[
  {
    "start": 0.06,
    "end": 6.32,
    "text": "Manchmal lebt unser Denken auf und bekommt neue Energie, neues Feuer durch einen einzigen Satz."
  },
  {
    "start": 6.7,
    "end": 11.5,
    "text": "Der sich festhakt und mehr bewirken kann als das Lesen komplexer Artikel oder dicker Bücher."
  },
  {
    "start": 11.7,
    "end": 18.56,
    "text": "Aber die Magie funktioniert nur wenn in dem Gedanken auch etwas steckt... ...und wenn ihr ihn aufnehmt!"
  },
  {
    "start": 19.08,
    "end": 21.76,
    "text": "Sechs solcher Sätze gibt es jetzt im dieser Ausgabe."
  },
  {
    "start": 22.06,
    "end": 27.26,
    "text": "Das ist Teil zwei von vier Teilen Und schaut euch Teil eins und die kommenden auch gerne an."
  },
  {
    "start": 27.56,
    "end": 38.5,
    "text": "Jeder Satz kann wie ein Katalysator wirken, wie eine Initialzündung die uns in Bewegung bringt durcheinanderwirbelt und verändert bis wir uns selber ehrlich im Spiegel betrachten."
  },
  {
    "start": 38.68,
    "end": 48.92,
    "text": "Ob es funktioniert hängt vor allem von euch ab und wie ihr reagieren werdet welche Schlussfolgerungen ihr zieht, wer ihr glaubt zu sein und vor allen Dingen wie ihr leben wollt."
  },
  {
    "start": 50.04,
    "end": 55.72,
    "text": "Sechs Zitate sechs Gedanken die euer denken und vielleicht auch euch selbst neu in Schwung bringen."
  },
  {
    "start": 56.24,
    "end": 59.94,
    "text": "Wir sind zur Freiheit verurteilt in die Freiheit geworfen."
  },
  {
    "start": 60.88,
    "end": 63.8,
    "text": "Verurteil, ein merkwürdiges Wort für Freiheit."
  },
  {
    "start": 64.18,
    "end": 65.94,
    "text": "verspricht Freiheit nicht das Gegenteil?"
  },
  {
    "start": 66.42,
    "end": 66.9,
    "text": "Freiheit!"
  },
  {
    "start": 67.14,
    "end": 70.28,
    "text": "Was Sartre meint – wir können Nicht-Nicht wählen."
  },
  {
    "start": 70.64,
    "end": 73.26,
    "text": "Selbst die Entscheidung nicht zu entscheiden ist ja eine Entscheidung."
  },
  {
    "start": 73.44,
    "end": 75.64,
    "text": "Wir sind nicht frei, Nichtfrei zu sein."
  },
  {
    "start": 75.88,
    "end": 80.16,
    "text": "Wir werden Freiheit einfach nicht los Und sie macht uns als Menschen aus."
  },
  {
    "start": 80.4,
    "end": 82.84,
    "text": "Dass es Last würde, aber auch Chance zugleich!"
  },
  {
    "start": 83.08,
    "end": 92.02,
    "text": "Wir können uns nicht länger auf Gott die Natur gesetze und die Gesellschaft herausreden – wir alle, jeder Einzelne ist radikal verantwortlich für sein Leben."
  },
  {
    "start": 92.2,
    "end": 93.34,
    "text": "Das macht Angst?"
  },
  {
    "start": 93.9,
    "end": 98.2,
    "text": "Und viele fliehen daher in Selbsttäuschung oder wie Sartre sagt schlechten Glauben."
  },
  {
    "start": 98.46,
    "end": 107.34,
    "text": "Nur wer seine Freiheit annimmt Lebt authentisch, auch wenn sich die Wirklichkeit immer wieder als widerständig erweist und unsere Absichten durchkreuzt."
  },
  {
    "start": 107.58,
    "end": 110.52,
    "text": "Wie dick es auch immer kommt – Es gibt keine Ausrede!"
  },
  {
    "start": 110.8,
    "end": 117.0,
    "text": "Wir bleiben frei und haben die Freiheit, es auch anders zu sehen, anders zu denken oder anders zu"
  },
  {
    "start": 117.08,
    "end": 117.38,
    "text": "handeln.\"."
  },
  {
    "start": 125.38,
    "end": 132.14,
    "text": "Der Satz aus Albert Camus' letztem vollendeten Roman Lashütte der Fall klingt auf den ersten Blick düster."
  },
  {
    "start": 132.36,
    "end": 136.76,
    "text": "Immerhin, ein Jahr nach dem Erscheinen erhielt Camus den Literatur Nobelpreis."
  },
  {
    "start": 137.0,
    "end": 142.36,
    "text": "Wahrheiten sagt er sind oftmals nicht nur schwer zu ertragen sondern auch schwer zu erkennen."
  },
  {
    "start": 142.62,
    "end": 148.78,
    "text": "Der Satz vor dem Zitat lautet man durchschaut den Lügner manchmal besser als einen der die Wahrheit spricht."
  },
  {
    "start": 149.12,
    "end": 149.46,
    "text": "Warum?"
  },
  {
    "start": 150.24,
    "end": 160.32,
    "text": "Weil die Wahrkeit nicht selten unwahrscheinlich klingt und weil sie unerwartet und zu komplex ist um sie auf den oder die Person, die sie ausspricht."
  },
  {
    "start": 160.48,
    "end": 167.34,
    "text": "Wer hingegen lügt weiß ja selber das er lübt, denn Lügen setzen die bewusste Kenntnis der Wahrheit und der Faktenlage voraus."
  },
  {
    "start": 167.54,
    "end": 171.82,
    "text": "Deshalb können Lügen uns auch auf die Spur der Wahrhalt bringen wie Camus schreibt."
  },
  {
    "start": 172.04,
    "end": 172.26,
    "text": "Lüge?"
  },
  {
    "start": 172.72,
    "end": 178.72,
    "text": "Das ist bewusster Selbsttäuschung, schmeichelhafte Erzählung, schön Farberei aber natürlich auch Träuschung anderer!"
  },
  {
    "start": 179.7,
    "end": 181.8,
    "text": "glätten das Leben zumindest für den Moment."
  },
  {
    "start": 182.0,
    "end": 189.7,
    "text": "Der Protagonist des Romans Jean-Baptiste Clamence, ehemaliger Anwalt erzählt einem Fremden in einer Lebensbeiche von seiner Lebenslüge."
  },
  {
    "start": 189.96,
    "end": 192.76,
    "text": "Er spielte den Wohltäter war aber eitel und leichtgültig."
  },
  {
    "start": 193.22,
    "end": 199.34,
    "text": "sich selbst im grellen Licht der vollen Wahrheit zu sehen ist also schmerzhaft und manchmal auch destruktiv."
  },
  {
    "start": 199.56,
    "end": 202.86,
    "text": "Camus Satz zielt nicht darauf ab die Lüge zurechtfertigen."
  },
  {
    "start": 203.46,
    "end": 213.42,
    "text": "was er behauptet ist dass die ehrliche Diagnose unserer Existenz zu dem Ergebnis führt dass wir zwischen schwer zu ertragender Wahrheit und notwendiger Lüge leben."
  },
  {
    "start": 213.62,
    "end": 223.24,
    "text": "Die ethische Herausforderung besteht darin, diese absurde Spannung auszuhalten also weder in Selbstbetrug zu flüchten noch an gnadenloser Ehrlichkeit zu zerbrechen."
  },
  {
    "start": 223.4,
    "end": 225.44,
    "text": "Wer geblendet ist sieht nichts."
  },
  {
    "start": 225.94,
    "end": 228.5,
    "text": "Manchmal ist mehr Schatten besser als zu viel Licht."
  },
  {
    "start": 228.62,
    "end": 231.98,
    "text": "Zumal gilt kein Schatten wo nicht auch Licht wäre."
  },
  {
    "start": 232.72,
    "end": 233.22,
    "text": "Philosophie"
  },
  {
    "start": 239.16,
    "end": 240.58,
    "text": "ist keine Wissenschaft."
  },
  {
    "start": 240.62,
    "end": 244.54,
    "text": "Davon war Ludwig Wittgenstein überzeugt, aber Philosophies genauso wichtig!"
  },
  {
    "start": 244.7,
    "end": 249.6,
    "text": "Denn nicht nur das Leben verwirrt uns sondern vor allem auch unser eigenes Nachdenken darüber."
  },
  {
    "start": 249.72,
    "end": 257.64,
    "text": "Die Aufgabe der Philosophien ist es Übersichtlichkeit und Klarheit herzustellen Und dass ist wichtig um gut leben unterhandeln zu können."
  },
  {
    "start": 257.88,
    "end": 268.54,
    "text": "Das Problem richtig zu denken bedeutet häufig gegen unsere eigenen Vorurteile anzudenken und der Versuchung zu widerstehen alles gleich in fertige Schubladen und Theorien einzuordnen."
  },
  {
    "start": 268.76,
    "end": 274.7,
    "text": "Wittgenstein setzt stattdessen auf eine Einsicht, die jahrtausende lang übersehen wurde, tatsächlich."
  },
  {
    "start": 274.8,
    "end": 279.24,
    "text": "Wir denken nämlich im Medium der Sprache aber Sprache ist kein neutrales Medium."
  },
  {
    "start": 279.68,
    "end": 284.8,
    "text": "Begriffe und Sprachspiele prägen uns nämlich und lassen uns gedanklich immer in bestimmte Richtungen laufen."
  },
  {
    "start": 285.0,
    "end": 289.5,
    "text": "stattdessen müssen wir also lernen die Dinge und selbst und die Sprache richtig zu beobachten."
  },
  {
    "start": 289.64,
    "end": 297.34,
    "text": "Die Aufgabe der Philosophies daher therapeutisch sprachliche Knoten lösen Klarheit schaffen das klingt bescheiden Ist aber radikal."
  },
  {
    "start": 297.64,
    "end": 300.2,
    "text": "viele große Fragen wie was es Zeit?"
  },
  {
    "start": 300.42,
    "end": 304.22,
    "text": "Was ist dass ich entstehen aus Sprachmissverständnissen."
  },
  {
    "start": 304.36,
    "end": 307.48,
    "text": "Wir stellen Fragen, die auf den zweiten Blick keinen Sinn ergeben."
  },
  {
    "start": 307.88,
    "end": 312.2,
    "text": "Wir glauben zwar ein Problem zu lösen, fallen aber nur auf unsere eigene Sprache rein."
  },
  {
    "start": 312.4,
    "end": 321.16,
    "text": "Erst wenn wir genauer hinschauen und Einsicht in die Arbeitsweise unserer Sprache und den Gebrauch der Worte erlangen können wir philosophische Probleme erfolgreich lösen."
  },
  {
    "start": 321.32,
    "end": 326.0,
    "text": "Dafür sind keine neuen Erfahrungen notwendig sondern solide Sprachtherapie."
  },
  {
    "start": 326.18,
    "end": 331.16,
    "text": "Philosophie endet nicht mit Antworten Auflösung von Verwirrungen."
  },
  {
    "start": 331.28,
    "end": 339.36,
    "text": "Was allerdings nach getaner philosophischer Arbeit bleibt, sind so Wittgenstein die Lebensprobleme aber die können wir nicht rein sprachlich lösen."
  },
  {
    "start": 339.96,
    "end": 341.72,
    "text": "Die Hölle das sind die anderen."
  },
  {
    "start": 342.64,
    "end": 352.62,
    "text": "Der Satz stammt aus einem Theaterstück von Jean-Paul Sachtre Das ist nineteenhundertvierzig noch während der Nazi Herrschaft mit dem Titel die Anderen Lesortres veröffentlicht wurden."
  },
  {
    "start": 352.76,
    "end": 357.58,
    "text": "Der Satzes oft missverstanden worden so als prediges Sachte Auswegslosen Menschenhas."
  },
  {
    "start": 358.0,
    "end": 359.44,
    "text": "Aber es sagt doch mal etwas ganz anderes."
  },
  {
    "start": 359.64,
    "end": 366.58,
    "text": "In dem Stück treffen sich nach ihrem Tod drei Menschen in der Hölle, eingeschlossen in einem Raum ohne Hoffnung auf ein Ende."
  },
  {
    "start": 366.7,
    "end": 366.98,
    "text": "Warum?"
  },
  {
    "start": 367.22,
    "end": 372.48,
    "text": "Sie alle haben Schuld auf sich geladen und sich und die anderen darüber belogen."
  },
  {
    "start": 372.98,
    "end": 375.58,
    "text": "Unaufrichtigkeit war ihr Lebensmodell."
  },
  {
    "start": 375.84,
    "end": 383.58,
    "text": "Sich in der Höhle einander anzunähern und Trost zu finden würde bedeuten, sich untereinander diese Wahrheit einzugestehen."
  },
  {
    "start": 384.08,
    "end": 390.48,
    "text": "Doch weil sie tot sind, haben sie auch die Freiheit verloren über ihre Interpretation ihrer Geschichte neu zu verfügen."
  },
  {
    "start": 390.74,
    "end": 398.12,
    "text": "So definieren sie sich weiter durch ihre eigene Verlogenheit und den erbarmungslosen Blick der anderen, dem Sie ja zu entkommen suchen!"
  },
  {
    "start": 398.32,
    "end": 407.74,
    "text": "Die Hölle ist nicht irgendwo, sie entsteht wenn wir uns selbst belügen und aus Angst und Scham komplett vom Urteil anderer abhängig machen."
  },
  {
    "start": 407.98,
    "end": 412.08,
    "text": "Aber so lange wie Leben sagt Zachte können wir unsere Freiheit nutzen?"
  },
  {
    "start": 413.32,
    "end": 415.4,
    "text": "Der Wahrheit ins Auge sehen, uns ehrlich machen."
  },
  {
    "start": 415.88,
    "end": 418.64,
    "text": "Selbstbestimmung zurückerobern – anders leben!"
  },
  {
    "start": 419.0,
    "end": 425.56,
    "text": "Zum Beispiel können wir die Hölle der Social Media verlassen und uns wehren zum Objekt des Blickes anderer gemacht zu werden."
  },
  {
    "start": 425.9,
    "end": 430.42,
    "text": "Wer versteht mit sich selbst zu leben ist geeignet für das Leben mit anderen."
  },
  {
    "start": 430.62,
    "end": 435.38,
    "text": "Das selbst ist die einzige Person, die ich nicht verlassen kann, mit der ich zusammengeschweißt bin."
  },
  {
    "start": 436.04,
    "end": 439.36,
    "text": "Ferien von sich selbstzumachen es unmöglich dass."
  },
  {
    "start": 439.54,
    "end": 443.66,
    "text": "Ich reist immer mit soweit man auch von sich wegzufahren versucht."
  },
  {
    "start": 444.02,
    "end": 449.02,
    "text": "Man trifft sich immer wieder selbst, deshalb ist es klug mit sich selbst auszukommen."
  },
  {
    "start": 449.18,
    "end": 452.64,
    "text": "Hannah Arendt stellt daher die gängige Vorstellung auf den Kopf."
  },
  {
    "start": 452.88,
    "end": 455.7,
    "text": "Allein sein macht nicht unsozial im Gegenteil!"
  },
  {
    "start": 456.2,
    "end": 463.42,
    "text": "Die Fähigkeit mit sich selber auszukomen ist entscheidend um ein guter Partner oder eine gute Partnerin für andere Menschen sein zu können."
  },
  {
    "start": 463.64,
    "end": 474.88,
    "text": "Wer vor sich selbst flieht in Ablenkungen Exzessive Karriere, Job Digitalität, Sport Drogen Sex wird weder sich selbst noch anderen wirklich begegnen können."
  },
  {
    "start": 475.06,
    "end": 478.64,
    "text": "Arendt nennt die Fähigkeit zum inneren Dialog so kratisches Denken."
  },
  {
    "start": 479.2,
    "end": 483.1,
    "text": "Jede und jeder von uns ist mindestens zwei in einem sagt sie."
  },
  {
    "start": 483.5,
    "end": 485.28,
    "text": "Viel Stimmigkeit in einer Person!"
  },
  {
    "start": 485.46,
    "end": 494.28,
    "text": "Wir müssen mit uns selber streiten, mit uns selbst verhandeln und uns selbst aushalten – und das bedeutet mit den eigenen Taten leben zu können."
  },
  {
    "start": 494.48,
    "end": 508.46,
    "text": "Eine gute Selbstbeziehung ist Voraussetzung für moralische Sandeln und der Schlüssel zum Verstehen anderer Menschen oder wie Ahren schreibt, der Pluralität des Menschen aus der die ganze Vielfalt menschlicher Angelegenheiten hervorgeht."
  },
  {
    "start": 508.82,
    "end": 522.14,
    "text": "Nicht vor sich selbst und der Wahrheit über sich wegzulaufen ist geradezu das Gegenteil von nazistischer Selbstbespiegelung und verlangt aufrichtige Arbeit an sich selbst – und DIE kann nur jeder für sich selbst leisten!"
  },
  {
    "start": 522.6,
    "end": 526.68,
    "text": "Aber sie isst der Schlüsse zu äußeren inneren Frieden."
  },
  {
    "start": 527.32,
    "end": 530.48,
    "text": "Man muss das Mögliche vollbringen, um das Unmögliche zu"
  },
  {
    "start": 530.58,
    "end": 531.16,
    "text": "berühren.\"."
  },
  {
    "start": 531.86,
    "end": 534.52,
    "text": "Viele verzweifeln an unseren Grenzen!"
  },
  {
    "start": 534.72,
    "end": 542.5,
    "text": "Jenseits der Grenze ahnen wir etwas und zwar etwas, dass besser ist aber wir können es nicht erreichen – weder im politischen noch im eigenen Leben."
  },
  {
    "start": 542.72,
    "end": 549.4,
    "text": "Das reine Gute schreibt die Philosophin Simone Way erscheint uns ebenso begernswert wie unmöglich."
  },
  {
    "start": 549.68,
    "end": 550.06,
    "text": "Und jetzt?"
  },
  {
    "start": 550.36,
    "end": 553.88,
    "text": "Jetzt solltest du das Mögliche in Angriff nehmen, rät die Philosophin."
  },
  {
    "start": 554.34,
    "end": 561.7,
    "text": "Das Unmögliche – das was wir irgendwie zu erkennen glauben und dann Gott das absolute, die vollkommene Gerechtigkeit nennen"
  },
  {
    "start": 561.8,
    "end": 562.04,
    "text": "usw.,"
  },
  {
    "start": 562.96,
    "end": 567.64,
    "text": "all das erreichen wir nicht alleine durch stille Kontemplation oder Denken."
  },
  {
    "start": 567.86,
    "end": 572.44,
    "text": "zwar dass auch das seinen Sinn aber wir müssen vor allem etwas tun!"
  },
  {
    "start": 572.86,
    "end": 578.06,
    "text": "Wir müssen unseren Möglichkeit-Sinn entwickeln und das mögliche bis an seine Grenze treiben."
  },
  {
    "start": 578.98,
    "end": 583.86,
    "text": "harter, oft mühsamer Weg den Simone Wehe selbst gegangen ist."
  },
  {
    "start": 584.18,
    "end": 588.2,
    "text": "Ohne diese Arbeit kein Zugang zu etwas besserem oder Transzendenten!"
  },
  {
    "start": 588.48,
    "end": 590.12,
    "text": "So viel zur Work-Life Balance."
  },
  {
    "start": 590.7,
    "end": 596.14,
    "text": "Man kann in mühsamem Teil nicht umgehen und einfach direkt ins Paradies hineinspazieren."
  },
  {
    "start": 596.36,
    "end": 606.54,
    "text": "Erst wer die Grenzen des Machbaren kennt und auslohtet erfährt wo das Unmögliche wirklich beginnt – Nicht Flucht aus der Welt sondern totales Engagement in ihr."
  },
  {
    "start": 606.98,
    "end": 613.88,
    "text": "Das ist Simone Weis Weg zu dem, was sie das Unmögliche übernatürliche, das reine gute oder göttliche nannte."
  },
  {
    "start": 614.28,
    "end": 617.94,
    "text": "Aber das ist eine Philosophie für Handelnde – nicht für Träume!"
  },
  {
    "start": 618.48,
    "end": 625.78,
    "text": "Das waren die sechs Zitate, sechs Gedankensplitter aus dem unendlichen Raum der Philosophies der Literatur und des Denkens."
  },
  {
    "start": 626.18,
    "end": 628.78,
    "text": "Dieses Universum steckt voller Abenteuer."
  },
  {
    "start": 629.2,
    "end": 633.48,
    "text": "Es ähnelt einer nahezu unendlichen Bibliothek, die sich über die Zeiten erstreckt."
  },
  {
    "start": 633.68,
    "end": 638.38,
    "text": "Alle reden hier mit allen, jeder und jede kommt zu Wort und dabei entwickeln sich immer wieder neue Gedanken."
  },
  {
    "start": 638.66,
    "end": 640.86,
    "text": "Und wenn der Satz passt, nimm dir Zeit!"
  },
  {
    "start": 641.42,
    "end": 642.2,
    "text": "Lass ihn wirken!"
  },
  {
    "start": 642.42,
    "end": 644.98,
    "text": "Arbeite dich in noch unbekannte Zonen vor."
  },
  {
    "start": 645.24,
    "end": 650.92,
    "text": "Denk nach das Ergebnis offen es ist dein Leben deine Verantwortung und Tschüss"
  },
  {
    "start": 653.98,
    "end": 657.8,
    "text": "Gertz-Gobel, produziert von der Pro Bono Fernsehproduktion GmbH."
  },
  {
    "start": 658.22,
    "end": 663.48,
    "text": "Postproduktion Rene Fischell Musik Pascal Hadré Sprecherin Kimplette Meier."
  },
  {
    "start": 663.82,
    "end": 671.24,
    "text": "Finanziert wird dieses Projekt von der gemeinnützigen Stiftung AVE dem Institut für Achtsamkeit Verbundenheit und Engagement."
  },
  {
    "start": 671.58,
    "end": 674.28,
    "text": "Den Link dazu findet ihr in der Folgenbeschreibung."
  }
]