[
  {
    "start": 13.064,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "der Science-Fiction-Podcast von Joshua und Philip Tree.",
    "end": 21.647
  },
  {
    "start": 21.647,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin Moin Herr Schuhe.",
    "end": 23.904
  },
  {
    "start": 23.904,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Good day Philipp und herzlich willkommen all unseren Zuhörerinnen und Zuhörern zur zweiten Episode unseres Adventskalenders. Ich hätte jetzt fast schon einen Jingle getrötet, weil hier im Supermarkt das schon auf und ab läuft die ganze Zeit. Und es sehr befremdlich ist, am anderen Ende der Welt jetzt Sommer zu haben und über die winterlichen Gefühle hinwegkommen zu müssen, die man ja eigentlich mit Weihnachten verbindet.\nAber sommerlich ist quasi auch unser heutiges Thema. Es geht nämlich Longevity und Selbstoptimierung, also einen neuen Frühling oder Sommer für den Körper, der sich ja mit der Zeit verbraucht.",
    "end": 67.784
  },
  {
    "start": 67.784,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "ist das cheesy",
    "end": 73.734
  },
  {
    "start": 73.734,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Einer meiner besten Freunde sagte vor kurzem zu mir, dieser Körper ist verbraucht. Und ich dachte, okay, wir müssen mal über Longivity sprechen. Und heute wollen wir das mal machen. Es ist ja, wenn man wie ich so einen Ring trägt. Ich hatte lange den Ura Ring, das ist glaube ich so der bekannteste Tracking Ring, weil die glaube ich angefangen haben damit. Mittlerweile habe ich so einen Ringcon 2 am\nZeigefinger und tracke meinen Schlaf und die Herzfrequenz und die HRV-Rate. Ein großer Prediktor für das gesunde Altwerden bzw. Gesamtmotalität. Aber da können wir gleich noch mal im Detail drüber sprechen. Du hast dir ein Armband zugelegt, richtig? Das hast du immer noch?",
    "end": 125.736
  },
  {
    "start": 125.736,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Einen Uhr habe ich das jetzt.",
    "end": 127.892
  },
  {
    "start": 127.892,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ne Uhr, okay. Christian, Armband mit was dran.",
    "end": 131.24
  },
  {
    "start": 131.24,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Macht das aber genau das gleiche misst ihr auch.",
    "end": 135.326
  },
  {
    "start": 135.326,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, und interessanterweise passt das ja auch ganz gut zu unserer Eingangsepisode. Das hat ja auch mit KI zu tun. Also wir hätten diese Wearables, die uns Daten liefern über unseren aktuellen Gesundheitszustand und über bestimmte Marker, die wir selbst optimieren können. Nicht wenn wir die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz gerade in Bezug auf Datenauswertung, also auf die Auswertung großer Daten hätten.",
    "end": 164.464
  },
  {
    "start": 164.464,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wobei, glaube, da muss man einschränkend sagen, wir hätten die gleiche Technik, aber wir könnten aus den Daten einfach nicht so viel Sinnvolles herausnehmen, weil es einfach so viele Daten wären, dass wir das sinnvoll verarbeitet kriegen würden.",
    "end": 164.704
  },
  {
    "start": 164.704,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich bin da jetzt ja schon.",
    "end": 171.349
  },
  {
    "start": 171.349,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau.",
    "end": 177.166
  },
  {
    "start": 177.166,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau, genau. Und vor allem würden wir nicht in Echtzeit angezeigt kriegen, das und das ist gerade los bei dir und das bedeutet das und das. auf die Daten kommst du tatsächlich an, wie du schon richtig sagst. Vielleicht eingangs, du hast das ja noch nicht so lange. Was hat das für dich verändert und was hat das für einen Impact gehabt auf deinen Alltag in Bezug auf Gesundheit und deine Verhaltensweisen?",
    "end": 204.416
  },
  {
    "start": 204.416,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube ja, dass bei all den Dingen, die die Zukunft uns vielleicht Belastendes und Negatives bringt, ist tatsächlich der Gesundheitsaspekt einer, den ich am positivsten sehe. Und das merke ich auch, dass ich darüber die Möglichkeit habe, sowohl jetzt über das Tracking dieser Basisdaten, wie du es gerade schon genannt hast, als aber auch, was weiß ich, dass man sich jetzt\nkostengünstig mal für zwei Wochen seinen Blutzuckerspiegel tracken kann oder solche Dinge, dass man einfach viel mehr validieren kann, ist das von dem, was ich so tue und von dem ich glaube, es sei gesund und gut für mich. Ist es das auch wirklich? Also ...\nIch bin zwar auf der einen Seite eigentlich ein Verfecht davon, wir sollten mehr zur Ruhe kommen, uns mehr Auszeiten gönnen, ein besseres Gespür für uns und unseren Körper zu bekommen, damit wir da auch mehr wahrnehmen, was tut uns eigentlich gut. Und zugleich muss ich ja neidlos anerkennen, Daten sind einfach manchmal präziser als unsere Wahrnehmung. Und ich glaube, wir brauchen beides. Eine gute\neigene Körperwahrnehmung und eine Ergänzung dessen durch die Technik. Und ganz konkret für mich verändert hat es, dass ich ganz anders auf meinen Schlaf und meinen Schlafrhythmus achte, weil ich sehe, wenn ich zu wenig schlafe zum Beispiel, wie sich das dann nachgelagert in meiner HRV zum Beispiel auswirkt. Dass einfach die Qualität der Erholung dann auch schlechter ist. Nicht nur, dass ich dann morgens irgendwie müde bin.\nkennt man dann irgendwie, sondern dass ich dann auch sagen kann, verdammt, meine Herzratenvariabilität war deutlich schlechter. Sprich, mein Herz-Kreislauf-System konnte viel weniger regenerieren.",
    "end": 323.758
  },
  {
    "start": 323.758,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, vielleicht für die Zuhörerinnen und Zuhörer als Hintergrund, also die Herzratenvariabilität zeigt im Prinzip, also wie variabel der Puls ist und wie schnell er hochgehen und aber auch wieder runtergehen kann. Und das ist ein guter Prediktor für die Gesamtmortalität. Also Gesamtmortalität, muss man dazu wissen, ist, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, in diesem Moment zu sterben. Also nicht aufs ganze Leben betrachtet, sondern immer in diesem Augenblick.\nUnd da ist die HRV-Rat tatsächlich einer der besten Indikatoren, wie gesund man gerade alt hat und generell wie der Gesundheitszustand der Person ist. Also je höher, desto besser. Man kann dann auch ganz gut, wenn man die Daten hat, das vergleichen. Also jeder Hersteller von diesen Wearables hat dann Vergleichstabellen von allen Usern. Da kann man sich dann einordnen. Das nur dazwischen.",
    "end": 379.81
  },
  {
    "start": 379.81,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und deswegen muss man auch tagtäglich seine Datenschutzbauchschmerzen runterschlucken. Das ist die Kehrseite der Medaille. Aber wir sind ja hier Science und Fiction orientiert. Was würdest du sagen, welchen Wert oder auf was an Technik beim Thema Longevity und Selbstoptimierung? Letzteres finde ich einen echt schwierigen Begriff, aber der ist nun mal so präsent.\nWorauf wartest du? Was bringt uns die Zukunft als nächsten Schritt?",
    "end": 413.038
  },
  {
    "start": 413.038,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Auf jeden Fall Langzeitblutdruckmessung über die Wearables, also über den Ring. Warte ich auch schon lange drauf. Dass man sich jetzt beim Laufen nicht mehr den Brustgurt ummachen muss, dass man dann weiß, ob man in Zone 2 ist oder... Also wir telefonieren ja ab und zu, ich jogue, das ist immer sehr gut, weil Zone 2 ist ja, wenn man gerade so noch sprechen kann. Aber das wäre schon schön, wenn man dauerhaft halt den Blutdruck sehen kann. Und das kommt auch, ist auch gerade schon in der Mache und...\nDas nächste wäre dann tatsächlich die Blutzuckermessung. Dauerhafte Blutzuckermessung. Da warte ich auch drauf. Ich hatte jetzt ja eine Weile diesen Kurs im Monitor. hatte ich auch darauf. Das war unglaublich hilfreich, zu sehen, welche Nahrungsmittel reagiere ich überhaupt mit Blutzuckerspitzen und wie sehr. Und Salzstangen waren ja mein Killer. Da ich niemals drauf gekommen. Insofern, das sind, glaube ich, so die nächsten Sachen, die anstehen für die\ndie wearables und wenn man noch einen schritt weiter geht werden wahrscheinlich implantate kommen die dann halt auch dauerhaft das blut das blut überwachen das wäre so also kurzfristig wird dauerhafte blutdruckmessung und blutzuckerspiegel messung und mittelfristig werden implantate sein für die überwachung wichtiger biomarker im blut",
    "end": 494.344
  },
  {
    "start": 494.344,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das glaube ich auch. ich glaube der Schritt nach dem, was du gerade genannt hast, wird sein, dass wir invasiver sein werden, aber nicht viel mehr als jetzt aktuell mit so einem Glukosemonitor. Also ein kurzer Piks und das war's und alle zwei Wochen wechselt man das Ding.\nUnd darüber werden wir dann nämlich genau anfangen, Laborwerte, die wir jetzt noch mühsam durch Blutentnahme etc. erheben, in den Blick zu nehmen und so viel, früher relevante Veränderungen in der Hymnostase des Körpers wahrzunehmen. Und viel differenzierter sagen zu können, da ist gerade ein Infekt im Anmarsch oder Nährstoffdefizit da und da.\nIch glaube, das wird sozusagen dann der Schritt nach diesen von dir genannten ersten Dingen Blutdruck und Blutblukose sein.",
    "end": 554.868
  },
  {
    "start": 554.868,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Da muss man dazu sagen, wenn das jetzt weit weg klingt, dieser Glukosemonitor, den man sich hier an den Arm machen kann, der eigentlich für Diabetiker entwickelt ist, der hat ja nur so einen ganz kleinen Sensorfaden, der in die Dermis reinkommt. Also der misst noch nicht mal im Blut, sondern in der Zellflüssigkeit in der Haut. Man muss sich nur überlegen, der Faden wird halt ein ganz bisschen länger und geht dann halt bis ins Blut. Das war's.\nkeine große Sache und dann man auch so einen kleinen Bucken hier. das, also es braucht jetzt nicht, wenn man sich das so vorstellt, die Siliziumplatine, die dann hier am Unterarm in der Ader liegt oder sowas. Also so muss man sich das nicht vorstellen. Weil dann wirkt das immer so weit weg. Aber der Schritt ist nicht so riesig und man hat ja viel Erfahrung damit, wie das mit diesen Bekursemonitoren zum Beispiel funktionieren kann. Recht einfach.",
    "end": 608.712
  },
  {
    "start": 608.712,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube, so für umfassendere Laborwerte der Schritt doch noch ein bisschen weiter weg ist, weil wir noch nicht die entsprechenden Daten haben, die wir da diesbezüglich aufbauen können. Weil im Moment bestimmen wir das ja fast alles aus dem Vollblut und das wird halt nicht möglich sein. Und auch das Vollblut, das wir aktuell gewinnen, können wir nicht einfach an einem Sensorfaden vorbeifließen lassen und dann haben wir alle Werte. Also da ist glaube ich schon noch ein bisschen, da muss noch ein bisschen Gehirnschmalz und\nZeit reinfließen. Aber ich halte das tatsächlich auch für eine gute Möglichkeit. Und vielleicht werden wir auch nochmal überrascht und können manche Dinge auch nicht invasiv noch feststellen. durch, was ich, indem man Gefäße im Augenbereich oder so nochmal ganz anders ausleuchtet. Und ja, also kenne ich mich nicht gut noch mit aus. Aber ich",
    "end": 665.162
  },
  {
    "start": 665.162,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "würde sagen, Augen hätte ich tatsächlich auch gesagt. Man kann ja über die Augen jetzt schon viel rausfinden. Also bestimmte Vitaminspiegel zum Beispiel.",
    "end": 672.327
  },
  {
    "start": 672.327,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Oder aber auch, es gibt ja schon erste Versuche, dass KI anhand von Stimmveränderungen, also sich anhört, sich die Stimme einer Person verändert und daraus dann Rückschlüsse auf mögliche Erkrankungen geschehen. Und das wäre nämlich, glaube ich, noch ein anderer Sensoransatz, der auch für Longevity dann total wichtig wäre. Wenn man zum Beispiel der Überwachungskamera des\nErlaubt jeden Tag ein paar Sekunden Video von der Bewegung oder so aufzunehmen. Dann könnte man nicht nur Stimmveränderungen, sondern könnte auch Veränderungen in der Motorik schon feinste wahrnehmen und gerade auch bei älteren Menschen dann Hinweise auf mögliche neurologische Schäden, Früherkennung, Parkinson, Demenz, was auch immer kann man sich da vorstellen.\nUnd das kombiniert mit neuen Behandlungsmethoden, die uns gerade auch seitens gentechnischer Verfahren offenstehen können. Da sehe ich so in den nächsten 10 bis 20 Jahren super viel Potenzial.",
    "end": 748.062
  },
  {
    "start": 748.062,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, gerade was Genetik angeht, es wird, glaube ich, riesig. Also man kann ja jetzt schon sehr, sehr günstig sein, Genom analysieren lassen. Ist super spannend, weil man dann weiß, okay, welche Medikamente vertrage ich gut, welche weniger, wie ist die richtige Dosis für mich. Darüber, wie festgelegt wird, welche Dosen für Erwachsene da sind, könnte man ja eine ganz eigene Episode machen. Aber das, ich glaube, da gibt es Riesenfortschritte und zu gucken, okay.\nwenn ich jetzt Serotonin wieder Aufnahmehemmer brauchen würde, dann brauch ich vielleicht nur die Dosis und wer anders braucht die doppelte Dosis, damit es wirkt. es gibt in der Medizin immer diese, es gibt einen Namen dafür, aber diese Wirkdosis und das kann sein, wenn du leichter drunter liegst, dann merkst du gar nichts und du musst da drüber kommen über diesen Schwellenwert, damit überhaupt was passiert. das ist glaube ich, also da wird viel, mehr personalisiert ablaufen. Und spannend ist ja auch bei diesem Gentest, dass du\nimmer Updates bekommst. Also ich habe einmal so einen gemacht und ich kriege immer Updates, weil ich ständig neue Erkenntnisse habe und das ja immer wieder mit meinem Genom abgleichen können. Und da kommen dann immer wieder neue Sachen raus. Das können natürlich Risikomarker für bestimmte Krankheiten sein. Es kann aber, wie gesagt, können das auch diese Lifestyle Faktoren sein und Stoffwechsel Faktoren. Und ich glaube, die größte Einschränkung dieser Tests ist halt, dass wir immer noch nicht sehen können, wie die Epigenetik abläuft. Also welche Gene werden gerade an oder abgeschaltet?\ndurch meinen Lebensstil und das ist, weiß man heute, ist eigentlich der viel wichtigere Faktor. Nur dass ich ein 50 % erhöhtes Risiko für irgendeine Krebsart hat, heißt noch lange nicht, dass ich 50 % Wahrscheinlichkeit habe, das zu entwickeln, weil es kommt ja darauf an, wie lebe ich und es kann sein, dass diese Gene einfach stumm geschaltet bleiben, weil ich dir ich, weil ich gesunden Schlaf habe, weil ich mich gesund ernähre, mein Immunsystem nicht ständig gefordert ist, dass ich\ngenug Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente zu mir nehme und so weiter und so fort. ich glaube, da wird es zukünftig Lösungen geben, dass man zum Beispiel Speichel jeden Tag analysieren lässt, weil es bestimmte Gadgets gibt, die das in Echtzeit analysieren und gucken, wie ist die epigenetische Gesamtgemengelage. Also sind gerade welche Gene aktiv, die nicht aktiv sein sollten. Und das ist ja ein sehr fluides Geschehen und",
    "end": 889.97
  },
  {
    "start": 889.97,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "im wahrsten Sinne. Ich glaube, dass da mehr Tracking in den Bereich gehen wird. Und da gibt es auch viele Firmen wie 10x Genomics, Startups, die mittlerweile schon recht groß sind, für Startups, aber die genau an sowas auch forschen. Und ich glaube, da wird ganz, ganz viel passieren, was dann auch im persönlichen Alltag gemacht werden kann.",
    "end": 909.422
  },
  {
    "start": 909.422,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube auch, das ist der Teil im Bereich Genetik, der in der nahen Zukunft am stärksten wachsen wird und sich schon im Alltag zeigen wird. Denn das, woran die meisten immer denken, genetische Manipulation von uns Menschen, das halte ich für viel, weiter weg. Weil die Komplexität des Ganzen viel, viel größer ist.\nals unser aktuelles Wissen darüber. Und KI hin oder her, das ist ja ein Wissen, das muss so, selbst wenn es die KI verarbeitet, muss dieses Wissen erst mal erworben werden. Und wir fangen jetzt ja gerade erst an, vielen Dingen zu verstehen, dass halt, was weiß ich, ein Protein, das von Gen X, Y beeinflusst wird, dass das meistens halt nicht nur eine Funktion hat und meistens sogar nicht nur zwei.\nsondern drei oder vier und das in fünf oder sechs verschiedenen Systemen. Und also diese Komplexität ist ja super beeindruckend. Also das finde ich immer wieder, das ist ein ganzes Universum in uns selbst. Aber das macht es halt auch, glaube ich, schwierig, sinnvoll zielführend da genetisch einzugreifen. Ich kann mir vorstellen, dass wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren an so einen Punkt kommen, dass wir einzelne\nganz fokussierte Dinge vielleicht auch schon durch erste Gentechnik Sachen beeinflussen. Aber so ein Allgemeinprogramm, wir heilen alles mittels Gentechnik, das sehe ich noch nicht. Und was viel, näher liegt, ist, glaube ich, genau das, was du gesagt hast. Dank der Genetik und dank ganz zeitnah Sensordaten nachmessen und dergleichen\nunseren Lebensstil und unsere Ernährungsgewohnheiten zu optimieren.",
    "end": 1025.544
  },
  {
    "start": 1025.544,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Im Moment muss man ja einfach sagen, das was wir so im Allgemeinen als Gesellschaften konsumieren, ist ja mehr Gift als Lebensmittel. Und das wissen wir alle, aber wir handeln halt kaum danach. Und ich glaube wir handeln kaum danach, weil wir die direkten Folgen nicht merken. Und da kann Messung tatsächlich helfen,\nweil sie uns die Folgen direkt vor Augen führt. Dann durchmerken wir sie nicht direkt, aber wir haben zumindest eine direkte Rückmeldung und da können wir unser Marketing-Know-how ja mal für was Positives verwenden und entsprechend gut diese Information aufarbeiten, damit uns klar wird, da ist gerade richtig Mist am Laufen. Fun Fact ist so ein richtig geiles Meme gepostet worden in unserer\nGaming-Community-Grüße gehen raus an die NMA von zwei Typen, bei McDonald's sitzen. Und der eine erzählt, boah, stell dir vor, den Ratten, den legt man Gift hin und die essen das einfach, obwohl sie dann sterben. Und der andere über seine McDonald's-Tüte gebeugt sagt, ja, wirklich dumm diese Ratten. So ist es gewesen. Und manchmal denke ich, ja, verdammt, Philipp, manchmal bin ich auch eine ziemlich dumme Ratte, was das angeht. Aber...",
    "end": 1095.15
  },
  {
    "start": 1095.15,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Weil sie denken, ist Essen.",
    "end": 1108.718
  },
  {
    "start": 1108.718,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich gebe mir Mühe, das möglichst selten zu sein und ich glaube, für uns alle wird das noch mal einfacher, wenn wir da Echtzeitdaten haben.",
    "end": 1118.734
  },
  {
    "start": 1118.734,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das ist also es sind halt auch oft, wie du eingangs schon gesagt hast, die Dinge, mit denen man nicht sofort rechnet. Beispiel ist, ich habe meistens eine HRV-Rate nach 82 und gestern haben wir eine Fahrradtour gemacht und sind dann halt für mich spät abends, weil ich immer neun Uhr schlafen gehe, sind wir 30 Kilometer noch Fahrrad gefahren bis halb acht abends. Und dann habe ich noch gekocht und dann bin ich schlafen gegangen. Also ich hatte nicht meine typische\nIch mache Yoga, lese ein bisschen und schlafe dann Routine und mache nach 16 Uhr keinen Sport mehr. Und dann ist meine HLV-Rate einfach halbiert. Ich einfach nur einen Wert von 40. Und da wäre ich halt nie drauf gekommen. Ich dachte mal, viel Sport heißt viel schlafen. Und wer nicht gut schläft, der war nicht müde genug, so nach dem Motto. Ne, es ist tatsächlich anders. Die Wearables können einem dann ganz gut zeigen, wo man sich dann auch geirrt hat und wo vielleicht so Volks...\nschrägstrich Bundeswehr-Beisheiten in dem Fall dann doch nicht so ganz hinhauen. Da wäre ich zum Beispiel nicht drauf gekommen. Also das ist schon, das ist eine wirklich tolle Entwicklung, muss ich sagen.",
    "end": 1192.308
  },
  {
    "start": 1192.308,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und noch abschließend möchte ich dazu sagen, viele sagen, das ist so einschränkend, dann mache ich nichts mehr, was cool ist. Das Leben macht tatsächlich viel mehr Spaß, wenn man besser schläft, besser drauf ist, eine höhere HRV-Rate hat. Man fühlt sich einfach besser, geistig fitter, glücklicher, muss man dazu sagen, bessere Stimmung. Das ist schon wirklich toll. Das ist keine Einschränkung. Ich finde das einfach mehr vom Leben tatsächlich.",
    "end": 1210.792
  },
  {
    "start": 1210.792,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mmh.",
    "end": 1217.96
  },
  {
    "start": 1217.96,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, da bin ich ganz bei dir. Was wir uns noch gar nicht angeguckt haben, so beim ganzen Thema Longevity, wie alt will man eigentlich werden und was ist mit Unsterblichkeit und so. Aber ich glaube, das sprengt den Rahmen einer Episode im Rahmen unseres Adventskalenders, denn wir haben unsere Zielmarke schon wieder ein klein bisschen überschritten. Insofern",
    "end": 1241.801
  },
  {
    "start": 1241.801,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Alles Bonus-Content.",
    "end": 1243.172
  },
  {
    "start": 1243.172,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, genau, alles Bonus-Content und ich würde sagen, diesen Bonus produzieren wir auch irgendwann nochmal und wie immer frei verfügbar für euch alle da draußen. Aber für heute würde ich sagen, lassen wir es an der Stelle oder haben wir was ganz Wichtiges vergessen, was wir noch raushauen sollten.",
    "end": 1246.118
  },
  {
    "start": 1246.118,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hach!",
    "end": 1259.15
  },
  {
    "start": 1259.15,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich glaube, das meiste haben wir bearbeitet.",
    "end": 1260.072
  },
  {
    "start": 1260.072,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Dann gibt es jetzt ein echtes Novum zum Abschluss und zwar machen wir das erste Mal ganz, ganz offiziell Werbung. Also hier Werbeblock Anfang. Und zwar werben wir, also Joshua und ich, für ein Produkt von Joshua, Brandon Q. Morris und mir. Und zwar veröffentlichen wir\nDieses Jahr erstmalig das Autorenpaket. Ein Bundle aller wichtigen Infos, vieler vieler spannender Kurse und weiterer Inhalte für alle, die sich auf den Weg zur Autorin oder zum Autor machen wollen und sich überlegen, wie mache ich das denn bestmöglich. Und dazu haben wir viele Expertinnen und Experten eingeladen. Und falls auch du dich fragst, Mensch, ich wollte auch schon immer mal schreiben und Autorin oder Autor werden.\nund brauchst Unterstützung auf deinem Weg zum erfolgreichen Buch, dann schauen wir vorbei unter autorenpaket.de. Da haben wir das Bundle zur Verfügung gestellt. Noch läuft der Vorverkauf. Heute am 2.12. läuft der noch bis zum 10.12. Da gibt es nochmal 50 Euro Rabatt. Und das Ganze endet, wenn auch dieser Adventskalender endet, nämlich am 24.12. Danach wird das Bundle\nnicht mehr verfügbar sein. diesem Sinne, falls dich interessiert, schau vorbei beim www.ottorenpaket.de. Werbeblock Ende. Oder?",
    "end": 1358.238
  },
  {
    "start": 1358.238,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, noch aber es gibt auch Bonus Content, wollte ich noch dazu sagen, für alle von euch, die gerne hören. Und das tut ihr wahrscheinlich, weil den Trickorder hört. Gibt es da auch Bonus Episoden, wo ich ausführlich mit den erfolgreichsten Autoren spreche aus der Verlags- und Indielandschaft im deutschsprachigen Raum, die in einem Podcast und Video Format, das gibt es dann auch als Video, für euch erzählen, was es so braucht, erfolgreich zu werden und wie ihr Werdegang war. Und da habt ihr\nwirklich guten Bonus-Content an der Hand, da mal reinzuschauen und zu hören und am best practice einfach zu lernen.",
    "end": 1395.752
  },
  {
    "start": 1395.752,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Super. Ihr müsst uns das jetzt nachsehen. Das ist das erste Mal, dass wir Werbung machen in diesem Podcast. Deswegen sind wir da noch nicht so geübt drin. Morgen wird das vielleicht noch ein bisschen fluffiger laufen. Aber www.kotornpaket.de, wenn du Unterstützung haben möchtest auf deinem Weg zum ersten Buch. In diesem Sinne vielen, Dank fürs dabei sein und dann hören wir uns morgen wieder. Ciao, ciao.",
    "end": 1407.406
  },
  {
    "start": 1407.406,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 1420.442
  },
  {
    "start": 1420.442,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Bis morgen, ciao.",
    "end": 1422.572
  },
  {
    "start": 1422.572,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das war eine weitere Episode von Treecorder, dem Science-Fiction-Podcast von Joshua und Philip Tree. Alle Infos zu dieser Episode findest du in unseren Show-Notes unter treecorder.de. Schön, dass du dabei warst und wir würden uns sehr freuen, dich auch bei der nächsten Episode wieder begrüßen zu dürfen.",
    "end": 1464.864
  }
]