[
  {
    "start": 0.983,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Moin moin Joshua!",
    "end": 2.718
  },
  {
    "start": 2.718,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Moin Philipp und herzlich willkommen alle unseren Zuhörerinnen und Zuhörern zu einer neuen Trecorder Folge. Und wir haben heute endlich mal wieder ein Gast und Experten dabei. Heute soll es nämlich das Thema Cybersecurity und Cybersecurity der Zukunft gehen. Und dafür haben wir natürlich den perfekten Gast mit Alexander Karls. Hallo Alexander.",
    "end": 29.394
  },
  {
    "start": 29.394,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wir haben ja schon ein paar Mal miteinander gesprochen. war ich Gast bei deinem Podcast. Und da haben wir so bisschen über Künstliche Intelligenz gesprochen. Und wir hatten auch ein bisschen mehr Kontakt im Vorfeld von meinem Roman Reset, wo es Cyber Security geht und ich so einige Fragen hatte. Und deswegen dachte ich, okay, wir haben in dem Adventskalender in mehreren Episoden\nüber Datenschutz und Cybersicherheit gesprochen, da ich schon gedacht, da müssen wir mal einen Experten haben, weil Philipp und ich sind da definitiv keine Experten. Philipp noch deutlich mehr als ich, Expertenlevel, aber ich bin so die komplette Tulpe. Und also bis auf die Recherchen, die ich halt angestellt habe, aber was halt eher so die Makroperspektive ist, würde ich mal sagen. Deswegen freut es mich sehr, dass wir mit dir einen echten IT-Fachmann haben, der sich auf Cybersecurity spezialisiert hat.\nVielleicht kannst du uns mal so ein bisschen da durchführen, was ein Experte für Cybersecurity überhaupt macht und was da genau dein Hintergrund ist. Ich weiß, dass du mir das geschickt hast, aber ich habe nur die Hälfte davon verstanden.",
    "end": 99.56
  },
  {
    "start": 99.56,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ich habe mir gerade gedacht, aber Hauptsache, ich habe es dir zusammengeschrieben. Danke für die fünf Minuten meines Lebens. Ja, kann ich natürlich gerne machen. Ja, wie du gerade gesagt hast, Alexander Karls, Alex gerne, bin als Senior IT Security Consultant mit über 20 Jahren Erfahrung unterwegs. Im IT Bereich macht das Ganze mittlerweile für ein Systemhaus, also so nennt man ja Unternehmen, die sich darauf spezialisieren irgendwie.",
    "end": 105.742
  },
  {
    "start": 105.742,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hehehehe",
    "end": 128.268
  },
  {
    "start": 128.268,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Server, Netzwerke, Kleinstrukturen und solche Sachen aufzubauen. Das mache ich da seit sieben Jahren mittlerweile und war vorher 14 Jahre lang IT-Leiter in der großen Autohandelskette. Da ist es natürlich auch super wichtig, dass man da guckt, dass die Systeme nicht nur laufen, sondern halt auch sicher betrieben werden. Und ich habe mich selber in meinen vielen Jahren Erfahrung stark auf das ganze Thema rund Microsoft spezialisiert, also Microsoft Cloud.\nWenn jetzt irgendjemand sagt, ich brauche hier irgendwie Office 365, gut, so heißt es nicht mehr Microsoft 365, wäre ich zum Beispiel einer von den Leuten, bei uns im Haus dazugeholt werden, um die ganze Umgebung sicher zu konfigurieren. Also mit weiter weiter fertig ist da nicht viel getan, geht auch. Dann hat man halt irgendwann E-Mail und OneDrive und Outlook und solche Dinge. Aber man hat halt keinen sicheren Betrieb. Von allem hat man kein Backup. Also Microsoft sichert die Daten nicht weg, sondern da muss man sich halt schon selbst drum kümmern.\nUnd was jetzt die letzten Jahre immer mehr Phase geworden ist, ist natürlich das Thema Angriffe auf Unternehmen oder auch Angriffe auf Privatpersonen. Das ist ein ganz heißes Thema. Seit der ganzen Nummer in der Ukraine hat es so wellenförmige Erlebnisse gegeben. Eine Zeit lang war das richtig wild. Dann wurde es auf einmal relativ ruhig mit den Angriffen. Liegt hauptsächlich daran, weil in dem Moment, als die Russen, die Ukraine angegriffen haben, haben viele\naus der Ukraine, die sich auf den Bereich spezialisiert haben, deutsche Unternehmen und deutsche Privatpersonen anzugreifen, zerstritten, weil die gesagt haben, was macht ihr hier? Wir arbeiten doch hier eigentlich zusammen. Unser Job ist doch eigentlich, Lieschen Müller morgen noch mal auszunehmen und nicht, dass ihr jetzt hier mit Granaten mein Haus rumschießt. Das ist eigentlich nicht Teil der Abmachung. Und dann gab es ein paar Disclosures. heißt, manche der ukrainischen Angreifer haben ihre russischen Kollegen verraten.\nUnd dann gab es auch natürlich ein paar Festnahmen. Irgendwann hat sich das aber wieder egalisiert. So ein gutes Jahr später fing es dann wieder von vorne an. Dann gab es auf russischer und auf ukrainischer Seite entsprechend wieder neue Strukturen, die genau nach dem alten Schema weitergearbeitet haben. Und das ist das, was wir halt auch merken. Also wir hängen stark am Weltgeschehen mit dran. Wenn solche Sachen eben wie jetzt der Ukraine Krieg stattfinden, dann erleben wir das Ende der ganzen Geschichte, weil halt Unternehmen angegriffen werden. Viele",
    "end": 271.73
  },
  {
    "start": 271.73,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "wie geführend zurück tatsächlich in Richtung Osten, sei es jetzt der Osten eben direkt rechts von uns oder auch noch viel weiter östlich, was auch ganz oft ist, ist halt China bei den Angreifern, was wir ganz oft sehen oder irgendwelche anderen Sachen eben. Jetzt hatte ich letztens ganz viel auf den Philippinen von Angriffen, die daher kamen. Und da haben wir eben gesagt, wir müssen da eben den Unternehmen und auch den Bürgerinnen und Bürgern helfen.\nDeswegen bin ich als sogenannte Vorfallexperte beim Bundesamt für Sicherheit auch zertifiziert. Die haben ein Netzwerk mit Unternehmen wie uns aufgebaut. Und da gibt es das Cyber-Sicherheitsnetzwerk. Und innerhalb des CSN Cyber-Sicherheitsnetzwerkes gibt es verschiedene Rollen. Und da bin ich eben in der höchsten Rolle, die man als Einzelperson haben kann. Es gäbe noch eine darüber, wäre dann das ganze Unternehmen ein.\nBSI zertifiziertes Unternehmen im Bereich Cyber Sicherheit ist. Aber das hat doch ein paar Hürden gegeben, um dahin zu kommen. Und wir haben gesagt, nee, komm, lass das. Wir gucken es uns jetzt erst mal an. Und ich habe letztes Jahr ich alleine. Also wir sind eigentlich zu dritt, die das bei uns im Unternehmen machen. Ich habe letztes Jahr alleine 70 Vorfälle bearbeitet und da sind wirklich dramatische Sachen dabei. Also wirklich da rufen Leute an. Wirklich so Oma Müller.\nDie hat alle ihre Fotos und alle ihre Daten alle zu Microsoft 365 ausgelagert, weil ihr Enkel das halt mal empfohlen hat. Weil wenn der Computer mal gehackt hin und her. So in dem Fall war nicht der Computer gehackt, sondern irgendjemand hat ihr halt ihren Zugang zu ihrem OneDrive geklaut, hat dann das Kennwort geändert, hat sie rausgeschmissen, auch mit ihrem Handy als sicheres Gerät für Multifaktor Anmeldungen. Ja, und jetzt hat Oma Müller halt im Prinzip noch ihren Rechner. Aber was sie halt nicht mehr hat, sind ihre ganzen Fotos, da drin sind und\nzum Thema Datenschutz. Ein größeres Problem. Sie weiß ja nicht, was tun die Angreifer mit den Bildern, da drin liegen. Microsoft sagt, hast Pech gehabt, hättest du mal vielleicht deine Sachen besser absichern müssen. War wirklich eine Aussage von Microsoft Support. Die haben da nicht geholfen. Kein Stück. Und jetzt haben wir halt jemanden dastehen. Eine deutsche Bürgerin, die gedacht hat, sie macht jetzt mal richtig. Und am Ende guckt sie auch wieder nur vor die Wand. Und ja.",
    "end": 408.246
  },
  {
    "start": 408.246,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Das ist dann schon teilweise wirklich eine krasse Hausnummer, wenn man dann zu Hause sitzt im Homeoffice, so einen Fall bearbeitet und dann auch dokumentiert und dann wirklich noch da sitzt, vielleicht noch mit den Ermittlungsbehörden in Kontakt tritt, die Sache versucht da aufzuklären. das nimmt einen persönlich schon mit, weil das sind alles wirklich Einzelschicksale, die man erlebt. Oder letztes Jahr auch beispielsweise die Sache hatten wir an Pfingsten. Kunde von uns fingen irgendwie auf einmal an.\nTausende von E-Mails durch die Gegend zu schicken. uns kamen auch ein paar davon an. Wir haben uns dann bei dem gemeldet. sei Dank hatten wir die Handynummer vom Geschäftsführer und haben gesagt, bei dir ist gerade was los. Ja, nee, kann nicht sein. Er hat Urlaub. Okay, aber es passiert trotzdem was. Ja, gut, dann gucken wir mal drauf. Geschäftsführerkonto übernommen worden von irgendeinem Angreifer eben Philippinen. Und die haben dann halt eigene Adressen eingestreut auf dem Postfach, weil Reputation, Geschäftsführerreputation ist natürlich super.\nWenn der jetzt was schickt, dann muss ich die Mail natürlich aufmachen, weil das ist ja der Chef von der anderen Firma. Ja, oder es ist vielleicht mein Chef, der gerade was schreibt. Also muss ich die Mail natürlich unbedingt jetzt sofort lesen, jeden Link anklicken und jeden Anhang öffnen. Das geht dann halt so lange, bis dann halt die Kuh fliegt. Und das ist in dem Fall auch passiert. Die sind aus dem Automotive-Zuliefererbereich, hat sie am Ende des Tages einen großen Auftrag von einem großen deutschen Autohersteller gekostet, weil die auch gesagt haben, du...\nWir haben eigentlich einen Vertrag mit euch, dass ihr euch dazu verpflichtet, sichere IT zu betreiben. Jetzt schickt ihr uns hier an dem Tag so viele Mails, die offensichtlich nicht richtig sind. Sorry, mit euch können wir nicht mehr arbeiten. Und das ist halt das Problem. Also das kann ganz schnell richtig kosten. Das kann aber auch Aufträge kosten und Existenzen. Und wer jeder, der da spart an der Ecke, dem muss ich sagen, ja, du hast aber auch eine Verantwortung als Geschäftsführer, denn du bist ja derjenige, dafür sorgen muss, dass deine Mitarbeiter nächsten Monat Gehalt bekommen, weil\nDie haben halt nicht Millionen über Millionen irgendwo in der Ecke, sondern die haben nur dieses eine Gehalt vielleicht. Und wenn du nicht zahlen kannst, weil deine Firma halt cybertechnisch gerade kaputt ist, müssen die Leute nach zwei Monaten vielleicht ausziehen. So, und das ist ein Problem. Also auch die Ethik, die Verantwortung dahinter, das sind alles so Punkte, die uns halt auch immer miterwischen.",
    "end": 533.742
  },
  {
    "start": 533.742,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mh.",
    "end": 541.342
  },
  {
    "start": 541.342,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 541.544
  },
  {
    "start": 541.544,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Vielleicht können wir da ja mal kurz reingehen, weil viele von uns, ich sage jetzt nicht bewusst nicht alle, wissen, man sollte solche Links nicht anklicken in Mails, die einem komisch vorkommen. In dem Fall war es jetzt ja so, dass die Mail, nicht komisch vorkommen, weil es von der Geschäftsführer kam, klar. Aber was passiert denn dann wirklich, wenn man auf diesen Link klickt? Wie müssen wir uns das vorstellen?",
    "end": 563.473
  },
  {
    "start": 563.473,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Da würde ich gerne mich noch was ergänzen, weil du hast jetzt mehrmals gesagt, also Cyberangriffe. Ich denke dann immer an sowas wie Hackers und irgendjemand macht so ein Terminal auf und tippt da ganz viel Code rein und fünf Minuten später heißt es, ich habe es gehackt. ist es ja wahrscheinlich nicht, deswegen möchte ich mich gern Joschoes Frage anschließen. Was ist denn eigentlich so ein Cyberangriff? Wie funktioniert das per Mail oder sonst wie? Don't try this at home.",
    "end": 590.479
  },
  {
    "start": 590.479,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "In erster Linie, in erster Linie sind das sind das halt Sachen, die auf auf Masseneffekte gehen. Also wenn man sich das vorstellt, so mit mit mit Videospielen zum Beispiel so Clustern, Streubomben, die treffen auch irgendetwas. Die werden schon irgendwas kaputt machen und die werden auch wahrscheinlich irgendeinen Menschen oder NPC treffen. Und so funktioniert das bei diesen Mails auch. Du schießt halt einfach eine Masse von veränderten Mails raus. Die sollten möglichst gut ausschauen.\nAlso wenn wir wir machen auch solche Angriffe, wenn wir dazu beauftragt werden, einfach zu beweisen, dass es in dem Unternehmen noch Probleme gibt, die uns dazu beauftragen. Wir nehmen echte Mails von Amazon, von PayPal, irgendwas, ziehen die da in unser System rein. Dann ist es immer noch eine echt aussehende Mail und wir verändern nur die Links. Die Links zeigen dann zu einem System von uns zum Beispiel. Dieses System von uns tut auch so, als ob es die Amazon Weblogin Seite wäre oder PayPal oder eBay oder was auch immer. Und\nDas, was wir versuchen, zu sammeln, sind halt Zugangstaten, Benutzernahme und Kennwort. Das wäre so der Klassiker. Aber häufig ist ja das nicht mehr der Fall. Das reicht ja nicht. Viele Leute, wie ihr wahrscheinlich auch, haben halt Multifaktor-Authentifizierung an mit einem Authenticator oder einem Sicherheitsschlüssel. Da kommt ja noch eine zusätzliche Komponente dazu. Da ist ja nicht ausreichend zu sagen, ich bin dieses Konto mit diesem Kennwort, sondern ich habe auch noch einen Sicherheitsmechanismus. Wenn ich mich jetzt mit\nMFA, also Multifaktor-Authentifizierung anmelde, wird ein Token erzeugt. Der Web-Server, wo ihr hin wollt, gibt quasi euch als Benutzer eine Datei. Die wird in den sogenannten Cookies abgelegt und dieser Cookie liegt auf eurem Rechner. Und dieser Cookie hat eine Gültigkeit von, sagen wir mal, 90 Tage. So, der ist so lange gültig, bis die 90 Tage rum sind oder ihr aktiv in der Webseite sagt, abmelden. Deswegen ist das ganz wichtig. Man sollte sich wirklich immer abmelden, weil das egalisiert auch die Gültigkeit von Cookies.\nDann selbst wenn jemand nach euch an den Rechner rangehen würde und den Cookie wegkopiert, hilft ihm nichts. So und das ist das, worauf eben Angreifer abzielen. Die nehmen das Cookie, indem sie auch das Cookie selber ausstellen. Das ist ein sogenannter Man in the Middle Angriff. Diese ganze Kommunikation mit Anmeldung und Cookie läuft nicht über die echten Systeme von Amazon, sondern über das System von uns oder von den Angreifern. Solange ich das Token habe, brauche ich keinen Benutzernamen und kein Kennwort. Ich kann mich mit dem Token an der Seite anmelden.",
    "end": 736.876
  },
  {
    "start": 736.876,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Und das ist echt spannend. Das bekommt der User nicht mal mit. Wenn man dann wirklich das richtig hart durchziehen möchte, gibt mal als nächstes her. Kriege ich dann eine Info hier zum Beispiel über Discord. Hier ist ein neues Cookie oder neuer Token. Spaß. Dann nehme ich den, schickte den Cookie an die Seite, wo der User eigentlich hin wollte, bin dann angemeldet und dann bin ich drin. das kriegt der Benutzer nicht mit. Ich schmeiß dann zum Beispiel die Authentifizierungsmethoden alle weg, also alle Handys, alle\nToken, die noch sonst wie ausgestellt worden sind und so weiter. Und dann bin ich quasi dieser Benutzer und der Benutzer kriegt es halt in keinster Weise mit. Und das ist schon cool. Also, also cool aus Sicht der Angreifer ist es, weil dann bin ich halt da, wo ich hin will. Dann kann ich Zeug darüber bestellen. Ich kann zum Beispiel das an meine andere Adresse schicken lassen, die ich hinterlege an irgendeine Packstation. Dann habe ich Dinge gekauft, die ich dann wiederum zum Beispiel verkaufen kann. Also das ist so Kleinkriminalität.\nOder ich versuche halt bei einem System wie Microsoft A65 dann dieses Postfach dafür zu missbrauchen, weitere solcher Mails zu verschicken. Wichtig ist halt bei sowas die E-Mail-Adresse und auch der Kontakt sollte möglichst lange bestehen schon. Also ein frisches Konto, was erst seit 10 Minuten existiert, da ist die Aufmerksamkeit und der Zweifel an dem, da passiert, bei den meisten Systemen viel zu hoch. Wenn es eine Adresse schon seit fünf Jahren gibt, super.\nauch Firmen-Domains, die teilweise seit 20, 30 Jahren existieren, ist super, weil da ist die Aufmerksamkeit viel geringer von irgendwelchen Schutzsystemen.",
    "end": 835.095
  },
  {
    "start": 835.095,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja schon. Ne? Okay. Das heißt, ein Cyberangriff ist nicht so, wie wir uns das jetzt in Literatur oder Fernsehen so klassisch vorstellen. Da sitzt jetzt einer im dunklen Kämmerlein und ist sozusagen direkt am Port meines Rechners und versucht sich da reinzuschleichen, sondern da betreibt irgendjemand oder du hattest vorhin gesagt ganze Gruppen, Software und Systeme.",
    "end": 836.622
  },
  {
    "start": 836.622,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ne, mach euch.",
    "end": 862.427
  },
  {
    "start": 862.427,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "die in großen Massen einfach erstmal Köder auswerfen in Form von E-Mails und wenn jemand anbeißt, geht eine, also wie das, du meinest, dann schmeißt du das in eine Software rein, das klingt ja schon so halbautomatisiert, dann geht so eine richtige Maschinerie los, die sich quasi gar nicht auf meinem Rechner, sondern jetzt in deinem Beispiel dann in meinem Amazon-Konto oder Microsoft 365-Konto oder so abspielt.",
    "end": 890.189
  },
  {
    "start": 890.189,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, genau. Also das ist richtig. Das sind aber auch selten Einzeltäter. Das darf man nicht vergessen. Also da sind teilweise ich weiß nicht, ob ihr B-Keeper gesehen habt, den Film mit dem Statham, wo dann am Ende dieses Gebäude in die Luft jagt. Also es sind wirklich Call Center. Das sind Menschen, die da sitzen, die kommen morgens zur Arbeit. Die haben sind wirklich so Business casual gekleidet. Die haben auch so Keykarten an ihrem Hosenbund.",
    "end": 891.71
  },
  {
    "start": 891.71,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Hab ich das richtig verstanden?",
    "end": 917.375
  },
  {
    "start": 917.375,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Und da sind einfach in einem Großraumbüro sitzen Leute, die halt nichts anderes tun als das. Das sind welche, die halt den Erstanruf zum Beispiel machen, die dann versuchen, jemanden zu überzeugen. Ja, hier ist der Microsoft Support oder jetzt neu durch KI abgespielte Notsituation hatte ich letztens hier bei uns im Haus erst den Fall. Da hat auch eine Frau einen Anruf bekommen und da war\nvermeintlich ihre Tochter dran und die hat geheult und geschrien Mama ich brauche sofort deine Hilfe bla bla bla Autounfall hin und her und es war nicht so erfolgreich der Angriff weil die Tochter saß neben mir auf dem Sofa also aber das so funktioniert es halt leider heute das ist das Problem die es wird durch Angst und Panikmacherei irgendwie versucht dass man Dinge tut ob irgendwo draufklicken eine Webseite an surfen oder irgendwelche Codes einzugeben\nUnd so funktioniert das also einfach durch Angstmacherei Leute zu einer Handlung zu bewegen. Und das ist die große Problematik. Wir versuchen auch bei Schulungen den Leuten immer beizubringen. Raus aus diesem langen Reihen, raus aus dem schnellen Denken, dieses Reaktionäre. Es gibt Kahnemann, das ist ein Psychologe und Verhaltensforscher. Und der hat dieses System schnelles Denken und langsames Denken aufgestellt. Schnelles Denken ist ich krieg eine Mail von meinem Chef.",
    "end": 977.559
  },
  {
    "start": 977.559,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "und",
    "end": 997.291
  },
  {
    "start": 997.291,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Wichtig sofort tun. Ausrufezeichen. 10 Ausrufezeichen im Text steht auch hier geheimer Deal. Bitte überweis mal auf dieses Konto. 10.000 Euro. Aber sagt niemanden was. Das muss wirklich unter uns bleiben. Das ist das, wo eine normale Buchhaltungsperson, die halt obrigkeitshörig ist, sagen würde, oh ja, der Chef hat das gesagt, hat es mir persönlich geschrieben. Ich bin gerade auch eine Person of Interest scheinbar. Ja, hier mache ich dir sofort. Zack, Geld überwiesen.\nwo wir hin möchten, ist eigentlich das langsame Denken. Nochmal drüber nachdenken, kann das sein? Haben wir sowas schon mal jemals getan? Macht unser Chef solche Sachen? Ist es vielleicht, ist irgendwas kaputt, wenn ich jetzt den Hörer in die Hand nehme, den Chef anrufe und sage, du hast mir gerade diese Mail da geschickt, ich bin irgendwie ein bisschen skeptisch. Weil was soll im schlimmsten Fall passieren? Der Chef sagt, ja, spinnst du? Na freilich habe ich dir die Mail geschickt, mach, das ist hier, habe ich doch geschrieben, das ist wichtig. Die Chance, dass das so sein wird, ist sehr gering.\nUnd jedes Mal, wenn wir das empfohlen haben, genau das dabei rausgekommen, eben welche Mail. Und das ist genau der Punkt. Und manchmal sind die Angreifer auch zu gierig. Das hatten wir auch. Da ging es einen Autoklassiker aus den USA, das angeblich gekauft worden ist. Und jetzt wartet man auf die Rechnung, dass die bezahlt wird. Die Rechnung, die ist längst bezahlt worden, aber an eine andere I-Bahn.",
    "end": 1061.655
  },
  {
    "start": 1061.655,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 1081.149
  },
  {
    "start": 1081.149,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Da ist halt auch das nächste, wenn die Angreifer schon auf einem Postfach sitzen von jemandem und jede Mail lesen können, dann ist natürlich die Gefahr, dass man eine Mail, eine Rechnungs-Mail sich schnappt, rausholt aus dem System und einfach nur die E-Bahn verändert und dann bezahlt natürlich der der gute Deutsche seine Rechnung, bloß dass die E-Bahn halt nicht zu der Firma gehört, wo man die Ware her gekauft hat. Ja und dann\nsind die Angreifer zu gierig, weil denen ging es dann nicht schnell genug und haben dann wirklich angerufen, haben gesagt hier, pass mal auf, wir haben die Rechnung noch nicht bezahlt bekommen und dann schreibt die Buchhaltung zurück an die. Ja, ihr wisst doch, in Deutschland gehen Überweisungen am Stück nur bis 100.000 Euro. Die nächsten 70.000 werden wir euch morgen überweisen. Oh ja, okay. Ja, danke. Und dann ist die Buchhalterin zum Chef gegangen, hat gesagt, sag mal, hier der Harry mit dem Auto da, der spinnt aber schon ein bisschen, oder?\nWarum? Ja, so und so. Hä? Haben wir das Geld denn schon bekommen? Nein, beziehungsweise haben wir denn überhaupt was bezahlt? Nö, ich habe noch nichts bezahlt. Dann meint die Kollegin, doch, ich habe es bestem bezahlt. Die I-Bahn geprüft, die ging halt nach MT und das ist halt Malta. Da müsste man halt auch vielleicht mal bisschen mitdenken, voraussetzen, wenn eine Buchhaltungsperson von einer deutschen Firma nach einer deutschen Firma Geld überweist, von DE nach DE. Wieso sollte das Konto auf einmal mit MT beginnen?\nmuss man halt vielleicht zweimal drüber nachdenken. Aber man will ja keine Fehler machen. Das ist immer das. Man versucht, die weiße Weste zu behalten, weil man keine Fehler macht oder es schnell tut. Ja, und am Ende stellt sich dann raus. Ja, blöd. Jetzt sind halt 100.000 Euro weg. Die den Rest haben sie natürlich nicht überwiesen. Hast du Pech gehabt?",
    "end": 1180.699
  },
  {
    "start": 1180.699,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Wie ist denn das rechtlich? Also wenn mir eine Firma eine Rechnung schickt, weil deren System gehackt wurde, schicken die mir eine Rechnung mit einer anderen E-Bahn und ich überweise das, was die mir halt in der E-Mail geschickt haben. Dann hab ich Pech gehabt.",
    "end": 1194.921
  },
  {
    "start": 1194.921,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Genau, Pech gehabt. das ist im Rahmen der ordnungsgemäßen Buchführung so. Du musst dich darum kümmern.\nIm Zweifelsfall nachfragen. Ganz gemein ist es bei solchen Fällen, wenn es nach Malta oder sonst wo ins Ausland geht, EU-Ausland, weil das Geld ist am nächsten Tag weg. Bei DE-Konten ist es bisschen praktischer. Da liegt es ein paar Tage, weil die deutschen Banken ja gerne auch an Zins verdienen möchten. Und da ist es dann auch für die deutschen Ermittlungsbehörden relativ einfach, weil meistens gehören solche Konten irgendeinem Obdachlosen. Das ist total krank eigentlich.\nDa gibt es wirklich die Fälle, da geht man zum Bahnhof oder wo man halt sonst Obdachlose halt findet und sagt hier, pass mal auf, ich brauche deine Hilfe. Ich möchte ein Bankkonto eröffnen. Kriegst von mir 500 Euro oder 1000 Euro und noch eine Flasche Schnaps und eine Kiste Bier. Passt das? Dann werden die meisten sagen, jo, super. Okay, pass auf, gib mal deinen Ausweis her. Tipp, Tipp. So, jetzt bitte mal hier ins Handy reinschauen. Und wenn die das sagen, den Ausweis mal so kippeln für diese Dings Hologramm.\nUnd dann hat man ein Konto. kriegt derjenige halt seine Kohle und seine Bounty, damit er das gemacht hat. Das Konto gehört aber dann den Angreifenden. Und die benutzen dieses Konto dann so lange, bis es aufliegt. Demjenigen, dafür seinen Ausweis hergegeben hat, der ist genauso mitstrafbar an der Stelle. Am Ende geht er halt ins Gefängnis. Ob das jetzt für denjenigen, der auf der Straße lebt, gut oder schlecht ist, kann ich nicht bewerten, weil viele leben ja freiwillig auf der Straße.\nhaben wir zumindest hier auch bei uns in Regensburg eine die einige die freiwillige auf der Straße sind. Aber gut, es ist halt wirklich perfide, weil die ziehen damit halt auch unschuldige Leute mit in die System rein und das Geld ist oft dann weg. Jetzt im Fall von diesem Malta Überweisung. Die Kohle war auch fort. Keine Chance kam nicht mehr ran. Und wir haben es dann bei der Polizei gemeldet. Ich war dann auch mit dabei, auch als Zeuge genannt und Auszeige des Polizisten war ja und das Auto haben sie übers Internet verkauft. Ja.",
    "end": 1320.201
  },
  {
    "start": 1320.201,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Das weiß man doch, dass man im Internet nichts verkaufen und kaufen darf. Da wird man doch betrogen. Und dann habe ich mir das gedacht, also Schulung würde auch mal helfen. Das ist schon eine heiße Aussage.",
    "end": 1333.212
  },
  {
    "start": 1333.212,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, das würde einen großen Prozentsatz unserer Wirtschaft lahmlegen, wenn wir nichts mehr online machen würden.",
    "end": 1339.578
  },
  {
    "start": 1339.578,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Du hast ja jetzt schon angedeutet, dass das gut organisiert ist, wenn man sich nicht vorstellen muss. Das sind die Chips futternden Snacker wie im Film Hackers, die sich dann zusammentun und irgendwas in Anführungsstrichen Cooles machen. So weit also mein Leihnwissen ist okay. Hacking im großen Maßstab geht vor allem von Failed States aus, wie Nordkorea oder Russland, die halt das gewerbsmäßig quasi machen, weil das neben\nDrogenhandel zum Beispiel ein großer Einkommensfaktor ist für diese Staaten. Und dass die anderen Akteure staatliche Geheimdienste sind, die auch selber so was machen, also fällt mir Israel jetzt als erstes ein und Stuxnet im Iran. Kann man sich das wirklich so vorstellen? Also ist es im Prinzip wie so ein Schattenkampf zwischen denen oder wie muss ich mir das vorstellen, jetzt auf einer globalen Ebene?",
    "end": 1399.975
  },
  {
    "start": 1399.975,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, die helfen sich halt auch gegenseitig. Das ist der Punkt. Es ist jetzt nicht so, dass da irgendwie großartige Konkurrenz da ist, sondern mittlerweile werden halt Daten auch gehandelt, die funktionieren. Also ganz häufig ist es so, manche sind halt so die sogenannten Access Broker, die verkaufen halt geleakte Zugänge, die halt funktionieren. Wenn ich jetzt heute sage, okay, ich habe jetzt Bock, irgendwie Privatmenschen anzugreifen. Ich weiß nicht, wie es geht.\nich habe auch keinen Bock, das zu lernen, dann informiert man sich halt im Darknet beispielsweise oder halt auf einschlägigen Foren. Hey, was gibt es denn da? Du hast gerade Stuxnet schon gesagt, es gibt solche Angriff-Toolkits, fertig zu kaufen. Ich kann dann zum Beispiel Affiliate von so einer Gang werden und dann ist der Deal so, dass 15, 20 Prozent von dem Umsatz, den ich generiere mit dieser Software halt als Provision quasi an die Leute geht, die die Software geschrieben haben. Das ist mal der eine Teil.\nAm meisten ist da Ransom Hub bekannt dafür. Mittlerweile Ransom Hub wieder dicht gemacht worden durch Ermittlungsbehörden. Aber es dauert meistens nicht lang, dann kommen halt die nächsten. Dann gibt es Play oder Sarcoma zum Beispiel oder Meowleaks oder Killzack. Da kann man hingehen, kann sagen, hier, brauche eure Software, ich kenne mich nicht aus. Okay, dann ist es das. Das sind diejenigen, die halt Software haben. Dann gibt es die nächsten Gruppen, die halt wirklich Zugänge kaufen oder verkaufen, eben auch\nRansom Hub ist da auch so eine Plattform gewesen. dann das sind dann auch sogenannte Access Broker und ich baue mir halt mein Bild zusammen. Ich brauche ein Software Produkt, was was kann und ich brauche ein paar Kollegen und ich brauche gültige Zugangsdaten oder ja valide Informationen. Also Kreditkartendaten zum Beispiel, die sind auch immer recht beliebt und die kosten gar nicht mehr so viel. da sollte man. Ich wundere mich immer, wie günstig eigentlich Kreditkartendaten sind.\nmit inklusive der Aussage, wenig oder wie viel Umsatzvolumen da auf der Karte im Monat möglich ist. Das kostet eigentlich nichts. Also es ist wirklich verblüffend. Ja, und dann fängt man halt an und überlegt sich, wo auf welches Ziel möchte ich jetzt schießen? Jetzt habe ich alles zusammen, was ich gerne hätte. Ja, und dann Feuer frei. Dann geht das Ganze los. Ja, und die Akteure, die das so hier Sachen machen.",
    "end": 1541.123
  },
  {
    "start": 1541.123,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "sitzen halt dann, wie du gerade gesagt hast, irgendwo in Korea oder in Russland oder auch in China, Taiwan. Ihr könnt es leider nicht sehen. Ich habe es gerade vor mir offen, weil ich ein bisschen quer lese aus meinen Unterlagen, die ich auch für Schulungen benutze. Man kann einfach mal beim FBI auf die Webseite schauen oder auch beim Secret Service der USA. Da gibt es Steckbriefe von Leuten, die wirklich wegen Cyber gesucht werden. da ist teilweise auch\ndie das Kopfgeld ist nicht uninteressant. Also ich habe hier einen offen, den Tim Vakaj Stigal auch genannt, Key, auf den ist eine Million US-Dollar Kopfgeld ausgesetzt. Ich weiß nicht, ob sie den schon haben, aber das ist schon nicht ohne. Jetzt habe ich hier gucken, dass die Typ zuletzt in New York gesehen worden. Der ist so alt wie ich. ist hier das Bounty auch? 10 Millionen Dollar auch nicht schlecht. Und dann hätte ich noch einen Asiaten.",
    "end": 1590.144
  },
  {
    "start": 1590.144,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay.",
    "end": 1600.808
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  {
    "start": 1600.808,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "auch 10 Millionen Dollar.",
    "end": 1602.551
  },
  {
    "start": 1602.551,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Die Top 10 der Ransomware und Hacker Anführer.",
    "end": 1609.452
  },
  {
    "start": 1609.452,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ist so, ja, geht einfach mal. Sheriff's Department oder Secret Service oder FBI. Da gibt's Steckbriefe zu allen möglichen Vergehen und natürlich auch Cyber.",
    "end": 1620.823
  },
  {
    "start": 1620.823,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja. Okay, wir haben also aktuell schon eine super aktive, also weltweit offensichtlich vernetzte und sehr, aktive Gruppierung oder diverse Gruppierungen. Und wie Joshua schon gerade meinte, sowohl aus dem, ich sag mal, illegalen Milieu als aber auch staatliche Akteure, teilweise in Bereichen, wo das auch verwischt.\nUnd jetzt hattest du vorhin in deinem einen Beispiel schon angeteasert KI und dass sich dadurch einiges ändert. Zum Beispiel, dass es plötzlich Telefonanrufe gibt, wo die eigene Tochter anruft. Wie war das eigentlich in dem Fall? Haben sie die Stimme der Tochter auch gefakt, weil sie irgendwelche Audioaufnahmen von der hatten oder haben sie...",
    "end": 1668.132
  },
  {
    "start": 1668.132,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Richtig. Die haben auch die Stimme gefakt, ja.",
    "end": 1670.785
  },
  {
    "start": 1670.785,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "ja, ja krass. Was siehst denn du da jetzt so in der nahen Zukunft auf uns zukommen? Was ist so das, was an Risiken sich jetzt entwickelt durch die technischen Veränderungen, die für dich jetzt schon so absehbar sind?",
    "end": 1688.642
  },
  {
    "start": 1688.642,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Das Thema KI und Deepfake ist schon ein ein Riesenproblem. Also. Ich habe bei uns in der Familie festgelegt, wir müssen ein wir brauchen einen ein Code Wort, so wie das früher an der Burg war, der an der Burgtor. Wenn du das Code Wort nicht sagen kannst, dann kommst du hier nicht rein. Ganz einfach. Und das muss dann auch im Privaten so sein, dass wenn jemand jetzt mich hier anruft und angeblich meine Frau ist oder mein Sohn.\nund kann mir das Codewort nicht sagen, dann muss ich auflegen. ist völlig wurscht, welches Story da gerade gesponnen wird. Ich muss einfach auflegen. Es geht dann nicht mehr. Und das ist genau der Punkt, muss man eben raus aus dem Ganzen.\nUnd das wird noch ein riesengroßes Problem.",
    "end": 1731.303
  },
  {
    "start": 1731.303,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, also man etabliert dann irgendwie ein Codewort Oklahoma oder so und wenn man das nicht sagen kann, dann legt man auf. Ja, clever Idee eigentlich. Das darf ich aber wahrscheinlich nicht über einen Messenger oder so verschicken oder bin ich jetzt zu paranoid, wenn ich das sage.",
    "end": 1735.294
  },
  {
    "start": 1735.294,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Oklahoma, Natürlich Oklahoma.",
    "end": 1735.814
  },
  {
    "start": 1735.814,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Beispiel.",
    "end": 1748.146
  },
  {
    "start": 1748.146,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Nein, nein, sollte man nicht. Also ich sag auch immer an der Stelle betrachtet alle Kommunikationswege, die da sind, als kompromittiert immer sofort. Also niemals irgendwelche Informationspakete, Benutzernahme, Kennwort irgendwie über einen Messenger. Jetzt nicht irgendwie über WhatsApp oder auch die Kombination kann schwierig sein, wenn ich jetzt sage, ich schicke den Benutzernahmen über WhatsApp und das Kennwort über Signal. Ja.\nEs kommt halt drauf an, wer es wissen will. ich sag mal eine US-Behörde, die halt entsprechend Zugriffe haben könnte, würde ich jetzt unterstellen, dass die daraus kein, dass die kein Problem damit hat, diesen Daten irgendwie umzugehen, mit denen, die ich da geschickt habe. Weil wenn sie es wissen wollen, sind sie wahrscheinlich sowieso schon auf dem Postfach drauf. Also jetzt vielleicht, das ist vielleicht paranoid, aber wir haben auch im Fall eines Vorfalls sagen wir immer wieder\nWenn ihr wisst, dass bei euch die Angreifer im System drin sind, schreibt keine E-Mails von dem System aus, lasst die Finger aus Teams raus, benutzt euer WhatsApp nicht mehr, macht für die Notfallkommunikation irgendwas Neues auf. Keine Ahnung, geht alle zu Telegram oder Signal, registriert euch da neu, teilt euch gegenseitig in einem Raum, da müssen halt mal die Menschen in ein Zimmer kommen. Das ist das Sicherste und dann miteinander reden. So, zeigt euch gegenseitig eure Signal Codes oder eure Handynummern, vernetzt euch da drüber. Einfach muss eine neue\nInformationsplattform sein oder eine Informationsplattform sich halt miteinander auszutauschen, weil alles andere geht wahrscheinlich nach hinten los.",
    "end": 1846.515
  },
  {
    "start": 1846.515,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, also CodeWart gegen Deepfakes und KI ist so ein erstes Ding für die Zukunft. Und Deepfakes klar sind für alles, was Social Engineering im Hacking angeht, wahrscheinlich kaum zu toppen. Je besser die Technik wird, gerade jetzt auch wenn Video dazu kommt. Gibt es weitere Bereiche, in denen du schon absehen kannst, da tut sich was?\nDa kommt was in der nahen Zukunft auf uns zu.",
    "end": 1877.098
  },
  {
    "start": 1877.098,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Naja, gut, das Thema mit deaktivieren von Infrastruktur haben wir jetzt in Berlin gesehen, wie leicht so was geht mit so einem kleinen Brandsatz, auch eine Kabeltrasse. Das ist natürlich auch ein Riesenproblem. Wir bauen unsere gesamte Struktur, ganzes Leben alles auf diese Technologien auf. Und wir haben jetzt in Berlin gesehen, was wie schnell das gehen kann, dass auf einmal gar nichts mehr funktioniert. Gerade jetzt im Winter natürlich blöd, wenn dann auf einmal Heizungen nicht mehr gehen oder\nschließendes Wasser oder Toilettenspülung. Die Leute vergessen immer wieder. Jetzt letztens auch mit jemandem darüber diskutiert, sage ich, ohne Strom geht halt auch kein Klo und sagt, wieso? Was hat denn das Klo mit Strom zu tun? Naja, die Pumpen in der Wasserversorgung laufen mit Strom. Das heißt, irgendwann ist kein Wasserdruck mehr da. Also hast du natürlich ein Riesenproblem dann. Also ohne Strom keine Klospülung. Ja, und jetzt sage ich alte Prepper-Weisheit. Gelb darf, wie war das?\nGelb bleibt stehen, braun muss gehen. Das ist eine ganz einfache Logik. Alles, du an Wasser irgendwo zusammenträgst über den Tag aus Flaschen, den eigenen Urin, andersweite Wasser, heb das auf. Kipps nicht weg, nimmst zum Klo spülen. Weil wenn dein Klo nicht mehr spült und du auch nicht mehr spülen kannst, hast du ganz schnell keinen Bock mehr in deiner Wohnung zu sein. Das ist einfach so. Das ist halt auch ein Punkt.\nsind halt auch stark orientiert am Katastrophenschutz. Und der Katastrophenschutz in Deutschland hat schon lange so kleine Heftchen ausgegeben. Da steht einfach drin, was solltest du haben? Mindestens zu Hause. Wie sieht es aus mit mit Essensvorräten, mit Batterien, mit Licht, mit Kerzen und so weiter. Und das steht auch drin. Und in vielen Städten gibt es das. Wo sind die Alarmsammelstellen? Wie? Was muss ich tun, wenn irgendwie ein Szenario eintritt? Informiert euch darüber und geht dahin, wenn das Szenario eintritt. Aber bereitet euch trotzdem vor.\nIch habe letztens auch mit jemandem vom Katastrophenschutz gesprochen, der hat auch gesagt, die Leute kommen zu uns und glauben, jetzt wird hier, da ist erst mal der schöne vorgewärmte Wohnzimmer mit einem offenen Kamin, mit einem Bärenfeld davor. ja, dann kriegt man halt erst mal irgendwie einen schönen leckeren Glühwein serviert oder so. Das geht es halt nicht.",
    "end": 2010.583
  },
  {
    "start": 2010.583,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 2013.02
  },
  {
    "start": 2013.02,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Okay, der Ton ist ab und zu weg. Interessant. Ich leg mal das Telefon wieder auf die Ladeschale, weil ich glaube, das liegt vielleicht daran, dass das hier irgendwie gerade in Richtung leer wird. Mögt es, auch heiß, das Telefon.",
    "end": 2029.742
  },
  {
    "start": 2029.742,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja genau, vielleicht hat die Kamera aus, das könnte helfen.",
    "end": 2031.746
  },
  {
    "start": 2031.746,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ich weiß nicht, was ihr jetzt gehört habt noch.",
    "end": 2039.763
  },
  {
    "start": 2039.763,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ich habe schon noch die Teile größtenteils gehört, es ums Vorsorgen auch in der Realwelt geht, Prepper-Weisheiten, falls Knotenpunkte angegriffen werden oder kritische Infrastruktur oder so.",
    "end": 2055.169
  },
  {
    "start": 2055.169,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Genau, das ist halt der Punkt.",
    "end": 2056.701
  },
  {
    "start": 2056.701,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, aber Joshua hat, glaube ich, gerade noch irgendeine Frage auf der Lippe gehabt.",
    "end": 2060.334
  },
  {
    "start": 2060.334,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, also beim Thema KI und Cybersicherheit fällt mir natürlich immer Palantir ein. Wir haben auch da schon ganz kurz über Discord mal drüber gesprochen. Ist ja der Shooting Star am Aktienmarkt, aber keiner weiß so richtig. Also ich glaube von den Anlegern wissen 99 Prozent, also der Privatanleger muss ich dazu sagen, nicht so richtig, was die tun und was die machen. Einige wissen vielleicht noch, dass der Alex Karp halt so ein\nsehr untriebiger, schillernder Typ ist mit Wuschelkopf, wie man das sich so ein bisschen aus der Start-up-Szene der 80er Jahre vorstellt und dass Peter Thiel ein früher Investor ist. Aber ich habe mir da nicht so viele Gedanken darüber gemacht, weil ich immer dachte, okay, die arbeiten vor allem für Innenministerien weltweit in der Terrorismusbekämpfung und so weiter.\nDann habe ich aber einen Artikel gelesen über den Alex Pretti, den Krankenpfleger, der in USA erschossen wurde von Eisbeamten. Und da kam raus, dass der schon mal mit den Behörden in Kontakt war, Anführungsstrichen, weil die ein ganzes Dossier über ihn angelegt haben und dann hat irgendeine Software, wahrscheinlich steckt ein paar Landtiere hinter, wurde da gemunkelt.\nhat dann angeschlagen und ihn irgendwie als Terroristen, also als möglichen Terroristen gebrannt, mag, was aber gar keinen, also was halt einfach eine falsche, falls positive war quasi. Du hast dich ja mit Palanti schon beschäftigt. Was machen die überhaupt? Was steckt dahinter? Und warum macht ihr das so große Sorgen?",
    "end": 2165.506
  },
  {
    "start": 2165.506,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Die Frage ist gut gestellt. Ja, Palantir ist eine Software, wie du gerade schon gesagt hast, die eben für Profiling da ist. Also ganz simpel gesagt für jeden Menschen, der sich mit Film und Fernsehen beschäftigt. Im Prinzip ist es so eine Art Vorstufe zu dem, was beim Minority Report passiert. Also du wirst schon verhaftet, bevor du überhaupt einen Scheiß angestellt hast. Und das ist das. wie bei dem Fall da vorletzte Woche, das ist halt wirklich Shoot First, Ask Later.\nWir haben ja genügend Beweise. die Beweise stimmen aber doch nicht. Das ist jetzt aber doof. Ja, und dieses Software Produkt ist durchaus in Frage zu stellen, weil das halt einfach Profiling ist, was da betrieben wird. Es wird alles über jeden gesammelt. Und im Grunde ist das der feuchte Traum der Überwacher, die jedes Jahr mit dem gleichen Thema die Winterzeit anfangen. Wir müssen Vorratsdaten Speicherung machen. Wir brauchen Chat Kontrolle. Das war jetzt so 25, Ende 25 des heißen Eisen.\nChatkontrolle und dann aber immer irgendwie Schwurbelgrund hier einsetzen, keine Ahnung, gegen Terrorismus. In den meisten Fällen ist es aber eigentlich Blödsinn, die Gründe, da vorgebracht werden. Ich bin seit, ich habe es letztens nachgelesen, glaube ich seit 2012 gehe ich für dieses Thema auf die Straße. Damals war es noch ACTA, hieß das noch, das war auch dieses Vorratsdatenspeicherungsthema. Ja, und das darf man eigentlich so nicht hinnehmen.\nBei uns brauchst du Gott sei Dank noch keine Sorgen machen, dass du abgeknallt wirst. Ich war damals im Winter 2012 in der Nürnberger Altstadt auf einer riesen Demo gegen Akta. Damals war das natürlich eine gute, gute Abkürzung, einfach aus Akta Fakta zu machen. Ja, und so zieht sich das halt durch. Also Vorratsdaten, Speicherung und Massenüberwachung ist nicht in Ordnung. Also egal, zu welchem Zweck sich hier unter Generalverdacht stellen zu lassen.\nfinde ich ehrlich gesagt nicht in Ordnung und ich finde es auch so nicht in Ordnung, dass das einfach getan wird. Also Hessen hat es eingeführt unter dem großen Begriff Hessendata. NRW hat es eingeführt unter dem Überbegriff DAR, Datenbank übergreifende Analyse und Recherche. Also das müssen Deutsche sein, die das so abkürzen. Das finde ich fantastisch. Und die bayerische Polizei hat 24 eingeführt. Da nennt sich das Ding Vera, Verhaltensübergreifende Recherche und Analyse Plattform.",
    "end": 2310.087
  },
  {
    "start": 2310.087,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Also sie haben es nicht eingeführt in dem Sinne, aber sie haben es beschlossen und geplant. Genauso wie Baden-Württemberg. Und das ist halt ein Problem, weil",
    "end": 2318.922
  },
  {
    "start": 2318.922,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wird Palanti eigentlich auch von deutschen Behörden benutzt?",
    "end": 2322.529
  },
  {
    "start": 2322.529,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, habe ich ja gerade gesagt, deutsche Polizei. Also Hessen, NRW, Bayern und Baden-Württemberg hat es in Planung. Na doch, verstehe nicht, warum sowas auf Länderebene entschieden werden darf. jetzt einmal auch aus ökonomischen Gedanken heraus wäre es nicht besser, wenn es ein Deutschland-Palantier geben würde, weil dann hätte man alle Daten an einer Stelle. Also wäre natürlich auch falsch.",
    "end": 2322.802
  },
  {
    "start": 2322.802,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, das sind die Beispiele gerade.",
    "end": 2325.358
  },
  {
    "start": 2325.358,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, okay. Ich weiß nicht sicher, ob es generell Vorratsdatenspeicherung und so weiter geht oder wirklich die spezifische Software auch benutzt wird.",
    "end": 2352.181
  },
  {
    "start": 2352.181,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Und wenn jemand solche Sachen mir gegenüber jetzt äußern würde, würde ich denjenigen erst mal anbrüllen. Von wegen ist mir schon klar, ihr Überwacher wollt natürlich alles von allen Bürgern, nicht nur auf Länderebene. Aber eigentlich ist es verwunderlich, dass solche eingreifenden Sachen überhaupt auf Länderebene entschieden werden dürfen. Das ist schon, finde ich, sportlich. Vielleicht ist es aber auch eben so wild, dass es auch nicht auf Landesebene entschieden werden kann. Ich weiß es nicht. Es ist auf jeden Fall eine Schweinerei.",
    "end": 2381.128
  },
  {
    "start": 2381.128,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Weißt du denn, wie die Software möglicherweise funktioniert? Also ich weiß, das ist super geheim und fast schon mitemumwoben, aber kann man was darüber sagen, wie die wahrscheinlich funktioniert und aufgebaut ist?",
    "end": 2396.735
  },
  {
    "start": 2396.735,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Naja, also du sammelst über einen entweder über einen Zielperson gezielt zur Rasterfahndung technisch alles, was du finden kannst jetzt. Oder du sammelst halt einfach schon im Vorfeld, weil du halt in eine gewisse Gefährderlogik zum Beispiel reinpasst. Die haben keine Ahnung. Du gehst auf eine Demo Freiheit für Autoren und Scheiß Bücher, Bücherzoll, der da abgegeben werden muss.\nDann wirst du halt von irgendjemandem mit einer Bodycam gefilmt. Und wie du aussiehst, weiß man ja so. Also weiß man Joshua Tree war auf dieser Demo. Dann wirst du relativ schnell, weil halt andere Leute auch auf dieser Demo waren, die wahrscheinlich richtig Randale machen und Autos anzünden und Mülleimer und sagen Ja, lasst die Autoren in Frieden. Dann gehörst du auf einmal ins linke Spektrum, weil da Leute aus dem linken Spektrum auf der auf der Demo waren. Und das ist das Problem. Du wanderst dann halt unabsichtlich.\nin ein Gefährder Profil links autonomer, verrückter, der Autos und Mülleimer abfackelt, obwohl du überhaupt nichts gemacht hast. Und das ist halt ein Problem. Also wir haben wir haben Bodycams, wir haben auf Demos jedes Mal Polizisten, die mit der Kamera rumlaufen. Wir haben auf großen Plätzen mittlerweile, wie man es halt aus Südafrika und auch aus England kennt, irgendwelche Kameras hängen. Verständlicherweise, ja, die Leute wollen halt sicher sein. Jetzt auch gerade bei uns hier im Bahnhofumfeld ist das",
    "end": 2463.017
  },
  {
    "start": 2463.017,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Also im",
    "end": 2481.247
  },
  {
    "start": 2481.247,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "schon ein Problem. Die Leute wollen Sicherheit. Also macht man überall Lampen hin und Kameras. Mit diesen Informationen und Daten kann ich aber arbeiten, es sind ja auch vielleicht biometrische Daten, dabei sind. Das ist halt ein großes Problem. Und wenn ich dann sage, jetzt plopst du auf einmal hoch, weil du halt ein neues Buch verkauft hast und jetzt oder vorgestellt hast und jetzt ist dein Name einfach mehr Treffer in irgendwelchen Suchmaschinen. Also in der Anreicherung ist dein Name\nmehr gesetzt als meiner zum Beispiel, weil du halt einfach eine Person der Öffentlichkeit bist. So und dann könnte ein Algorithmus sagen, was ist denn da los? Warum ist dieser Mensch denn jetzt auf einmal so populär? Ach, das ist diese Linksradikale von der Demo in Frankfurt neulich. Und dann guckt man mal genauer hin, weil vielleicht planst du ja irgendwas so. Remember, remember. Weißt du, ich meine? Das ist das Problem.",
    "end": 2533.55
  },
  {
    "start": 2533.55,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 2534.367
  },
  {
    "start": 2534.367,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Du wirst unter Generalverdacht gestellt und dann guckt man halt auch deine ganze Digital Aktivität an und schaut sich mal an, was du schreibst du denn da so, was schreibst du denn da? Vielleicht ja, also auch diese Podcast Folge heute. Die ist ja, die ist ja gefundenes Fressen dafür. Wenn man so das ganze Monitoren und Profilen würde über dich, ist diese Folge hier der beste Beweis dafür, was du eigentlich für ein links liberaler Mensch bist.",
    "end": 2560.942
  },
  {
    "start": 2560.942,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, das heißt, wenn jetzt, ja.",
    "end": 2561.661
  },
  {
    "start": 2561.661,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "hast du deinen Stempel schon und beim nächsten Mal fliegen wirst du dann genauer durchleuchtet.",
    "end": 2568.19
  },
  {
    "start": 2568.19,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das heißt, wenn jetzt das Innenministerium NRW, sag ich mal, diese Software benutzt, dann wird die Software mit den Daten gefüttert, die zur Verfügung stehen, sei es von Bodycams, von öffentlichen Überwachungskameras und so weiter und so fort. Und da hat dann eigene Algorithmen, das Ganze analysieren und ein Gefährderprofil zum Beispiel erstellen. das dann, also ist die Software dann auch ans Internet angeschlossen, dass sie quasi das Internet crawlen kann, zu gucken, was ich sonst noch mache.",
    "end": 2593.662
  },
  {
    "start": 2593.662,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Genau das. ja, wahrscheinlich. meine, keiner hat da jemals reingeguckt.",
    "end": 2596.142
  },
  {
    "start": 2596.142,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Vermutlich mal. So und dann würde ich.\nJa, aber die Frage ist ja, wie viel Macht hat das Unternehmen? Also wenn die die Software zur Verfügung stellen, machen die auch die ganze Softwarewartung und so weiter. Das heißt, ganzen Daten werden wahrscheinlich auch in die USA gehen, schätze ich mal.",
    "end": 2616.357
  },
  {
    "start": 2616.357,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Das ist dann das nächste, also Souveränität sieht dann auch anders aus. Und auch das Thema Datenhaltung. Warum müsst ihr jetzt in den USA Datenhaltung machen? Wieso kann ich mir das nicht einfach in Deutschland hinstellen? Ich möchte ja gar nicht, dass irgendwelche Drittländer da reingucken.",
    "end": 2635.735
  },
  {
    "start": 2635.735,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Cool. Ja, schon gruselig.",
    "end": 2636.621
  },
  {
    "start": 2636.621,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, absolut. Du hast es damals in dem Interview mit mir gesagt, wenn die die KI, wenn erst mal aufs Internet losgelassen wird, obwohl man eigentlich weiß, man sollte es eigentlich nicht tun, hast du halt relativ schnell eine KI, die halt sich ein eigenes Bild und einen eigenen Geschmack über die Menschen macht. Und das ist das Risiko, was wir hier auch haben. Ja, also finde ich anstrengend.",
    "end": 2658.698
  },
  {
    "start": 2658.698,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist so bitter. wenn man sich die Science-Fiction der letzten 40 Jahre anguckt, alles, was sich irgendwie mit KI beschäftigt hat, war immer die große Warnung, niemals ans Internet anschließen, egal was ist. Und das war einfach der erste Schritt von JetJetPT. als ich das gesehen habe, jetzt ist es halt auch im Internet. Da dachte ich, okay, krass, einfach so.",
    "end": 2679.421
  },
  {
    "start": 2679.421,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ich benutze das Beispiel, was du mir damals gesagt hast, auch gerne in Gesprächen mit Kunden, die auch die Frage stellen. hast damals gesagt, wenn du eine KI hast, die die perfekte Handschrift lernen soll und irgendwann stellt die KI aber fest, dass Papier von Bäumen kommt und wir holzen als Menschen Bäume ab, sind wir quasi die Nummer eins Bedrohung für die Grundressource, die die KI braucht, ihren Job zu erfüllen. Also logische Schlussfolgerung, die Menschen müssen weg.",
    "end": 2683.182
  },
  {
    "start": 2683.182,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "die Mahnung nicht so gezogen.",
    "end": 2710.126
  },
  {
    "start": 2710.126,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 2710.295
  },
  {
    "start": 2710.295,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Das ist nachvollziehbar.",
    "end": 2717.258
  },
  {
    "start": 2717.258,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, das gruselt mich so sehr das Beispiel, weil es so unverfänglich daherkommt. Das zeigt, dass wir schlecht daran sind, die Folgen abzusehen am ersten Schritt.",
    "end": 2724.093
  },
  {
    "start": 2724.093,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, richtig.",
    "end": 2733.362
  },
  {
    "start": 2733.362,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, jetzt haben wir darüber gesprochen, wie dystopisch es aussehen kann. Was sind denn Sachen, die du Privatanwendern wie uns empfehlen würdest, zu tun, sich da halbwegs zukunftssicher aufzustellen?",
    "end": 2739.837
  },
  {
    "start": 2739.837,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "2000",
    "end": 2753.629
  },
  {
    "start": 2753.629,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, Anonymisierung, Anonymisierung von allem, was man anonymisieren kann. Auch da bitte aufpassen. Das ist schon wieder das nächste. Wenn ich jetzt sage, okay, ich möchte so anonym wie möglich im Internet sein. Ich möchte verschlüsseln. Ja, okay, ich möchte VPNs benutzen. Ich benutze Tor, den Tor Browser, der ja auch dafür da ist, ins Darknet zum Beispiel zu gelangen. Damit macht man sich natürlich schon erst mal unsichtbar ein gutes Stück weit, wobei ob das wirklich so unsichtbar macht.",
    "end": 2754.232
  },
  {
    "start": 2754.232,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Cyber-Sicherheit angeht.",
    "end": 2782.816
  },
  {
    "start": 2782.816,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "weiß man nicht, wenn solche Technologie wie Palantir im Einsatz ist. Das ist mal die eine Sache. Aber auf der anderen Seite macht man sich natürlich damit schon wieder interessant, weil wer, wer sich unter dem Radar bewegt, ist doch natürlich interessant. Es gibt da diesen einen Menschen, diesen Joshua Tree. Ich finde von dem aber nichts, weil eigentlich heißt der ja privat anders. So, ich finde nichts zu der Privatperson, die dahinter steckt. Also da stimmt doch irgendwas nicht, könnte man jetzt implizieren. Du hast es natürlich gut gelöst, weil du halt\nalles unter diesem Alter Ego machst. Aber ein normaler Mensch wie ich jetzt, der jetzt heute damit anfangen würde. Puh, du machst dich interessant. Also zu unsichtbar sein ist vielleicht gar nicht gut. Und das andere ist, wenn du dann verschlüsselst, obwohl eigentlich nicht verschlüsselt werden sollte. Das ist ja das Thema Chat Kontrolle. Das ist ja im Grunde genommen ein Verbot von Verschlüsselungstechnologie, weil sonst können ja die Überwacher nicht reingucken. Machst du dich im Grunde genommen schon mal vorab?\nein Stück weit strafbar im Bereich der Beweismittelveredelung. Das ist kein Quatsch, weil wenn du die Überwacher nicht reingucken lässt, dann musst du ja was zu verbergen haben. Und wenn die es nicht sehen können, du einen Straftatbestand, nämlich Beweismittelveredelung. Und das ist schon auch wild.",
    "end": 2859.086
  },
  {
    "start": 2859.086,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Hmm.",
    "end": 2862.921
  },
  {
    "start": 2862.921,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, ich würde da Joschos Frage nochmal weiterführen wollen. Also Anonymisierung ist die eine Sache, also möglichst wenig Spuren hinterlassen und du hast auch schon Techniken dafür genannt, wie zum Beispiel VPN oder sowas wie den Tor Browser zu verwenden. Gibt es noch weitere Tipps und Tricks für das Thema Sicherheit für Privatleute und uns zukunftssicher aufzustellen?",
    "end": 2863.032
  },
  {
    "start": 2863.032,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay.",
    "end": 2890.676
  },
  {
    "start": 2890.676,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, Cogni fällt mir da noch ein, muss ich schnell sagen. Das wird ja beworben von YouTubern, dass sie quasi Datenspuren im Internet löschen in unserem Auftrag. Ist das Augenwischerei oder funktioniert das wirklich?",
    "end": 2906.683
  },
  {
    "start": 2906.683,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ich würde es nicht ausprobieren, aber ob das wirklich gemacht wird oder nicht, keine Ahnung. Das Recht auf vergessen existiert ja faktisch. Ich kenne die Werbung oder den Clip dafür, aber ich weiß nicht, was die dann tun. Vermutlich gibst du denen dann eine Freikarte, die dann sagen hier, wo auch immer du dieses Handle von mir findest, kümmere dich darum, dass das verschwindet. Also Recht auf löschen und vergessen wird dann damit einfach nur ausgespielt. sagen dann hier, ich habe den Auftrag vom Philipp.\nDer hat gesagt, überall wo ich mit dem Pseudonym, keine Ahnung, Kettensäge 97 unterwegs gewesen bin, bitte diese Identität löschen. Hier, ich habe einen Auftrag, mach das jetzt.",
    "end": 2951.963
  },
  {
    "start": 2951.963,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Also ich glaube halt.",
    "end": 2952.023
  },
  {
    "start": 2952.023,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "ein cooles neues Nickname fürs nächste Mal zocken. Ja, wobei ich mich da frage, hast uns ja vorhin klargemacht, dass so die ganz sensiblen Daten von uns, wenn wir da Pech haben, sind die bei irgendwelchen Ransomware-Brokern im Darknet oder auf irgendwelchen dubiosen Foren zu finden. Da wird wahrscheinlich auch das Restrecht auf löschen und vergessen nicht wirken.",
    "end": 2980.789
  },
  {
    "start": 2980.789,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Nein, das wirkt da nicht richtig. Es ist dann immer so wie dieser Witz. Wir haben alle deine Daten. Echt? Ja, cool. Ich bräuchte die Steuererklärung von 1998.",
    "end": 2981.788
  },
  {
    "start": 2981.788,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Spätestens da wird so ein Servicejahr enden.",
    "end": 2996.585
  },
  {
    "start": 2996.585,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Na, die zum Glück nicht, das ist ja verjährt.",
    "end": 2997.37
  },
  {
    "start": 2997.37,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Und ansonsten halt Datensparsamkeit. Das ist ja das, was bei Datenschutz allgemein immer auch angegangen werden sollte. Datensparsamkeit. Muss ich jetzt wirklich unbedingt diese Informationen irgendwo teilen? Muss ich die jetzt mit irgendwem zusammen bearbeiten? Ist das jetzt wirklich notwendig, dass ich das mache? Oder wäre es auch möglich ist, nicht zu tun oder anderweitig diese Informationen zu tauschen? Wir haben bei uns letztes Jahr",
    "end": 3025.972
  },
  {
    "start": 3025.972,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "muss mein ganzes Leben auf Social Media teilen.",
    "end": 3028.314
  },
  {
    "start": 3028.314,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Danke. Genau das. Ganz genau das. haben letztes Jahr im Rahmen der Aktion Türen auf mit der Maus mit teilgenommen und mit unserem Unternehmen. Und wir hatten mehrere Stationen auch unter anderem zum Thema Datensparsamkeit. Und in einem unserer Schulungsräume haben wir ein Video von der Telekom laufen lassen. Da gibt es das. Also kennt ihr vielleicht dieses Mädchen, was im Kino zu seinen Eltern spricht. Hi Mom, Hi Dad, hier ist Emma. Ich weiß, dass ihr das total gerne auf Social Media teilt. Irgendwelche Fotos von mir.\nBlablabla und dann geht die Geht die Herleitung quasi her, dass die das Mädchen dann sagt Ja, aber mit jedem dieser Fotos besteht das Risiko, dass ihr mir meine Zukunft verbiegt und versaut, weil halt jemand das gegen mich benutzen kann. Entweder durch durch Hass und Hetze oder halt dann später auch einfach durch irgendwelche Diebfakes, die am Ende des Tages auf irgendwelchen Porno Seiten landen und halt auch einen Social Score kaputt machen können. Und das ist halt ein Problem.\nDu als Eltern kannst es verhindern, indem du es einfach nicht tust.\nUnd das war echt interessant. Ich bin beim ersten und zweiten Durchlauf des Videos in dem Raum geblieben und hinten dran saß eine Mutter, die hat Rotz und Wasser geheult. Die konnte nicht mehr. Ich habe ihr dann so eine große Packung Zehwatttücher gebracht. Die war fertig, weil durch dieses Video der Telekom ist ihr erst bewusst geworden, was sie da eigentlich jeden Tag macht. Und ich kann dieses Video auch nicht sehen. Mir stellt es alle Haare auf, die ich habe. Alle. Das ist wirklich so gruselig. Ich habe euch vorhin zu den",
    "end": 3091.511
  },
  {
    "start": 3091.511,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Mhm.",
    "end": 3118.922
  },
  {
    "start": 3118.922,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ermittlungsbehörden schon links geschickt. Ich schicke euch auch dazu mal einen Link auf Facebook, auf YouTube.\nkönnt ihr ja mal vielleicht in euren Show Notes. Es ist auf jeden Fall richtig krass und die Leute wissen gar nicht, was sie da machen. Und deswegen Datensparsamkeit.",
    "end": 3134.065
  },
  {
    "start": 3134.065,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja cool, nehmen wir mit in die Show Notes.",
    "end": 3146.794
  },
  {
    "start": 3146.794,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ok, Datensparsamkeit heißt also nicht so viel Spuren hinterlassen im Internet, aber das ist ja auch eine Frage. Zum Beispiel, wir hatten das Thema ja mit Philipp und dem Umstieg auf Linux. Wahrscheinlich auch grundlegender, welches Betriebssystem benutze ich überhaupt, oder?",
    "end": 3157.562
  },
  {
    "start": 3157.562,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Mhm.",
    "end": 3162.01
  },
  {
    "start": 3162.01,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Natürlich, das spielt natürlich auch eine Rolle. Wenn man natürlich ein Spionage Betriebssystem wie Windows benutzt, dann ist man an der Stelle halt auch selber schuld. Gut, viele Leute können halt nichts anderes. das ist halt. Ja, die Leute, die was haben die Leute, die Leute haben das, sie kennen und das, sie, was sie brauchen und was sie brauchen können. Und das ist halt einfach natürlich Microsoft. Ganz klar.",
    "end": 3178.098
  },
  {
    "start": 3178.098,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "sagt unser Microsoft-Expert.",
    "end": 3191.837
  },
  {
    "start": 3191.837,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "oder Apple. Das Zeug funktioniert ja. Braucht man nicht überreden. Also wenn man mal guckt von der Verbreitung der Produkte her, das was am meisten angegriffen wird, ist das was auch halt natürlich da ist. Also warum sollen sich Angreifer jetzt einen spezialisierten Angriff überlegen auf irgendein Ubuntu in der Version drei Stufen rückwärts, wenn das keiner benutzt. Jeder der Ubuntu benutzt, hält sein System auf dem Laufenden und jetzt zu sagen, ja gut.\nDann gehe ich halt auf Windows im Allgemeinen, da ist es halt einfacher. Genutzt wird das, was da ist. Da muss man den Angreifern auch eine gewisse Ökonomie zugute halten, weil warum sollten die was angreifen, was keiner nutzt?",
    "end": 3236.91
  },
  {
    "start": 3236.91,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Da habe ich gleich noch eine Frage zu. Also Apple ist ja so ein Thema, das hat sich ja lange damit gerühmt, dass es viel, sicherer wäre als Windows, also als Microsoft-Produkte. Und es gibt ja super viele Datenschutzeinstellungen, die man bei Apple machen kann. Ich habe mir da mal bisschen recherchiert, jetzt mit einem neuen iPhone geguckt, okay, wie kann ich das möglichst datenschutzfreundlich einrichten? Da gab es auch super viele Optionen.",
    "end": 3252.088
  },
  {
    "start": 3252.088,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Mhm.",
    "end": 3262.176
  },
  {
    "start": 3262.176,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und Apple rühmt sich ja auch damit, dass sie sehr, sehr datenschutzfreundlich seien und mit den Daten ihrer Nutzer extrem vorsichtig umgehen. Stimmt das überhaupt oder ist das nur Marketing?",
    "end": 3276.51
  },
  {
    "start": 3276.51,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Also ich hatte lange Zeit MacBook. Da ist nie irgendwas wirklich gewesen. Es kann jetzt sein, weil ich vorsichtig bin. Aber grundsätzlich haben die schon länger das Verständnis umgesetzt. Das, was halt der Linux Gedanke auch ist, also niemals arbeiten als Admin, niemals irgendwelche Rechte und Systemrechte aufreißen. Dies halt einfach nicht braucht.\nAlso das ist schon gut. Der grundlegende Ansatz auch nach Admin Zugangsdaten zu fragen, bevor man jetzt einfach irgendwie davon ausgeht, dass der User, der davor sitzt, schon wissen wird, was er tut, finde ich schon einen guten Ansatz. es ist halt die Linux-Logik. Damit kann man eigentlich nicht so viel falsch machen.",
    "end": 3326.578
  },
  {
    "start": 3326.578,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Also dass es sicherer ist als",
    "end": 3327.092
  },
  {
    "start": 3327.092,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und was natürlich auch cool ist bei Apple, ist die standardmäßige Option, die E-Mail zu verschleiern. Das nutze ich auch jedes Mal. Immer wenn ich mich irgendwo anmelde, nutze ich diese generierte Apple-Adresse dafür, wo dann alles, was zurückkommt, erst über Apple geht und dann an mich geschickt wird.",
    "end": 3332.76
  },
  {
    "start": 3332.76,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja.",
    "end": 3343.608
  },
  {
    "start": 3343.608,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, genau. ist schon eine gute Sache.",
    "end": 3346.889
  },
  {
    "start": 3346.889,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Dann muss man Apple aber natürlich auch maximal vertrauen.",
    "end": 3350.344
  },
  {
    "start": 3350.344,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Genau. deswegen mache ich das auch nicht. Ich bin seit längerem bei Proton-Mail mit meinen ganzen Mailsachen. Die sitzen in der Schweiz und ziehen jetzt aber aus der Schweiz weg, weil sie die die Mitgründer sagen halt Proton, ja, die Schweiz ist halt gar nicht so souverän und unabhängig, wie man es vielleicht gerne hätte. Also auch da geht der der Weg in Richtung Überwachungsstaat gefühlt. Ich kann es nicht bestätigen oder dementieren, aber das ist halt ein Punkt aktuell. Deswegen sagt Proton, sie gehen aus der Schweiz weg.",
    "end": 3350.441
  },
  {
    "start": 3350.441,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Genau, deswegen auch meine Frage.",
    "end": 3381.518
  },
  {
    "start": 3381.518,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Wo gehen die hin?",
    "end": 3381.819
  },
  {
    "start": 3381.819,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, das weiß ich noch nicht. Wartet jeder, der Proton benutzt gerade darauf. Und das wäre schon interessant. Aber was man auf jeden Fall tun könnte, was kann ich denn heute? Proton, aber ich habe die Bezahlversion, weil da auch ein VPN Client mit dabei ist und eine VPN Lösung und ein verschlüsseltes sowas wie OneDrive halt. und das kannst du auch in sich nochmal verschlüsseln. Das ist ziemlich cool.",
    "end": 3389.262
  },
  {
    "start": 3389.262,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "war die spannende Frage.",
    "end": 3392.279
  },
  {
    "start": 3392.279,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Proton habe ich schon seit Ewigkeiten.",
    "end": 3411.546
  },
  {
    "start": 3411.546,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Deswegen benutze ich das an der Stelle, was man aber tun könnte direkt. Wenn man jetzt das Ganze hört, wäre einfach mal zu gucken, ob man selber denn vielleicht schon Opfer geworden ist. Das würde jetzt hier ganz gut passen an der Stelle. Dazu gibt es mehrere kostenlose Dienste einmal Hefab in Pond. Das ist ein australischer Anbieter, die überprüfen für euch, ob denn eure E-Mail Adresse schon in irgendeiner Form ja geleakt worden ist, ob die irgendwo im Handel schon ist.\nUnd da könnt ihr einfach mal unten auf den. Ich weiß nicht, wo eure Show notes nachher sind. Bei uns sind die immer unten. Deswegen könnt ihr dann mal wo auch immer in die Show notes gucken. Das wäre die eine Möglichkeit. Den Link schicke ich natürlich durch und das andere wäre der Identity Leak Checker vom Hasso Plattner Institut. Also immer sogar bei einer deutschen Plattform. Und die haben insgesamt für 14 Millionen Nutzerkonten 1900\n86 Leaks und jeden Tag kommen neue 1,5 Millionen Leak Accounts dazu. Das schon stark, was da zusammenkommt.\nAlso da auch gerne mal reingucken.",
    "end": 3478.346
  },
  {
    "start": 3478.346,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Und was macht man dann, wenn man da auftaucht?",
    "end": 3480.758
  },
  {
    "start": 3480.758,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "erstmal Panik bekommen. Wir haben so schöne schöne Aufkleber auf unseren Notebooks. Da steht no God no God please no no no no steht auch auf meinem Aufkleber auf meinem Laptop oder die die fuck fuck fuck Ente genau und die die die fuck fuck fuck fuck fuck fuck Ente habe ich auch zum Beispiel noch sogar eine Tasse davon. Quasi es war der Moment als ihm aufgefallen ist, dass er alles falsch gemacht hat.",
    "end": 3498.376
  },
  {
    "start": 3498.376,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "The Office Fans. Sehr gut.",
    "end": 3509.75
  },
  {
    "start": 3509.75,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "fack fack fack fack fack. Naja, einfach mal gucken, ob man da möglicherweise betroffen ist. Und wenn man da was findet bei den Leaks hergehen und von diesem Konto am besten sofort in jedes, an jedem Account anmelden, weil es ist ja auch so, viele benutzen ja die gleiche Mailadresse für alle möglichen Konten. So, mit dem gleichen Kennwort. Das ist super. Beste Idee aller Zeiten. Wenn ich jetzt zum Beispiel sag a.carls.at, weiß ich nicht, email.de.\nWenn ich jetzt das finde als geleaktes Konto und dann muss ich halt rausfinden, wo benutze ich das überall? Halt ohne Passwort Depot schwierig, aber ich muss mich halt dann durch testen. Ok, Google? Ja. eBay? Nein. Amazon? Ja und so weiter und überall, wo ich es identifiziert habe, bitte das Kennwort bei diesem Service ändern und nicht immer aufs Gleiche, sondern jeder Dienst hat ein eigenes Kennwort. Das ist super wichtig. Ein Zugangsdaten sind dann gut und sicher.\nwenn sie einmalig sind und komplex. jetzt dann nicht irgendwie Kennwort Hallo 1, 2, 3, sondern schon ein komplexes Kennwort. Und pro Dienst ein eigenes. Ja, macht am meisten Sinn Passport Manager, die generieren solche Kennwörter. Dann muss ich es mir auch nicht merken. Und auch so was wäre bei Proton zum Beispiel mit dabei. Gibt es auch als als Ad-In für iOS, dann muss ich es mir nicht merken, der wenn ich dann in Safari beispielsweise oder in jedem anderen Browser auf eine Anmeldeseite gehe.",
    "end": 3577.887
  },
  {
    "start": 3577.887,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Passwortmanager.",
    "end": 3597.041
  },
  {
    "start": 3597.041,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Dann hängt er an der gleichen Schnittstelle wie das Passwörter von von Apple selbst und kann dann aus dem Proton Passwort Depot das Kennwort rausholen, was ich da hinterlegt habe. Ich kenne viele Kennwörter überhaupt nicht von mir.",
    "end": 3616.071
  },
  {
    "start": 3616.071,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Genau.",
    "end": 3616.603
  },
  {
    "start": 3616.603,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, aber ich habe mit dem Passwortmanager schon mal einiges richtig gemacht.",
    "end": 3620.853
  },
  {
    "start": 3620.853,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Der sollte aber bei einem Anbieter sein, dem du vertraust oder liegt der lokal?",
    "end": 3629.491
  },
  {
    "start": 3629.491,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Oder man, genau, ich wollte gerade sagen, oder man nutzt KeyPass XC und hat es lokal, dann muss man nur sich vertrauen.",
    "end": 3638.686
  },
  {
    "start": 3638.686,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, ich nutze OnePasswort. Wurde mir empfohlen.",
    "end": 3644.725
  },
  {
    "start": 3644.725,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "hatten die nicht auch erst einen Vorfall? One Password Cyber Incident. Die hatten doch irgendwas.",
    "end": 3646.04
  },
  {
    "start": 3646.04,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ich glaube das liegt bei denen, ich weiß es aber nicht.",
    "end": 3650.953
  },
  {
    "start": 3650.953,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Sagt das jetzt nicht.",
    "end": 3657.109
  },
  {
    "start": 3657.109,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ich schaue mal schnell.",
    "end": 3657.294
  },
  {
    "start": 3657.294,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Nein... Fuck, fuck, fuck.",
    "end": 3658.103
  },
  {
    "start": 3658.103,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Tja, Joshua. Wo ist die Ente, wenn man sie braucht?",
    "end": 3660.202
  },
  {
    "start": 3660.202,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Genau, ich schicke dir eine Tasse davon vorbei. Ne, sehe ich gerade nichts.",
    "end": 3667.342
  },
  {
    "start": 3667.342,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 3675.274
  },
  {
    "start": 3675.274,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Das ist doch gut. Das wollte ich hören. Nein.",
    "end": 3676.283
  },
  {
    "start": 3676.283,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Doch, die hatten was und hatten die, die hängen an dem Anmeldedienst Okta und Okta hatte 2023 ein Problem und hier die schreiben, das Unternehmen habe verdächtige Aktivitäten auf der Okta Instanz im Zusammenhang mit ihrem Support System entdeckt. Na ja gut. Keine Passwort Zugangsdaten aufzuwerfen wurden. ja gut, dann wird es schon passen.",
    "end": 3702.165
  },
  {
    "start": 3702.165,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Das meine ich, hätte ich damals sogar in der ECT gelesen oder so. Und die hatten das glaube ich auch so bewertet, dass es keinen Zugriff auf die Passwortdaten gab.",
    "end": 3708.149
  },
  {
    "start": 3708.149,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Das ist heiße.",
    "end": 3714.421
  },
  {
    "start": 3714.421,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Fuck, fuck, fuck.",
    "end": 3714.872
  },
  {
    "start": 3714.872,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Okay, die Tasse nehme ich natürlich trotzdem.",
    "end": 3717.431
  },
  {
    "start": 3717.431,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.",
    "end": 3717.855
  },
  {
    "start": 3717.855,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Alles klar.",
    "end": 3720.814
  },
  {
    "start": 3720.814,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ist doch klar.\nOkay, gibt es sonst noch was, worüber wir sprechen sollten, was die Zuhörerinnen und Zuhörer unserer heutigen Episode tun können, ihre Risiken zu minimieren?",
    "end": 3737.909
  },
  {
    "start": 3737.909,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, also Vertrauensfrage stellen ist schon immer eine gute Sache und mal überlegen, kann ich diesem Dienst überhaupt vertrauen oder muss ich den Dienst überhaupt haben? Das ist teilweise aber auch echt schwierig im echten Leben. Wenn du wenn du guckst, die Fahr doch einfach mal in eine größere Stadt und parke. Versuch zu parken. Finde mal einen Parkautomaten, der noch Münzen nimmt. Gibt's nicht. Die meisten nehmen Kreditkarte. Okay, bin ich komplett okay mit?\nKreditkarte funktioniert gerade aber heute vielleicht nicht, dann steht dann noch, ja dann benutze unsere App, irgendein QR-Code. Muss ich jetzt wirklich jeden blöden QR-Code meine Kamera drüber halten und das ist auch ein Angriffspunkt, dann leitet das wieder irgendwo hin. Weil was weiß denn ich, wie die App ausschaut von Easypark oder wie die ganzen Dinge alle heißen. Dann habe ich schon wieder ein Abflussthema, dann zahle ich halt dort mit Kreditkarte. Ja für was denn? Für nix.\nDann kommt noch ein Kontrolleur vorbei und da stehe ich natürlich nicht in der Datenbank. Dann kriege ich noch einen Strafzettel und meine 25 Euro und meine Kreditkartendaten sind auch noch weg, weil ich idiot halt irgendwo meine Kamera über den QR-Code halte. Also auch da wirklich ganz vorsichtig mal umgehen, wenn es geht, knibbelt und schaut mal, ob der QR-Code nicht über einem anderen QR-Code klebt. Also man muss den Angreifenden schon auch mal den Hut, man muss den Hut ziehen vor den Angreifenden.",
    "end": 3814.334
  },
  {
    "start": 3814.334,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Stimmt, ja, das hab ich tatsächlich gesehen.",
    "end": 3819.715
  },
  {
    "start": 3819.715,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "mit welch einer Kreativität die teilweise vorgehen. finde das, also auch wenn es gemein ist für den Einzelnen, wenn er Opfer wird, aber ich finde diese Kreativität schon wirklich beachtenswert.",
    "end": 3836.571
  },
  {
    "start": 3836.571,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "mir wird noch eine Sache einfallen aus deiner Anfangsgeschichte, als du von der Dame und ihren Fotos erzählt hast. Super oldschool, aber Backups. Also Datenbackup jenseits der Cloud zu haben, empfinde ich zumindest, ich weiß nicht wie du das einschätzt als Experte, aber empfinde ich als durchaus beruhigend zu wissen, dass ich die wichtigsten Daten auf zwei Festplatten an zwei verschiedenen Orten auch nochmal habe.",
    "end": 3836.821
  },
  {
    "start": 3836.821,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Gut.",
    "end": 3864.435
  },
  {
    "start": 3864.435,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, absolut.",
    "end": 3869.466
  },
  {
    "start": 3869.466,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Wenn man dran denkt, ist das super.",
    "end": 3873.655
  },
  {
    "start": 3873.655,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Jetzt guckt ihr euch schon ein bisschen mitreden.",
    "end": 3878.816
  },
  {
    "start": 3878.816,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, also ich habe natürlich auch eine externe Festplatte, auf der ich gespeichert habe, die mir wichtig sind. Aber ja, ich werde auf jeden Fall mit meinem Windows-Rechner jetzt auch auf Linux umsteigen.",
    "end": 3889.907
  },
  {
    "start": 3889.907,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Sehr gut.",
    "end": 3891.987
  },
  {
    "start": 3891.987,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Also ich kann sagen, meine Erfahrung, ich schulde das ja noch dem Discord, da einen Bericht reinzupacken. Ich hab mir überlegt, das mach ich am ersten Sonntag zum Digital Independence Day, weil ich meinen Akt der Independence Signs veröffentlichen mit Linux. Aber ich bin jetzt ja schon über einen Monat dabei und ich muss sagen, das ist mein dritter Umstieg auf Linux.\nZwei vorher sind also gescheitert und es war noch nie, also wirklich noch nie so einfach wie jetzt. Und wer es geschafft hat, so wie ich, ein bisschen zu verstehen, wie Windows funktioniert, versteht auch mit ein bisschen Interesse super schnell, wie Linux funktioniert. Und ich bin noch lange gar kein Experte da drin, aber ich musste auch keiner werden. Ich habe kein einziges Mal die Kommandozeile gebraucht. Ich konnte mir alles zusammenklicken. Und ich habe die Kommandozeile nur verwendet, wenn ich es irgendwie\nwenn ich wusste, was ich da machen will und wusste, dass es schneller geht. Aber die Hürde ist so niedrig geworden, es ist großartig. Und ich habe schon diverse Male mein System geupdatet. Linux Mint habe ich genommen. Also auf Debian basierend Ubuntu. Weil das einfach von der Oberfläche doch sehr an Windows angelehnt ist. Und das hat mir den Umstieg total vereinfacht.",
    "end": 3955.481
  },
  {
    "start": 3955.481,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, das stimmt. Was hast du für ein Betriebssystem?",
    "end": 3965.171
  },
  {
    "start": 3965.171,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "und auch.",
    "end": 3975.747
  },
  {
    "start": 3975.747,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, die Zeiten der Kommandozahlen-Klopferei sind Gott sei Dank vorbei.\nManche Sachen funktionieren noch nicht so gut. mein 3D Drucker zum Beispiel, der mag das gar nicht so gern mit dem Linux.\nAber mein, dafür gibt es auch Datenträger. Also ich habe jetzt halt angefangen, STL-Dateien halt auszuerzeugen und dann per Datenträger an meinem Drucker anzuschließen, dann druckt er die halt. Dem ist es wurscht, wo die herkommen.",
    "end": 3991.895
  },
  {
    "start": 3991.895,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Hm.",
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  },
  {
    "start": 4003.677,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja, ich habe auch so bisschen Hardware, ich noch nicht zum Laufen bekommen habe, aber ansonsten Linux funktioniert. Also, you're sure, go for it.",
    "end": 4003.96
  },
  {
    "start": 4003.96,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, Backup auf jeden Fall.",
    "end": 4012.705
  },
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    "start": 4012.705,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Mach es!\nOkay, gibt es irgendein Thema, was wir noch nicht angesprochen haben, was aber unbedingt in einer Folge über Cybersecurity drin sein bzw. vorkommen sollte?",
    "end": 4023.185
  },
  {
    "start": 4023.185,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja.\nJa, also Backup ist richtig, aber dann sollte man schon richtig Backup machen. Also ich empfehle an der Stelle 3 2 1. 3 Kopien auf zwei verschiedenen Datenträgern, wobei eine extern aufbewahrt wäre der richtige Weg. Also schon zwei verschiedene Datenträger und jeweils drei Kopien und einen Außerhaus. im Unternehmen würde man sagen in einem anderen Brandabschnitt. Gut, ist jetzt in der Wohnung schwierig. Da hat man üblicherweise keine Brandabschnitte, aber\nDer Keller sollte wahrscheinlich nicht der gleiche Brandabschnitt sein wie die Wohnung. Außer man wohnt im Keller, dann ist es alles ein Bereich.",
    "end": 4066.335
  },
  {
    "start": 4066.335,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Ja.\nJa cool. Dann würde ich sagen packen es ein an der Stelle.",
    "end": 4074.504
  },
  {
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    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ja, ich muss ja schnell mit meiner Frau sprechen, ein Code-Wort auszumachen. Und es wird nicht Oklahoma.",
    "end": 4075.797
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  {
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    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Super.\nJa, Oklahoma natürlich.",
    "end": 4078.699
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  {
    "start": 4078.699,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ja, unbedingt bitte, bitte machen, unbedingt machen.",
    "end": 4086.903
  },
  {
    "start": 4086.903,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Okay, ja Alex, vielen, vielen herzlichen Dank. Wir werden dein Podcast Blue Screen nochmal in die Show Notes mitpacken. Das heißt, für alle, die noch tiefer ins Thema einsteigen wollen, können das da machen. Und an der Stelle möchte ich auch nochmal ganz kurz auf unsere aktuell immer noch laufende Umfrage verweisen, an alle unsere Hörerinnen und Hörer. Ihr seid alle herzlich eingeladen, wenn ihr noch nicht teilgenommen habt, umfrage.tricorder.de.",
    "end": 4089.829
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  {
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    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Sehr gerne.",
    "end": 4095.089
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  {
    "start": 4095.089,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Gern.",
    "end": 4116.811
  },
  {
    "start": 4116.811,
    "speaker": "Philipp Tree",
    "text": "Link dazu gibt es auch in den Show Notes. Schenkt uns zwei, drei Minuten eurer Zeit. Das bringt uns weiter in der Planung, wie es hier weitergeht. Vielen Dank dafür an alle, die schon teilgenommen haben und noch teilnehmen werden. In diesem Sinne sage ich vielen Dank fürs Zuhören. Ciao, ciao und bis zum nächsten Mal. Tschüss.",
    "end": 4135.95
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  {
    "start": 4135.95,
    "speaker": "Joshua Tree",
    "text": "Ciao.",
    "end": 4136.977
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  {
    "start": 4136.977,
    "speaker": "Alexander Karls",
    "text": "Ciao!",
    "end": 4137.977
  }
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