[
  {
    "start": 0.874,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin Joshua!",
    "end": 3.023
  },
  {
    "start": 3.023,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hallo Philipp und herzlich willkommen alle unseren Zuhörerinnen und Zuhörern zu einer neuen Folge vom TREECORDER Adventskalender. Und nachdem wir bei der letzten Folge über Datenschutz gesprochen haben, was ja erstmal ganz trocken klingt, aber dann doch richtig spannend geworden ist, wollen wir heute mal was ganz anderes besprechen. Und zwar es soll ja in diesen 24 Episoden das Leben in der Zukunft gehen. Und zum Leben gehört ja bei uns allen auch\nUrlaub. Urlaub klingt jetzt vielleicht gar nicht so sehr nach einem Science Fiction Podcast, aber ich bin der Meinung, dass Urlaub sich, die Art, wie wir Urlaub machen, was Urlaub kosten wird und wohin es geht, sich stark verändern wird in der Zukunft. Was denkst du, Philipp, als erstes, da das ja ein Thema ist, mit dem du dich wahrscheinlich nicht viel beschäftigt hast, was würdest du als erstes beim Thema Urlaub in\nvielleicht 20 Jahren.",
    "end": 65.55
  },
  {
    "start": 65.55,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, bis gerade eben, zu 20 Jahre gesagt, das war natürlich mein erstes Bild Mond und Mars als Urlaub. Aber das sehe ich viel, viel, viel, viel, viel weiter weg. In 20 Jahren. Das finde ich spannend, weil in 20 Jahren wird sich die Frage stellen. Anders. Das muss ein klein bisschen ausholen, wenn du die Frage so stellst. Denn wenn ich mir anschaue, wie Urlaub jetzt ist. Jetzt ist Urlaub gekennzeichnet durch ...\nAlles ist voll. also ich war mit meiner Frau jetzt im September in Kroatien und wir haben so mit so einem Motorsegler sind wir da darum. Das haben wir vor 16 Jahren schon mal gemacht und haben uns Bilder von damals und heute angeguckt. Damals waren wir fast immer das einzige Boot im Hafen und wenig Menschen.\nUnd jetzt waren da einfach super viele Boote, super viele Menschen und es war die gleiche Zeit. Es war einfach überall voll und überall sieht man eher etwas ältere Menschen, die überall im Urlaub sind, außerhalb der Ferien. In der Ferienzeit sind es die ganzen Familien mit Kindern. Aber de facto ist es einfach überall...",
    "end": 143.293
  },
  {
    "start": 143.293,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ein kleiner Einschub, weil ich finde ja solche Bilder gut, als ihr uns erzählt habt, dass ihr, wenn ihr am Hafen angelegt habt, manchmal sieben Boote zwischen euch und der Anlegestelle waren und ihr über die Boote rübergehen musst, da hinzukommen. Das ist ein echt starkes Bild, was das vielleicht verdeutlicht.",
    "end": 155.79
  },
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    "start": 155.79,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 161.006
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  {
    "start": 161.006,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ende September, richtig krass. Naja, und wenn ich jetzt 20 Jahre weiterdenke und mir die Altersverteilung angucke, dann kommen wir in einen Bereich, wo die Boomer-Generation, die jetzt so langsam in Rente geht, so Stück für Stück wahrscheinlich altersbedingt in einen Punkt kommt, wo sie vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so viel reisen kann. Und bis dahin wird aber, glaube ich, das eher noch zunehmen.",
    "end": 167.571
  },
  {
    "start": 167.571,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "verrückt.",
    "end": 189.87
  },
  {
    "start": 189.87,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "mit dem Urlaub. Und ich fürchte, dann haben wir jede Menge schöner Gegenden, die super verbaut sind, zugebaut sind, wo man versucht hat, Boom aufzufangen und da Profit daraus zu schlagen. Und dann bricht die Welle und plötzlich ist da niemand mehr. Das ist so der eine Aspekt. Und der andere Aspekt ist, in 20 Jahren fürchte ich, wir im Rahmen der Klimakrise so viele Veränderungen, dass\neinige Regionen schon gar nicht mehr geeignet sind für Urlaub, weil es entweder zu heiß oder zu trocken oder beides ist oder Waldbrände es irgendwie unattraktiv gemacht haben, was wiederum die Konzentrierung von Urlaubsströmen auf weniger Orte fokussieren würde. Also ich glaube, in 20 Jahren läuft man Gefahr, viele heute noch schöne Orte\ngar nicht mehr so richtig genießen zu können.\nist das pessimistisch. verdammt sorry leute",
    "end": 254.739
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    "start": 254.739,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das glaube ich auch. wir haben mit der Buma-Generation natürlich eine Generation, die jetzt das Geld hat und die Zeit, viel Urlaub zu machen, was gerade in Europa zu verrückten Zuständen führt. Also wenn ich daran denke, im Sommer bin ich mit meiner Frau von Portugal nach Finnland gefahren und zu sehen, wie\nunfassbar voll es überall ist, also fast jeder Campingplatz, an dem wir vorbeigefahren sind, stand No Vacancies. Und da dachte ich, okay, das ist Spanien, Südfrankreich, ist natürlich auch die Urlaubsregion schlechthin. Und wenn wir mal auf dem Weg ein Motel gefunden haben, wo wir übernachten können auf der Fahrt, dann war halt das ranzige, angeblich drei Sterne-Ding 250 Euro die Nacht. Wo ich denke, okay, krass, das...\nwar vor 10, 15 Jahren auch anders. Und dann kommt man nach Skandinavien und in Schweden war ich, glaub ich, letzte Mal mit 14. Das war super einsam und war halt so diese Bullerby-Idylle. Davon ist auch nichts mehr da. Man sieht einen riesen Track an diesen Plastikkaravans, die Richtung Nordkap fahren. die, da hab ich auch zu meiner Frau gesagt, krass, die müssten eigentlich so einen Zug haben.\nwo die alle drauf können, weil das war wie ein Zug. Du hast diese Fernstraße und es ist einer hinter dem anderen. Es ist wirklich, das sah aus wie so ein riesenlanger Güterzug, nur halt aus weißen Wohnwagen. Total verrückt. Dazu kommt, dass man jetzt am Nordcup ja Tickets ziehen muss und dann ein Timeslot hat, wann man nach vorne kann und wann nicht. Das ist schon alles echt irre. Und das wird sich definitiv verschieben, klar, wenn die nicht mehr leben.\nBoomer und wir wissen ja, dass die Generationen darunter einfach deutlich weniger Mittel haben, dass sie sich auch nicht leisten können, den Urlaub in der Form. Dann glaube ich, dass wir eine Verschiebung sehen, was die Reiseziele angeht, also vielleicht eher Nahe Erholung, wie es so schön heißt. Und es gibt ja jetzt schon den Begriff der Coolcation, dass viele Leute im Sommer jetzt eher umschwenken auf kühlere Reiseziele.",
    "end": 402.963
  },
  {
    "start": 402.963,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "wie halt Skandinavien, weil es im Süden Europas einfach zu heiß wird. Und wenn wir jetzt... ja.",
    "end": 409.422
  },
  {
    "start": 409.422,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wenn das denn funktioniert, dann muss ich ganz kurz einwerfen, ich habe das ja diesen Sommer auch versucht, als ich euch in Finnland besucht habe, da waren 26 und 27 Grad und die Mücken des Todes. Aber okay, ich wollte dich nicht unterbrechen. Also das mit der Coolcation, auch nahe des Polarkreises, ist schon hart.",
    "end": 429.465
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  {
    "start": 429.465,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, aber das waren dann immer noch zehn Grad weniger als zum Beispiel aus Portugal, wo wir gerade herkamen. Und das macht dann schon echt einen Unterschied. ja, ich denke mal, diese Mischung aus extremer Hitze im Sommer im Süden und den grassierenden Waldbränden, auf dieser Fahrt von Portugal nach Finnland sind wir auch durch die Feuer in La Gàdia gefahren. Die im Sommer ja, ich glaube, es waren die größten in Europa im Sommer. Und da hatten...\nDa habe ich das erste Mal gesehen, dass Google Maps tatsächlich anzeigt, wo in der Nähe Feuer ausgebrochen sind. Das wusste ich vorher gar nicht. Aber ich habe einen Morgen die App aufgemacht und auf einmal war alles rot. Ich dachte, was ist das denn? Und dann waren da so kleine Flammen. Und dann gab es über 50 große Waldbrände. Ich weiß jetzt nicht, was deren Definition von groß ist. Nur auf dem Weg von der Algarve, wo wir gewohnt haben, durch Portugal, das kleine Stück und\ndann nach Spanien bis Ciudad de Rodrigo war das, also relativ weit im Westen von Spanien. Also eigentlich nur das kleine Stück Portugal und ein Stück von Spanien, 50 Stück. Und La Gadia, da sind wir über 120 Kilometer durch dichten Rauch gefahren auf der Autobahn. Und das sah wirklich apokalyptisch aus. als wir dann da übernachtet, also wir mussten dann übernachten in der kleinen spanischen Stadt, super schön.\nDa war alles verhangen und es roch auch in dem Hotel so, als wenn du irgendwie ein Grill vor dem Fenster stehen hast und das ganze Zeug zieht rein. Also zu Hause würdest du da zu deinem Nachbarn gehen und sagen, hey Junge, du musst da mal was machen, wir können nicht atmen zu Hause. Aber da kannst du halt nichts machen. Was machst du? Du kannst nicht lüften, weil das kommt dann einfach nur mehr Rauch rein. Und das war wirklich gruselig, das mal am eigenen Leid mitzuerleben.\nUnd weil die Stadt war quasi umringt von drei großen Feuern, die näher gekommen sind und die haben auch eine Reduzierung gesagt, es kann sein, dass sie nachts uns wecken, weil wir dann evakuieren müssen. klar, für uns war das eine gruselige Erfahrung, aber das ist für die Leute, die da leben, ist das Alltag. Und ich denke mal, je mehr Touristen mit so was Berührung haben, desto mehr von ihnen werden sich dann entscheiden, diese Länder eher zu meiden. Und dann wird genau das was",
    "end": 573.411
  },
  {
    "start": 573.411,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das passiert, was du gesagt hast, dann werden die verweisen, ganzen Touristenhochburgen, die es jetzt gibt. da hängt natürlich ein ganzer Rattenschwanz dran. Klar, dann werden die Orte unattraktiver, weil niemand will in einer Geisterstadt Urlaub machen. Wir mögen zwar die Massen nicht, aber wir mögen ja auch keine Geisterstadt. Und dann kommen natürlich auch wirtschaftliche Fragen auf die Region zu. Ganz klar.",
    "end": 602.142
  },
  {
    "start": 602.142,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, was die Feuerwehr da angeht, ich glaube, Alltag war das nicht. Das war dieses Jahr in Spanien schon richtig krass. Die haben ja nicht umsonsten einigen Regionen den Notstand ausgerufen. Und von dem deutschen Hilfskontingent, das von der Feuerwehr dahin ist, zwei aus meiner Altbrandeinheit hier. Die sind dahin gefahren. Und es war sehr eindrucksvoll, was die so erzählt haben.\nAuch ähnlich so wie du das sagst, schon Rauchschwaden, die man schon hunderte Kilometer vorher sehen konnte und durch die man dann hunderte Kilometer durchgefahren ist und so. Also sehr, sehr massiv. Okay, aber das ist ja nicht das ganze Thema hier. Urlaub soll ja eigentlich schön sein. Und wir berichten gerade, wie Urlaub alles so nicht schön ist. Glaubst du, dass es\neine Variante von schönen, unbeschwertem Urlaub geben wird in 20 Jahren, euer so Dein Zeithorizont.",
    "end": 672.147
  },
  {
    "start": 672.147,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Bin ich unsicher. Das kommt natürlich auch bisschen auf den Blickwinkel an. Für uns, die wir noch alles kennengelernt haben. Wir haben als Kinder viel Zeit in Griechenland verbracht. war, wenn man da heute ist, einfach eine andere Zeit. Und auch das ... Ich hab ja einen Tauchschein, hab ein paar hundert Tauchgänge gemacht. Und das wird auch ... Das wird's nicht mehr geben. Also\nMan weiß ja, dass, also jetzt, in neuer Studie hab ich gelesen, dass in 20 Jahren es keine Korallen mehr geben wird. mehr, also gar keine. Und das heißt tauchen, wie wir das jetzt kennen, ist Geschichte. Weil die meisten Tauchgänge sind halt Rift, also meistens ist das Haus Rift der jeweiligen Tauchschule, wo man hingeht, dann kann man viele bunte Fische sehen, weil das sind halt die vielfältigsten Habitate in unseren Meeren.\nwo man alles beobachten kann. Auch viele Strömungstauchgänge sind an Riffen entlang. Das wird dann einfach... Da wird es dann keine Fische mehr geben, keine Seeschnecken, keine Farben, sondern nur diese bleichen, toten Korallen. dann wird wahrscheinlich... Also, noch eine Folge vom Klimawandel ist ja auch, dass die... nicht nur das Meerarten sterben, sondern dass sich Quallen super krass vermehren.\nweil die mit der Versauerung und der Erwärmung der Ozeane deutlich besser klarkommen. Und dann könnte es sein, dass es 20 Jahren noch Wraggtauchen gibt, Beispiel. weil Wraggtauchen macht Spaß und da gibt es genug Wraggs. Aber dann wird die Frage sein, ob man sich durch so einen Teppich von Quallen erst mal durchtauchen muss, bis man dahin kommt. Insofern, jemand, der dann aber dann den Tauchschein macht, der wird es ja nicht anders kennen.\nDer wird halt Korallen aus Büchern kennen und sagen, cool, das sah ja irre aus. Und dann einfach andere Sachen machen. Also ich schätze mal, es wird sich verlagern in die nördlichen Regionen und das wird glaube ich immer noch schön sein, ich bin, also wir haben mal ein Ferienhaus in Finnland, nicht weil wir das da doof finden, sondern weil es magisch ist, gerade im Winter. Diese Schneemassen und die Stille und die",
    "end": 812.683
  },
  {
    "start": 812.683,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wenige Bevölkerung, also die geringe Bevölkerungsdichte, die ja aus meinen Augen ganz ganz ganz viele Vorteile hat, aber einer davon ist auch fehlende Lichtverschmutzung und dadurch ein super schöner Himmel und Polarlichter und so, das wird es natürlich weiterhin geben. Und ich glaube, das wird immer noch ein richtig schöner schöner Urlaub sein, zumal man ja in den mittleren Breiten Schnee gar nicht mehr so richtig kennt.",
    "end": 840.111
  },
  {
    "start": 840.111,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, also Urlaub verlagert sich mehr in den Norden als in den Süden, wäre deine Hypothese. für einige Urlaubs- bzw. Freizeitaktivitäten muss sich die Perspektive, was man als attraktiv erachtet, dringend ändern, zukunftstauglich zu sein. Wenn ich das mal so zusammenfassen darf, was ich daraus gehört habe.",
    "end": 866.963
  },
  {
    "start": 866.963,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, und ich glaube, dass Orte, jetzt nicht so zugänglich sind wie jetzt Neuseeland, also nicht nur, weil ich jetzt hier lebe, sondern das sind Orte, eine deutlich bessere Klimawandelprognose haben, eine deutlich höhere Artenvielfalt und geringere Population. Und ich schätze mal, dass die einen deutlichen Anstieg erleben werden an Tourismus. Gleichzeitig glaube ich aber, dass Flugreisen\nwerden. Weil wir haben ja in anderen Episoden schon darüber gesprochen, dass Fliegen gefährlicher wird mit der Zeit und aufwendiger. Und ich könnte mir vorstellen, wenn jetzt dieser Massenmarkt schrumpft, also wir haben ja jetzt die, ich denke mal so seit zehn Jahren und vielleicht noch 14 Jahre diese Massenurlaubsgeneration.\nwo wir diesen Überhang haben an Leuten, die es sich leisten können und die Zeit haben. Und wenn jetzt aber deutlich weniger Leute fliegen und die Gefahren für internationalen Flugverkehr steigen, dann werden natürlich auch die Ticketpreise steigen. Und dann wird man sehen müssen, wie viel es noch an Fernreisen gibt, ob sich die Suborbitalflüge durchsetzen, worüber wir auch gesprochen hatten in der New Space Folge.",
    "end": 952.782
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  {
    "start": 952.782,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 954.26
  },
  {
    "start": 954.26,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und es dann, also Suborbitalflüge wird es ja wahrscheinlich von Großstadt zu Großstadt geben und nicht in die beliebtesten Touristenregionen. Schätze ich mal, wenn man da für die Infrastruktur braucht. Kann es natürlich sein, dass wir in 20 Jahren deutlich mehr Städtetourismus haben noch als heute.",
    "end": 972.558
  },
  {
    "start": 972.558,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, was hältst du von so Ideen, ich sag mal, virtuellen Urlaub zu machen? Also in eine erweiterte VR-Welt einzutauchen, da im Urlaub zu sein? Also ich frage das deshalb, weil ich kann mir das so gar nicht vorstellen. Beziehungsweise die technischen\nSprünge, dafür notwendig wären, dass ich verstehen könnte, dass das Menschen als attraktiv empfinden, die sind gigantisch. dann bräuchte ich glaube ich wirklich aller Star Trek, ein Holodeck oder die vollkommene Matrix-Immersion via Gehirn-Computerschnittstelle, irgendwie mitgehen zu können, dass das attraktiv wäre.",
    "end": 1028.339
  },
  {
    "start": 1028.339,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Selbst wenn wir die Technik hätten, dann fände ich das einen ziemlich gruseligen, schrägstrich traurigen Gedanken als jemand, der natürlich Normales verreisen und Urlaub erlebt hat. Aber wenn ich jetzt an jemanden denke, der dann in 20 Jahren im Alterswohl in Urlaub fahren könnte oder fliegen könnte, kann es natürlich sein, dass das dann erstrebenswert ist, mal zu sehen, wie sahen denn Korallen überhaupt aus? Wie muss das ausgesehen haben für einen Taucher, da...\nWie sah das für meinen Papa aus, der da getaucht ist? Oder wie sah das aus, am Strand entlang zu gehen? Oder wie sah es aus, im Mittelmeer zu schwimmen oder zu schnorcheln und da noch Fische zu sehen? Da haben wir im Sommer, also bei uns zwar das letzte Sommer, aber darüber gesprochen, die eine Insel in Griechenland, wo wir immer hingefahren sind, als Kinder war alles voll mit Fischen. Ich weiß noch, wie wir angekommen sind. Und das erste war natürlich als Kind reinrennen, Taucherbrille auf.\ntauchen und die ganzen vielen bunten Fische anzuschauen und Schildkröten haben wir gesehen und Katzenhaie gab es noch. Also alles mögliche, Morenen überall. Ja und jetzt nichts. Es ist alles weg. Es ist einfach ein leeres Meer. Man sieht ab und zu noch diese kleinen Stichlinge, so ein paar, aber nichts. Gar nichts. Es ist einfach leer und dann da kann man genau sehen, wie das aussehen wird, dann, wenn dann mehr einfach leer ist.",
    "end": 1093.202
  },
  {
    "start": 1093.202,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und Moränen und alles. Alles weg.",
    "end": 1117.039
  },
  {
    "start": 1117.039,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Es ist einfach Sand und Steine und ein paar Seegräser.\nUnd da kann es natürlich verlockend sein, so wie wir uns heute Dokus angucken. Das ist ja auch wie so ein Mini-Urlaub. Die alljährliche Okavango Delta Doku oder so. sagt, ist ja schön in Afrika und dann sieht man die ganzen Tiere und wie sich die Seasons da verändern. Und ich schätze mal, dass dann so ein VR-Urlaub einfach so was sein wird, wie so eine erweiterte Doku, sag ich mal, mit mehr Immersion.",
    "end": 1148.442
  },
  {
    "start": 1148.442,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Oder es ist die, man reist da immer noch hin, aber dann holt man seine Taucherbrille raus, geht ins Wasser, ist ja ungefährlich, da lebt ja nichts mehr. Aber die Taucherbrille mit ihrer AR-Funktion als Augmented Reality Feature blendet mir das Unterwasserbild ein, so wie es früher war oder noch idealisiert. Kann ich noch mit Arielle als Meerjungfrau durchs Wasser schwimmen oder was weiß ich.\nNemo suchen, genau, dann brauch ich gar keinen Holodeck, das technisch zu weit weg ist, sondern ich kann einfach mit meiner AR Taucherbrille ein intaktes Meer faken.",
    "end": 1178.991
  },
  {
    "start": 1178.991,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Nemo suchen.",
    "end": 1195.636
  },
  {
    "start": 1195.636,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich denke, ist ein guter Punkt. Das ist wahrscheinlich was, was passieren wird.",
    "end": 1201.593
  },
  {
    "start": 1201.593,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich würde gerade sagen, krasser Business Case, wenn das irgendwer umsetzen will. Wir wollen eine Beteiligung. Ihr habt es zuerst gehört in diesem Podcast. Aber eigentlich ist das viel zu gruselig, das zu vermarkten. Let's end on a good note. Was ist denn, wie könnte denn ein guter Urlaub 2000, also 20 Jahre später, also 45, aussehen?\n46, ja, ist ja schon bald zu Ende. Der sowohl ein angenehmer Urlaub ist, als auch für die Welt und die Mitmenschen erträglich ist. Weil aktueller Urlaub ist das ja tatsächlich nur bedingt.",
    "end": 1246.067
  },
  {
    "start": 1246.067,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "verdammt. Ich hatte gerade eine zynische Antwort, dass ja durch das Schmelzen der Polkappen wir einen höheren Meeresspiegel und mehr Platz für die ganzen Kreuzfahrtschiffe haben, die übers Meer fahren.",
    "end": 1252.111
  },
  {
    "start": 1252.111,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Foi, foi, foi, foi.",
    "end": 1260.651
  },
  {
    "start": 1260.651,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "wollte auf einer guten Note enden. Ja, sure.",
    "end": 1265.248
  },
  {
    "start": 1265.248,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, also die umweltvernichtenden, schwimmenden Luxustädte zählen nicht.",
    "end": 1278.639
  },
  {
    "start": 1278.639,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "nicht so leicht. Ich denke, was passieren könnte ist, und vielleicht sehen wir davon bald schon Anfänge, dass die Länder, die sehr stark auf Tourismus angewiesen sind, schneller als andere merken werden, wie wichtig die Umwelt ist und dass die funktionierende Umwelt die Grundlage ist für eine funktionierende Wirtschaft.\nWenn ich jetzt an Spanien oder Griechenland denke, wo Tourismus einfach das größte Ding ist, dann glaube ich, dass die bald ein Einsehen haben werden und müssen und dann auch resilienter zu werden, was diese Klimafolgen angeht. die beste Innovation kommt ja meistens durch Notwendigkeiten. Und deswegen habe ich schon die Hoffnung, dass die Länder da vorweggehen werden, Lösungen zu finden.",
    "end": 1339.561
  },
  {
    "start": 1339.561,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Was ich als einen ganz positiven Trend sehe, ist, dass es auch immer mehr Menschen gibt, die Urlaub in der Natur machen wollen. Und ja, jetzt stillen vielleicht alle auf und sagen, das ist ja Teil des Problems, so viele Menschen in der Natur und das macht so viel kaputt. Aber man merkt auch bei immer mehr Menschen, dass die dadurch merken, wie fragil die Natur ist und wie wichtig es ist, dass wir gut darauf aufpassen.\nUnd ich glaube, dieser Trend, dass immer mehr Menschen in die Städte ziehen, der sorgt dafür, dass sich die Menschen tendenziell immer noch weiter von der Natur entfernen. wenn sie hier durch heimische Wälder gehen, einfach überhaupt gar keine Ahnung haben, was da so ist und was einem da so alles begegnet und auf was man da so aufpassen sollte, könnte, müsste. Aber dass so Outdoor-Urlaub tatsächlich eine ganz gute Möglichkeit ist,\nfestzustellen, es gibt ein Leben außerhalb der ganzen Städte und all das vom Menschen technisch Geschaffene und da kann man auch leben. Also das nehme ich zumindest aus allen Urlauben, die irgendwie naturnah sind, mit und das ist was, was mein Auge dann im Alltag hier auch immer dafür schärft, wie wichtig es ist für mich zumindest regelmäßig Kontakt\nmit der Natur zu haben und dann auch festzustellen, man muss gar nicht so weit weg für einen guten Urlaub. Manchmal tut es auch einfach, ja sorry, ist schon ein bisschen spät hier. Bei dir ist ja morgens früh, bei mir ist schon spät. Ich habe meine 2000 Worte für diesen Tag schon aufgebraucht. Manchmal ist einfach auch der Urlaub bei mir zu Hause im Wald eine super tolle Zeit.",
    "end": 1436.147
  },
  {
    "start": 1436.147,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Guten!",
    "end": 1456.665
  },
  {
    "start": 1456.665,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "der Outdoorurlaub. Jetzt die beste Überleitung, nicht nur Outdoorurlaub, sondern Outdoorurlaub, dafür ist das Outorn-Paket genau das Richtige.",
    "end": 1475.543
  },
  {
    "start": 1475.543,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, wenn du als ...",
    "end": 1475.855
  },
  {
    "start": 1475.855,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wer schon immer ein Buch schreiben wollte oder ein Buch geschrieben hat und veröffentlichen will und das erfolgreich veröffentlichen will, der kann nämlich jetzt das Autorenpaket kaufen, das ihr natürlich alle schon kennt, weil ihr jede Episode fleißig gehört habt. Aber da haben wir für euch ein gutes Paket für euren Outdoorurlaub geschnürt. Ich musste, es ging nicht anders.",
    "end": 1495.855
  },
  {
    "start": 1495.855,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also für euren neuen Autor- und Autorinnenurlaub www.autor-und-paket.de Wir vermitteln keine Reisen. In diesem Sinne, lasst euch gut gehen, passt auf euch und eure Umwelt auf, habt einen schönen Tag oder Abend, wann auch immer ihr das hört und vielen Dank fürs dabei gewesen sein. morgen. Ciao, ciao.",
    "end": 1505.651
  },
  {
    "start": 1505.651,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hehehehehe",
    "end": 1521.021
  },
  {
    "start": 1521.021,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Bis morgen.",
    "end": 1565.784
  }
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