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    "end": 9.74,
    "text": "BTO Beyond Servius, der Ökonomie-Podcast mit Dr."
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    "text": "Daniel Stelter."
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    "text": "Featured bei Handelsblatt."
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    "end": 18.34,
    "text": "Hallo und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe des Podcasts!"
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    "text": "In dieser Woche müssen wir es machen."
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    "text": "Wir müssen uns nochmal beschäftigen mit dem Thema Fergesellschaftung von Immobilien."
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    "text": "Schönes Wort."
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    "text": "Eigentlich geht's dir um Enteignung Enteigennung mit dem Ziel Wohnenbeleger zu machen."
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    "text": "Da fragt man sich natürlich wie kann das sein?"
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    "text": "Wie kann die ein eigenverhandener Wohnungen, wohnend billiger machen?"
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    "text": "Weil das Grundproblem noch daran besteht dass wir zu viel Nachfrage und zu wenig Angebot haben."
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    "text": "Das Spannende ist selbst wenn die Regierung in Berlin doch nicht zustande kommen sollte."
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    "text": "Selbst wenn sie zustande kommt und das Vorhaben dann scheitert am Mangel dem Geld oder wegen eines Einspruchs vom Fassungsgericht."
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    "text": "Selbst dann ist der Schaden schon angerichtet."
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    "text": "Studien zeigen, dass bereits die Unsicherheit bezüglich der künftigen Regulierung im Bietmarkt dazu führt das weniger gebaut wird."
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    "text": "Der Bietendeckel hat so gewirkt, die Bietpreisbremse wirkt so und die Diskussion über Ereignungen wirkt erst recht so."
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    "text": "Wir gehen also dieser Woche die Phänomen nach wie man glauben kann durch eine Schädigung des Angebots Preise senken zu können."
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    "text": "Ein ökonomisches Rätsel."
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    "text": "Schauen wir mal, ob wir es aufklären können."
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    "text": "Leider leider Gottes ist das Thema hochrelevant wie ich finde aktuell auch spannend."
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    "text": "Ich hoffe Sie sehen das genauso."
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    "text": "fangen wir also"
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    "text": "an!"
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    "end": 127.179,
    "text": "In meiner Jugend war ich ein ganz großer Fan des israelischen Satirikas Efraim Kishon."
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    "end": 131.3,
    "text": "Ich habe seine Bücher mit seinen Kurzgeschichten wahrlich verschlungen."
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    "end": 144.0,
    "text": "Ich glaube, ich habe regelmäßig zu Weihnachten oder zum Geburtstag neue Bücher bekommen und so hab' ich auch bereits Anfang der achtziger Jahre einer Kurzgeschichte gelesen von ihm zum Thema Hausbesetzer."
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    "end": 150.5,
    "text": "Erschien ist im Jahr zweiundachtzig in seinem Sammelband mit dem Titel Das Kamil Im Dadeleur."
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    "start": 151.66,
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    "text": "Im Kapitel Was für eine Wirtschaft finden Sie eine Geschichte mit folgendem Titel Der Heilige Krieg gegen die feisten Hausbesitzer."
  },
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    "end": 169.96,
    "text": "Ich hab mich daran erinnert, als ich Diskussion verfolgt habe zum Thema lasst es doch endlich die bösen Wohnungskonzerne in Berlin enteignen."
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    "text": "Deshalb dachte ich mir, es wäre ein schöner Einstieg, wenn wir uns diese Kurzgeschichte einmal anhören!"
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    "text": "Der feiste Hausbesitzer ist wie jeder weiß der Prototyp des geborenen Ausbeuters."
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    "text": "Er erpresst von unschuldigen Menschen Geld unter dem Vorwand Für sie irgendwann ein Mietzhaus gebaut zu haben."
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    "end": 206.52,
    "text": "Außerdem hat der feiste Hausbesitzer als erklärte Zielscheibe für die Steuerbehörde das Handicap auf ewig der Minderheit anzugehören, denn es gibt bekanntlich unter den Wählern mehr Mieter als Hausbesitzern."
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    "text": "Unter dieser Prämisse entstand das Allgemeine Mieterschutzgesetz."
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    "text": "Diesem Gesetz zufolge durfte der feiste Hauseigentümer zwar formell sein Haus behalten, doch die in dem Haus befindlichen Wohnungen wurden kurzerhand den Niedern übertragen."
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    "end": 234.72,
    "text": "Gleichzeitig wurde die Monatsmiete pro Zimmer auf fünfundzwanzig Pfund vereinheitlicht und eingefroren, hingegen wurde die Grundsteuer des feisten Hausbesitzers vorübergehend verdreifacht."
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    "end": 241.3,
    "text": "Die Begeisterung der Massen war grenzenlos, genau wie die der Steuerbehörden."
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    "end": 246.94,
    "text": "In gewissen Außenbezirken soll sogar von Lünch Justiz an Haushören die Rede gewesen sein."
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    "end": 258.5,
    "text": "Der allgemeine Mieterverband stellte einen dringlichen Antrag an die Legislaturen, wonach alle feisten Hausbesitzer des Landes dazu gezwungen werden sollten sich jeden Morgen im Polizeirevier zu melden."
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    "end": 265.14,
    "text": "Ferner sollten diese Parasiten veranlasst werden sämtliche Wohnungen ihrer Häuser jedes Jahr neu zutapizieren."
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    "text": "Ältere Finanzbeamte werden gerne an diese glücklichen Tage zurückdenken, eine Sternstunde der Steuermoral."
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    "end": 277.6,
    "text": "Nichts konnte die Freude tüben – nichts außer einer winzigen Kleinigkeit!"
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    "text": "Es wurden nämlich immer weniger Mietshäuser gebaut."
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    "end": 285.88,
    "text": "Im Trubel der Ereignisse wurde dieser Aspekt laut übersehen."
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    "text": "Ferner stellte sich heraus dass die Strenge der Steuergesetze gegen den Erbauer eines Mietshauses nur dann voll angewendet werden kann wenn diese erst einmal ein Haus gebaut hat."
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    "text": "Doch diese Parasiten, wie gesagt, bauten nicht mehr."
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    "text": "Und warum nicht?"
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    "text": "Meine Damen und Herren!"
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    "end": 307.46,
    "text": "Weil dieser schurken Tag und Nacht nur eines im Kopf haben nämlich Geld, Geld und nochmals Geld ekelhaft."
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    "text": "Der Fiskus aber verlor keineswegs die Fassung."
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    "text": "Wenn sie nicht bauen wollen dann eben nichts sagte er."
  },
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    "end": 319.7,
    "text": "Wir können sehr wohl auf die Bietskasernen der feisten Hausherren verzichten."
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    "text": "Es wird sich eben jeder sein eigenes Haus bauen."
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    "end": 329.66,
    "text": "Die Idee war glänzend, die Verwirklichung der gesellschaftlichen Gerechtigkeit in ihrer Urform sozusagen."
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    "end": 345.56,
    "text": "Anstatt jeden Monats ersten sein gutes Geld in den unersättlichen Schlund des feisten Hausbesitzes zu stopfen, ging der kleine Steuerzahler mit stolzer Gelassenheit zu den autorisierten Geldinstituten nahm eine Anleihe von mehreren hunderttausend Pfund auf."
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    "end": 357.28,
    "text": "Verpfändete seine Habe ebenso wie sich selbst bis ans Ende seiner Tage verkaufte seine Kinder an den meistbietenden, belehnte seinen Lebensversicherung an der Börse und erwarb sich somit seine eigene Wohnstätte?"
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    "text": "völlig unabhängig von irgendeinem ausbeuterischen Hausbesitzer, den noch dazu feist war."
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    "text": "Der Trend zum Eigenheim schien allen Beteiligten der sicherste Ausweg zu sein."
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    "end": 381.6,
    "text": "Zumal inzwischen auch die letzten Mietshäuser verfallen waren, die Hauswirte im biologischer Reihenfolge das Zeitliche gesegnet hatten und sich ihre Erben rechtzeitig ins Ausland geflüchtet hatten."
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    "end": 386.5,
    "text": "Sollen sie doch, sagte sich das Finanzministerium."
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    "end": 392.82,
    "text": "Wenn sie auch allesamt krepieren oder flüchten, der harte Kurs unserer Grundsteuerpolitik bleibt und verändert."
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    "end": 403.6,
    "text": "Die feisten Besitzer werden also in Kürze mit einer rekordhohen Grund- und Vermögensteuer begleitet von Kapitalgeldbußen belegt werden."
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    "end": 412.58,
    "text": "Und wenn die maßgeblichen Finanzkreise schnell genug arbeiten, könnte diese Einkommensquelle vielleicht schon vor dem endgültigen Zerfall der drei Häuser zu Fließen beginnen."
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    "end": 417.36,
    "text": "Inzwischen steigen die Wohnungsmieten unaufhaltsam weiter."
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    "end": 418.92,
    "text": "Weißt der Teufel warum?"
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    "text": "Hier liegt ein seltener Fall vor, das Finanzamt und der Steuerzahler Schulter an"
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    "text": "Schulter"
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    "text": "gegen einen gemeinsamen Feind."
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    "text": "Anders liegt die Sache aber wenn die Zielgruppe nicht die feisten Hausbesitzer sind sondern im Gegenteil die Obdachlosen."
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    "end": 443.82,
    "text": "Damit meine ich unsere Brüder aus der Sowjetunion Die dieser Tage in das Land ihrer Urväter zurückkehren."
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    "end": 454.08,
    "text": "Die einfühlsame und zuvor kommende Behandlung, die meine Regierung allen voran das Finanzamt den russischen Einwanderern angedeihen lässt ist besonderes Lobwert."
  },
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    "end": 460.46,
    "text": "Bei Kieschorn war es Erzieher."
  },
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    "end": 465.14,
    "text": "In Berlin wird aus diesem Stoff gerade ein offizielles Regierungsprogramm."
  },
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    "end": 472.66,
    "text": "Am siebzehnten Oktober haben linke Grüne- und SPD ihr Sonnierungspapier vorgelegt – darin heißt es!"
  },
  {
    "start": 473.22,
    "end": 483.92,
    "text": "Die drei Parteien sind sich einig, dass die Anwendung von Artikel-Fünfzehn Grundgesetz einen Beitrag zum Ausbau des kommunalen Wohnungsbestands und zur Überwindung der Krise auf dem Wohnungsmarkt ist."
  },
  {
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    "end": 498.12,
    "text": "Mitte twenty-eightundzwanzig wird auf Basis eines zwei tausend siebenund zwanzig festgelegten Finanzierungskonzeptes ein Gesetz zur Überführung von Wohnimmobilien in gemeinem Eigentum dem Abgeordnetenhaus zur Verabschiedung vorgelegt."
  },
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    "end": 502.98,
    "text": "Betroffen sein sollen private Unternehmen ab zehntausend Wohnungen."
  },
  {
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    "end": 515.12,
    "text": "Die Entschädigung soll bei sechzehn Milliarden Euro gedeckelt werden und Wohnungen, die nach dem ersten Januar zwanzig gebaut wurden oder noch gebaut werden sind ausgenommen."
  },
  {
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    "end": 520.46,
    "text": "Diese Ausnahme soll angeblich den Markt beruhigen aber darauf kommen wir noch zurück."
  },
  {
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    "end": 529.92,
    "text": "Die linken Spitzenkandidaten und wohlkommende Regierender Bürgermeisterin Elef Ehralp hatte schon unser Thema klargestellt, wie verbindlich das gemeint ist."
  },
  {
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    "end": 533.84,
    "text": "Im Interview mit NTV sagte sie ganz eindeutig das..."
  },
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    "end": 541.32,
    "text": "Das wird sicher eine große Herausforderung, aber tatsächlich hat die Linke ja mit ihrem Programm und ihren Position auch diese Wahl gewonnen."
  },
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    "end": 549.72,
    "text": "Und es gab einen Volksentscheid, der ein ganz klares Rotum für eine Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne gegeben hat, damit Berlin wieder bezahlbar wird und die Mieten endlich sinken."
  },
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    "end": 555.24,
    "text": "Wir wollen über Kredite und den Mietzins gehen, aber natürlich müssen wir auch insgesamt die Einnahmenseite hier in Berlin steigern."
  },
  {
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    "end": 559.3,
    "text": "Deswegen haben wir gesagt, wir wollen eine Luxuswillensteuer auf unbebautem Boden."
  },
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    "end": 564.26,
    "text": "Wir brauchen eigentlich zusätzlich die Vermögenssteuer von der Bundesebene, auch Spielräume."
  },
  {
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    "end": 572.84,
    "text": "Und wir wollen damit auch nicht besonders groß den Haushalt belasten, es geht uns darum um eine langfristige Finanzierung über Kredite über Mietzeln sicherzustellen und ich glaube dass das möglich ist."
  },
  {
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    "end": 585.68,
    "text": "und das ist der Weg um Spekulation endlich von unseren Mietmarkt zu vertreiben weil es kann nicht sein dass Aktionäre viele Millionen Euro verdienen damit dass sie Menschen eine Wohnung zur Verfügung stellen."
  },
  {
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    "end": 592.8,
    "text": "wohnen es keine Ware und deswegen ist für mich ganz klar auch die Vergesellschaftung neben den vielen anderen Mietenforderungen von uns muss umgesetzt werden."
  },
  {
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    "end": 599.84,
    "text": "Bekanntlich entsteht durch den Eigentümerwechsel einer Wohnung kein weiterer Wohnraum, das ist banal."
  },
  {
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    "end": 607.9,
    "text": "Weniger Banal ist die Frage ob schon die Ankündigung eine Enteignung dazu führt dass weniger gebaut wird?"
  },
  {
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    "end": 616.02,
    "text": "Dann würde eine Politik die vorgibt Mieter schützen zu wollen genau jene treffen die eine Wohnung suchen."
  },
  {
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    "end": 625.46,
    "text": "Es ist ganz klar, wer eine Wohnung sucht in den Ballungszentren in Deutschland aber an anderen europäischen Städten hat allen Grund sich zu ärgern."
  },
  {
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    "end": 635.76,
    "text": "Das Angebot ist knapp die Mieten sind hoch und wenn man glücklich ist und eine Wohnung bekommt dann muss man hier und da auch noch weitere Nachteile in Kauf nehmen."
  },
  {
    "start": 636.34,
    "end": 641.96,
    "text": "hinzukommt dass der Regulierung im Wohnungsmarkt eigentlich denso gute kommt die sie gar nicht brauchen."
  },
  {
    "start": 642.52,
    "end": 652.4,
    "text": "ich erinnere an das Beispiel was ich immer wieder bringe Ohne Regulierung bei freien Mieten bewerben sich einen Chirurg und einführende Beamter für eine Wohnung."
  },
  {
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    "end": 655.68,
    "text": "Der Vermieter wird dann ein von beiden in die Wohnung geben."
  },
  {
    "start": 656.56,
    "end": 662.38,
    "text": "Mit Regulierung, also gedämpfter Miete, bewerbern sie selten zwei Personen und hundert weitere."
  },
  {
    "start": 662.98,
    "end": 672.12,
    "text": "Am Ende wird wiederum entweder der Beamte oder das Chirurg die Wohnung bekommen einfach deshalb weil er die beste Bonität hat und die anderen sind frustriert."
  },
  {
    "start": 672.92,
    "end": 678.48,
    "text": "Im Prinzip profitiert Der Chirurg, der es gar nicht nötig hätte, er hätte auch die höhere Mitte bezahlen können."
  },
  {
    "start": 679.24,
    "end": 683.74,
    "text": "Da ist eine Dynamik, die den Markt natürlich vergiftet und die Erposphäre weiter aufheizt."
  },
  {
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    "end": 686.84,
    "text": "Die Frage ist natürlich wie geht man damit um?"
  },
  {
    "start": 688.04,
    "end": 696.06,
    "text": "Die Probleme am Wohnungsmarkt gibt's nicht nur in Deutschland Es gibt sie auch in anderen Regionen Europas und der Welt so auch in Spanien."
  },
  {
    "start": 696.76,
    "end": 699.82,
    "text": "Die Financial Times berichtete vor kurzem Folgendes dazu"
  },
  {
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    "end": 705.48,
    "text": "Massenproteste löste zuletzt der Fall der siebenunddachzigjährige Marie-Carmen Abaskal aus."
  },
  {
    "start": 705.94,
    "end": 716.78,
    "text": "Sie erhielt eine Räumungsaufforderung, nachdem ihre zuvor mietpreisregulierte Wohnung von einem Unternehmensvermieter verkauft worden war, der die Miete auf ein Niveau weit über ihrer monatlichen Rente anheben wollte."
  },
  {
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    "end": 718.74,
    "text": "Und wer reagiert in Politik?"
  },
  {
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    "end": 725.64,
    "text": "Die Politik reagiert im Spanien genauso wie auch in Berlin – man gibt den großen Investor die Schuld!"
  },
  {
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    "end": 729.34,
    "text": "Diese seien verantwortlich, dass die Mieten so hoch sind."
  },
  {
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    "end": 732.46,
    "text": "Diese wären gierig und deshalb müssten wir mehr"
  },
  {
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    "text": "regulieren.\"."
  },
  {
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    "end": 743.08,
    "text": "Die sozialistische Partei des Regierungschefs Petro Sanchez schlug dann auch vor großen Investoren den Kauf von Wohnungen bis zum Jahr zwanzig zu verbieten."
  },
  {
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    "end": 754.18,
    "text": "Die Financial Times hält dem entgegen das es ja wohl nicht das Problem sei, dass große Investoren die Wohnungen hätten sondern dass es zu wenig Wohnungen gäbe."
  },
  {
    "start": 754.84,
    "end": 760.48,
    "text": "Die Einzelheiten solcher Fälle sind sehr unterschiedlich, aber sie verweisen alle auf dasselbe Problem."
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    "start": 760.94,
    "end": 771.72,
    "text": "Akute Wohnungsknappheit – ein Vermieter ob Konzern oder privater Kleinvermieter erhöht die Miete nur wenn er sicher ist jemanden zu finden der den höheren Preis zur Zahl bereit ist."
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  {
    "start": 776.88,
    "end": 783.68,
    "text": "Spanien hat in den vergangenen zehn Jahren pro Kopf weniger Wohnungen gebaut als praktisch jedes andere Land mit hohem Einkommen."
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  {
    "start": 784.28,
    "end": 791.84,
    "text": "Mehr als fünfzig Prozent seiner jungen Erwachsenen leben heute bei ihren Eltern, nach dreißig Prozent im Jahr zweitausendfünf."
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  {
    "start": 792.64,
    "end": 793.38,
    "text": "Das ist der Kern!"
  },
  {
    "start": 794.04,
    "end": 796.82,
    "text": "Vermieter können ja nicht die Miete einfach nach Belieben setzen."
  },
  {
    "start": 797.54,
    "end": 799.92,
    "text": "Gibt es ein Überangebot sinken die Mieten?"
  },
  {
    "start": 800.78,
    "end": 805.6,
    "text": "Ältere werden sich erinnern, am Anfang der zwei Tausender Jahre war in Berlin genau so eine Lage."
  },
  {
    "start": 806.46,
    "end": 812.74,
    "text": "Nach der Wiedervereinigung gab es einen wahren Bau-Buben, aber die Zuwanderung in die Stadt war längst nicht so hoch wie er hofft."
  },
  {
    "start": 813.12,
    "end": 813.56,
    "text": "Die Folge?"
  },
  {
    "start": 814.06,
    "end": 817.54,
    "text": "Es gab ein deutliches Überangebot an Wohnraum und Mieten sanken."
  },
  {
    "start": 818.22,
    "end": 822.92,
    "text": "Danach kenne sich da Trend oben – es wurde weniger gebaut und die Zuwanderung setzte ein!"
  },
  {
    "start": 823.34,
    "end": 826.18,
    "text": "Die Folge knappeheit und steigende Mieten."
  },
  {
    "start": 826.58,
    "end": 832.94,
    "text": "Es gilt auch wenn man es sich wahrhaben möchte, auch im Wohnungsmarkt letztlich das Prinzip von Angebot und Nachfrage."
  },
  {
    "start": 833.54,
    "end": 838.0,
    "text": "Vermieter können also nur dann höhere Mieten durchsetzen wenn es mehr Nachfrage als Wohnung gibt."
  },
  {
    "start": 838.92,
    "end": 846.98,
    "text": "Und wenn das so ist, hilft es nicht den Vermieter auszutauschen – dass old-telefonische Times bezüglich der spanischen Pläne ist deshalb weniger"
  },
  {
    "start": 847.02,
    "end": 847.5,
    "text": "überraschend.\"."
  },
  {
    "start": 848.16,
    "end": 856.46,
    "text": "Die bisherigen Vorschläge der Regierung sind ein Flickenteppich aus Heftplastern die einige Symptome behandeln aber nicht die eigentliche Ursache."
  },
  {
    "start": 856.9,
    "end": 864.98,
    "text": "Ein starkerer Schutz bestehender Mieter und Investitionsverbote werden denen durch Knappheit verursachten Druck auf Mieten und Preise nicht lindern."
  },
  {
    "start": 865.7,
    "end": 871.76,
    "text": "Ebenso wenig werden sie den Millionen junger Erwachsenen eine Wohnung verschaffen, deren Leben und Karriere auf Eis liegen."
  },
  {
    "start": 872.18,
    "end": 875.64,
    "text": "Solange Sie gezwungen sind mit ihren Eltern unter einem Dach zu leben."
  },
  {
    "start": 879.84,
    "end": 879.86,
    "text": "In"
  },
  {
    "start": 881.82,
    "end": 888.28,
    "text": "dieser Hinsicht könnte Spanien nach Irland schauen, wo die Politik im vergangenen Jahr die Mietkontrollen abgeschwächt hat."
  },
  {
    "start": 888.64,
    "end": 896.76,
    "text": "Aus Sorge sie trügen zum schwachen Neubau im Mietsektor bei und verschärften damit die Ursachen der Krankheit deren Symptome sie behandeln sollten."
  },
  {
    "start": 897.12,
    "end": 903.28,
    "text": "Wir müssen also zwei Fragen auseinanderhalten Wie schützen wir Menschen, die sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können?"
  },
  {
    "start": 904.16,
    "end": 906.72,
    "text": "Und wie sorgen wir dafür dass es mehr Wohnungen gibt?"
  },
  {
    "start": 907.64,
    "end": 914.22,
    "text": "Wenn nur die erste Frage beantwortet verschärft womöglich, ich würde sagen ziemlich sicher das Problem bei der zweiten Gruppe."
  },
  {
    "start": 914.96,
    "end": 917.26,
    "text": "Und genau das zeigt die deutsche Erfahrung."
  },
  {
    "start": 926.86,
    "end": 931.72,
    "text": "Die aktuellen Überlegungen in Berlin zu einer eigenen großer Wohnungskonzerne fallen nicht einfach vom Himmel."
  },
  {
    "start": 932.5,
    "end": 936.54,
    "text": "Sie stehen am Ende einer Kette von Eingriffen in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren."
  },
  {
    "start": 937.52,
    "end": 940.86,
    "text": "Der erste Eingriffe ist die Niedpreisbremse vor zwei Jahrzehnten."
  },
  {
    "start": 942.18,
    "end": 945.4,
    "text": "Was war es eigentlich die Forschung über die Wirkung der NiedPreisbrennungser?"
  },
  {
    "start": 946.08,
    "end": 956.22,
    "text": "Konstantin Kolodilin vom DEW hat die empirische Literatur ausgewertet und die Financial Times hat seine Übersicht über eine zwölf Studien grafischer aufbereitet."
  },
  {
    "start": 957.24,
    "end": 967.8,
    "text": "Titel der Studie – Rent Control Effects Through the Lens of Empirical Research, an almost complete Review Of Literature wie immer mit Shownotes verlinkt."
  },
  {
    "start": 968.66,
    "end": 971.42,
    "text": "Das Fazit von Kolodilian ist eindeutig."
  },
  {
    "start": 972.16,
    "end": 980.98,
    "text": "Ich komme zu dem Schluss, dass die Mietpreisregulierung zwar sehr wirksam darin zu sein scheint für Haushalte in regulierten Wohnungen niedrigere Mieten zu erreichen – ihr primäres Ziel."
  },
  {
    "start": 981.64,
    "end": 990.18,
    "text": "Dass sie aber auch eine Reihe unerwünschter Effekte hat, darunter unter anderem höhere Mieten für nicht regulierte Wohnungen, geringerer Mobilität und weniger Wohnungsbau."
  },
  {
    "start": 990.76,
    "end": 996.86,
    "text": "Diese unbeabsichtigten Effekten wirken den gewünschten Effekt entgegen und verringern so den Netto-Nutzen der"
  },
  {
    "start": 996.9,
    "end": 997.8,
    "text": "MietPreisregulation.\"."
  },
  {
    "start": 998.3,
    "end": 999.38,
    "text": "Das ist eine faire Bilanz!"
  },
  {
    "start": 1000.06,
    "end": 1002.22,
    "text": "Wer eine regulierte Wohnung hat, profitiert."
  },
  {
    "start": 1002.74,
    "end": 1004.5,
    "text": "Wer neu auf den Markt kommt, zahlt drauf."
  },
  {
    "start": 1005.14,
    "end": 1007.74,
    "text": "Das Angebot leidet dabei über mehrere Kanäle."
  },
  {
    "start": 1008.18,
    "end": 1011.22,
    "text": "Der erste Kanal ist die Mieter bleiben wo sie sind."
  },
  {
    "start": 1013.28,
    "end": 1015.42,
    "text": "Sie ziehen einfach nicht aus weil es teurer ist."
  },
  {
    "start": 1016.64,
    "end": 1020.38,
    "text": "Die Zusammenfassung ist schon beeindruckend von all der suchten Studien."
  },
  {
    "start": 1021.16,
    "end": 1025.94,
    "text": "Die erste Frage ist sinken die Mieten in den Wohnungen die von dem Mietpreis Bremser fast werden?"
  },
  {
    "start": 1026.18,
    "end": 1028.06,
    "text": "Die Aussage ist Überwiegend Ja."
  },
  {
    "start": 1029.339,
    "end": 1035.919,
    "text": "Die zweite Frage ist, wie verändern sich die Mieten in anderen Wohnungen, die nicht von der Regulierung erfasst wurden?"
  },
  {
    "start": 1036.5,
    "end": 1040.119,
    "text": "Hier sind mal eindeutig die Mieten steigen überprofessional an."
  },
  {
    "start": 1041.379,
    "end": 1041.919,
    "text": "Wie wirkt es?"
  },
  {
    "start": 1042.099,
    "end": 1045.199,
    "text": "dritte Frage auf die Qualität des Immobilienbestandes?"
  },
  {
    "start": 1046.079,
    "end": 1053.24,
    "text": "Jetzt seien die Studien eindeudig – überwiegend führt die Miedpreisbremse zu einer Reduktion der Qualität der Mobilien."
  },
  {
    "start": 1053.919,
    "end": 1055.86,
    "text": "Vermieter investieren schlichtweg weniger!"
  },
  {
    "start": 1057.02,
    "end": 1059.899,
    "text": "Die Auswirkungen auf die Obdachlosigkeit sind nicht messbar."
  },
  {
    "start": 1060.36,
    "end": 1064.06,
    "text": "Es gibt einige Studien, die sagen es wäre positiv, einige sagen es wär neutral."
  },
  {
    "start": 1064.459,
    "end": 1067.32,
    "text": "andere sagen es würde die Obdaglosigkeit verstärken."
  },
  {
    "start": 1068.52,
    "end": 1076.06,
    "text": "Klasse Aussage hingegen bei drei weiteren Variablen Wie wirkt Niedpressbremse auf die Anzahl verfügbares Wohnungen aus?"
  },
  {
    "start": 1076.479,
    "end": 1076.979,
    "text": "negativ?"
  },
  {
    "start": 1077.679,
    "end": 1080.52,
    "text": "Wie wirk sich die Niedpresbremsen auf den Neubau aus?"
  },
  {
    "start": 1080.919,
    "end": 1081.439,
    "text": "negativ?"
  },
  {
    "start": 1082.12,
    "end": 1085.899,
    "text": "Wie ist zusammenfassend der Fort- und Nachtteil der Niedpreisbremses?"
  },
  {
    "start": 1086.34,
    "end": 1087.679,
    "text": "eindeutig Negativ."
  },
  {
    "start": 1088.32,
    "end": 1094.899,
    "text": "Das heißt, wir wissen bereits aus vielen Studien dass die Mietpreisbremse das Problem verschärft und nicht löst."
  },
  {
    "start": 1096.439,
    "end": 1103.8,
    "text": "In einer anderen Studie hat Kolodilin zusammen mit Andreas Menze und Klaus Michelsen Die deutsche Mietbreisbrennse untersucht."
  },
  {
    "start": 1104.379,
    "end": 1106.06,
    "text": "Das Ergebnis ist wenig überraschend."
  },
  {
    "start": 1106.76,
    "end": 1113.139,
    "text": "Wir finden einen robusten positiven Übertragungseffekt der MietPreisregulierung auf den Mieten im freien Markt."
  },
  {
    "start": 1113.639,
    "end": 1117.1,
    "text": "Zudem ging die Mobilität von Mietern in regulierten Wohnungen zurück."
  },
  {
    "start": 1118.02,
    "end": 1120.82,
    "text": "Also, wir haben weniger Wohnungen im Markt."
  },
  {
    "start": 1121.179,
    "end": 1124.939,
    "text": "Wir haben weniger Angebot von Bestandsmohnungen und weniger Neubau."
  },
  {
    "start": 1125.8,
    "end": 1126.74,
    "text": "Das darf man nicht überraschen."
  },
  {
    "start": 1127.62,
    "end": 1134.78,
    "text": "Wer einen günstigen Vertrag hat hält daran fest auch wenn die Kinder längst ausgezogen sind oder der bessere Job in einer anderen Stadt wartet."
  },
  {
    "start": 1135.6,
    "end": 1140.08,
    "text": "Und wer neu sucht konkurriert um ein kleines Angebot zu deutlich höheren Preisen."
  },
  {
    "start": 1141.899,
    "end": 1142.8,
    "text": "Aber das Angebot stinkt."
  },
  {
    "start": 1142.899,
    "end": 1145.6,
    "text": "auch Eigentümer ziehen sich aus der Vermietung zurück."
  },
  {
    "start": 1146.379,
    "end": 1149.62,
    "text": "Am besten belegt es das nicht für Deutschland, sondern für San Francisco."
  },
  {
    "start": 1150.56,
    "end": 1155.84,
    "text": "Rebecca Diamond, Tim McQuaid und Franklin Keehan von University Stanford haben das so"
  },
  {
    "start": 1156.12,
    "end": 1156.659,
    "text": "analysiert.\"."
  },
  {
    "start": 1157.3,
    "end": 1167.26,
    "text": "Vermieter deren Häuser unter die Mietpreisregulierung vielen verringerten das Mietwohnungsangebot um fünfzehn Prozent indem sie an Selbstnutzer verkauften und Gebäude umwarten."
  },
  {
    "start": 1167.62,
    "end": 1180.479,
    "text": "Während die MiedpreisRegulierung also kurzfristig die Verdrängung bestehender Mieter verhindert dürfte das verlorene Mietwohnungsangebot langfristig die Marktmieten nach oben getrieben haben und damit letztlich die Ziele des Gesetzes untergraben."
  },
  {
    "start": 1181.699,
    "end": 1205.0,
    "text": "und Michael Vogt Gländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft in einer neuen Studie mit Daten aus fast elf Tausend Gemeinden einen deutlichen Rückgang der Falligstellungen im Zusammenhang bei der Mietpreisbremse."
  },
  {
    "start": 1205.719,
    "end": 1210.959,
    "text": "Titel, der ebenfalls verlinkten Studie ist The Rental Break Also A Housey Construction Break."
  },
  {
    "start": 1211.54,
    "end": 1212.74,
    "text": "Das Ergebnis ist Folgendes"
  },
  {
    "start": 1213.3,
    "end": 1224.6,
    "text": "Über mehrere Schätzverfahren hinweg sind die durchschnittlichen Behandlungseffekte insgesamt negativ und statistisch signifikant, wobei die gesamten Fertigstellungen um vier bis dreizehnt Prozent."
  },
  {
    "start": 1225.02,
    "end": 1229.58,
    "text": "Und die Fertighestellung im Mehrfamilienhausbau um siebenundzwanzig bis vierzig Prozent zurückgehen."
  },
  {
    "start": 1230.219,
    "end": 1235.699,
    "text": "Obwohl die geschätzten Größenordnungen je nach Methode erheblich variieren ist die Richtung des Effekts eindeutig."
  },
  {
    "start": 1236.04,
    "end": 1241.08,
    "text": "Die Mietpreisbremse scheint den Wohnungsneubau in den betroffenen Gemeinden gebremst zu haben."
  },
  {
    "start": 1241.86,
    "end": 1243.06,
    "text": "Wichtig ist die Einordnung."
  },
  {
    "start": 1243.82,
    "end": 1251.52,
    "text": "Das sind keine vier bis dreizehn Prozent weniger Wohnungen im Bestand, es geht um den jährlichen Neubau verglich mit Entwicklung ohne die Mietpreisbremse."
  },
  {
    "start": 1252.959,
    "end": 1256.679,
    "text": "Desensante ist – die Frage warum denn je Regel auf Neubauten wirkt?"
  },
  {
    "start": 1257.159,
    "end": 1260.54,
    "text": "Obwohl diese doch von der Politik immer ausdrücklich ausgeschlossen werden!"
  },
  {
    "start": 1261.159,
    "end": 1262.479,
    "text": "Die Autoren erklären das so…."
  },
  {
    "start": 1263.219,
    "end": 1271.82,
    "text": "Der plausibelste Mechanismus ist nicht eine direkte Mietbeschränkung für Neubauten, die ja ausgenommen bleiben sondern eine gestiegene regulatorische Unsicherheit."
  },
  {
    "start": 1272.32,
    "end": 1285.699,
    "text": "Die hitzige politische Debatte über die Verlängerung der Mietpreisbremse und die vorgeschlagene Verschiebung des Stichtags für die Ausnahme von im Jahr den Investoren das Ausnahmen nicht als dauerhaft gelten können."
  },
  {
    "start": 1286.26,
    "end": 1293.84,
    "text": "Vorausschauende Investoren verlangen folglich höhere Risikopremien, wodurch manche Projekte unrentabel werden und die Wahrscheinlichkeit von Neubau sinkt."
  },
  {
    "start": 1294.419,
    "end": 1296.76,
    "text": "Die Autoren nennen noch eine weitere mögliche Erklärung."
  },
  {
    "start": 1297.36,
    "end": 1304.04,
    "text": "Wenn die Bestandsmieten gedeckelt sind wird der Abstand zu den Neubaumieten größer und neue Wohnungen sind schwerer zu vermieten."
  },
  {
    "start": 1304.54,
    "end": 1309.84,
    "text": "Beide Kanäle wären nicht einzeln nachgewiesen – die Schlussfolgerung der Studie ist dennoch klar"
  },
  {
    "start": 1310.219,
    "end": 1324.979,
    "text": "Unsere Ergebnisse tragen zur breiteren internationalen Literatur über Mietpreisregulierung bei Während Meteranalysen gezeigt haben, dass etwa forty-fünfvierzig Prozent der Studien zu Mietpreisbindungen in der zweiten Generation negative Auswirkungen auf die Bautätigkeit feststellen."
  },
  {
    "start": 1325.56,
    "end": 1335.76,
    "text": "Unter Mauern unsere kausalbefunde aus Deutschland die These des selbst gut konzipierte MietPreisregulierungen mit Ausnahmen für Neubauten unbeabsichtete Angebotsseite gefolgen haben können."
  },
  {
    "start": 1336.3,
    "end": 1345.659,
    "text": "Die deutsche Erfahrung liegt nahe, das die Glaubwürdigkeit der Ausnahme sowohl ihre Dauer als auch ihre politische Stabilität ebenso wichtig ist wie er nomineller Geltungsbereich."
  },
  {
    "start": 1346.219,
    "end": 1350.82,
    "text": "Und jetzt erinnern wir uns an das Sodierungspapier der potentielle Regierungspartner in Berlin."
  },
  {
    "start": 1351.36,
    "end": 1359.78,
    "text": "Wohnungen, die nach dem ersten Januar des Jahrhunderts und Jahrzehntes gebaut werden oder noch im Bau sind sollen von der sogenannten Vergesellschaftung ausgenommen werden."
  },
  {
    "start": 1360.78,
    "end": 1366.479,
    "text": "Wer heute in Berlin bauen will muss sich also überlegen, wie lange dieses Versprechen der Politiker hält."
  },
  {
    "start": 1367.479,
    "end": 1373.879,
    "text": "Investoren dürften oftmals sagen es ist nur eine Frage der Zeit bis auch dieser Ausnahme fällt."
  },
  {
    "start": 1381.76,
    "end": 1392.56,
    "text": "Doch nicht nur die Mietpreisbremse ist relevant, es gab bereits zuvor einen drastischen Eingriff in den Berliner Wohnungsmarkt – nämlich den sogenannten Berliner Mietendeckel vom Jahr zwanzig."
  },
  {
    "start": 1393.659,
    "end": 1401.08,
    "text": "Das Bundesverfassungsgericht hatte ihn gut ein Jahr später fürnichtig erklärt, weil dem Land dafür die Gesetzgebungskompetenz fehlte."
  },
  {
    "start": 1401.939,
    "end": 1402.899,
    "text": "Der Deckel war damit weg!"
  },
  {
    "start": 1403.52,
    "end": 1416.1,
    "text": "Die Debatte über den eigenen großer Immobilienunternehmen lief weiter und führte zwar das in den Einungszwanzig dann zum Volksentscheid, zum Thema Deutsche Wohnen enteignem, der mit etwas über fünfzig Prozent angenommen wurde."
  },
  {
    "start": 1417.679,
    "end": 1427.12,
    "text": "Das Spannende ist dass alleine schon der niedrigen Deckel wie auch der Volksentschied vermutlich negativ auf die Angebotsentwicklung im Berlin gewirkt haben."
  },
  {
    "start": 1428.24,
    "end": 1439.1,
    "text": "ein Team um Matthias Dolls vom IFO-Institut hat das in der Studie die Kosten des Regulierungsrisikos am Berliner Bonusmarkt untersucht Das sammfassen Ergebnis."
  },
  {
    "start": 1439.899,
    "end": 1451.12,
    "text": "Der Beitrag zeigt, dass bereits die glaubhafte Aussicht auf zusätzliche Regulierung das Kaufpreis-Mietverhältnis senkte große Wohnungsunternehmen zum Rückzug veranlasste und Neubau wie Sanierung bremste."
  },
  {
    "start": 1451.659,
    "end": 1456.06,
    "text": "Die Ergebnisse verdeutlichen des Glaubwürdigkeit und Stabilität des Regulierungsrahmens."
  },
  {
    "start": 1456.24,
    "end": 1459.1,
    "text": "zentrale Voraussetzungen wirksamer Wohnungspolitik sind"
  },
  {
    "start": 1459.659,
    "end": 1461.439,
    "text": "Für die Wohnungssuchenden entscheidend."
  },
  {
    "start": 1461.76,
    "end": 1463.24,
    "text": "ist er befunden zur Bautätigkeit"
  },
  {
    "start": 1463.74,
    "end": 1473.1,
    "text": "Nach Beginn der Mietendeckel-Episode und der Enteignungsdebatte ging die genehmigte Neubau-und Sanierungsaktivität in Berlin relativ zu den Vergleichsstätten zurück."
  },
  {
    "start": 1473.459,
    "end": 1477.12,
    "text": "Die Gesamtaktivitet blieb unter dem kontrafaktischen Niveau."
  },
  {
    "start": 1478.02,
    "end": 1487.0,
    "text": "Kontrafaktisch heißt, unter dem Niveaux dass der Vergleich mit anderen Großstädten ohne die Berliner Eingriffe hätte erwarten lassen."
  },
  {
    "start": 1488.0,
    "end": 1494.939,
    "text": "Ehrlicherweise muss man sagen Ob der Mietendeckel die Gesamtzeit der Miedwohnung gesenkt hat, können die Autore mit ihren Daten nicht zeigen."
  },
  {
    "start": 1495.699,
    "end": 1497.52,
    "text": "In einer Fußnote schreiben sie Folgendes..."
  },
  {
    "start": 1498.28,
    "end": 1504.76,
    "text": "Aus den Anzeigendaten lässt sich nicht ableiten wie sich der Miethendeckl auf die Gesamtsgröße des Mietmarktes ausgewirkt hat."
  },
  {
    "start": 1505.26,
    "end": 1512.439,
    "text": "Denkbar ist dass er in Berlin dauerhaft zu einer Verknappung von Mietwohnungen geführt hat etwa wenn solche Wohnungen an Eigennutzer verkauft wurden."
  },
  {
    "start": 1513.02,
    "end": 1516.06,
    "text": "Er zweiter Befund betrifft die Bewertung und das finde ich sehr spannend."
  },
  {
    "start": 1516.639,
    "end": 1521.399,
    "text": "Für einen gegebenen Mietertrag zahlen Käufer in Berlin weniger als in gleichbaren Städten."
  },
  {
    "start": 1521.84,
    "end": 1528.58,
    "text": "Machen wir ein einfaches Beispiel, der Kauf einer Mobille war beispielsweise vor dem Mietendeckel zehnmal netto Kaltmeter."
  },
  {
    "start": 1529.439,
    "end": 1533.56,
    "text": "Nach den Mietendecken bei der Kaufpreis nur noch acht bis fünf Mal Netto-Kaltmethe."
  },
  {
    "start": 1534.199,
    "end": 1539.56,
    "text": "Das heißt, der Mietendedeckel hat so bereits den Wert der Mobilen im Berlin gesenkt."
  },
  {
    "start": 1540.399,
    "end": 1543.0,
    "text": "Der würde mal aus linker Sicht sagen super das ist doch klasse!"
  },
  {
    "start": 1543.959,
    "end": 1545.12,
    "text": "Man muss aber umgekehrt rechnen."
  },
  {
    "start": 1545.74,
    "end": 1552.879,
    "text": "Ein geringerer Wert bedeutet dass letztlich die zukünftigen Erträge mit einem höheren Zins abgezänzt werden."
  },
  {
    "start": 1553.679,
    "end": 1567.699,
    "text": "Es gibt also einen Risikozuschlag und wenn ich ein Projektkalkulierer, was sich zum Beispiel bei zehn Prozent rechnet, aber mit elf Prozent nicht mehr rechnet dann führt ein Zinsanstieg genau zu jemandem scheit, das sie einem Stimmprojekt nicht mehr realisieren."
  },
  {
    "start": 1568.6,
    "end": 1587.24,
    "text": "Also der Rewertrückgang der Immobilien widerspiegelt ein Risikuzuschlag für Projekte in Berlin übersetzt in einem höheren Zins, welcher als zielt werden muss und deshalb wären viele Projekte die zuvor wirtschaftlich waren nicht mehr wirtschaftliche weshalb dann entsprechend die Bautätigkeit zurückgeht."
  },
  {
    "start": 1588.74,
    "end": 1589.659,
    "text": "Und wie geht es nun weiter?"
  },
  {
    "start": 1590.0,
    "end": 1590.199,
    "text": "Nun!"
  },
  {
    "start": 1590.86,
    "end": 1599.439,
    "text": "Die sich abzeichnen noch intensiveren Eingriffen im Wohnungsmarkt stichwort eine Eigenung führen dazu dass ganz klar noch weniger gebaut wird."
  },
  {
    "start": 1600.1,
    "end": 1608.56,
    "text": "Schon im September, noch vor der Wahl meldete der Bundesverband Freier E-Mobilien und Wohnungsunternehmen in Berlin Brandenburg das Ergebnis einer Mitgliederumfrage."
  },
  {
    "start": 1608.899,
    "end": 1620.82,
    "text": "Aufgrund politischer Unsicherheiten haben siebenund dreißig Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen konkrete Investitionen zurückgestellt, wodurch aktuell dreitausend vierhundertachzig geplante Wohnungen nicht gebaut werden."
  },
  {
    "start": 1621.24,
    "end": 1621.659,
    "text": "Soweit?"
  },
  {
    "start": 1622.06,
    "end": 1622.6,
    "text": "Der Verband!"
  },
  {
    "start": 1623.32,
    "end": 1633.86,
    "text": "Aber damit nicht genug... Die Monovia, konkret von der Enteignung in Berlin betroffen hat erklärt keiner weiteren Projekte mehr in Berlin zu starten, vorhandener aber zur Ende zu bringen."
  },
  {
    "start": 1634.5,
    "end": 1635.399,
    "text": "Das darf nicht verwundern!"
  },
  {
    "start": 1635.76,
    "end": 1641.28,
    "text": "Ich denke wenn man mit einem eigenen Bedroht wird ist es nur rational an dem Standort nicht mehr zu investieren."
  },
  {
    "start": 1642.28,
    "end": 1642.459,
    "text": "Aber auch"
  },
  {
    "start": 1642.58,
    "end": 1652.939,
    "text": "andere Investoren die eigentlich gar nicht in die Bedrohung kommen würden nach der offiziellen Regelung enteignet zu werden weil sie keinen Bestand von Zehntausend Wohnungen haben reagieren entsprechend."
  },
  {
    "start": 1653.639,
    "end": 1668.12,
    "text": "So erklärt beispielsweise der Berliner Unternehmer Martin Hinze auf LinkedIn dass er per sofort ein ursprünglich geplantes Neubau vorhaben von rund fünfzig Wohnungen im Volumen von zwanzig Millionen Euro gestoppt hat."
  },
  {
    "start": 1668.699,
    "end": 1679.939,
    "text": "Er würde in Zukunft woanders investieren, wir sehen also die negative Wirkung auf Investition betrifft nicht nur die Großkonzerne sondern eben auch kleiner und bittere Unternehmer."
  },
  {
    "start": 1680.679,
    "end": 1682.899,
    "text": "das ganze stelle Linkspartei überhaupt nicht."
  },
  {
    "start": 1683.5,
    "end": 1684.139,
    "text": "Die freut sich."
  },
  {
    "start": 1684.84,
    "end": 1691.86,
    "text": "So erklärte die Co-Vorsitzende der Linken Marta Kledörfer in einem Video kurz nach der Wahl, was sie von Investoren hält."
  },
  {
    "start": 1692.5,
    "end": 1692.899,
    "text": "Niemand"
  },
  {
    "start": 1692.979,
    "end": 1697.6,
    "text": "hat es jemals so schwer gehabt im Leben wie die armen Wohnungskonzerne hier in Berlin."
  },
  {
    "start": 1698.219,
    "end": 1710.78,
    "text": "Das könnte man zumindest meinen, wenn man den aktuellen Bildartikel liest wo dankenswerterweise auch noch mal meine Ansage an den Woonoviaschef abgedruckt wurde Die Linke wird ihm alles wegnehmen was ihm lieb ist seine Immobilien sein Auto seine Spielzeuge."
  },
  {
    "start": 1711.199,
    "end": 1711.82,
    "text": "das will ihn dann nicht."
  },
  {
    "start": 1711.86,
    "end": 1713.08,
    "text": "seine Immobilien abnehmen werden."
  },
  {
    "start": 1713.5,
    "end": 1718.379,
    "text": "Die Berlinerinnen und Berliner haben das mit einer Millionen Stimmen im Jahr zwanzig schon entschieden."
  },
  {
    "start": 1718.8,
    "end": 1723.639,
    "text": "Neunundfünfzig Prozent der BerlinerInnen haben gesagt ja wir wollen die Vergesellschaft und der großen Wohnungskonzerne."
  },
  {
    "start": 1723.699,
    "end": 1728.32,
    "text": "Und es ist eine demokratische Pflicht, dass egal welche Regierung dieses Votum auch"
  },
  {
    "start": 1728.439,
    "end": 1728.82,
    "text": "umsetzt.\"."
  },
  {
    "start": 1729.939,
    "end": 1732.639,
    "text": "Ich muss außerdem ein Missverständnis aus dem Weg räumen."
  },
  {
    "start": 1732.8,
    "end": 1739.26,
    "text": "In der Bildzeitung steht, auch wer über Enteignungen spricht aber gleichzeitig um privates Kapital wirbt, der handelt widersprüchlich."
  },
  {
    "start": 1739.699,
    "end": 1740.479,
    "text": "liebe Bildzeitungen."
  },
  {
    "start": 1740.62,
    "end": 1750.459,
    "text": "Wir haben da kein Problem damit wenn das private Kapital, wenn die Wohnungskonzerne und wenn die Investoren endlich nach Hause gehen Und uns Berlinerinnen und Berliner unsere Wohnungen in Ruhe lassen."
  },
  {
    "start": 1750.5,
    "end": 1754.8,
    "text": "In den letzten zehn Jahren sind die Angebotsmieten hier in Berlin um neunundsechzig Prozent gestiegen."
  },
  {
    "start": 1755.139,
    "end": 1756.78,
    "text": "Das ist zu viel Geld!"
  },
  {
    "start": 1756.84,
    "end": 1758.979,
    "text": "Das können sich die Berlinerin Berliner nicht leisten."
  },
  {
    "start": 1759.76,
    "end": 1760.659,
    "text": "Und wer soll dann bauen?"
  },
  {
    "start": 1761.02,
    "end": 1762.24,
    "text": "Tja, der Staat!"
  },
  {
    "start": 1762.719,
    "end": 1765.979,
    "text": "So zumindest die Überlegungen von Linken Grün und SPD."
  },
  {
    "start": 1766.659,
    "end": 1773.54,
    "text": "Die sagen mindestens der Hälfte des Neubaues sollte ich Landesseignerwohnungsunternehmen und gemeinwohl orientierte Akteure erfolgen."
  },
  {
    "start": 1774.1,
    "end": 1777.24,
    "text": "Dazu wird ein öffentliches Wohnbauprogramm gestartet."
  },
  {
    "start": 1777.939,
    "end": 1788.219,
    "text": "Jetzt wissen wir Berlin schüpft nicht gerade im Geld – und dabei auslösen wir auch dass Berlin nicht gerade ein Vorbild ist wenn es darum geht öffentliche Projekte effizient und effektiv durchzusetzen."
  },
  {
    "start": 1788.679,
    "end": 1794.02,
    "text": "Das Ganze spricht nicht dafür, dass es gelingen wird das Angebot deutlich auszuweiten."
  },
  {
    "start": 1794.06,
    "end": 1804.54,
    "text": "Ich möchte euch nicht verschweigen, dass ihr Ökonomen gibt die wir Sache anders sehen."
  },
  {
    "start": 1805.179,
    "end": 1812.86,
    "text": "Das Gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung das IMK hält die sogenannte Vergesellschaftung für machbar und finanzierbar."
  },
  {
    "start": 1814.159,
    "end": 1819.74,
    "text": "Die Studie, die Überführung von großen Wohnungsbeständen ins Gemeindeigentum habe ich ebenfalls verlinkt."
  },
  {
    "start": 1820.899,
    "end": 1826.919,
    "text": "Kernerrechnung ist die Entschädigung Und diese soll sich so Überlegung nicht am Marktwert orientieren."
  },
  {
    "start": 1827.479,
    "end": 1838.5,
    "text": "Anders als bei freiwilligen Rückkäufen wäre die Entschädigung dabei jedoch nicht an den am Markt erzielten Kaufpreis gebunden, sondern würde auf Grundlage von Artikel fünfzehn des Grundgesetzes gesetzlich bestimmt."
  },
  {
    "start": 1839.0,
    "end": 1850.02,
    "text": "Das IMK rechnen mit Mieten, die sich an der Bezahlbarkeit für untere und mittlere Einkommen orientieren umkommt so viel zu einer Zehntausend Wohnungen auf rund dreizehn eineinhalb Milliarden Euro."
  },
  {
    "start": 1850.679,
    "end": 1857.82,
    "text": "Zum Vergleich nennt das IMK selbst die ausgewiesenen Verkehrswerte der Unternehmen und siebenunddreißigkommasiemilliarden Euro."
  },
  {
    "start": 1858.479,
    "end": 1862.159,
    "text": "Also, sieben und dreizehn Milliarden Euro stehen in den Büchern?"
  },
  {
    "start": 1862.679,
    "end": 1865.12,
    "text": "Zahlen möchte man nur dreizehn Komma fünf Milliarden."
  },
  {
    "start": 1865.679,
    "end": 1866.58,
    "text": "Das finde ich spannend."
  },
  {
    "start": 1867.1,
    "end": 1871.02,
    "text": "Und ob das wirklich von dem Verfassungsgericht Bestand hat Ich weiß es nicht."
  },
  {
    "start": 1872.219,
    "end": 1873.139,
    "text": "Aber damit nicht genug."
  },
  {
    "start": 1873.52,
    "end": 1877.82,
    "text": "Die Frage ist ja Wie würde sich das Auswirkung auf das Mietniveau?"
  },
  {
    "start": 1878.62,
    "end": 1882.979,
    "text": "Zum einen wird natürlich die miter sich freuen, die in den gekauften bzw."
  },
  {
    "start": 1883.379,
    "end": 1885.979,
    "text": "enteigneten Wohnungen wohnen weil sie würden günstiger wohnend."
  },
  {
    "start": 1886.5,
    "end": 1891.74,
    "text": "aber das IMK erwartet eine positive Auswirkung auf das gesamte Mietdivor in der Stadt."
  },
  {
    "start": 1892.28,
    "end": 1909.659,
    "text": "In die Berechnung dieses Mietspiegels gehen nach Paragraf fünfundundfünfzig BGB Absatz zwei zwar geförderte Sozialwohnungen mit Mietpreisbindung nicht ein wohl aber von öffentlichen Wohnungsverunternehmen vermietete Wohnungen deren mieten aus politischen Erwägungen unter der Miete vergleichbarer privater VermieterInnen liegt."
  },
  {
    "start": 1910.219,
    "end": 1918.919,
    "text": "Ein großer Bestand öffentlicher Wohnungen oberhalb des Segmentes der geförderten Sozialwohnungen ist damit in der Lage, über den Mietspiegel dem Mietpreisanstieg zu begrenzen."
  },
  {
    "start": 1919.139,
    "end": 1920.399,
    "text": "Die Logik ist also einfach!"
  },
  {
    "start": 1920.82,
    "end": 1929.3,
    "text": "Man übernimmt die Wohnung günstig, man hält die Mieten politisch niedrig und über die Mietspegel sinken auch den Mieten bei allen anderen Wohnungen."
  },
  {
    "start": 1929.679,
    "end": 1932.82,
    "text": "Das Ziel, wohnung günstiger zu machen wäre so erreicht."
  },
  {
    "start": 1933.679,
    "end": 1934.879,
    "text": "Doch was fehlt in dieser Rechnung?"
  },
  {
    "start": 1935.439,
    "end": 1936.679,
    "text": "Genau – die Knappheit."
  },
  {
    "start": 1937.959,
    "end": 1940.639,
    "text": "Ein Mietspiegel der Erhöhung und Begrenz schafft keine Wohnung."
  },
  {
    "start": 1941.54,
    "end": 1947.74,
    "text": "Er senkt die Rendite jeder Investition in Mietwohnungen, also genau das was die Studie, die wir vorhin zitiert haben gezeigt haben."
  },
  {
    "start": 1949.12,
    "end": 1953.3,
    "text": "Zur Ehrlichkeit gehört allerdings auch dass auch das IMK dieses Problemen sieht."
  },
  {
    "start": 1953.959,
    "end": 1956.34,
    "text": "In Schlussfolgerung der Studie steht dann auf folgendes"
  },
  {
    "start": 1956.919,
    "end": 1965.459,
    "text": "Die Vergesellschaftung von großen wohnungsbeständigen privater Wohnungsbau-Unternehmen ist keine Lösung für den Mangel an Wohnraum in angespannten Großstädten."
  },
  {
    "start": 1966.08,
    "end": 1970.78,
    "text": "Neubau in großem Stil ist hier der einzige Weg, um den Mangel tatsächlich zu beheben."
  },
  {
    "start": 1971.52,
    "end": 1976.179,
    "text": "Und an anderer Stelle waren die Autoren vergenaut dem Zielkonflikt, den wir hier besprochen"
  },
  {
    "start": 1976.219,
    "end": 1976.479,
    "text": "haben."
  },
  {
    "start": 1976.86,
    "end": 1986.74,
    "text": "Eine Vergesellschaftung könnte somit unbeabsichtigt einen Ziel konflikt zwischen der Überführung bestehender Wohnungen im öffentlichen Eigentum und der Schaffung zusätzlichen Wohnraums hervorrufen."
  },
  {
    "start": 1988.28,
    "end": 1989.62,
    "text": "Ich finde es bemerkenswert."
  },
  {
    "start": 1990.32,
    "end": 1999.139,
    "text": "Selbst für Führworter sagen am Mangel ändert die Vergeselltschaftung nichts und sie könnte ausgerechnet den Neubaubremsen, auf denen die künftige Koalition setzt."
  },
  {
    "start": 2000.219,
    "end": 2009.6,
    "text": "Das IMK geht davon aus dass negative Effekte auf private Investitionen umso plausibler sind je weiter die Entschädigung vom Markt wird entfernt liegt."
  },
  {
    "start": 2010.439,
    "end": 2015.28,
    "text": "Genau das ist aber der Kern der Recht nun vorgelegt wurde und begrüßten sollte dass es machbar wäre."
  },
  {
    "start": 2016.199,
    "end": 2022.36,
    "text": "Ich kann hier einfach in den Kopf schütteln Wir machen einen Markt kaputt und glauben allen Ärztes dem Markt nicht kaputt zu machen."
  },
  {
    "start": 2022.919,
    "end": 2023.54,
    "text": "Naja egal."
  },
  {
    "start": 2024.219,
    "end": 2025.659,
    "text": "Hinzu kommt dann noch die Finanzierung."
  },
  {
    "start": 2026.36,
    "end": 2030.419,
    "text": "Dass der Staat sich gütziger verschulden kann, macht Immobilien nicht risikoloser."
  },
  {
    "start": 2031.419,
    "end": 2046.02,
    "text": "Das Kiel-Institut für Weltwirtschaft hat ebenfalls ein Gutachten zum Thema erstellt und zwar im Auftrag des Vereins der Berliner Kaufleute und Industrieller Titel der Studie Ökonomische Effekte der Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände am Beispiel Berlin."
  },
  {
    "start": 2046.84,
    "end": 2049.92,
    "text": "das Ergebnis bezüglich der Finanzierung ist eindeutig"
  },
  {
    "start": 2050.44,
    "end": 2059.96,
    "text": "Der niedrigere staatliche Finanzierungssatz beruht nicht auf geringeren Risiken des Wohnungsbestandes, sondern auf der Bonität des öffentlichen Trägers und damit auf der Haftung der Steuerzahler."
  },
  {
    "start": 2060.46,
    "end": 2064.88,
    "text": "Er verlagert die ökonomischen Risiken auf den öffentlichen Sektor ohne sie zu"
  },
  {
    "start": 2064.96,
    "end": 2065.46,
    "text": "beseitigen.\"."
  },
  {
    "start": 2065.94,
    "end": 2070.98,
    "text": "Die Kieler Forscher haben auch durchgerechnet was man denn mit demselben Geld im Bereich des Neubaus erzielen könnte?"
  },
  {
    "start": 2072.06,
    "end": 2080.82,
    "text": "In einem Szenario gehen Sie davon aus dass bis zu zwei tausendfünfundvierzig rund vierzig Milliarden Euro an Kosten anfielen um das Projekt der Enteignung zu realisieren."
  },
  {
    "start": 2081.42,
    "end": 2094.06,
    "text": "Stattdessen könnte man dafür rund siebzigtausend Wohnungen bauen, da dieser öffentliche Bau privaten Neubau verdrängen würde, blieben netto dennoch achtundzwanzigtausende Wohnungen zusätzlich am Markt."
  },
  {
    "start": 2094.62,
    "end": 2105.04,
    "text": "Klar, dass die Nutzernarien keine Garantien aber es zeigt einfach auf geben wir das Geld lieber aus um bestehende Häuser zu kaufen oder wäre sich besser das Geld verwenden um neue zu bauen?"
  },
  {
    "start": 2105.72,
    "end": 2109.8,
    "text": "Am Ende stellt sich ja die Frage, wer von den ganzen Eingriffen überhaupt profitiert."
  },
  {
    "start": 2110.74,
    "end": 2114.3,
    "text": "Die IFO-Forscher haben das simuliert und kommen zu einer klaren Aussage."
  },
  {
    "start": 2115.06,
    "end": 2120.04,
    "text": "Relativ zum Einkommen werden ärmere Haushalte stärker entlastet."
  },
  {
    "start": 2120.72,
    "end": 2127.44,
    "text": "In eurogerechten Absolut profitieren aber die besser verdiebenden mehr einfach weil sie größere und teure Wohnungen bewohnen."
  },
  {
    "start": 2128.28,
    "end": 2133.78,
    "text": "also mein Chirurg in meinem Beispiel von vorhin ist der wahre Gewinner aller Regulierungsmaßnahmen."
  },
  {
    "start": 2135.36,
    "end": 2137.98,
    "text": "Das Ganze ist so spannend, dass wir es vertiefen sollten."
  },
  {
    "start": 2138.02,
    "end": 2140.06,
    "text": "Und das mache ich gleich mit Dr."
  },
  {
    "start": 2140.16,
    "end": 2140.98,
    "text": "Matthias Dolz."
  },
  {
    "start": 2147.1,
    "end": 2148.58,
    "text": "Bevor wir zu meinem Gespräch mit Dr."
  },
  {
    "start": 2148.62,
    "end": 2153.38,
    "text": "Mathias Dols kommen, dieser Hinweis auf eine aktuelle neue Aktion des Handelsblattes."
  },
  {
    "start": 2154.18,
    "end": 2159.48,
    "text": "Das Handelsbrett feiert achtsicheriges Bestehen – die Wirtschaftswache fährt hundertjähriges Bestehen!"
  },
  {
    "start": 2160.08,
    "end": 2170.7,
    "text": "Aus diesem Anlass gibt es das Wirtschaftsabru, die Möglichkeit das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche gemeinsam digital zu einem exklusiven Vortragspreis für zwölf Monate zu abonnieren."
  },
  {
    "start": 2171.1,
    "end": 2173.1,
    "text": "Und das mit fünfzig Prozent Rabatt!"
  },
  {
    "start": 2174.02,
    "end": 2181.22,
    "text": "All Details zum Angebot finden Sie unter handelsblott.com, schrägstrich das Wirtschaftsabruh und wie immer auch in Shono zu dieser Ausgabe."
  },
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    "end": 2184.68,
    "text": "Und jetzt zu meinem Gespräch mit Dr."
  },
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    "text": "Matthias Dolz."
  },
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    "start": 2188.22,
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    "text": "Dr."
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    "end": 2196.56,
    "text": "Matthias Dolz ist stellvertretender Leiter des IFO-Zentrums für Finanzwissenschaft in München, dort leitet er den Aufgaben Schwerpunkt Sozialpolitik."
  },
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    "start": 2197.08,
    "end": 2201.74,
    "text": "Zuvor arbeitete er am ZEW in Mannheim und am Institut zur Zukunft der Arbeit in Bonn."
  },
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    "start": 2202.32,
    "end": 2207.58,
    "text": "In seiner Forschung untersuchte unter anderem wie Steuern und staatlicher Eingriffe den Wohnungsmarkt beeinflussen."
  },
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    "start": 2209.3,
    "end": 2212.9,
    "text": "Sehr geehrter Herr Doktor Dolz, ich freue mich ausgesprochen Sie mal podcast begrüßen zu dürfen!"
  },
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    "end": 2215.78,
    "text": "Vielen Dank Herr Stelzer für die Einladung, ich freu mich."
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    "end": 2217.16,
    "text": "Ja, spannende Zeiten."
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    "end": 2225.26,
    "text": "Ich meine sie haben sich beschäftigt mit den Wirkungen des Mietendeckels auf dem Berliner Wohnungsmarkt und man dachte ich mir, wer reden wir?"
  },
  {
    "start": 2225.34,
    "end": 2239.2,
    "text": "Ich rede mal mit Ihnen so ein bisschen über wie eigentlich so regulatorisch im Wohnungs Markt wirkt Und ob es da nicht so auch Faktoren gibt, die keine Ahnung über Unsicherheit oder Ähnliches quasi wirken und anders wirken als das Politik erhofft."
  },
  {
    "start": 2239.3,
    "end": 2249.44,
    "text": "Ich meine, es gibt einige Leute – ich zitiere jetzt nicht, aber die standen in Ökonomen selbsternannte und die twitterten dann dem Motto «Volovia hat eh nur Wohnung gekauft und die gebaut, die kann man doch ein eigenem kein Problem»."
  },
  {
    "start": 2249.92,
    "end": 2251.08,
    "text": "Also echt beginnt man damit…."
  },
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    "end": 2253.26,
    "text": "Was ist denn die Ursache überhaupt?"
  },
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    "end": 2256.16,
    "text": "Dass wir so eine Mietendiskussion habe?"
  },
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    "end": 2257.6,
    "text": "Man sind die Mieten stark gestiegen?"
  },
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    "start": 2257.76,
    "end": 2258.26,
    "text": "Vermutlich ja!"
  },
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    "end": 2259.92,
    "text": "Und wenn ja was ist da die"
  },
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    "text": "Ursachen?!"
  },
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    "start": 2260.96,
    "end": 2272.66,
    "text": "Sie haben den springenden Punkt hier schon angesprochen, wir beobachten halt in allen deutschen Großstädten mehr oder weniger und in Berlin insbesondere eben sehr stark gestiegene Wohnungsmieten."
  },
  {
    "start": 2273.24,
    "end": 2275.3,
    "text": "Da wirken Angebote Nachfrage zusammen."
  },
  {
    "start": 2275.64,
    "end": 2285.96,
    "text": "also im Grunde genommen die Nachfrage übersteigt oder wächst schneller als das Wohnungsangebot und das führt eben dazu dass die Mieten stark ansteigen."
  },
  {
    "start": 2287.68,
    "end": 2290.2,
    "text": "Wir sehen das auch in Umfragen, die wir durchgeführt haben."
  },
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    "end": 2292.88,
    "text": "Dass das natürlich ein Thema ist was die Menschen sehr bewegt."
  },
  {
    "start": 2292.96,
    "end": 2304.68,
    "text": "Ich glaube jeder der vielleicht in den letzten Jahren schon mal eine Wohnung in einem der Ballungsräume in Deutschland gesucht hat kennt es dass das durchaus eine angespannte Situation ist insbesondere auf dem Mietmarkt."
  },
  {
    "start": 2304.96,
    "end": 2314.18,
    "text": "ja das ist natürlich ein thema was letztendlich auch gesellschaftliche Sprengkraft besitzt aus der einen Seite aber jetzt hat auch handfeste volkswirtschaftliche implikationen."
  },
  {
    "start": 2314.4,
    "end": 2316.5,
    "text": "Auf die Übungen müssen wir noch kommen, vielleicht beginnen wir mal damit."
  },
  {
    "start": 2316.92,
    "end": 2319.34,
    "text": "Warum haben wir dann plötzlich so ein Mangel an Wohnungen?"
  },
  {
    "start": 2319.38,
    "end": 2323.22,
    "text": "Also mein Verständnis ist zum Beispiel... Wir haben mehr Ein-Personen-Haushalte."
  },
  {
    "start": 2323.3,
    "end": 2325.76,
    "text": "Mein Verständniss ist, wir haben einen höheren Flächenbedarf pro Kopf."
  },
  {
    "start": 2326.18,
    "end": 2332.9,
    "text": "Mein Ververständnis ist das Menschen auch gradere wenn sie älter sind zB Partner verstorben oder ähnliches trotzdem in großen Wohnungen bleiben."
  },
  {
    "start": 2333.36,
    "end": 2340.08,
    "text": "Sind das die Gründe oder ist es überwiegend einfach die Tatsache dass wir mehr Windmigration haben als aus Menschen vom Land in die Stadt ziehen?"
  },
  {
    "start": 2340.8,
    "end": 2342.76,
    "text": "Oder ist es die Zuwarnung was man auslandt?"
  },
  {
    "start": 2342.86,
    "end": 2343.7,
    "text": "Oder ist alles zusammen?"
  },
  {
    "start": 2344.22,
    "end": 2353.82,
    "text": "Meine Einschätzung dann dazu ist, dass es wie so oft nicht den einen einzigen Grund gibt sondern das da eben mehrere Faktoren zusammenkommen."
  },
  {
    "start": 2353.94,
    "end": 2355.76,
    "text": "Sie haben wichtige Punkte angesprochen."
  },
  {
    "start": 2356.72,
    "end": 2359.34,
    "text": "ich würde vielleicht noch einen ergänzen."
  },
  {
    "start": 2359.7,
    "end": 2366.16,
    "text": "oder sie haben es auch teilweise schon erwähnt man sieht eben dieses insider-outsider Problem am Wohnungsmarkt."
  },
  {
    "start": 2366.26,
    "end": 2377.72,
    "text": "also wir sehen eben das die Bestandsmieten Abstand zwischen Bestandsmieten auf der einen Seite und Neuvertragsmieten, auf der anderen Seite sehr stark auseinander geht."
  },
  {
    "start": 2378.84,
    "end": 2383.0,
    "text": "Das führt eben dazu dass Menschen weniger umziehen."
  },
  {
    "start": 2383.12,
    "end": 2394.82,
    "text": "also die Insider die im Genuss eines Alt-Mietvertrages sind mit noch relativ niedrigen Mieten haben natürlich sehr geringe Anreize umzuziehen."
  },
  {
    "start": 2395.86,
    "end": 2406.24,
    "text": "Wenn sich die Lebenssituation ändert, eigentlich eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Wohnsituation angebracht wäre, besteht oftmals kein Anreiz letztendlich."
  },
  {
    "start": 2406.44,
    "end": 2409.06,
    "text": "Diese Situation zu ändern, die Leute bleiben einfach in ihren Wohnungen."
  },
  {
    "start": 2409.44,
    "end": 2411.54,
    "text": "Da gibt es also wenig Dynamik letztendlichen."
  },
  {
    "start": 2411.58,
    "end": 2417.62,
    "text": "Der Wohnungsmarkt ist dann teilweise wirkt wie eingefroren und das nimmt natürlich sehr viel Dynamik raus."
  },
  {
    "start": 2419.12,
    "end": 2422.22,
    "text": "Ich hatte eingangs die volkswirtschaftlichen Implikationen schon angesprochen."
  },
  {
    "start": 2422.3,
    "end": 2438.62,
    "text": "Das ist eine davon, dass es auch Menschen abhält eben in Ballungsräume zu ziehen und letztendlich die Agglomerationsvorteile also der Vorteil das sehr gut ausgebildete Leute zu den besten Firmen sozusagen, dass wir da gute Matches haben wollen, das unterbleibt."
  },
  {
    "start": 2438.84,
    "end": 2444.08,
    "text": "Da gibt es eben Forschung, die eben halt auch diese volks Wirtschaftlichen Implicationen untersucht."
  },
  {
    "start": 2444.48,
    "end": 2445.98,
    "text": "des angespannten Wohnungsmarktes."
  },
  {
    "start": 2446.64,
    "end": 2454.06,
    "text": "Sehen wir mal an, wir werden jetzt vor fünfzehn Jahren, also vor Mietpreisbremsen dählichem."
  },
  {
    "start": 2454.68,
    "end": 2463.5,
    "text": "Hätten mir gesehen okay es gibt einen Anstieg der Neuvermietungs-Mietverträge, davor war's schon so im Bestand immer schwieriger Mieten zu erhöhen als insofern."
  },
  {
    "start": 2463.54,
    "end": 2471.44,
    "text": "die Diskrepanz zwischen Bestand und Neu-Vermietung hätte ich auch gegeben aber dann hätt'e ich sie jetzt keinerlei als zuständiger Minister gebeten mich zu beraten."
  },
  {
    "start": 2471.48,
    "end": 2474.78,
    "text": "Was hätten Sie denn gesagt was man tun muss über die Situation umzugehen?"
  },
  {
    "start": 2475.28,
    "end": 2479.74,
    "text": "Ja letztendlich ist natürlich entscheidend, dass Angebot und Nachfrage irgendwo zusammenfinden."
  },
  {
    "start": 2479.98,
    "end": 2484.62,
    "text": "Und wichtig ist eben wenn man sieht das bestimmte Regionen"
  },
  {
    "start": 2484.78,
    "end": 2484.86,
    "text": "in"
  },
  {
    "start": 2486.26,
    "end": 2496.54,
    "text": "Fall jetzt hier aktuell die Metropolregion, dass sie sehr beliebt sind, dass da eine erhöhte Nachfrage besteht wäre es wichtig eben dort auch den Bestand entsprechend zu erhöhen."
  },
  {
    "start": 2497.16,
    "end": 2499.98,
    "text": "Auf der anderen Seite gibt es Regionen, die sind weniger beliebt."
  },
  {
    "start": 2500.48,
    "end": 2505.88,
    "text": "Da ist das vielleicht gar nicht so sinnvoll den Bestand zu erhöhen, weil wir dann am Ende des Tages über Leerstand sprechen."
  },
  {
    "start": 2506.66,
    "end": 2510.88,
    "text": "Das heißt letztendlich ist die große Herausforderung vor der Politik."
  },
  {
    "start": 2511.48,
    "end": 2515.34,
    "text": "Die Wohnungswirtschaft steht letztendlichen Angebot und Nachfrage zusammenzubringen."
  },
  {
    "start": 2516.18,
    "end": 2527.18,
    "text": "Nach meiner Auffassung ist das letztendliche ja nicht besonders gut gelungen, weil ihr eben sehen dass das Angebot einfach nachläuft nicht her wird."
  },
  {
    "start": 2527.9,
    "end": 2532.44,
    "text": "Die Frage ist jetzt zu mich so, ich nehme an... Ich bin jetzt ein Unternehmer, als ich immer in der Wohnung baute."
  },
  {
    "start": 2532.52,
    "end": 2533.02,
    "text": "Theoretisch!"
  },
  {
    "start": 2533.8,
    "end": 2542.14,
    "text": "Dann müssen Sie mir eigentlich nicht sagen bauen nicht in XY weil ich mir schon denke dass es sich dann nicht lohnt zu bauen weil demografie schlecht ist."
  },
  {
    "start": 2542.22,
    "end": 2545.6,
    "text": "also ich wüsste ich müsste dort bauen wo eine Zuzug stattfindet."
  },
  {
    "start": 2545.7,
    "end": 2546.7,
    "text": "Brauche ich einen Start nicht für?"
  },
  {
    "start": 2547.32,
    "end": 2549.82,
    "text": "Ich sehe ja übers Preissignal das es sich mehr lohnen soll."
  },
  {
    "start": 2550.76,
    "end": 2556.28,
    "text": "Insofern würde doch normalerweise der Preise zu führen, dass ich mir baue und dann wird das Problem sich lösen."
  },
  {
    "start": 2556.58,
    "end": 2559.5,
    "text": "Jetzt kann ich aber feststellen empirisch das scheint nicht ganz funktioniert zu haben."
  },
  {
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    "end": 2560.88,
    "text": "Woran liegt das denn?"
  },
  {
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    "end": 2563.52,
    "text": "Wollten die da nicht bauen oder konnten ja nicht bauen?"
  },
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    "start": 2564.76,
    "end": 2571.38,
    "text": "Nach meinem Verständnis ist ein wesentlicher Grund zum Beispiel, dass nicht ausreichend Bauland zur Verfügung steht."
  },
  {
    "start": 2572.72,
    "end": 2576.6,
    "text": "Wenn wir jetzt zum Beispiel über Berlin nachdenken, da gibt es große Widerstände."
  },
  {
    "start": 2576.68,
    "end": 2595.02,
    "text": "Zum Beispiel das Tempelhofer Feld letztendlich auch sozusagen überhaupt neuen Wohnraum zu erschließen und ähnliche Beispiele werden sich in anderen Städten finden weil es natürlich für Menschen die bereits in der Stadt wohnen immer attraktiver ist vielleicht größeren Park zu haben, größere Grünflächen, größte freie Flächen zu haben."
  },
  {
    "start": 2595.76,
    "end": 2607.44,
    "text": "sprich es gibt schon auch gewisse Widerstände einfach gegen die Ausweisung von neuen Bauland gegen Nachverdichtungen und solchen Maßnahmen, die letztendlich helfen würden, um der wachsenden Nachfrage herzubehören."
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    "text": "Genau!"
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    "end": 2609.9,
    "text": "Also eigentlich hätte man mehr bauen sollen."
  },
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    "end": 2618.22,
    "text": "Das heißt im Klartext, wir hätten ja Flächen ausweichen müssen, wir hätte mehr verdichten müssen, er hätte aufstocken müssen, hat mal so... sagen Sie im Prinzip die Regulatorik hat das eigentlich verhindert?"
  },
  {
    "start": 2618.74,
    "end": 2624.64,
    "text": "Jetzt würde ich sagen okay also wir haben jetzt gesehen wenn hätte bauen müssen halt es sich ausreichend gebaut."
  },
  {
    "start": 2625.02,
    "end": 2638.98,
    "text": "Die Politik hat dann die Beatpreisbremse erdacht Und manchmal stand es, weil die Mietpreisbremse war ja gedacht zu sagen wir dämpfen den Anstieg der eigentlich offenbar passieren würde um Zeit zu gewinnen das Angebot auszuweiten."
  },
  {
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    "end": 2639.82,
    "text": "Den stimme ich so zu?"
  },
  {
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    "end": 2641.86,
    "text": "Das haben wir gerade gelernt, das haben sie nicht gemacht."
  },
  {
    "start": 2641.9,
    "end": 2647.54,
    "text": "mit dem Angebot Ausweiten hat denn die Miedpreis Bremse als solches andere Wirkungen auch gehabt."
  },
  {
    "start": 2647.62,
    "end": 2653.2,
    "text": "Ich meine es gibt da Leute die sagen die Miezpreis bremser als solche hat bereits negativ auf die Angebotsentwicklung gebürgt."
  },
  {
    "start": 2653.58,
    "end": 2657.66,
    "text": "Die Mietpreisbremse, muss man sagen ist ja noch sozusagen ein Instrument."
  },
  {
    "start": 2658.46,
    "end": 2664.8,
    "text": "Letztendlich zweite Generation der Mietregulierung die letztendlich den Anstieg der Mieten verhindert."
  },
  {
    "start": 2665.38,
    "end": 2671.48,
    "text": "Da besteht immer die Gefahr dass es auch hier sozusagen zum negativen Angebot zu Effekten kommen das das sozusagen dämpfen wirkt."
  },
  {
    "start": 2671.52,
    "end": 2683.0,
    "text": "ich würde sagen soweit ich die Literatur dazu kenne und sind die Effekte da sicherlich da aber nicht so dramatisch wie es jetzt zum Beispiel bei anderen stärkeren Mitregulierungen zu erwarten gewesen wäre."
  },
  {
    "start": 2683.8,
    "end": 2691.3,
    "text": "Aber ja, eine Gefahr dieser Mitregulation ist sicherlich das Angebot oder die Angebotsausweitung in gewisser Weise dämmen"
  },
  {
    "start": 2691.36,
    "end": 2691.5,
    "text": "kann."
  },
  {
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    "end": 2693.18,
    "text": "Okay, das haben wir jetzt gesehen."
  },
  {
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    "end": 2702.08,
    "text": "Ich würde sagen wahrscheinlich schon weil der Unterschied zwischen Neu- und Bestandsmieten noch größer wird und deshalb noch weniger Bestandswohnungen auf den Markt kommen wäre meine Vermutung."
  },
  {
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    "end": 2703.08,
    "text": "aber ich will Ihnen nichts im Mund legen."
  },
  {
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    "end": 2708.32,
    "text": "Aber wir wollen es ja so ein bisschen nach und nach sozusagen in Regulierung der Intervationsspirale nähern."
  },
  {
    "start": 2708.4,
    "end": 2713.64,
    "text": "also man hat Nachfrage, nach Wachstum, man hat nicht genug gebaut Man hat Gebremnes, man hatte nicht genug gebaute."
  },
  {
    "start": 2714.04,
    "end": 2721.12,
    "text": "Und dann gab's ja bereits in Berlin vor ein paar Jahren die brillante Idee der Politik sag' ich mal nicht zu bremsen, sondern zu deckeln."
  },
  {
    "start": 2721.24,
    "end": 2733.5,
    "text": "Also zu sagen wir deckeln die Miete und ich kenne Geschichten von Leuten, die dann große Wohnungen am Kumpelsten wohnen und sich sehr gut verdienen, die sich gefreut haben wie dann staatlich reguliert in die Mieten gesenkt wurde."
  },
  {
    "start": 2734.08,
    "end": 2737.26,
    "text": "Okay ist dahinter als verfassungswidrig erklärt worden, Sache war wieder hinfällig."
  },
  {
    "start": 2737.96,
    "end": 2742.12,
    "text": "Jetzt haben sie eine Studie gemacht, die gezeigt hat das hat eigentlich."
  },
  {
    "start": 2752.26,
    "end": 2763.32,
    "text": "Wir haben den Berliner Mietendeckel sehr frühzeitig im Grunde genommen, schon unter die Lupe genommen in verschiedenen Studien und haben jetzt nochmal eine Aktualisierung dieser Studie veröffentlicht."
  },
  {
    "start": 2764.6,
    "end": 2777.92,
    "text": "Der Berliner Führte eben zu den bereits angesprochenen Lock-in Effekten oder verstärkt diese sogar noch mal, weil der Unterschied zwischen Bestandsmieten also dem regulierten Segment."
  },
  {
    "start": 2777.96,
    "end": 2787.94,
    "text": "Das waren ja alles Wohnungen die sozusagen vor zwei Tausend vierzehn erstmals bezugsfertigt wurden und der Unterschied zu den Neuvertrags Mieten das war ja das unregulierte Segment."
  },
  {
    "start": 2788.6,
    "end": 2791.74,
    "text": "Also der Keil ist noch größer geworden als er eh schon ist."
  },
  {
    "start": 2791.92,
    "end": 2799.02,
    "text": "Und dieser Lock in Effekt, den man eh schon beobachtet hat, der ist durch den Berliner Mietendeckel nochmals verstärkt"
  },
  {
    "start": 2799.06,
    "end": 2799.38,
    "text": "worden."
  },
  {
    "start": 2800.62,
    "end": 2825.14,
    "text": "Das heißt sozusagen das ist ein dramatischer Eingriff eben in dem Markt, der dazu geführt hat dass letztendlich wenige Angebote sozusagen auf den Markt gekommen sind weil die Leute die einmal in einer mit regulierten Wohnung also unter dem berliner mietendeckl fallende wohnungen ziehen da sehr unwahrscheinlich wieder aus weil eben auch gerade der unterschied zu den Neuvertragsmieten, wie gesagt so stark gestiegen ist."
  },
  {
    "start": 2825.36,
    "end": 2827.02,
    "text": "Und wir sehen das auch in den Daten."
  },
  {
    "start": 2827.08,
    "end": 2837.5,
    "text": "also wir vergleichen Berlin mit einer Kontrollgruppe von anderen deutschen Großstädten und wir sehen eben dass die Mieten im unregulierten Segment in Berlin überproportional gestiegen sind."
  },
  {
    "start": 2837.56,
    "end": 2843.02,
    "text": "Wir sehen hier also einen direkten Spilover Effekt aus dem regulierten Segement ins unregulated Segment."
  },
  {
    "start": 2843.68,
    "end": 2847.96,
    "text": "letztendlich hat der Mietendeckl also zu einer Zweiteilung des Berliner Wohnungsmarkts geführt."
  },
  {
    "start": 2848.56,
    "end": 2852.08,
    "text": "Das regulierte Segment da hat man eben starke Absenkungen der Mieten gesehen."
  },
  {
    "start": 2852.74,
    "end": 2855.22,
    "text": "Über die Verteilungstheer können wir gleich auch noch sprechen."
  },
  {
    "start": 2855.98,
    "end": 2872.88,
    "text": "Andererseits im unregulierten Segment sieht man eben überproportional steigende Mieten und das hat damit zu tun, dass zum Beispiel Personen, die nach Berlin ziehen oder einfach eine neue Wohnung brauchen dann aufs unregulate Segment ausweichen müssen und die mieten dort überproportional steigen."
  },
  {
    "start": 2874.0,
    "end": 2881.76,
    "text": "Das ist also eine Verschärfung des Lock-in-Effektes ein Einfrieren letztendlich des Wohnungsmarkts, sondern unmittelbare Folge."
  },
  {
    "start": 2882.66,
    "end": 2888.14,
    "text": "Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere Folgen, also das kannst du zum Beispiel dazu führen dass sich der Mietmarkt verkleinert."
  },
  {
    "start": 2888.24,
    "end": 2903.96,
    "text": "Also wenn Vermieter letztendlich denken, dass sich das Vermieten dieser Wohnung nicht mehr lohnt und die Wohnungen verkaufen an eigenen Nutzer dann ist diese Wohnung letztendlichen den Miet Markt entzogen als kann auch so eine Verkleinerung des Mietmarktes kommen."
  },
  {
    "start": 2904.7,
    "end": 2911.9,
    "text": "Das sehen wir in unseren Daten nicht unmittelbar, weil wir nutzen Mietannoncen um letztendlich Preis und Mietentwicklungen abzubilden."
  },
  {
    "start": 2912.0,
    "end": 2913.62,
    "text": "Und mit der Kontrollgruppe zu vergleichen."
  },
  {
    "start": 2914.18,
    "end": 2930.24,
    "text": "aber das ist eine mögliche Folge dass sich eben auch der Mietmarkt verkleinert und es gibt eben Verteilungswirkungen weil letztendling alle Mieterinnen und Mita die Mietregulierten Wohnung wohnen eben letztendlig ihre Miete abgesenkt sehen."
  },
  {
    "start": 2930.74,
    "end": 2933.36,
    "text": "Und der Anteil der Mieterinnen und Mietern ist sehr hoch in Deutschland."
  },
  {
    "start": 2933.4,
    "end": 2944.56,
    "text": "In Deutschland insgesamt fünfzig Prozent in den Städten noch mal deutlich höher, also sprich wir haben sowohl sehr wohlhabende als auch ärmere Mietehaushalte und das ist letztendlich eine Regulierung von der alle profitieren."
  },
  {
    "start": 2945.02,
    "end": 2950.08,
    "text": "Also diese Regelung ist nicht sehr zielgenau sondern letztendling es profitieren alle davon."
  },
  {
    "start": 2950.12,
    "end": 2960.76,
    "text": "wenn man sich das anschaut dann ist es so relativ zum Einkommen profitieren ärmerer Haushalt ist stärker von einer Absenkung der Mieten Absolut gesehen."
  },
  {
    "start": 2960.82,
    "end": 2963.32,
    "text": "natürlich profitieren reichere Haushalte mehr."
  },
  {
    "start": 2963.5,
    "end": 2964.18,
    "text": "Warum ist das so?"
  },
  {
    "start": 2964.96,
    "end": 2976.38,
    "text": "Reichere Haushalter wohnen in größeren, teureren Wohnungen mit höheren Mieten und wenn diese abgesengt werden, profitieren sie absolut sogar mehr als ärmere Haushaltae."
  },
  {
    "start": 2977.02,
    "end": 2980.32,
    "text": "Es gibt weitere Effekte weil der Mietmarkt eingeschränkt wird."
  },
  {
    "start": 2980.4,
    "end": 2984.62,
    "text": "sozusagen ist natürlich dann nachher auch letztendlich wie eine Loterie wer ne Wohnung bekommt."
  },
  {
    "start": 2984.92,
    "end": 2990.02,
    "text": "also Wenn es der Preis nicht mehr regelt, dann entscheiden andere Kriterien wer eine Wohnung bekommt."
  },
  {
    "start": 2990.58,
    "end": 3003.6,
    "text": "Für vulnerable Gruppen die vielleicht eh schon Probleme an Wohnungsmarkt haben eine Wohnung zu finden wird es unter Umständen noch schwieriger eine Wohnung bekommen weil letztendlich andere Kraterien als der Preis nachher ausschlaggebend sind."
  },
  {
    "start": 3004.08,
    "end": 3006.28,
    "text": "Wir kommen gleich noch auf die Wirkung von den Neubauern."
  },
  {
    "start": 3006.32,
    "end": 3009.46,
    "text": "das fand ich total faszinierend und vielleicht können wir mal ganz kurz noch bei denen bieten."
  },
  {
    "start": 3010.16,
    "end": 3014.74,
    "text": "Also Bestandsmieten wurden runtergedrückt, Neuverbietungsmieten sind nach oben gegangen."
  },
  {
    "start": 3014.9,
    "end": 3018.96,
    "text": "Weil die erste Reaktion... Als das ganze Verfassungsvideo erklärt wurde was ist denn dann passiert?"
  },
  {
    "start": 3019.26,
    "end": 3024.14,
    "text": "Da sind ja die alten Mieten sofort auf das Vor-Mittendeckelniveau wahrscheinlich gestiegen."
  },
  {
    "start": 3024.74,
    "end": 3028.18,
    "text": "Tese aber ich könnte mir vorstellen dass sie an der Miete nicht gesunken sind."
  },
  {
    "start": 3028.26,
    "end": 3033.14,
    "text": "also hat es dazu geführt dass klarspektivisch eigentlich das Mietniveaus am Ende höher war als ohne diesen Eingriff."
  },
  {
    "start": 3033.62,
    "end": 3034.74,
    "text": "Ja, das ist eine gute Frage."
  },
  {
    "start": 3035.1,
    "end": 3048.0,
    "text": "Wir reden da natürlich über längere Zeiträume und natürlich wirken über längre Zeiträime immer verschiedene Faktoren zusammen die dann am Ende des Tages nicht ganz einfach sind auseinander zu rechnen."
  },
  {
    "start": 3048.86,
    "end": 3049.86,
    "text": "aber letztendlich ist es so."
  },
  {
    "start": 3050.04,
    "end": 3076.0,
    "text": "ja natürlich hatten ja auch viele gerade auch private Vermieter ja auch während derzeit als der Mietendeckling Kraft war letztendlich sowas wie Schattenmieten schon in die Mietverträge reingeschrieben mit denen sie im Grunde genommen mehr auch Mietnachforderungen erheben konnten, nachdem das Verfassungsgericht den Mietendeckel für verfassungswidrig erklärt hatten und haben dann halt sozusagen anschließend die Mieten erhöht."
  },
  {
    "start": 3076.62,
    "end": 3077.86,
    "text": "Die Mieten sind anschließens wieder"
  },
  {
    "start": 3078.4,
    "end": 3078.94,
    "text": "gestiegen"
  },
  {
    "start": 3078.96,
    "end": 3088.7,
    "text": "– wie gesagt in einem unregulierten Segment waren Sie ja eh schon überproportional gestiegen und auch im regulierten Segement hat man eben nach Abschaffung gesehen dass die Miten wieder sehr stark angestiegen sind."
  },
  {
    "start": 3089.96,
    "end": 3099.26,
    "text": "Es würde man ja normalerweise denken, bei den Mieten gestiegen sind im nicht regulierten Segment und Neubau ja nicht unter die Regulierung fällt."
  },
  {
    "start": 3099.86,
    "end": 3104.12,
    "text": "Hätte meiner sagen müssen der Markt signaliert in der Knappheit es lohnt sich doch mehr zu bauen."
  },
  {
    "start": 3104.96,
    "end": 3108.9,
    "text": "Jetzt haben Sie aber festgestellt das Gegenteil war da falles wurde weniger gebaut."
  },
  {
    "start": 3109.8,
    "end": 3113.28,
    "text": "Besonderheit unserer Studie ist eben dass wir einen langen Zeitraum betrachten."
  },
  {
    "start": 3113.36,
    "end": 3126.5,
    "text": "also wir Betrachten letztendlich den Zeitraum schon vor Ankündigung des Mietendeckels betrachten dann die Entwicklung von Mieten und Angebot, also Mieten- und Verkaufspreisen für den Zeitraum als der Mietendeckel in Kraft war."
  },
  {
    "start": 3126.58,
    "end": 3139.74,
    "text": "Aber hören dort nicht auf sondern schauen uns auch dann um die folgenden Jahre an denn es ist ja so dass das die Wohnungspolitische Diskussion eben im Berlin mit Abschaffung des Mietendeckels nicht endete."
  },
  {
    "start": 3140.34,
    "end": 3145.04,
    "text": "Es hatte sozusagen vorher schon eben diese Enteignungsdiskussionen gegeben."
  },
  {
    "start": 3146.02,
    "end": 3173.58,
    "text": "Dann gab es im September Und da schauen wir uns unter anderem auch Neubau und Renovierungsaktivitäten an."
  },
  {
    "start": 3174.36,
    "end": 3185.34,
    "text": "Es ist so, dass letztendlich ... Mietregulierungen, das zeigt die Literatur und auch dazu führen können dass weniger gebaut wird, dass weniger saniert wird weil es sich einfach nicht lohnt."
  },
  {
    "start": 3185.38,
    "end": 3187.1,
    "text": "Das ist klar wenn der mieten abgesenkt wird."
  },
  {
    "start": 3187.68,
    "end": 3191.14,
    "text": "Jetzt war ja der Mietendeckel selbst nur relativ kurz in Kraft."
  },
  {
    "start": 3191.2,
    "end": 3195.74,
    "text": "Es war jetzt ja letztendlich ich weiß es nicht fünfzehn-sechzehn Monate bei der Berliner Mietendecke in Kraft."
  },
  {
    "start": 3196.16,
    "end": 3207.6,
    "text": "Da könnte man jetzt vielleicht sagen okay da ist einfach sozusagen diese Periode ist vielleicht einfach zu kurz um da jetzt langfristige Wirkung des Mietendeckels möglicherweise zu sehen."
  },
  {
    "start": 3208.96,
    "end": 3217.02,
    "text": "Aber wir sehen eben, dass diese Episode dann ja letztendlich nicht vorbei war dieser Unsicherheit sondern im Grunde genommen sogar noch angestiegen ist."
  },
  {
    "start": 3217.06,
    "end": 3220.94,
    "text": "Ich kann da gerne ein bisschen ausführlicher sozusagen sprechen wie wir das messen."
  },
  {
    "start": 3222.26,
    "end": 3232.84,
    "text": "aber der Punkt ist eben, hochgehalten hat."
  },
  {
    "start": 3233.82,
    "end": 3247.38,
    "text": "Und wir sehen da eben, dass zum Beispiel nach dem Volksentscheid oder auch als dann letztendlich ein Gesetzes-Volksentscheide angekündigt wurde einige Zeit später, da sehen wir eben das die wohnungspolitische Unsicherheit in Berlin sehr hoch war."
  },
  {
    "start": 3247.44,
    "end": 3248.28,
    "text": "Das sehen wir in Daten."
  },
  {
    "start": 3248.32,
    "end": 3265.08,
    "text": "Wir messen das mit Zeitungsdaten und sehen eben parallel, dass die Neubauaktivität und auch Renovierungs-, Sanierungsaktivitäten geringer ausgefallen sind als in unserer Kontrollgruppe anderer deutscher Großstädte."
  },
  {
    "start": 3265.74,
    "end": 3269.26,
    "text": "Und das führen wir als Mechanismus, dass ist unsere Interpretation der Daten."
  },
  {
    "start": 3270.4,
    "end": 3274.84,
    "text": "Denken wir, dass hier die wohnungspolitische Unsicherheit in Berlin eine ganz zentrale Rolle gespielt hat."
  },
  {
    "start": 3274.92,
    "end": 3278.6,
    "text": "für die Realaktivität letztendlich, die wir in den Daten sehen?"
  },
  {
    "start": 3279.16,
    "end": 3282.02,
    "text": "Bevor wir dann über die Folgen sprechen Sie wollten die Unsicherkeit erklären."
  },
  {
    "start": 3282.08,
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    "text": "wie es messen sie denn unsicherheit?"
  },
  {
    "start": 3283.92,
    "end": 3286.66,
    "text": "Wir schauen uns letztendlichen Zeitungsarchiv an."
  },
  {
    "start": 3286.7,
    "end": 3305.02,
    "text": "Das ist ne etablierte Methode in der Wissenschaft um politische Unsicherheit zu messen, da schaut man sich zum Beispiel an wie Zeitungen über bestimmte Themen berichten und ob in diesen Zeitungsartikeln letztendlich Unsicherheitsbegriffe vermehrt auftauchen."
  },
  {
    "start": 3305.06,
    "end": 3310.1,
    "text": "Das ist letztendlichen eine ganz einfache Methode die aber sehr etabliertes eben in der Wissenschaft."
  },
  {
    "start": 3310.18,
    "end": 3313.24,
    "text": "und genau das wenden wir für auf den Bereich Wohnungspolitik an."
  },
  {
    "start": 3313.92,
    "end": 3319.4,
    "text": "Das heißt, wir haben ein großes Zeitungsarchiv von deutschsprachigen Zeitungen und schauen uns eben an."
  },
  {
    "start": 3320.2,
    "end": 3336.06,
    "text": "Wir schauen uns letztendlich Zeitungsartikel an wo es explizit um Wohnungspolitik geht Und schauen uns dort dann insbesondere an ob der Anteil der Zeitungs-Artikel über Wohnungspolitiker wo es eben um politische Unsicherheit geht Ob der angestiegen ist."
  },
  {
    "start": 3336.24,
    "end": 3350.12,
    "text": "Da sehen wir das zu bestimmten Events Also insbesondere bei Ankündigung des Berliner Mietendeckels bis die wohnungspolitische Unsicherheit in Berlin sehr stark angestiegen, in unserer Kontrollgruppe dagegen konstant geblieben."
  },
  {
    "start": 3351.08,
    "end": 3364.44,
    "text": "Interessanterweise ist dann die Unsicherkeit während des Inkrafttretens oder während der Zeit als der Mietendeckler in Kraft war relativ flach gewesen in Berlin, ist dann aber wieder sprunkhaft angestiegene."
  },
  {
    "start": 3364.48,
    "end": 3368.66,
    "text": "nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts und interessanter Weise eben."
  },
  {
    "start": 3368.72,
    "end": 3375.78,
    "text": "man hätte jetzt erwarten können geht die Unsicherheit wieder zurück, aber das ist eben genau das was wir nicht in unseren Daten sehen."
  },
  {
    "start": 3376.62,
    "end": 3391.46,
    "text": "Sondern wenn man jetzt an das Enteignungsreferendum denkt oder auch an die weitere Diskussion dazu und auch letztendlich dann die Ankündigung ein zweites Gesetz Bindendes – das erste Referendum war ja eigentlich Binden für die Politik."
  },
  {
    "start": 3391.62,
    "end": 3396.16,
    "text": "es gab dann aber eine Ankündigung letztendlichen zweites Referendum durchzuführen was dann Binden der Politik wäre."
  },
  {
    "start": 3396.88,
    "end": 3402.1,
    "text": "Genau zu diesen Events sehen wir eben, dass die Unsicherheit sehr stark angestiegen ist und auch sehr hochgeblieben ist."
  },
  {
    "start": 3403.2,
    "end": 3407.58,
    "text": "Und letztendlich ist unsere Interpretation eben das diese Unsicherkeit allein."
  },
  {
    "start": 3407.62,
    "end": 3416.22,
    "text": "Es braucht also gar nicht unbedingt ein konkretes Gesetz sondern der Schaden, der tritt bereits ein wenn diese wohnungspolitische Unsicherheiten so hoch sind."
  },
  {
    "start": 3416.34,
    "end": 3427.36,
    "text": "Schon dann sieht man Investorenarbeit mit Erwartungen Wenn die Erwartung da ist, dass es ein regulatorisches Risiko gibt und hier in Berliner Fall betrifft das insbesondere große Wohnungs Konzerne."
  },
  {
    "start": 3428.94,
    "end": 3434.58,
    "text": "Wenn man sich die Gesetzesentwürfe anschaut oder auch die Pläne, dann sind das Wohnungskonzerne mit großen Beständen."
  },
  {
    "start": 3435.16,
    "end": 3444.3,
    "text": "und gerade bei diesen Wohnungskonzernen, die eben diesem erhöhten regulatorischen Risiko ausgesetzt sind sehen wir gewisse Reaktionen."
  },
  {
    "start": 3445.16,
    "end": 3459.0,
    "text": "Eine Reaktion ist dass Bestände reduziert wurden also letztendlich hat es ein Schiff in der Eigentümerstruktur in Berlin gegeben wo einige größere Konzerne zumindest teilweise schon sozusagen ihre Bestände in Berlin etwas reduziert haben."
  },
  {
    "start": 3459.62,
    "end": 3466.86,
    "text": "Und gleichzeitig sehen wir eben gerade auch von Wohnungsunternehmen, dass weniger investiert wurde in den Standort Berlin im Vergleich zur Kontrollgruppe."
  },
  {
    "start": 3467.78,
    "end": 3472.58,
    "text": "Ja gut ich meine man kann sich schon in die Schuhe eines Investors versetzen oder in die Rolle."
  },
  {
    "start": 3472.68,
    "end": 3483.44,
    "text": "Ich meine auch ein kleiner Investor wird sicher die Frage stellen warum soll ich das machen wenn da quasi über fünfzig Prozent der Bevölkerung in die Richtung denkt."
  },
  {
    "start": 3483.58,
    "end": 3489.88,
    "text": "Ich habe also eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Mieter hab, der sich über den Mietendeckel sofort freut und andere Maßnahmen ergreift."
  },
  {
    "start": 3489.94,
    "end": 3495.26,
    "text": "Insofern bei einer Investition, die sich ja letztlich erst über Jahrzehnte amortisiert ist es nachvollziehbar."
  },
  {
    "start": 3495.9,
    "end": 3501.8,
    "text": "Jetzt könnt ihr natürlich sagen wenn ich Ihnen jetzt folge und die Studie zeigt das ja ihre Studie zeigt Unsicherheit heißt weniger Investitionen."
  },
  {
    "start": 3502.44,
    "end": 3507.92,
    "text": "Da müsste auch jetzt die aktuelle Unsicherheit, die da ist nach der sich abzeichnenden Regierungsbildung."
  },
  {
    "start": 3508.08,
    "end": 3514.88,
    "text": "Es müsste jetzt eine Unsicherkeit sein, die viel höher ist als früher und das müsste eigentlich dazu führen dass der Neubau in Berlin komplett zu überlegen kommt."
  },
  {
    "start": 3516.1,
    "end": 3518.48,
    "text": "Das ist eine Erwartung, die ich teilen würde."
  },
  {
    "start": 3518.86,
    "end": 3527.74,
    "text": "also unser Zeithorizont sozusagen indem wir die wohnungspolitische Unsicherheiten in Berlin messen können, der reicht leider nicht bis ganz bis zum aktuellen Rand aus Daten gründen."
  },
  {
    "start": 3528.52,
    "end": 3533.4,
    "text": "Aber es wird sehr interessant sein, endlich diese Zeitreiter in Ehemann fortzuführen wenn diese Daten verfügbar werden."
  },
  {
    "start": 3534.08,
    "end": 3546.14,
    "text": "Weil genau jetzt im Grunde genommen die Unsicherheit nach der Wahl jetzt in Berlin eigentlich ist die klare Erwartung dass sie noch mal ansteigen wird und eben das es entsprechende Reaktion auch der also realwirtschaftliche Reaktionen geben wird."
  },
  {
    "start": 3546.6,
    "end": 3546.78,
    "text": "Gut!"
  },
  {
    "start": 3546.88,
    "end": 3552.52,
    "text": "Also jetzt haben wir ein Realwirtschaftsreaktion ist es für weniger gebaut das heißt das Problem mit der Verschärft."
  },
  {
    "start": 3552.56,
    "end": 3558.64,
    "text": "Ich würde Flapsis sagen, die Wahl in Berlin ist eigentlich gute Nachricht für alle, die Immobilien besitzen."
  },
  {
    "start": 3558.74,
    "end": 3563.16,
    "text": "Weil strukturell ihre Immobilie im Wert gewinnen weil die Knappheit größer wird."
  },
  {
    "start": 3564.16,
    "end": 3565.96,
    "text": "Die Knaphalte wird potenziell größer."
  },
  {
    "start": 3566.2,
    "end": 3569.56,
    "text": "Letztendlich gibt es natürlich auch möglicherweise Bewertungsabschläge."
  },
  {
    "start": 3569.82,
    "end": 3577.72,
    "text": "Es ist immer die Frage, welche Investoren in Berlin investieren werden wenn eben regulatorische Unsicherheit führt."
  },
  {
    "start": 3578.1,
    "end": 3581.5,
    "text": "Die kann halt auch dazu führen dass eben Preis abschlägen Ja gut,"
  },
  {
    "start": 3581.759,
    "end": 3584.6,
    "text": "ich glaube das wäre für mich die Frage so eine Zeithorizont-Frage."
  },
  {
    "start": 3584.66,
    "end": 3601.12,
    "text": "Also kurzfristig gibt es Abschläge weil die Unsicherheit da ist strukturell für die Unsichheit aber dazu nicht gebaut wird was gegeben den Nachfrageüberhang der ja nicht kleiner wird sondern etwas größer wird, der dazu führt dass mittelfristig quasi knapper stärker ist."
  },
  {
    "start": 3601.16,
    "end": 3614.24,
    "text": "also ich würde sagen wenn jetzt Sie hingehen und sagen sie wetten darauf dass das nichts zustande kommt quasi ist die Eingriffe nicht ganz so schlimm wäre, dass irgendwann quasi politische Vernunft einkehrt oder aber Bundesverfassungsgericht sagt es geht nicht."
  },
  {
    "start": 3614.52,
    "end": 3622.279,
    "text": "Dann könnte sagen okay strukturell habe ich dann etwas... hab' ich eine Politik erlebt, die den Bestand wertvoller gemacht hat weil weniger Neues dazukommt."
  },
  {
    "start": 3622.92,
    "end": 3634.759,
    "text": "Natürlich können U-Bekann argumentieren und können sagen ok, die Verheiratswirtschaftung der Einung geht durch, ist erfolgreich Absenkungswitzspiel ist."
  },
  {
    "start": 3634.799,
    "end": 3642.66,
    "text": "Ich glaube die Logik ist erfolgende, wir beide wissen das unterscheidet uns von vielen Wählern in Berlin dass der Kauf von verhandenen Wohnungen keine neuen Wohnungen geschafft hat."
  },
  {
    "start": 3642.86,
    "end": 3645.06,
    "text": "Das ist schon mal ein Erkenntnis, dass die Scheibe ökonomisch schwer ist."
  },
  {
    "start": 3645.4,
    "end": 3653.08,
    "text": "Der Beide wissen offensichtlich auch ich glaube ihrer Studie leuchtet mir auch ein ,dass die Unsicherheit, die regulatorische Unsicherkeit dazu führt wie die privat investiert wird."
  },
  {
    "start": 3653.12,
    "end": 3654.6,
    "text": "Also erst einmal alles schlecht für den Markt."
  },
  {
    "start": 3655.12,
    "end": 3664.68,
    "text": "Umbekehrt kann man schon sagen wenn sie jetzt die Wohnung kaufen oder enteignen und dann die Mietdrücken Für die glücklichen Mieter, die da drin wohnen."
  },
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    "end": 3666.12,
    "text": "Klammer auf übrigens auch nicht alles."
  },
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    "text": "Die Armen wären meine These, klammer zu."
  },
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    "text": "Denn strahlt das natürlich auf den Mietspiegel aus."
  },
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    "text": "Das heißt damit kann man würden die Liegen argumentieren, dann kann man strukturell schon dem regulierten Preis noch deutlicher unter dem Marktpreis drücken und das ist, sagen wir mal so, erst einmal renditisch schädlich?"
  },
  {
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    "text": "Ja also bis dato kein Gehtauspruch jetzt an der Stelle"
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    "end": 3699.82,
    "text": "Und dann aber perspektivisch eben die Folge mit den ganzen Nebenwirkungen, dass wir eben eine noch größere Skopanz haben zwischen reguliertem und nicht regulierten Bereich."
  },
  {
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    "text": "Außer in der Regulierung wird auf alles ausgedehnt!"
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    "text": "Was damit heute definitiv keiner mehr baut?"
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    "text": "Genau also das ist sozusagen eh ne Frage inwiefern eben dieser Neubauschutz, den es jetzt ja zumindest bei dem Berliner Mietnäckchen gegeben hatte für das unregulierte Segment, ob das eh so zu sagen glaubhaft ist."
  },
  {
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    "end": 3725.4,
    "text": "Das kann man auch hinterfragen, ob Investoren daran glauben dass sozusagen der Neubau in irgendeiner Form verschont bleibt."
  },
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    "end": 3732.2,
    "text": "Irgendwann ist auch der Neubao dann kein Neubaum mehr sondern dann auch Bestand und das ist auch von einer regulären Betroffenen."
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    "text": "also insofern inwiefern diese Grenze wirklich glaubhaft ist sozusagen und letztendlich die sind den dämpfenden oder negativen Effekt auf dem Neubau unterbindet."
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    "text": "es ist aus meiner Sicht höchst twaglich"
  },
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    "end": 3750.48,
    "text": "Jetzt haben wir beide diagnostiziert und sehzieht und sind an einem bestimmten traurigen Punkt angekommen, dass wir beide ökonomisch argumentieren."
  },
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    "text": "Das haben wir in der Politik nicht erhört wird."
  },
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    "text": "Wenn man da auf Dinge setzt die offen sichtlich leicht zu erklären sind obwohl sie falsch sind das ist die Frage."
  },
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    "text": "Wir spinnen jetzt einfach mal, nehmen wir mal an die Regierung Rot-Rot-Grün kommt nicht."
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    "end": 3773.18,
    "text": "so stande unwahrscheinlich Stand heute Und die sogenannte Mitte entscheidet sich doch zu einer Mitte Regierung und regiert das."
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    "end": 3777.279,
    "text": "CDU, Grüne und SPD übernehmen jetzt quasi das Problem."
  },
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    "text": "Was würden Sie wenn wir jetzt eingeladen würden?"
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    "end": 3787.52,
    "text": "Das würden sie denen dann raten wie man den Markt wieder in Schwung bekommt."
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    "text": "Weil sie haben ja die Möge Unsicherheiten verlorenes Vertrauen gesprochen mit den Wirkungen."
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    "text": "also was führen sie der Politik raten wenn man den Markt wieder gesunden möchte?"
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    "end": 3807.58,
    "text": "Eine Interpretation auch unserer Studienergebnisse ist, dass eine Glaubwürdigkeit der Politik schon mal ein Wert an sich ist."
  },
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    "end": 3817.06,
    "text": "Eine Folge könnte eben sein diese wohnungspolitische Unsicherheit zu reduzieren und letztendlich dort die Unsicherkeit aus dem Markt zu nehmen."
  },
  {
    "start": 3817.8,
    "end": 3826.54,
    "text": "Gleichzeitig denke ich eben man sollte schon, vielleicht auch eine Interpretion der Berliner Wahl, man sollte die Sorgen der Menschen ernst nehmen."
  },
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    "end": 3834.64,
    "text": "Nicht nur in Berlin zu sehen, das sieht man ja in vielen Städten nicht nur in Deutschland auch international."
  },
  {
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    "text": "Dass eben viele Menschen den Eindruck haben dass der Wohnungsmarkt da nicht richtig funktioniert."
  },
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    "end": 3863.68,
    "text": "Das erklärt vermutlich den Zuspruch, das ist letztendlich auch eine vergangene Forschungsarbeit von mir aus den letzten zwei Jahren zu schauen wie es eigentlich so erklären diese Diskrepanz zwischen dem relativ einhelligen Urteil der meisten Ökonomininnen und Ökonomen über die unerwünschten Effekte von Mietregulierung."
  },
  {
    "start": 3863.86,
    "end": 3873.7,
    "text": "Und deswegen raten letztendlich die überwiegende Mehrheit der Ökonomen eben von zumindest so striktem Mietriegulierung ab, weil es eben die unErwünscht negativen Effekten gibt."
  },
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    "start": 3874.7,
    "end": 3879.94,
    "text": "Gleichzeitig sehen wir aber in der breiten Bevölkerung dass solche politischen Maßnahmen sehr beliebt sind."
  },
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    "text": "Die Frage ist wie kommt diese Diskrepanz zustande?"
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    "end": 3887.98,
    "text": "Was unsere Studienarbeit dazu gezeigt hat, ist eben ja die Menschen haben tatsächlich auch Sorge vor Gentrifizierung."
  },
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    "start": 3888.06,
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    "text": "Es besteht letztendlich durchaus Sorge dass sich viele alteingesessene Mieterinnen und Mietern die möglicherweise seit vielen Jahren in ihrem Quartierleben in ihrer Nachbarschaft leben das eben nicht mehr leisten können und letztendig verdrängt werden."
  },
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    "start": 3901.6,
    "end": 3903.759,
    "text": "und das ist sozusagen etwas was man ernst nehmen sollte."
  },
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    "start": 3904.4,
    "end": 3916.94,
    "text": "und dann hängt es aber letztendling auch an politischer Kommunikation hier sehr ehrlich zu sein und offen zu legen welche Nebenwirkungen, welche politischen Maßnahmen haben und wie sich jetzt endlich diese Sorgen am besten adressieren lassen."
  },
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    "start": 3917.04,
    "end": 3938.4,
    "text": "Und aus meiner Einschätzung heraus ist das eben nicht indem ich Mietendeckels weit Punkt Null auflege oder indem ich da Vergesellschaftungspläne versuche in die Tat umzusetzen weil wir haben es besprochen dadurch entsteht keine einzige zusätzliche Wohnung sondern lediglich der Anteil der Wohnungen mit Mietbindung wird erhöht."
  },
  {
    "start": 3938.44,
    "end": 3950.58,
    "text": "Das ist letztendlich ein Effekt von so einer Vergesellschaftung, aber es entsteht eben keine zusätzliche Wohnung und da gibt es eben bessere Maßnahmen um diese Sorgen den Menschen zu adressieren."
  },
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    "start": 3950.66,
    "end": 3968.759,
    "text": "und ja es ist dann relativ trivial wir haben's bereits angesprochen das eben insbesondere Nachverdichtungen auch wenn sie oftmals nicht so populär sind Ausweisung von zusätzlichem Bauland dass solche Maßnahmen eben vielversprechender sind."
  },
  {
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    "end": 3970.42,
    "text": "Und das ist dann im Grunde genommen."
  },
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    "end": 3980.9,
    "text": "jetzt zu Ihrer Frage vielleicht noch ganz kurz zurückzukommen, weil Sie hatten gefragt was wäre denn jetzt die Empfehlung letztendlich um den Berliner Wohnungsmarkt wieder in Schuss zu setzen oder da wieder Dynamik reinbekommen?"
  },
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    "start": 3981.22,
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    "text": "Dann wären das genau diese Maßnahmen letztendig die aus meiner Sicht notwendig werden."
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    "text": "Berlin ist ein attraktiver Standort."
  },
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    "text": "viele Menschen wollen in Berlin wohnen es hat Zuzug gegeben Genau wie Berlin wächst."
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  {
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    "end": 3998.68,
    "text": "Meines Wissens, München wächst viele andere große deutsche attraktive Städte wachsen."
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  {
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    "end": 4005.46,
    "text": "und die große Herausforderung gibt es immer wieder vielleicht so ein bisschen am Anfang ist eben dieser steigenden Nachfrage her zu werden."
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    "text": "Und das sind eben die Maßnahmen, die da viel viel viel verbrechender sind als radikale Mietregulierungen oder eben sogar Enteignungen."
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    "text": "Ja gut, also gibt es da zwei Möglichkeiten."
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    "text": "Wir könnten auch sagen du brauchst die Genehmigung um nach Berlin zu ziehen."
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    "text": "das gab's ein DDR, gab's ja glaube ich."
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    "text": "sowas wäre eine Lösung."
  },
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    "end": 4034.98,
    "text": "vielleicht nicht die Lösung die jetzt alle populär finden vor allem bei Linkspartei ist sogar dabei und sagt ihr möchtet gezielt noch Menschen anwerben die erst mal außen kommen sollen."
  },
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    "text": "Das heißt, das macht man nicht."
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    "text": "Dann haben wir die Gentrifizierung wollen wir nicht."
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    "end": 4042.36,
    "text": "Da müsste man den Gentrifozierungsgegnern aber sagen, pass auf!"
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    "end": 4047.779,
    "text": "Wir möchten weiter da im Kiebzwohnen, dann müsst ihr aber zustimmen, dass wir jetzt hier zwei Stocks drauf setzen."
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    "end": 4053.1,
    "text": "oder ihr müsst mir die Frage aufwerfen, Tempelhofer fällt ist ein Riesenfläche kann man nicht Fifty-Fifty machen."
  },
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    "text": "Fifty Freizeitfläche und Fifty Bebauung hätte man schon viel dazu gewonnen."
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    "text": "Also muss man diese Diskussion führen, aber die Diskussion ist eine unbequere."
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    "text": "Man kann lieber sagen es sind gierige Konzerne und die böse Fernbieter, die sich die Taschen voll machen statt einfach zu sagen naja gut Angebot und Nachfrage gilt hat jeden Markt leider auch im Wohnmarkt."
  },
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    "start": 4070.02,
    "end": 4075.14,
    "text": "Und gleich noch kürzlicherweise weil wir wissen wie Märkte ausschauen wo der Staat in Monos mark dominiert?"
  },
  {
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    "text": "Ja genau ich denke die Politik musste ehrlich sein."
  },
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    "end": 4090.02,
    "text": "Es wird den oder es wurde den Berlinerinnen und Berlinern auch sicherlich nicht letztendlich umfassend erläutert was die Folgen von Mietendeckel und Vergesellschaftung sind."
  },
  {
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    "end": 4101.96,
    "text": "Das ist sozusagen etwas, wo die Politik aus meiner Sicht nicht ehrlich ist also zumindest die Bevorworter dieser Maßnahmen sondern es wird da sehr stark eben auf die unmittelbare Mietabsenkung fokussiert."
  },
  {
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    "end": 4108.779,
    "text": "das hört sich erst mal toll an aber die damit verbundenen Folgen für den Wohnungsmarkt werden halt dann nicht weiter diskutiert."
  },
  {
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    "end": 4119.479,
    "text": "deswegen finde ich es wichtig eben als Ökonom der eben auch die Politik berät letztendlich Ja, einfach die Trade-offs aufzuzeigen und eben die ökonomischen Implikationen offen zu legen."
  },
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    "end": 4123.059,
    "text": "Und ich finde, da gehört eine ehrliche Kommunikation der Politik dazu."
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    "text": "Was wir darüber führen, so viel was getan werden müsste um etwas getan wird vermutlich."
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  },
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    "end": 4138.04,
    "text": "Gibt es denn nicht aufgrund der demografischen Entwicklung perspektivischer Entspannung oder müssen davon ausgehen dass das Thema noch ein paar Jahre vielleicht Jahrzehnte begleitet?"
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    "text": "Das ist eine spannende Frage."
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    "end": 4148.88,
    "text": "Da bin ich vermutlich nicht der ideale Ansprechpartner, sondern letztendlich muss man sich sicherlich Bevölkerungsprojektionen anschauen."
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    "text": "da wird es wahrscheinlich insbesondere schwierig letztendlichen was sind denn die erwarteten Wanderungströmen?"
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    "end": 4162.08,
    "text": "Also hält letztendliche dieser Zustrom in Metropolregionen, hält ihr auch in Zukunft an."
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    "end": 4165.14,
    "text": "also können wir letztendlingt die Vergangenheit in die Zukunft extrapolieren."
  },
  {
    "start": 4165.979,
    "end": 4177.76,
    "text": "Wenn das so sein sollte, dann wäre es sozusagen noch mal wichtiger eben um da Druck aus dem Markt zu nehmen die Neubau-Tätigkeit jetzt Nachverdichtung dort anzukurbeln und nicht zu unterdrücken."
  },
  {
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    "text": "Aber das ist natürlich auch... Die Zukunft ist unsicher!"
  },
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    "end": 4193.059,
    "text": "Kein Mensch wird das genauer vorhersagen können, die letztendlich auch demografische Faktoren aber halt auch Präferenzen der Menschen eben schließlich vor Zuzug in Alumazonsräume sich ändern oder nicht."
  },
  {
    "start": 4193.12,
    "end": 4197.1,
    "text": "Es hat zum Beispiel vielleicht kann man kann man die Diskussion passen, das ist da sehr gut."
  },
  {
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    "end": 4222.58,
    "text": "Es hat zum Beispiel während der Corona-Pandemie ja eine große Spekulation gegeben, unmittelbar sozusagen auch in der Anfangsphase schon der Pandemie ob die Corona-pandemie, die Beschränkungen, die wir dort gesehen haben, ob das möglicherweise zu einer Revitalisierung des ländlichen Raumes führt, dass sozusagen die Leute eben mehr Platz, möglicherweise mehr Wert schätzen."
  },
  {
    "start": 4223.62,
    "end": 4231.32,
    "text": "Während der Beschränkungen der Pandemie konnte man viele Annehmlichkeiten in der Stadt gar nicht so nutzen, Kulturangebote andere Angebote."
  },
  {
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    "end": 4236.3,
    "text": "Letztendlich hat es da natürlich jetzt in den vergangenen Jahren auch sehr viel Forschung gegeben die sich das angeschaut haben."
  },
  {
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    "end": 4250.66,
    "text": "wir haben schon damals während der Pandemie eine Umfrage durchgeführt unter rund achtzehntausend Personen in Deutschland wo wir sie ganz konkret gefragt haben wie letztendlich die Pandemie ihre Zukunftspläne beeinflusst."
  },
  {
    "start": 4251.36,
    "end": 4255.24,
    "text": "Die Evidenz, die wir aus diesen Umfragen gewonnen haben hat sich letztendlich auch bestätigt."
  },
  {
    "start": 4255.32,
    "end": 4263.0,
    "text": "Also die Corona-Pandemie an sich hat jetzt eben nicht dazu geführt dass der ländliche Raum in großen Stilen wieder sozusagen profitiert hat."
  },
  {
    "start": 4264.18,
    "end": 4271.86,
    "text": "Wenn überhaupt hätte man etwas gesehen was letztendlichen ist so ein bisschen sondern die Subobernisierung die ja auch schon existierender Trend war das war eigentlich ganz neu."
  },
  {
    "start": 4272.62,
    "end": 4275.34,
    "text": "Dass das wieder etwas zugenommen hat potenziell ne?"
  },
  {
    "start": 4275.42,
    "end": 4285.5,
    "text": "Dass die Leute eben mehr so an die Stadtrenner ziehen Homeoffice, wissen wir alle hat dann Bedeutung gewonnen und das beeinflusst natürlich möglicherweise auch Wohnortpräferenzen."
  },
  {
    "start": 4285.66,
    "end": 4293.2,
    "text": "Wenn ich nicht mehr fünf Tage die Woche ins Büro fahre so möglicherweise nur noch zwei oder drei nehme ich etwas größere Distanzen in Kauf."
  },
  {
    "start": 4294.74,
    "end": 4311.98,
    "text": "aber wie gesagt die mir bekannte empirische Evidenz dazu ist eben dass die Pandemie schon so etwas wie ein wirklich sehr einschneidendes Event war letztendlich dass die eben nicht dazu geführt hat, das der ländliche Raum jetzt plötzlich wieder sehr beliebt wird."
  },
  {
    "start": 4312.34,
    "end": 4330.16,
    "text": "Das ist vielleicht, wenn man so über die Zukunft nachdenkt und wie sich möglicherweise Präferenzen auch längerfristig ändern, es ist vielleicht auch mal ganz aufschlussreich, sich anzuschauen, wieso Erfahrungen und Erlebnisse während der Pandemie eben die Präference der Menschen beeinflusst haben?"
  },
  {
    "start": 4330.2,
    "end": 4340.02,
    "text": "Und ich würde sagen ja da hat es vielleicht dann ein bisschen eine Neugewichtung gegeben, dem eigenen Garten, ein bisschen mehr Platz für den Homeoffice."
  },
  {
    "start": 4340.059,
    "end": 4351.84,
    "text": "Solche Dinge sozusagen mehr Gewichts geordnet haben aber wie ich dargelegt habe jetzt eben nicht grundsätzlich dazu geführt dass der urbane Raum plötzlich unattraktiv geworden ist."
  },
  {
    "start": 4352.059,
    "end": 4360.02,
    "text": "insofern wäre meine Erwartung wenn ich das jetzt mal sozusagen am fortschreibe dass sich da die Präferenzen der Menschen jetzt nicht grundlegend ändern werden."
  },
  {
    "start": 4360.82,
    "end": 4370.559,
    "text": "was aber dann zum Abschluss unseres Gesprächs eigentlich folgendes heißt Wenn man in die Stadt ziehen möchte lieber nicht nach Berlin weil dort jetzt nicht gebaut wird und das Problem verschärft wird, sondern lieber nach Hamburg."
  },
  {
    "start": 4370.64,
    "end": 4380.0,
    "text": "Die haben ja, glaube ich, recht konsequent Angebotsauswahl der Betriebe in den letzten paar Jahren und haben aber das Problem nicht völlig abgeschafft, aber doch gemildert oder?"
  },
  {
    "start": 4380.58,
    "end": 4397.46,
    "text": "Letztendlich – ich denke die Einschätzung ist einfach man sieht wenn man sich die Top-Siebenstädte in Deutschland anschaut, die haben in den letzen Jahren oder vielleicht auch in den lasten zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren soweit ich die Zahlen kenne, alle ein relativ starkes Wachstum hingelegt."
  },
  {
    "start": 4397.5,
    "end": 4399.36,
    "text": "Die einen vielleicht etwas mehr, die anderen etwas weniger."
  },
  {
    "start": 4399.98,
    "end": 4402.3,
    "text": "und eben diesen generellen Trend der ist."
  },
  {
    "start": 4402.54,
    "end": 4405.4,
    "text": "soweite ich die zahlen kenne ist er ungebrochen."
  },
  {
    "start": 4405.8,
    "end": 4408.5,
    "text": "das ist sozusagen in den Ballungsräumen."
  },
  {
    "start": 4409.02,
    "end": 4417.92,
    "text": "dazu zähle ich jetzt auch attraktive Universitätsstätte nicht nur die ganz großen Städte in Deutschland sondern einfach ja es ist einfach ein Zuzug im ballungsräume gegeben hat."
  },
  {
    "start": 4419.059,
    "end": 4422.059,
    "text": "sobald mir die Zahlen wie gesagt bekannt sind ist er ist er nicht gebrochen"
  },
  {
    "start": 4422.98,
    "end": 4423.24,
    "text": "Herr Dr."
  },
  {
    "start": 4423.3,
    "end": 4426.74,
    "text": "Dolz, umso trauriger, dass die Politik mit Unsicherheit Neubau behindert."
  },
  {
    "start": 4426.78,
    "end": 4427.96,
    "text": "Schauen wir mal wie es weitergeht."
  },
  {
    "start": 4428.52,
    "end": 4434.04,
    "text": "Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit und für Ihre Einblicke in den Wirkung politischer Intervention."
  },
  {
    "start": 4434.6,
    "end": 4436.38,
    "text": "wenig überraschend nicht positiv!"
  },
  {
    "start": 4437.24,
    "end": 4438.4,
    "text": "Ich danke Ihnen für das Gespräch."
  },
  {
    "start": 4444.28,
    "end": 4445.58,
    "text": "Sobald mein Gespräch wird."
  },
  {
    "start": 4445.72,
    "end": 4445.78,
    "text": "Dr."
  },
  {
    "start": 4445.82,
    "end": 4454.5,
    "text": "Matthias Dolz also Wohnungspolitik hat zwei verschiedene Zielgruppen zum einen diejenigen gerne Wohnung haben sondern diejenigen der eine Wohnung suchen."
  },
  {
    "start": 4455.42,
    "end": 4466.52,
    "text": "Eine Politik die sich nur auf die erste Gruppe fokussiert und der zweiten Gruppe den Zugang zum Markt erschwert, verschärft ihr Mammel, verschäft die Unzufriedenheit und erhöht den Druck auf die Mieten."
  },
  {
    "start": 4467.34,
    "end": 4468.84,
    "text": "Das ist eine Interventionsspirale."
  },
  {
    "start": 4470.02,
    "end": 4473.84,
    "text": "Wohin das Ganze führen soll steht ganz offen im Wahlprogramm der Belieder Linken."
  },
  {
    "start": 4474.38,
    "end": 4485.7,
    "text": "Diese sagen wir werden ein Privatisierungstopfer hängen um die Bereiche des täglichen Lebens Stück für Stück in die öffentliche Hand zurückholen durch Rekommunalisierung und Vergesellschaftung."
  },
  {
    "start": 4486.2,
    "end": 4490.52,
    "text": "Es geht also nicht nur ums Wohnen, es geht um viele Teil der Gesellschaft."
  },
  {
    "start": 4490.9,
    "end": 4495.2,
    "text": "Und das Ganze ist getrieben von einem Gesellschaftsbild, welches die Partei so charakterisiert."
  },
  {
    "start": 4495.62,
    "end": 4502.58,
    "text": "Wir geben uns nicht mit den bestehenden Ungerechtigkeiten zufrieden vertreten für eine grundlegend andere demokratische"
  },
  {
    "start": 4503.059,
    "end": 4503.18,
    "text": "und"
  },
  {
    "start": 4503.52,
    "end": 4505.16,
    "text": "sozialistische Gesellschaft ein."
  },
  {
    "start": 4506.32,
    "end": 4511.059,
    "text": "Es geht um die sozialistischen Stadt – es geht nicht um günstige Medien!"
  },
  {
    "start": 4512.32,
    "end": 4515.2,
    "text": "Keine Wunder, dass die nächsten Eingriffes schon diskutiert werden…."
  },
  {
    "start": 4515.9,
    "end": 4519.94,
    "text": "Die Berliner Linke will laut Zeit unter anderem eine höhere Grundsteuer für große Wohnungen."
  },
  {
    "start": 4520.94,
    "end": 4533.48,
    "text": "Bereits früher gab es Konzepte über ein züglich einer sogenannten Wohnflächensteuer, um Haushalte mit großem Pro-Kopfverbrauch quasi zu Zwingen umzuziehen oder entsprechende Sonderabgaben zu zahlen."
  },
  {
    "start": 4534.1,
    "end": 4541.36,
    "text": "Die Linke ist darauf und dran den Weg in demokratische Sozialismus in Berlin gemeinsam mit SPD und Grünen zu beschreiten."
  },
  {
    "start": 4542.42,
    "end": 4548.8,
    "text": "Und man kann nur nüchtern festhalten auch Hugo Chavez kann man aus den Achtundneunzig durch eine Wahl in Venezuela an die Macht."
  },
  {
    "start": 4549.88,
    "end": 4552.08,
    "text": "Anders als in der Ziele hat Berlin kein Öl!"
  },
  {
    "start": 4552.94,
    "end": 4561.54,
    "text": "Berlin hat den Länderfinanzausgleich, aus dem es zwanzig-fünfundzwanzig mit rund vier Komma zwei Milliarden Euro schon heute mehr erhält als jedes andere Land."
  },
  {
    "start": 4562.62,
    "end": 4577.02,
    "text": "Das Experiment – das sozialistische Experiment im Berlin – dürfte dennoch schneller an seiner finanziellen Grenzen stoßen als das Experiment im Venezuela einfach deshalb weil Öl schon mehr einbringt als der Länderfinanzausgleich."
  },
  {
    "start": 4579.28,
    "end": 4582.98,
    "text": "Es haben wir viel über Wohnungsnot gesprochen, gebe es denn ein Alternative?"
  },
  {
    "start": 4583.66,
    "end": 4584.1,
    "text": "Ich denke ja!"
  },
  {
    "start": 4585.58,
    "end": 4586.3,
    "text": "Was müssten wir tun?"
  },
  {
    "start": 4586.76,
    "end": 4592.14,
    "text": "Erstens – Wir müssen aufhören immer neue Eingriffe in das Eigentum vorzunehmen."
  },
  {
    "start": 4592.22,
    "end": 4598.02,
    "text": "im Gegenteil Wer zu sich eine Wohnung will braucht Menschen unternehmen die für Jahrzehnte Kapital binden."
  },
  {
    "start": 4598.94,
    "end": 4603.28,
    "text": "Den muss man deshalb nicht ihnen Wunsch erfüllen aber man muss ihn einen verlässlichen Rahmen bieten."
  },
  {
    "start": 4604.02,
    "end": 4612.62,
    "text": "Zweitens – wir müssen bauen erleichtern Bauland ausweisen, Nachverdichtungszulassen, Verfahren verkürzen, Standards prüfen und senken."
  },
  {
    "start": 4613.48,
    "end": 4616.5,
    "text": "Und wer müsste die Preisregelierung am besten aufheben?"
  },
  {
    "start": 4616.92,
    "end": 4618.139,
    "text": "Wer müsste den Markt freigeben?"
  },
  {
    "start": 4618.52,
    "end": 4629.32,
    "text": "und statt Mobilien zu fördern sollten wir betroffenen Mietern entsprechende finanzielle Unterstützung bieten – am Besten über höhere Einkommen um wenige Steuern und Sozialabgaben."
  },
  {
    "start": 4630.08,
    "end": 4638.98,
    "text": "Das Ganze wäre besser als quasi Energieskanne, wohnungsspieliger zu machen damit dann der vermischen öffestizierte Chirurg davon profitiert."
  },
  {
    "start": 4639.98,
    "end": 4644.12,
    "text": "Das Ganze ist nicht sonderlich überraschend aber es wird oft vergessen."
  },
  {
    "start": 4644.82,
    "end": 4648.1,
    "text": "Berlin, das haben wir gesehen würde den umerkehrten Weg gehen."
  },
  {
    "start": 4648.96,
    "end": 4659.82,
    "text": "Der Wohnungsmarkt der Hauptstadt ist schon heute schwer beschädigt und löwet Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte brauchen um sich zu erholen selbst dann wenn die Koalition wieder erwarten"
  },
  {
    "start": 4660.42,
    "end": 4660.66,
    "text": "nicht"
  },
  {
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    "end": 4662.04,
    "text": "zustande kommen sollte."
  },
  {
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    "end": 4667.7,
    "text": "Den Schaden haben die Mieter, aber vor allem jene, die noch eine Wohnung suchen."
  },
  {
    "start": 4668.639,
    "end": 4670.94,
    "text": "Der Mangel an Wohnungen wird sich weiter verschärft."
  },
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    "start": 4673.78,
    "end": 4679.46,
    "text": "Soweit liebe Höhren und Höhre meine Gedanken zum Thema Wohnungsmarkenregulierung in Berlin, aber darüber hinaus."
  },
  {
    "start": 4680.139,
    "end": 4682.92,
    "text": "Ich hoffe sie fand es genauso spannend und interessant wie ich."
  },
  {
    "start": 4683.6,
    "end": 4695.12,
    "text": "Ich freue mich für immer auf ihre Fragen, ihre Rätik ihrer Anregungen und natürlich auch im Wiederhören am kommenden Mittwoch zur neuen Art von BTL Refresh und am kommenden Sonntag sein neuer Ausgabe von BTO."
  },
  {
    "start": 4695.92,
    "end": 4697.86,
    "text": "Bis dahin, Virginia des Gute!"
  },
  {
    "start": 4698.54,
    "end": 4709.04,
    "text": "Ihr Daniel Stelter."
  }
]