auch da kommen wir wieder an einen spannenden Punkt Gesellschaft. Das wird ja etwas sein, das sehr wahrscheinlich von all den totalitären Systemen und Gesellschaften gar nicht zugelassen wird. Kannst dir ja als totalitäres System eigentlich nicht erlauben, dass deine Leute plötzlich komplett frei ... Also ich meine, China hat nicht umsonst The Great Firewall und",
    "end": 3675.466
  },
  {
    "start": 3675.466,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Möglichst.",
    "end": 3686.783
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  {
    "start": 3686.783,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "bloggt ihr ganzes Internet vom restlichen Netz der Welt ab, weil sie erkannt haben, dass der freie Austausch mit dem Rest der Welt die riesige Gefahr für ihr Gesellschaftssystem darstellt.",
    "end": 3701.608
  },
  {
    "start": 3701.608,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Unter anderem, Sie haben ja noch dieses Programm, ähm, Freundliches Internet oder so wie das heißt. Oder, ähm, Glückliches Internet heißt es, glaub ich. Also irgendwie so ein, erst mal absurd klingender Name. Jaja, genau. Aber es scheint tatsächlich ja auch so zu sein, dass Sie a, natürlich die Sicherung des Systems im Sinn haben, als auch das Internet zu einem Ort zu machen, der tatsächlich positiv ist im Sinne von",
    "end": 3710.883
  },
  {
    "start": 3710.883,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "So ein schöner Euphemismus.",
    "end": 3728.626
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    "start": 3728.626,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "keine negativen Sachen, die schlecht für die psychische Gesundheit sind, für die Menschen. Also Pornografie zum Beispiel ist ja weitgehend, also komplett glaube ich, gebannt in China. Wo man ja erstmal nicht sagen würde, das ist zersetzend fürs System, wenn die Leute jetzt Pornos gucken, die ganze Zeit. Aber sie sagen, es ist schlecht für die psychische Gesundheit und da stimmt es ja tatsächlich auch. Also da ist es was, wo sie was rausgeblockt haben, was für die allgemeine psychische Gesundheit eher vorteilhaft ist. Und\nBei uns im Westen kann es jeder machen, aber jetzt reden alle über über Dopamin, Detox und so, weil die Leute zu viel Pornos gucken und andere Sachen machen, die sie einsam und depressiv machen. Also das war ich nur noch ein Faktor.",
    "end": 3773.023
  },
  {
    "start": 3773.023,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Weiß ich nicht,\nIch nicht, ob Pornografie der Haupttreiber in unserer dopaminegesteuerten, übergesteuerten Gesellschaft ist. Aber spannender Punkt, wusste ich tatsächlich gar nicht, dass China das komplett untersagt. Neue Info für mich, schon erst gelernt.",
    "end": 3785.172
  },
  {
    "start": 3785.172,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Lieber einer davon, ist der Intro.",
    "end": 3792.846
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  {
    "start": 3792.846,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, da kurze Info an die Zürcher und Zürcher werden wahrscheinlich auch die meisten kennen, aber Andrew Huberman mit Huberman Lab, ist ja ein weltberühmter Podcast, der hat ganz, ganz viel zu diesem Thema gemacht und auch Forschung vorgestellt, was für einen krassen negativen Einfluss Pornografie da hat auf unsere psychische Gesundheit und gerade mit dieser Dopamin-Problematik, da geht ja ganz, ganz viel drauf ein.\nQuer Hinweis.",
    "end": 3819.879
  },
  {
    "start": 3819.879,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, wie sind wir da gelandet? ja, von virtuellen Realitäten und simultanen Übersetzungen. Ja, und dass das wahrscheinlich auch reguliert werden wird von einigen Systemen. Ja, aber Sprache sicherlich auch noch mal so ein Punkt. Darüber hat sich natürlich auch Star Trek schon mit dem Universal-Übersetzer Gedanken darüber gemacht. Allerdings ja eher vorher dem Hintergrund ganz pragmatisch zu denken.\nMan muss ja irgendwie eine spannende Geschichte erzählen und dafür muss man irgendwie verstehen, was das Gegenüber von einem will.",
    "end": 3854.89
  },
  {
    "start": 3854.89,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Der hat auch immer nicht funktioniert, wenn sie mit den Klingonen gesprochen hat, weil das weiß ich noch. Da musste immer Uhura gefragt werden, weil die ja klingonisch konnte und dann in das Mikrofon ganz keelig reingesprochen hat.",
    "end": 3869.033
  },
  {
    "start": 3869.033,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, Fun Fact. Ich war gerade auf dem Konzert von The Who, also der mongolischen Metalband. Und die haben einen Metallica Song gecovert und auf Mongolisch gesungen. Und ich ging raus zum Konzert und meinte auch noch zu einem Freund von mir, dabei war, jetzt weiß ich, wie Metallica im klingonischen Original klingt.\nUnd bin mir sicher, die Mongolen lesen Shakespeare auch im klingonischen Original. Die Sprache ist einfach super krass, klingt wie klingonisch. Großartiges Land, tolle Menschen, krasse Sprache. okay. Wir werden albern. Das spricht dafür, dass wir uns eher dem Ende des Themas nähern, würde ich sagen. Haben wir irgendwas Wichtiges vergessen?",
    "end": 3925.482
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  {
    "start": 3925.482,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Der einzige Punkt, der mir gerade noch eingefallen ist, ist, dass sich Menschen immer mehr aus dem eigenen Erleben zurückziehen und mehr in das Konsumieren, also in das Erleben durch Entertainment, sei es durch YouTube-Formate oder Netflix-Serien. Und man einige Content-Creator hat, die halt noch ein abenteuerliches Leben führen, irgendwie mit Fahrrad die Welt fahren oder Survival-Zeug machen.",
    "end": 3949.651
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  {
    "start": 3949.651,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Immer mehr Menschen gucken Survival-Dinge, aber immer weniger Menschen wären bereit und in der Lage, mal eine Nacht draußen zu pennen.",
    "end": 3958.79
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    "start": 3958.79,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau. Und immer weniger Leute spielen selber Computerspiele, aber immer mehr gucken anderen dabei zu, wie sie Computerspiele spielen. Das ist eine interessante Entwicklung.",
    "end": 3965.219
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  {
    "start": 3965.219,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, sicherlich auch spannend, wohin das Gesellschaften führt.",
    "end": 3972.941
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  {
    "start": 3972.941,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, stimmt.",
    "end": 3973.123
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  {
    "start": 3973.123,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wäre auch noch mal eine spannende Frage. Apropos spannende Fragen, da würde ich zum Ende gerne nochmal hier an dieser Stelle euch alle liebe Zuhörerinnen und Zuhörer aufrufen, wenn ihr spannende Fragen habt zum Thema Gesellschaft, Gesellschaften der Zukunft. Schreibt sie uns gerne, entweder als E-Mail, Link zur E-Mail findet ihr in den Show Notes oder kommt in unserem Discord vorbei.\ndiskutiert dort mit uns, schreibt die Fragen da rein. Wir nehmen die Fragen hier aus der Episode, die die von euch kommen und machen uns dann mal auf die Suche nach Expertinnen und Experten, mit denen wir tiefergehend diese jeweiligen Fragen uns mal betrachten werden und mal gucken, was für Antworten wir da finden. In diesem Sinne würde ich sagen, packen wir mal hier ein an Euch allen vielen, vielen Dank fürs Zuhören.\nSchön, dass ihr dabei seid. nicht vergessen, auch diesem Podcast bei der Plattform eurer Wahl eine 5-Sterne-Bewertung geben und weiterempfehlen, damit auch andere auf diesen Podcast aufmerksam werden. In diesem Sinne, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao!",
    "end": 4049.966
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  {
    "start": 4049.966,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ciao ciao, macht's gut.",
    "end": 3580.008
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