[
  {
    "start": 0.963,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hallo Philipp",
    "end": 2.752
  },
  {
    "start": 2.752,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin Joshua und herzlich willkommen all unseren Zuhörerinnen und Zuhörern zur jetzt wahrscheinlich 48. Folge vom Treecorder. Plus minus ein bisschen, je nachdem wann genau wir es raushauen. Ganz herzlich begrüßen möchte ich heute zum zweiten Mal bei uns im Podcast Ralf Alexander Neumöller. Moin Ralf, schön, dass du da bist.",
    "end": 29.396
  },
  {
    "start": 29.396,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Hallo Grüße, ich bin eine Grüße aus Wien.",
    "end": 32.07
  },
  {
    "start": 32.07,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Vielen Dank. Wir sind ja beim letzten Mal auseinandergegangen mit einer, wie ich finde, superspannenden Folge zum Thema Genetik und haben dabei festgestellt, dieses Themenfeld ist so groß und weit, dass es sich lohnt, da doch noch mal ein bisschen tiefer reinzuschauen. Und für heute haben wir uns das Thema des Klonens vorgenommen.\nUnd wenn es ums Klon geht, möchte ich eine Sache vorweg vielleicht mal so in den Raum werfen, nachdem ich die Rückmeldung zur letzten Episode bekommen habe, dass die super spannend wäre. Aber wir drei hätten durchaus mit einigen Begriffen so uns geworfen, die nicht allen Hörerinnen und Hörern so ganz geläufig sind. Deswegen meine Frage an dich, Ralf.\nWenn es ums Thema Klonen geht, was sind so ein paar Basic-Begriffe, die wir erstmal vorweg etablieren sollten, bevor wir anfangen ins Thema einzusteigen?",
    "end": 100.878
  },
  {
    "start": 100.878,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Also vielleicht zuerst einmal zu definieren, was klonen überhaupt ist und zwar mehrere genetisch idente Individuen oder Organismen herzustellen. So viel zur Definition des Themas. Dann sehr wichtig Stammzellen. Stammzellen können eine ganze Palette anderer Zellen produzieren, sind teilweise\nDas heißt, sie können ganz viele Gewebetypen erzeugen und wir kennen es alle. Eizellen zum Beispiel sind pluripotent, trotipotent, aus denen kann ein ganzer Organismus herausgehen. Das unterscheidet sich von spezialisierten Gewebezellen, die ein gewisses Zellschicksal angenommen haben, wie zum Beispiel Nervenzellen, Muskelzellen, Leberzellen, Hautzellen. Bei denen ist es nicht so einfach.\nwieder ein ganzes Lebewesen hervorzubringen, die sind in ihrer Funktion spezialisiert. Und das wird es heute gehen. Wie kann man aus z.B. Hautzellen durch gentechnologische und biologische Verfahren einen Zellstatus herstellen, aus dem wieder ein ganzer Organismus wachsen kann. Dann haben wir letztes Mal auch schon über die Epigenetik gesprochen.\nDas Ein- und Ausschalten von Genen über Transkriptionsfaktoren, das sind Proteine, die binden an unsere Erbsubstanz und können dann Gene regulieren. Das wird heute auch ganz wichtig werden.",
    "end": 198.47
  },
  {
    "start": 198.47,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, also wir haben erstmal etabliert, klonen. Da geht es erstmal grundsätzlich darum, möglichst exakte genetische Kopien herzustellen von Lebewesen. Dafür brauchen wir eine Begrifflichkeit, die wir etablieren, das sind Stammzellen. Stammzellen sind im Grunde genommen die Zellen, aus denen noch alles werden kann. Du hast die, aus denen wirklich alles werden kann, hattest du mit Pluripotent.\nnoch tituliert. Und dann unterscheiden sich diese Stammzellen, auch das müssen wir wissen von all den anderen Zellen, aus denen wir bestehen, dass die anderen Zellen alle schon irgendwie ausdifferenziert sind. Die haben schon alle einen fixen Job. Die Stammzelle weiß noch nicht, was ihr Job wird bzw. hat den Job, dass aus ihr alles Mögliche werden kann.",
    "end": 251.87
  },
  {
    "start": 251.87,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "weiß nicht genau, was das hier werden soll. Das Wichtige ist, dass die Erbsubstanz in all diesen Zelltypen die gleiche ist. Das haben wir auch letztes Mal schon etabliert. Das heißt, wenn ich eine Leberzelle hernehme, hat die grundsätzlich die gleichen Gene wie eine Stammzelle, wie eine Nervenzelle, wie eine Muskelzelle. Nur das Aktivitätsmuster der Gene ist unterschiedlich. Es werden immer andere Mengen an Genen aktiv sein, je nach\ndem Gewebetyp, in dem diese Zelle ist.",
    "end": 283.888
  },
  {
    "start": 283.888,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Da habe ich gleich mal eine Frage. Du hast gesagt, Clonen, das sollten dann möglichst identische Klone sein. Möglichst heißt ja, ist es nicht 100 % sicher, dass sie identisch sein müssen, richtig? Ich habe jetzt als totaler Layen immer gedacht, wenn man jemanden klont, dann ist es immer eine exakte Kopie.",
    "end": 287.086
  },
  {
    "start": 287.086,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Hmpf, hmph!",
    "end": 301.992
  },
  {
    "start": 301.992,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, das kommt dann darauf an, wie tief man in die Erbsubstanz der einzelnen Zellen eindringt. Also wenn man jetzt zum Beispiel von einem erwachsenen Individuum, einem Tier zum Beispiel Hautzellen nimmt, dann können dort natürlich Mutationen passiert sein, die dann unterschiedlich sind zu Zellen im Darm zum Beispiel, oder unterschiedlich zu Nervenzellen. Und wenn man dann aus einem Hautareal eine Gewebeprobe nimmt, mit der man dann den\nProzess des Klonens startet, dann ist die anders als die Nervenzelle, die diese Mutation nicht aufweist. Das heißt, da gibt es Unschärfen. Aber inwieweit das dann ins Gewicht spielt, das sind vielleicht ganz minimalste Änderungen. Grundsätzlich geht es darum, dass man aus einer sogenannten somatischen Zelle, also einer Zelle im Körper wieder ein\nLebewesen produziert, das weitestgehend identisch ist. Aber es kommt natürlich darauf an, wo man diese Gewebeprobe dann entnimmt, mit der man den Prozess startet.",
    "end": 370.41
  },
  {
    "start": 370.41,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "heißt, wenn wir jetzt unsere coole Klonarmee heranzüchten wollten, welche Art von Zellen in welchem Stadium müsste man denn dann am besten haben, damit es möglichst identische Klonkrieger wären?",
    "end": 383.374
  },
  {
    "start": 383.374,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Die Klonkrieger. Das Einfachste wäre auch schon ganz pragmatisch, diese Biopsie oder diese Entnahme möglichst ungefährlich zu machen für das Lebewesen, das man klonen will. Wahrscheinlich würden Hautzellen reichen. Die würde man entnehmen. Man würde sie dann in Zellkultur vervielfältigen und hätte dann genug Material.",
    "end": 385.754
  },
  {
    "start": 385.754,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Meins so wie im Star Wars Deal.",
    "end": 387.632
  },
  {
    "start": 387.632,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Zum Beispiel.",
    "end": 413.236
  },
  {
    "start": 413.236,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "dass man auf dieser kleinen Probe eine ganze Horde an Lebewesen herstellte oder Klon kriegende.",
    "end": 421.904
  },
  {
    "start": 421.904,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, also man müsste nicht ein Embryo nehmen, der noch möglichst wenig Mutationen aufweist oder so, das ist nicht wichtig. Okay.",
    "end": 427.246
  },
  {
    "start": 427.246,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau, das ist notwendig, ja.",
    "end": 433.614
  },
  {
    "start": 433.614,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Bevor wir jetzt schon gleich bei den Klonkriegern und anderen Sci-Fi sein, wollte ich nur noch mal die Frage zum Ende bringen, brauchen wir noch andere Begriffe, die man auf dem Schirm haben muss?",
    "end": 446.818
  },
  {
    "start": 446.818,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, eben wie jetzt schon vielleicht nochmal nachgeschossen, einfach zu erklären, was man mit Mutation meint. Das ist in dieser Abfolge an Buchstaben in der Erbsubstanz, in der DNA, die aus vier Buchstaben bestehen, Fehler. Es können entweder welche fehlen, es können welche zu viel sein oder es können welche ausgetauscht sein.\nDas hat dann natürlich je nach Position, wo das passiert, unterschiedliche Auswirkungen auf den Organismus später. Wir wissen, viele Krankheiten sind genetische Erkrankungen, d.h. diese Mutationen unterliegen den Erkrankungen, da funktionieren dann die Zellen nicht mehr adäquat. Das ist ein zentraler Begriff, nicht nur fürs Klonen, sondern für die Genetik, für die Molekularbiologie generell.\nDas ist ganz wichtig. Wir haben es eben schon erwähnt. Wenn ich eine Hautzelle entnehme und die hat Mutationen angehäuft, ist die nicht mehr gleich zu der Eizelle, die vielleicht aus der dieser Organismus herausgegangen ist.",
    "end": 515.696
  },
  {
    "start": 515.696,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, Mutationen haben wir auch noch mal, Abweichungen, Veränderungen des Erbguts. Dazu würde ich auch allen Zuhörern noch mal sonst die letzte Episode mit ihr reif empfehlen. Da hatten wir das nämlich auch schon mal angesprochen, als es Strahlung und Weltall ging und Genetik und dergleichen. Okay, dann haben wir unsere Begriffe soweit erstmal zusammen. Was ist denn so? Also, klonen ist ja keine...\nScience-Fiction mehr im eigentlichen Sinne. Ich glaube, das berühmteste, so erste Beispiel, was mir einfällt, wäre Dolly, das Schaf, das man geklont hat, so als erstes Säugetier, was mir bekannt ist. Ich weiß nicht, ob dir oder Joshua da noch was davor bekannt ist, oder ist das so wirklich der erste Schritt gewesen hin zum geklonten Säugetier?",
    "end": 575.506
  },
  {
    "start": 575.506,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Es hat natürlich Forschung vorher gegeben, es ist beim Frosch geglückt vorher, aber Dolly war definitiv das Experiment im Endeffekt oder der Organismus, wo dann Klonen wirklich bei allen angekommen ist. Und geht auf eine Technologie zurück, die in der Stammzellbiologie für sehr viel Furore gesorgt hat und jetzt viele Jahre später nach Dolly\nkommt es auch bei Firmen an. Das heißt, Firmen verwenden die Technologie auch inzwischen. Es wurde aber vorweggenommen, ein Stück weit natürlich durch die Science-Fiction. Da greifen wieder diese zwei Konzepte ineinander. Wissenschaft und Fiktion. Aber würde auch sagen, mit Dolly ist eigentlich der richtige Startschuss auch in der öffentlichen Wahrnehmung passiert.",
    "end": 630.99
  },
  {
    "start": 630.99,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich hab ja die Theorie, dass Tom Cruise alle 10 Jahre in einen Klonkörper schlüpft.",
    "end": 634.702
  },
  {
    "start": 634.702,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Das muss so sein, oder?",
    "end": 637.974
  },
  {
    "start": 637.974,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, ja, muss so sein. Anders geht es nicht.",
    "end": 642.822
  },
  {
    "start": 642.822,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das würde aber auch bedeuten, verweise auf eine andere Episode, dass dieses Thema mit dem Bewusstseins-Transfer dann doch auch schon irgendwer gelöst hat. unsere Vermutung. Sonst würde der...",
    "end": 652.464
  },
  {
    "start": 652.464,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Richtig. Wenn, dann Tom Cruise. Ist ja klar.",
    "end": 656.494
  },
  {
    "start": 656.494,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Haha.",
    "end": 658.598
  },
  {
    "start": 658.598,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Jetzt war ja Dolly in den 90ern. 1996, wenn ich mich richtig erinnere. Seit 1996 können wir Säugetiere klonen. Ist es okay zu sagen, seit 1996 wären wir theoretisch auch in der Lage, Menschen zu klonen?",
    "end": 682.574
  },
  {
    "start": 682.574,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Von der Technologie her wahrscheinlich ja. Wir haben letztes Mal ethische Bedenken angesprochen, die bestehen nach wie vor. Und es ist natürlich auch klonen nicht gleich klonen. Das heißt selbst wenn ein Durchbruch gelingt bei einem Organismus, ist die Erfolgsrate mit der das gelingt initial nicht sehr hoch. Und da muss dann natürlich immer noch Forschung passieren, dass das auch wirklich effizient passiert.\nund dass man auch diverse Probleme, die in diesem ganzen Prozess passieren können, bestmöglich ausmerzt. Das heißt, würde man jetzt daran denken, einen Menschen zu klonen, müsste man da natürlich auch Forschung investieren. Und da kommt man natürlich sofort ins ethische Dilemma. Wenn man das mal bei einer Person macht, kann man beim Menschen kein Experiment machen. Da muss die Technologie im Prinzip stehen und ausgereift sein. das ist quasi dann\nweist sich die Katze in den Schwanz, weil man muss eigentlich vorher ein Experiment machen, den Prozess zu optimieren. Aber das ist über die letzten Jahre bei vielen Spezies passiert, dass man die Effizienz steigert, dass man dieses Protokoll, diesen Ablauf, mit dem man vorgeht, Labor optimiert, dass man auch die Kulturbedienungen optimiert, wenn man diese Zellen, diese Gewebeproben entnimmt.\nsie vervielfältigt und diese ganze Prozedur abwickelt, sodass dieser Prozess möglichst effizient ist. Aber die Technologie, so wie sie ist, könnte theoretisch auch am Menschen angewandt werden. Gibt aber einen Konsens, dass das nicht passiert.",
    "end": 787.869
  },
  {
    "start": 787.869,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich habe noch mal eine Frage, die so ein bisschen auf den Anfang zurückgeht mit den Mutationen. Also epigenetische Prozesse können ja auch Mutationen anstoßen, richtig?",
    "end": 799.15
  },
  {
    "start": 799.15,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ich meine da eher somatische Mutationen, die zum Beispiel durch Sonnenlicht induziert werden. Faktoren von Außenstrahlung etc. Die dann in dem Fall die Hautzellen, die sind in dem permanent ausgesetzt und da hat man auch schon nachgewiesen, dass diese Hautzellen Mutationen akkumulieren. Da müsste man natürlich aufpassen.",
    "end": 808.771
  },
  {
    "start": 808.771,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Also die Strahlung im Fall.",
    "end": 823.254
  },
  {
    "start": 823.254,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, aber also ist es generell so, dass man sagen kann, dass epigenetische Prozesse auch Mutationen anstoßen können oder zumindest begünstigen?",
    "end": 833.646
  },
  {
    "start": 833.646,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Da wüsste ich eigentlich keinen dezitierten Prozess momentan, dass das tatsächlich so ist. Kann sein, aber ich meine wirklich, entweder Strahlung oder Substanzen, die das Erbgut verändern.",
    "end": 842.001
  },
  {
    "start": 842.001,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, das ist...",
    "end": 850.568
  },
  {
    "start": 850.568,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das heißt, wenn ich zwei identische Zwillinge unterschiedlichen Lebensstil haben, werden die trotzdem die gleichen Mutationen Nicht-Mutationen haben, wenn sie die gleiche Exposition zur Strahlung und solchen direkten Einflüssen haben.",
    "end": 870.158
  },
  {
    "start": 870.158,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau, also die Strahlung, also diese Prozesse sind natürlich komplett zufällig. Das heißt Strahlungsschäden an der DNA genau würden sich in zwei Individuen sehr unterschiedlich manifestieren. Und wenn man dann von denen Gewebeproben entnimmt, selbst in zwei unterschiedlichen Hautarealen werden die zu erwartenden Mutationen zufällig verteilt. Das heißt, es macht durchaus einen Unterschied, ob man jetzt von Stelle A oder Stelle B entnimmt. Das Problem ist, man kann es halt nicht wissen. Man müsste eigentlich dann\nDas würde man auch machen, diese Gewebeproben sequenzieren und schauen, dass da nichts Gröberes passiert ist. Aber grundsätzlich ist es Zufall.",
    "end": 906.822
  },
  {
    "start": 906.822,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Dann habe ich zwei Fragen, die mir dann einfallen. A. Weil Joshua gerade die Klone anspricht und Tom das auch als Frage rein geworfen hatte. Sind eineiige Zwillinge, dürfte man die als Klone bezeichnen? Quasi das natürliche Cloning?",
    "end": 925.518
  },
  {
    "start": 925.518,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, sehr, sehr gute Frage. Ich habe die Frage im Chat gesehen und denke die ganze Zeit schon drüber nach. Ein Stück weit, ja, es sind zwei Organismen mit der komplett gleichen genetischen Sequenz, Erbsubstanz. So gesehen eigentlich schon.",
    "end": 945.792
  },
  {
    "start": 945.792,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, dann haben wir das schon begleitet und dann kommt meine zweite Frage, nämlich die sich auf Josuas Frage bezieht mit der Epigenetik. Wenn ich zwei ein-einige Zwillinge habe, also die starten mit der gleichen Genetik ins Leben, dann nehmen die aber einen unterschiedlichen Weg und wir wissen ja, dass die Lebensbedingungen, Ernährung, Stress etc. pp. Einfluss auf die Epigenetik hat. Und wir wissen auch wiederum, dass der Körper ja verschiedene Mechanismen hat.\ndie ihn zum Beispiel vor Strahlung schützen. Denken wir an die Produktion von Hautkolorid zu verhindern, wir braun werden, damit die Sonnenstrahlung nicht so tief ins Gewebe eindringt, wir nicht so hohe Strahlenschäden haben. Wie gut mein Körper das macht, das ist doch sicherlich epigenetisch beeinflussbar. Und das heißt, über so eine Art indirekten Effekt könnte die Epigenetik einen Unterschied machen.\nbei ein Eigentwilligen, was das Risiko für Mutationen angeht, oder?",
    "end": 1007.374
  },
  {
    "start": 1007.374,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, dieser gute Punkt stimm ich 100 Prozent zu. Über indirekt auf jeden Fall. Dass zum Beispiel eine Anfälligkeit für gewisse DNA-Schäden könnte auch epigenetisch, theoretisch reguliert werden. Aber ich war bei meinem Beispiel sehr spezifisch jetzt auf Strahlenschäden in der Haut. Natürlich spielt auch die Haut mit Pigmentierung eine Riesenrolle, aber ich würde mir davon ausgehen, dass die dann gleich ist in dem Gedankenexperiment.\ndann wird es trotzdem einen Unterschied machen. Also wenn ich es von einem eigenen Zwillingen Hautproben nehme, würden sie trotzdem unterscheiden. Und selbst bei einem Individuum würden sie sich von Stelle A zu B unterscheiden.",
    "end": 1052.644
  },
  {
    "start": 1052.644,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay.",
    "end": 1052.652
  },
  {
    "start": 1052.652,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wäre es dann wichtig, man Klone züchtet, wenn ich mir das jetzt einfach im Reagenzlass vorstelle, so ganz platt, dass die immer die gleichen Umwelteinflüsse haben, bis die im kriegsfähigen Alter sind?",
    "end": 1068.012
  },
  {
    "start": 1068.012,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Also wenn man jetzt quasi dem Gedankenexperiment nachhingend eine Kriegsarmee zu klonen, wahrscheinlich schon was passieren kann, ist, dass man das trotzdem, zufällige DNA-Mutationen sich ergeben durch Zellteilungsprozesse, durch einfach normale zelluläre Abläufe. Die Zelle ist ja permanent aktiv und in diesem Prozess der Teilungen\nEinfach das normalen Wachstum seines Organismus kann es natürlich auch stochastisch zufällig zu Unterschieden kommen. Das kann man dann nicht mehr kontrollieren. Da kann man sie auch in den komplett gleichen Bedingungen halten. Das würde dann genauso funktionieren. Aber nochmal, es wäre vielleicht für so eine Klonkrieger Star Wars Armee gar nicht wichtig, sowas zu tun, weil man könnte aus einem Donor entnehmen, das dann quasi in der Reagenz\nim Reagenzglas vervielfältigen und dann immer wieder quasi die Zellen aus dem Sample quasi entnehmen und daraus dann diese Klone züchten. Das heißt, eigentlich wäre das gar nicht wichtig. Man könnte mit einer Probe sehr, sehr viel schon machen.",
    "end": 1143.254
  },
  {
    "start": 1143.254,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Also Django Fett musste nur einmal gepikst werden.",
    "end": 1146.158
  },
  {
    "start": 1146.158,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau.",
    "end": 1149.062
  },
  {
    "start": 1149.062,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, nehmen wir doch Django Fett und seinen Pixar. Einmal als Beispiel, weil mir wird gerade klar, dass ich noch gar nicht so ganz genau auf dem Schirm habe, wie das dann technisch vorgeht. Also angenommen, wir wollen jetzt eine Anleitung Cloning for Dummies haben. Wir wissen jetzt, wir brauchen von dem Individuum, dass wir klonen wollen, eine Zelle und arbeiten gerade einfach mal mit einer Hautzelle. Was machen wir dann?",
    "end": 1179.368
  },
  {
    "start": 1179.368,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau, man kann das wieder an Dolly oder anderen Organismen nachbauen, wie das da passiert ist. Man braucht Eizellen, Spendereizellen. Bei denen nimmt man dann den Kern raus. Das heißt, im Kern ist ja die Erbsubstanz drinnen. Der Kern wird rausgezogen aus dieser Eizelle. Das heißt, das ist im Prinzip eine leere Eizelle. Dann nimmt man in einer zweiten Schritt aus dieser Hautzelle\ndas Organismus oder das Individuum, das man klonen will, auch den Kern raus und transplantiert den in die Eizelle rein. Das heißt, diese Eizelle, die entnommen wurde, aus der grundsätzlich alles werden kann, hat jetzt einen Kern, Erbsubstanz, aus einer Hautzelle erhalten. Und dann passiert was, das man noch nicht 100 Prozent versteht. Es wird diese Information, diese Epigenetik\nder Hautzelle mit Genen, komplett stillgelegt sind, mit ganzen Bereichen in der DNA, die stillgelegt sind, das wird aufgebrochen, das wird verändert, sodass sich der Zustand dieser DNA wieder ändert, sodass aus dem wieder alles entstehen kann, sprich alle Zelltypen. Und das ist eigentlich das Erstaunliche, da in der Biologie für lange Zeit die Meinung geherrscht hatte, dass das eigentlich unmöglich sein soll.\netwas zu tun. Das heißt, ist im Endeffekt ein Transplantationsprotokoll. Man nimmt die Absubstanz, den Zellkern aus einer Zelle und transplantiert ihn in die Eizelle rein. Und die Eizelle wird dann eingesetzt in eine Mutter quasi, die das Tier oder den Organismus dann austrägt. Und soweit ich mich erinnern kann, hatte Dolly drei Mütter. Eine Mutter, aus der die Eizelle kam.\neine andere aus der die Hautzelle, also die DNA, kam und wieder eine andere in die diese neue Eizelle dann eingepflanzt wurde. Das heißt, das ist ein mehrstufiger Prozess und da wird es dann mit Mutterschaften sehr kompliziert.",
    "end": 1314.37
  },
  {
    "start": 1314.37,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wir haben ja schon festgestellt, dass Klon ethisch zumindest fragwürdig ist und deswegen wir diese lange Lücke haben von es wurde einmal erfolgreich gemacht zu wir sind jetzt wahrscheinlich viel weiter, also oder vielleicht gar nicht so viel weiter, weil wir nicht so viele Tests machen konnten. Es gibt ja aber schon sehr, häufiges Klon bei Haustieren. Soweit ich weiß, und das ist jetzt wirklich ein paar Artikel, die ich mal quergelesen hatte, ist es in USA eine große Sache, gerade mit Promis.\ndie dann ihr geliebtes Haustier klonen lassen. Kannst du da ein bisschen was dazu sagen, wie das funktioniert und was sich da so gezeigt hat? Weil das ist dann ja etwas, es schon so bisschen Daten geben müsste, richtig?",
    "end": 1356.046
  },
  {
    "start": 1356.046,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, ich habe da einige Videos dazu jetzt gesehen von Firmen, die das jetzt auch ganz prominent im Internet anpreisen. Man kann inzwischen Pferde klonieren, klonen, kann Hunde, Katzen, Haustiere klonen. Das scheint ein Markt zu sein. Wie groß dieser Markt ist, habe ich nicht rausfinden können, wie viele Leute es tatsächlich dann in Anspruch nehmen. Aber tatsächlich hat es die\ndiese Technologie, die vorerst akademisch war, schon zu einer Anwendung geschafft. Was sich schon gezeigt hat, ist, dass zum Teil diese geklonten Organismen anfälliger für diverse Krankheiten sind, dass zum Teil auch die Geburten nicht ganz risikofrei sind. Da hängt viel davon ab, wie man diese Eizellen und vor allem auch diese Spenderhautzellen in Kultur hält. Das kann man\nhoffentlich noch besser machen. Aber es ist auf jeden Fall ein Markt da vom gesetzlichen Rahmen, wo das erlaubt ist. glaube, China und USA machen das momentan in Europa. Es ist meines Wissens verboten. Ich bin mir nicht 100 Prozent sicher, aber es dürfte einen Markt geben. Mein persönliches dafür, ich verstehe es nur minimal, warum man das machen würde.\nweil es einen natürlichen Prozess dahinter gibt und weil zwei geklonte Lebewesen trotzdem sehr anders sind. Also wenn man jetzt einen Hund klonen würde, man könnte nicht einmal davon ausgehen, dass der die gleiche, komplett die gleiche Fellfarbe oder Fellmuster hat, weil es einfach dann auch Prozesse gibt in der Geburt oder natürlich in der Emprionalentwicklung.\ndie jetzt auch wieder epigenetisch sind, wo die Umwelt eine Rolle spielt. Das heißt, die können sich dann schon sehr stark zum Teil unterscheiden. Und da macht es dann für mich wenig Sinn, nur ein genetisch identes Lebewesen zu züchten, wenn ich eigentlich den natürlichen Weg auch zur Verfügung hätte.",
    "end": 1489.414
  },
  {
    "start": 1489.414,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also ich kann meinem Bello, wenn er dahinsicht, weil er irgendwie zu alt ist und stirbt, noch Zellen entnehmen und das einschicken lassen, damit jemand eine genetisch halbwegs identische Kopie davon erzeugt. Aber ich darf nicht davon ausgehen, dass Bello 2 sonderlich viel Ähnlichkeiten mit Bello 1 hat, weil die Epigenetik im Rahmen des Clones\nauch schon zuschlägt sozusagen und es auf der Ebene schon Veränderungen gibt, sodass ich unter Umständen am Ende doch einen Hund habe, der nur bedingt Ähnlichkeiten hat.",
    "end": 1531.63
  },
  {
    "start": 1531.63,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau, vom Äußerlichen als auch von den inneren Werten. Das heißt, wenn Bello 1 sehr gewifft, sehr schnell gelernt hat, kann man nicht davon ausgehen, dass Bello 2 das genauso gut kann. Es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit wieder, mit der das Eintritt, das haben wir letztes Mal schon erörtert, dass das alles Wahrscheinlichkeitsspiele sind. Aber garantieren kann man da nichts und diese Firmen, ich da, wo ich die Websites besucht habe, die sagen genau das auch in ihren Werbevideos.\ndass sie ein genetisch identes Lebewesen herstellen können. Und dann sagen sie, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird es dann auch ähnlich sein. Und da ist natürlich schon die Frage, warum man dann diese Prozedur macht, die natürlich Leid für ein Tier bedeuten könnte, weil die Technologie noch nicht voll ausgereift ist und auch potenziell Leid für die Mutter erzeugen könnte.\nebenso, weil die Technologie noch nicht voll ausgereift ist. Und ob das dann nicht einfach ein Stück weit sehr viel Marketing dahinter ist und die Leute nicht 100 Prozent verstehen, dass es da nur eine Annäherung an den ersten Organismus gab.",
    "end": 1606.64
  },
  {
    "start": 1606.64,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das Spannende daran ist ja auch, also du hast ja schon gesagt, also USA und China ist es legal und in Europa kann man das dann machen lassen da und die dann hier einführen. Das ist, soweit ich gesehen habe, nicht... Ja, soweit ich gesehen habe, ist es tatsächlich erlaubt. Was wohl daran liegt, dass Tiere vor dem Recht als Sachen behandelt werden, die zwar per Definition keine Sachen sind, aber als Sachen behandelt werden?",
    "end": 1618.974
  },
  {
    "start": 1618.974,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Das ist eine sehr gute Frage.",
    "end": 1634.06
  },
  {
    "start": 1634.06,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und deswegen kann man die dann tatsächlich einführen. So mein Kenntnisstand. Das fand ich ganz spannend.",
    "end": 1640.782
  },
  {
    "start": 1640.782,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "klassisches Loophole in der Gesetzesprechung. Hier nicht erlaubt, aber man kann im Prinzip dann über andere Länder alles machen.",
    "end": 1650.092
  },
  {
    "start": 1650.092,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, weil die Sache, die keine Sache ist, als eine Sache behandelt wird.\nOder andersrum.",
    "end": 1656.876
  },
  {
    "start": 1656.876,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Da bräuchten wir jetzt wahrscheinlich hier eine Juristin oder einen Juristen, die könnten uns das erklären, warum das vollkommen sinnvoll ist, auch wenn es nicht so klingt. Wenn wir jetzt mal von Haustieren absehen, die man klont, und wir wissen, okay, Menschen zu klonen ist international geächtet, machen wir nicht. Also Joshua muss auf seine Klonarmee noch eine ganze Weile warten.",
    "end": 1664.499
  },
  {
    "start": 1664.499,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 1683.984
  },
  {
    "start": 1683.984,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "kriege ich ein Minimi stattdessen.",
    "end": 1686.022
  },
  {
    "start": 1686.022,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mal schauen, da gucken wir mal am Ende der Episode, ob du ein Mini-Me verdient hast. Aber wofür forschen wir dann da dran? Wo sind, ich sag mal, Anwendungen, die sich jetzt schon abzeichnen oder die jetzt vielleicht auch schon genutzt werden bei Menschen, wenn es ums Thema Clonen geht?",
    "end": 1710.496
  },
  {
    "start": 1710.496,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Also das Klonen kam aus der Stammzellbiologie. Das heißt, warum macht man das, Stammzellbiologie, Entwicklung von Organismen besser zu verstehen? ich würde sagen, war eigentlich die letzten Jahrzehnte, hat es wirklich sehr viele Durchbrüche gegeben. Zum einen dieser Prozess, dieser Transplantation des Zellkerns in eine andere, in eine Eizelle, das Verständnis von Stammzellen, aber auch das\ngewisse, also ich nenne es jetzt das Zellschicksal, das ist wieder eine Nervenzelle oder eine Muskelzelle, dass sie eine solche ist, dass das nicht unabänderlich ist. Und das war so ein Paradigmenwechsel in der Biologie. Man hat sich gedacht, wenn eine Zelle mal so ein Schicksal angenommen hat, dass man es eigentlich nicht mehr rauskriegt. Wenn eine Hautzelle bleibt, eine Hautzelle punkte. Und dann hat man erkannt über viele Jahre Forschung,\ndass dieses Zellschicksal doch nicht so fest niedergeschrieben ist. Das heißt, kann mit relativ wenig Manipulationen, da hat es den Nobelpreis von Yamanaka gegeben, mit relativ wenig Manipulationen, der hat vier Faktoren in diese Zelle eingebracht, eine Zelle umprogrammieren und aus der wird wieder eine Stammzelle. Und ich kann dann diese Stammzelle nehmen und aus dieser Stammzelle eine Nervenzelle züchten oder einen ganzen Gewebeverband, Darmzellen etc. etc.\nUnd das war ein riesiger Katalysator für die Forschung, weil es ermöglicht, Labor Organoide zu wachsen. Das sind so kleine Zellverbände, die einem Gewebe, das man in mehrzahligen Organismen findet, ähneln. Und da gibt es eine ganze Palette an unterschiedlichen Organoiden, man hat. Die ersten waren diese Darmorganoide. Da hat man im Labor ein Stück Darm in der ganzen 3D.\nGewebestruktur nachzüchten können. Und das ist eigentlich dort, die hauptsächliche Forschung in der Stammzellbiologie auch hingegangen ist, wo ich momentan die größte Anwendung sehe. Das hat einen riesen Potential, was das Verständnis von Erkrankungen betrifft, die speziell in Menschen vorkommen, wo es in Labortieren eigentlich keine Entsprechung gibt. Alzheimer ist so ein Beispiel. Da kommen die Menschen",
    "end": 1856.402
  },
  {
    "start": 1856.402,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "vor als Krankheitsbild, es gibt kein Modell in der Maus. Das heißt, ich kann es gar nicht experimentell gut studieren. Und für solche Zwecke kann man dann natürlich anfangen, Organoide zu bauen. Also quasi diese kleinen Replikas von Geweben. Und wie gesagt, die Anwendungen da sind sehr groß, also von Substanzen und Medikamenten, die man vorab testen kann, ob sie einen therapeutischen Effekt bringen oder nicht. Man kann Krankheiten\ndort nachstellen. das ist eigentlich so der Durchbruch in der Stammzellbiologie die letzten Jahre gewesen. Das klonen per se hat vielleicht auch eine Anwendung. haben letztes Mal schon darüber gesprochen als Konservierungstechnik für Speziesarten, die vom Aussterben bedroht sind, aber mit einem ganz riesengroßen Aber und einer Einschränkung.\nWerden diese geklonten Tiere dann tatsächlich dem ausgestorbenen Tier ähnlich sein oder nicht? Und da sehe ich auch eine mögliche Anwendung jetzt von dem schon angesprochenen Klonen von Haustieren.",
    "end": 1931.11
  },
  {
    "start": 1931.11,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Es hatten wir ja gerade den Nachrichten, dass Forscher sagen, sie hätten einen Schattenwolf, der eigentlich ausgestorben ist seit, ich weiß nicht wie lange, vielleicht weiß Joshua das, dass sie den jetzt wieder auferstellen lassen haben, dadurch, dass sie aus Zellen, die sie gefunden haben, aus Knochenrechten und dergleichen, einen Klon hergestellt haben. Dann habe ich aber gehört, dieser Klon hat irgendwie nur ...\nso und so viel Prozent seiner Gene identisch mit dem Schattenwolf, weil man nicht genug zusammengekriegt hat sozusagen. Und man sich dann konzentriert hat, ich glaube, auf 14 Gene oder so, die das Erscheinungsbild, das Äußerliche vor allen Dingen wohl in die Richtung bringen. Aber alles in allem ist es kein echter, in Anführungsstrichen, Schattenwolf, sondern nur ein Wolf, der dem Schattenwolf sehr ähnlich sieht.\nIst das so korrekt?",
    "end": 1994.734
  },
  {
    "start": 1994.734,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ich habe das nicht gelesen, ich weiß es nicht. Das Einzige, was ich dazu sagen kann, besser die jetzt lebenden Tiere gut zu schützen, als aufs Klonen zu vertrauen. Das ist immer nur eine Annäherung. Wir haben die Debatte zum Mammut letztes Mal gehabt, das wäre genau das Gleiche. Ob das in irgendeiner Form dem damaligen Mammut entspricht, ist schwer vorherzusagen, besser als schützen.",
    "end": 2007.034
  },
  {
    "start": 2007.034,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay.",
    "end": 2023.504
  },
  {
    "start": 2023.504,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wir haben jetzt ja schon über Organioide gesprochen. Wie weit sind wir denn davon entfernt, dass wir ganze Organe nachklonen können? es ist ja immer noch eine große Sache. Also viele Leute warten auf Spenderorgane. Gibt es auch echt furchtbare illegale Geschäfte in Afrika und so. Wie weit sind wir denn davon entfernt, dass wir wirklich sagen können, okay, wir entnehmen hier jetzt Stammzellen?\nund züchten oder Leberzellen oder so und züchten neue Leber oder ein neues Herz, Nieren. Wie weit ist das noch? Weil ich weiß von einem Freund, der an so biomechanischen Organen arbeitet, an einer RWTH in Aachen, dass die da Fortschritte machen und er meint, das ist immer so ein bisschen die\nzwei Wege, es gibt. Entweder ich versuche eine Maschine zu bauen, die wie ein Herz funktioniert, was ja eigentlich relativ simpel ist vom Prinzip. Das große Problem ist nur, drei Milliarden Mal oder so schlagen zu lassen, ohne einen Bug, der dann zwischenzeitlich mal endgültig ist. Was kannst du denn darüber sagen? Also gibt es da Fortschritte? Dauert das noch ewig?",
    "end": 2097.294
  },
  {
    "start": 2097.294,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ich hoffe nicht. Ich hoffe, dass wir das in den nächsten Jahrzehnten erleben werden, dass Organe, die im Labor gezüchtet wurden, auch für Transplantation zur Verfügung stehen. Ich bin mitteloptimistisch, dass das auch gelingen wird. Momentan sind organoide Grundlagenforschung und man versucht eigentlich, Stammzellbiologie und Krankungen besser zu verstehen dadurch.\naber auch Substantstests zu ermöglichen. Aber es spricht grundsätzlich nichts dagegen, Zellverbände wachsen zu lassen und irgendwann auch eine Transplantation zu machen. Das Schwierige ist, wenn dann unterschiedliche Gewebetypen ineinander spielen müssen. Es ist ja nicht nur das Gewebe, wenn ich mir jetzt eine Leber vorstelle, anatomisch, da sind Blutgefresse drinnen, die muss man dann natürlich in der Form dann genauso hinbekommen, dass man das potenziell transplantieren könnte.\nAber ja, das ist die große Hoffnung, dass das irgendwann mal tatsächlich auch so passieren soll und passieren kann. Und ich würde sagen, was ich die letzten Jahren, Jahrzehnte in der Stammzellforschung gesehen habe, das ist spektakulär. Also wir können von vielen Geweben jetzt tatsächlich haben wir sehr gute Organoid Modelle, mit denen das Verständnis und die Forschung wirklich noch mal befeuert wird. Und hier in Wien zum Beispiel die Hirnorganoide, die\nda etabliert wurden an dem Institut, wo ich früher gearbeitet habe, das war schon ein Riesendurchbruch, dass man jetzt quasi komplexes neuronales Gewebe in einer 3D-Architektur hat und dort Modelle für Erkrankungen hat, die früher unzugänglich waren. Das sind schon Riesendurchbrüche. Welches Organ sich da als erstes anbietet, längerfristig, das weiß ich nicht, aber man kann das inzwischen schon für relativ viele Organe.",
    "end": 2213.72
  },
  {
    "start": 2213.72,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich hab mal so Video.",
    "end": 2213.866
  },
  {
    "start": 2213.866,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Aber kein Selbstläufer, wie ich es verstanden habe.",
    "end": 2218.086
  },
  {
    "start": 2218.086,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich mal so Video von so Experiment gesehen, hat man irgendwie ein Ohr auf dem Rücken einer Maus wachsen lassen. Also ein menschlich anmutendes Ohr. Und das bringt mich zu der Frage, wenn wir so ein Organ wie die Leber, was du gerade als Beispiel genannt hast, das wächst ja in unserem Körper heran, immer auch in Bezug zu all dem anderen Gewebe, das rings herum ist. Danach formt sich das ja auch mit aus. Sehr, sehr grob vereinfacht.\ndargestellt. Mind-Strew ist vom heutigen Stand des Wissens absehbar, dass wir in der Lage sein werden, trotzdem Organe solitär heranzuzüchten oder brauchen wir immer den ganzen Rest eines Körpers, die Organe entstehen zu lassen? Weil Letzteres hätte ja relativ unangenehme ethisch-moralische Fragen, die da mit einhergehen würden.",
    "end": 2274.894
  },
  {
    "start": 2274.894,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, das ist eine gute Frage. Das ist auch momentan noch Science Fiction. Es gibt keine Antwort darauf. Genau, gibt keine Antwort darauf, weil es in der Form noch nicht gemacht wurde. Wie gesagt, die momentanen Systeme, die wir haben, sind extrem rudimentär. Das heißt, wenn man jetzt zum Beispiel sich Hirnoid oder Kardioide, das sind kleine Herzorganoide, anschaut, die haben eine gewisse Ähnlichkeit, die zeigen die Zelltypen.",
    "end": 2282.485
  },
  {
    "start": 2282.485,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Sehr gut, da fühlen wir uns wohl.",
    "end": 2304.398
  },
  {
    "start": 2304.398,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "mit dem Gewebe, das sie quasi replizieren sollten. Aber da sind wir weit, weit weg von einer größeren anatomischen Struktur. Die sind erbsengross, diese Hirnorganoide meines Wissens, vielleicht gibt es inzwischen schon größer. Kardioide sind auch sehr, klein. Das ist extrem weit weg. Das heißt, man muss im Labor, wenn man das machen will, eine sehr komplexe Organentwicklung nachstellen.\nwo es Körpersignale gibt, wann und wie weit ein gewisser Teil eines Organs wachsen soll. Man wird das irgendwann schon schaffen, glaube ich, so was zu machen, dass das auch quasi solitär wachsen zu lassen, vielleicht sogar im Verband unterschiedlicher Zelltypen, aber das muss man einfach noch erforschen, was da die besten Signale sind. Also hätte man mich gefragt, als ich mit dem Biologiestudium angefangen habe, ich irgendwann einmal kleine\nHirnorganoide, Hirnmodelle gibt, die eine komplexe Gewebearchitektur zeigen, wo Nervenzellen verschaltet sind, wo man Krankheit studieren könnte. Jetzt gesagt, ist komplett, also komplett out of scope, ja, Science Fiction. Und jetzt haben wir solche Systeme und sogar für viele, unterschiedliche Organe. Das heißt, wenn das mit der Geschwindigkeit weitergeht.\nkönnen wir da schon hinkommen, dass man gewisse Organe oder Teile von Organen eventuell so heranzüchten kann, dass sie auch für Transplantationszwecke verwendet werden.",
    "end": 2398.918
  },
  {
    "start": 2398.918,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Was ich gerade nochmal spannend fand, du gesagt hast, man ist da so bei Erbsen größer. Jetzt weiß ich nicht ganz genau, wie groß mein Gehirn ist, aber ich hoffe, die Größe einer Erbssäume ein Vielfaches überschreitet. Das heißt, da ist noch ein bisschen Luft nach oben, was die Menge angeht. Wie sieht es aus, wenn wir kleine Teile von funktionalem Gewebe schon herstellen können?\nKlone? Sind wir in der Lage, verschiedene dieser Gewebe miteinander zu kombinieren, sozusagen wie in so einem 3D-Druck Stück für Stück daraus dann mit geklontem Gewebe vielleicht darüber einen Organ schon mal aufzubauen? nur damit ich das richtig einordne, klonen wollen wir die Organe ja Abstoßungen.\nzu verhindern. Also nicht nur mehr Organe zu haben, die wir Menschen einsetzen können, sondern auch wenn es geklont ist, kann man es mir einbauen, ohne dass mein Körper sagt, weg damit, das gehört mir nicht. Sprich, der wird auf Abstoßung verzichten. Ist das eine richtige Annahme?",
    "end": 2471.23
  },
  {
    "start": 2471.23,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Das ist eine der richtigen Annahmen. Also wie schon erwähnt, das hat natürlich den Zweck, dass man momentan Erkrankungen studiert. Das heißt, was man machen kann, ist, man kann aus einem Patienten Hautzellen entnehmen. Diese Hautzellen werden dann rücküberführt in Stammzellen und aus diesen Stammzellen zum Beispiel lässt man Darmzellen oder Nervenzellen dann wachsen und hat somit dann mit dem genetischen",
    "end": 2473.446
  },
  {
    "start": 2473.446,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay.",
    "end": 2500.682
  },
  {
    "start": 2500.682,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "quasi mit der Genetik dieses Patienten dann auf einmal ein Modellsystem, das man vorher, wo man keinen Zugang gehabt hätte. Man kann ja nicht einfach quasi Nervengewebe entnehmen und kann dann Erkrankungsprozesse in dem relevanten Gewebe-Typ studieren. Das ist quasi momentan eine der Hauptanwendungen. wird sehr viel daran geforscht. Das heißt, ich würde sagen, in die Richtung\ngeht momentan die Grundlagenforschung. Natürlich, das was du sagtest zu Transplantation ist extrem wichtig. Wir alle wissen, wenn transplantiert wird, der richtige Spender gefunden werden. Dieses Problem hätte man dann nicht mehr. Das ist momentan noch science fictionig träumt, weil selbst von einer Organbank, die man hat und je nach Belieben, wenn was passiert, kann man das dann austauschen. Immer mit körpereigenen Zellen geschaffen. Das heißt, es gibt keine Abstoßungsprobleme mehr. Das wäre schon sehr attraktiv, so was zu haben. Das sind wir noch nicht.\nUnd wie es jetzt aussieht mit kleinen Teilen, die man verwenden könnte, ist eine gute Frage meines Wissens noch nicht gemacht. Aber das ist eindeutig, wäre das ein Riesenvorteil im Vergleich zur momentanen Praxis, dass das im Prinzip alles aus der Person kommt, die dann später auch Empfänger dieser Transplantation und dieser Organe ist, so wie die das momentan sehen. Aber natürlich noch Science Fiction.",
    "end": 2587.425
  },
  {
    "start": 2587.425,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Joshua, du hast gezogen, du was sagen?",
    "end": 2590.968
  },
  {
    "start": 2590.968,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Nö, ich hatte nur gerade überlegt, ich glaube, irgendwie 30 % der Spenderorgane werden abgestoßen, hab ich irgendwo gelesen. Ob das hinkommt, aber das ist ja eine Randnotiz.",
    "end": 2603.43
  },
  {
    "start": 2603.43,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja. Wenn wir uns ... Du sagst ja gerade, so eine persönliche Organbank, wo man bei Bedarf sich Nachschub abholt, da sind wir im Bereich der Science-Fiction wunderbar. Da können wir uns ja auch mal gut hinwenden. Weil, wenn wir in die Science-Fiction gucken, Joshua hat ja gestartet mit der Klonarmee. Da können wir jetzt gut miteinander streiten und diskutieren wie\nrealistisch, unrealistisch, aber vor allem auch sinnvoll das ist. Ich glaube ja, wenn man so weit ist, dass man ganze Armeen als Klone herstellen kann, dann kann man viel günstiger und einfacher Roboter herstellen. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung dazu. Was hier bei uns in der Runde, was sehen wir noch als mögliche Zukunftsvision aus dem Klonreagenzglas?\nstelle ich einfach mal so in den Raum für uns gemeinsam die Frage.",
    "end": 2668.912
  },
  {
    "start": 2668.912,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mir fallen jetzt tatsächlich noch die Klone ein, die halt für Sachen eingesetzt werden, wie Asteroidenbergbau oder so was gefährlich ist, wo die halt genetisch optimiert werden für bestimmte Aufgaben. Aber da hast du ja schon gesagt, da sind Roboter eigentlich viel besser geeignet. Gerade in einer strahlungsreichen Umgebung sehe ich jetzt nicht so den Vorteil von Fleisch und Blut, obwohl das natürlich ein nettes Science-Fiction-Szenario ist.",
    "end": 2695.694
  },
  {
    "start": 2695.694,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ich würde sie vielleicht eben in diesen Organbanken sehen. Lebensverlängerung, massive Steigerung der Lebenserwartung durch Organe, man sich dann wieder einpflanzen lassen kann, sollten wirklich zur Bruch gehen. Und das ist natürlich riesen Thema in der Science-Fiction. Also alles, was das Leben verlängern kann, gibt es viel Literatur dazu. Das wäre vielleicht ein Weg.\ndorthin zu gelangen. Aber es löst nicht alles. Ich sehe kein Szenario, das zentrale Nervensystem zu transplantieren. Zumindest in den nächsten 10.000 Jahren.",
    "end": 2737.998
  },
  {
    "start": 2737.998,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist ja auch ein echt cooles Beispiel wieder für Science Fiction, die aus anfänglichen Entwicklungen Dinge entwirft, die sich später gar nicht als praktikabel oder sinnvoll erweisen. Was ich ja immer super spannend finde. Also kann man keinem Science Fiction Autor einen Vorwurf machen, weil das ist natürlich nichts festgeschrieben und das ist halt das Coole an solchen Visionen, sage ich mal, dass man das einfach in die\nZukunft projizieren kann und gucken, was könnte alles möglich sein und später merkt man, vielleicht ist das gar nicht die Anwendung. Also so bisschen auch wie mit den VR-Brillen, die dann am Ende einen ganz anderen Use-Case hatten, als man am Anfang dachte. Das finde ich immer sehr, spannend, wie dann die Realität doch anders abbiegt, weil sich das dann eben in dem direkten Use-Case oder halt durch die Forschung, die weitergeht, ganz anders darstellt, als man am Anfang dachte.",
    "end": 2793.676
  },
  {
    "start": 2793.676,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich habe mich gefragt, ob vielleicht Klonen auch noch so etwas ist, wenn man jetzt so ein sehr, sehr fernes Zukunftsszenario hat und an sowas wie Generationenschiffe oder dergleichen denkt. Die brauchen ja viel, Platz und ob man diesen Platz nicht reduzieren könnte, wenn man sagt, man schickt sozusagen die vorbereiteten Stammzellen los und\nDas ist jetzt sehr fiktional, aber man müsste im Klon einen Prozess schaffen, wo man die Aufwuchsbedingungen des Klons so gestaltet, dass sie der Person, die geklont wird, möglichst eng nachempfunden sind. Da könnte man jetzt an VR und alles Mögliche weitere denken, bis hin zum Star Trek Holodeck. Oder man würde es hinkriegen\nEntwicklung deutlich zu beschleunigen, dann wäre es zwar nicht ich, der da hinreißt, aber dann wäre es eine ziemlich enge Kopie von mir und es wäre relativ gut zu prognostizieren, was die leisten kann. ich bin jetzt 42 Jahre alt, habe bis zu meinem Alter das und das gemacht, studiert etc. Wenn man jetzt einen Klon von mir los schicken könnte,\nKeine Ahnung, was der am Ende so richtig auf die Kette kriegt. Aber dass er Gleiche lernen könnte, ist ja relativ wahrscheinlich. Was ja für so ein Generationenschiff und irgendwo eine startende Kolonie schon mal ganz nett zu wissen wäre. Da ist jemand dabei, der könnte das lernen, weil sein genetischer Klon vorfahre. Der hat das auch gepackt. Das wäre noch so eine Idee, die mir in den Sitt gekommen ist.",
    "end": 2902.99
  },
  {
    "start": 2902.99,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, ist ein super interessanter Gedanke. Das finde ich sehr spannend. Also eine gewisse Vorhersagbarkeit, natürlich mit einer Wahrscheinlichkeit behaftet, dass sich dann der Klon ähnlich verhalten würde, ähnliche Lernfähigkeit hat, ähnliche körperliche Eigenschaften hat, das finde ich interessant. Wäre ich jetzt in der Planung einer Mission dabei, würde ich trotzdem versuchen, dann\nmöglichst große genetische Diversität herzustellen. Unter den Leuten vielleicht sogar Klonen, die man da auf die Reise schickt, weil man nie weiß, was mit Viren, Bakterien etc. passieren kann auf so einer Reise. Und es einfach immer besser ist, keinen genetischen Flaschenhals zu produzieren und da möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Genvarianten zu haben.\nDas heißt, selbst wenn man Corona los schickt, würde es nicht nur von einer Person los schicken, sondern vielleicht von Hunderten, Zehntausenden unterschiedlichen, dass da nicht ein Virus die gesamte Population dann ausrotten kann. Und das wissen wir ja auch aus dem Tierreiche. Gibt es genetischer Flaschenhals, wenn Populationen wirklich extrem dezimiert werden, die sind dann anfällig für diverse Infektionskrankheiten. Das heißt, würde ich so ein Generationsschiff planen?\nmüssten die maximal divers sein, nicht nur eben wie gesagt einen Klon einer Person da los schicken und das vielleicht 10.000 mal, das wäre nicht...",
    "end": 2997.136
  },
  {
    "start": 2997.136,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Da komme ich ja wieder dahin, dass ich glaube, dass es in Zukunft keine Menschen geben wird, die das Weltall erkunden. Weil man ja viel einfacher einfach eine Sonde irgendwo hinschickt, die alles abscannet und dann ein virtuelles Abbild schafft, wo wir dann total entspannt vom Wohnzimmer aus Trappist C oder so was begehen können, ohne den ganzen Hasse.",
    "end": 3017.842
  },
  {
    "start": 3017.842,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Du sagst es, es ist genau meine Hoffnung für die Zukunft. Entspannter auf der Couch liegen und schauen, was die Maschinen berichten.",
    "end": 3023.362
  },
  {
    "start": 3023.362,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, wir sind halt optimiert auf diese Biosphäre.",
    "end": 3031.273
  },
  {
    "start": 3031.273,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, ich glaube, es wird sein.",
    "end": 3032.174
  },
  {
    "start": 3032.174,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wo Joshua gerade sagt, wäre entsp... weil wir sind so optimal auf diese Biosphäre ausgerichtet. Das wäre natürlich auch noch was, was für die Klone, wenn man jetzt Lebewesen schicken wollen würde, sprechen würde. Nämlich, wenn man die erst heranwachsen lässt, wenn sie am Zielplaneten angekommen sind. Dann könnte man ja die ganzen Sensordaten und so nutzen, gegebenenfalls die Klone genetisch so zu modifizieren.\ndass sie an die Umgebung besser angepasst wären, als wir es jetzt sind. Da kommen wir mit dem Thema genetische Modifikation vom letzten Mal. Denn korrigiere mich, wenn ich falsch bin, aber es wäre einfacher, Organismus schon auf der Ebene der modifizierten Stammzelle, dann oder der modifizierten Eizelle zu verändern, als wenn er schon",
    "end": 3065.262
  },
  {
    "start": 3065.262,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Mhm.",
    "end": 3086.404
  },
  {
    "start": 3086.404,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Teil ausgewachsen ist oder ganz ausgewachsen ist, oder?",
    "end": 3088.622
  },
  {
    "start": 3088.622,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, absolut. absolut. Also wenn man da schon Verdachtsmomente hat, welche Gene hilfreich sein könnten für das Überleben auf einem fremden Planeten, ist es tausendmal einfacher, das schon in der Eizelle zu machen, später mit Viren etc. zu arbeiten, dass man da möglichst viele Körperzellen verändern kann. Das ist klar. So gesehen wird sicher Sinn machen, genetisch modifizierte Eizellen auf die Reise zu schicken. Die haben quasi die Veränderung schon in sich und die Organismen würden dann dort aufwachsen.\nstatt dass man das später macht. Aber das ist natürlich schwierig vorherzusagen. Da müsste man den Planeten sehr gut studiert haben, mit Maschinen vorher, zu sagen, das das werden die Bedienungen sein und dann hoffen, dass in ganzen Reisezeit das einigermaßen stabil bleibt, dass man sich dann tatsächlich davon ausgehen kann, dass das dann so eintreten wird.",
    "end": 3146.314
  },
  {
    "start": 3146.314,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Welche Rolle spielt eigentlich Klon in der Bekämpfung von Krankheitserregern? Also ist es zum Beispiel so, wenn ich, keine Ahnung, Bakterium habe, was für uns sehr gefährlich ist, man das kann man das klonen und dann daran Experimente machen, zu gucken, wie es sich verhält mit bestimmten Medikamenten oder ist es einfach immer noch, ich züchte die einfach in der Petrischale, vermehre die und mache dann meine Tests? Hatte das irgendeinen Vorteil, wenn man das lohnt?",
    "end": 3166.862
  },
  {
    "start": 3166.862,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Mh.",
    "end": 3172.308
  },
  {
    "start": 3172.308,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau, das Klonen, von dem wir gesprochen haben, das sind multizelluläre Organismen, das heißt Sorge-Tiere etc. Bei Bakterien spielt das weniger Rolle, da würde man tatsächlich einfach diese Krankheitserreger dann in der Petrischale oder wo auch immer züchten und kriegt er dann auch eigentlich einen Klon. Das kann man dann von einer einzelnen Zelle vermieren, das heißt, das muss man sich so vorstellen, man hat quasi Bakterien in einer Lösung.\nDas kann man dann so weit verdünnen und gibt immer einen Tropfen in eine Petrischale rein. Und wenn man das so weit runter verdünnt, wird auf einer Petrischale eine Kolonie aus einer einzigen Zelle rauswachsen. Und das ist ja im Endeffekt dann ein Klon. Das heißt, es kommt alles von dieser einen Zelle und das kann man dann vervielfältigen. Und auch da zeigt sich wieder, die Naturmutationen sind unausweichlich.\nDas heißt, man startet von einer Zelle und nach ein paar Generationen sind die wieder alle sehr heterogen. Das heißt, mit den Mutationen muss man einfach leben. Das passiert egal in welchem Organismus, Bakterien genauso wie Menschen.",
    "end": 3249.766
  },
  {
    "start": 3249.766,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "noch ein anderes Zukunftsszenario fürs Klonen jenseits von Organen vorproduzieren, damit wir im Fall der Fälle Ersatzteile haben oder dass wir uns genetisch variabel durchs Weltall jagen lassen können. Vielleicht haben wir noch was anderes.",
    "end": 3275.694
  },
  {
    "start": 3275.694,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Mir fällt eigentlich nichts mehr ein. Wir haben schon über die über die Haustiere gesprochen. Vielleicht, dass das in der Zukunft noch weiter zunehmen wird, dass man dann tatsächlich übers klonen Designerorganismen macht. Aber da geht es dann schon sehr viel in die genetische Optimierung und die gentechnologische Veränderung rein. Und das ist ja nichts, muss man nicht von im Prozess des des Klonens machen. Das kann man ja auch anders machen.\nAber das wäre so vielleicht ein Aspekt, da noch mit rein spielt. Genetische Optimierung generell. Wie weit kann man da gehen? Da haben wir letztes Mal viel drüber geredet. Die ethischen Bedenken sind beim Kronen und beim genetischen Optimieren die gleichen. Das heißt, die Folgenabschätzung, die ersten Individuen, die geboren werden, werden die dann in eine Gesellschaft integriert etc. Das ist gleich, aber\nDas sind im Prinzip zwei Themengebiete, die ich ein Stück weit überlappen",
    "end": 3340.146
  },
  {
    "start": 3340.146,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "her sieht das klonen ja immer noch vor dass wir zellen in eine also ein eizellen in eine leihmutter also es braucht eine leihmutter haben wir bei dolly die hat sogar drei mütter gelernt weißt du ob es da auch schon modelle gibt dass man klone außerhalb eines würzorganismus züchten kann",
    "end": 3355.982
  },
  {
    "start": 3355.982,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "He, genau.",
    "end": 3370.182
  },
  {
    "start": 3370.182,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja, bis zu einem gewissen Stadium. Das heißt, man kann Eizellen stimulieren und dann auch wachsen lassen. Das wären kleine Gewebeverbände, die auch für die Forschung extrem wichtig sind. Quasi diese ganz frühe Phase der Entwicklung kann man da in der Petrischale im Labor nachbilden, außerhalb quasi einer Mutter. Aber das\ngeht bei langem noch nicht so, dass man da in irgendeiner Form recht weit kommt. Da braucht man dann einfach die Interaktion, quasi Fotos, Mutter und all diese Signale und so weiter, die da gesendet werden, dass sich der Organismus gut entwickeln kann. Aber das ist extrem spannend. Da gibt es viel Forschungsaktivität. Die Frage ist auch, wie weit soll man das treiben? Das ist auch wieder so ein ethisch sehr, sehr schwieriges Thema.",
    "end": 3428.346
  },
  {
    "start": 3428.346,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Aber aktuell sind wir noch sehr weit weg von einer künstlichen Gebärmutter und der Möglichkeit, ein Säugetier außerhalb eines anderen komplett aufwachsen zu lassen.",
    "end": 3443.072
  },
  {
    "start": 3443.072,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "aber meines Wissens auch in der Science-Fiction hin und wieder thematisiert.",
    "end": 3449.606
  },
  {
    "start": 3449.606,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, stimmt.",
    "end": 3452.988
  },
  {
    "start": 3452.988,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Und... also, sorry.",
    "end": 3453.249
  },
  {
    "start": 3453.249,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.\nNee, reif.",
    "end": 3457.55
  },
  {
    "start": 3457.55,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Wenn wir bei der Science-Fiction bleiben, da hat es quasi diesen Roman, den ich letztes Mal erwähnt habe, die Möglichkeit, eine Insel vom Allback, da kommt ja auch Chlorungen sehr prominent vor und das dann eher religiös motiviert. Das heißt, eine religiöse Sekte bedient sich dieser Technologie und kloniert Menschen immer wieder.\ndie dann ihre eigene Lebensgeschichte aufschreiben und somit gewisse Kontinuität zwischen den Klonen herstellen. Dort ist es einfach so, dass es in der Gesellschaft eine fundamentale Veränderung gibt und einfach Klonen anerkannt wird. Und das ist halt ein sehr dystopisches Zukunftsszenario, das in diesem Roman gezeigt wurde. Ich finde ihn immer noch herausragend, auch als erzähltechnischer Sicht, weil da sehr viele\nAspekte des Erzählens kommen, ab wann ist eine Person, die einem sehr ähnlich ist, tatsächlich so ähnlich, dass man von einem Individuum spricht. Aber dort ist es quasi sehr schön mit der Religion und auch mit gesellschaftlichem Konsens vermischt worden. Und ich einen ganz spannenden Ansatz, Thema Klonen in der Science Fiction.",
    "end": 3541.382
  },
  {
    "start": 3541.382,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Dann ja auch so ein bisschen so was von meine Dynastie soll nie enden, so als dystopisches Bild einer Herrschaft, die mittels Klonen dafür sorgt, ununterbrochen in der gleichen Hand zu bleiben.",
    "end": 3557.258
  },
  {
    "start": 3557.258,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Also da sehen ein riesiges dystopisches Potential, wenn sich jetzt Machthaber klonen lassen würden, genau diese Kontinuität herzustellen. Das wäre furchtbar.",
    "end": 3572.324
  },
  {
    "start": 3572.324,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Aber wir wollen ja nicht auf einer dystopischen Note enden, sondern auf einer positiven. Und da fällt mir immer wieder Krieg der Klone ein von John Scalzi. Einer der lustigsten Science-Fiction-Romane, die ich gelesen habe. Die alten Säcke, die in ihren neuen Körper transferiert werden. Fand ich eine sehr, coole Idee.",
    "end": 3589.806
  },
  {
    "start": 3589.806,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja.",
    "end": 3594.022
  },
  {
    "start": 3594.022,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wobei da ja nicht so sehr ... Ja. Da war aber wiederum auch die Voraussetzung, dass sie das Thema Bewusstseins- transfer gemanagt hatten. Die ... Die haben sich dann ja auch in Körpern wiedergefunden, die jetzt der Definition nach, die Reif zu Anfang genannt hatte, nur Bedingtklone sind, weil die waren ja auf diese härteren Bedingungen auch optimiert und aufs Soldaten liegen. Aber",
    "end": 3594.497
  },
  {
    "start": 3594.497,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ganz weit weg von Science.",
    "end": 3625.028
  },
  {
    "start": 3625.028,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Es war schon witzig, wie das Buch damit startet, dass sie all die Freuden des frischen, jungen Körpers auskosten. Endlich wieder 20. Ja, also wir enden nicht auf der dystopischen Note, sondern auf der optimistischen. Ich finde auch tatsächlich die Idee, einen Punkt zu kommen, wo wir ganze Organe nachzüchten können oder",
    "end": 3632.173
  },
  {
    "start": 3632.173,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ja,",
    "end": 3654.316
  },
  {
    "start": 3654.316,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "wo wir zumindest, vielleicht wird das ja der Zwischenschritt sein, Organe nachdrucken können. Das finde ich schon mal eine Aussicht, die wahrscheinlich gar nicht so unrealistisch ist und die ich für die Zukunft durchaus als positive Note sehen würde.",
    "end": 3674.35
  },
  {
    "start": 3674.35,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Mhm, bin ja 100 % dabei, genau.",
    "end": 3677.936
  },
  {
    "start": 3677.936,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, wird für die Langlebigkeitsforschung wahrscheinlich auch ein Riesenthema sein. Da kam ja gerade wieder eine Studie raus, dass das älteste Organ, man hat, das biologisch am schnellsten alt hat, die Mortalität, also wie früh man stirbt. Hängt tatsächlich vom ältesten Organ ab.",
    "end": 3693.775
  },
  {
    "start": 3693.775,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "okay. Und was altert da am schnellsten so über die Population hinweg?",
    "end": 3699.76
  },
  {
    "start": 3699.76,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "fand ich ganz spannend. Ich weiß gar nicht mehr, ob das da drinnen stand. Ist jetzt auch schon ein Wochen her, als ich das gelesen habe.",
    "end": 3703.532
  },
  {
    "start": 3703.532,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Okay.",
    "end": 3707.15
  },
  {
    "start": 3707.15,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "oder wahrscheinlich dermaßen von äußeren Faktoren abhängig. Stichwort Wein, Bierkonsum.",
    "end": 3713.936
  },
  {
    "start": 3713.936,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Gehe ich mal von aus.",
    "end": 3716.582
  },
  {
    "start": 3716.582,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Leber da gar nicht so weit hinten ist. Wobei das sehr glücklicherweise ein Organ ist, das relativ gut sich erholen kann. Aber in unseren Gesellschaften buten wir da schon eine ganze Menge zu. Da kannst du bestimmt noch mal den Link zu finden. Josh, das finde ich super spannend. Können wir mit in die Show notes packen? Das ist echt auch ein spannender Punkt. Dann könnte die Frage, welches Organ das ist",
    "end": 3721.006
  },
  {
    "start": 3721.006,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Genau.",
    "end": 3736.214
  },
  {
    "start": 3736.214,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, ich gucke, wo ich den noch finde.",
    "end": 3745.411
  },
  {
    "start": 3745.411,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "vielleicht da noch zu finden sein. Gut, haben wir irgendwas wichtiges vergessen zum Thema Klonen?",
    "end": 3758.866
  },
  {
    "start": 3758.866,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, also auf die Klonarmee müssen wir noch lange, lange warten. Nicht nur wegen der Frage der Ethik in Bezug auf das Klonen von Menschen. Alle in der Armee gleich zu haben, wäre auch schon allein deshalb nicht gut. Dann könnte einschnupfen alle dahin raffen. Realistischerweise hoffen, dürfen wir auf das Nachzüchten von größeren Gewebeverbänden bis hin zu Organen.\nIm Idealfall irgendwann mal alle Organe, davon sind wir aber noch ein ganzes Stück weit weg. Weil A, im Moment schaffen wir nur ganze Körper und dafür brauchen wir Leihmütter. Bei Menschen fällt das aus ethischen Überlegungen aus. Und bei Einzelorganteilen sind wir im Moment noch bei Erbsengröße. Da ist also noch ein bisschen Luft nach oben. Aber die Forschung ist dran und\nWir werden in Zukunft sehen, Science-Fiction-Idee sich da bewahrheitet und welche auch nicht. Ja, in diesem Sinne, Ralf, vielen, vielen herzlichen Dank fürs Dabeisein mal wieder. Und schön, dass du das einrichten konntest und wir noch dieses spannende Thema Klonen hinten anhängen können. Und Joshua, von deiner Seite aus noch irgendwas?",
    "end": 3833.87
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  {
    "start": 3833.87,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Vielen Dank.",
    "end": 3845.509
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  {
    "start": 3845.509,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Nö, hat Spaß gemacht. Wieder viel gelernt.",
    "end": 3847.378
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  {
    "start": 3847.378,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Dann sage ich, ja, bevor ich das vergesse, das haben wir ja auf der Messe in Leipzig besprochen. Wir müssen doch mal dafür sorgen, unseren Podcast mal ein bisschen bekannter zu machen. Deswegen hier mein Aufruf an alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Wenn euch der Treecorder gefällt, ihr euch auf neue Episoden freut, teilt diese doch mit Freunden und Bekannten, die daran auch Interesse haben könnten und\nWenn ihr uns auf einer Plattform hört, wo man uns bewerten kann, gebt uns doch fünf Sterne Daumen nach oben oder was auch immer passend ist, damit auch andere von diesem Podcast erfahren. Das war mein",
    "end": 3886.53
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  {
    "start": 3886.53,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "brauchen wir noch eine coole Catchphrase für jedes Mal. So Däumchen wären Träumchen.",
    "end": 3888.8
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  {
    "start": 3888.8,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, arbeiten wir dran. Immerhin habe ich jetzt Däumchen, wenn Träumchen, das ist echt zu abgedroschen. Wir brauchen was Cooleres. Aber das schaffen wir beim nächsten Mal. Bevor wir hier zu sehr den Rahmen verlieren, reift ihr nochmal vielen, vielen herzlichen Dank allen Zuhörerinnen und Zuhörern. Vielen Dank fürs Dabeisein. Tschüss und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.",
    "end": 3896.303
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  {
    "start": 3896.303,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "zu hart. Was cool ist.",
    "end": 3908.592
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    "start": 3908.592,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ciao!",
    "end": 3908.814
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  {
    "start": 3908.814,
    "speaker": "Ralph N",
    "text": "Ciao!",
    "end": 3909.814
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