[
  {
    "start": 1.471,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin Moin Joshua!",
    "end": 3.47
  },
  {
    "start": 3.47,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hallo Philipp und herzlich willkommen alle unseren Zuhörerinnen und Zuhörern zu einer neuen Episode vom TREECORDER Adventskalender. Und heute möchten wir uns mal ein Gebiet widmen, von dem vermutlich wir alle gar nicht so viel wissen, weil es ein Gebiet ist, das gar nicht so leicht zugänglich ist. Und das ist die Hochsee. Ich habe vor kurzem eine spannende Doku gesehen von Johnny Harris, sehr empfehlenswerter YouTube-Kanal, über Schattenflotten\nauf den Ozean. Dazu muss man wissen, es gibt ja bestimmte internationale Regeln, einteilen, welche Teile vom Meer zu Staaten gehören, welche ausschließlich Wirtschaftszonen sind und welche internationales Gewässer sind, für das es dann spezielle Regeln gibt. Philipp, du hast gesagt im Vorfeld, dass du dich damit nicht so richtig beschäftigt hast bisher. Deswegen würde mich mal interessieren, was du als jemand jetzt als\nnormalsterblicher über die Hochsee weist. Und was nicht.",
    "end": 67.149
  },
  {
    "start": 67.149,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also ich weiß zumindest, dass unser Planet zu ungefähr 65 Prozent Roundabout, glaube ich, von Ozeanen bedeckt ist. Wie viel Prozent davon wiederum aber Hochsee ist, weiß ich tatsächlich nicht. Da fängt es schon an. Und was ich auch nicht so richtig weiß und das finde ich eigentlich ganz spannend, ist,\nwie viel wir über die Hochsee wissen. Also ich glaube, ich habe in der Schule wahrscheinlich mehr gelernt über unser Sonnensystem, die Planeten da drin und Dinge über den Mond und dergleichen, als über die Hochsee. Außer, dass da irgendwelche Entdecker irgendwann mal mit irgendwelchen Holzschiffen drüber gesegelt sind, Indien zu suchen. So.\nDas ist so das eine. Das andere, was ich über die Hochsee weiß, neben dem, was ich alles nicht weiß, ist, dass es tatsächlich im Grunde genommen der einzige staatenlose Bereich ist. Ob es der einzige ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall wahrscheinlich der größte. Und dass es da sozusagen viel Raum gibt, der von keinem Staat\nbeansprucht werden kann, aber halt auch entsprechend von keinem Staat kontrolliert werden kann. Und dass es da so einige Gegenden gibt, wenn man da mit einem Schiff langfährt, ist man ganz schön lange auf sich selbst gestellt, wenn irgendwas passiert, weil einfach jede Form von Hilfe weit weg sind. Ich glaube, das sind die drei Dinge, die ich über die Hochsee zusammenkriege.",
    "end": 181.198
  },
  {
    "start": 181.198,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mir ist damals, ich, ich war ja mal in der Antarktis mit meiner Frau und mit Brandon Q. Morris und seiner Frau und das war eine spannende Expedition. Es war cool, was über die Antarktis zu lernen. Aber das Spannendste, was passiert war, war, dass wir beim Frühstück sitzen, das war so ganz hinten und man konnte verglast nach hinten rausschauen, also hinten vom Schiff und da fuhr ein Schiff vorbei. Ich glaube, die hieß\nViking Star oder Polar Viking oder irgendwie sowas. Also ein norwegisches kreuzfahrtschiff. Und das hat so einen ganz speziellen Bug, der nicht schräg nach oben geht, sondern schräg nach unten. Sah ganz irre aus. Und dann habe ich es auf das Schiff gezeigt und meinte ach guck mal, das sieht ja irre aus. Und die kreuzen uns quasi von hinten. Und direkt im Anschluss haben wir über Monsterwellen gesprochen. Und das war\nEin spannendes Thema, weil Brandon meinte, davon hat er noch gar nichts gehört. Also er wusste, dass das gibt, aber kannte sich damit nicht aus und dachte, das ist quasi Seemannsgarn. also bei Monsterwellen, übrigens über so 30 Meter, 35 Meter hohe Wellen, die einfach im Ozean auftauchen und Schiffe schwer beschädigen. Und das Spannende ist, ein bisschen recherchiert und tatsächlich sind die erst seit 2014 nachgewiesen. Und",
    "end": 255.835
  },
  {
    "start": 255.835,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Kavenz, Männer.",
    "end": 262.9
  },
  {
    "start": 262.9,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Davor gab es immer wieder Erzählungen von Seefahrern, dass halt Riesenwellen ihr Schiff zerstört hätten und so weiter. Und mittlerweile geht man davon aus, dass 70 bis 80 Prozent aller Schiffe, die verschwunden sind über die Zeit, durch Monsterwellen zerstört wurden. Und das konnte man dann das erste Mal durch Satellitenbilder direkt nachweisen. Und seitdem gibt es das tatsächlich. Seitdem gibt es auch eine große Forschung zu Monsterwellen. Und...\nMein Lieblingsbeispiel ist ja immer die MS Bremen, Kreuzfahrtschiff, das mal von so einem Kavenzmann, wie wir ihn Deutschland nennen würden, getroffen und wurde so stark beschädigt, dass es krass Schlagseite hatte und dann irgendwo bei Feuerland manövrierunfähig war. Und da haben dann die Ingenieure an Bord, haben dann Dieselgeneratoren zusammengebaut, was ich super spannend finde. Und damit haben sie dann quasi weiter bis nach Buenos Aires sich schleppen können.",
    "end": 298.245
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  {
    "start": 298.245,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 321.006
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    "start": 321.006,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "mit ganz geringer Geschwindigkeit. Superspannend. da wurde, also die Welle war so stark, dass das Panzerglas von der Brücke zerstört wurde. So als Beispiel. Und warum ich jetzt die MS Bremen erwähne, die wurde von dieser Welle getroffen, genau wie diese Viking Star oder Polar Viking, ich kann mir Namen nicht merken, aber dieses Schiff, was wir gesehen hatten auf der Expedition. Da hatte mir dann unser Vater eine\neine Mail geschickt von einem Nachrichtenartikel, dass ein Kreuzfahrtschiff von einer Monsterwelle schwer beschädigt wurde und so schwer, auch bei einer Antarktisexpedition, dass es abgeschrieben werden musste. Und das ist tatsächlich dieses Schiff gewesen. Und das haben wir noch, als wir zurückgekommen sind nach Ushuaia in Argentinien, haben wir das noch neben uns verteut gesehen. Und zwei Wochen später war es kaputt wegen einer Monsterwelle genau an dem Ort, wo wir langgefahren sind. Ziemlich gruselig. Und das hat noch mal so vor Augen geführt, dass\nDa unten, wenn du in Antarktis bist, merkst du auch, du bist irgendwie auf einem anderen Planeten. Da ist halt kein Sicherheitsnetz. Also da kommt auch keiner, wenn dir was passiert. Da können höchstens andere Schiffe dir helfen, die da sind. Aber sonst ist da halt einfach nichts. Und es sind halt Tausende Meilen bis zum nächsten Festland. Und jetzt nochmal auf die Bremen zurückzukommen, die haben auch auf Hochsee Schiffbrüchige aufgegriffen ein paar Jahre später.\ndie mit einem selbstgebauten Floß über den Ozean getrieben sind. Total spannend. Und das gleiche Schiff hat auch noch eine Insel entdeckt, die nicht kartografiert war. Und das ist jetzt irgendwie zehn Jahre her oder so, also gar nicht so lange. Das heißt, es gab noch im Großen Meer eine Insel, die nicht entdeckt worden war. Was man sich ja gar nicht mehr vorstellen kann. Aber das zeigt so ein bisschen, wie riesig die Hochsee ist und wie wenig man eigentlich darüber weiß und vor allem auch überwacht.",
    "end": 433.893
  },
  {
    "start": 433.893,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja. Und was ich ganz spannend finde, wo du gerade diese verschiedenen Unfälle darstellst und gesagt hast, da ist halt niemand, helfen kann und da ist da niemand außer halt anderen Schiffen, die dann ja aber auch eine Weile brauchen, zu helfen. Das finde ich ist ja auch so ein klassisches Raumfahrtszenario. Raumschiff irgendwo\nAlleine unterwegs kommt halt auch nichts und niemand außer eventuell andere Raumschiffe. Und wenn ich anschließe an unsere Themen, gerade auch so zum Thema Krieg und Frieden oder Bevölkerungsveränderung und Migration, Menschen, die müssen zusammenstehen und zusammenwachsen, da finde ich es dann ja die Hochsee oder die Seefahrt grundsätzlich eigentlich ein ganz schönes Beispiel, dass es international\nanerkanntes Recht geworden ist, wo sich so viel, ich weiß auch wirklich, alle dran halten, dass wenn jemand schiffsbrüchig ist, du auf jeden Fall ihm oder ihr hilfst auf Hoher See. Dass wenn dann da ein Notruf ausgeht von, was weiß ich, Kreuzfahrtschiff oder so, dann würden halt alle anderen, die in der Region sind, sich auf jeden Fall auf den Weg machen und sich an der Suche beteiligen. Das finde ich ein...\nSchönes Beispiel von Kooperation.",
    "end": 521.842
  },
  {
    "start": 521.842,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Du hast jetzt ja schon angesprochen internationale Regeln. Das ist ein guter Punkt, der mich zurückbringt zu dieser Dokumentation, die ich gesehen habe von Johnny Harris. Es gibt nämlich aktuell auf den, also in internationalem Gewässer, also wir haben ja diese 12-Meilen-Zonen die Länder herum. Das ist quasi Teil des Staatsgebiets. Und dann haben wir die ausschließlich Wirtschaftszonen. Das sind glaube ich meines Wissens nach 200 Kilometer die jeweiligen Küstengebiete herum.",
    "end": 547.009
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  {
    "start": 547.009,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Kilometer oder Meilen.",
    "end": 550.452
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  {
    "start": 550.452,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Vermutlich Mayen, weil's nautisch ist?\nwürde ich von Meilen ausgehen. Also in diesem Bereich dürfen dann quasi die Länder nach den internationalen Regeln, denen das Meer ausbeuten, wie es so schön heißt. Das heißt, können jetzt, wenn sie da Erdölfelder finden, können sie das, dürfen sie das fördern. Sie können da fischen und so weiter und so fort. Aber es gibt halt auch diesen Bereich, also 200 Meilen Land sind ja nicht besonders viel, wenn man sich die gesamte Masse der Ozeane anschaut.\nUnd alles dazwischen ist quasi ein rechtsfreier Raum. Es gibt bestimmte Regeln, die man sich gegeben hat. Da werden wir noch in der nächsten Folge wahrscheinlich drauf kommen. Aber im Prinzip gibt es bestimmte Übereinkommen. Also zum Beispiel, dass man Transponder-Signale haben muss. Also ein Transponder, der dann auch das Signal auslässt, was andere Schiffe dann sehen können, damit es keine Kollisionen gibt und damit man weiß, dass sich auch an diese 200-Meilen-Zonen gehalten wird. Und...\nDas sind internationale Regeln, aber die sind nicht rechtlich bindend in dem Sinne, dass es jetzt hier an Land mit der UN bestimmte Regeln gibt, an die sich gehalten werden muss. Sondern diese Transponder, die werden halt bewusst häufig ausgeschaltet. Und wir haben aktuell zwei große Schattenflotten auf den Weltmeeren. Das eine ist die russische Schattenflotte, das kennt wahrscheinlich jeder aus den Nachrichten. Die halt versuchen, die Sanktionen zu umgehen, indem sie den Erdöl handeln.\nund Erdgashandel weiterführen über die See, über Schiffe, die dann auch gerne mal einen Transponder ausschalten oder halt unter falscher Flagge fahren, falschen Papieren und so weiter. Und dass man dem noch keinen Riegel vorgeschoben hat, ist natürlich auch Zeichen dafür, dass es da einfach keinen klaren Rechtsrahmen gibt. Und die zweite Schattenflotte, über die ich in dieser Episode gerne sprechen würde, ist die von China. China betreibt offiziell, ich habe die Zahlen mal rausgesucht, 2700 Schiffe.",
    "end": 671.394
  },
  {
    "start": 671.394,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "in seiner Fischereiflotte. Und Experten aus verschiedenen Nationen gehen davon aus, dass die Zahl sich eher zwischen 8.000 und 17.000 Schiffen bewegt. Dazu muss man wissen, China hat eine gigantische Produktionsmacht, wenn es Schiffe geht. Sie können so schnell und so viele Schiffe produzieren, wie die ganze Welt zusammengenommen. Und diese Schiffe haben bereits die ganzen Gewässer vor China leer gefischt.\nVielleicht hat der eine oder andere schon mal in Nachrichten gesehen, dass es Zusammenstöße gab mit chinesischen Fischereibooten und Küstenwache und der Küstenwache von Staaten in der Nähe wie den Philippinen. Ich glaube, das ein bekanntes Beispiel. Ja, weil diese Schattenflotte einfach ganz aggressiv auch die Gewässer vor anderen Ländern leerfischt. Und das berühmteste Beispiel dafür sind die Galapagos-Inseln. Galapagos ist ja, ich glaube, so das größte Naturreservat",
    "end": 712.453
  },
  {
    "start": 712.453,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Immer mal wieder.",
    "end": 730.158
  },
  {
    "start": 730.158,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "in den Ozean, was für seine Diversität bei den Lebewesen bekannt ist. da gibt es jetzt Karten. Also Johnny Harris hat das ja schon aufbereitet. Da sieht man dann die ganzen Transponder-Signale als kleine Lichtpunkte. Und das sind die chinesischen Schiffe und die ballen sich die Galapagos-Inseln, diese 200-Milen-Zone. Also es sieht aus, als wenn du so einen schwarzen Fleck hast diese Inseln.",
    "end": 757.317
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  {
    "start": 757.317,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 757.514
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  {
    "start": 757.514,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und drumrum ist es belagert von Lichtpunkten. Das sind alles chinesische Fischereischiffe, die das Meer rund die Galapagos-Inseln leer fischen. Und dass der andere Bereich dunkel ist, heißt nicht, dass da keine chinesischen Schiffe reinfahren, weil die sich an diese 200-Meilen-Zone halten, sondern die stellen einfach Transponder aus und das Licht. Und dann fahren die einfach da rein und fischen das auch alles leer. Also das ganze Naturreservat wird nach und nach leer gefischt.",
    "end": 787.237
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  {
    "start": 787.237,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und die Galapagos haben nicht die Möglichkeit, das zu unterbinden, weil es ihnen an polizeilicher bzw. militärischer Stärke dafür fehlt.",
    "end": 787.56
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  {
    "start": 787.56,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "die sind tausend an chinesischen Faschen.",
    "end": 799.63
  },
  {
    "start": 799.63,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, und das gleiche passiert auch vor Argentinien, vor Westafrika und in anderen, in anderen Pazifikregionen. Also es ist jetzt nicht nur exklusiv in Galapagos Problem, aber das macht das so bisschen deutlicher. Und spannend daran ist auch, dass das Ganze staatlich finanziert wird. Also große Subventionen, die von der kommunistischen Partei da rein fließen, weil Treibstoff so teuer geworden ist. Und diese Fische\ndie dort, also vor allem Flying Squid ist das bei den Galapagos, die werden in die ganze Welt verkauft, weil keiner mehr nachvollziehen kann, von welchen Schiffen das stammt. Und wie sie das machen, ist wirklich ganz spannend. Es gibt ja dieses AIS-Signal, das ist quasi dieses Automatic Identification System, das dieses Transponder-System, was weltweit genutzt wird. Dafür hatte ich mal recherchiert in meinem Buch Kontakt.\nDas war ganz spannend, weil, wie sie das machen, ist, dass sie das A einmal ausschalten, dann werden sie quasi Geisterschiffe und entweder man sieht sie dann optisch, also durch ein Fernglas zum Beispiel oder durch Satellitenüberwachung, was aber gar nicht so leicht ist, weil es auch auf Bevölkt ist und so weiter. Und dann gibt es noch das Spoofing, das heißt, man manipuliert das GPS-Signal und",
    "end": 884.805
  },
  {
    "start": 884.805,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 886.222
  },
  {
    "start": 886.222,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Dann sendet zum Beispiel der Transponder die Information, dass es sich um einen norwegischen Trawler handelt, der im Hafen von Oslo liegt. Aber in Wahrheit ist es ein chinesischer Trawler vor der Küste von Ghana. Beispiel. Das ist dieses Spoofing, also Verschleierung. Und es gibt noch eine andere Technik, das ist eine Zwillingstechnik. Das heißt, zwei Schiffe haben die gleichen Papiere. Die haben den gleichen Namen, die gleiche Identifikationsnummer und das eine fischt legal irgendwo und der Zwilling\nillegal in dem Gebiet, wo es eigentlich nicht sein darf. Das ist das nächste, gemacht wird. Und was mich bei dem Ganzen am meisten erschreckt hat, was noch mal so unterstreicht wie rechtsfrei das ist, das ist, dass diese Schiffe, die müssen ja auch bemannt werden. Und meistens sind das Menschen aus armen Ländern, die von chinesischen Firmen geködert werden mit guten Jobangeboten. Das ist total krass. Die arbeiten dann auf diesen Schiffen und die Schiffe\nfahren los, fangen ihre Operationen an und werden von Mutterschiffen versorgt. Das heißt, die Chinesen schicken riesige Versorgungsschiffe, die Treibstoff und Nahrungsmittel auf die Schiffe übertragen, sodass die nie nach Hause müssen. Das heißt, die sind Jahre bis Jahrzehnte auf See, werden da repariert und versorgt und die Leute, die da arbeiten, die geködert wurden, die kommen nicht weg. Das heißt, sie sind tatsächlich moderne Sklaven.\nDie arbeiten da, haben super hohe Suizidraten, oft brechen Seuchen aus und so weiter. Und die werden natürlich auch nicht mehr bezahlt und können einfach nicht weg. Die arbeiten dann ihr ganzes Leben auf diesen chinesischen Fisch-Trawlern und fischen die Leere, die Meereleer. Und das ist total krass, wenn man sich das überlegt, weil das ist jetzt kein unbekannter Fakt, aber es kann keiner was so richtig dagegen machen, weil es halt ein rechtsfreier Raum ist.",
    "end": 1000.588
  },
  {
    "start": 1000.588,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mh.",
    "end": 1002.56
  },
  {
    "start": 1002.56,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und das ist 2025.",
    "end": 1007.573
  },
  {
    "start": 1007.573,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und ich finde ja das Thema Ozeane, wenn wir da mit unserer sozusagen Zukunftsperspektive drauf gucken, so unglaublich vielfältig. Es hat diesen Aspekt von rechtsfreier Raum und du hast ja gerade schön skizziert, wohin das führt, wenn es keinen Rechtsrahmen gibt. Es hat aber auch diesen Aspekt von der Relevanz für unsere Zukunft.\nKeiner kann, glaube ich, so ganz genau sagen, was passiert, wenn wir die Meere komplett leer gefischt haben. Aber ich glaube, die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich relativ einig, dass das fürs Gesamtökosystem der Erde ein Problem darstellt, wenn wir die Meere tot und leer fischen. Und dass wir ins Weltall streben zu einem Zeitpunkt, wo wir auf unserer Erde ein\nunglaublich großen Bereich so wenig kennen, dass es immer noch möglich ist, sich dazu bewegen, ohne entdeckt zu werden. Oder dass man sogar per Zufall, Unfall wie auch immer, mal irgendwelche Inseln oder dergleichen entdeckt, die vorher keiner kannte oder gesehen hat. Und das finde ich\nAlso ein Paradebeispiel dafür, was man alles klären sollte, bevor man sich ins Weltall aufmacht, ist, was alles auf der Hochsee nicht gut läuft. Also das sind alles Dinge, die es ja in ähnlicher Art und Weise auch als Probleme im Weltall geben wird. Jetzt nicht, dass man da dann fischt, so viel wir wissen, vom Anhalter mal abgesehen.\ngibt es keinerlei Hinweise darauf, dass da Fische irgendwo oben unterwegs sind. Aber man kann sich ja Gleiches fragen bei Asteroidenbergbau oder wenn es darum geht, irgendwo Raumstationen zu platzieren etc. pp.",
    "end": 1140.148
  },
  {
    "start": 1140.148,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das ist ein guter Punkt. Vielleicht zeigt das so bisschen, wo es hingehen würde im Weltall, wenn man diese Fragen nicht klärt. Weil das Thema Hochseefischerei, das klingt jetzt ja nach einer Ausgeburt des Kapitalismus, weil es diesen großen Markt gibt für Meeresprodukte wie Fische oder Squids. Aber gleichzeitig ist es viel komplexer. Also diese chinesische\nDie chinesischen Schiffe sind ja nicht nur Fischereischiffe, sondern das sind, also die nennen das maritime Miliz, die Little Blue Men. Das heißt, die sind alle bewaffnet, oder zumindest ein Großteil davon, und teilweise militärisch strukturiert. Und so haben die ja auch diese Riffe im südchinesischen Meer aufgeschüttet, betoniert und zu Militärbasen gemacht, weil man einfach die bewaffneten Fischerboote dahin geschickt hat und zu immer aggressiveren",
    "end": 1190.193
  },
  {
    "start": 1190.193,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "aufgeschüttet und so.",
    "end": 1199.178
  },
  {
    "start": 1199.178,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Manövern gebracht hat. Und wenn das dann aufgeflogen ist, hat man gesagt, ja, das sind doch nur Fischereischiffe. Die tun ja gar nichts. Und dann hat man auf einmal Fakten geschaffen. Und da sieht man, dass das, dass es eine große Verzahnung ist, aus einmal Kapitalismus, also den weltweit großen Markt für Meeresprodukte zu bedienen und dass alle von uns, die wir Fisch essen oder Meeresfrüchte,\nsind quasi daran Mitschuld in Anführungsstrichen und unterstützen das System ohne das zu wissen. Ja, das ist ein wichtiger Hinweis. Also ich glaube, kaum jemand würde das kaufen, wenn er wüsste, dass das durch Sklavenarbeit und illegale Machenschaften in Naturreservaten kommt. Und gleichzeitig steckt da eine geopolitische Dimension dahinter, mit der die chinesische Führung versucht, Gebietsansprüche durchzusetzen. Knallhart.\nUnd da denke ich, ist es wirklich eine gute Idee. Und vielleicht, wenn die Mere leer sind, und das bahnt sich ja an, gibt es da vielleicht einen Umdenken und man schaut, okay, war das jetzt wirklich so klug, sich die eigene Lebensgrundlage zu entziehen? Und dass man daraus dann lernt, und das hat die Geschichte ja oft gezeigt, dass es erst eine Katastrophe geben musste, bis man gelernt hat, okay, das war jetzt ziemlich dumm, in Zukunft machen wir das besser. Und vielleicht kriegen wir das ja dann für das Weltall hin, wenn das relevant wird.",
    "end": 1286.5
  },
  {
    "start": 1286.5,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und so ein anderer Punkt, der dann so",
    "end": 1295.498
  },
  {
    "start": 1295.498,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ne, ich muss anders anfangen.\nWir haben diesen Sicherheitsaspekt, haben diesen Aspekt von internationaler Kooperation, der da deutlich wird, und wir haben den Umweltaspekt. Nicht umsonst gibt es ja Schutzgebiete wie die Galapagos oder in anderen Bereichen, weil es wichtige Kinderstuben sind für die Fische und andere Meeresbewohner. Und die Fische und Meeresbewohner wiederum sind wichtig für auch all die pflanzlichen.\nLebensformen im Meer. Und die Ozeane sind nun mal unser größter CO2-Speicher. Das darf man auch nicht vergessen.",
    "end": 1337.747
  },
  {
    "start": 1337.747,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "und größter Sauerstoff produzieren.",
    "end": 1339.391
  },
  {
    "start": 1339.391,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "und größter Sauerstoffproduzent. Und ich finde, wenn man sich das anguckt, haben die einfach unglaublich wenig Aufmerksamkeit. Die Ozeane und die Hochsee insbesondere. Und worüber wir noch gar nicht gesprochen haben, was ja aber bei Ozeanen auch noch mal richtig wichtig wäre, Great Garbage Patch ist so groß wie, ich glaube, ein Mehrfaches der Bundes...",
    "end": 1360.939
  },
  {
    "start": 1360.939,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "ja, die riesigen Müllteppiche.",
    "end": 1366.634
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  {
    "start": 1366.634,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "meine, es gibt einen, ist so groß wie Australien.",
    "end": 1371.269
  },
  {
    "start": 1371.269,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Dass wir einfach Müll haben im Meer auf der Fläche fast eines Kontinents. Ich meine, jetzt stellt man sich ja mal vor, dass das, also wenn ich das so gehört habe, Great Garbage Patch, dachte ich, mein Gott, das schwimmt da so alles auf der Oberfläche. Ganz so ist es ja nicht. Aus ausreichend Entfernung sieht das Meer da schon noch irgendwie blau aus.\nAber sobald man dann unter Wasser guckt, sieht man einfach, dass man in einer Wolke von Müll verschiedenster Partikelgröße sich befindet. also diese Vorstellung allein, dass wir es geschafft haben, so viel Müll in die Meere zu packen, dass sie durch die Strömung sich an einem Punkt sammeln, dass man sie vom Weltall aus sehen kann.",
    "end": 1427.886
  },
  {
    "start": 1427.886,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das richtig verrückt. Und die ja auch zig Meter tief, diese Patches. Das ist gruselig. Wir haben ja, als wir Seven Versus Wild die zweite Staffel gesehen haben, weiß ich noch, wie erschütternd das war, zu sehen, wo sie in Panama sind und die Strände voll sind mit Müll. Also da war Survival dann eher Müllsammeln, der nützlich ist. Und das war wirklich erschreckend und zeigt so bisschen, wie viel das ist. Und",
    "end": 1431.589
  },
  {
    "start": 1431.589,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.\nWir haben einfach",
    "end": 1457.302
  },
  {
    "start": 1457.302,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wenn man sich andere große Channels bei YouTube angeht, Sender Botnik, der auch häufiger mal auf Südseeinseln seine Survival-Tage macht, es ist immer alles voll mit Müll. Und zwar nicht nur, da liegt jetzt mal hier und da ein Container, sondern alles voll. Also Müllteppich am Strand. Und spannend ist ja auch, also ich glaube ja immer an ausgleichende Gerechtigkeit bzw. what goes around comes around, wie man so schön sagt. Und...\nDas gleiche wir mit dem Plastikmüll auch. Also wir haben massiv Plastik in den Ozeanen, das wird langsam zersetzt, kommt mit in die Nahrungskette bei den Fischen und wir nehmen das dann wieder auf durch Mikroplastik. Was Mikroplastik bei uns und es ist glaube ich, ich es richtig in den Kopf habe, Scheckkarte pro Woche, die wir zu uns nehmen an Mikroplastik, dann wissen wir bisher, dass es die Fruchtbarkeit besonders bei Männern reduziert.\nAlso wir haben ja eine Fruchtbarkeitskrise. Kann man sich gerne mal einlesen. Bei Google soll nicht Thema dieser Folge sein, aber die Fertilitätsraten gehen massiv in den Keller. Und einer der Gründe weiß man bisher, das ist Einzige, was bisher direkt nachgewiesen werden konnte, ist, dass Mikroplastik dafür verantwortlich ist. Also dafür mitverantwortlich ist zum großen Teil. Und was das in anderen Organen macht, wo es sich absetzt, das wissen wir einfach noch nicht. Aber wir kriegen alles irgendwie zurück.\nDas ist ein ganz anschauliches Beispiel mit dem Plastik in den Meeren und dem Mikroplastik.",
    "end": 1553.632
  },
  {
    "start": 1553.632,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich musste das gerade nebenbei noch mal googeln, aber das findet man tatsächlich, dass wir 5 Gramm Mikroplastik pro Woche zu uns nehmen. Was dem Gewicht einer Kreditkarte entspricht.",
    "end": 1563.982
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  {
    "start": 1563.982,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das bitter.",
    "end": 1569.038
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  {
    "start": 1569.038,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "verrückt. Und es ist noch, muss man kurz dazu sagen, nicht nur aus den Meeren. wir haben auch super viel Mikroplastik in den Böden. Und über toxische Böden könnte man sowieso noch mal eine eigene Episode machen. Das auch noch mal ein ganz anderes Thema. In was für Böden unser Nahrungsmittel wachsen.",
    "end": 1577.154
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  {
    "start": 1577.154,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, Herr Sebs.",
    "end": 1585.077
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  {
    "start": 1585.077,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das schaffen wir aber nicht mehr im Adventskalender, weil wir uns ja vorgenommen haben, letzten sieben Episoden hoffnungsvoll zu gestalten.",
    "end": 1595.15
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  {
    "start": 1595.15,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Stimmt.",
    "end": 1597.061
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  {
    "start": 1597.061,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "müssen wir auf ein anderes verlegen. also schließt sich so ein bisschen der Kreis, einfach mit dieser Episode mal hinzugucken, was haben wir eigentlich in einem Bereich, der von der Science Fiction ja in letzter Zeit, muss man eigentlich sagen, relativ wenig bespielt wird.\nWenn man allerdings an sowas wie Jules Verne denkt oder so, Captain Nemo und dergleichen, da hatte das Meer ja einfach noch eine ganz, ganz andere Relevanz oder Wahrnehmung und Bedeutung, glaube ich, in der Gesellschaft und hat sich deswegen auch an der Science Fiction mehr abgebildet. Heutzutage haben wir den Fokus, wenn wir an Science Fiction denken, ich würde sagen, 99 Prozent der Leute denken sofort an Weltallraumschiffe.\nund Außerirdische an die Ozeane denkt glaube ich in dem Kontext kaum jemand.",
    "end": 1663.507
  },
  {
    "start": 1663.507,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Außer die XCOM. Terror from the Deep, Spieler unter uns.",
    "end": 1667.903
  },
  {
    "start": 1667.903,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, die denken da erst in unserer nächsten Folge drüber dran, wenn wir über Tiefsee sprechen. Ist ja Terror from the Deep. Kleiner.",
    "end": 1673.426
  },
  {
    "start": 1673.426,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Richtig.\nEs gab auch die Landeinsätze und die auf den Kreuzfahrtschiffen, möchte ich erwähnen. Aber du hast vollkommen recht. Also da fällt mir auch das Beispiel UFOs ein. Die meisten UFO-Sichtungen haben eigentlich mehr zu tun, aber wir sprechen immer über die UFO-Sichtungen im Luftraum. Interessanterweise.",
    "end": 1680.192
  },
  {
    "start": 1680.192,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, das stimmt. Das ist schon wieder großartiges Spiel.",
    "end": 1694.057
  },
  {
    "start": 1694.057,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und weil wir ja so viel über Gesellschaft der Zukunft auch gesprochen haben, auch da spielen Ozeane ja eine Rolle. Es gibt ja einige, primär so aus dem neoliberalen Lager, die ja auch die Idee haben, sich diese Rechtsfreiheit zu eigen zu machen und eigene schwimmende Staaten zu bilden, außerhalb der, sozusagen der Wirtschaftszonen der Staaten.",
    "end": 1716.522
  },
  {
    "start": 1716.522,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "ja.",
    "end": 1722.729
  },
  {
    "start": 1722.729,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "ist ja auch noch ein Thema, das tatsächlich ein Zukunftsthema ist.",
    "end": 1728.152
  },
  {
    "start": 1728.152,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich Peter Thiel ist da so ein Vorreiter für, wenn man das so euphemistisch ausdrucken möchte.",
    "end": 1731.973
  },
  {
    "start": 1731.973,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, und ich finde, wenn man das jetzt kombiniert mit dem Know-how aus der Recherche über diese chinesische Schattenflotte und dass die Menschen da angeworben werden, da zu arbeiten und da nie wieder wegkommen. Und jetzt stell dir vor, du lässt dich anwerben, Bürger auf so einer schwimmenden Insel irgendwo im Nirgendwo zu bleiben.\nder ja ganze Idee ist, einen Staat außerhalb aller anderen Staaten zu bilden, kann einem auch schon ein bisschen anders werden. Also da will man immer täglich sein oder regelmäßig seine Miete zahlen, nicht dass man da zum Bürger zweiter, dritter oder vierter Klasse wird. Es schon irgendwie ganz cool, dass die meisten Staaten Teil eines Staatenbundes sind und wenn man an Land bleibt, man sogar auch nochmal in Nachbarstaaten.\nüber eine grüne Grenze kann oder so.",
    "end": 1792.263
  },
  {
    "start": 1792.263,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, grauselig. Aber gut, noch ist es damit ja zum Glück nicht so weit gediegen.",
    "end": 1799.871
  },
  {
    "start": 1799.871,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube auch, jenseits von Waterworld, ist das auch echt uncool auf dem Meer zu leben dauerhaft.",
    "end": 1809.022
  },
  {
    "start": 1809.022,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Man muss ein Marina sein, sonst geht das nicht.",
    "end": 1811.358
  },
  {
    "start": 1811.358,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, ganz, klar. Also ich meine, ich bin super gerne auf dem Wasser. Während des Studiums habe ich leider viel, viel zu spät angefangen, mich Segeln zu interessieren. ich finde, eine wunderbare Art des Reisens. Und es ist total schön, einem Segelboot unterwegs zu sein.",
    "end": 1829.79
  },
  {
    "start": 1829.79,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Eine echte Rassawatte. Dann solltest du dich mal bei den Chinesen bewerben. Dann kannst du für immer auf dem Schiff leben.",
    "end": 1833.97
  },
  {
    "start": 1833.97,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Nee, ich schwimme ja nicht so gerne. Ich bin gerne auf dem Boot, nicht so gerne im Wasser. Aber ich glaube dauerhaft, da in so einem Staat leben, halte ich tatsächlich auch für eine sehr dystopische Vorstellung.",
    "end": 1847.886
  },
  {
    "start": 1847.886,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Absolut.\nAber jetzt wird hier unser 11 Minuten Konus-Bond-Tent doch wieder ganz schön dystopisch. Fui.",
    "end": 1856.454
  },
  {
    "start": 1856.454,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, verdammt. Dann brauchen wir jetzt noch schnell was Positives. Great Garbage Patch. Ja, vielleicht noch was Positives zu den Ozeanen. Great Garbage Patch. In dem Kontext hat man tatsächlich auch, aber so viel ich weiß, Bakterien gefunden, die Plastik zersetzen. Und das wiederum ist spannend, weil man aus denen Enzyme gewonnen hat, mit denen man Plastik besser recyceln kann.",
    "end": 1862.708
  },
  {
    "start": 1862.708,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Morgen kommt die nächste Episode.",
    "end": 1886.6
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  {
    "start": 1886.6,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Richtig. Mir fällt gerade der Name von der Firma nicht ein, aber es ist eine französische Firma. Carbios. Die hatte ich das erste Mal während ...",
    "end": 1888.31
  },
  {
    "start": 1888.31,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "So, Kabyos.",
    "end": 1894.104
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  {
    "start": 1894.104,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das ist nochmal was, wenn wir über Recycling sprechen wird. Das ist nochmal ein spannender Fakt.",
    "end": 1898.862
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    "start": 1898.862,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ach ja, meine eigene Episode. dann sparen wir uns das mal dafür auf.",
    "end": 1902.15
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  {
    "start": 1902.15,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Genau, das können machen. Aber nur nochmal ein bisschen was Positives reinzubringen. In dem ganzen Müll findet sich durchaus ab und an auch mal ein Fingerzeig zu einer möglichen Bewältigungsstrategie. Ich wollte erst Lösung sagen, aber Lösung ist ja a. aufräumen, b. nicht mich noch mehr reinschmeißen.",
    "end": 1929.362
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  {
    "start": 1929.362,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Gut, in diesem Sinne. glaube, wir haben es für heute,\nDann sage ich allen Zuhörerinnen und Zuhörern vielen herzlichen Dank fürs Zuhören. Und dann hören wir uns morgen wieder und da haben wir ja schon vor verraten, geht es dann die Tiefsee. Bis dahin dann. Ciao, ciao.",
    "end": 1951.593
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  {
    "start": 1951.593,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Bis morgen!",
    "end": 1952.593
  }
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