[
  {
    "start": 2.111,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin moin Joshua, herzlich willkommen!",
    "end": 4.93
  },
  {
    "start": 4.93,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Moin Philipp und herzlich willkommen all unseren Zuhörerinnen und Zuhörern zur dritten Tür bzw. dritten Episode unseres Adventskalenders im Trecorder. Und ja, wir haben in unserem kurzen Vorgespräch bemerkt, dass wir gestern, als es Longevity ging, schon eigentlich recht viel über Medizin der Zukunft gesprochen haben, was eigentlich das Thema für heute sein soll. Da haben wir schon scherzhaft gesagt, okay, dann reden wir jetzt einfach über Longevity stattdessen. Und",
    "end": 32.15
  },
  {
    "start": 32.15,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "in der Medizin-Episode. Weil der Titel ist schon raus von der anderen.",
    "end": 33.813
  },
  {
    "start": 33.813,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "in der Medizin-Episode.",
    "end": 38.122
  },
  {
    "start": 38.122,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, da merkt, also wenn ich darüber nachdenke, merkt man eigentlich schon, dass das beides so bisschen Hand in Hand gehen könnte in Zukunft. Das ist auch mein Eindruck, dass immer mehr Menschen auf Vorsorge setzen und lieber gar nicht erst krank werden. Und da ist natürlich Longevity das große Thema, weil ja im Prinzip korrigiere mich gerne, wenn du das anders siehst, aber Longevity das gleiche ist wie eigene persönliche Gesundheitsvorsorge.\nAlso gesund altern heißt ja im Prinzip Krankheiten vermeiden, gesund bleiben, dem Körper das geben, was er braucht und dafür sorgen, dass die die Maschine gut funktioniert. Oder wie siehst du das?",
    "end": 81.898
  },
  {
    "start": 81.898,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "So ist es ja auch, glaube ich, dazu gekommen, dass wir gestern Longevity gedroppt haben und dann gleich bei Medizintehmen eigentlich gelandet sind. Und ich weiß nicht mehr, wie das Buch hieß, aber es war ein amerikanischer Autor, weiß ich noch, der gesagt hat, im Grunde genommen müssen wir erst mal umdenken und Altern als Krankheit begreifen. Und ich weiß nicht, ob ich das... danke. Du bist besser mit Namen als ich.",
    "end": 104.11
  },
  {
    "start": 104.11,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das David Zinkler.",
    "end": 109.728
  },
  {
    "start": 109.728,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich weiß nicht, ob ich in der ganzen Tragweite dem zustimme, aber ich finde die Gedanken dahinter total klasse. Nämlich erst mal den Spieß umzudrehen und zu sagen, dass wir alle sagen, hey, wenn ich älter werde, werde ich zwangsläufig auch kränker. Das erst mal loszuwerden aus unseren Köpfen und zu sagen, nee, muss ich nicht. Also es gibt zwar einige Dinge, die das Altern betreffen, die wir aktuell noch nicht verhindern können. Aber das heißt ja nicht,\ndass ich mir all die Krankheiten zuziehen muss, von denen wir heutzutage denken, nach dem Motto, wenn man 50 ist, ist es ja normal, man eine Tablette gegen Bluthochdruck nimmt oder so. Das überhaupt schon mal so umzudrehen, das wäre aus meiner Sicht so ein Punkt, der hat schon ganz viel mit Longevity zu tun. Und da kommt, glaube ich, auch diese Verknüpfung her.",
    "end": 164.91
  },
  {
    "start": 164.91,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Da muss man, glaube ich, auch mit ein paar Vorurteilen aufräumen. Longivity heißt ja nicht, dass Leute ewig leben wollen, sondern es geht darum, gesund zu altern. da ist der Begriff natürlich bisschen missverständlich. Klar geht es darum, auch länger zu leben. Aber es geht nicht primär darum, ich will jetzt 200 werden, sondern es geht darum, ich will halt nicht mit 60, 70 sterben an Zivilisationskrankheiten, sondern will gesund die genetischen Möglichkeiten ausschöpfen.\ndie der Körper mir gibt, so lange zu leben und das gesund und lebenswert. Und da also wir können ja jetzt nicht über Longevity reden, ohne Brian Johnson zu erwähnen. Der ja also ich erinnere mich, ich war einer der ersten Follower, als er noch unter 5000 Abonnenten hatte. Bei YouTube waren noch ganz andere Zeiten. Und mittlerweile hat er zwei Millionen Abonnenten, größtenteils glaube ich wegen der Netflix.\nDoku. Ich glaube, der Mann, der ewig leben will, heißt es auf Deutsch ein total blöder Titel, weil er das nie auch nur einmal erwähnt, dass er ewig leben möchte und in jedem Interview sagt, er hat genau. Aber er erklärt dann auch ich ist ein total dummer Slogan, aber er erklärt, es geht darum, dass keiner in diesem Moment sterben will. Und weil die Leute jetzt gerade immer was haben, wo sie sagen, hey,",
    "end": 238.651
  },
  {
    "start": 238.651,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Don't die.",
    "end": 254.792
  },
  {
    "start": 254.792,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich genieße mein Leben, möchte dies und das machen. Und wir ganz viele Sachen im Alltag machen, die dafür sorgen, dass unser Körper ein bisschen stirbt. Und er ist dann mit diesem Slogan gekommen, Don't Die, als Richtlinie für jeden Tag. Also zu gucken, OK, wenn ich ein Burger esse, dann sterbe ich ein bisschen mehr. Wenn ich Alkohol trinke, sterbe ich ein bisschen mehr. Wenn ich jetzt mir die Nacht die Ohren schlage, sterbe ich ein bisschen mehr. Und deswegen soll man sich immer daran erinnern, Don't Die.\nim Sinne von Don't eat that crap, go to bed early und so weiter und so fort. Und ich finde ja jeden Slogan doof, den man erklären muss. Insofern hätte er da ein bisschen mehr drüber nachdenken können. Aber das ist, ich, ein ganz gutes Projekt. Also nicht zu sagen Wir wollen nicht mehr sterben, sondern wir wollen gesund altern und\nDas ist ja noch eine Komponente. Was macht das mit unserer Gesellschaft, wenn die Leute gesünder sind? Wenn sie besser schlafen, bessere Stimmung haben, besseres Mikrobiom. Wir wissen ja, wie sehr das Mikrobiom darauf einzahlt, wie wir uns fühlen und die Welt wahrnehmen. hat also Longevity hat viel, viel, mehr Aspekte als einfach nur alt werden.",
    "end": 333.275
  },
  {
    "start": 333.275,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und da, finde ich, jetzt auch schon so bisschen der Science-Fiction-Ansatz in das Thema. Also, weil Longevity ist jetzt ja schon ein Jetzt-Zeit-Thema. Und wenn wir uns jetzt erlauben, Blick in die Zukunft zu nehmen, dann sehen wir, ganz viele Firmen arbeiten daran, das zu fördern. Durch Produkte, die sie anbieten, durch Laboruntersuchungen, durch Forschung.\ngenetischen Bereich, alles was wir gestern auch schon besprochen haben. Und zugleich glaube ich ist das was du gerade gesagt hast mit was macht das mit uns Menschen dann auch super spannend, für die Zukunft zu gucken, was würde das denn für uns als Menschen bedeuten, wenn wir zufriedener, gesünder, länger leben würden? Ohne schon den vollkommen Sci-Fi Zuspruch.\nZukunftssprung zu machen, wo wir alle unsterblich sind oder so. Sondern einfach nur länger leben. Und ich hab immer noch so im Kopf, dass man davon ausgeht, ein normaler Mensch durchaus seine 120 bis 150 Jahre alt werden könnte. Was für eine Perspektive. Und das ohne jetzt uns irgendwie genetisch schon total krass umzubauen und zu\nirgendwie Menschheit x-Punkt irgendwas zu machen oder so ein Kram. Und ich ich glaube wir scheitern daran, weil die meisten Menschen sich so ein Zukunftsbild eines so langen Lebens nicht vorstellen können.\nAlso wie oft hört man, naja, ich muss ja sterben? Korrekt, müssen wir alle. Stand heute und ich glaube auch stand zu den nächsten 30, 40, 50 Jahre. Müssen wir das alle. Aber die Frage ist wann und wie.",
    "end": 460.51
  },
  {
    "start": 460.51,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und die Frage ist jetzt vielleicht so wichtig wie noch nie. Das ist noch ein Aspekt, den Brian, also Brian Johnson ist ja ursprünglich ein Tech-Unternehmer, darf man nicht vergessen. Und er sagt, er macht das Ganze wegen der bevorstehenden Geburt von Superintelligenz, weil er sagt, wie, und das finde ich einen guten Punkt, wie sollen wir ein Alignment hinkriegen, also die KI darauf, also ihr Regeln geben,\ndie gut für uns sind, dass sie uns halt nicht auslöscht oder an den Rand drängt oder wie auch immer, wenn wir uns selbst sabotieren jeden Tag. Und wenn wir aber vorleben, dass wir Wesen sind, die gerne gesund sind, gerne alt werden, nicht vorzeitig sterben möchten, sich gegenseitig helfen, sich ihren Körper kümmern, dann kann eine KI das auch lernen, dass das quasi eine intrinsische Motivation von uns ist. Aber wenn\nuns analysieren müsste, würde sie sehen, dass die meisten von uns jeden Tag selbst Sabotage betreiben. Also Essen zu sich nehmen, wo sie wissen, das ist schlecht. Sei es der viel zu hohe Zuckerkonsum, Alkohol, Schlafentzug. Also die meisten Sachen wissen wir ja, dass die schlecht für uns sind und machen die trotzdem. Und da finde ich den Aspekt ganz spannend, wenn eine KI uns analysiert, zukünftige Superintelligenz, dass sie vielleicht ein\nBild von uns haben würde, das wir vielleicht gar nicht wollen.\nfand ich einen ganz spannenden Aspekt.",
    "end": 550.593
  },
  {
    "start": 550.593,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.\nIch will aber jetzt nicht diesen Pfad der Super-KI-Thematik runtergehen. Genau, und wir müssen ja bei unserem Medizin- bzw. Longevity-Teil bleiben. Quasi Folge 2 zu dem Thema. Was ich auch noch total spannend finde, wenn wir wirklich diesen Weg gehen wollen würden.",
    "end": 558.048
  },
  {
    "start": 558.048,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Nee, wir müssen ja noch andere Themen haben. Später.",
    "end": 583.239
  },
  {
    "start": 583.239,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "von dem ich nicht sage, dass ich gehen wollen würde. Aber es gibt ja nun Menschen, sagen, wir müssen zu den Sternen aufbrechen. Und die schon uns in den 2040er Jahren mit den ersten Menschen auf dem Mars sehen wollen oder dergleichen. Dann müssen wir ja, das machen zu können, das haben wir auch in einigen anderen, längeren Episoden von verschiedenen Aspekten her beleuchtet,\nmüssen wir ja nochmal ganz anders darauf gucken, wie halten wir uns gesund, was sind die relevanten Faktoren und wie beeinflussen wir die? Denn nach heutigen Kenntnisstand würden wir einfach nicht sonderlich lange sonderlich gesund leben außerhalb der Erde, weil wir einfach so unglaublich optimal auf das Leben genau auf diesem Raumschiff Erde\noptimiert sind und nicht auf irgendein anderes Raumschiff oder planetnahtiges. Konstrukt.",
    "end": 646.318
  },
  {
    "start": 646.318,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich glaube, das wird tatsächlich, also ich habe es ja schon in anderen Episoden gesagt, es wird wahrscheinlich nie passieren, dass Menschen in größerem Maßstab das Weltall bereisen. Aber ohne jetzt auch darauf einzugehen, wie das passieren wird, ob es dann die Sonden sind, die einen Planeten skinnen und wir gehen dann digital dahin oder wie auch immer. Das soll ja nicht Inhalt dieser Episode sein. Aber man hat ja gesehen bei den Kelly-Zwillingen, wie krass nach einem Jahr der eine Zwilling gelitten hat.\nAlso Telomere verkürzt massiv, DNA-Schäden ist, glaube ich, das Siebenfache gealtert in der Zeit im Vergleich zu seinem Zwilling. Also wirklich aus Longivity-Sicht super grauselig, was da passiert ist. Und das zeigt ja schon, ein Riesenaspekt von Longivity ist ja nicht nur das Optimieren von Gesundheitsparametern, sondern vor allen Dingen das Weglassen.\nvon Dingen, die uns kaputt machen. deswegen ist es ja auch gar nicht so, dass es super teuer sein muss, dass es nur die großen Tech Bros sich leisten können. Sondern das kann eigentlich jeder, weil es geht halt darum, Dinge nicht zu tun, die unseren Körper sabotieren. Und da ist natürlich Raumfahrt so ziemlich das Schlimmste, was man tun kann. Und wir sprechen ja nicht nur über die kosmische Strahlung, es ist ja auch soziale Isolation.",
    "end": 707.386
  },
  {
    "start": 707.386,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 732.318
  },
  {
    "start": 732.318,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Es ist die Verarmung des Mikrobioms. für unser Mikrobiom ist ja zum Beispiel total wichtig, dass wir mit Dreck in Berührung kommen. Leute, die Haustiere haben, haben statistisch ein besseres Mikrobiom, weil sie mit dem Speichel und dem Kot, das klingt erst mal eklig, aber mit kleinen Resten davon in Kontakt kommen, die halt Teil des Mikrobioms sind. Und so entsteht halt ein dauerhafter Mikrobiomaustausch mit der Umwelt, der die Artenvielfalt im Darm erhöht. Super wichtig. Und",
    "end": 761.016
  },
  {
    "start": 761.016,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich habe Spinnen als Haustiere, weil die vom Wald immer hier reinkommen. zu Unglück meiner Frau, aber es zählt wahrscheinlich nicht.",
    "end": 770.759
  },
  {
    "start": 770.759,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ne, da wird wahrscheinlich kein Mikrobiomaustausch stattfinden.",
    "end": 771.962
  },
  {
    "start": 771.962,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Verdammt. Ich hoffe nicht.",
    "end": 776.718
  },
  {
    "start": 776.718,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Vor allem wenn man mit Mouth Tape schläft. Auch ein großer Longevity Hype übrigens.",
    "end": 780.686
  },
  {
    "start": 780.686,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "fuck.",
    "end": 785.722
  },
  {
    "start": 785.722,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "ja, ein etwas unangenehmes Thema, aber ja. Creepy. Ja, creepy. Was mich ja, wenn wir nochmal den Medizin Aspekt einbringen und das ist tatsächlich das, was wir noch nicht beleuchtet haben. Nanobots und Medizin.",
    "end": 789.358
  },
  {
    "start": 789.358,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, ich hab mir sagen lassen, das Instagram-Folder von ist, wo Leute verschiedene Mouth-Tapes empfehlen.",
    "end": 815.852
  },
  {
    "start": 815.852,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Von jetzt aus gesehen noch Wide Science Fiction, aber ich glaube gerade für diese ganze Geschichte Raumfahrt, der schon ins Drum geht, was kann man wo wie gezielt reparieren, eigentlich eine ziemlich coole Idee.",
    "end": 832.948
  },
  {
    "start": 832.948,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, sind auch also muss ich gleich mal widersprechen. Das ist gar nicht weit weg. Das ist eine von diesen Technologien, die sehr weit weg wirken, aber super nah sind, weil die Startups und die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Magnificent Seven, die haben nämlich alle massiv investiert in Startups, die an Naniten forschen. Das wird nicht an die große Glocke gehängt, aber da ist richtig, richtig viel in der Pipeline und\nIch würde es eher auf fünf bis zehn Jahre schätzen, wo die ersten Produkte vorgestellt werden. Wann dann Massenmarkt ist und so. Andere Frage, aber die Technologie steht tatsächlich vor der Haustür. Aber da können wir sicher noch mal eine eigene Episode drüber machen. Das ist auf jeden Fall, glaube ich, einer der größten Medizinschritte in der Mittelfrist.\nAlso kleine Nanobots, die durch unseren unser Blutkreislauf gehen und dann anfangen zu reparieren. Die also das Schwierige ist tatsächlich also das einfache in Anführungsstrichen ist die Technik also so kleine Maschinen zu bauen. Das wird der einfache Teil sein und das Schwierige woran es gerade noch hakt ist wie unfassbar komplex unser Körpersystem ist. Wie schwierig es ist so eine Maschine beizubringen welche Zellen jetzt entartet sind welche schlecht sind welche dahin gehören welche nicht dahin gehören.\nweil das kannst du als Mediziner viel besser sagen wahrscheinlich. Aber es gibt ja auch im Körper, im Organ bestimmte Situationen, wo eine Zusammensetzung\nvielleicht gut ist und in einem anderen Kontext schlecht. wenn man jetzt eine Maschine darauf trainieren will, das ist halt unfassbar schwierig. Also unser Körper ist unglaublich komplex und da hakt es halt noch.",
    "end": 947.411
  },
  {
    "start": 947.411,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich glaube, da kommen wir nur hin mittels KI-gestützter Systeme, die diese Komplexität erfassen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass das im Nanobot selber stattfinden wird, sondern der muss irgendwie eine Möglichkeit haben, also vernetzt zu agieren und auch Informationen sozusagen von außerhalb des Körpers zu erlangen.\nUnd da denke ich, werden wir KI's auf jeden Fall brauchen. ... Ja, also bei dem Zeitraum weiß ich nicht. Kann ich tatsächlich nicht sagen, weil ich nicht weiß, ob wir zusammenhänge, auch forschen noch gut genug und weit genug in die Tiefe aufdecken, damit die sinnvoll eingesetzt werden können. Aber ich bin da ganz bei dir, dass das ein Riesenschritt ist.\nder, jetzt den Faden zu schließen zu Longevities, vor allen Dingen bei jeder Sache, die man in sich reintut, zu überlegen, will ich das oder bringt mich das irgendwie schneller Da ist so eine Technik dann natürlich verlockend zu sagen, naja, jetzt habe ich ja meinen Nanobot da, der wird die Gefäße schon wieder sauber putzen. So, Also, er ist...",
    "end": 1030.51
  },
  {
    "start": 1030.51,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1034.094
  },
  {
    "start": 1034.094,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "wird nicht an Verlockungen und dergleichen mangeln, glaube ich. Was ich mir viel früher noch vorstellen könnte, ist, wenn persönliche KI-Assistenten sozusagen Alltagsbegleiter werden. Und dass sie das werden, da bin ich mir ziemlich sicher. Dann könnte es auch viel... Also dann hätte man, wenn man wollte, einen Sparrings-Partner an seiner Seite, der...\nwenn die eigene Energie fürs Entscheidungtreffen nachlässt und man dann doch verlockt ist, zu irgendwas zu ergreifen, einen nochmal auf eine freundliche Art und Weise hinweist oder so.",
    "end": 1077.038
  },
  {
    "start": 1077.038,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das wäre also das Engelchen auf der Schulter.",
    "end": 1078.011
  },
  {
    "start": 1078.011,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das ist glaube ich für die Verhaltensmodifikation nochmal... so wenn man es will, dann hätte man da genau vielleicht wirklich nochmal wie so ein Engelchen auf der Schulter. Okay, also die Zukunft wird individueller was die Medizin angeht. Das haben wir letzte Episode schon besprochen, weil wir viel mehr individuelle Daten erheben. Wir werden viel mehr nicht nur wissen, sondern auch tun können in puncto Longevity.\nweil wir neben dem nichts in uns reinpacken, was uns schneller umbringt, die Möglichkeit haben werden Schäden, schon da sind oder die trotzdem entstehen, gezielter zu behandeln. Ein Punkt vergessen.\nnahe Zukunft sehen.\nIst so ein bisschen die Frage, wenn wir das alles haben?\nund wie alt werden wir.",
    "end": 1144.366
  },
  {
    "start": 1144.366,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Da ist die Forschung ja dran. Also im Prinzip, es hängt von so vielen Faktoren ab, weil in so vielen verschiedenen Bereichen geforscht wird. es ist ja auch in der, also die ganze Biotechindustrie forscht ja auch daran. Da wird glaube ich die Frage sein, welche Lösungen sich durchsetzen. Also welchen Weg wird es gehen? Welche Produkte sind massenmarktauglich, welche nicht? Und\nMomentan gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass es so was wie ein Todesschalter im Körper gibt. Also es ist tatsächlich die Alterung von Organen, die dafür sorgt, dass wir am Ende sterben. Und es gibt mehrere Wege, wie aktuell in der Forschung betrachtet wird, Organe jung zu halten. Und wenn man es schaffen würde, alle Organe jung zu halten und immer weiter immer wieder jung jünger zu machen, sei es jetzt mit mit.\nmit pluripotenten Stammzellen, da wird ja auch dran geforscht, wie man das machen könnte. Da wissen wir einfach nicht, ob es da so ein Hardcap gibt oder nicht. Also könnte sein, dass es ewig weitergeht. Also Bottom Line, es gibt aktuell keinen Grund zu sagen, also aus der Forschung, wir können nur maximal 150 werden, theoretisch, wie man das früher dachte, was so das genetische Limit ist.",
    "end": 1228.634
  },
  {
    "start": 1228.634,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1232.65
  },
  {
    "start": 1232.65,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wir haben ja noch gar nicht über 3D-Druck und dergleichen gesprochen. Kommen wir bestimmt auch noch mal zu. Aber Organe auch nachdrucken ist ja auch so ein Ding, was halt nicht mehr ein Teilding der Unmöglichkeit ist, sondern was wir uns jetzt schon denken können. Kehrseite der Medaille, was all diese personalisierte Medizin angeht, das ist natürlich auch ein riesen Datenschutzthema.",
    "end": 1238.894
  },
  {
    "start": 1238.894,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1263.994
  },
  {
    "start": 1263.994,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also wer hat diese Daten und kann was damit machen? allein die Möglichkeit damit, also so krass individuelle Profile, die heute ja schon möglich sind mit all dem, was wir so an Datenspuren hinterlassen. Aber wenn da noch jemand die Daten zu allem hat, was unser biologisches Leben zumindest ausmacht.\nHolla die Waldfee, das wird jede Menge Begehrlichkeiten wecken bei Versicherungen etc. pp. Macht einen aber auch wenn man jetzt so bisschen sicherheitspolitisch denkt oder so ja auch super angreifbar. Also denke an Nanobots die den Körper reparieren, die können den wahrscheinlich nicht nur reparieren.",
    "end": 1312.917
  },
  {
    "start": 1312.917,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist richtig.",
    "end": 1314.219
  },
  {
    "start": 1314.219,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "So, das ist ein bisschen die Kehrseite der Medaille, die ich da noch sehe. Und wenn man sich anguckt, wie...",
    "end": 1325.408
  },
  {
    "start": 1325.408,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "kann schon sagen, dass wir gerade bei ganz vielen Technologien an der Schwelle stehen zu sehr dunklen Zeiten. Was passieren könnte, wie gesagt.",
    "end": 1336.95
  },
  {
    "start": 1336.95,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Und ich glaube ja immer, wird nie so cool, man glaubt, aber es wird auch nie so schlimm, wie man glaubt. Es wird irgendwas in diesem Spektrum dazwischen werden. Aber ich glaube, das ist so ein Punkt, wo man sich echt überlegen muss, wenn so viel über Datenschutz und das, was der vermeintlich alles einschränken soll oder würde. Wenn wir uns Zukunftstechniken angucken, dann müssen wir Datenschutz-Sachen nochmal ganz anders denken.\nwenn wir nicht uns schnell an einem Punkt wiederfinden wollen, wo wir einfach überhaupt keine Kontrolle mehr über das haben, was uns angeht. Denn man könnte jetzt ja sagen, na ja, okay, dann so deine Datenkommunikationstechnik, die sind heute schon alle irgendwo anders. Dann sind die biologischen Daten halt auch noch irgendwo anders, haben ja noch uns und unsere Psyche. Aber ich glaube, wenn wir uns nochmal dem Thema mentale Gesundheit und Zukunft zuwenden, werden wir sehen, da sieht es ja auch\nrosig und dunkel gleichzeitig aus.",
    "end": 1401.985
  },
  {
    "start": 1401.985,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "ist es richtig.",
    "end": 1403.886
  },
  {
    "start": 1403.886,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Gut, unser Zeitfenster so ein bisschen im Blick zu halten, wollen wir es damit der Medizin-Folge bzw. Longevity-Folge jetzt richtig...wollen wir es dabei belassen?",
    "end": 1418.698
  },
  {
    "start": 1418.698,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "würde ich sagen, haben schon wieder überzogen.",
    "end": 1421.754
  },
  {
    "start": 1421.754,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Aber es ist ein Adventskalender. Geschenkt, dass sie herausgeht im Bonuskonto. Dann euch allen vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören und seid auch gerne morgen wieder dabei, wenn sich das nächste Türchen öffnet. jetzt kommt unser Werbeblock erneut. Gestern haben wir das das erste Mal geübt, heute in der Kurz- und Knappform. Für alle da draußen, die selber",
    "end": 1424.382
  },
  {
    "start": 1424.382,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Bonus Content.",
    "end": 1449.466
  },
  {
    "start": 1449.466,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "mal am überlegen sind ein Buch zu schreiben, natürlich im Idealfall Science Fiction, aber wir werden noch mit anderen Dingen einverstanden, haben wir mit Expertinnen und Experten gemeinsam das Autorenpaket 2025 zusammengestellt mit allem, was man so wissen muss, vom der ersten Idee bis zum Veröffentlichen des Buchs und das Ganze findet ihr unter autorenpaket.de",
    "end": 1475.512
  },
  {
    "start": 1475.512,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Du musst noch sagen, be part of it. Das sagt man jetzt so.",
    "end": 1479.194
  },
  {
    "start": 1479.194,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wusste ich nicht, dass man das so sagt.",
    "end": 1480.782
  },
  {
    "start": 1480.782,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "habe ich bei Instagram mir zeigen lassen.",
    "end": 1483.45
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  {
    "start": 1483.45,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Da bin ich ja nicht. Insofern, cool, wenn ihr dabei seid. In diesem Sinne, Dank fürs dabei sein und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao!",
    "end": 1495.086
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  {
    "start": 1495.086,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Bis morgen!",
    "end": 1558.248
  }
]