[
  {
    "start": 1.0,
    "text": "Sprecher 1\nWas wird der Welt morgen fehlen, wenn es uns nicht mehr gäbe? Das ist eine brutal harte Frage, aber ich finde, die lohnt sich immer wieder, sich zu stellen. Weil wenn man die nicht klar beantworten kann, dann ist man vielleicht aktuell nicht mehr relevant. Aber wenn man sie klar beantworten kann, dann hat man irgendwo ein Asset und darauf kann man dann auch wirklich sehr erfolgreich warten.",
    "end": 23.0
  },
  {
    "start": 23.0,
    "text": "Sprecher 1\nInside Packaging Ein Podcast von Thomas Schmidt.",
    "end": 33.0
  },
  {
    "start": 33.0,
    "text": "Sprecher 2\nWillkommen bei Inside Packaging, dem Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider aus der Verpackungsindustrie. Mein Name ist Thomas Schmidt und heute bin ich zu Gast am Kaiserstuhl bei Matthias Vollherbst von Vollherbstin Endingen. Wir wollen heute über die Frage sprechen, was es wirklich bedeutet, sich als Unternehmen konsequent im Premiumsegment zu positionieren und warum Premium weit mehr ist als ein hochwertiges Produkt oder ein gehobenes Marktsegment.",
    "end": 56.0
  },
  {
    "start": 57.0,
    "text": "Sprecher 2\nEs geht um unternehmerische Entscheidungen, um Klarheit und um die Bereitschaft, bewusst auch auf Geschäft zu verzichten. Wir sprechen darüber, wie eine solche Positionierung entsteht, welche Konsequenzen sie im Alltag mit sich bringt und wie es gelingt, diesem Anspruch auch dann treu zu bleiben, wenn der Druck von außen zunimmt. Außerdem interessiert mich, welche Rolle Unternehmenskultur, persönliche Haltung und Transparenz auf diesem Weg spielen und was man aus Rückschlägen und schwierigen Phasen lernen kann.",
    "end": 83.0
  },
  {
    "start": 83.0,
    "text": "Sprecher 2\nIch freue mich sehr auf dieses Gespräch und sage Herzlich willkommen bei Inside Packaging. Vielen Dank, dass ich heute bei Ihnen zu Gast sein darf und Sie auch noch Kaiserstühler Wetter für mich bestellt haben. Und zum Einstieg Herr Vorlebst, würde ich Sie bitten, sich den Hörerinnen und Hörern kurz vorzustellen und natürlich gerne auch etwas über Ihr Unternehmen zu erzählen.",
    "end": 101.0
  },
  {
    "start": 101.0,
    "text": "Sprecher 1\nSehr, sehr gerne. Vielen Dank. Danke, dass ich dabei sein darf. Ja, mein Name ist Matthias Vollherbst. Ich führe herbst in vierter Generation durch dieses Unternehmen in den letzten 13 Jahren sukzessive von meinem Vater übernehmen. Also ein absoluter Traditionsbetrieb. Unser Unternehmen wurde vor über 100 Jahren von meinem Urgroßvater gegründet. Damals hat man ganz klassisch mit einer Druckmaschine angefangen. Aus der Buchbinderei, also auch aus einem sehr, sehr stark handwerklichen Veredeln den Job.",
    "end": 132.0
  },
  {
    "start": 132.0,
    "text": "Sprecher 1\nDamals ist letzten Endes die Druckerei entstanden, in einer Weinbauregion und mehr als 100 Jahre später und vier Generationen später ist es mehr oder weniger immer noch die Kombination aus Wein und Handwerk und Papier Veredelung, die das Unternehmen ausmacht. Genau. Wir sind mittlerweile relativ international aufgestellt, exportieren 50 % der Zeit ins Ausland, in Märkte wie Schweiz, Spanien, Frankreich, aber auch Südafrika, Nigeria.",
    "end": 166.0
  },
  {
    "start": 166.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd freue mich, dass mal in das eine oder andere Thema ein bisschen tiefer einsteigen.",
    "end": 170.0
  },
  {
    "start": 170.0,
    "text": "Sprecher 2\nJa, vielen Dank Herr Vollobst. Die hohe Exportquote könnte vielleicht auch was mit der Positionierung zu tun haben. Da kommen wir vielleicht später noch drauf. Ich will noch mal ganz kurz bei dem Punkt der Vorstellung bleiben. Sie haben im Vorgespräch nur ansatzweise drüber gesprochen, aber sagen Sie gerne auch noch was zu sich als Person? Übers Unternehmen haben wir ein bisschen was erfahren, aber erzählen Sie noch ein bisschen was über sich, Ihre Reise ins Unternehmertum.",
    "end": 191.0
  },
  {
    "start": 191.0,
    "text": "Sprecher 2\nSie müssen uns keine Geheimnisse erzählen, die hier nicht her gehören. Aber ich würde mich freuen, wenn die Hörerinnen und Hörer die Chance haben, auch noch den Menschen Matthias von Apels ein bisschen besser kennenzulernen.",
    "end": 199.0
  },
  {
    "start": 199.0,
    "text": "Sprecher 1\nGerne, ja. Also ich glaube, ich bin ein nicht ganz typischer Druckunternehmer. Ich würde nicht sagen, dass jetzt schwarze Tinte durch meine Adern fließt. Hat meine Ferien zwar sehr, sehr häufig job und arbeitend verbracht, aber im Grunde nie im elterlichen Unternehmen, sondern ich habe mir schon immer wahnsinnig gern andere Dinge angeschaut. Und so bin ich dann auch nach dem Uniabschluss noch zu einer Beratungsfirma in Frankfurt als Trainee zu meinem Berufseinstieg eingestiegen und hab dort anderthalb Jahre lang mir anschauen dürfen, wie vor allem große Konzerne arbeiten, wie sie ihre Organisation strukturieren, wie sie ihre Menschen motivieren.",
    "end": 246.0
  },
  {
    "start": 246.0,
    "text": "Sprecher 1\nDas war eine sehr, sehr spannende Zeit und bin dann aber mit 27 doch etwas früher, als ich eigentlich dachte, ins elterliche Unternehmen eingestiegen. Waren ziemlich ziemlich kaltes Wasser, in das ich da eintauchen durfte und musste. Und ja, hätte mir also ein bisschen mehr Vorlauf und Anlaufzeit gewünscht. Bin dann so ein bisschen so ein Self Made Unternehmer geworden, glaube ich.",
    "end": 273.0
  },
  {
    "start": 273.0,
    "text": "Sprecher 1\nWas glaube ich auch ganz gut ist. Natürlich mit ganz vielen Einflüssen von meinem Vater und von dem, was eben damals schon Unternehmenskultur war. Aber mein Weg hätte eigentlich noch im Laufe der Beratungstätigkeit oder vielleicht auch zwischen Beratung und Vollherbst eher ins Ausland geführt. Mich hat damals New York sehr gereizt. Mittlerweile bin ich ein großer Südafrikafan. Also ich hätte wahnsinnig gerne auch mal eine Weile im Ausland verbracht, bevor mich dann so der Weg zurück an den Kaiserstuhl führt.",
    "end": 303.0
  },
  {
    "start": 303.0,
    "text": "Sprecher 2\nVielen Dank, Herr. Vorliebe für Weiß, was noch kommt. Sie sind ja auch noch nicht ganz so alt. Von dem hier haben Sie ja noch reichlich Zeit. Vielleicht diesen Wunsch irgendwann dann auch konkret in die Tat umzusetzen. Herr Vordere, Sie wollen versuchen, ins Thema einzusteigen, wenn man Ihre Website besucht. Das kann ich übrigens nur jedem Hörer dieses Podcasts empfehlen, da mal reinzuschauen.",
    "end": 322.0
  },
  {
    "start": 322.0,
    "text": "Sprecher 2\nWenn man ihre öffentliche Kommunikation sich anschaut, was sie machen, wie sie auftreten, wird deutlich. Sie sind jetzt und das meine ich positiv, kein 0815 Etiketten Drucker, sondern Sie haben sich sehr bewusst auf ein sehr hochwertiges Segment spezialisiert. Sehr hoch veredelte Etiketten. Wann wurde Ihnen persönlich klar, dass der Weg so eine konsequente Premiumstrategie sein soll? Oder war das schon seit jeher das Thema hier im Haus?",
    "end": 348.0
  },
  {
    "start": 348.0,
    "text": "Sprecher 1\nSeit jeher? Als ich hier meinen Fuß zum Ersten Mal rein gesetzt hatte und mir Gedanken gemacht habe, was die Ausrichtung von Unternehmen ist, war mir klar Das muss in die Richtung Premium gehen, das muss in die Richtung Wertigkeit gehen. Es war damals wie heute so, dass wir verschiedene Kunden Segmente bedienen. Diejenigen, die man eindeutig als Premium bezeichnen würde und aber auch gleichzeitig diejenigen, wo jetzt vielleicht ein Discountprojekt oder ein Discountprodukt damit ausgestattet wird.",
    "end": 385.0
  },
  {
    "start": 385.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd für mich war völlig klar Standort am Kaiserstuhl in Süddeutschland mit dieser Produktqualität, die ich ja damals schon gesehen habe, mit diesem wahnsinnig hohen Anspruch an die eigene Qualität, die oftmals höher war als das, was der Kunde eigentlich von uns erwartet hat, war für mich klar Das ist ein absolutes Asset und das muss in die Richtung gehen.",
    "end": 406.0
  },
  {
    "start": 406.0,
    "text": "Sprecher 2\nUnd haben nur Sie das zu diesem Zeitpunkt so gesehen oder hatten Sie den Eindruck, dass die Gesamtorganisation diese Wahrnehmung von sich selbst auch schon hatte?",
    "end": 413.0
  },
  {
    "start": 413.0,
    "text": "Sprecher 1\nMein Vater hatte da unglaublich gute Vorarbeit geleistet. Wir hatten damals immer gerne mal anhand von unserem Qualitätssystem. Wir hatten damals ein Qualitätssystem, das basierte nicht auf Prozessen, das basierte auf einer Denkweise. Jeder hat Qualität in die nächste Abteilung weitergegeben. Das fand ich großartig. Es war immer ein bisschen schwierig, das Ganze so zertifizieren zu lassen, dass die großen Kunden das auch akzeptiert haben.",
    "end": 438.0
  },
  {
    "start": 438.0,
    "text": "Sprecher 1\nDa haben wir uns dann immer viel Mühe geben müssen, es aufs Papier zu bringen. Mittlerweile haben natürlich die Prozesse nachgezogen, aber das fand ich damals eine großartige Qualitätskultur, die ich hier vorgefunden habe. Und die war, die hat sich durchs ganze Unternehmen durchgezogen und insofern hatte ich da für diese Strategie großen, großen Rückenwind. Gleichzeitig, ich glaube, da war die große Schwachstelle, wurde diese Premiumphilosophie halt nicht von vorne bis hinten durchgezogen.",
    "end": 465.0
  },
  {
    "start": 465.0,
    "text": "Sprecher 2\nAlso es mangelt an der notwendigen Konsequenz in manchen Bereichen.",
    "end": 468.0
  },
  {
    "start": 468.0,
    "text": "Sprecher 1\nIn manchen Bereichen.",
    "end": 470.0
  },
  {
    "start": 470.0,
    "text": "Sprecher 2\nWir kommen da vielleicht gleich noch über Umwege noch mal drauf, weil wenn man sich so klar positioniert, bedeutet es ja auch, dass man viel öfter nein wie ja sagen muss. Weil man muss auf ganz viele Dinge vielleicht auch verzichten. Sei es vielleicht also ein Kunde kommt und sagt hier, ich habe da etwas und man stellt fest, es passt nicht zur eigenen Positionierung.",
    "end": 491.0
  },
  {
    "start": 491.0,
    "text": "Sprecher 2\nOder man wird zu einem Tender eingeladen und man stellt fest, das sind nicht wir. Wie viele solcher Situationen hatten Sie denn, wo Sie selber sich auch erinnern können, dass es besonders schwer war, Nein zu sagen? Weil ich glaube, klar, wenn die Hütte voll ist, möchte ich mal sagen, fällt es leichter, wenn man vielleicht mit schwieriger Marktlage zu kämpfen hat, Fällt es vielleicht dann auch noch mal schwerer?",
    "end": 511.0
  },
  {
    "start": 511.0,
    "text": "Sprecher 2\nGibt es konkrete Momente, an die Sie sich erinnern können, wo Sie sagen Ja, das war schon hart, dann auch durchzuziehen mit dieser Strategie und bewusst Nein zu sagen.",
    "end": 520.0
  },
  {
    "start": 520.0,
    "text": "Sprecher 1\nZu 0.1 Es ist eine Reise. Das ist ein Weg, auf dem man sich begibt mit dieser Premiumpositionierung, dem man sich auch annähern muss. Also ich habe am Anfang meiner, die dieses Weg sicherlich noch öfter ja gesagt, als ich es heute tue, in diesen Entscheidungen und es gab unzählige dieser dieser Gabelungen und der ein Ja oder Nein wehgetan hat, auch völlig unterschiedlich gelagert.",
    "end": 553.0
  },
  {
    "start": 553.0,
    "text": "Sprecher 1\nIch erinnere mich an einen großen Auftrag, den wir damals schweren Herzens Was heißt abgesagt? Wir haben schon mit geboten, aber wir haben irgendwann gesagt Jetzt ist Schluss, jetzt ist die Schwelle erreicht zu der was dann einfach auch nicht mehr wollen. Und das war es waren riesen Biester. Da ging es um 8 Millionen Produktausstattung, also sprich 16 Millionen Etiketten, 8 Millionen Vorder mit dem Rücken Etiketten.",
    "end": 576.0
  },
  {
    "start": 576.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd wir haben damals dann gesagt Nee, wir machen ja nicht mehr mit. Hier ist unsere Strategie dann nicht mehr, nicht mehr gefragt oder unser unser unser USP nicht mehr gefragt. Und es tut natürlich saumäßig weh. Du hast Vertriebsziele, Du musst ja auch deine Mitarbeiter an zielen und du nimmst sozusagen jetzt auch Mitarbeiter. Ein stückweit vielleicht 1.300.000 € Umsatz weg und du weißt genau, musst du irgendwo anders wieder reinholen.",
    "end": 602.0
  },
  {
    "start": 602.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd das sind natürlich ganz, ganz klassische Situationen, wo dann die Druckerherzen in so einem Unternehmen wirklich bluten. Und gleichzeitig sind es aber auch andere Situationen, wenn dann Vertriebler kommen, die ja also wirklich Schwerstarbeit zu leisten haben, irgendwelche Anfragen beizubringen und wenn dann eine große als Ausschreibung auf dem Tisch liegt plötzlich, wo es eben auch wieder um Millionen von Etiketten geht und die Geschäftsführung sagt dann Nein, wir bieten das nicht an, weil es nicht Premium genug ist, weil wir nicht glauben, dass die Preisbereitschaft da ist.",
    "end": 637.0
  },
  {
    "start": 637.0,
    "text": "Sprecher 1\nVom Kunden für eben diese Philosophie, die Qualität, aber ja auch die Beratung, die drumherum stattfindet, dass sie nicht gefragt ist. Tja, dann musste ich ja mal als so ein Vertriebler dann auch diesen Weg mitzugehen. Das sind ganz, ganz schwierige Situationen.",
    "end": 653.0
  },
  {
    "start": 653.0,
    "text": "Sprecher 2\nEr Fall Motiv immer so ein Vertriebler, der ja auch ein stückweit Anstrengungen sozusagen erbracht hat, um überhaupt vielleicht bei dem Tender berücksichtigt zu werden. Und dann bringt er das mit und dann sagt der Chef Nee, das ist nicht unsere Stoßrichtung. Das deutet aber ein bisschen auch auf das hin, was Sie vorher gesagt haben. Sie haben im Unternehmen eine große Qualitätskulturen, Qualitätsbewusstsein vorgefunden, aber vielleicht noch nicht konsequent in allen Bereichen durchgezogen.",
    "end": 676.0
  },
  {
    "start": 676.0,
    "text": "Sprecher 2\nJetzt bleiben wir an dem Punkt Premium führen ja viele Munde. Also ich habe jetzt noch keinen Hersteller gefunden, der gesagt hat, er sei nicht Premium oder mache auch besondere Dinge. Aber häufig ist damit vielleicht ein eigenes Segment oder ein sehr hochwertiges Produkt gemeint. Aber Sie denken das ja sehr konsequent. Dazu passt auch die Aussage von vorher. Was bedeutet denn für Sie Premium?",
    "end": 701.0
  },
  {
    "start": 701.0,
    "text": "Sprecher 2\nKönnen Sie das mal versuchen zu definieren? Weil es ist ja mehr wie ein hochwertig veredelt das Produkt ganz offensichtlich bei Ihnen?",
    "end": 710.0
  },
  {
    "start": 711.0,
    "text": "Sprecher 1\nGenau. Also zunächst mal finde ich spannend, sich noch mal kurz über den Begriff Premium zu unterhalten. Ich bin davon irgendwie nicht so ein Riesenfan, aber das ist mein persönlicher Geschmack. Vielleicht auch. Ich finde, der Begriff Premium wurde in den letzten Jahren wahnsinnig inflationär verwendet. Mittlerweile ist ja irgendwie alles Premium, was nicht nicht so dem absolut basic STANDARD entspricht.",
    "end": 733.0
  },
  {
    "start": 733.0,
    "text": "Sprecher 1\nBei Vollherbst gibt es den Begriff der Wertigkeit. Wir nennen es Wertigkeit. Das ist das für mich zunächst mal, was ganz, ganz vieles ausdrückt und was die holistische Herangehensweise an das Thema Premium auch beschreibt. Weil Wertigkeit soll sozusagen alles sein oder wertig soll alles sein, was Menschen wahrnehmen, Kunden aber auch andere Stakeholder wahrnehmen, wenn sie mit der Marke zu tun haben.",
    "end": 764.0
  },
  {
    "start": 764.0,
    "text": "Sprecher 1\nSie haben über die Website gesprochen oder die Website angeführt. Sind heute Morgen bei uns hier reingelaufen. Wir wollten eben ganz ganz klar, dass das nicht irgendwelche. Auch hier bei allem Respekt 0815 Druckerei STANDARD VIPs sind. Jemand erfährt, wenn er reinkommt, als erstes mal hier, die sich anmelden an einem grauen Counter und dann in einem in einem Meetingraum, wo es noch nach kaltem Nikotin das sind so meine ersten Erfahrungen, auch wenn ich bei anderen Druckereien reinschauen durfte, so sondern in ganz.",
    "end": 795.0
  },
  {
    "start": 795.0,
    "text": "Sprecher 1\nSie haben einen ganz, ganz warmen Empfang erlebt. Wir hatten mal einen Kunden, der hier reinkam, von einem sehr großen bekannten französischen Weingut. Er hat gesagt, hier würde ich gern selbst arbeiten. Das fühlt sich irgendwie an wie Wine Premium Weingut da. Und das ist, das sind alles kleine Bausteine, das geht weiter bei Wie sehen unsere Toiletten aus der bei uns mal Druck Abstimmung ist, soll nicht das Gefühl haben, dass er hier zugeschmiert Toiletten vorfindet.",
    "end": 821.0
  },
  {
    "start": 821.0,
    "text": "Sprecher 1\nAber es geht natürlich auch in Druck relevante Bereiche rein. Inwiefern? Briefing auch einen Kunden für eine Druckabstimmung? Inwiefern? Wie taktisch so ein Tag durch das soll fertig sein. Das soll so sein, dass er auch das Gefühl hat, wir gehen. Wir gehen verantwortungsvoll mit seiner Zeit um. So und. Und endet natürlich bei der Frage Wie sieht so eine Lieferung aus, wenn der Kunde die Lieferung bekommt, kriegt er einfach nur einfach am Stück Palette hingeschmissen oder sieht es nach was aus?",
    "end": 848.0
  },
  {
    "start": 848.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd da steckt für mich überall ein unglaublicher Respekt vor der eigenen Leistung und vor den Bedürfnissen des Kunden dahinter.",
    "end": 856.0
  },
  {
    "start": 856.0,
    "text": "Sprecher 2\nSuper, vielen Dank! Sehr ganzheitlicher. Ich sage mal Fertigkeitseinsatz. So haben sie es gerade eben genannt und ich kann das bestätigen. Also man kommt rein. Vielleicht. Wie gesagt, es ist ein Podcast, wir haben kein Video, wäre was für die Zukunft, aber Hintergrundmusik? Man sieht irgendwie sofort dann auch das Produkt prominent. Die Meetingräume sind modern und zeitgemäß eingerichtet. Mit würde ich sagen auch wirklich lebendigen Farben ausgestattet.",
    "end": 879.0
  },
  {
    "start": 879.0,
    "text": "Sprecher 2\nAlso tatsächlich den Eindruck, den sie versuchen zu vermitteln, den würde ich als bestätigt ansehen. Das mit den Toiletten schaue ich mir vielleicht später dann noch mal an, aber vielen Dank. Jetzt ist es ja so man hat so eine Positionierung und Sie leben die sehr konsequent, zumindest jetzt als Außenstehenden mal gespiegelt. Und trotzdem kann man sich ja nicht freimachen von dem, was sozusagen vor der Haustür passiert.",
    "end": 902.0
  },
  {
    "start": 902.0,
    "text": "Sprecher 2\nWir haben wirtschaftliche Rahmenbedingungen, wir haben geschehnisse im Moment wieder Volatilität, Energiekosten, Papierpreise etc. pp. Und wenn die Zeiten herausfordernd sind, ist es ja manchmal umso anspruchsvoller, der eigenen Positionierung treu zu bleiben, Weil am Ende sage ich mal muss Brot auf den Tisch. Mal ganz flapsig gesagt Wie gelingt es Ihnen, diese eigenen Positionierung, dieses Fokus auf das Thema Wertigkeit treu zu bleiben, Auch wenn es in den 13 Jahren, die Sie jetzt auch hier bereits aktiv sind, wenn von außen der Druck einfach massiv wird, weil das hörte man zwischen den Zeilen schon raus.",
    "end": 943.0
  },
  {
    "start": 944.0,
    "text": "Sprecher 2\nEs war jetzt in den 13 Jahren auch nicht immer eine sanfte Reise, sondern da gab es auch schon mal ruckelige Phasen. Und trotzdem haben sie die Konsequenz in Ihrer Positionierung ja nicht abgelegt, sondern vielleicht sogar eher noch nachgeschärft. Wäre meine Vermutung. Wie gelingt das, auf eine Organisation das zu erklären? Ich verzichte auf etwas, ich gehe trotzdem meinen Weg.",
    "end": 963.0
  },
  {
    "start": 963.0,
    "text": "Sprecher 2\nNehmen Sie auch so ein bisschen mit rein?",
    "end": 965.0
  },
  {
    "start": 965.0,
    "text": "Sprecher 1\nAlso zunächst mal es gelingt ja nicht immer, das ist ja die ehrliche Antwort, sondern es sind verschiedene Phasen, die man durchläuft. Es sind natürlich auch klar von der Wirtschaftlichkeit oder von der von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens abhängige Phasen. Ich habe großes Glück gehabt, nach meinem Einstieg so eine.",
    "end": 988.0
  },
  {
    "start": 988.0,
    "text": "Sprecher 1\nHochphase dann miteinander erleben dürfen, wo es uns dann sehr leicht fiel, auch diese Positionierung durchzuziehen. Und dann gab es aber auch schon andere Phasen, die ich erlebt habe, wo ich dann auch wo man Fehler macht auf diesem Weg. Wie gelingt es nun, da konsequent zu bleiben? Aus meiner Sicht ist der Schlüssel, ein Stückweit als Unternehmer einfach immer aus der Organisation draußen zu bleiben und ein Stück weit immer mit der Vogelperspektive drauf zu schauen.",
    "end": 1015.0
  },
  {
    "start": 1015.0,
    "text": "Sprecher 1\nWeil ich kann keinem Vertriebler, auch keiner Vertriebsleitungen Vorwurf machen, wenn sie versuchen, ihre Ziele zu erreichen und versuchen die Maschinen zu füllen. Und Produktionsleiter auch nicht, wenn er sagt hier, die Maschinen stehen leer, er müsste jetzt unbedingt füllen. Ist mir eigentlich auch egal. Mit der Unternehmer, der im Endeffekt die Strategie in der Hand hat, sollte dieses kleine Stück außerhalb der Organisation stehen und sagen wenn was sie füllen.",
    "end": 1037.0
  },
  {
    "start": 1037.0,
    "text": "Sprecher 1\nAber richtig. Und ansonsten lassen es überstehen. Im Zweifel reduzieren wir lieber Kapazitäten und fahren hier eben eine Nummer kleiner. Aber wir ziehen unser Ding konsequent durch. Wir bleiben unserer Wertigkeit Strategie treu. Hat natürlich auch Marken und betriebswirtschaftliche Hintergedanken, aber vor allem lässt es mich als Unternehmer im Endeffekt morgens aufstehen und gibt mir das Bewusstsein Wir sind relevanter Markt.",
    "end": 1064.0
  },
  {
    "start": 1064.0,
    "text": "Sprecher 1\nOh.",
    "end": 1065.0
  },
  {
    "start": 1065.0,
    "text": "Sprecher 2\nJetzt haben Sie das schon angedeutet Kultur ist so eine Kultur der Wertigkeit. Sie haben eine hohe Qualität skultur vorgefunden. Als Sie vor 13 Jahren hier eingestiegen sind, sagten Sie vor. Welche Rolle spielt denn das Thema Unternehmenskultur bei so einer Positionierung Bzw. In Ihrem Fall dann auch Premiumpositionierung? Auch wenn Sie das Wort nicht so mögen, hatten Sie ausgeführt. Aber wie wichtig ist die Unternehmenskultur?",
    "end": 1089.0
  },
  {
    "start": 1089.0,
    "text": "Sprecher 2\nWie nehmen Sie das?",
    "end": 1090.0
  },
  {
    "start": 1090.0,
    "text": "Sprecher 1\nWar eine Zentrale, vor allem auch, wenn man nicht als Unternehmer oder als Führungskraft permanent überall eingreifen will, dann Es wirkt ja wirkt ja immer dann Kultur, wenn, sage ich mal, eine Tür zugeht und die Führungskraft den Raum verlassen hat. Und wenn hier keine konsequente Premium oder Vertikalskultur da ist, wenn die Menschen auch nicht verstehen, warum wir dann im Zweifel eben mal eine Entscheidung treffen, die zum Auftragsverlust führt, dann haben wir ein Akzeptanzproblem.",
    "end": 1122.0
  },
  {
    "start": 1122.0,
    "text": "Sprecher 1\nDann denkt die Organisation eben einfach auch nicht mit und dann kriegen wir im Endeffekt auch diesen Premiumgedanken nicht. In der Organisation skaliert.",
    "end": 1131.0
  },
  {
    "start": 1131.0,
    "text": "Sprecher 2\nWir verankern sie dieses Thema, weil das ist ja Kulturarbeit ist nach meiner Beobachtung ja letztendlich nie fertig, sondern es kommen neue Mitarbeiter dazu. Die müssen das wieder verinnerlichen. Manche Leute gehen dann vielleicht in den Ruhestand oder scheiden aus. Es ist ja immer auch Bewegung in der Organisation im besten Sinne. Man organisiert vielleicht was um, schneidet Abteilungen anders zusammen etc. pp.",
    "end": 1153.0
  },
  {
    "start": 1153.0,
    "text": "Sprecher 2\nWas tun Sie, um diese Kultur, dieses Verständnis permanent in der Organisation zu verankern und vielleicht sogar noch tiefer zu verwurzeln? Haben Sie da konkrete Maßnahmen oder sagen Sie, es entsteht mehr oder weniger im Gehen, sozusagen?",
    "end": 1169.0
  },
  {
    "start": 1169.0,
    "text": "Sprecher 1\nJa, ich würde Ihnen jetzt wahnsinnig gerne sagen, dass wir da irgendwie ein super schlaues Programm haben, wo gerade auch neue Mitarbeiter antworten und irgendwie so ein Voll Herbst Qualitätsmaßstab haben, an dem sich jeder orientieren kann, haben wir immer wieder diskutiert. Die Realität ist, das schon ein stückweit die Organisation immer wieder lernen muss. Und das ist auch wieder ein harter Weg, weil da werden Fehler gemacht.",
    "end": 1193.0
  },
  {
    "start": 1193.0,
    "text": "Sprecher 1\nEhrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob es da nur so eine wahnsinnig großen und und und guten Workaround gibt. Bei allen Möglichkeiten zu schulen und wie gesagt, diese Standards aufzubauen. Menschen kommen herein, oftmals aus anderen Branchen, oftmals technisch hervorragend geschult und haben aber das Qualitätsniveau noch nicht verstanden. Da geht es darum, Fehler zu machen und für uns geht es darum, dann eine gute Fehlerkultur zu haben, die Leute nicht zu rasieren oder sie irgendwie an Pranger zu stellen, sondern zu sagen Schau, falsche Entscheidung getroffen ist kein Problem.",
    "end": 1226.0
  },
  {
    "start": 1226.0,
    "text": "Sprecher 1\nTreff sie bitte weiterhin, weil es meine Führungsphilosophie, dass ich sage ich möchte nicht jede Entscheidung treffen. Ich möchte Entscheidungen delegieren, auch wenn sie entscheidend sind, mitunter. Und dann meinen Führungskräften erlauben, Fehler zu machen. Langfristig dabei einfach dieses dieses Ziel nie, nie, nie aus den Augen zu lassen.",
    "end": 1244.0
  },
  {
    "start": 1244.0,
    "text": "Sprecher 2\nDa noch mal ein Stück tiefer nachgefragt, wenn es diesen Workaround nicht gibt. Es gibt jetzt nicht dieses Handbuch voll Herbst Qualitätsbewusstsein. Da kann man nachschlagen, wie alles zu sein hat. Dann lebt das ja auch davon, dass man dann an der Unternehmensspitze jemanden hat, der das sehr glaubwürdig verkörpert, immer wieder auch kommuniziert, rüberbringt durch sein Handeln, durch seine Entscheidungen.",
    "end": 1268.0
  },
  {
    "start": 1268.0,
    "text": "Sprecher 2\nDas wiederum macht aber natürlich, es ist doch nach meiner Beobachtung sogar eher noch schwerer, leicht außerhalb vom Unternehmen zu stehen, weil man ja selber ein sehr kultur prägender Faktor dran ist. Wie lösen Sie diesen in Anführungsstrichen Widerspruch auf oder wie versuchen Sie den aufzulösen?",
    "end": 1284.0
  },
  {
    "start": 1284.0,
    "text": "Sprecher 1\nNatürlich indem schon Führungskräfte auch da sind, die in der Organisation sind, die im System arbeiten, die diese Philosophie verstanden haben. Oder es hat mitunter ganz, ganz langjährige Mitarbeiter, auch ganz, ganz langjährige Führungskräfte, die auch mit meinem Vater schon zusammengearbeitet haben, die wirklich diese Philosophie verstanden und verinnerlicht haben. Und die helfen mir natürlich auch in Zeiten, wo ich nicht da bin oder wo ich bewusst auch die Distanz wahren.",
    "end": 1313.0
  },
  {
    "start": 1313.0,
    "text": "Sprecher 1\nGerade zum Unternehmen helfen mir natürlich, diese Philosophie durchzuziehen.",
    "end": 1318.0
  },
  {
    "start": 1318.0,
    "text": "Sprecher 2\nJetzt haben Sie selber mehrfach schon den Begriff der Reise geprägt und man ist ja, ich habe es auch vorher gesagt, nie fertig auf so einer Reise. Und Sie gehen ja auch sehr offen damit um, das manchmal es auch Dinge gab, die vielleicht anders gelaufen sind, als man sich das erhofft hatte. Es soll in dem Podcast ja auch immer um ganz transparente und ehrliche Einblicke gehen.",
    "end": 1338.0
  },
  {
    "start": 1338.0,
    "text": "Sprecher 2\nDeswegen die Frage Fehlentscheidungen, Rückschläge, Momente des Zweifelns gab es auch solche besonders prägenden negativen Erfahrungen? Wobei ich mag das nicht als negative Erfahrung, weil der Mensch lernt ja nur durch Fehler und das lernen wir nie. Aber gab es solche Fehler? Rückschläge, wo Sie sagen und das hat uns eigentlich sogar eher bestärkt, auf diesem Weg konsequent weiterzugehen?",
    "end": 1362.0
  },
  {
    "start": 1362.0,
    "text": "Sprecher 1\nJa, also ich kann da mal auf den technischen Punkt eingehen. Wir haben uns eine ganz besondere Maschinen Konfiguration überlegt, wo wir sagen wir vermeiden wollten, eine große Investitionen zu tätigen. In nennen wir es mal Premium Anlage, die dann auch wirklich darauf ausgerichtet ist, diese diesen dieses Qualitätsziel auch mit hoher Schlagkraft zu erreichen. Haben uns dann Workaround überlegt, den ich unglaublich spannend fand mit einem etwas anderen Maschinentyp, den man ein bisschen umbauen musste und haben da viel, viel Geld dafür ausgegeben und im Endeffekt dieses Ziel dann nicht erreicht.",
    "end": 1403.0
  },
  {
    "start": 1403.0,
    "text": "Sprecher 1\nWas lernt man draus? Also da kann man sind so, sind so Entscheidungen, wo man sich dann die Frage stellen kann baue ich sie ab, baue ich sie um? Hadere ich jetzt mit so einem Weg? Und letzten Endes hat es mir gezeigt es bringt einfach nichts, an der Stelle Kompromisse zu machen. Man muss diesen diesen Premium Weg gehen. Man braucht die richtigen Schuhe und wenn sie 300 € kosten, man braucht den richtigen Rucksack und wenn er 500 € kostet.",
    "end": 1433.0
  },
  {
    "start": 1433.0,
    "text": "Sprecher 1\nMan muss einfach alles tun, um um das Ziel zu erreichen.",
    "end": 1439.0
  },
  {
    "start": 1439.0,
    "text": "Sprecher 2\nHat im Kern wieder was mit dem von vorher zu tun, dem konsequenten Leben, der eigenen Positionierung. Weil, wenn ich Sie richtig verstehe teure Schuhe, teurer Rucksack. Um bei dem Bild zu bleiben es geht darum, eben sehr konsequent auch da dann zu sein und zu sagen Nix, es muss dann halt eben das sein, wenn das man eingeschlagene weg ist oder.",
    "end": 1459.0
  },
  {
    "start": 1459.0,
    "text": "Sprecher 1\nGanz genau richtig.",
    "end": 1460.0
  },
  {
    "start": 1460.0,
    "text": "Sprecher 2\nOkay, gut, also letztendlich steht und fällt Positionierung mit Konsequenz. Zumindest jetzt in Ihrem Fall auf Basis der auch von Ihnen gemachten Erfahrungen. Okay, wenn Sie jetzt mal auf die letzten 13 Jahre zurückblicken voller Apps, woran erkennen Sie denn, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und dass er sich lohnt? Und damit meine ich jetzt nicht das rein monetären Lohn.",
    "end": 1481.0
  },
  {
    "start": 1481.0,
    "text": "Sprecher 2\nDas muss es als Unternehmer auch wenn sich das nicht lohnt, ist das alles brotlose Kunst. Aber wenn wir den Blick weiten. Woran erkennen Sie denn vielleicht auch im täglichen, dass das der richtige Weg ist?",
    "end": 1494.0
  },
  {
    "start": 1494.0,
    "text": "Sprecher 1\nAlso es ist genau, wie Sie sagen, tatsächlich nicht das Finanzielle. Ich habe ja schon mal gesagt, ich habe hier finanziell sehr erfolgreiche Zeiten mitmachen dürfen und auch und auch weniger erfolgreiche. Auch in meiner finde ich noch relativ kurzen Unternehmerlaufbahn schon wirklich sehr viel erlebt. Und das ist es tatsächlich nicht. Für mich ist es dieses Dies möchte dieses Bild noch mal aufgreifen des Morgens aufstehen oder auch abends aus einem Kundentermin rausgehen und das Gefühl zu haben, mit seinem Unternehmen, mit seiner Leistung wirklich relevant zu sein.",
    "end": 1530.0
  },
  {
    "start": 1531.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd ich finde, da geht es tatsächlich auch nicht um Premium. Premium ist ja nur ein Weg, um diese Relevanz zu zu erzeugen. Es gibt für mich das sehr, sehr inspirierende Amazon Beispiel, wo es sehr, sehr stark und Bequemlichkeit und um Preisführerschaft geht. Das ist auch ein hoch erfolgreiches Modell, was wir alle sehr gut kennen. Und dann gibt es eben das Premium Hotel und es gibt ganz viele, ganz viele andere Modelle dazwischen.",
    "end": 1555.0
  },
  {
    "start": 1555.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd das, wo ich oder der Punkt, wo ich sage, wo ich glaube, wo man auf dem richtigen Weg ist, ist, wenn die Kunden einen bestätigen Das, was ihr tut, das ist nicht selbstverständlich, Das kriegen wir nicht überall. Das ist was, was wir brauchen.",
    "end": 1569.0
  },
  {
    "start": 1569.0,
    "text": "Sprecher 2\nDas heißt, was sie eigentlich anstreben, ist sozusagen Relevanz in dem, was sie tun. Und für sie war der Weg zur Relevanz letztendlich die Wahl dieser und bei dem Wort zu bleiben. Premiumstrategie.",
    "end": 1580.0
  },
  {
    "start": 1580.0,
    "text": "Sprecher 1\nGenau. Und da finde ich, muss man einfach brutal ehrlich zu sich sein. Es gibt so ein Buch, da geht es um die Frage was ist ein Zweck der Existenz? Und als sich als Unternehmen diese Frage wirklich brutal ehrlich zu stellen, was wird der Welt morgen fehlen, wenn es uns nicht mehr gäbe? Das ist eine ist eine brutal harte Frage, aber ich finde, die lohnt sich immer wieder, sich die zu stellen.",
    "end": 1605.0
  },
  {
    "start": 1605.0,
    "text": "Sprecher 1\nWeil wenn man die nicht klar beantworten kann, dann ist man vielleicht aktuell nicht mehr relevant. Man ist vielleicht trotzdem noch am Markt. Ja, es ist alles gut, dann hat man noch nichts. Ist noch nicht viel passiert, aber wenn man sie klar beantworten kann, dann hat man irgendwo ein Asset und darauf kann man dann auch wirklich sehr erfolgreich warten.",
    "end": 1624.0
  },
  {
    "start": 1624.0,
    "text": "Sprecher 2\nSpannend, weil sie auch da ja ich sage mal, einen sehr breiten Fokus auf das Thema haben, also die Premiumstrategie. Und so verstehe ich das. Bis dato folgte der Frage Wie kann ich Relevanz haben, Wie kann ich einen Unterschied machen? Wie kann ich mich unterscheiden? Und die Premium Strategie war nicht die Folge einer Überlegung. Wie kann ich monetär besonders erfolgreich sein, sondern es geht um Impact, es geht um Relevanz.",
    "end": 1650.0
  },
  {
    "start": 1650.0,
    "text": "Sprecher 2\nSo höre ich das raus.",
    "end": 1651.0
  },
  {
    "start": 1651.0,
    "text": "Sprecher 1\nAlso als ich hier eingestiegen bin, muss ich ehrlich gesagt gar nicht, wie erfolgreich man damit sein kann. Es war für mich auch nicht wichtig. Man sagte mir damals in der Druckindustrie kann es sowieso nicht mehr als eine anderthalb, 2 % Marge machen. Ich habe dann gesagt Gut, jetzt versuchen wir mal irgendwie zehn, zehn wäre schon geil, oder? Und jetzt versuchen wir das mal irgendwie zu erreichen und hab mich dann für die Premium Strategie entschieden, weil es aus meiner Sicht das Unternehmen hergegeben hat.",
    "end": 1673.0
  },
  {
    "start": 1673.0,
    "text": "Sprecher 1\nAber das Geld, das Geld ist ja, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, das der monetäre Unternehmenserfolg nicht wichtig ist. Das ist. Im Endeffekt ist es aber ein Indikator, der mir irgendwo zeigt Machst du die Dinge dann am Ende des Tages, tu ich's richtig, machst es falsch. Aber die langfristige Vision ist, ein Unternehmen aufzubauen, was auch ich irgendwann meinen Kindern übergeben kann, was am Markt Relevanz hat.",
    "end": 1701.0
  },
  {
    "start": 1701.0,
    "text": "Sprecher 2\nSpannend. Und einer Industrie, die sich selber maximal 1 bis 2 % Marge zutraut, würde ich immer empfehlen, noch mal in medias res zu gehen. Aber auch das führt jetzt zu weit. Jetzt haben wir bei ganz vielen Unternehmen, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ja diese debatten. Sind wir zu breit, müssen wir spitzer werden usw usw. Jetzt haben Sie in den bisherigen Minuten sehr, sehr klar hergeleitet, woher bei Ihnen das Thema der Positionierung kam, wie Sie sich da aufgestellt haben, welche Rückschläge es gab.",
    "end": 1732.0
  },
  {
    "start": 1732.0,
    "text": "Sprecher 2\nJetzt nehmen wir an, das hört eine Unternehmerin, ein Unternehmer aus der Druck und Verpackungsindustrie und beschäftigt sich gerade mit dem Thema der Positionierung. Welche Impulse würden Sie so jemandem denn mitgeben, der für sich erkannt hat? Ich muss an die Positionierung ran, aber der vielleicht auch noch ein bisschen Angst vor den Konsequenzen hat, Weil ich mache heute vielleicht das ich will aber in diese Richtung.",
    "end": 1754.0
  },
  {
    "start": 1755.0,
    "text": "Sprecher 2\nDas bedeutet eben auch, manche Dinge sein zu lassen, die ich heute tue. Neue Dinge auszuprobieren, bei denen mir noch der Erfahrungswert fehlt. Wenn Sie jetzt mal die Erfahrung Ihrer Reise mit reinnehmen. Welche Impulse, welche Gedanken, welche Anregungen, welche Tipps würden Sie denn Unternehmerinnen und Unternehmer geben, die vielleicht diesen Podcast hören und sich denken? Ja, für mich ist es nicht Premium, sondern vielleicht eher was, was ich Convenience in der Zusammenarbeit oder Geschwindigkeit oder Flexibilität.",
    "end": 1780.0
  },
  {
    "start": 1780.0,
    "text": "Sprecher 2\nDer Markt gibt Tipps. Haben Sie Tipps?",
    "end": 1784.0
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  {
    "start": 1784.0,
    "text": "Sprecher 1\nAlso das eine, da muss ich mich noch mal wiederholen. Weil es aber auch aus meiner Sicht auch einer der wichtigsten Punkte ist, das ist das Zurücknehmen, sich Zurücknehmen, sich rausnehmen, um sich selbst einfach die Zeit zu gönnen, von außen auf sein Unternehmen zu schauen. Für mich waren das ja immer Situationen, wo ich beispielsweise nach Südafrika gereist bin, um unseren Markt dort zu bearbeiten.",
    "end": 1806.0
  },
  {
    "start": 1806.0,
    "text": "Sprecher 1\nVater und ich aber gemeinsam und dann jeder für sich, zehn Jahre lang, sozusagen als Sohn, als als Vertriebs, Außendienst würde man sagen, den südafrikanischen Markt aufgebaut. Es waren dann immer so 1 bis 2 Wochen aus der Organisation draußen und ich habe dann irgendwann gemerkt, mit jeder Reise wurden die Anrufe aus Indien weniger, die Mails aus Indien wurden weniger.",
    "end": 1827.0
  },
  {
    "start": 1827.0,
    "text": "Sprecher 1\nDas heißt, irgendwie hat das Unternehmen und hat die Kultur sich getragen in dieser Zeit. Das war immer eine spannende Beobachtung. Also offensichtlich musste ich gar nicht jeden Tag da sein Eingreifen vorantreiben. Wenn ich hier war, habe ich das gemacht und das hat mich irgendwann dazu bewogen, dass ich eben angefangen habe, auch wenn ich hier bin, mich etwas zurückzunehmen.",
    "end": 1844.0
  },
  {
    "start": 1844.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd ich glaube, das tut der Organisation gut. Das tut aber vor allem auch dem Unternehmer gut. Und das Zweite, was ich sagen würde, ist eben, diese Angst vor stehenden Maschinen zu verlieren. Und das hat, glaube ich, völlig unabhängig mit der mit der Premium, mit dem Premiumgedanken würde ich das einfach jedem, jedem Druck Unternehmer speziell wünschen, weil ich glaube, das ist ein bisschen so eine Branchenkrankheit, dass man diesen stehenden Maschinen hinterherjagt.",
    "end": 1871.0
  },
  {
    "start": 1871.0,
    "text": "Sprecher 1\nIch habe das selbst erlebt in Situationen, wo erfahrene Menschen aus der Druckindustrie die, die die Firma für uns und mit mir zusammenarbeiten, gesagt haben Matthias, schon mal, hier steht Spätschicht und die Maschine steht. Das ist ja Wahnsinn, das macht mir Angst. Ich wusste aber gleichzeitig, dass wir als Unternehmen gerade eine Topmarge fahren. Also dass das eine funktioniert sozusagen mit dem anderen.",
    "end": 1894.0
  },
  {
    "start": 1894.0,
    "text": "Sprecher 1\nMan kann als Unternehmen gute Margen fahren, auch wenn die Maschinen nicht jede Schicht das ganze Jahr über drei Schichten zugeballert sind. Und da wünsche ich Distanz. Da wünsche ich ein bisschen Zuversicht und ein bisschen Differenzierung im Blick auf das eigene Unternehmen.",
    "end": 1912.0
  },
  {
    "start": 1912.0,
    "text": "Sprecher 2\nVielen Dank. Ich habe noch zwei Fragen. Eine knüpft direkt an an das, was sie gesagt haben. Wie schaffen Sie es denn, dieser Versuchung zu widerstehen? Bleiben wir bei dem Beispiel von gerade eben. Sie fahren gute Menschen, Sie verdienen ordentliches Geld, und Sie hätten ja noch Kapazität auf dem Maschinen. Jetzt könnte ich natürlich sagen Ach komm, nimmst halt den Auftrag noch mit rein, der erhöht ja nur den Deckungsbeitrag.",
    "end": 1934.0
  },
  {
    "start": 1934.0,
    "text": "Sprecher 2\nAlso die Leute sind eh da. Maschine komm, Das ist reiner Profit, den ich da verdiene. Wie schaffen Sie es immer wieder, auch da bei sich zu bleiben und und nicht der häufig dem Menschen anheim liegende ich nenne es mal Gier zu verfallen und zu sagen Ja, ich habe so ein schönes Auto, aber vielleicht könnte ich auch noch ein zweites schönes Auto gebrauchen oder noch ein zweites schönes Haus oder noch mal einen zusätzlichen Urlaub.",
    "end": 1962.0
  },
  {
    "start": 1962.0,
    "text": "Sprecher 2\nWie gelingt das? Weil klar, der Mensch, davon kann auch ich mich gar nicht freimachen, hat immer den Wunsch, mehr zu machen, nach vorne zu kommen, vielleicht noch besser zu performen. Und gerade wenn man erfolgreich ist, ist es ja auch schwierig. Klingt das.",
    "end": 1976.0
  },
  {
    "start": 1976.0,
    "text": "Sprecher 1\nDanke. Ich finde die Frage hochspannend und ich würde sie gerne sehr klar beantworten. Das eine ist stolz und das andere ist Respekt, Stolz Oder wir können auch wieder sagen Wertschätzung vor der eigenen Leistung, auch wieder vor den Kunden. Warum sollte ich in einer Situation, wo ich meine Maschinen, sagen wir mal mit vernünftigen Margen wertig auslasten? Wieso sollte ich jetzt, wenn das mal drei oder vier Wochen lang nicht der Fall ist, meine eigenen Leistungen günstiger bepreisen, damit meine eigene Leistung weniger wertschätzen und den Kunden, der einen höheren Preis bezahlt, auch weniger wertschätzen, Weil dem anderen biete ich das deutlich günstiger ein.",
    "end": 2019.0
  },
  {
    "start": 2019.0,
    "text": "Sprecher 1\nDas ist der Stolz Teil und der Respekt Teil geht irgendwo Richtung Wettbewerb. Da kann man auch ein bisschen opportunistisch denken, dass eine eine Blick drauf ist. Wenn ich ihm jetzt eine Auftrage und Preis abziehen, dann wird er mir im Zweifel das Gleiche antun. Kommen und sagen machen die sowieso immer mehr hat die Realität gezeigt. Wenn ich weniger aggressiv dem anderen was weggrabe, dann ist er ja beschäftigter.",
    "end": 2044.0
  },
  {
    "start": 2044.0,
    "text": "Sprecher 1\nBrauche auch weniger aggressiv etwas abtragen. So, aber es gibt gerade an der Stelle eben auch ein Stück weit, um Respekt auch wieder dem Wettbewerb gegenüber zu sagen Ich nehme uns als Branche lieber ernst, lass uns mal lieber, ohne dass man da preislich irgendwas abstimmt. Aber lass uns mal lieber gegenseitig leben lassen, vernünftige Preise für unsere, für unsere Leistungen zu nehmen, Respekt zu haben vor dieser Leistung von anderen und von uns selbst.",
    "end": 2069.0
  },
  {
    "start": 2069.0,
    "text": "Sprecher 2\nPreisdumping macht am Ende alle kaputt. Vielen Dank. Vor allem interessant aus meiner Perspektive. Der Begriff Stolz ist häufig total negativ aufgeladen. Sie haben eine sehr positive Konnotierung. Also weil Sie später mit dem Thema Wertschätzung Wertigkeit verbinden. Sehr spannende Perspektive, Vielen Dank. Ganz zu Beginn haben Sie den hohen Exportanteil des Unternehmens angesprochen. Über die Frage hatten wir uns im Vorfeld nicht abgestimmt.",
    "end": 2095.0
  },
  {
    "start": 2095.0,
    "text": "Sprecher 2\nAber es interessiert mich. Sie sind nun klassischer Mittelstand am Kaiserstuhl in Baden Württemberg. Wobei das Baden auch wichtig. Muss man die Unterscheidung glaube ich, machen? Wie gelingt es einem Mittelständler am Kaiserstuhl, seine Produkte nach Südafrika, Italien, Frankreich zu exportieren? Weil auch in diesen Ländern gibt es mit Sicherheit Anbieter, die sich auf ein vergleichbares Marktsegment fokussieren, wie sie. Wie gelingt das?",
    "end": 2126.0
  },
  {
    "start": 2126.0,
    "text": "Sprecher 2\nWeil Internationalisierung ist für viele Mittelständler häufig auch so ein Thema, wo sie sagen Ja, kannst du vergessen, wie will ich das machen? Alles so weit weg, wie würde ich die betreuen? Ihnen gelingt es ja offensichtlich sehr, sehr gut. Woran liegt das? Wie machen Sie das?",
    "end": 2137.0
  },
  {
    "start": 2137.0,
    "text": "Sprecher 1\nAls eine ist natürlich die konsequente Fokussierung wieder auf die Relevanz in unserem Fall auf den Premiumpositionierung, die sicher ein Produkt und Servicequalität zentral äußert. Also man muss natürlich schon relevant sein für so einen Markt im Ausland. Und das andere ist aber so eine gesunde, eigentlich eine mehr als gesunde, eine sehr, sehr hohe Offenheit für andere Länder, andere Kulturen, ein hohes Interesse am Menschen, würde ich mal sagen, weil damit steht und fällt im Endeffekt auch alles des Produktes.",
    "end": 2173.0
  },
  {
    "start": 2173.0,
    "text": "Sprecher 1\nSo die hinreichende Bedingung. Das Einlassen auf verschiedene Menschen und andere Kulturen ist das andere. Und ich glaube, da hat die Familie voll Herbst über die Jahrzehnte einfach ein unglaublich hohes Interesse aufgebaut. Das gibt es übrigens auch im Privaten. Mein Vater und mein Großvater waren unter den ersten Menschen, die die Kolonie, die Colonia To war, in Venezuela besucht haben.",
    "end": 2198.0
  },
  {
    "start": 2198.0,
    "text": "Sprecher 1\nNachdem vor vielen 100 Jahren Menschen dorthin ausgewandert sind, sind die da hingeflogen und gesagt Hey, wir haben von diesem Ort gehört, wir wollen jetzt einfach mal wissen, was da eigentlich so geht und haben dann Menschen getroffen, die da sitzen, die Alemannisch oder unseren Dialekt sprechen und die das entdecken. Dinge. Yogini nach Venezuela mitgenommen haben. Da gibt es heute noch eine ganz, ganz enge Verbindung zwischen zwischen den beiden Orten.",
    "end": 2223.0
  },
  {
    "start": 2224.0,
    "text": "Sprecher 1\nWir haben einen Mitarbeiter bei uns, der tatsächlich auch aus dieser Kolonie kommt und wieder hier zurück nach Deutschland gekommen ist. Und so ging das natürlich auch im Beruflichen mit Südafrika. Ja, ich erinnere mich an meine erste Reise nach Südafrika mit meinem Vater. Da hatten wir ein Englisch Wörterbuch, aber auch ein Afrikaans Wörterbuch. Man wollte dann mit den Leuten vor Ort auch in Landessprache sprechen und wenn es nur Wortfetzen waren.",
    "end": 2246.0
  },
  {
    "start": 2246.0,
    "text": "Sprecher 1\nUnd das ist eben so ein bisschen mehr, als einfach nur zu sagen Ich will ein Druckauftrag. Sondern was sind das eigentlich für Menschen, Was ist das, was, was? Was beschäftigt die eigentlich? Wie leben die so? Und da auch einfach sich damit zu beschäftigen.",
    "end": 2261.0
  },
  {
    "start": 2261.0,
    "text": "Sprecher 2\nDas hat ja auch wieder ganz viel mit dem von Ihnen heute häufig benutzten Begriff der Wertschätzung und Wertigkeit zu tun, in dem ich mir die Mühe mache, eine andere Kultur zumindest zu versuchen in ihrer Sprache anzusprechen, drücke ich ja auch Wertschätzung aus. Also von dem merkt man auch an diesem Beispiel hatten wir vorher nicht drüber gesprochen, aber wird mir jetzt klar, merkt man an diesem Beispiel, dass dieser Punkt der Wertschätzung sich offensichtlich in ihrer Familie sehr konsequent auf fast alle Lebensbereiche offensichtlich erstreckt.",
    "end": 2292.0
  },
  {
    "start": 2292.0,
    "text": "Sprecher 2\nGanz toll, Herr voller Obst, Vorsichtiger Blick auf die uhr. Ich sag ganz, ganz herzlich Dankeschön für das wirklich offene, enorm reflektierte Gespräch. Ich finde, da war ganz, ganz viel drin. Und deswegen vielen, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Herr voller Obst.",
    "end": 2308.0
  },
  {
    "start": 2308.0,
    "text": "Sprecher 1\nSehr, sehr gerne. Hat großen Spaß gemacht und drücke die Daumen für weitere spannende Formate.",
    "end": 2312.0
  },
  {
    "start": 2312.0,
    "text": "Sprecher 2\nVielen Dank! Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, ich hoffe auch Sie können aus dieser Folge viele Impulse mitnehmen. Was für mich ganz wesentlich heute war, war der ganzheitliche Blick auf das Thema Wertigkeit. Welche Relevanz, welche Auswirkung hat das Handeln? Und das als Basis zu verstehen für die eigene Positionierung. Also sich nicht zu fragen wo kann ich vielleicht besonders viel Geld zu verdienen, sondern wo kann ich einen wirklichen Unterschied machen?",
    "end": 2338.0
  },
  {
    "start": 2338.0,
    "text": "Sprecher 2\nDie Angst vor stehenden Maschinen. Ein ganz tolles Zitat, die man gegebenenfalls überwinden muss. Und dieses ganze Thema Wirkung, Wertschätzung, Wertigkeit. Ich hoffe, dass auch für Sie einiges dabei war. Wenn Ihnen die Folge und der Podcast gefällt, abonnieren Sie ihn gerne. Empfehlen Sie ihn weiter. Über eine positive Bewertung auf den gängigen Plattformen freue ich mich sehr. Wenn Sie Feedback haben, Themen oder Gast Vorschläge einbringen möchten, schreiben Sie mir gerne über LinkedIn oder über meine Website bis zur nächsten Folge von Insert Packaging.",
    "end": 2365.0
  },
  {
    "start": 2365.0,
    "text": "Sprecher 2\nUnd denken Sie daran Inside Packaging. Weil gute Verpackung immer auch eine Frage klarer Entscheidungen ist.",
    "end": 2372.0
  }
]