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    "text": "Hallo Andreas."
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    "text": "Hallo"
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    "text": "lieber Stefan und Hallo lieber Werner und Hallo lieber Matthias."
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    "text": "Hallo Hallo."
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    "text": "Hallo."
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    "text": "Wir sind zu viert heute, das ist ein bisschen ungewöhnlich, aber der Anlass rechtfertigt eine etwas größere Runde."
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    "text": "Der Werner, den kennen alle Hörerinnen und Hörer der Biohacking-Paxis seit unserer mittlerweile fast schon ein bisschen legendären Bioregulatorenfolge."
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    "text": "und der Werner ist heute da mit seinem Arzt, dem Matthias Kraft, mit dem er gemeinsam eine ziemlich spannende Reise hinter sich hat."
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    "text": "Und der Werner hat gesagt, den Matthias holen wir auf dazu, weil erstens einmal kann der Matthias viel über die gemeinsame Reise mit dem Werner erzählen."
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    "text": "Und der Matthias ist auch als Doktor Med, jemand, der wunderbar über Bioregulateur ein bisschen was erzählen kann."
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    "text": "ihn selber sich vorstellen lassen und dass wir dann in das Thema Bioregulateur ein bisschen hineintauchen."
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    "text": "Ich war lange Jahre in der Universität tätig, habe dann als Schifffahrts gearbeitet in der Schulmedizin."
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    "text": "Ich bin Spezialist für Magen-Dame-Krankungen, Hormone, Diabetes und Onkologie."
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    "text": "Im Rahmen meiner Tätigkeit habe ich dann irgendwann gemerkt, dass der Horizont eines Schulmediziners dann in gewissen Phasen doch sehr begrenzt ist und habe dann die komplementäre Medizin für mich entdeckt und über Jahre hinweg verfolgt und bin jetzt in einer Swiss Medical Clinic in Atlasville."
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    "text": "Das ist bei Zürich tätig und darf dort tatsächlich Das machen, was mir Spaß macht, Schulmedizin verbinden mit integrativer, komplementärer Medizin."
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    "text": "Und da bin ich sehr, sehr froh drüber, weil es mir Freiheiten gibt, die ich früher eben in der Schulmedizin alleine nicht gehabt habe und eben auch sehe, dass es den Patienten oder auch dem anvertrauten Menschen sind ja nicht alles Patienten sehr hilfreich sein kann, die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten auszuschöpfen, die uns die Natur und die Medizin gibt."
  },
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    "text": "Matthias, wir sind als Biohölker natürlich immer wahnsinnig begeistert, wenn ein Mediziner"
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    "text": "Was war denn bei dir so die Entwicklung?"
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    "text": "Gab es da so was wie einen Erweckungsmoment oder war das eine Evolution, die dich da gebracht hat in dieses ganzheitliche Redenten?"
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    "text": "Gut, es war, glaube ich, schon eine gewisse Evolution gewesen, weil ich Jahre hinweg in der größten Ernährungsmedizinischen Ambulanzen in Deutschland geführt habe."
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    "text": "Ich habe dann auch Studien gemacht mit Ilkarnitin und Kollegen aus der komplementären Medizin, die relativ gut angekommen sind, also placebo kontrolliert, doppel blind, so wie sich das halt in der Schulmedizin gehört."
  },
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    "text": "Und darüber hinaus bin ich dann irgendwann in der Onkologie so klar geworden, dass ich gesagt habe, die Chemotherapie und die Möglichkeiten, die wir haben, die führen sehr häufig eben nicht zu einer Lebensverlängerung, sondern zu einer Leitverlängerung des Patienten."
  },
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    "text": "Und Leit soll eigentlich nicht das Ziel sein, zu verlängern, sondern Leben."
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    "text": "Also man spricht ja immer so schön über Live- und Health-Band."
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    "text": "Für mich ist die Health-Band das Wesentliche, was ich an meinen Patienten sehe und erreicht halt die Schulmedizin nicht aus, sondern man muss irgendwie schauen, dass man andere Tools an die Hand bekommt, die einen dazu führen oder den Patienten dazu gereichen, dass er sich trotz einer schweren Erkrankung ja gesund fühlt."
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    "end": 255.15,
    "text": "Erzähl ein bisschen von der inneren und äußeren Wandlung, die du da durchgemacht hast, weil wenn man sich als gestandener Schulmediziner dann aufmacht, um weitere Bereiche der medizinischen Welt zu entdecken, dann wird man ja ein bisschen schief angeschaut."
  },
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    "text": "Ja, also es gibt ja immer Momente im Leben, wo man dann einfach sagt, jetzt muss etwas Neues beginnen."
  },
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    "text": "Bei mir waren es halt mehrere Momente, die mich dazu bewogen haben, den reinen schulmedizinischen Weg zu beenden und dann in die komplementäre Onkologie überzutreten."
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    "text": "Ich war Chefarzt weltweit größten Hypothermie-Klinik in der Biomit-Klinik in Bad Bergzabern."
  },
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    "text": "Man hat da sehr vieles Gutes gesehen, was man den Menschen mit Hypothermie und auch sekundären Pflanzenstoffen und was wir halt alles einsetzen, hilfreich zur Seite stehen kann."
  },
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    "end": 303.27,
    "text": "Es ist mir dann eben auch gelungen, mit selbst namhaften Leuten aus den National Cancer Center in Heidelberg zusammenzuarbeiten, die man da Wirklich, wenn man ein fundiertes Wissen hat, auch abholen kann."
  },
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    "end": 316.13,
    "text": "Das heißt, also, Städtertropfen höhlt den Stein und wenn man sich wirklich auf Augenhöhe mit den Kollegen unterhalten kann, dann ist es erstaunlich, wie offen auch verkrustete Strukturen auf einmal aufgehen."
  },
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    "text": "Und das ist, glaube ich, das, was meine Triebfeder ist, ist auf einer wissenschaftlich fundierten Basis, die komplementäre Medizin nach vorne zu bringen."
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    "text": "in dem Wissen, dass es eben auch Studien dort gibt, die allerdings nicht immer natürlich auf die Erfahrungsmedizin, die man in Leitlinien natürlich nicht fixieren kann, weil die Leitlinien fundieren sich hauptsächlich auf diesen Studien, die ich gerade gesagt habe."
  },
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    "end": 354.41,
    "text": "und wenn die nicht vorhanden sind, dann gibt es Leitlinien in der komplementären Medizin, schulmedizinisch geprägt von Leuten, die noch nie komplementär Medizin gemacht haben."
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    "text": "Die dann schlussendlich sagen, das ist alles nichts wert."
  },
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    "text": "Das ist natürlich nicht schön, weil eine Leitlinie ist halt fundiert auf wissenschaftlichen Untersuchungen."
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    "text": "Und wir sind halt aufgrund der wahrscheinlich auch finanziellen Unterstützung und auch der politischen Unterstützung nicht in der Lage, die durchzuführen, sodass wir halt aus Erfahrung heraus agieren."
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    "text": "Und ich finde es ein bisschen anmaßend, wenn die traditionelle chinesische oder tibetanische Medizin, die zweitausendfünfhundert Jahre alt ist."
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    "text": "von Leuten kontakariert werden, die seit dreißig Jahren in der Forschung sind."
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    "text": "Also das ist eine Weisheit, die sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt hat."
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    "text": "und die Wissenschaft maßt sich an, das alles irgendwie ins Abseits zu stellen."
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    "end": 410.97,
    "text": "Nur weil man denkt, man bräuchte jetzt fünf Studien und wenn man sieht, dass mir das das jedes Tumor leiden in den letzten fünfzig Jahren, trotz Chemotherapie, keinen Benefit für den Patienten gebracht hat, dann muss man sich halt auch mal die Frage stellen dürfen."
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    "text": "ob die wissenschaftlichen Studien alle so reliable sind oder vielleicht dann auch immer wieder mal dem Nutzen einer Professorentätigkeit dient."
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    "text": "Also die komplementäre Medizin ist eine Zusatzmedizin in Anführungsstrichen, die die Schulmedizin integriert."
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    "text": "Da gibt es auf beiden Seite schwarze Schafe, die auch sagen, die Schulmedizin kann nichts, die ist schlecht."
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    "text": "Das ist nicht gerecht, weil wir brauchen die Schulmedizin in gewissen Phasen."
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    "text": "Aber durch die integrative Medizin, wenn wir beides zusammenführen, dann gibt es eben nicht nur schwarz-weiß, sondern es gibt Grauschattierung."
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    "text": "Und ich habe mal den Patienten gesagt, es ist mir egal, wenn er sich eine halbe Stunde umgekehrt an den Baum hängt und sagt, es tut ihm gut, dann ist das okay."
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    "text": "Weil zum Schluss ist ja das, was der Patient mir widerspiegelt, das, was mich in meiner beruflichen oder in meiner Ausübung des Berufs stützt und nicht was jetzt irgendeine Leitlinie vorgibt."
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    "text": "Dann muss ich ganz klar sagen, dann bin ich froh, dass wir dich eingeladen haben, weil es so, denken wir ja auch, hätte es jetzt was anderes gesagt, wäre es wahrscheinlich schwer geworden, dann hätten wir das Podcast-Gespräch beenden müssen."
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    "text": "natürlich über diesen Vorfall war ich sehr besorgt."
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    "text": "Hab dann einen Termin gemacht bei einem Urologen in Göteborg und der hatte dann gemeint, dass höchstwahrscheinlich es sich um Hodenkrebs handelt."
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    "text": "war natürlich keine gute Nachricht für mich und ich habe mir dann überlegt, wie ich mit dieser Sache weiter umgehe und mir fiel dann"
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    "text": "die"
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    "text": "Klinik ein in Atlasville, die Swiss Medical, wo ich den Arzt gut kenne und hatte mich mit ihm in Verbindung gesetzt, der dann mir natürlich angeraten hat, dass ich schnellstmöglich dort auftauchen soll."
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    "end": 584.03,
    "text": "um die Sache zu untersuchen."
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    "end": 595.35,
    "text": "Bin dann nach Atliswil, als nach Zürich geflogen, bin nach Atliswil in die Klinik, habe dort seinen neuen Mitarbeiter getroffen, den Dr."
  },
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    "text": "Matthias Kraft, und habe ihm diese Problematik erzählt."
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    "text": "Er hat dann mich untersucht, hatte Ultraschaltmacht, ich habe ihm gesagt, dass die Prognose oder Diagnose wahrscheinlich Hodenkrebs wäre, worauf er gesagt hat, dass ich schon zu alt bin für Nordenkrebs."
  },
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    "text": "Und ich hatte dann, war dann zwei Tage dort, bin, also war mit Röntgen und und Ultraschall, sämtliches an Untersuchung, was wichtig ist, musste dann aber zurück nach Schweden fliegen, habe zwischenzeitlich dann geplant, dass ich mich in der Schweiz behandeln las, was auch immer das wäre, wahrscheinlich als erstes die Tumorentfernung und als ich wieder in Schweden war, hatte ich dann so starke Schmerzen bekommen im leisten Bereich, dass ich in die Notaufnahme musste vom Krankenhaus und das war im Februar."
  },
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    "text": "So... In der Notaufnahme, also die Schmerzen waren so stark, dass ich nicht mehr stehen konnte und die haben mich dann sofort mit Morphine behandelt, haben dann auch die Größe von dem Tumor festgestellt und ein Tag später war dann die Operation."
  },
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    "end": 700.95,
    "text": "Und bis zu dem Zeitpunkt war ich immer noch in der Annahme, dass ich Hodenkrebs hatte, wo Nachtoperation, ich glaube zwei Wochen später, ich dann Anruf bekommen von Der vom Krankenhaus, wo mir dann eine Krankenschwester eben Bescheid gesagt hat, dass ich keinen Krebs hätte."
  },
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    "text": "Da war ich natürlich super froh."
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    "end": 723.05,
    "text": "Da würde ich ganz kurz reingrätschen, weil wahrscheinlich sagt nicht jedem da draußen die Diagnose was... Vielleicht möchtest du das kurz erklären, Matthias, worum es sich dabei handelt?"
  },
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    "text": "Und dann gibt es Tumore, die gehen aus den blutbildenden Zellen hervor, also aus weißen Blutzellen, aus roten Blutzellen."
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    "text": "Und die nennt man Leukämie oder Lymphome."
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    "text": "Das ist halt ein, ich sag immer, so ein Nasszellenkrebs im Gegensatz zu einem Festzellenkrebs wie Brust oder Gebärmutter oder Bauchspeicheldrüse."
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  {
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    "end": 791.15,
    "text": "Und bei Werner war es eben so gewesen, dass der Hortentumor relativ groß war, relativ ausgedehnt, auch schon in Leistenbereich eingewachsen war und die gesamte Lymphabflussstrecke im Bereich des Bauchraumes eigentlich schon mit sehr großen Lymphknotenpaketen erschlossen war, wo dann natürlich die Diagnose Hodentumor, auch in Verbindung mit Blutmarkern, die wir für so einen Hodenkrebs haben, schon von vornherein eigentlich zum Denken oder zum Nachdenkenanlass gaben, wo ich gesagt habe, das kann es eigentlich nicht sein."
  },
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    "text": "und wenn es das ist, da muss ich auch ehrlich sein, dann habe ich schon relativ dunkel gesehen für den Werner, aber hat sich da natürlich anders bestätigt."
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    "text": "und das ist ein Blutkrebs, der natürlich mit nichten durch eine Operation nicht geheilt werden kann, weil dann ist man ja nur den Hoden los und den Krebs nicht, also den Blutkrebs nicht."
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    "text": "Und den muss man halt anders behandeln."
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    "text": "Aber das kann ja dann der Werner jetzt weiter erzählen."
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    "text": "So, auf jeden Fall wurde mir dann eine Chemotherapie vorgeschlagen."
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    "text": "Das heißt, du hast den Kontakt mit dem Matthias in der Schweiz hergestellt, warst dann in Schweden und dort wurde dann eine herkömmliche Krebsbehandlung begonnen und du hast den Matthias über Telefon konsultiert als Berater und Begleiter in dieser Phase."
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    "end": 948.21,
    "text": "Und ich bin dann nach jeder Chemo-Behandlung, bin ich dann nach Zürich geflogen, weil einfach diese radikale Behandlung, die hat ziemlich viel Kraft von mir genommen."
  },
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    "end": 963.85,
    "text": "Bin nach Zürich geflogen, habe dann von Matthias, dementsprechende Aufbau-Infusion bekommen, was mir wirklich gut hat."
  },
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    "text": "Und die ganze Chemo-Behandlung, das waren sechs Chemo-Behandlungen, die ich erhalten habe, zwischendurch natürlich noch unnötige Sachen wie Bakterielle."
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    "text": "Selbst ist also der Blutvergiftung durch Bakterie"
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    "text": "Und habe natürlich Nach Absprachen mit dem Institut in St."
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    "text": "Petersburg habe ich auch meinen Körper kontinuierlich mit den Bioregulatoren versorgt, die für mich wichtig waren."
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    "text": "Zum einen war es die sehr wichtige Aufbauinfusion von Matthias und zum anderen die Einnahme von den Bioregulatoren."
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    "text": "So diese, ich habe dann nach der sechsten Chemo habe ich dann noch ein ärztliches Gespräch geführt in Schweden, wobei mir dann der Arzt angeraten hat, ich soll jetzt noch weitere Chemos machen lassen."
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    "text": "Das heißt die wollten mich dann noch zweimal zwei Tage mit einer Chemo fürs Gehirn behandeln und noch Bestrahlung dazu."
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    "text": "Und ich habe dann dem Arzt, also die hatten schon alles vorbereitet, das Zimmer war klar."
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    "text": "Und ich sollte dann einfach dort bleiben, um eben die weiteren Schritte durchzugehen, wo ich ihm gesagt habe, ich bin sehr dankbar für ihn."
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    "text": "Das war die letzte Chemo hatte ich im Juni diesen Jahres."
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    "text": "Matthias, ich würde gerne deine Perspektive erfahren auf den Weg, den der Werner in der Zeit gegangen ist."
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    "text": "Was hast du ihm gesagt?"
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    "text": "Wir waren natürlich nicht nur telefonisch."
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    "text": "Mit seiner Frau und ihm, also es gab eine Situation, wo er so ein Dauerkatheter gesetzt bekam, um eben die Chemo durchzuführen."
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    "text": "Dann hat mich seine Frauennachts angerufen und hat mich gefragt, ich erreiche meinen Mann zerebral nicht mehr."
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    "text": "Dann hat er halt tatsächlich gesagt, nee, also wenn jemand den Werner erreicht, dann bist du das."
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    "text": "Das war eine eine Situation, glaube ich."
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    "text": "Was"
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    "text": "heißt, ich erreiche ihn zerebral nicht mehr?"
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    "text": "Also, Entschuldigung, das ist jetzt vielleicht ein bisschen, also im Rahmen von einer Blutvergiftung wird man so ein bisschen, wird die Birne weich auf gut Deutsch, ne?"
  },
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    "text": "Und diejenigen, die am nächsten stehen, sind nicht unbedingt diejenigen, die den meisten Einfluss auf den Patienten haben."
  },
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    "text": "Arzt des Vertrauens."
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    "end": 1147.81,
    "text": "ist da mal vielleicht klarer in den Worten und wird von dem Patienten dann auch ein bisschen ernsthafter genommen, wie wenn die Ehefrau das sagt."
  },
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    "end": 1156.77,
    "text": "Also sie sind sehr eng, aber manchmal ist nun mal einfach ein Wort von außen gewichtiger wie das Wort der nächsten Bezugsperson."
  },
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    "end": 1164.969,
    "text": "Und ich habe dann im Werner gesagt entweder du gehst jetzt in die Klinik und lässt dich untersuchen oder ich bin nicht mehr dein Arzt."
  },
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    "end": 1175.51,
    "text": "Das hat er dann beherzigt und damit war klar, dass er, wenn er noch ein, zwei Tage gewartet hätte, eigentlich an der Blutvergiftung gestorben wäre."
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    "text": "Das sind dann die Kollateralschäden."
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    "text": "In der Zwischenzeit haben wir aber die über die ganzen fünf Monate nicht nur die Infusion gemacht, sondern eben auch mit Sekundärenpflanzenstoffen mit Pilzkabletten, die ich für ihn zusammengestellt habe, durchaus eben Die Lebensqualität des Fatigue abgefangen, auch wenn er jetzt nicht bei uns zur Infusionstherapie gewesen ist."
  },
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    "end": 1202.79,
    "text": "Wir haben über Termibehandlungen gemacht."
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    "text": "Das war halt ein ganzes Paket, auch Infusionen mit sekundären Pflanzenstoffen."
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    "end": 1219.51,
    "text": "Und wir sind halt in der Lage zurzeit, gewisse sekundäre Pflanzenstoffe so herzustellen, dass sie genauso wirksam sind wie eine Infusion oder fast genauso wirksam."
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    "text": "Und ich glaube, davon hat Werner dann auch wirklich sehr gut profitiert, insgesamt."
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    "text": "Und das ist eben der Weg, den wir gegangen sind."
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    "text": "Und das heißt also, ich habe mich nicht nur zur Infusion gesehen, sondern wir waren eigentlich in einem täglichen Kontakt telefonisch und haben uns abgesprochen."
  },
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    "text": "Das heißt, Matthias, in erster Linie ging es dir in dieser Zeit darum, dass Werner die Behandlung so gut wie möglich verträgt."
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    "text": "Nein, da hast du mich falsch verstanden."
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    "text": "Mit den Therapien, die ich zusätzlich mache, der Cordyceps oder das Gugokuma hochdosiert, das sind alles Substanzen, die das Tumorzellwachstum insgesamt sehr stark ämmen können."
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    "text": "Aber sie sind halt in der Schulmedizin nicht anerkannten."
  },
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    "text": "Wenn ich einen Tumor habe wie ein Lymphom, dann brauche ich erst mal Hitat."
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    "text": "Und da sind wir unterstützend tätig."
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    "text": "Ich hätte ihm nicht zugeraten, alleine nur mit Pilzchen oder mit sekundären Pflanzenstoffen zu arbeiten, weil das wäre den Zustand oder der Ausbreitungsweise des Tumors nicht gerecht gewesen."
  },
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    "text": "Er hätte halt gesagt, er möchte das Partu nicht."
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    "text": "Aber dann hätte ich ihn auch versucht zu überzeugen, diesen Weg zu gehen, weil schlussendlich ist das die beste Therapie."
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    "text": "Aber wenn wir noch zusätzliche Therapien ins Welt führen können, Dann kann man sich vielleicht so eine Bestrahlung oder so eine zusätzliche Chemotherapie am Ende sparen."
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    "text": "Okay."
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    "text": "Wir haben Mitte Dezember und du bist fröhlich und putzmunter."
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    "text": "Und auch bei unserer letzten Aufnahme, die, glaube ich, ungefähr vier Wochen her ist, warst du fröhlich und putzmunter und im Bester Laune."
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    "text": "Kannst du aus deiner Sicht bitte wieder ein bisschen erzählen, wie die weitere Genesis da war?"
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    "text": "Also die Erholungsphase beziehungsweise der Aufbau von meinem Körper ging, ich habe keine Erfahrungen gehabt oder ich habe keine Erfahrungen wie lange Menschen an sowas leiden oder wie lange sie durchhalten oder wann sie sterben oder wie lange sie damit noch überleben."
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    "text": "Ich hatte ja auch keine Haare mehr, wie es halt so bei einer Chemo ist."
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    "end": 1390.09,
    "text": "Und das war eigentlich das einzige, was die Leute bei mir festgestellt hatten, dass ich mit einer Glatze rumliefe, aber ansonsten von der Art und Weise her, von meinem Verhalten war ich total fit wieder, ja?"
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    "end": 1395.389,
    "text": "So eine sehr schnelle Regenerationsphase."
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    "end": 1416.75,
    "text": "Und man muss wirklich sagen, wir hatten ja in der Zeit auch immer wieder telefonisch oder per WhatsApp Kontakt und da waren wirklich Phasen dabei, wo ich mir wirklich nicht mal mehr Sorgen gemacht habe, sondern einfach nur noch traurig war, weil da war die eine oder andere Alarmsituation, die man von der Familie mitbekommen hat, dann hat man auch teilweise gesprochen und da warst du auch gerade, als du den Krankenhaus greiben hattest, schon"
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    "text": "sehr weit von"
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    "text": "deiner bestmöglichen Version entfernt, muss man ganz klar sagen."
  },
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    "end": 1446.83,
    "text": "Es ist tatsächlich, ich gebe es offen zu, wir haben uns ja gestern Abend in München schon getroffen und ich habe, glaube ich, zum ersten Mal in dem Jahr ein halbes Bier getrunken, weil ich gesagt habe, wir müssen jetzt einfach anstoßen, weil so ein Wunder in meinen Augen begleitend zu dürfen ist wirklich was schon sehr auch Anrührendes und wir drei sitzen gerade in München im Tonstöte."
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    "end": 1465.909,
    "text": "Leider Gottes kein Video, das ist nicht, aber wir haben auch alle drei so ein bisschen glasige Augen, wenn wir über die Geschichte reden, weil es ist schon, ich weiß nicht, wie es für Matthias ist, ob ihm so Geschichten ständig so passieren, aber da waren glaube ich schon zwei, drei so Sprünge von der Schaufel dabei, die auch anders hätten ausgehen können."
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    "text": "Ja, das stimmt."
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    "text": "Und da muss man natürlich auch sagen, dass der Arzt oder ja, dass die Medikamente und die Substanzen des einen ist."
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    "end": 1491.35,
    "text": "aber man natürlich auch einen unbändigen Lebenswillen und die körperliche und seelische Fitness, die der Männer gehabt hat während der Zeit, mit ein paar Ausnahmen und die Unterstützung, den Support durch die Frau und die Familie."
  },
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    "text": "Das alles trägt dazu bei."
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    "end": 1509.53,
    "text": "Also es ist nicht nur Chemos, es ist nicht nur Pilchen, sondern es ist auch sehr stark Wille, Wille, Wille und ... Ja, auch die Konsequenz, mit der man in diese Therapien reingeht, das trägt unwahrscheinlich zum Genesungsprozess bei."
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    "text": "Welche Rolle spielt der Patient selbst?"
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    "text": "Eine ganz große Rolle."
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    "text": "Ich kann ein Patient, der diesen Geist nicht richtig funktioniert, den kann ich nicht retten."
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    "text": "Es funktioniert nicht."
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    "text": "Dann muss man ihn irgendwo auch auf der Ebene in Support geben, weil es in Körpergeisten Seele... nicht zusammenarbeiten, dann hat niemand eine Chance."
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    "text": "ja."
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    "text": "War dir das auch bekannt und bewusst, Werner, dass du selbst mit deiner mentalen Resilienz da eine ganz tragende Rolle spielst?"
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    "text": "Ja, absolut."
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    "text": "Weil ich denke mir jetzt, dass man in der Situation wahrscheinlich schon genug um die Ohren hat, mental, und sich dann auch noch selber einen jeden tag die die verantwortung auch umzuhängen stelle ich mir als zusätzliche belastung vor"
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    "text": "ja das heißt belastung ich meine die ganze chemophase ist eine belastung von übelster art."
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    "text": "aber als ich dann mal sechs tage wieder im krankenhaus war und mit mit antibiotika behandlung weil ich drei bakterien im krankenhaus eingefangen habe, die so gut wie Antibiotika-Pestent waren."
  },
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    "end": 1614.989,
    "text": "Und auf jeden Fall durfte ich dort sechs Tage lang am Tropf liegen und die Schwestern, die als Rheinkam, das war also wie gesagt in der Hemmatologie, die Schwestern, die dann als Rheinkam, die hatten dann unter anderem, haben sie dann gesagt, wenn sie sich unterhalten haben."
  },
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    "text": "dass ich der einzige Patient bin und soweit sie es gesehen haben, der glänzende Augen hat, also klare glänzende Augen."
  },
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    "text": "Und was natürlich, wenn man die Patienten sieht, die so etwas durchgehen, die werden natürlich, auch wenn sie die geistige Kraft und Einstellung haben, dann je nachdem welche Belastung, Giftstoffe, dort angewendet werden, dass man sieht das den meisten in den Augen an."
  },
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    "text": "Und bei mir war es eben nicht der Fall."
  },
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    "text": "So, ja, ich hatte immer die Einstellung."
  },
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    "end": 1668.85,
    "text": "Ich habe das auch vollkommen ignoriert, wie weit die Prognosen waren für mich, weil ich eine sehr aggressive Form von diesem Belymphom hatte."
  },
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    "end": 1682.209,
    "text": "Und ja, ich habe das... Ich habe einen großen und ganzen Ignoriert und habe versucht, mich selber so weit wie möglich positiv dem gegenüber einzustellen."
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    "end": 1691.53,
    "text": "Was haben denn die Ärzte in Schweden gesagt, dass du da aus der Schweiz jemanden zuziehst, der das vielleicht ein bisschen komplementärer sieht als sie"
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    "end": 1691.79,
    "text": "selbst?"
  },
  {
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    "text": "Ja, das war super interessant."
  },
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    "text": "Als ich den Ärzten dann berichtet habe, dass ich mit verschiedenen Behandlungsvorschlägen nicht einverstanden bin und dass ich noch im Kontakt stehe, mit einem Arzt in der Schweiz, da waren sie dann sehr vorsichtig."
  },
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    "text": "So, da wurden... Da wurden... Vorsichtig"
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    "text": "ist es, vorsichtig formuliert, vermutlich."
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    "text": "Ja, ja."
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    "text": "Und ich habe dann auch gesagt, dass ich nach jeder Chemo, nach Zürich fliege und... Das hat die aber nicht interessiert, ja."
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    "text": "Das hat die nicht interessiert."
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  {
    "start": 1730.53,
    "end": 1740.61,
    "text": "was ich dort machen ließ oder oder wie wie das weitere vorgehend sein wird oder sollte überhaupt nicht das wurde ignoriert."
  },
  {
    "start": 1740.669,
    "end": 1745.709,
    "text": "die fahren nach dem schema wie ich gesagt habe und alles andere interessiert nicht."
  },
  {
    "start": 1746.05,
    "end": 1747.83,
    "text": "die haben ja auch es werden ja auch dementsprechend."
  },
  {
    "start": 1747.889,
    "end": 1755.969,
    "text": "jede woche wurden ja auch bluttests gemacht um zu sehen wie wie groß der schaden bei mir fortgeschritten ist."
  },
  {
    "start": 1757.81,
    "end": 1760.729,
    "text": "die waren eigentlich erschrocken dass meine blutwerte so gut waren."
  },
  {
    "start": 1761.83,
    "end": 1761.969,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1762.129,
    "end": 1766.53,
    "text": "haben die nicht, ich weiß nicht, ob sie es überhaupt schon mal gesehen haben."
  },
  {
    "start": 1766.57,
    "end": 1767.03,
    "text": "Eider dauts."
  },
  {
    "start": 1767.429,
    "end": 1768.27,
    "text": "Ja, ja."
  },
  {
    "start": 1768.389,
    "end": 1770.29,
    "text": "So"
  },
  {
    "start": 1770.37,
    "end": 1770.489,
    "text": "was."
  },
  {
    "start": 1770.59,
    "end": 1786.51,
    "text": "Aber hast du irgendwelche Behandlungsvorschläge, die die Ärzte in Schweden gemacht haben, nicht befolgt, zurückgewiesen, oder hast du das eh gemacht, was die gesagt haben, nur halt zusätzlich begleitend den Matthias im Boot gehabt?"
  },
  {
    "start": 1787.01,
    "end": 1792.149,
    "text": "Ja, der Punkt war ja, ich habe ja nach, wie gesagt, ich hatte keine Ahnung, was man machen muss."
  },
  {
    "start": 1792.449,
    "end": 1796.07,
    "text": "Da hatte Matthias mir dann eben dementsprechend die Information gegeben."
  },
  {
    "start": 1796.149,
    "end": 1802.729,
    "text": "So, es war ganz klar, dass ich eine Chemo machen lassen sollte, gerade bei diesem aggressiven Tumor."
  },
  {
    "start": 1803.689,
    "end": 1815.629,
    "text": "Und die wichtige oder die wichtigen Schritte, die liegen einfach darin, dass man sich wirklich dann nicht einfach in die Hände von Leuten begibt."
  },
  {
    "start": 1816.489,
    "end": 1821.37,
    "text": "die sich eigentlich recht wenig um dein Wohl kümmern."
  },
  {
    "start": 1821.61,
    "end": 1831.31,
    "text": "Es wird alles nach einem Schema gefahren und ob du da durchkommst oder nicht, dann zeig dir gleich das Licht."
  },
  {
    "start": 1834.85,
    "end": 1844.83,
    "text": "Das liegt an dir, wenn ich mich also nicht so engagiert hätte und wenn meine Frau dementsprechend mich auch nicht dazu mitbegleitet hätte."
  },
  {
    "start": 1845.31,
    "end": 1846.909,
    "text": "würde ich mit Sicherheit nicht mehr hier sitzen."
  },
  {
    "start": 1848.03,
    "end": 1854.33,
    "text": "Und die Information, die Absprache mit Matthias war natürlich für mich das Wichtigste."
  },
  {
    "start": 1855.429,
    "end": 1856.449,
    "text": "Dann diese weitere Empfehlung."
  },
  {
    "start": 1856.489,
    "end": 1856.53,
    "text": "Was"
  },
  {
    "start": 1856.57,
    "end": 1857.389,
    "text": "war dieser Phase?"
  },
  {
    "start": 1857.989,
    "end": 1858.409,
    "text": "Ja, Entschuldige."
  },
  {
    "start": 1858.709,
    "end": 1859.61,
    "text": "Entschuldige,"
  },
  {
    "start": 1859.669,
    "end": 1860.07,
    "text": "sprich weiter."
  },
  {
    "start": 1860.81,
    "end": 1875.85,
    "text": "Nein, ich meine, die weitere Entscheidung dann eben, ob ich die Gehirn chemo dann auch noch machen lasse und die zwanzig Bestrahlungen, die Da habe ich mich halt dem Sprint auch erkundigt."
  },
  {
    "start": 1875.909,
    "end": 1877.81,
    "text": "Warum sollte ich das überhaupt machen lassen?"
  },
  {
    "start": 1877.989,
    "end": 1881.709,
    "text": "Und die Antwort von dem schwedischen Arzt war einfach, ja, das machen wir mit allen."
  },
  {
    "start": 1883.09,
    "end": 1884.85,
    "text": "Ja, aber sind nicht alle gleich."
  },
  {
    "start": 1886.29,
    "end": 1887.75,
    "text": "Es ist natürlich sehr schwierig."
  },
  {
    "start": 1887.83,
    "end": 1889.51,
    "text": "Es wird ein Riesenangst gemacht."
  },
  {
    "start": 1892.27,
    "end": 1896.35,
    "text": "Man steht ja auch an einer Schwelle, an der man vorher nie stand."
  },
  {
    "start": 1898.949,
    "end": 1901.57,
    "text": "Der Arzt wird dir erzählen, wenn du es nicht machen lasst."
  },
  {
    "start": 1902.35,
    "end": 1916.229,
    "text": "lässt dann sind deine Chancen gleich null und wenn du eine Gehirn chemo machen lässt dann die eventuellen Schäden die dann auftreten können sich auch eventuell wieder reparieren."
  },
  {
    "start": 1917.149,
    "end": 1917.709,
    "text": "ich glaube"
  },
  {
    "start": 1919.149,
    "end": 1919.25,
    "text": "es"
  },
  {
    "start": 1920.09,
    "end": 1929.889,
    "text": "weiß jeder was eine Gehirn chemo verursacht und dass du dann nicht mehr so ein aktives Leben führen kannst wie du es vorher getan hast."
  },
  {
    "start": 1930.389,
    "end": 1948.87,
    "text": "Also ich würde sagen, aus Leinsicht ist die Kombination aus einer Gehirnkemer und vor allem auch einer Bestrahlung im Gehirn tatsächlich eine ja super duper Überholspurrichtung, der generative Vergehörnerkrankung, Alzheimer, Gedächtnis, Einschränkungen kann das Sprachzentrum beeinflussen, je nachdem wie das Ganze geht."
  },
  {
    "start": 1948.929,
    "end": 1964.389,
    "text": "Also im Endeffekt ist da die Zeitverlängerung, wenn man das Gewinn und Verlust an Rechnung anschaut, sehr häufig mit einer massiven Veränderung der Persönlichkeit mit einer Reduktierung der kognitiven Fähigkeiten und Ändungen."
  },
  {
    "start": 1964.449,
    "end": 1966.87,
    "text": "Anhergehen, das ist tatsächlich schon eine Tür."
  },
  {
    "start": 1967.429,
    "end": 1972.87,
    "text": "Da gehst du eigentlich nur durch, wenn du gar keine Hoffnung mehr hast."
  },
  {
    "start": 1973.409,
    "end": 1974.229,
    "text": "Bis meine auch."
  },
  {
    "start": 1974.389,
    "end": 1974.409,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 1975.33,
    "end": 1977.07,
    "text": "Ist korrekt eigentlich so ausgedrückt."
  },
  {
    "start": 1977.129,
    "end": 1984.229,
    "text": "und vor allem, was man... Also noch mal zum unserem Kennenlernen vielleicht, für mich gibt es im Leben keine Zufälle."
  },
  {
    "start": 1985.33,
    "end": 1994.489,
    "text": "Das ist halt einfach so und... Zum Zweiten ist es eben, ich kann sagen, du hast diese Erkrankung und ich kann die dann auch behandeln."
  },
  {
    "start": 1995.81,
    "end": 1998.85,
    "text": "Für mich geht es da noch ein bisschen weiter in der Behandlung bzw."
  },
  {
    "start": 1999.169,
    "end": 2000.229,
    "text": "auch in der Diagnostik."
  },
  {
    "start": 2000.35,
    "end": 2011.449,
    "text": "Wir wissen heutzutage, dass es sehr, sehr, sehr viele Traumata gibt, sehr, sehr, sehr viele Veränderungen im Bereich des Mikrobioms, die dazu beitragen, dass Tumore wachsen."
  },
  {
    "start": 2011.53,
    "end": 2012.649,
    "text": "Wir wissen, dass Schwermetalle."
  },
  {
    "start": 2013.37,
    "end": 2019.11,
    "text": "durchaus endogene Disruktoren sind, die Tumorwachstum induzieren können."
  },
  {
    "start": 2019.949,
    "end": 2024.669,
    "text": "Wir sind also eigentlich in der Lage, sehr viel zu erkennen und das habe ich beim Werner auch gemacht."
  },
  {
    "start": 2025.85,
    "end": 2032.469,
    "text": "Ich habe tatsächlich auch mal über mehrere Jahre im Labor gestanden, wissenschaftlich geforscht, insbesondere auch in der Immunologie."
  },
  {
    "start": 2033.59,
    "end": 2041.169,
    "text": "Und da haben wir GWV, Epstein-Barbieren genommen, um B-Zellen, eben diese Zellen, die bei Werner vermehrt waren."
  },
  {
    "start": 2041.669,
    "end": 2042.649,
    "text": "Unsterblich zu machen."
  },
  {
    "start": 2042.989,
    "end": 2046.11,
    "text": "Also wir konnten die dann ewig in der Kultur halten, das war wunderschön."
  },
  {
    "start": 2046.909,
    "end": 2049.069,
    "text": "Richtig Spaß gemacht, die sind never died."
  },
  {
    "start": 2049.549,
    "end": 2052.069,
    "text": "Und die eBV-Viren, die hat man immer mal wieder dazu gesetzt."
  },
  {
    "start": 2052.65,
    "end": 2058.429,
    "text": "Wir wissen halt, dass die Versäuchung beziehungsweise die Infektionsrate mit eBV extrem hoch ist."
  },
  {
    "start": 2059.089,
    "end": 2063.549,
    "text": "Und das haben wir beim Werner halt auch nachgeguckt und haben den eBV-Virus gefunden."
  },
  {
    "start": 2064.81,
    "end": 2067.63,
    "text": "Sind dann dafür gegangen den eBV-Virus zu eliminieren."
  },
  {
    "start": 2069.27,
    "end": 2073.75,
    "text": "Das sind Dinge, die halt in der Komplementärmedizin dann eine Rolle spielen."
  },
  {
    "start": 2074.37,
    "end": 2081.69,
    "text": "Wenn man halt mal über den Tellerrand der Schulmedizin ein bisschen hinausgeguckt hat, ist man da offen für vieles und erkennt auch vieles viel besser."
  },
  {
    "start": 2082.17,
    "end": 2091.37,
    "text": "Und Werner hat mir im Vorgespräch gestern Abend auch erzählt, dass er eben vor dreißig Jahren, fünfundzwanzig Jahren einmal die EBV-Diagnose gehabt hat."
  },
  {
    "start": 2091.449,
    "end": 2095.109,
    "text": "Das heißt, es war eigentlich klar, aber die Information fällt ja dann halt hinten runter."
  },
  {
    "start": 2096.609,
    "end": 2108.109,
    "text": "Wenn nicht der Arzt genau da nochmal hinschaut und dann sagt er ja, stimmt, da war mal was, dann ist halt quasi eine Tür der Behandlung einfach verschlossen und dementsprechend braucht man den Schäler Koms."
  },
  {
    "start": 2109.19,
    "end": 2109.73,
    "text": "Ab und zu ja."
  },
  {
    "start": 2110.27,
    "end": 2116.15,
    "text": "Werner, was war der dunkelste Moment in diesen Monaten seit dem Jänner?"
  },
  {
    "start": 2116.37,
    "end": 2118.109,
    "text": "und was war der schönste Moment?"
  },
  {
    "start": 2119.069,
    "end": 2124.549,
    "text": "Ja, der schönste Moment, okay, der dunkelste Moment war, als ich diese Sepsis hatte."
  },
  {
    "start": 2126.39,
    "end": 2127.15,
    "text": "Das war extrem."
  },
  {
    "start": 2127.65,
    "end": 2128.85,
    "text": "Das will man nicht haben."
  },
  {
    "start": 2129.93,
    "end": 2141.21,
    "text": "Und der schönste Moment war eigentlich für mich, nach der abgeschlossenen letzten sechsten Chemo, die schnelle Wiederaufbauphase für mich."
  },
  {
    "start": 2142.89,
    "end": 2143.41,
    "text": "Das war das."
  },
  {
    "start": 2144.93,
    "end": 2145.75,
    "text": "Schnell heißt dann?"
  },
  {
    "start": 2146.93,
    "end": 2147.75,
    "text": "Das war super schnell."
  },
  {
    "start": 2148.33,
    "end": 2174.89,
    "text": "Also ich hatte, nach der sechsten Chemo, ich möchte sagen, das waren vielleicht fünf, sechs Wochen, wo ich mich langsam wieder aufgerappelt habe, aber ich habe ja gemerkt, ich bin ja dann auch wieder ins Fitnessstudio, habe wieder angefangen zu trainieren, da hat man natürlich schon gemerkt, welche Kraft man nicht mehr hat, die man vorher als völlig normal angesehen hat."
  },
  {
    "start": 2175.63,
    "end": 2185.45,
    "text": "Und die Regeneration, die Aufbauphase, das ich möchte sagen, das war innerhalb von zwei Monaten war ich wieder komplett hergestellt."
  },
  {
    "start": 2185.99,
    "end": 2187.049,
    "text": "Der H-Wuchs kam auch."
  },
  {
    "start": 2192.19,
    "end": 2195.13,
    "text": "Er trägt bis heute keinen Afro, aber den hatte er vorher auch nicht,"
  },
  {
    "start": 2195.43,
    "end": 2195.87,
    "text": "um ehrlich"
  },
  {
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    "end": 2195.99,
    "text": "zu"
  },
  {
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    "end": 2196.19,
    "text": "sein."
  },
  {
    "start": 2196.23,
    "end": 2196.81,
    "text": "Nicht auf den Kopf."
  },
  {
    "start": 2200.13,
    "end": 2210.529,
    "text": "Aber, nee, also auch da kann ich noch mal kurz einhaken, weil ich war irgendwann mal im Juli in Split bei einem Kongress eingeladen und da hatte er irgendwie kurz noch mein Werner-Telefon."
  },
  {
    "start": 2211.529,
    "end": 2218.509,
    "text": "So ein Zufall, das bin ich auch gerade, ich bin da zwanzig Kilometer vor Split, sage ja, wo bist du denn auf der Yacht?"
  },
  {
    "start": 2219.009,
    "end": 2224.509,
    "text": "Das heißt, da war er bereits wieder in der Lage, mit der Familie durchs Mittelmeer zu chartern."
  },
  {
    "start": 2225.009,
    "end": 2231.049,
    "text": "Und das war auch eins dieser Telefonate, die mir echt das Leben versüßt haben."
  },
  {
    "start": 2231.47,
    "end": 2232.33,
    "text": "Also insofern, ja."
  },
  {
    "start": 2233.15,
    "end": 2233.37,
    "text": "Yes."
  },
  {
    "start": 2234.75,
    "end": 2237.67,
    "text": "Matthias, wie schätzt du denn den Zustand vom Werner aktuell an?"
  },
  {
    "start": 2238.529,
    "end": 2238.73,
    "text": "Oh je."
  },
  {
    "start": 2239.81,
    "end": 2241.43,
    "text": "Phasenweise, gut, nein Quatsch."
  },
  {
    "start": 2242.75,
    "end": 2246.549,
    "text": "Es gibt, nein, im Kursen und Ganzen, also ich hatte ihn jetzt auch besucht in Schweden."
  },
  {
    "start": 2247.29,
    "end": 2248.529,
    "text": "Es ist einfach fit, ja?"
  },
  {
    "start": 2248.77,
    "end": 2260.029,
    "text": "Also ich meine, die meisten Leute, die ihn sehen, die sagen ganz, also wenn man nicht weiß, dass er so eine Erkrankung und so ein Leidensweg hin, das ich gehabt, dann würde man es nicht glauben."
  },
  {
    "start": 2260.41,
    "end": 2261.109,
    "text": "Es ist wirklich so."
  },
  {
    "start": 2261.85,
    "end": 2268.65,
    "text": "Also er ist fit, es gibt keiner Hinweise darauf, dass der Tumor... in irgendeiner Art und Weise noch vorhanden ist."
  },
  {
    "start": 2268.69,
    "end": 2279.17,
    "text": "Das heißt also, bislang haben wir alles gut gemacht und wir werden weiterhin auf ihn aufpassen und er passt auf sich auf und dann wird das eine Neverending Story werden."
  },
  {
    "start": 2280.049,
    "end": 2281.27,
    "text": "Davon gehe ich jetzt fest aus."
  },
  {
    "start": 2281.67,
    "end": 2282.43,
    "text": "Das haben wir im Griff."
  },
  {
    "start": 2283.25,
    "end": 2285.549,
    "text": "Man kann sagen, wenn es mal wieder kommt, dann kann man ja immer noch."
  },
  {
    "start": 2285.589,
    "end": 2286.71,
    "text": "Wir wissen ja jetzt, wie es geht."
  },
  {
    "start": 2286.75,
    "end": 2293.75,
    "text": "Das kann man immer mal wieder anfangen und wir passen halt auch mit den Substanzen weiterhin auf, die wir ihm geben."
  },
  {
    "start": 2295.109,
    "end": 2300.79,
    "text": "Und da müssen wir halt ein bisschen unterscheiden zwischen Substanzen, die wirken und Substanzen, die eben nicht so gut wirken."
  },
  {
    "start": 2301.65,
    "end": 2303.83,
    "text": "Das heißt, der Wern ist nach wie vor in Behandlung bei dir."
  },
  {
    "start": 2304.13,
    "end": 2308.19,
    "text": "Du verabreichst ihm nach wie vor Mittel."
  },
  {
    "start": 2308.77,
    "end": 2309.569,
    "text": "Was tut sie da jetzt?"
  },
  {
    "start": 2309.63,
    "end": 2311.77,
    "text": "Wie arbeitet ihr weiter zusammen als Arzt und Patient?"
  },
  {
    "start": 2312.29,
    "end": 2314.529,
    "text": "Ja, wir vergehen das immer weiterhin durch."
  },
  {
    "start": 2314.589,
    "end": 2316.069,
    "text": "Er nimmt seine Bioregulatoren."
  },
  {
    "start": 2316.17,
    "end": 2318.23,
    "text": "Da kann ich ihm nicht weiterhelfen."
  },
  {
    "start": 2318.31,
    "end": 2319.45,
    "text": "Da ist er der Chef im Ring."
  },
  {
    "start": 2321.089,
    "end": 2324.29,
    "text": "Beziehungsweise ich kann ihm auch weiterhelfen, indem ich ihn manchmal anbremse."
  },
  {
    "start": 2324.99,
    "end": 2337.29,
    "text": "Aber was halt mein Hauptanliegen ist bei Entscheidungen, bei ihm zu sein, ihn auch psychisch zu tragen weiterhin, wenn er mal länger hat, was es durchaus auch gibt."
  },
  {
    "start": 2338.71,
    "end": 2341.39,
    "text": "Und wir haben halt hochpotente Substanzen."
  },
  {
    "start": 2342.109,
    "end": 2363.23,
    "text": "die ich ihm verabreiche, weil ich einfach gemerkt habe, dass gerade bei sekundären Pflanzenstoffen die Bio-Verfügbarkeit so gering ist, dass viele halt eben im Reagenz-Klaas im Tierversuch super, super, super funktionieren, aber im Menschen nicht immer die erwünschte Wirksamkeit zeigen."
  },
  {
    "start": 2363.33,
    "end": 2364.67,
    "text": "und da gibt es Möglichkeiten."
  },
  {
    "start": 2365.73,
    "end": 2372.21,
    "text": "entweder per Infusion zu arbeiten oder über Schmelzpastillen, die halt ist her, sehr, sehr effektiv aufgenommen werden."
  },
  {
    "start": 2372.85,
    "end": 2377.109,
    "text": "Oder man kann das zum Beispiel auch als Supertasitorium, also als Zäpfchen machen."
  },
  {
    "start": 2377.19,
    "end": 2382.93,
    "text": "Das sind halt einfach die Schleimhäute, sind da höchst effektiv in der Aufnahme von diesen Substanzen."
  },
  {
    "start": 2383.109,
    "end": 2383.27,
    "text": "Und"
  },
  {
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    "end": 2388.37,
    "text": "so ungefähr gibt mir mal ein leichtes Raster."
  },
  {
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    "end": 2389.27,
    "text": "Wo sind wir da?"
  },
  {
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    "end": 2393.97,
    "text": "Also wir sind bei adaptogenen Pilzen gewesen, habe ich vor irgendwas mitbekommen, wahrscheinlich irgendwie."
  },
  {
    "start": 2394.73,
    "end": 2398.83,
    "text": "Reische in Cordyceps, in Lyons Main werden sie die üblichen verdächtigen."
  },
  {
    "start": 2399.529,
    "end": 2401.35,
    "text": "Also wir arbeiten mit Two Wire zusammen."
  },
  {
    "start": 2401.73,
    "end": 2407.25,
    "text": "Der ist ziemlich gut auch in der Spike Entfernung, gerade bei diesen ganzen Turbokrebsen, die jetzt aufstreuten."
  },
  {
    "start": 2407.35,
    "end": 2421.95,
    "text": "Wir arbeiten mit einem hochaufgereinigten und angereicherten Cordyceps mit Cordyzipien, der auch als Schmesspastille ist, weil das Cordyzipien in der Tumortherapie das ist, was eigentlich effektiv die Tuas Tumorwachstum hemmen kann."
  },
  {
    "start": 2423.77,
    "end": 2426.17,
    "text": "Wir arbeiten mit einer Kurkuma-Schmelzpastille."
  },
  {
    "start": 2427.029,
    "end": 2428.43,
    "text": "Ich liebe mein Melatonin."
  },
  {
    "start": 2429.23,
    "end": 2429.89,
    "text": "Ich auch."
  },
  {
    "start": 2431.97,
    "end": 2439.71,
    "text": "Und dann mache ich halt sehr häufig auch zirkulierende Tumorzellen und gehe halt in die individualisierte Tumortherapie hinein."
  },
  {
    "start": 2440.43,
    "end": 2444.87,
    "text": "Wenn ich merke, es funktioniert eben nicht so hundert Prozent, wie ich mir das so vorstelle."
  },
  {
    "start": 2445.009,
    "end": 2453.569,
    "text": "Und da sind dann Dinge dabei, die halt erstaunlicherweise sehr häufig konkon ... kruent sind, also das Resveratros, Götzetin."
  },
  {
    "start": 2454.33,
    "end": 2461.49,
    "text": "Ich gehe sehr stark auch über das Mikrobiom, also bei mir kriegen die meisten ein Mikrobiomanalyse, um da zu schauen, ist da irgendwas, was wir verbessern können."
  },
  {
    "start": 2462.25,
    "end": 2468.069,
    "text": "Auch hinsichtlich des Immunsystems, ich mache sehr viel Detox, um einfach die Schadstoffe, wenn ich sie nachweisen kann."
  },
  {
    "start": 2468.83,
    "end": 2475.97,
    "text": "Und das ist mein ganzheitliches Konzept und sehr häufig ist es dann nicht vielleicht kurzfristig wirksam."
  },
  {
    "start": 2476.69,
    "end": 2482.77,
    "text": "Aber in der Regeneration sehr wichtig und auch in der Vorbereitung von Rezitiven oder Neuerkrankungen."
  },
  {
    "start": 2484.509,
    "end": 2485.93,
    "text": "Entgiftung über Geladtherapie?"
  },
  {
    "start": 2486.73,
    "end": 2488.529,
    "text": "Wir machen den PSEDTA."
  },
  {
    "start": 2489.79,
    "end": 2492.509,
    "text": "Es gibt viele, die machen die Inus oder die Toxasverrese."
  },
  {
    "start": 2493.37,
    "end": 2499.49,
    "text": "Da sehe ich gerade bei Schwermetallende gewisse Grenze, weil ich habe sehr viele Patienten, die bekommen dann fünfzehn Inusverresen."
  },
  {
    "start": 2500.029,
    "end": 2505.589,
    "text": "Dann muss ich mir halt schon mal selbst die Frage stellen, ist das denn so effektiv wie wir uns das wünschen, aber kann man machen?"
  },
  {
    "start": 2506.63,
    "end": 2511.089,
    "text": "Das Problem ist natürlich, dass bei Schwermetallen nicht das Blut versäucht ist, sondern das Bindegewebe."
  },
  {
    "start": 2511.17,
    "end": 2512.609,
    "text": "Und da muss ich es irgendwie rauskriegen."
  },
  {
    "start": 2513.31,
    "end": 2517.83,
    "text": "Deshalb bin ich für eine vorsichtliche, aber wirklich vorsichte Ausleitungstherapie über Gelate."
  },
  {
    "start": 2519.029,
    "end": 2525.93,
    "text": "Die kann natürlich auch wirklich wehtun, wenn ich dann halt auch Substanzen ausleite, die dem Körper dienlich sind."
  },
  {
    "start": 2526.33,
    "end": 2528.549,
    "text": "Und das muss ich dann halt zum Teil auch wieder substituieren."
  },
  {
    "start": 2529.33,
    "end": 2531.029,
    "text": "Ich mache viel mit Hydroxypartie."
  },
  {
    "start": 2531.31,
    "end": 2533.77,
    "text": "Das ist eine Methode, Säure, Basen, Miliotherapie."
  },
  {
    "start": 2534.35,
    "end": 2543.15,
    "text": "Ich arbeite über den Darm mit Zeolet oder Spirulina oder ich nehme auch das ganz alt bewährte, die Heilerde."
  },
  {
    "start": 2544.069,
    "end": 2547.75,
    "text": "Man muss nicht immer die Vulkanen in Afrika besuchen."
  },
  {
    "start": 2547.89,
    "end": 2550.99,
    "text": "Also es gibt auch Dinge, die gegen Vorderhaustür, die auch effektiv sind."
  },
  {
    "start": 2553.71,
    "end": 2557.41,
    "text": "Und jetzt würde ich gerne das Thema Bioregulatoren auf den Tisch bringen."
  },
  {
    "start": 2559.31,
    "end": 2567.19,
    "text": "Matthias, hattest du bevor du mit dem Werner zu tun, hattest schon Wissen über Bioregulatoren Kenntnis davon?"
  },
  {
    "start": 2567.71,
    "end": 2572.23,
    "text": "Also ich hab Stammzellen gemacht, ja, aber also nicht in Europa, sondern in Asien."
  },
  {
    "start": 2573.49,
    "end": 2583.91,
    "text": "Aber tatsächlich über die Bioregulatoren hatte ich noch nichts gehört und dann hat mir das der Werner irgendwann mal erklärt."
  },
  {
    "start": 2584.41,
    "end": 2586.19,
    "text": "Was das ist, das ist mein Erklärenbrauch."
  },
  {
    "start": 2586.23,
    "end": 2586.39,
    "text": "Da kommt"
  },
  {
    "start": 2586.43,
    "end": 2589.069,
    "text": "doch der Patient zum Arzt und sagt, ich mache das beruflich."
  },
  {
    "start": 2590.23,
    "end": 2603.23,
    "text": "Ja, na, es ist halt so, also ich sage es immer wieder, wenn ich blind durch die Welt laufe und meine Scheuklappen aufhaue, dann werde ich eben, ja, werde ich die schönen Seiten des Lebens vielleicht nicht erdecken."
  },
  {
    "start": 2603.43,
    "end": 2611.73,
    "text": "und wenn ich meine Augen öffne und ich verschlossen bin und zugänglich bin für Neues, dann lerne ich auch gerne von Patienten dazu."
  },
  {
    "start": 2612.45,
    "end": 2616.45,
    "text": "So ist es nun mal, die sind ja nicht auf den Kopf gefallen, die sind meistens mehr informiert wie ein Arzt."
  },
  {
    "start": 2619.19,
    "end": 2627.45,
    "text": "Und so ist Werner zu mir gekommen, hat mir diese Bioregulatoren vorgestellt, also erklären brauchte er mir jetzt epigenetisch und genetisch nicht so viel."
  },
  {
    "start": 2628.41,
    "end": 2640.89,
    "text": "Ich finde es halt schön, meine ganzen Wege, sich erklärsten Patienten auch immer so, die Wege, die ich beschreite zurzeit oder die meisten Leute, die gehen über die Zellwand mit irgendwelchen Signalen in den Zellkernen."
  },
  {
    "start": 2641.549,
    "end": 2647.81,
    "text": "Ich weiß nicht, wo da irgendwelche Regulationsmechanismen unterbunden sind, insbesondere bei Tumorzellen."
  },
  {
    "start": 2647.85,
    "end": 2654.47,
    "text": "Das heißt, die Signale, die ich denke zu erreichen, die sind natürlich von außen immer nicht gut nachvollziehbar in den Zellkern."
  },
  {
    "start": 2654.549,
    "end": 2659.13,
    "text": "Weil der Zellkern ist ja der Einzigste, der uns dann die Informationen wieder nach außen sendet."
  },
  {
    "start": 2659.33,
    "end": 2667.069,
    "text": "Also ich muss erstmal über die Zellwand, über irgendwelche Antennen, die da außen sind, dann bindet irgendwas dran, dann geht's in den Zellkern rein."
  },
  {
    "start": 2667.569,
    "end": 2670.15,
    "text": "Und dort wird dann gehen ein oder ausgeschaltet."
  },
  {
    "start": 2670.25,
    "end": 2677.73,
    "text": "Wenn ich natürlich schon irgendwelche Substanzen habe, die das ein und ausschalten verhindern, dann bin ich auch nicht gut, wenn ich von außen in die Zelle hineinkomme."
  },
  {
    "start": 2678.49,
    "end": 2689.49,
    "text": "Und wenn ich dann die Möglichkeit habe, diese Veränderungen in den Zellkern vielleicht wieder zu reparieren, dann kann ich auch von innen nach außen arbeiten."
  },
  {
    "start": 2689.569,
    "end": 2698.87,
    "text": "Und wenn ich das beides zusammenbringe, dann wird es für meine Verhältnisse und für Für mein wissenschaftliches Verständnis wird es eine runde Sache."
  },
  {
    "start": 2700.41,
    "end": 2705.41,
    "text": "Was für ein Werkzeug sind diese Bioregulatoren für dich mittlerweile geworden, Matthias?"
  },
  {
    "start": 2705.569,
    "end": 2709.91,
    "text": "Und was für ein Werkzeug waren Sie gemeinsam in Geschichte mit dem Werner?"
  },
  {
    "start": 2710.83,
    "end": 2722.65,
    "text": "Also ich habe mit der Tumortherapie Bioregulatoren nicht viel Erfahrung, weil ich da ein bisschen Respekt habe, weil ich nicht ganz genau weiß, was sie anschalten und was sie ausschalten."
  },
  {
    "start": 2723.41,
    "end": 2729.89,
    "text": "Wo ich sie unwahrscheinlich gerne habe und wo ich große Erfolge habe, das ist bei Neurodegenerativen Erkrankungen."
  },
  {
    "start": 2730.109,
    "end": 2733.41,
    "text": "Wir sind Patienten mit einem Übertrofen Lateralsklerose, den ich behandle."
  },
  {
    "start": 2733.529,
    "end": 2736.69,
    "text": "Ich habe Patienten mit Parkenzen, die besser werden."
  },
  {
    "start": 2736.83,
    "end": 2741.509,
    "text": "Also die weniger Off-Phasen haben mehr in die On-Phasen kommen, die auch ein bisschen mehr Bewegung haben."
  },
  {
    "start": 2742.13,
    "end": 2752.029,
    "text": "Und das ist Wahnsinn, weil die haben ja normalerweise überhaupt gar keine Chance, irgendwas zu tun, außer ihr Eldopa und sonstige Sachen, die eh nicht funktionieren, sag ich jetzt mal vorsichtig."
  },
  {
    "start": 2752.529,
    "end": 2764.569,
    "text": "Ich kann dann natürlich auch dort über verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, Ashwagandha und Galaktose und Nährungsveränderungen wie Zucker raus und so was."
  },
  {
    "start": 2764.99,
    "end": 2768.19,
    "text": "Da kann ich natürlich die neue Inflammation mildern."
  },
  {
    "start": 2768.27,
    "end": 2773.27,
    "text": "Ich kann das Melatonin nehmen, was für den Lymphabfluss im Gehirn extrem aktiv ist."
  },
  {
    "start": 2773.31,
    "end": 2778.23,
    "text": "Das klimphatische System, der Nacht aktiviert, dass eben Substanzen ausgewaschen werden."
  },
  {
    "start": 2778.29,
    "end": 2785.65,
    "text": "Ich nehme sehr gerne auch die systemische lokale Überwärmungstherapie, die das Immunsystem stärkt."
  },
  {
    "start": 2785.71,
    "end": 2790.13,
    "text": "Ich gehe auch über die intermitierende Hypoxietraining."
  },
  {
    "start": 2790.63,
    "end": 2792.27,
    "text": "Alles, das kann man ja zusammenfügen."
  },
  {
    "start": 2792.41,
    "end": 2807.089,
    "text": "Aber ich denke, das Wesentliche ist, dass wir gerade bei neurodegenerativen Erkrankungen im Vorfeld schon mit einer schleichenden Entzündung über unsere Substanzen, die wir einsetzen, eine Entzündungshemmung kriegen, also Vitamin D und Omega-III-Fetzeren sind gesetzt."
  },
  {
    "start": 2807.63,
    "end": 2812.31,
    "text": "Ich hab sogar den Patienten schon gesagt, wenn sie das nicht in der Lage sind zu nehmen, dann brauchen sie zu mir nicht mehr zu kommen."
  },
  {
    "start": 2812.65,
    "end": 2813.609,
    "text": "Das ist Basis, ja."
  },
  {
    "start": 2814.13,
    "end": 2815.77,
    "text": "Da braucht man eigentlich nicht drüber zu reden."
  },
  {
    "start": 2816.609,
    "end": 2817.65,
    "text": "Und das Sinarohendosis."
  },
  {
    "start": 2818.089,
    "end": 2823.049,
    "text": "Und wo ich ein Fan bin, ist, wenn es möglich ist, messen, therapieren, messen."
  },
  {
    "start": 2823.37,
    "end": 2823.41,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 2823.93,
    "end": 2824.069,
    "text": "fix."
  },
  {
    "start": 2824.73,
    "end": 2834.13,
    "text": "Das ist tatsächlich, glaube ich, das große Mantra heutzutage, wenn wir ehrlich sind, die Ärzte, mit denen ich gerne am Tisch sitzen, sitzen möchte und sitzen darf, die arbeiten alles so."
  },
  {
    "start": 2834.25,
    "end": 2844.91,
    "text": "Und das ist halt einfach auch... Ganz fürchterlich wichtig, dass wir auch in der Arbeit an der Gesundheit quantifizierbar bleiben, weil sonst ist das Ganze letzten Endes im besten Fall allgemein."
  },
  {
    "start": 2847.089,
    "end": 2854.19,
    "text": "Werner, wie hast du die Bioregulatoren neu kennengelernt, anders kennengelernt?"
  },
  {
    "start": 2855.029,
    "end": 2858.79,
    "text": "Jetzt sind deine Perspektive, die du die letzten Monate eingenommen hast."
  },
  {
    "start": 2859.95,
    "end": 2864.109,
    "text": "Ja, ich hatte die Bioregulatoren ja vorher schon eingenommen."
  },
  {
    "start": 2864.509,
    "end": 2866.95,
    "text": "Und wie gesagt, das war präventiv eigentlich."
  },
  {
    "start": 2867.69,
    "end": 2873.33,
    "text": "Aber für mich war es dann ausschlaggebend, weil ich an meinem gesamten System aufbauen durfte."
  },
  {
    "start": 2873.97,
    "end": 2897.15,
    "text": "Also nicht nur mit Vitamin, Omega und anderen nützlichen Zusatzstoffen, sondern ich konnte auch diesen schnellen Sprung der Regeneration, den habe ich dadurch bekommen, weil ich eben wie gesagt auch die Bio-Regulatoren angewandt habe, also vom Cardio, also Herz-Bioregulatur."
  },
  {
    "start": 2897.49,
    "end": 2899.029,
    "text": "Für alle Organe eigentlich, ja."
  },
  {
    "start": 2899.529,
    "end": 2900.79,
    "text": "Inklusive Lunge."
  },
  {
    "start": 2902.15,
    "end": 2909.95,
    "text": "Und ja, ich selber persönlich habe natürlich den Fortschritt enorm gemerkt."
  },
  {
    "start": 2911.39,
    "end": 2917.91,
    "text": "Wie gesagt, es ist immer eine andere Sache, wenn man das selber durchlebt und dann kann man wirklich bewusst davon reden."
  },
  {
    "start": 2917.95,
    "end": 2922.27,
    "text": "Für mich war die der Wiederaufbau enorm fantastisch."
  },
  {
    "start": 2923.529,
    "end": 2924.509,
    "text": "Und was haben"
  },
  {
    "start": 2924.549,
    "end": 2924.87,
    "text": "die Leute?"
  },
  {
    "start": 2924.95,
    "end": 2925.529,
    "text": "Entschuldige."
  },
  {
    "start": 2926.83,
    "end": 2927.43,
    "text": "Entschuldige."
  },
  {
    "start": 2927.91,
    "end": 2928.25,
    "text": "Nur ganz schön."
  },
  {
    "start": 2929.29,
    "end": 2930.43,
    "text": "Wahrscheinlich haben wir die gleiche Frage."
  },
  {
    "start": 2931.33,
    "end": 2933.569,
    "text": "Das Protokoll kam so richtig aus St."
  },
  {
    "start": 2933.63,
    "end": 2934.31,
    "text": "Petersburg?"
  },
  {
    "start": 2934.45,
    "end": 2936.65,
    "text": "Oder hast du das selber zusammengestellt?"
  },
  {
    "start": 2936.71,
    "end": 2939.99,
    "text": "Oder war das wirklich nur aus dem Institut, wie wir es in der Vergangenheit kannten?"
  },
  {
    "start": 2940.45,
    "end": 2947.73,
    "text": "Dass die Damen und Herren sich in Gesetzsamung sagten, okay, für unseren Werner das mixmet schon selber zusammen."
  },
  {
    "start": 2949.99,
    "end": 2958.23,
    "text": "Ich war natürlich und stehe immer noch in Verbindung mit dem Institut und habe auch dort mir die dementsprechenden Ratschläge abgeholt."
  },
  {
    "start": 2958.97,
    "end": 2967.41,
    "text": "Das waren dann auch zum Teil flüssige Aminosäuren, die ich mir verabreichen habe, in Form von Infusion."
  },
  {
    "start": 2970.27,
    "end": 2979.569,
    "text": "Das merkt man einfach, wenn du ganz unten bist und der Schritt nach oben schmerzhaft ist, aber Man kommt nach vorne."
  },
  {
    "start": 2980.109,
    "end": 2984.27,
    "text": "und der schnelle Aufbau, die schnelle Regeneration, war eigentlich durch die gesamte Kombination."
  },
  {
    "start": 2985.569,
    "end": 2989.049,
    "text": "Aufbauinfusion, dann natürlich auch sehr gutes Essen."
  },
  {
    "start": 2990.15,
    "end": 2999.35,
    "text": "Dementsprechend die Bioregulatoren dazu mit den Vitamin Omega-III und Vitamin D und C. Und das war für mich der schnelle Aufbau."
  },
  {
    "start": 2999.41,
    "end": 3010.37,
    "text": "Die Leute drumherum, gut ich, als ich relativ schwach war, so während den Chemobehandlungen ging ich nicht raus."
  },
  {
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    "text": "Ich hatte keine Energie."
  },
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    "text": "Ich war schlapp."
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  {
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    "text": "Da ging nichts."
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    "end": 3015.15,
    "text": "Die Nachbarn habe ich auch nicht gesehen."
  },
  {
    "start": 3015.97,
    "end": 3020.069,
    "text": "Und nicht weil ich die Gardinen zugezogen hatte."
  },
  {
    "start": 3020.65,
    "end": 3022.009,
    "text": "Sondern weil ich einfach im Bett lag."
  },
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    "end": 3022.87,
    "text": "Das war so."
  },
  {
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    "end": 3028.65,
    "text": "Also Nachbarn, ich habe es auch keinen Freund dem entsprechend erzählt."
  },
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    "end": 3039.19,
    "text": "Das war eine Sache, wo ich zwischen den Ängsten und meinem Lieblingsarzt hier besprochen habe, aber nicht für die Außenwelt."
  },
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    "end": 3047.73,
    "text": "War auch der Grund, warum diese Podcast-Episode von mir immer wieder verzögert wurde, wenn er gesagt hätte, ich bin noch nicht wieder da."
  },
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    "end": 3052.009,
    "text": "Und ja, irgendwann war er dann wieder da und darüber freue ich mich sehr."
  },
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    "end": 3054.589,
    "text": "Darf ich dazu noch was"
  },
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    "end": 3056.29,
    "text": "sagen?"
  },
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    "end": 3058.49,
    "text": "Also ich wollte nur noch mal das aufgreifen."
  },
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    "end": 3064.39,
    "text": "Ich denke, schade ist, weil du mich hervorhin gefragt hast, wie ich da draufgekommen bin."
  },
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    "end": 3066.509,
    "text": "Schade ist, dass es die wenigsten Leute kennen."
  },
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    "end": 3073.69,
    "text": "Und wenn wir es einsetzen, dann so als letztes Mittelchen, was es noch gibt, da wird es natürlich dann eng."
  },
  {
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    "end": 3077.71,
    "text": "Das muss man ganz ehrlich sagen, weil Wunder bewirkt die natürlich auch nicht."
  },
  {
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    "end": 3094.009,
    "text": "Aber wenn man sie frühzeitig einsetzt, kann man halt gewisse schleichende Prozesse aufhalten und auch umdrehen, nur wenn ich dann wirklich im Rücken zur Wand stehe, dann ist es nicht häufig so, dass man dann wirklich den Schalter einfach an oder ausknipst."
  },
  {
    "start": 3094.41,
    "end": 3097.009,
    "text": "Häufig merken es die Patienten erst dann, wenn sie aufhören damit."
  },
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    "end": 3099.13,
    "text": "Gerade bei Neuvoligin."
  },
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    "text": "Ja,"
  },
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    "text": "ja, klar."
  },
  {
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    "end": 3106.549,
    "text": "Also schon auch von Bioregulatoren, weil die Substanzen halt einfach schleichend anfangen zu wirken."
  },
  {
    "start": 3106.77,
    "end": 3111.97,
    "text": "und wenn ich dann ein Break mache und sage, ich mache jetzt mal eine Pause."
  },
  {
    "start": 3112.67,
    "end": 3116.83,
    "text": "Und dann merken die Leute erst mal, was sie gebracht haben, weil sie dann in so ein kleines Loch fallen."
  },
  {
    "start": 3117.91,
    "end": 3117.95,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 3118.509,
    "end": 3124.15,
    "text": "Wie erklärst du dir die Funktions- und Wirkweise von Bioregulatoren, Matthias?"
  },
  {
    "start": 3125.41,
    "end": 3132.31,
    "text": "Ich erkläre mir das so, dass sie eben von der Größe her, das sind ja nur drei, vier Sequenzen."
  },
  {
    "start": 3133.29,
    "end": 3142.17,
    "text": "Aminosäuresequenz ist ja kein Peptid in dem Sinne, dass die eben über die übersämtliche Membranen in den Zylkern gelangen."
  },
  {
    "start": 3142.81,
    "end": 3143.39,
    "text": "ohne Hindernis."
  },
  {
    "start": 3143.49,
    "end": 3158.67,
    "text": "Wir müssen nicht umgewandelt werden, sondern gehen direkt durch und fangen dann in den Bereich der DNA gewisse DNA Abschnitte, die ausgeschaltet sind, die besetzen die, und zwar organisch spezifisch."
  },
  {
    "start": 3158.85,
    "end": 3177.47,
    "text": "Jedes Peptid findet sein Organ sehr spezifisch und kann dort dann die Veränderungen, die vielleicht zu chronischen Entzündungen führen, die vielleicht zu dekorativen Substanzen führen wie Amylät, also irgendwelche Eiweißablagerungen, die im Gehirn auftreten."
  },
  {
    "start": 3177.95,
    "end": 3190.91,
    "text": "Man muss sich mal vorstellen, es ist ja irgendwie schon ein bisschen spooky, dass ein Pathologe sagt, im Gehirn sind irgendwelche Bitterfallplattstrukturen oder Amyloid, also Eiweißmoleküle, die da ausfallen und die machen die Erkrankung."
  },
  {
    "start": 3192.39,
    "end": 3193.529,
    "text": "Wo sollen die denn herkommen?"
  },
  {
    "start": 3193.65,
    "end": 3202.71,
    "text": "Und das sind ja meistens chronisch-entzündliche Erkrankungen, die sich im Gehirn oder sonst wo manifestieren, auch jeder Tumor besteht zu fünfzig Prozent aus Entzündung."
  },
  {
    "start": 3203.81,
    "end": 3209.509,
    "text": "Und da müssen wir halt sagen, oder dieses Immun-Shadding auch, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert."
  },
  {
    "start": 3209.99,
    "end": 3214.589,
    "text": "Jeder Mensch hat Tumorzellen in seinem Körper, aber sie werden kontrolliert durch unsere Polizei."
  },
  {
    "start": 3215.41,
    "end": 3220.91,
    "text": "Und wenn ich halt einen Start habe, in dem es keine Polizei mit gibt, dann kann ich mich anstrengen."
  },
  {
    "start": 3221.45,
    "end": 3226.27,
    "text": "irgendwelche Räuber versuchen zu fassen, denen ich auch ein bisschen abziehe mit Checkpoint-Inhibitoren."
  },
  {
    "start": 3226.83,
    "end": 3232.15,
    "text": "Ja, wenn ich die Strategien nicht habe, diese Fitting festmachen können, dann wird es unangenehm."
  },
  {
    "start": 3232.75,
    "end": 3251.509,
    "text": "Und die Peptide, die gehen eben ins Zentrum und verändern Genabschnitte, die durch äußere Umwelteinflüsse, durch die Ernährung, durch Bewegungsmangel, einfach irgendwann im Laufe des Lebens nicht mehr richtig aktiv sind und aktivieren eben die Ablesung von Eiweißmolekült."
  },
  {
    "start": 3251.97,
    "end": 3263.43,
    "text": "die für den regelrechten Prozess der Zelle und auch die Kommunikation zwischen die Zellen, weil das ist ja ganz wichtig, jede Zelle ist ja nicht alleine, sondern die unterhalten sich ja irgendwie auch."
  },
  {
    "start": 3264.089,
    "end": 3270.009,
    "text": "Und da können wir halt einfach durch diese Petitregulatoren extrem wirksam eingreifen."
  },
  {
    "start": 3271.21,
    "end": 3276.91,
    "text": "Eine Frage, die ich jetzt dir drücksichtslos klingt, aber nicht so gemeint ist."
  },
  {
    "start": 3277.89,
    "end": 3278.109,
    "text": "Jetzt,"
  },
  {
    "start": 3279.65,
    "end": 3287.67,
    "text": "wenn der Werner schon davor Bioregulatoren eingenommen hat, zu Profilaxien und seinen Organismus zu stärken und zu stützen."
  },
  {
    "start": 3288.41,
    "end": 3291.19,
    "text": "Wie konnte es dann passieren, dass er trotzdem so schwer erkrankt ist?"
  },
  {
    "start": 3291.63,
    "end": 3295.37,
    "text": "Es gibt ja genau das, was ich vorhin gesagt habe, schwarz-weiß gibt es nicht."
  },
  {
    "start": 3295.529,
    "end": 3297.17,
    "text": "Also die Frage kann ich zurückspiegeln."
  },
  {
    "start": 3298.67,
    "end": 3301.13,
    "text": "Es gibt nicht nur eine Ursache für eine Erkrankung."
  },
  {
    "start": 3301.29,
    "end": 3310.27,
    "text": "Und wenn die EPV-Viren stärker sind, wie die epigenetischen Regulatoren, dann kann ich mich auf den Kopf stellen, weil die EPV-Viren kriege ich durch die epigenetischen Regulatoren nicht weg."
  },
  {
    "start": 3312.99,
    "end": 3314.609,
    "text": "Da muss ich ja an der Ursache ansetzen."
  },
  {
    "start": 3315.43,
    "end": 3318.97,
    "text": "Epigenetik ist ja was anderes, es ist ja nicht Ursachenforschung."
  },
  {
    "start": 3319.45,
    "end": 3323.85,
    "text": "Und es gibt halt genetische Belastungen, die so stark sind."
  },
  {
    "start": 3324.43,
    "end": 3338.49,
    "text": "Wie kennen wir gerade bei Blutkrebsen, bei Leukämie, gibt es halt Fusions, also gibt es halt einfach in der Ablesemuster, gibt es so große Veränderungen im Bereich der Genetik, nicht der Epigenetik."
  },
  {
    "start": 3338.95,
    "end": 3344.509,
    "text": "Dass ich das mit diesen Karvensten-Proteiden oder Peptiden oder Eiweißen, den Bioregulatoren auch nicht inkriege."
  },
  {
    "start": 3345.089,
    "end": 3347.509,
    "text": "Und irgendwann kommen halt zehn Sachen zusammen."
  },
  {
    "start": 3347.65,
    "end": 3352.21,
    "text": "Ich kann zwei, drei davon wirklich mit den Bioregulatoren wahrscheinlich ausschalten."
  },
  {
    "start": 3352.29,
    "end": 3364.31,
    "text": "Aber wenn ich dann trotzdem Schindlu da mit meinem Körper treibe und alles Mögliche darauf einpressen lasse, dann kriege ich, sind die Bioregulatoren ja auch keine Wunderwaffe."
  },
  {
    "start": 3365.549,
    "end": 3372.83,
    "text": "Ich glaube ja immer, es ist bitte darum, dass die drei kompetenten Herren auf der anderen Seite der Leitung mich korrigieren."
  },
  {
    "start": 3372.93,
    "end": 3378.27,
    "text": "Ich sag immer zu Leuten, es gibt keine hundertprozentige Gewissheit."
  },
  {
    "start": 3378.33,
    "end": 3380.91,
    "text": "Wir können so viel Dinge richtig machen oder falsch machen."
  },
  {
    "start": 3380.99,
    "end": 3383.29,
    "text": "Es gibt immer ein Restrisiko in beide Richtungen."
  },
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    "start": 3383.35,
    "end": 3388.49,
    "text": "Man kann rauchen, saufen, Stress haben und wird trotzdem Achtundneinzig."
  },
  {
    "start": 3389.13,
    "end": 3394.089,
    "text": "Oder man kann alles richtig machen und man kriegt mit zweiundfünfzig trotzdem irgendwas."
  },
  {
    "start": 3394.77,
    "end": 3400.37,
    "text": "Aber was wir tun können, ist den Regler der Wahrscheinlichkeiten verschieben, und zwar ziemlich weit."
  },
  {
    "start": 3401.13,
    "end": 3402.79,
    "text": "Ist das eine Einschätzung, die ihr teilt?"
  },
  {
    "start": 3403.39,
    "end": 3405.35,
    "text": "In meinem Fall, ich fange natürlich gnadenlos an."
  },
  {
    "start": 3406.17,
    "end": 3410.529,
    "text": "Es ist nach wie vor der Sangria einmal mit den Strohhalmen, die in die falsche Richtung laufen."
  },
  {
    "start": 3410.89,
    "end": 3423.009,
    "text": "Das heißt, über je mehr Strohhalme, Giftstoffe, Dinge, die nicht gesund für uns sind, in den Eimer reinlaufen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er überläuft, und desto schneller läuft er, über je mehr gerade läuft."
  },
  {
    "start": 3423.29,
    "end": 3430.81,
    "text": "Das heißt, letzten Endes ist es immer in meiner Erfahrung, auch in der Arbeit mit meinen Klienten, immer ein Zusammenspiel von Faktoren."
  },
  {
    "start": 3431.21,
    "end": 3433.73,
    "text": "Teilweise sind Sachen, die kannst du fix nicht beeinflussen."
  },
  {
    "start": 3433.83,
    "end": 3440.13,
    "text": "Teilweise sind Sachen, die entscheidest du komplett allein mit Messer und Gabeln, mit dem Glas oder mit dem Feuerzeug."
  },
  {
    "start": 3440.21,
    "end": 3441.21,
    "text": "Das ist auch ganz klar."
  },
  {
    "start": 3441.63,
    "end": 3467.43,
    "text": "Teilweise ist es aber auch so, dass Glaubenssätze, teilweise so das Dinge, die man von klein auf zu Hause mitbekommen hat, dem Kopf arbeiten, ohne dass das eigentlich eine organische Grundlage gegeben hätte, den größten Schaden anrichten und zu destruktiven Verhalten, destruktiven Mindset dazu führen, dass selbst wenn das Glas halb voll wäre, es halb leer wahrgenommen wird, wird dadurch ein Dauerstress produzieren, obwohl ich teilweise nicht nötig wäre."
  },
  {
    "start": 3467.47,
    "end": 3483.41,
    "text": "Ich habe Menschen, mit denen ich arbeite, die haben sicherlich was finanzielle Dinge angeht, absolute Freiheit erreicht und könnten sie eigentlich einen ganzen Tag nur freuen, dass sie Möglichkeit einzugeboren oder Möglichkeit zwei so Bitcoins gekauft haben."
  },
  {
    "start": 3483.97,
    "end": 3490.549,
    "text": "Und es sind trotzdem letzten Endes im ständigen überaktivierten Verteidigungsmodus."
  },
  {
    "start": 3490.79,
    "end": 3495.99,
    "text": "Und da sage ich auch ganz klar, wir können alles zusammen veranstalten, was ich im Petto habe."
  },
  {
    "start": 3496.069,
    "end": 3499.509,
    "text": "Ich kann euch seit heute auch weiter zu Matthias schicken."
  },
  {
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    "end": 3507.29,
    "text": "Aber wenn ihr es nicht schafft irgendwie aufzustehen, darüber nachzudenken, wo ihr steht und was ihr habt, ein bisschen glücklich zu sein."
  },
  {
    "start": 3507.79,
    "end": 3510.23,
    "text": "dann wird das wahrscheinlich alles nicht lange funktionieren."
  },
  {
    "start": 3510.33,
    "end": 3516.97,
    "text": "und entschuldige den Monolog, aber ich bin selber ein bisschen angegriffen von dem Gespräch heute."
  },
  {
    "start": 3517.77,
    "end": 3534.069,
    "text": "Aber wie gesagt, ich glaube tatsächlich, dass was den Werner auch in meiner Wahrnehmung immer so geprägt hat, so eine gewisse unerschütterliche Kraft, die ja einfach auch ausstrahlt, eine gewisse Ruhe, die er selbst in den Telefonaten in der Zeit hatte, wenn er den telefonieren konnte."
  },
  {
    "start": 3534.609,
    "end": 3551.29,
    "text": "Das ist, glaube ich, schon auch was... und man sagen muss, bester Arzt, beste Peptide, alles super, aber ich würde den Faktor geistige Gesundheit, geistige Klarheit schon auch deutlich weiter nach vorne stellen, als ich es noch vor ein paar Jahren getan hätte, um ehrlich zu sein."
  },
  {
    "start": 3551.35,
    "end": 3552.45,
    "text": "So, jetzt habe ich es wieder."
  },
  {
    "start": 3552.95,
    "end": 3572.029,
    "text": "Matthias, wie weit kann ich denn diesen Wahrscheinlichkeitsregler bewegen, wenn ich jetzt sage von hundert Prozent Gesundheit, unerschütterlich und ich Fall mit hundertzwanzig oder hundertvierzig vom Berggipfel runter und sterbe daran, bis zu null Prozent."
  },
  {
    "start": 3572.109,
    "end": 3574.75,
    "text": "Ich kann machen, was ich will und es erwischt mich trotzdem."
  },
  {
    "start": 3575.21,
    "end": 3582.83,
    "text": "Wie sehr ist der Regler der Krankheits- oder Gesundheitswahrscheinlichkeit verschiebbar?"
  },
  {
    "start": 3583.089,
    "end": 3585.83,
    "text": "Habe ich die Frage jetzt so kompliziert gestellt, dass sie nicht verständlich war?"
  },
  {
    "start": 3586.91,
    "end": 3592.029,
    "text": "Nö, die Frage ist verständlich, aber nicht antwortbar."
  },
  {
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    "end": 3594.87,
    "text": "Also du kannst es ganz schwierig."
  },
  {
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    "end": 3607.45,
    "text": "Also ich denke, es gibt so viele Einflussfaktoren in deinem gesamten Leben, die dich ins positive, ins negative drücken, Schicksals schläge, lebensweise."
  },
  {
    "start": 3608.13,
    "end": 3620.91,
    "text": "Also die Genetik, du bist geboren mit Nathello-Meerlänge, irgendwann verkürzt du sich und... Ich sage das immer so, es gibt eine Lifespan, die dir von Haus aus vorgegeben ist."
  },
  {
    "start": 3620.97,
    "end": 3624.27,
    "text": "Ob das siebzig, achtzig, neunzig Jahre ist, weiß man einfach nicht."
  },
  {
    "start": 3625.01,
    "end": 3633.91,
    "text": "Und wenn du danach lebst, kannst du die Lifespan vielleicht noch ein bisschen erweitern heutzutage mit den Substanzen, die uns zur Verfügung stehen."
  },
  {
    "start": 3635.23,
    "end": 3651.89,
    "text": "Aber ich glaube, durch einen schlechten Lebensstil, durch schlechte Lebensweise, durch wenig Bewegung, Ich sage jetzt nicht sterben, sondern ich sage halt auch, es gibt ja wirklich Erkrankungen, die auftreten, die einem trotzdem wehtun, aber du nicht dran stirbst, das ist ja noch der Schlimmste."
  },
  {
    "start": 3652.57,
    "end": 3673.99,
    "text": "Also, wenn du nicht mehr dich bewegen kannst, wenn du eine Gelenkserkrankung hast, immer wieder Schmerzen, dann ist die, das ist ja ganz witzig, wenn man da mal fragt, wie ist die Lebensqualität von null bis zehn, dann gibt es in der Epidemiologie, wenn du Studien machst, auch Minuswerte, weil viele Leute sagen, Also ich wäre lieber tot, wie ich so weiterzuleben."
  },
  {
    "start": 3674.51,
    "end": 3675.99,
    "text": "Auch diese Situation gibt's."
  },
  {
    "start": 3677.27,
    "end": 3697.37,
    "text": "Und von der Seite, ich denke mindestens vierzig bis fünfzig Prozent sind Dinge, die du selber vereinflussen kannst und der Rest ist, ja, durch die Genetik, durch deine Dinge, die du unbewusst machst, das ist ja auch nicht alles bewusst, ist dann halt einfach nicht beeinflussbar."
  },
  {
    "start": 3697.45,
    "end": 3699.23,
    "text": "Also fünfzig Prozent würde ich sagen."
  },
  {
    "start": 3699.57,
    "end": 3700.61,
    "text": "Ich weiß nicht, wie du das siehst."
  },
  {
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    "end": 3703.89,
    "text": "Es ist schwierig zu beantworten."
  },
  {
    "start": 3703.97,
    "end": 3713.57,
    "text": "Ich habe gerade überlegt, was mache ich jetzt mit Barry Lynch, weil normalerweise sage ich an der Stelle immer, deine Gene laden die Pistole und dein Leben stillzieht den Abzug."
  },
  {
    "start": 3714.01,
    "end": 3718.13,
    "text": "Aber so ein bisschen scheint es ja so zu sein, dass sich der Abzug beim Ein oder anderen auch von selber lösen kann."
  },
  {
    "start": 3718.69,
    "end": 3719.49,
    "text": "Also dementsprechend,"
  },
  {
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    "end": 3719.99,
    "text": "ja."
  },
  {
    "start": 3721.75,
    "end": 3744.01,
    "text": "Was bleibt uns Optimismus, Disziplin und Verständnis dafür, dass unser Körper in den letzten zwanzigtausend Jahren wie wir eigentlich alle wissen sich nicht übermäßig verändert hat und dass halt Bewegung mal mehr mal weniger essen vernünftiger schlafen und ähnliches die Grundlage für die Maschine sind egal wie lang sie dann hält aber zumindest das sind derzeit in der sie läuft auch wirklich perfekt laufen kann."
  },
  {
    "start": 3744.07,
    "end": 3747.43,
    "text": "ich glaube da ist relativ viel relativ."
  },
  {
    "start": 3748.45,
    "end": 3781.25,
    "text": "ja zumindest im Rahmen dieses Podcasts oft gesagt nicht dass da dort sich sind so Geschichten wie die Bioregulatoren oder auch die Magistralen Rezepturen, die du verabreichen kannst, natürlich schon immer unglaublich spannend, weil immer dann, wenn ich den letzten Pfeil geschossen habe und wieder hinter den Rücken greifen und feststellen, es ist nichts mehr im Köcher und dann kommt ein Arzt oder ein Entdecker ums Eck und hat dann noch was anderes anzubieten, dann gibt es erstens nicht weiter Chance auf den Treffer und zweitens halt auch ganz viel Hoffnung."
  },
  {
    "start": 3781.63,
    "end": 3781.69,
    "text": "Ich"
  },
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    "text": "habe noch zwei Fragen."
  },
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    "start": 3782.69,
    "end": 3787.45,
    "text": "Die erste geht jetzt einmal nur an den Matthias und die zweite geht dann in die Runde."
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    "text": "Die erste Frage lautet, ich bleibe jetzt noch ein bisschen bei diesem verschiebenen Wahrscheinlichkeitsregel."
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    "text": "Was sind denn deine wichtigsten Tipps, Matthias, für Profilaxe?"
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    "text": "Wie halte ich mich am gesündesten?"
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    "text": "Wir gehen jetzt ein bisschen in einen pulvardesken journalistischen Zugang."
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    "text": "Was sind denn deine drei wichtigsten Tipps für ein gesundes, langes Leben?"
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    "text": "Zum Ersten."
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    "text": "Resilienz."
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    "text": "Also man muss mit sich im Klaren sein und sich nicht irgendwo seine Mitte finden."
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    "text": "Das ist ganz wichtig, weil ansonsten werde ich zu gar nichts kommen."
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    "text": "Das zweite ist natürlich Bewegung und die Ernährungsfaktoren spielen eine immense Rolle."
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    "text": "Das heißt, wir sind ja nicht geboren um Mais und Gerste und Getreide zu essen."
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    "text": "Das hat unsere Evolution ein bisschen anders gewünscht."
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    "text": "Es ist halt natürlich so."
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    "text": "Über eine Fehler-Nährung kann ich sehr viele Entzündungsreaktionen steuern im Körper und die gar nicht verhindern."
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    "text": "Das ist die billigste Variante."
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    "text": "Jetzt kann ich im Tumor-Patienten sagen, chill your base."
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    "text": "Das wird relativ schwierig machen können."
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    "text": "Da gibt es natürlich Substanzen, die uns ein bisschen da hilfreich sein können."
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    "text": "Für mich die Basis ist Selen Omega-III-Fettsäuren und Vitamin D. Das ist einfach das Wichtigste, was wir brauchen."
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    "text": "Es gibt eine Studie aus Zurich."
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    "text": "die jetzt eben zeigen könnte, siebzigjährige über fünf Jahre beobachtet."
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    "text": "Versorgung, also siebenarmige Studie, prospektiv, die läuft noch weiter."
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    "text": "Omega-III-Fettsäuren, Vitamin D und ein bisschen Home Training bei alten Leuten oder älteren Menschen."
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    "end": 3898.05,
    "text": "Siebzig bis fünfundsebzig und dann haben sie mal geguckt, wie das ist mit der Tumorentwicklung im Darm."
  },
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    "end": 3902.21,
    "text": "Und da hat man doch wirklich gesehen, dass das um siebzig Prozent reduziert ist."
  },
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    "text": "Also diejenigen, die alles drei nehmen, versus denjenigen, die nix machen."
  },
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    "text": "Also ich, dann kommen Leute und sagen, du mit einem Omega-III, das hilft doch nix und Vitamin D hilft doch nix."
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    "text": "Es ist einfach, es ist, es liegt auf der Hand auch das Selen."
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    "text": "Und da muss man auch mal, da darf ich mal ganz kurz ausholen, mit einer Professor Schomburg in Berlin, da macht extrem tolle Sachen über Selen."
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    "text": "Wenn wir in Deutschland in Europa Selenmangelgebiet haben und Studien machen mit einer Selen-Supplementierung, dann werden die gut."
  },
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    "end": 3948.87,
    "text": "Wenn ich nach Wuhan gehe, wo es eine Erkrankung gibt, die durch einen massiven Selenhabangel hervorgerufen würde, dann werden die Leute besser."
  },
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    "text": "Aber jetzt kommt es."
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    "text": "Jetzt kommen die Amis, die ich ja liebe über alles."
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    "text": "Ähm, Entschuldigung."
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    "text": "Die kommen dann mit ihren Studien und wir wissen, dass Amerika kein Selenmangelgebiet ist."
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    "text": "Weil über Burger und sonstige Sachen haben die ausreichend Selen."
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    "text": "Und dann sagen die, wir haben jetzt die Studien nicht mit zehntausend Leuten gemacht, sondern mit hunderttausend, weil viel hilft viel."
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    "text": "Und da kommt dann nichts bei raus."
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    "text": "und dann sagt eine Meta-Analyse, also eine Zusammenfassung von zehn Studien, acht in Amerika gemacht, zwei in Deutschland, die sagen dann, Selen bringt nichts."
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    "text": "Also, ich hab was gelernt."
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    "text": "Der muss jetzt kurz raus."
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    "text": "Du bist ein fantastischer Selenverkäufer."
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    "text": "Ich find's gut."
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    "text": "Es hilft."
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    "text": "Sorry."
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    "end": 3996.01,
    "text": "Es hilft."
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    "text": "Werden wir das bei Covid gemacht werden, weniger Leute gestorben."
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    "text": "Da bin ich hundert Prozent von überzeugt."
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    "text": "Absolut zumindest in Europa und China."
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    "text": "Meine letzte Frage geht an alle drei und einer darf sich enthalten, wenn er möchte."
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    "end": 4024.11,
    "text": "Was mache ich jetzt, wenn ich hier zuhöre und ich habe selbst eine Krebsdiagnose oder jemand aus meiner Familie hat eine Krebsdiagnose?"
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    "end": 4036.55,
    "text": "Was sind eure Ratschläge aus der Perspektive vom Tierwärner als Patient und auch als jemand, der an der Quelle sitzt für Bioregulatoren?"
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    "text": "Deine Position, Matthias, klarerweise, die ist die kompetenteste und Andreas Du ziehst dich da vielleicht ein bisschen zurück."
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    "text": "Ich weiß, wie vorsichtig du im Umgang mit dem Thema bist, wenn es um Onkologie geht."
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    "text": "Absolut."
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    "text": "Ich kann Basisratschläge zum Thema Entzündungsgeschehen und Ähnliches geben und passablements empfehlen."
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    "text": "Also Werner."
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    "text": "Werner?"
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    "text": "Ja."
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    "end": 4082.25,
    "text": "Was mache ich jetzt, wenn ich eine Krebsdiagnose bekomme oder jemand aus meiner Familie oder aus meinem Freundeskreis eine Krebsdiagnose bekommt?"
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    "text": "Weil man muss ja dann ganz, ganz schwerwiegende Entscheidungen treffen und reichen stellen."
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    "text": "Ich habe die Hilfe über Matthias bekommen und da würde ich auch sagen, dass die Leute sich dann an ihn wenden, weil ich bin kein Onkologe."
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    "text": "Ich wurde von der Materie erwischt und ich weiß, was mir geholfen hat."
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    "text": "durch Matthias."
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    "text": "So, das wäre der richtige Ansprechpartner."
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    "text": "Jetzt"
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    "end": 4114.13,
    "text": "muss man allerdings, muss ich doch mal kurz rein klatschen, weil der Matthias ist gerade ganz blass geworden und hat angefangen zu überventilieren."
  },
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    "text": "Es ist eine spannende Zeit."
  },
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    "end": 4137.29,
    "text": "Der liebe Christian Burghardt hat vergangenes Wochenende auch einen Vortrag gegeben bei der Midokär Adventsfeier, wo er auch sein Protokoll zum Kampf gegen den Krebs vorgestellt hat, was auch seiner Aussage nach Achtzig Prozent seiner Patienten wieder gesund oder zumindest am Leben gebracht hat."
  },
  {
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    "end": 4139.03,
    "text": "Das heißt, es ist eine unglaublich spannende Zeit."
  },
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    "end": 4145.569,
    "text": "Mehr und mehr Mediziner trauen sich zum jetzigen Zeitpunkt, das Thema Krebs auch mal anders anzugehen."
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    "end": 4157.61,
    "text": "Also dementsprechend, wenn man es nicht in die Schweiz schafft, ich glaube, es gibt auch im Deutschland mehr und mehr Ärzte, die sich, wie soll ich sagen, offensiver mit dem Thema beschäftigen."
  },
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    "end": 4160.83,
    "text": "Ja, lass mich noch kurz beim Werner nachhaken."
  },
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    "text": "Würdest du jetzt irgendetwas anders machen, als du es vor elf Monaten, zehn Monaten gemacht hast?"
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    "text": "Ich würde ... Nein, ich würde nichts anderes machen."
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    "text": "Ich hatte nur unwahrscheinlich Glück, den richtigen Arzt zu treffen."
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    "text": "Und das hat man über diese schwierigen Phasen hinweg geholfen."
  },
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    "text": "Ich würde nichts anderes machen, nein."
  },
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    "text": "Matthias, dann hast du jetzt sozusagen eine Art von Schlusswort."
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    "text": "Was macht man, wenn man eine Krebsdiagnose selbst bekommt oder in seinem engsten Umfeld hat?"
  },
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    "text": "Und man kann sich ja nicht, ich kann ja nicht alle bei dir melden."
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    "end": 4217.27,
    "text": "Das wird Ressourcen, Knappheit verursachen."
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    "text": "Wahrscheinlich auch die finanziellen Möglichkeiten von einer oder anderen übersteigend."
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    "end": 4228.97,
    "text": "Ich finde das Wichtigste ist, dass man es von sich heraus selbst macht."
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    "text": "Es gibt Menschen, die einfach vielleicht gar nicht oder die geschickt werden zu einer integrativen, onkologischen Therapie."
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    "text": "Habe ich auch sehr viele."
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    "end": 4245.05,
    "text": "Also wenn die Tochter zur Oma sagt, weil ich so, du musst jetzt da unbedingt hin und die Oma überhaupt gar nicht weiß, was sie hier soll."
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    "end": 4248.15,
    "text": "dann wird natürlich die Therapie auch nicht erfolgreich sein."
  },
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    "end": 4260.97,
    "text": "Es gibt sehr viele Anlaufstellen, es gibt eine ganz tolle Anlaufstelle in Heidelberg, das ist vom Professor Spritz gegründet, biologische Krebsabwehr, dort kann man sich wenden und man kann sich dort Unterstützung holen."
  },
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    "end": 4263.45,
    "text": "Ich selbst bin stehen natürlich auch zur Verfügung."
  },
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    "end": 4266.39,
    "text": "und ganz wichtig ist, dass man Netzwerke aufbaut."
  },
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    "end": 4272.55,
    "text": "Nicht jeder kann alles selbst und man muss wissen, wo derjenige sitzt, dass vielleicht besser kann oder anders macht."
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    "end": 4275.41,
    "text": "Und somit schafft man sich selbst Entlastung."
  },
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    "end": 4278.55,
    "text": "Und ich habe ein Riesennetzwerk auch in der Schweiz und in Deutschland."
  },
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    "end": 4283.61,
    "text": "Das heißt, ich weiß dann schon auch, wo jemand sitzt, der jemanden kennt, der das auch gut macht."
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    "text": "Also so, glaube ich, das sind die Dinge, die ganz wichtig sind."
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    "text": "Networking."
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    "text": "Dass man nicht... Es ist ganz wichtig, dass man nicht davon überzeugt ist, dass man die Weisheit mit Löffel gefressen hat."
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    "text": "Das hat niemand."
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    "text": "Es gibt so viele Wege nach Rom, die man machen kann."
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    "end": 4308.25,
    "text": "Und was ich noch... sagen will, wenn jetzt jemand wirklich ganz verzweifelt ist, also ich arbeite mit vielen Onkologen auch zusammen."
  },
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    "end": 4311.79,
    "text": "Das nennt sich das Netzwerk Integrative Cancer Care."
  },
  {
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    "end": 4314.61,
    "text": "Das ist ein internationales Netzwerk."
  },
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    "end": 4320.49,
    "text": "Auch da kann man sich hinwenden und kann über die Website sein Anliegen äußern."
  },
  {
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    "end": 4327.83,
    "text": "Also meine eigene E-Mail-Adresse, die biologische Krebsabwehr in Heidelberg, die sehr gut ist und auch gut vermitteln kann."
  },
  {
    "start": 4328.93,
    "end": 4334.23,
    "text": "Wir haben der Jörg Spitz mitgegründet und natürlich Integrative Cancer Care geht auch."
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    "end": 4338.31,
    "text": "Super, alles in die Show-Notes hinein."
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    "text": "Ich möchte mich ganz herzlich bedanken."
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    "text": "Das war jetzt ein Gespräch, das sehr tief gegangen ist, auch bei mir."
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    "text": "Und ich glaube, Andreas, wir haben heute ohne Kamera gearbeitet, weil ihr in einem Studio sitzt."
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    "text": "Aber ich kenne dich, glaube ich, gut genug, um zu wissen, dass hinter der rauen Schale ein durchaus weicher Kern ist."
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    "text": "Wie geht es dir denn jetzt?"
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    "text": "Ja, schon immer noch ein bisschen wieder angegriffen."
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    "text": "Das ist ganz komisch."
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    "text": "Wir kennen uns lang."
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    "end": 4375.71,
    "text": "Wir haben ganz schön viele lustige Sachen miteinander erlebt, der Werner und ich."
  },
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    "end": 4380.37,
    "text": "Und insofern bin ich froh, dass wir weiterhin lustige Sachen erleben."
  },
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    "text": "Und bevor wir das gegenseitig Danke sagen, hast du einen Plan für die nächste Woche?"
  },
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    "text": "Ja, nächste Woche wird von der Flughörer ein bisschen anders."
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    "end": 4393.35,
    "text": "Nächste Woche ist die letzte Folge von Weihnachten und wir haben eine wahnsinnig lustige Idee gehabt."
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    "end": 4404.53,
    "text": "oder vielmehr du hattest die Idee, Andreas, dass wir ja wissen, zu Weihnachten sitzen Leute zusammen, familiär und da wird viel gesprochen auch über Themen wie Gesundheit."
  },
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    "end": 4415.01,
    "text": "Ich kann mich noch erinnern, als in mir, dass Biohacking gehen aufgeblüht ist, habe ich ganze Weihnachtsfamilienessen zerstört durch Vorträge über Magnesiumformen."
  },
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    "end": 4430.95,
    "text": "Also es war wirklich so, ich wurde händeringend gebeten aufzuhören, ich war so besieelt, ich gebe mir eine Religion und ich trage sie in die Welt."
  },
  {
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    "end": 4445.35,
    "text": "Und jetzt denke ich mir, es wird vielleicht, oder dachte Studie Andreas, es wird vielleicht anderen auch so gehen und statt dass die Leute dann selber alles erzählen müssen, verweisen sie einfach auf eine... Folge der Bayer Hiking-Praxis und die erscheint am XXIII."
  },
  {
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    "text": "Dezember."
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    "text": "Also,"
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    "text": "kurz weiß ich,"
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    "text": "ich bin jetzt jetzt"
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    "text": "auch als Hörbuch."
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    "text": "Dementsprechend, das ist für alle, die missionieren wollen, dann die Werkstatt dazu."
  },
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    "end": 4455.11,
    "text": "Ja, genau."
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    "text": "Bevor wir uns jetzt gegenseitig danken und verabschieden, würde ich gerne noch den Werner hören."
  },
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    "text": "Ich würde gerne wissen, wie es dir jetzt geht."
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    "text": "Du hast über ein unglaublich... Dunkles und intensives Kapitel deines Lebens jetzt sehr offen gesprochen."
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    "end": 4473.13,
    "text": "Wie geht es dir jetzt?"
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    "text": "Mir geht es sehr gut."
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    "text": "Bin gespannt auf die nächsten Jahre und die nächsten Geschichten mit Matthias Andreas und mit dir."
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    "text": "So happy wie immer."
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    "text": "Ganz herzlichen Dank euch."
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    "text": "Danke"
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    "text": "auch."
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    "text": "Danke auch."
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