WEBVTT

00:00:00.780 --> 00:00:01.940
Speaker 0: Vorsprung durch Technik.

00:00:02.400 --> 00:00:05.240
Speaker 0: So lautete lange das Versprechen der deutschen Industrie.

00:00:05.960 --> 00:00:12.560
Speaker 0: Jahrzehntelang entwickelten, produzierten und verkauften wir in Deutschland viele der hochwertigsten Industrieprodukte der Welt.

00:00:13.660 --> 00:00:15.660
Speaker 0: Doch heute geben andere den Ton an.

00:00:16.140 --> 00:00:23.259
Speaker 0: China investiert massiv in Zukunftstechnologien die USA schützen strategische Branchen und Europa droht abgehängt zu werden.

00:00:24.279 --> 00:00:27.320
Speaker 0: Damit stellt sich eine Frage, wie lange kaum eine Rolle spielte?

00:00:28.200 --> 00:00:31.419
Speaker 0: Was müssen wir in Deutschland und Europa eigentlich selbst herstellen?

00:00:32.240 --> 00:00:37.500
Speaker 0: Wo ist globale Arbeitsteilung weiterhin eine Stärke, wo werden Abhängigkeiten zum Risiko.

00:00:38.360 --> 00:00:50.100
Speaker 0: Und vor allem wie holen wir die langen verschleppte Transformation hin zu den Technologien auf, auf denen die industrielle Wertschöpfung der Zukunft beruhen wird – idealerweise innerhalb der planetaren Grenzen?

00:00:51.120 --> 00:00:52.900
Speaker 0: Darüber sprechen wir mit Janka Örtl.

00:00:53.440 --> 00:01:03.740
Speaker 0: Als Distinguished Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations beschäftigt sie sich mit Europas industrieller Wettbewerbsfähigkeit und damit mit internationalen Lieferketten.

00:01:04.000 --> 00:01:06.540
Speaker 0: Und zusätzlich ist sie noch eine China-Expertin.

00:01:07.400 --> 00:01:19.360
Speaker 0: Mein Name ist Maria Göppel, ihr hört neuen Denken den Podcast von Mission Wertvoll heute zum Thema Industrie und der Frage welche wirtschaftlichen Fähigkeiten Europa in Zukunft selbst in der Hand behalten.

00:01:30.980 --> 00:01:32.580
Speaker 0: Liebe Janker, herzlich willkommen.

00:01:33.000 --> 00:01:33.720
Speaker 1: Danke für die Einladung!

00:01:35.080 --> 00:01:36.120
Speaker 0: Ich erzähl's kurz vorweg.

00:01:36.180 --> 00:01:55.940
Speaker 0: wir sind ja beide Mitglieder in diesem deutsch- chinesischen Dialogforum des Auswärtigen Amtes was noch nie so ganz offiziell tagen durfte aber ich durfte dich da kennen lernen und zwischen uns beiden bist du die absolute China Expertin Sinologin und Politikwissenschaftlerin und zwar schon sehr lange.

00:01:57.780 --> 00:01:59.580
Speaker 0: mich interessiert natürlich, wie bist du darauf gekommen?

00:01:59.700 --> 00:02:01.240
Speaker 0: Also wieso hast du dir China ausgewählt.

00:02:01.280 --> 00:02:03.600
Speaker 0: Du warst dafür dann in den USA bei den Vereinten Nationen.

00:02:04.160 --> 00:02:07.240
Speaker 0: die Beziehungen zwischen Ländern und Chinas Rolle in den Vereinen Nationen.

00:02:07.800 --> 00:02:08.680
Speaker 0: was hat dich da gepackt?

00:02:10.140 --> 00:02:11.320
Speaker 1: Man muss auch immer die Reihenfolge richtigen.

00:02:11.360 --> 00:02:14.960
Speaker 1: Ich bin Politikwissenschaftlerin und Sinologin, das ist für mich wichtig in der Reihenfolge.

00:02:15.200 --> 00:02:22.280
Speaker 1: Also nicht so die klassische Sinologen, die viel sich mit Kultur- und Sprache auseinandergesetzt hat, sondern die sich immer sehr für Macht interessiert hat.

00:02:22.480 --> 00:02:28.840
Speaker 1: Und wenn man sich für macht interessiert, dann ist die kommunistische Partei ein sehr gutes Beispiel an dem man es ausprobieren kann.

00:02:29.360 --> 00:02:33.720
Speaker 1: Aber ehrlich gesagt hat das Ganze angefangen eher so'n kleines bisschen aus der Opportunität.

00:02:34.260 --> 00:02:36.500
Speaker 1: Ich habe im Jahr zwei Tausendzwei mit dem Studium begonnen.

00:02:36.960 --> 00:02:41.240
Speaker 1: Das war alles sehr ... Der Eindruck von Nine Eleven war ganz wie das.

00:02:41.300 --> 00:02:42.580
Speaker 1: Nahmwissenschaft wurde studiert.

00:02:42.680 --> 00:02:50.400
Speaker 1: Alle fokussierten sich auf Afghanistan, auf internationalen Terrorismus und ich dachte vielleicht mache ich lieber was anderes damit ich auch einen Job kriege nachher.

00:02:50.440 --> 00:02:53.780
Speaker 1: Ich dachte, ich probiere es mal aus mit Chinesisch, vielleicht gefällt mir das ja!

00:02:54.380 --> 00:03:04.120
Speaker 1: Und dann habe ich mich ein kleines bisschen in das Thema verliebt und bin jetzt seit knapp zwanzig Jahren dabei oder mehr als zwanzi Jahren dabei und hab dann meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.

00:03:04.240 --> 00:03:08.260
Speaker 1: Das ist sehr selten, dass Leute sagen können, sie eigentlich immer noch genau das arbeiten, was sie mal studiert haben.

00:03:08.640 --> 00:03:23.100
Speaker 1: Aber es tatsächlich in meinem Fall war auch wenn ich natürlich inzwischen in ganz viele andere Bereiche sozusagen China als Startpunkt genutzt habe und in ganz viel andere Bereichen reinschaue aber immer diese Linsewele durch die man die Themen ja erarbeiten kann.

00:03:24.540 --> 00:03:27.000
Speaker 0: Ich glaube so, deshalb sitzen wir wahrscheinlich auch in dem Gremium.

00:03:27.080 --> 00:03:46.100
Speaker 0: Weil ich bin ja neu da mit dieses China zu arbeiten weil ich das Gefühl habe wenn ich als Nachhaltigkeitsnerin komme kann ich daher nicht drumherum die größte Welt macht und dann noch die deutsche Rhetorik solange ich China nichts mache können wir auch nichts mehr machen und dürfen wir auch nicht und die Kosten nicht leisten können.

00:03:46.220 --> 00:03:54.840
Speaker 0: Und wenn man so auf China guckt, da gehen wir heute auch ein bisschen rein, sich fragt wie kann eigentlich eine Geschichte sich so lange halten, die überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat?

00:03:55.980 --> 00:04:11.080
Speaker 0: Also Thema Clean Tech Revolution oder heute werden wir eben auch über ne ganz neue mögliche Basis für Industrie in der Zukunft sprechen eine Perspektive eingehen, die wir hier in dem Podcast stark machen und das ist die systemische Denken.

00:04:11.680 --> 00:04:15.300
Speaker 0: Weil ich auch das Gefühl habe neben dem ganzen China interessiert sich nicht für die Natur was

00:04:15.940 --> 00:04:16.519
Speaker 1: Quatsch ist.

00:04:16.599 --> 00:04:17.219
Speaker 1: Und für das genau?

00:04:18.299 --> 00:04:27.140
Speaker 0: Ist natürlich auch die Frage warum fällt es uns so schwer... Zwischen, das ist alles Planwirtschaft und freie Märkte dürfen keinerlei politische Regulierung haben.

00:04:27.179 --> 00:04:31.299
Speaker 0: Warum verstehen wir oder finden wir es so schwer in der Mitte mal zu gucken was funktioniert eigentlich?

00:04:31.340 --> 00:04:33.099
Speaker 0: Und wie kommt Innovation voran?

00:04:33.620 --> 00:04:36.479
Speaker 0: Was könnte man da natürlich auch ein bisschen davon lernen?

00:04:37.880 --> 00:04:44.099
Speaker 0: Das Wichtigste war nicht du hast in einem Artikel jetzt gerade Wir zeichnen einen Tag nach den Landtagswahlen im Mecklenburg-Vorpommern und Berlin

00:04:44.200 --> 00:04:44.380
Speaker 1: auf.

00:04:44.500 --> 00:04:45.700
Speaker 1: Ja wir haben alle besonders gute Laune.

00:04:45.739 --> 00:04:46.599
Speaker 1: Wir haben richtig super Laune

00:04:46.659 --> 00:04:47.159
Speaker 0: heute Morgen!

00:04:47.880 --> 00:04:50.099
Speaker 0: Und ich musste so lachen, weil ich noch ein bisschen recherchiert habe.

00:04:50.679 --> 00:04:53.880
Speaker 0: Ich freu mich mehr auf das Gespräch mit dir, weil du gerade Ende August geschrieben hattest.

00:04:54.620 --> 00:04:59.840
Speaker 0: Wir brauchten jetzt mal sowas wie Aufbruchsstimmung in Deutschland um auch Europa nach vorne zu bringen.

00:05:00.320 --> 00:05:06.260
Speaker 0: und aus dieser Aufbruchsstimme heraus arbeitest du ja mit Bezug auf warum China da ein paar Ideen für uns haben können?

00:05:06.440 --> 00:05:08.760
Speaker 0: Das ist das wo wir heute mal rein bohren wollen!

00:05:09.419 --> 00:05:21.299
Speaker 0: Und ich frage dich einfach mit dem internationaler Beziehung und China und die Rolle von der Du denkst mit der China in dieser neuen Organisation der Weltordnung unterwegs ist.

00:05:21.679 --> 00:05:23.000
Speaker 0: Was würdest du uns damit geben?

00:05:23.060 --> 00:05:24.419
Speaker 0: Was wäre dein Take?

00:05:24.859 --> 00:05:27.099
Speaker 1: Also, China ist ganz viele Dinge für uns.

00:05:27.280 --> 00:05:45.000
Speaker 1: aber wenn es um die Frage wie die Zukunft unserer Industrie aussehen soll dann ist hier sowas wie auf Englisch würde man sagen Pacemaker, Schrittmacher und Geschwindigkeitsgeber denn das was dort passiert ist in den letzten Jahrzehnten an Entwicklung in der Industrie ist etwas was inzwischen die Welt verändert hat Und das, glaube ich, müssen wir so auch anerkennen.

00:05:45.659 --> 00:05:52.599
Speaker 1: Dass die Art und Weise wie produziert wird, dass was produziert ist, dass die Entscheidungen politisch getroffen sind in welche Märkte und Wachsegmente man reingeht.

00:05:52.979 --> 00:05:56.799
Speaker 1: Dass es einen riesigen Einfluss darauf hat, wie sich die Welt zukünftig entwickeln wird.

00:05:57.380 --> 00:06:03.060
Speaker 1: Für die chinesische Regierung sind Sektoren wichtig geworden, die für uns im klassischen CleanTech-Bereich liegen.

00:06:03.539 --> 00:06:22.159
Speaker 1: Die aber gar nicht so ein Framing bekommen haben auf der chinesischen Seite und es ging nicht darum das Klima zu schützen weshalb man sich in Elektromobilität und in alternative Energieprodukte investiert hat sondern weil das A Produkte waren in denen andere noch nicht stark waren und B weil das Produkte sind in denen man eine Zukunft gesehen hat ja auch ziemlich stau.

00:06:23.239 --> 00:06:28.200
Speaker 1: Wenn man weiß, dass man abhängig ist von fossilen Importen – es China is', kein fossiler Exporteur.

00:06:29.460 --> 00:06:43.080
Speaker 1: Und wenn man weiß das die eigenen Kohlevorkommen eben auch nur dann eine begrenzte Haltbarkeit haben und wenn man weiss, dass das auch Wege sind in denen man viel Unabhängigkeit und Sicherheit erreichen kann, dann macht das total Sinn in diese Bereiche zu investieren.

00:06:43.620 --> 00:06:52.799
Speaker 1: Und die Elektromobilitätsstrategie ist sicherlich eine, die vor allen Dingen dadurch motiviert ist, dass man es eben nicht geschafft hat auch den großen Konkurrenz zu den Verbrennern der anderen zu produzieren.

00:06:52.859 --> 00:06:59.280
Speaker 1: Das hat nie so richtig hingehauen aber dafür ist die Elektrowelle eben umso stärker über uns rübergerollt und wir haben's lange belächelt.

00:06:59.580 --> 00:07:06.020
Speaker 1: also das was dort passiert in jedem einzelnen Bereich ist ganz viel Schrittmacher für die Zukunft.

00:07:06.479 --> 00:07:11.320
Speaker 1: Vor allen Dingen aber, weil die chinesische Führung eben in diesen Systemen denkt und in so Ökosystemen denkt.

00:07:11.760 --> 00:07:30.780
Speaker 1: Es ist nicht nur ein einzelnes Produkt was nach vorne getrieben wird sondern wir haben lauter verschiedene Elemente die ineinandergreifen Und die deswegen von der Forschung und Entwicklung Von der Schulbildung zur Forschung & Entwicklung bis hin zum finalen Produkt So ein Ökosesystem bereitstellt mit dem es ganz ganz ganz schwierig wird in Konkurrenz zu treten.

00:07:32.299 --> 00:07:33.340
Speaker 0: Das gucken wir uns gleich mal an.

00:07:33.419 --> 00:07:45.539
Speaker 0: Ich möchte kurz mit dir die Verbindung zwischen Industrie, weil du gesagt hast, es war gar nicht aus einer ökologischen Denke per se, sondern die Entdeckung ... Die Natur hat viel damit zu tun, dass unsere Wirtschaft funktioniert und Versorgungssicherheit.

00:07:46.560 --> 00:07:55.580
Speaker 0: Da kann man schon bei uns im U-Bahn, unser Umweltbundesansicht, auch beim Thema Industrie ist das verarbeitende Gewerbe.

00:07:55.960 --> 00:07:58.000
Speaker 0: Und umfasst alle Brötchen die Rohstoffe?

00:07:58.539 --> 00:08:00.440
Speaker 0: zwischen Produkte verarbeiten und Produkte erzeugen.

00:08:00.479 --> 00:08:04.260
Speaker 0: Und dabei ist natürlich Energiebedarf, den erwähnt hast aber dieser Rohstoffbedarf auch?

00:08:04.460 --> 00:08:07.840
Speaker 0: Dann geht es natürlich die Frage wo kommt das her und wie kann man das möglichst effizient produzieren?

00:08:08.719 --> 00:08:13.700
Speaker 0: Wie kann man dass eben was du schon beschriebest nicht so ein Einzelaspekten immer angucken?

00:08:14.219 --> 00:08:21.580
Speaker 0: Wir gucken jetzt hier auf die Solarförderung und dann guckt man büschend hierhin auf die Einspeisevergütung und da guckt mal büchend hier hin ob ein CO-Preis.

00:08:22.320 --> 00:08:26.820
Speaker 0: Und ich glaube, wenn du sagst, da wird im Ökosystem gedacht, dann wird das konsistenter zusammengebracht.

00:08:26.880 --> 00:08:28.539
Speaker 0: Oder die Lenkungswirkung dieser Unfähigkeit.

00:08:28.580 --> 00:08:30.479
Speaker 1: Ja und es geht eben darum, dass ist ein politisches Ziel.

00:08:30.799 --> 00:08:40.299
Speaker 1: Das politische Ziel ist, die Abhängigkeiten Chinas zu verringern und die Abhängigkeiten der Welt von China zu vergrößern um damit eine Hebelwirkungen auch ausüben zu können und größere Sicherheit bereitstellen zu können.

00:08:40.620 --> 00:08:50.100
Speaker 1: Letzten Endes geht es um die Sicherheit des Regimes Es geht um die Stabilität der kommunistischen Partei und es gibt um politische Ziele, die erfolgt werden sollen und alle wirtschaftlichen Ziele werden dem untergeordnet.

00:08:51.520 --> 00:08:54.000
Speaker 1: Ich glaube, man muss auch immer sehr vorsichtig sein.

00:08:54.560 --> 00:08:56.120
Speaker 1: Das ist der Spaghetti-Ansatz.

00:08:58.560 --> 00:09:03.780
Speaker 1: Man muss gucken, ob man eine Menge Geld investieren kann und welche Sektoren sich dabei rausstellen.

00:09:03.860 --> 00:09:08.079
Speaker 1: als besonders zielführendes ... ist extrem verschwenderisch, wenn man ganz ehrlich ist.

00:09:08.400 --> 00:09:14.040
Speaker 1: Kann man sich das nicht leisten so ein Experiment zu machen, wenn wir nicht viel Geld dafür bilden und bereit es auszugeben?

00:09:14.400 --> 00:09:17.079
Speaker 1: Und wenn Unternehmen nicht sofort profitabel sein müssen?

00:09:17.500 --> 00:09:21.000
Speaker 1: Das sind alles Bedingungen die für uns in Marktwirtschaft natürlich schwieriger sind.

00:09:21.720 --> 00:09:26.819
Speaker 1: Wir können nicht einfach den Unternehmen sagen sie sollen mal machen ihnen jahrelang Unterstützung dafür geben.

00:09:27.240 --> 00:09:35.280
Speaker 1: Dafür haben wir wahrscheinlich keine politische Unterstützung in Europa und es wird auch schwierig mit den Unternehmen, also da muss man schon die systemischen Unterschiede noch mal klar herausarbeiten.

00:09:35.340 --> 00:09:47.240
Speaker 1: aber der Ansatz zu sagen Es gibt eine politische Marschrichtung und wir haben ein politisches Ziel und darunter schauen wir welche Elemente zudem beitragen können Also welche Elementen brauchen wir um dieses politische Ziel zu erreichen?

00:09:47.680 --> 00:09:48.459
Speaker 1: Das ist fundamental.

00:09:48.560 --> 00:09:56.300
Speaker 1: erstmal ja keine blöd Idee dass man sagt Man muss sich überlegen wie man wenn man sagt das ist mein Ziel nach B und dann muss ich einen Pfad aufzeigen.

00:09:56.380 --> 00:09:59.900
Speaker 1: Und diesen Pfad, da tun wir uns in Europa meiner Meinung nach schwer.

00:10:00.000 --> 00:10:07.880
Speaker 1: Wir können vielleicht noch ungefähr sagen wo wir hin wollen aber manchmal ändern wir das dann auch unterwegs und sagen ja vielleicht doch nicht mal schauen und damit wird dieser Pfad immer unklarer.

00:10:08.300 --> 00:10:11.240
Speaker 1: nun können Investitionsentscheidungen eben auch nicht ganz klar getroffen werden.

00:10:12.400 --> 00:10:17.880
Speaker 1: Ich glaube, man muss verstehen auf der chinesischen Seite geht es eben dann von der Art und Weise wie Land bereitgestellt wird.

00:10:18.000 --> 00:10:31.660
Speaker 1: Von Subventionen auf jeder Ebene der Lieferkette bis hin zu der Frage, wie man Forschungsschwerpunkte hochzieht an Universitäten bis zur ganz strategischen Exportrestriktion das einige Güter nicht mehr ins Ausland verkauft werden können.

00:10:31.959 --> 00:10:35.360
Speaker 1: Da ist wirklich die Anzahl der Maßnahmen fast unendlich.

00:10:36.699 --> 00:10:38.380
Speaker 0: Wir kommen gerade ein bisschen in der Draghi-Report.

00:10:38.459 --> 00:10:46.780
Speaker 0: also wir hatten ja auf der europäischen Ebene aus der Perspektive war der Auftrag erteilt von der Kommission, aber mit vielen Konsultationen zu sagen.

00:10:46.819 --> 00:10:49.180
Speaker 0: Wie können wir die Wettbewerbsfähigkeit in Europa stärken?

00:10:49.319 --> 00:10:53.540
Speaker 0: Der ist vor zwei Jahren rausgekommen und hat viele solche Maßnahmen auch mit drin.

00:10:54.579 --> 00:11:00.540
Speaker 0: Wir können Ressourcen bündeln, also Kapitalmarktunion oder eine neue Rechtsform für Unternehmen dieses XXVIII-Regime.

00:11:01.000 --> 00:11:01.380
Speaker 0: Das ist nicht so.

00:11:01.439 --> 00:11:06.020
Speaker 0: schwierig ist, wenn ich skalieren möchte, mit sieben, zwanzig unterschiedlichen Rechtsformen für Unternehmen zu agieren.

00:11:06.680 --> 00:11:13.880
Speaker 0: Bestimmte Standards zu synchronisieren gemeinsam einzukaufen ... Da sind ein paar Ansätze in der Richtung drin.

00:11:15.000 --> 00:11:16.220
Speaker 0: Wie siehst du den Fortschritt?

00:11:18.400 --> 00:11:22.540
Speaker 1: Es ist nicht schnell genug umgesetzt worden, alle finden Draghi super!

00:11:25.959 --> 00:11:28.720
Speaker 1: Erster Punkt finde ich ganz wichtig, man muss den ordentlich lesen.

00:11:29.420 --> 00:11:33.680
Speaker 1: Draghi sagt sehr klar, dass wir können all diese Maßnahmen zu Hause ergreifen.

00:11:33.760 --> 00:11:43.640
Speaker 1: Wenn wir nicht gleichzeitig unser China-Problem lösen, also die großen Abhängigkeiten und Überkapazitäten, Schutzmaßnahmen für den eigenen Markt, dann werden alle die Maßnahmen verpuffen.

00:11:43.860 --> 00:11:46.780
Speaker 1: Das ist Punkt eins, der gerne unter den Tisch gefallen wird.

00:11:48.220 --> 00:11:53.199
Speaker 1: Der zweite Punkt ist natürlich, weil es so viele sind ... pickt sich jeder zwei, drei raus.

00:11:53.280 --> 00:11:56.220
Speaker 1: Die er gut findet und dann lässt man die anderen ein bisschen hinten drüber fallen.

00:11:56.280 --> 00:11:59.380
Speaker 1: Aber das ist natürlich so'n bisschen wie mit der Rentenreform im Gesamtkunstberg.

00:11:59.560 --> 00:12:02.199
Speaker 1: Man muss eigentlich alles miteinander zusammenbringen.

00:12:02.480 --> 00:12:05.560
Speaker 1: Und was dabei rauskommt, is eine große Stärkung der Europäischen Union.

00:12:06.280 --> 00:12:11.220
Speaker 1: Ist eine größere Vergemeinschaftung, ist ne größere Abgabe von Souveränität auf nationalstaatlicher Ebene.

00:12:11.740 --> 00:12:25.180
Speaker 1: Das ist etwas, was den aktuellen politischen Entwicklungen der Fragmentierung des größeren Nationalismus, der größeren Furcht des Kleinermachens total entgegen ... Und deswegen fallen viele der Maßnahmen, die greifen einfach zu kurz.

00:12:25.840 --> 00:12:31.579
Speaker 1: Die jetzt getroffen werden können wir wieder alle sagen Wir brauchen aber eigentlich eine Energieunion, wir brauchen aber auch eine Kapitalmarktunion.

00:12:31.840 --> 00:12:35.680
Speaker 1: und wir müssen jetzt wirklich und die Bundesregierung hat ehrlich gesagt einige Schritte gemacht um dahin zu kommen.

00:12:36.260 --> 00:12:51.620
Speaker 1: Aber wir haben inzwischen das ist es mit dem pacemaker wir haben Eine Herausforderung die hier neben uns herangewachsen ist die mit einer solchen Geschwindigkeit und einer solchen Wucht auf uns trifft dass wir dieses Und jetzt gucken wir mal, wie viele Jahre wir brauchen bis wir das umgesetzt kriegen.

00:12:52.000 --> 00:13:13.420
Speaker 1: Dass wir diese Zeit einfach nicht mehr haben und dass ist das große Risiko, dass ich sehe, dass in diesen verschiedenen Seitebenen die wir danebeneinander liegen haben, dass wir nicht schnell genug sind, die Dinge umzusetzen und dass wir während der Umsetzung schon auf die Herausforderung treffen, die wir durch die Art-und-weise wie China Wirtschaftspolitik macht haben und es wir dann mit unseren Industrien sprechen können und die sagen Wir haben noch zwölf bis achtzehn Monate und dann sind wir weg!

00:13:14.160 --> 00:13:14.980
Speaker 1: Dann gibt's uns nicht mehr.

00:13:15.699 --> 00:13:28.840
Speaker 1: Wir sind inzwischen in so einer Situation angekommen, wo Draghi schon ein Parallelprojekt ist zu lauter Notfallmaßnahmen, die wir erst mal treffen müssen um gewisse Industriebereiche überhaupt erstmal erhalten zu können damit wir wieder darauf aufbauen können.

00:13:29.160 --> 00:13:36.959
Speaker 1: Der Batteriesektor ist ein gutes Beispiel dafür der Maschinenbau ist ein Beispiel dafür zuteilliche Chemieindustrie und der Automobilsektor natürlich auch

00:13:37.380 --> 00:13:38.400
Speaker 0: im Bereich.

00:13:38.819 --> 00:13:42.140
Speaker 0: Jetzt ist ja wichtig, wir haben eine ganze Staffel zu westlicher Zivilisation gemacht.

00:13:42.260 --> 00:13:47.360
Speaker 0: Wo wir mal gesagt haben, wer proklamiert denn eigentlich das zum Beispiel Nationalismus jetzt wieder stärker werden sollte?

00:13:47.400 --> 00:14:01.160
Speaker 0: Das sind die USA, die keine Lust haben dass Europa so souverän und eigenständig agiert sondern im Gegenteil ja eigentlich möchte, dass die nationale Ebene nach vornrutschweise eben nicht diese Potenziale hat, nicht diese Stärke, diesen ganzen Marktbündel.

00:14:03.180 --> 00:14:05.040
Speaker 0: Das macht es wahrscheinlich zusätzlich schwer.

00:14:05.480 --> 00:14:14.459
Speaker 0: Das ist die zweite Front, wo so dieses Zerieben werden von beiden Seiten ein Stück weit entstanden ist und trotzdem Thema diese Vision bräuchte's ja gerade jetzt!

00:14:14.800 --> 00:14:17.079
Speaker 0: Also dieses Durchziehen das ist ja bei allem systemischen Jahr.

00:14:17.800 --> 00:14:31.319
Speaker 0: irgendwann kommt dies Delta of Doom, aber damit du erstens dran glaubst dass da vorne ist und dass da Zukunft ist und zweitens natürlich die Akteure koordiniert bleiben ist das was du auch beschreibst dieser zigzag Kurs ja so wahnsinnig schwer.

00:14:32.020 --> 00:14:33.500
Speaker 0: Und ich glaube, da ist zum Teil diese Debatte.

00:14:33.880 --> 00:14:36.240
Speaker 0: Können wir mit Demokratie überhaupt noch Zukunft?

00:14:36.959 --> 00:14:39.480
Speaker 0: Da würde ich sagen es kommt auf Anlass unter Demokratie verstehen.

00:14:40.199 --> 00:14:42.340
Speaker 1: Aber das ist natürlich auch das, was wir aus Chinamomentan sehen.

00:14:43.939 --> 00:14:51.680
Speaker 1: Die chinesische Regierung hat genauso ein Interesse daran, dass sie kein großes geeintes starkes Europa hat, das möglicherweise auch noch die Briten, die Japaner und die Kanadier mit einbindet.

00:14:52.280 --> 00:14:55.439
Speaker 1: Denn das macht einen viel komplizierteren Verhandlungspartner aus dann.

00:14:55.840 --> 00:14:57.880
Speaker 1: Es ist viel einfacher, wenn man mit Spanien verhandelt.

00:14:58.360 --> 00:14:59.760
Speaker 1: oder sogar vielleicht nur mit Barcelona.

00:15:00.300 --> 00:15:08.920
Speaker 1: Oder und verhandelt vielleicht mit Schottland, das ist nämlich viel leichter weil man dann immer der riesige Akteur ist und weil man denn immer seine Position durchsetzen kann.

00:15:09.360 --> 00:15:15.920
Speaker 1: Das heißt es ist natürlich von zwei Seiten so dass wir das keine Interesse daran besteht Europa möglichst stark und möglichst einheitlich zu haben.

00:15:16.740 --> 00:15:21.280
Speaker 1: ich glaube wir müssen uns im klaren darüber sein dass wir vor sondern systemischen Herausforderungen hier stehen.

00:15:21.800 --> 00:15:30.520
Speaker 1: ins erste mal seit Jahrzehnten stellt die chinesische Führung eine systemische Alternative die scheinbar, ich würde jetzt mal sagen funktioniert.

00:15:31.079 --> 00:15:35.319
Speaker 1: Die scheinbaar liefert bei den großen Fragen wie gestalten wir unsere Wirtschaft neu?

00:15:35.680 --> 00:15:36.959
Speaker 1: Wie gestalten mir unser Gesellschaft neuer?

00:15:37.000 --> 00:15:38.300
Speaker 1: Wie Gestalten wir unserer Politik neu?

00:15:38.780 --> 00:15:41.480
Speaker 1: Wir finden Antworten auf globale Herausforderungen.

00:15:41.540 --> 00:15:48.060
Speaker 1: eine Antwort zumindest auf den Tisch steht Die antste Antwort, die nicht nur Leute sagen auf keinen Fall.

00:15:48.540 --> 00:15:53.459
Speaker 1: Sondern wo es inzwischen eben auch viele Leute gibt, die sagen das ist aber vielleicht auch nicht ganz uninteressant und vielleicht ist es auch richtig?

00:15:53.520 --> 00:16:03.140
Speaker 1: Und dass natürlich was die chinesische Führung will denn aus chinesischer Perspektive ist die Frage ob der kalte Krieg vorbei ist und wer ihn gewonnen hat noch nicht entschieden.

00:16:03.660 --> 00:16:08.780
Speaker 1: Und die Frage, nur weil die Sowjetunion es nicht geschafft hat ist immer noch die kommunistische Partei im Amt.

00:16:09.220 --> 00:16:17.699
Speaker 1: und ich glaube wir sind uns manchmal gar nicht so bewusst darüber dass das eine wirkliche Systemfrage hier ist bei der die chinesische Führung schon immer gesagt hat Das was ihr da macht das kann nicht funktionieren.

00:16:18.540 --> 00:16:20.579
Speaker 1: Wir glauben dass das anders und besser funktioniert.

00:16:21.000 --> 00:16:36.180
Speaker 1: Ich glaube das ist sehr gefährlich für die Demokratie Weil das natürlich einen großen Appeal hat, weil man das natürlich total attraktiv findet dass gestern die Faszination des Autoritären genannt, weil das dann manche Sachen eben einfacher und schneller.

00:16:36.300 --> 00:16:39.079
Speaker 1: Und es klingt irgendwie gut.

00:16:39.640 --> 00:16:45.040
Speaker 1: Trotzdem ist das keine Zukunftsvision, Wünschen sollten, meiner Meinung nach zumindest nicht.

00:16:45.520 --> 00:16:48.600
Speaker 1: Und deswegen ist es so schwierig zu sagen wie balancieren wir das vernünftig aus?

00:16:49.020 --> 00:17:09.200
Speaker 1: Dass da ja natürlich einige Maßnahmen getroffen werden auf chinesischer Seite die man sich anschauen muss und die vernünftig sind und wo man sagen kann, da passieren interessante und spannende Dinge in der Industrie und gleichzeitig unser eigenes System wettbewerbsfähig unterhaltbar zu machen und nicht nur wett bewerbsfähig im Sinne von ökonomische Wettbewebsfähigkeit sondern systemwettbewerkstfähigkeit würde ich das mal nennen.

00:17:09.400 --> 00:17:17.100
Speaker 1: Man wirklich in der Lage dazu ist zu erklären Weshalb unsere Form der Demokratie, der Wirtschaftsführung, soziale Marktwirtschaft etc.

00:17:17.960 --> 00:17:21.740
Speaker 1: weshalb das eine Daseinsberechtigung hat und zukunftsfähig ist?

00:17:22.140 --> 00:17:24.520
Speaker 1: Und das darf ich schaffen, mir momentan nicht gut zu erklären!

00:17:25.280 --> 00:17:26.960
Speaker 0: Ja da sind wir ja bei diesem Thema Visionen.

00:17:27.800 --> 00:17:34.660
Speaker 0: und was ich eben interessant finde... Wir hatten einen Hintergrund-Meeting mit Singtanks im Mai in Schweden.

00:17:34.980 --> 00:17:41.020
Speaker 0: Zwischen China und Umweltpolitik, ich komme immer wieder aus dieser Umweltpolitik weil du ja auch stark gemacht hast.

00:17:41.180 --> 00:17:57.860
Speaker 0: jetzt liebe Leute hört doch mal auf alles was mit Ressourcen zu tun hat immer nur in diese Ecke zu schieben sondern deshalb habe ich die Definition zwar vom Uber genommen aber es wird ja sehr klar dass ist eigentlich das ist wo gerade kritische Rustoffe drauf steht wo Erpressbarkeit draufsteht wo Versorgungssicherheit gefährdet wird.

00:17:57.940 --> 00:18:03.840
Speaker 0: und deshalb denke ich manchmal hätten wir den Green Deal anders nennen müssen, um das klarzumachen.

00:18:03.940 --> 00:18:11.440
Speaker 0: Weil die Greitziele waren ja eine Wachstumsagenda sein, die Dekarbonisierung, Zirkularität und vor allem auch Verschmutzung zurückfährt.

00:18:11.500 --> 00:18:21.620
Speaker 0: Das sind eigentlich Zutaten, wo man sagen würde ... Das hat die chinesische Regierung sehr ernst genommen aber eben nicht aus Ökoperspektive sondern aus dieser Versorgungssicherheit.

00:18:21.980 --> 00:18:22.220
Speaker 1: Glaubst

00:18:22.260 --> 00:18:23.540
Speaker 0: du, dass wir anders gelaufen würden?

00:18:24.200 --> 00:18:24.240
Speaker 0: Es

00:18:26.660 --> 00:18:32.120
Speaker 1: war natürlich auch ein bisschen Kind seiner Zeit und eine andere Stimmung da, sodass es vielleicht so ein bisschen müßig ist.

00:18:32.200 --> 00:18:40.400
Speaker 1: Aber in China sind die beiden oder die Deviesen, die dahinter stehen zum Beispiel sowas wie Beautiful China das schöne China.

00:18:41.100 --> 00:18:41.880
Speaker 1: Das ist eine Devise.

00:18:41.920 --> 00:18:46.220
Speaker 1: nur blaue Flüsse und grüne Landschaften darüber wird gesprochen.

00:18:46.260 --> 00:18:49.620
Speaker 1: Und dann hat man einen Anknüpfungspunkt für die Bevölkerung.

00:18:49.660 --> 00:18:51.080
Speaker 1: ja das wünscht man sich beautiful china.

00:18:52.020 --> 00:18:56.700
Speaker 1: Man redet fast nie von net zero, sondern man redet über Decarbonisierung.

00:18:57.980 --> 00:19:00.800
Speaker 1: Es ist ein bisschen anderer Begriff und eine andere Begrifflichkeit, die dann gewählt wird.

00:19:01.680 --> 00:19:11.000
Speaker 1: Und ich glaube das diese Frage wie framed man da es gegenüber der Bevölkerung in China ganz gut gelungen ist weil man's eigentlich nie an internationalen Klimazielen festgemacht hat.

00:19:11.100 --> 00:19:17.860
Speaker 1: Weil wir kümmern uns darum dass irgendwie Inseln nicht untergehen fest gemacht hat, sondern immer sehr klar den Nutzen für China dargestellt hat.

00:19:18.460 --> 00:19:23.940
Speaker 1: Und China-Staatschef Xi Jinping hat schon sehr früh auch in seiner Zeit, als er noch Parteisekretär war, viel darüber geschrieben.

00:19:23.980 --> 00:19:25.980
Speaker 1: Dass sozusagen Luftverschmutzung, Flussverschmutzung

00:19:26.040 --> 00:19:26.100
Speaker 1: etc.,

00:19:26.400 --> 00:19:29.720
Speaker 1: dass das tatsächlich Dinge sind die zu sozialen Unruhen führen?

00:19:30.200 --> 00:19:40.900
Speaker 1: Dass das Dinge sind, die die Menschen direkt betreffen und das aufzuräumen etwas ist was langfristig der Bevölkerung zur Friedenheit gibt und was damit macht stabilisierend wirkt.

00:19:41.700 --> 00:19:44.100
Speaker 1: Das heißt, man muss das auch aus dieser Logik verstehen.

00:19:44.280 --> 00:20:04.400
Speaker 1: Es geht darum, dass der destabilisierende Effekt den dauerhaften Proteste gegen Luftverschmutzung haben, dass man den eingepreist hat und dass man nicht versucht hat die Umwelt- und Klimathematik in eine separate Kiste zu werfen sondern als Teil der aktuellen Dynamik zu begreifen.

00:20:04.560 --> 00:20:15.080
Speaker 1: Und gleichzeitig – und das ist immer sehr wichtig – dass man sich auch darauf vorbereitet, wie so eine Dreigradwelt aussehen könnte.

00:20:15.600 --> 00:20:20.460
Speaker 1: Und dafür einige Maßnahmen getroffen hat nicht nur um Adaptionstechnologienführer zu sein?

00:20:21.280 --> 00:20:31.440
Speaker 1: Klimaanlagen im Jahrhundertsommer, den wir gerade hinter uns haben, gab es ganz interessante und zynische Op-eds aus chinesischer Seite die sagten unsere Klimaanlage werden die nicht.

00:20:31.480 --> 00:20:34.420
Speaker 1: vielleicht was für euch solltet ihr vielleicht mal überlegen das ihr die einbaut bei euch?

00:20:34.620 --> 00:20:36.800
Speaker 1: also Wärmepumpe genau in nächster Bereich.

00:20:38.480 --> 00:20:41.320
Speaker 1: Also, da gibt's ganz viele Maßnahmen und auch diese Swamps-Cities.

00:20:41.520 --> 00:20:48.920
Speaker 1: Die Frage, welche Art von Städte-Technologie baut man denn eigentlich in der Lage dazu ist ... Sorry, Sponsesitties?

00:20:49.120 --> 00:20:50.040
Speaker 1: Wie ist man in der Lage dazu?

00:20:50.160 --> 00:20:52.700
Speaker 1: ist, dass man anpasst sich an Klimaveränderungen?

00:20:53.020 --> 00:20:55.260
Speaker 1: die Frage wie man Saatgut verändern muss.

00:20:55.620 --> 00:21:00.480
Speaker 1: Die chinesische Führung ist abgerückt von ihrem Nein zu genmanipuliertem Saat-Gut.

00:21:01.100 --> 00:21:09.420
Speaker 1: Auch erst unter diesem Ping um dann Syngenta zu kaufen der Lebensmittelresilienz herstellen zu können.

00:21:09.460 --> 00:21:11.360
Speaker 1: Also, all diese Themen gehören dazu.

00:21:11.500 --> 00:21:21.660
Speaker 1: und auch die Frage, wie man sich gegenüber seinem nördlichen Nachbarn stellt, der möglicherweise in einer drei Grad Zukunft interessante Lebensmittelproduktionskapazitäten hat?

00:21:22.180 --> 00:21:30.900
Speaker 1: Die Beziehung zur Russland ist eben nicht nur eine militärische und kurzfristige, sondern die Frage von Wie sieht die Welt eigentlich in so einer drei grad Zukunft möglicherweise aus?

00:21:30.940 --> 00:21:41.820
Speaker 1: Ich glaube das ist was wir oft ein bisschen ausblenden, dass man Geo-Engineering von der Frage, wie kann man dafür sorgen, dass es für China gut ist?

00:21:42.360 --> 00:21:46.480
Speaker 1: Von was sprät man in die Wolken und welche großen Solarsägel baut man auf.

00:21:46.800 --> 00:21:54.400
Speaker 1: Die dafür sorgen das ist der chinesischen Bevölkerung, welcher Flüsse unterbricht man damit man Wasserversorgung in China hat.

00:21:54.820 --> 00:21:58.600
Speaker 1: Dass das ganz harte Mechanismen sind aber eben auch etwas weichere Dimensionen umfasst.

00:21:58.660 --> 00:22:01.360
Speaker 1: also da gehört ganz viel gleichzeitig dazu.

00:22:03.140 --> 00:22:04.500
Speaker 1: Das ist auch Teil der Erzählung.

00:22:04.800 --> 00:22:10.820
Speaker 1: Wir sind noch gar nicht in diesem Bereich angekommen, wo wir über die Adaption auf diese Art und Weise nachdenken.

00:22:11.440 --> 00:22:12.100
Speaker 1: Und China ist schon da!

00:22:13.500 --> 00:22:15.080
Speaker 0: Also da spricht ja diese lange Sicht rein.

00:22:15.620 --> 00:22:22.460
Speaker 0: Ich muss bereit sein, die Dinge zu Ende zu denken und tatsächlich auch die Prognosen zum Ausgangspunkt zu nehmen für die Sachen, die wir heute tun.

00:22:22.500 --> 00:22:27.820
Speaker 0: Wir haben das ja in Deutschland mit dem Klimaschutzgesetz beispielsweise probiert zu sagen wie kriegen wir unsere Industrie denn eigentlich in dieses Zukunft?

00:22:28.240 --> 00:22:31.020
Speaker 0: Dann braucht sie diese Lenkungswirkung und zwar verlässlich.

00:22:31.200 --> 00:22:35.220
Speaker 0: Diese Long-Loud-Legalystems hab ich signals, die habe ich immer in Brüssel gehört.

00:22:35.340 --> 00:22:38.220
Speaker 0: Wir brauchen diese verbindlichen Rahmenbedingungen damit wir investieren können etc.

00:22:38.540 --> 00:22:41.980
Speaker 0: Und dann gibt's Klimatransitionspläne als Auftrag.

00:22:42.720 --> 00:22:44.100
Speaker 0: da wird er als erstes gegen lobbyiert.

00:22:44.680 --> 00:22:58.920
Speaker 0: Also wir kriegen es nicht hin zu sagen, dann müssen jetzt eben auch mal durchziehen diese fahre sichtbar machen damit die Investitionen und damit Produkte aber auch Abnahme Garantien zum Teil oder zumindest Wahrscheinlichkeiten zu erhöhen, weil auch die Bevölkerung inzwischen sagt.

00:22:59.240 --> 00:23:00.080
Speaker 0: Was wollt ihr denn jetzt?

00:23:00.320 --> 00:23:02.000
Speaker 0: Sollen wir die Dinge einbauen oder nicht machen?

00:23:03.400 --> 00:23:07.700
Speaker 0: Wir versuchen viel aufzuklären in den Demokratien und zu sagen warum das sinnvoll ist.

00:23:07.800 --> 00:23:12.880
Speaker 0: Und verlangen dann aber von denen einzeln, dass sie Zuhause irgendwie die Kosten-Nutzen-Kalkulationen machen sollen.

00:23:12.920 --> 00:23:16.280
Speaker 0: wenn der CO² Preis so hochsteigen würde, würde ich im Jahr zweizig fünfunddreißig sein.

00:23:16.320 --> 00:23:19.120
Speaker 0: Da war es ja auch ein bisschen an der Alltagsrealität zum Teil vorbei.

00:23:19.620 --> 00:23:26.820
Speaker 0: Also einen kleinen Plan zu haben und an dem halten wir mal fest gehört doch zu einer Vision dazu und zu einer Industrie-Transition.

00:23:27.800 --> 00:23:29.480
Speaker 1: Wie soll die Moderne eigentlich aussehen?

00:23:29.620 --> 00:23:34.220
Speaker 1: Das finde ich ein spannender Aspekt in Interviews, die wir in China geführt haben, Windkraftanlagen zum Beispiel.

00:23:34.900 --> 00:23:39.240
Speaker 1: Das ist auch niemand so'n Riesenfan davon, wenn sie jetzt direkt im Hinterhof stehen.

00:23:42.180 --> 00:23:47.560
Speaker 1: Aber diese grundsätzliche Frage ... Es gab eine Umfrage auf chinesischer Seite, dass Sie schön sind!

00:23:48.420 --> 00:23:49.700
Speaker 1: Die Windkraftanlagen.

00:23:50.600 --> 00:23:51.800
Speaker 1: Wie definiert man das eigentlich?

00:23:51.980 --> 00:23:55.020
Speaker 1: Sie sind Zeichen von Fortschritt, waren einige Umfrageergebnisse.

00:23:55.880 --> 00:23:59.960
Speaker 1: Dass man sagen kann, ein Kohlekraftwerk ist nicht besonders schön in der Landschaft.

00:24:01.100 --> 00:24:04.640
Speaker 1: Und wie geht es die Darstellung des ganzen Städts?

00:24:04.680 --> 00:24:06.100
Speaker 1: Was sind Zeichnen von Moderne?

00:24:07.380 --> 00:24:26.620
Speaker 1: Wenn man diese rasante industrielle Entwicklung China sich anschaut, ist es von agrarischer durch die Kulturrevolution ... ausgemergelter Wirtschaft und Bevölkerung hin zu diesem unfassbaren digitalen, dieser unfassbare digitalen Transformation ungrün Technologie-Revolution.

00:24:27.320 --> 00:24:32.200
Speaker 1: Das ist ja schon fast so schnell für die Köpfe der einen Generation über die das gegangen ist um damit zu kommen.

00:24:33.180 --> 00:24:39.740
Speaker 1: aber es hat natürlich diese Vision von wie ein modernes China aussehen soll sehr spürbar gemacht und sehr schnell spürba gemacht.

00:24:40.200 --> 00:24:44.720
Speaker 1: Aber man hat eben auf Grüne Technologien, die wir als grüne Technologie bezeichnen.

00:24:45.160 --> 00:24:46.400
Speaker 1: Als Wirtschaftsfaktor gesetzt.

00:24:46.940 --> 00:25:00.440
Speaker 1: und was wir daran sehen ist das hat funktioniert man verkauft es überall in der Welt und man ist gerade diesen Bereichen inzwischen bei so marktanteilen von ja oft über fünfzig, manchmal siebzig bis hin zu bei den seltenen Erden neunzig Prozent.

00:25:01.500 --> 00:25:18.900
Speaker 1: Wenn wir uns anschauen weltweit die meisten Windkraftanlagen in den letzten Jahren wurden in China installiert im letzten Jahr hundert Prozent davon von chinesischen Konzernen dann zeigt sich eben auch das sind Märkte der Zukunft Das sind Gewinne möglich und das sind Technologien die man da jetzt einfach in die komplette Marktreife gebracht

00:25:18.960 --> 00:25:19.040
Speaker 0: hat.

00:25:20.940 --> 00:25:24.940
Speaker 0: Ich möchte mit dir an dieser Stelle Thema Vision über ein Projekt genauer sprechen.

00:25:25.000 --> 00:25:35.220
Speaker 0: Da kann man das vielleicht auch noch mal ein bisschen beispielhaft verdeutlichen, wie so'n Ökosystemansatz funktioniert und warum jetzt ja auch die Stimmen aus zumindest der Forschungslandschaft aber einigen Industrievertreter auch kommen.

00:25:35.260 --> 00:25:45.600
Speaker 0: wir müssen mehr Prioritäten setzen ist ja auch ein Signal bei Trage gewesen nicht alles sondern irgendwann auf wirklich sagen Technologie Offenheit ein bisschen Klarheit wäre auch nicht schlecht zwischendurch.

00:25:46.200 --> 00:25:50.020
Speaker 0: Und das ganze Projekt nennt sich Der, hat ja auch so einen sehr schönen Kürzel

00:25:50.720 --> 00:25:51.120
Speaker 1: gefunden.

00:25:55.460 --> 00:26:01.080
Speaker 0: Das ist bei den meisten Forschungsprojekten, dass man sich irgendwelche Akronüme sucht und versuchen auch noch auf dem Punkt zu bringen wo es gehen soll.

00:26:04.780 --> 00:26:07.820
Speaker 0: Ist die Zukunft ist fermentiert, wenn ich so paraphrasiere.

00:26:08.020 --> 00:26:09.500
Speaker 0: Da musst du uns einmal reinholen.

00:26:09.560 --> 00:26:13.520
Speaker 0: und vor allem warum das Parallel gesetzt wird zu der KI-Revolution?

00:26:13.820 --> 00:26:14.680
Speaker 0: Da haben wir doch jetzt

00:26:14.720 --> 00:26:15.200
Speaker 1: mal gespannt!

00:26:15.700 --> 00:26:16.900
Speaker 1: Der ist ein bisschen größeres Projekt.

00:26:16.940 --> 00:26:25.540
Speaker 1: da haben wir versuchen wir die Klimakommunität, die Wirtschaftskommunity und die Politik dazu zu bringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und nicht zu sagen, meins ist das Wichtigste.

00:26:25.700 --> 00:26:27.080
Speaker 1: Sondern diese Frage wie so ein DJ noch?

00:26:27.140 --> 00:26:37.960
Speaker 1: Wie kann man die Hebel so ein bisschen ... Wir können den Sound gut einstellen dass man zwischen Sicherheit, Wirtschaft oder Klimaschutz einen guten Sound hinbekommt da alle wichtig sind in der Zukunftsgestaltung.

00:26:38.680 --> 00:26:45.420
Speaker 1: Und eine der Taskforces wie wir das nennen innerhalb dieses Projektes beschäftigt sich mit Biomanufacturing.

00:26:46.000 --> 00:26:55.680
Speaker 1: Das klingt erst mal abstrakt und die meisten Menschen aus unserem Bereich und Sicherheitspolitik sagen Also jetzt Bakterien und Fermentierung, Entzüme.

00:26:56.300 --> 00:26:56.660
Speaker 1: Wirklich?

00:26:57.040 --> 00:26:58.160
Speaker 1: Damit müssen wir uns befassen.

00:26:58.480 --> 00:26:59.820
Speaker 1: Das klingt gefährlich!

00:27:00.940 --> 00:27:03.440
Speaker 1: Manchmal denkt man ein paar Jahre zurück.

00:27:04.100 --> 00:27:09.840
Speaker 1: Halbleitertechnologie war nicht was, was allgemein bekannt war wie das funktioniert noch vor zwei, drei Jahren.

00:27:10.440 --> 00:27:19.180
Speaker 1: Die Frage seltene Erden, was das sind und wer Neodymium, Germanium oder Gallium buchstabieren kann, war auch nicht etwas, was in aller Munde vorher war.

00:27:19.220 --> 00:27:21.920
Speaker 1: Es verändert sich regelmäßig das, was man wissen muss.

00:27:22.060 --> 00:27:33.500
Speaker 1: Das macht es schwierig und großer ... Es ist eine große Notwendigkeit für gute Sozialwissenschaften momentan, weil wir inzwischen an jeder Stelle als Übersetzer eintreten müssen auch zwischen dem Technologiebereich und der Politik.

00:27:33.580 --> 00:27:35.780
Speaker 1: Und zu erklären warum das eine wichtig für das andere ist.

00:27:36.760 --> 00:27:41.340
Speaker 1: Dieser ganze Biotechnologie-Bereich ist einer die chinesische Führung im letzten fünf Jahresplan.

00:27:41.620 --> 00:27:43.440
Speaker 1: Das sind eigentlich immer die Pläne, denen man lesen kann.

00:27:43.540 --> 00:27:44.800
Speaker 1: was wird als nächstes wichtig?

00:27:45.700 --> 00:27:50.620
Speaker 1: An die Seite von KI gestellt hat als zentrale Technologie noch ein paar andere dabei Quantentechnologie

00:27:50.700 --> 00:27:50.800
Speaker 1: etc.,

00:27:51.840 --> 00:27:58.240
Speaker 1: aber so einen Hauptfokus auf KI Auf eine gewisse Art und Weise sehr stark vereinfacht.

00:27:58.520 --> 00:28:01.240
Speaker 1: Bitte alle Biologen, die möglicherweise zuhören, mir das nicht übel zu nehmen!

00:28:01.580 --> 00:28:08.160
Speaker 1: Aber man kann so ein bisschen sagen, dass die Biotechnologie der molekulare Bruder der KI ist.

00:28:08.560 --> 00:28:12.920
Speaker 1: KI macht Dinge möglich aber man braucht schon noch Moleküle aus denen die Dinge sind.

00:28:13.220 --> 00:28:18.960
Speaker 1: Und wenn wir den ganzen Bereich der primären Energie sagen wollen, den wollen wir ohne fossile Brennstoffe hinkriegen Das ist ja gut und schön.

00:28:19.080 --> 00:28:25.200
Speaker 1: Dann haben wir den Input-Energie schon mal grün Dann haben wir noch so eine ganze Ebene dazwischen und das ist die chemische Ebene.

00:28:25.380 --> 00:28:33.100
Speaker 1: Das sind die Plastikgegenstände, die wir hier vor uns haben, die alle aus Molekülen gemacht sind, die meistens fossilen Ursprungs sind.

00:28:33.640 --> 00:28:48.760
Speaker 1: Und hier gibt es inzwischen sehr spannende Dinge, die durch KI möglich geworden sind... ...die durch KI und durch die Art, wie wir Energie produzieren, möglich geworden sein, dass wir biologische Prozesse besser kontrollieren können Dinge, die sonst oft im Tank nicht funktioniert haben.

00:28:48.820 --> 00:28:56.160
Speaker 1: Es hat dann ein Experiment funktioniert in der Größe eines Glases aber sobald man angefangen hat das auf der Größen eines Tanks zu machen weil es ja lebt.

00:28:56.680 --> 00:29:01.620
Speaker 1: Haben die mutiert und haben verrückt gespielt und haben alles Mögliche produziert Aber nicht das Molekül was sie produzieren sollten.

00:29:01.680 --> 00:29:06.940
Speaker 1: am Ende Und durch die KI-Möglichkeiten die jetzt da sind sind die Skaliungsmöglichkeiten besser geworden.

00:29:06.980 --> 00:29:09.100
Speaker 1: Das heißt die Biotechnologie erlebt einen richtigen Boom.

00:29:09.200 --> 00:29:16.180
Speaker 1: gerade Auf chinesischer Seite hat man gesagt Da setzen wir drauf Denn ist nicht nur für unsere Unabhängigkeit von fossilen Inputs besser?

00:29:16.560 --> 00:29:22.260
Speaker 1: Es ist nicht nur so, dass wir damit auch versuchen die fossilen Brennstoffe über den Seeweg importieren.

00:29:22.320 --> 00:29:29.140
Speaker 1: Die uns möglicherweise ein Sicherheitsrisiko darstellen, das wir die ersetzen können sondern wir können neu gestalten wie Dinge gemacht werden.

00:29:29.640 --> 00:29:36.000
Speaker 1: es gibt nicht nur darum neue Dinge zu produzieren die Art und Weise, wie man Dinge produziert völlig neu zu gestalten.

00:29:36.340 --> 00:29:37.740
Speaker 1: Die Prozesse komplett zu verändern.

00:29:37.800 --> 00:29:48.460
Speaker 1: Und da findet gerade ein riesiger Investmentboom auf chinesischer Seite statt in große Fermentationskapazitäten, in große Tanks, in Infrastruktur um auszuprobieren was möglich ist.

00:29:48.720 --> 00:29:56.660
Speaker 1: Das ist vom Pharma-Bereich bis hin zur Materialforschung bis hin zu alternativen Brennstoffen bis hin zu Lebensmitteln.

00:29:57.100 --> 00:29:59.200
Speaker 1: Ein riesiger Bereich, der da abgedeckt wird?

00:30:00.400 --> 00:30:00.500
Speaker 0: Wenn

00:30:00.880 --> 00:30:09.060
Speaker 1: man sich vorstellen kann ... Wir können zum Beispiel einen Bereich aus militärischer Nutzung nehmen, Nitrozellulose.

00:30:09.200 --> 00:30:14.420
Speaker 1: Das ist so ein ... Dass man mit Pum macht und auch in Arturischellen oder ähnliches herstellt.

00:30:16.880 --> 00:30:19.200
Speaker 1: Das kann man mit Bakterien herstellen, das ist einsam.

00:30:20.660 --> 00:30:33.840
Speaker 1: Wir haben hier in Deutschland ein interessantes Unternehmen Seide herstellt aus Sprinnenprotein und damit einen guten Werkstoff herstelt, der ganz flexibel ist aber doch ganz stark.

00:30:34.640 --> 00:30:42.860
Speaker 1: Wir sind in der Lage dazu alternative Proteine herzustellen für das Tierfutter zum Beispiel wo ja ganz viel Sojaboden reinfließen und ähnliches.

00:30:43.680 --> 00:30:45.740
Speaker 1: dann Vitamine können andershergestellt werden.

00:30:46.240 --> 00:30:54.920
Speaker 1: Das Problem ist dass diese ganzen Stoffe so klein sind ein bisschen unsichtbar Und es ist natürlich gar nicht so wahnsinnig sexy wenn wir sagen die Aminos auch eine Produktion wurde revolutioniert.

00:30:55.260 --> 00:30:57.320
Speaker 1: Da finden die meisten Menschen nicht so wahnsinnig interessant!

00:30:57.700 --> 00:31:09.560
Speaker 1: Die Tatsache aber, dass wir große Abhängigkeiten haben in diesen Bereichen von chinesischen Vorprodukten ist inzwischen dadurch klar geworden bei der Medizinproduktion und bei der Herstellung von Antibiotika wo wir von diesen Grundstoffen so abhängig sind, die aus China kommen?

00:31:10.400 --> 00:31:12.700
Speaker 1: Und da finden diese Produkte eben auch Anwendung.

00:31:12.740 --> 00:31:17.780
Speaker 1: Wir müssen aber auch gar nicht so produktspezifisch denken, das ist wieder eine typische europäische Art und Weise.

00:31:18.480 --> 00:31:21.660
Speaker 1: Aber welches Produkt kann denn auf dem Markt überleben gegen Konkurrenten?

00:31:21.720 --> 00:31:22.860
Speaker 1: Welches Produkt ist unbedingt besser?

00:31:22.920 --> 00:31:35.480
Speaker 1: Sondern aus der chinesischen Perspektive ist momentan Investition in diesen Prozess zu sagen wir versuchen die ganze Prozess eben zu besetzen und zu verändern weil wir daran glauben dass das so viel Potenzial hat.

00:31:36.160 --> 00:31:39.440
Speaker 1: Die Art und Weise wie wir langfristig unsere Wirtschaft aufgebaut haben.

00:31:40.680 --> 00:31:45.400
Speaker 1: Das kann dazu führen, dass in den nächsten zehn Jahren prognosen von Leuten sich intensiv miteinander setzen.

00:31:45.960 --> 00:31:48.400
Speaker 1: China zum Beispiel zu einem Exporteur von Lebensmitteln wird?

00:31:49.040 --> 00:31:50.060
Speaker 1: Was ist das derzeit?

00:31:50.380 --> 00:31:59.480
Speaker 1: unvorstellbar ist und ehrlich gesagt kleine Fußnote auch für unseren Agrarsektor, der sehr gerne noch nach China verkauft in Europa möglicherweise so ein kleiner Warnschuss sein sollte.

00:32:00.340 --> 00:32:04.160
Speaker 1: Und dass man eben auch zu einem Exporteur von Energie werden könnte.

00:32:04.680 --> 00:32:09.360
Speaker 1: Ich frage wie Schiffe zum Beispiel dankfristig ob sie mit Diesel fahren oder mit Methanol fahren.

00:32:09.420 --> 00:32:24.880
Speaker 1: das sind alles die Fragen die jetzt ausgehandelt werden wo die Grundlagen dieser Industrie jetzt gerade gelegt werden und wo wir in Deutschland Gerade zu beschließen scheinen, dass wir Fördergelder für diesen Bereich in Europa zurückfahren wollen.

00:32:24.920 --> 00:32:30.080
Speaker 1: Weil wir glauben das vielleicht jetzt gerade keine Priorität hat und es steht ein bisschen im Widerspruch dazu.

00:32:32.380 --> 00:32:34.940
Speaker 1: auf englisch sage ich immer gerne, if Xi Jinping cares you should care.

00:32:35.380 --> 00:32:36.700
Speaker 1: Wenn Xi Jinping meint ist das wichtig.

00:32:36.740 --> 00:32:53.460
Speaker 1: hier sollte man sich zumindest mal überlegen ob es vielleicht wichtig werden könnte weil eben durch den Druck die chinesische Wirtschaft da ausüben kann diese Produkte auf den Markt kommen und diese Prozesse auf dem Markt kommen werden und dass dann Skalierung möglicherweise nur noch in China möglich ist weil dann da Differentationskapazitäten sind.

00:32:53.860 --> 00:32:55.320
Speaker 1: Man kann sich das eben wie so eine Art

00:32:55.960 --> 00:32:56.900
Speaker 0: Also grittigen Tanks.

00:32:56.940 --> 00:32:58.280
Speaker 0: Genau, richtig große

00:32:58.500 --> 00:32:59.740
Speaker 1: Metallkranze kann man sich vorstellen.

00:32:59.840 --> 00:33:07.580
Speaker 1: Aber man muss sich ein bisschen vorstellen... Man sagt ja KI ist so eine General Purpose Technology Eine generelle Technologie die alle möglichen Dinge ermöglicht.

00:33:07.940 --> 00:33:09.760
Speaker 1: Ungefähr so kann man es sich auch vorstellen.

00:33:09.900 --> 00:33:11.660
Speaker 1: nur eben die moleklare Ebene des Ganzen.

00:33:12.980 --> 00:33:16.960
Speaker 0: Es gibt bei den Ökologen schon ein bisschen diese Sorge mit der Gen-Modifizierung.

00:33:17.220 --> 00:33:24.160
Speaker 0: wenn wir auf dieser moleklaren Ebene reingehen Terminator-Gene sind Begriffe, die da geprägt wurden im Kontext.

00:33:24.220 --> 00:33:28.080
Speaker 0: Sagt gut und wie abhängig mache ich dann eigentlich Bauern?

00:33:28.940 --> 00:33:32.120
Speaker 0: Das war ja die Monsanto-Geschichte, die stark verklagt werden auch deshalb.

00:33:32.200 --> 00:33:34.760
Speaker 0: Und Bayer denn mit reingezogen wurde.

00:33:35.380 --> 00:33:38.940
Speaker 0: Wer kontrolliert dann ... die zukünftige Saatgutproduktion.

00:33:39.280 --> 00:33:51.460
Speaker 0: Wenn ich terminierter gehe, heißt das, man manipuliere es so, dass es nicht mehr von alleine wiederkommt, sondern die Bauern genötigt sind im Jahr neue Saatgot zu kaufen und auch nur noch das Pestizid von diesem Konzern der Pflanze helfen

00:33:51.540 --> 00:33:51.680
Speaker 0: kann.".

00:33:52.560 --> 00:33:59.420
Speaker 0: Dieses Proprietäre, dieses Eigentumschaffen an Grundversorgung und dem, was die Erde uns zur Verfügung gestellt hat.

00:33:59.520 --> 00:34:01.220
Speaker 0: Das ist schon ein Anteil.

00:34:02.140 --> 00:34:07.180
Speaker 0: Wenn du sagst, wenn er drauf guckt, sollte man den ernst nehmen ... Würdest du das so weit denken?

00:34:07.460 --> 00:34:14.660
Speaker 0: Dass diese Kontrolle darüber, was wachsen kann, tatsächlich im Endeffekt damit aufm Tisch liegt?

00:34:14.800 --> 00:34:14.840
Speaker 1: Ja!

00:34:15.160 --> 00:34:16.080
Speaker 1: Und das ist interessant.

00:34:16.940 --> 00:34:19.800
Speaker 1: Veränderung bei Xi Jinping und der chinesischen Führung wirklich interessant.

00:34:19.860 --> 00:34:25.060
Speaker 1: Es gab eine große Sorge vorgehend manipulierten Lebensmitteln auf chinesischer Seite für ne ganz, ganz lange Zeit.

00:34:25.120 --> 00:34:27.620
Speaker 1: Und das hat sich eben tatsächlich erst unter seiner Führungen geändert.

00:34:28.180 --> 00:34:29.600
Speaker 1: Jetzt ist es so ein bisschen all-in.

00:34:30.620 --> 00:34:39.200
Speaker 1: Die Frage wie man langfristig klimaresistente Produkte zur Verfügung stellt, die wird sehr klar verfolgt von chinesischer Seite.

00:34:39.300 --> 00:34:46.760
Speaker 1: dass man eine Lage dazu ist, langfristig dafür beitragen zu können.

00:34:47.040 --> 00:34:52.920
Speaker 1: Die ganze Frage Biodiversität, wie sie erhalten werden kann, ob man inzwischen Biotechnologie einsetzen soll auch um Biotechnologien?

00:34:54.040 --> 00:34:55.639
Speaker 1: um Biodiversität zu erhalten.

00:34:55.680 --> 00:34:56.700
Speaker 1: Das ist auch eine große Frage.

00:34:56.860 --> 00:34:58.480
Speaker 1: Sollen wir Dinge, die möglich sind, machen?

00:34:59.620 --> 00:35:04.920
Speaker 1: Und ich glaube das ist eine Diskussion, der wir uns stellen müssen, dass sie sehr aktuell auf uns zukommen wird.

00:35:05.000 --> 00:35:12.340
Speaker 1: und wir haben China als Biotechnologieführungsmacht noch gar nicht so auf dem Schirm, das ist für uns die USA, das sind wir in Europa, die dafür sind.

00:35:12.720 --> 00:35:14.740
Speaker 1: Wir haben nach wie vor eine große führende Rolle.

00:35:15.420 --> 00:35:19.460
Speaker 1: Aber das, was da an aufholender Kapazität passiert und die Pläne, die gesetzt sind.

00:35:19.900 --> 00:35:20.960
Speaker 1: Die sind einfach sehr deutlich.

00:35:21.220 --> 00:35:23.940
Speaker 1: Ich finde immer wichtig, dass man sich anschaut, wo will man hin?

00:35:25.360 --> 00:35:34.620
Speaker 1: Es gab ja dieses Made in China- Twenty-Twenty-Five der geplanten, wo man im Jahr twenty-fünfundzwanzig sein wollte den man weitgehend erreicht hat in vielen anderen Industrien.

00:35:35.160 --> 00:35:42.220
Speaker 1: Man hat jetzt nicht noch mal Made in China, weil das global gar nicht so gut ankam und dann doch ein paar Gegenreaktionen ausgelöst hat.

00:35:42.600 --> 00:35:46.120
Speaker 1: Aber ein implizites Made-in-China, gibt es natürlich schon.

00:35:46.600 --> 00:35:54.360
Speaker 1: Und wir haben jetzt tatsächlich Ziele für im Biomanufacturingbereich, die China zu einer globalen Macht in diesem Bereich machen sollen.

00:35:54.420 --> 00:35:59.920
Speaker 1: Und man sieht wie sich die politischen und finanziellen Hebel in diese Richtung bewegen.

00:36:00.680 --> 00:36:03.180
Speaker 1: Mir ist nur wichtig, dass wir das sehen in Europa.

00:36:05.320 --> 00:36:14.340
Speaker 1: weil wir hier in Technologien und Bereichen, von denen wir immer sagen, dass das unsere Zukunftstechnologien sind, möglicherweise schon den Anschluss verlieren bevor wir überhaupt in der Skalierung sind.

00:36:15.060 --> 00:36:16.780
Speaker 1: Und das ist sehr notwendig.

00:36:16.840 --> 00:36:34.740
Speaker 1: Dass es natürlich alles Bereiche sind, in denen wie beim KI-Bereich große regulatorische Fragen haben oder große Themen haben, wie das zukünftig gestaltet werden soll, ist für mich umso mehr Grund, Kraft und Macht in diesem Bereich brauchen, denn sonst werden diese Regeln ohne uns gestaltet.

00:36:35.040 --> 00:36:39.580
Speaker 1: Nur wenn wir dazu sind überhaupt mitzureden können wir in der Lage sein auch mit zu regulieren.

00:36:40.160 --> 00:36:52.980
Speaker 1: Wenn wir davon abhängig sind was die chinesische Führung tut und die amerikanische Regierung tut dann wenn wir die industrielle Basis nicht haben dafür dann da hab ich habe noch weniger Möglichkeiten selber zu gestalten wie wir Sicherheit wie wir die Zukunft dessen regulieren wollen.

00:36:53.820 --> 00:36:55.340
Speaker 0: Da ist ja aber genau die Vision.

00:36:56.280 --> 00:37:05.220
Speaker 0: Unter Thema Twin Transitionen und solche Sachen haben wir schon viel diskutiert, wie kann diese technologische Revolution denn im Grunde genommen in den Dienst von mehr Nachhaltigkeit auch gestellt werden?

00:37:05.760 --> 00:37:11.660
Speaker 0: Und wenn du vorausgehst kannst du deutlich auch Standards setzen und kannst du auch ein Stück weit vorgeben was funktioniert und nicht.

00:37:12.240 --> 00:37:20.020
Speaker 0: Darum geht es ja viele dem Projekt beziehungsweise in der Arbeit, die du jetzt nach vorne treffst sagen liebe Leute und damit werden wir mal so ein bisschen kommen.

00:37:20.060 --> 00:37:22.180
Speaker 0: Wir sagen mal wo Europa eigentlich noch führend ist?

00:37:22.240 --> 00:37:25.340
Speaker 0: Wo können wir doch mal ein bisschen stolz wieder sein statt nur im Lamento zu versinken?

00:37:26.320 --> 00:37:27.980
Speaker 0: Und wie kann man darauf aufbauen?

00:37:28.080 --> 00:37:40.200
Speaker 0: indem man eben eine kluge Industriestrategie sich überlegt und warum und das ist ja gerade in Deutschland gibt es auch die potenziellen Analysen wichtig Wie kann man tatsächlich aufbauen, auch auf Dinge, die wir etabliert hatten?

00:37:40.520 --> 00:37:42.620
Speaker 0: Muss sie aber entsprechend weiterdenken.

00:37:43.500 --> 00:37:48.640
Speaker 0: Das fände ich noch mal super wenn uns da gibt es ja unter den Länderstudien eben auch zu sagen was sind denn die Potenzialen?

00:37:48.680 --> 00:37:50.100
Speaker 0: und Deutschland steht echt ganz gut dar!

00:37:50.380 --> 00:38:12.760
Speaker 1: Also im Bereich der Biotechnologie auf jeden Fall Dänemark auch, ganz große Führerschafter in Dänemark ist etwas gelungen was bisher nirgendwo anders gelungen ist das ist die ganzen Agrarsektor an Bord zu holen und zu sagen dass machen wir gemeinsam weil das ist auch die Zukunft für euch und das ist eigentlich weil der Rohstoff dann ein Zucker eine Pflanze ist, das ja ganz viel damit zu tun wie zukünftig eigentlich die auch die Agrarindustrie gestaltet ist.

00:38:12.800 --> 00:38:17.660
Speaker 1: Und die haben es gut geschafft zusammenzubringen und dass man gemeinsam darüber nachdenkt, wie diese Zukunft aussehen soll.

00:38:18.080 --> 00:38:20.680
Speaker 1: Das ist uns noch nicht so wahnsinnig gut gelungen auf europäischer Ebene.

00:38:20.720 --> 00:38:27.860
Speaker 1: Da haben wir viel ein Gegenteinander zwischen den Agrarsuppfunktionen wollen und die Förderung für Biotechnologie wollen.

00:38:27.900 --> 00:38:29.780
Speaker 1: Wir haben da kein besonders gutes ineinandergreifen.

00:38:29.840 --> 00:38:33.360
Speaker 1: also da fehlt auch noch ne Erzählung davon wie das eigentlich gestaltet werden soll.

00:38:33.860 --> 00:38:42.460
Speaker 1: aber Und vielen dieser Bereiche nach wie vor wirklich führen bei... Das ist immer wieder die gleiche Geschichte.

00:38:42.540 --> 00:38:49.400
Speaker 1: Wir sind führend bei Patenten und Forschung, dann wird es woanders skaliert und woanders zum Markt gebracht im Moment entweder in den USA oder China.

00:38:50.040 --> 00:38:54.700
Speaker 1: Und ich glaube diese Lücke ... wir können das ja jetzt nicht zehn Jahre lang sagen dass das immer unser großes Problem ist.

00:38:54.740 --> 00:38:57.640
Speaker 1: Dass es wie beim Fußball wenn du das ewige Talent bist, das nützt ja nichts.

00:38:58.000 --> 00:38:59.960
Speaker 1: Irgendwann müssen wir das Ganze auch mal aufs Feld bringen!

00:39:00.020 --> 00:39:00.600
Speaker 1: Ja natürlich.

00:39:00.760 --> 00:39:08.640
Speaker 1: Ich glaube das ist für uns was, wo wir sagen müssen, wenn wir diesen Fokus, wir können nicht mehr darauf ausruhen und sagen unsere Zukunft liegt in unseren fantastischen Hoch- Hochschulen.

00:39:09.080 --> 00:39:12.680
Speaker 1: Unsere Hochschule sind nach wie vor gut, wir haben ganz hervorragende Forschung, die geleistet wird.

00:39:12.740 --> 00:39:24.280
Speaker 1: aber wenn sie nicht in der Lage dazu sind auch an den Markt zu kommen dann werden wir langfristig daraus keine ja keine wirtschaftlichen Vorteile ziehen können und damit auch unsere Möglichkeiten zu gestalten weltweit werden sich dadurch verringern.

00:39:25.640 --> 00:39:29.980
Speaker 0: Erklär noch mal ganz gut dieser Fermentierungsprozess damit man sich das vorstellen kann.

00:39:30.260 --> 00:39:33.200
Speaker 0: vielleicht Schieben wir noch so die Grafik rein aus eurem Report.

00:39:33.660 --> 00:39:43.280
Speaker 0: So CO-Zucker, reine den Tank und dann kommen eben Sachen raus, die ich in den unterschiedlichen Bereichen ... der Industrie bis hin zur Nahrungskette einsetzen kann.

00:39:43.360 --> 00:39:43.500
Speaker 0: Genau,

00:39:44.020 --> 00:39:50.360
Speaker 1: auch da wieder sagen wir sind diejenigen, die das Ergänder hochhalten und es wichtig ist für die Sozialwissenschaften.

00:39:50.480 --> 00:39:58.560
Speaker 1: Ich bleibe Sozialwissenschafterin also wie gesagt alle Naturwissenschaftler mögen mir verzeihen ob er einfach hat meiner Diskussion aber es ist so dass im chemischen Bereich das so ist.

00:39:58.600 --> 00:39:59.700
Speaker 1: da geht's ja auch um Kohlenstoff.

00:39:59.760 --> 00:40:01.060
Speaker 1: der Reingeh dabei der ist ganz stabil.

00:40:01.780 --> 00:40:06.880
Speaker 1: Und wenn ich einen chemischen Prozess habe dann gebe ich den Kohlenstoff rein packt ihn in meinen Tank und dann kommt ein Produkt raus.

00:40:06.960 --> 00:40:07.760
Speaker 1: das ist immer das gleiche.

00:40:08.240 --> 00:40:09.640
Speaker 1: Das ist der Vorteil der chemischen Industrie.

00:40:09.780 --> 00:40:13.880
Speaker 1: Alle Dinge, die ich herstelle auch für Düngemittel oder Ähnliches, die kommen immer gleich raus.

00:40:14.340 --> 00:40:21.820
Speaker 1: und das Problem in biologischen Prozessen ist eben dass da drin so viele verschiedene Prozesse stattfinden, die dann immer mal wieder auch andere Reaktionen bekommen können.

00:40:24.240 --> 00:40:30.580
Speaker 1: Manipulierten, Mikroben oder Ähnlichem dafür sorgen dass sie jetzt stabil bleiben und das wir immer das gleiche Outcome bekommen.

00:40:30.620 --> 00:40:33.720
Speaker 1: Dass wir das gleich Molekül rausbekommen dass wir wirklich auch haben wollen.

00:40:34.240 --> 00:40:38.400
Speaker 1: aber all diese Prozesse sind immer noch nicht so hundertprozentig da dass wir jetzt sagen können.

00:40:38.440 --> 00:40:40.960
Speaker 1: wir können sofort in die massenskalierte Produktion eingehen.

00:40:41.420 --> 00:40:53.080
Speaker 1: Das zweite Problem ist wenn wir um solche über solche Stoffe reden wie zum Beispiel so Aminosauron ähnliches dann Das ist ja einfach was, wenn wir das Endprodukt uns anschauen.

00:40:53.560 --> 00:40:54.940
Speaker 1: Das ist dann oft ein Massengut.

00:40:55.460 --> 00:41:01.160
Speaker 1: Das wird für die Tonne für vier Euro verkauft auf dem Weltmarkt in seinem fossilen Grundstoff.

00:41:01.540 --> 00:41:01.640
Speaker 1: D.h.,

00:41:01.820 --> 00:41:06.140
Speaker 1: du musst auch einen wettbewerbsfähigen Preis bieten können, wenn du ein Produkt ersetzen willst.

00:41:07.820 --> 00:41:10.680
Speaker 1: Deswegen versuchen wir es deutlich zu differenzieren.

00:41:11.080 --> 00:41:21.980
Speaker 1: Wenn du im Pharma-Bereich unterwegs bist, schaffst du ... Biologisch produzierte Prozessors gibt viele auf einzelne Personen zugeschnitten, auch Medikamente, Krebstherapien und ähnliches.

00:41:22.540 --> 00:41:24.580
Speaker 1: Das geht aber in ganz kleine Mengen.

00:41:25.020 --> 00:41:30.080
Speaker 1: Und es geht darum, dass Menschen sehr bereit sind, viel Geld dafür zu bezahlen für ein Produkt, das am Ende rauskommt.

00:41:30.520 --> 00:41:33.040
Speaker 1: Das ist aber niemandem für den Grundstoff oder Düngmittel.

00:41:33.480 --> 00:41:35.840
Speaker 1: Da ist niemand bereit, einen Riesenaufpreis zu zahlen.

00:41:36.340 --> 00:42:00.020
Speaker 1: Wir müssen die beiden Kategorien unterschiedlich denken und ich hab Sorge, dass wir uns natürlich außer einer marktwirtschaftlichen Logik auf die Bereiche konzentrieren, in denen viel Profit möglich ist ... Das ist dann zum Beispiel in der Kosmetik oder da kann man viel Geld verdienen Pharma-Bereich, aber dass wir bei diesen ganzen Grundstoffen eben die Investition nicht machen weil man da größere staatliche Investition in diese Kapazitäten braucht.

00:42:00.080 --> 00:42:09.240
Speaker 1: In die Infrastruktur und die großen Tanks, in die Produktionskapazitäten und das wir dann wieder so eine Abhängigkeit schaffen von chinesischen Produkten, die wir ja gerade eigentlich versuchen zu reduzieren.

00:42:10.380 --> 00:42:12.240
Speaker 0: Ich sag noch mal, also in dem einen Berichten.

00:42:15.620 --> 00:42:18.340
Speaker 0: Enzyme verbessern die Getreideverarbeitung und die Waschmittel.

00:42:18.460 --> 00:42:19.920
Speaker 0: Das heißt ich brauch auch weniger davon.

00:42:20.440 --> 00:42:23.440
Speaker 0: Wirklich Teil von dieser Uberdefinition von Industrie da drin.

00:42:23.880 --> 00:42:38.620
Speaker 0: Effizientsteigerungen, Fleischsubstitute bei der Materialthematik aber eben durch die Prozessänderung ganz viel Reduktion von dem was wir bisher brauchen sei es Fläche, weniger Land für die herkglommische Produktion vom Protein oder eben Intensität oder

00:42:38.700 --> 00:42:38.760
Speaker 1: ganz

00:42:38.800 --> 00:42:39.120
Speaker 0: viele

00:42:39.220 --> 00:42:39.920
Speaker 1: Abfallstoffe.

00:42:40.200 --> 00:42:50.720
Speaker 1: Dinge, die wir momentan in der Landwirtschaft nicht benutzen, die dann verwenden können sowie zum Beispiel die pflanzlichen Teile einer Pflanze, die momentan es schwer ist zu verarbeiten.

00:42:50.780 --> 00:42:52.220
Speaker 1: aus denen können wir keine guten Grundstoffe machen.

00:42:52.380 --> 00:42:58.080
Speaker 1: Oder wir können sogar... Da gibt's ganz tolle Unternehmen inzwischen, die das machen als Pilotprojekte.

00:42:59.280 --> 00:43:03.940
Speaker 1: Wir können CO² aus der Luft ziehen und das wiederum benutzen als Ausgangsprodukt.

00:43:04.220 --> 00:43:06.740
Speaker 1: Das heißt wir machen CO² vom Bad Guy zum Good Guy

00:43:08.320 --> 00:43:08.540
Speaker 0: Genau,

00:43:09.140 --> 00:43:10.040
Speaker 1: weil wir in der Lage dazu sind.

00:43:10.100 --> 00:43:14.660
Speaker 1: Momentan reden wir als von CO-Zwei immer als ein weniger und abschaffen ähnliches.

00:43:14.860 --> 00:43:19.460
Speaker 1: aber eigentlich ist das ja die Grundlage auch von Leben und das heißt wir können eine Lage da zu sein.

00:43:20.040 --> 00:43:21.260
Speaker 1: Es gibt eine Firma, die heißt Again.

00:43:21.840 --> 00:43:27.940
Speaker 1: Die machen so Direct Air Capture und holen zu CO² aus der Luft und versuchen es dann wieder als Grundstoff zu verwenden für z.B.

00:43:28.520 --> 00:43:29.460
Speaker 1: die Düngemittelproduktion.

00:43:30.020 --> 00:43:34.000
Speaker 1: Das sind Gedanken, die total spannend sind, weil das nicht nur CO² reduziert ist.

00:43:34.040 --> 00:43:41.020
Speaker 1: Es ist negativ Technologie in Erlage dazu sein können Emissionen nicht nur zu reduzieren sondern sie ins Gegenteil umzuwandeln.

00:43:41.520 --> 00:43:44.120
Speaker 1: Eigentlich ist es eine wahnsinnig positive Vision, die dahinter steht.

00:43:45.000 --> 00:43:49.820
Speaker 1: Und es gibt einen tollen Forscher ... In der Stanford-Universität Dr.

00:43:49.960 --> 00:43:53.720
Speaker 1: Andy sagte, the physics of flourishing are actually good now!

00:43:54.300 --> 00:43:54.980
Speaker 0: Das

00:43:55.020 --> 00:43:58.040
Speaker 1: fand ich einen schönen Satz, den ich so wunderschön übersetzen kann.

00:43:58.200 --> 00:44:10.720
Speaker 1: Aber es ist die Idee, dass eigentlich vieles jetzt möglich ist, wenn wir unsere Energie darauf verwenden auch darüber nachzudenken wie wir zukünftiges gestalten wollen und nicht nur darüber nachdenken, wie wir den Verbrenner noch zwei Jahre am Leben halten können.

00:44:10.760 --> 00:44:13.800
Speaker 1: Und das ist ein bisschen der Zwiespalt in dem das ganze stattfindet?

00:44:15.180 --> 00:44:17.900
Speaker 0: Ja, um das mir halt irgendwie so verlustig gegangen ist in letzter Zeit.

00:44:17.960 --> 00:44:20.500
Speaker 0: In den Debatten über was kann die Industrie ab und wo geht's?

00:44:20.540 --> 00:44:25.720
Speaker 0: Und spannend ist ja dass du häufig innerhalb eines des gleichen Sektors durchaus konzern hast.

00:44:25.760 --> 00:44:32.400
Speaker 0: sie sagen let´s go und andere sagen ich warte noch und vielleicht sage ich aus geht gar nicht bevor ich nicht richtig fette Subventionen bekomme.

00:44:32.600 --> 00:44:34.100
Speaker 0: und anderen sagen wir würden eigentlich schon loslaufen.

00:44:34.380 --> 00:44:44.060
Speaker 0: also es ist auch immer so wichtig zu gucken wer sind eigentlich die Frontrunner also die wirklich wollen und das auch sehen und dann eben zu sagen Warum ist der Effizienzgedanke?

00:44:44.380 --> 00:44:46.600
Speaker 0: Du hast gesagt, in China alles vor die Wand schmeißen.

00:44:48.340 --> 00:45:06.920
Speaker 0: Aber auch etwas, was wir von Anfang an mitdenken können um dann zu überlegen das sind aber auch die zukünftigen Produkte und Prozesse die auf einer Welt Versorgungssicherheit wo wir sagen uns nicht alle anderen Nationen egal sondern wir wollen im Sinne der Nachhaltigkeitsziele ja die Entwicklung verantreiben wo wir sagt möglichst viele Menschen werden gut versorgt.

00:45:07.400 --> 00:45:15.140
Speaker 0: und das wäre für mich jetzt Wirklich, wenn man überlegt was ist die DNA oder der Wertekompass mit dem EU und auch Deutschland.

00:45:15.300 --> 00:45:20.840
Speaker 0: Und mit den Mittelmächten wie Kanada jetzt oder Australien anderen antreten könnte... ...ist nicht Asfast!

00:45:20.940 --> 00:45:22.540
Speaker 0: Also China-Stabilität intern?

00:45:23.220 --> 00:45:23.720
Speaker 0: Oder die USA?

00:45:24.320 --> 00:45:29.260
Speaker 0: Ja wir machen jetzt irgendwie alles so ein bisschen kaputt weil je mehr Desruptionen umso einfacher können wir unsere Klettokratie ausbauen.

00:45:30.560 --> 00:45:34.480
Speaker 0: Das wäre doch genau eigentlich auch diese langfristige Vision.

00:45:34.560 --> 00:45:42.100
Speaker 0: Ich glaube dann ist der Druck auf diesen Kampf um Ressourcen im Zweifel reduzierbar, der ja im Moment so wahnsinnig viel Sorge bereitet.

00:45:42.480 --> 00:45:51.560
Speaker 1: Ja definitiv und ich glaube das ist etwas was wir aber wo wir uns zur Schwertung momentan aus unserer eigenen kleinen Logik herauszukommen weil es natürlich fühlt sich an als wäre man schon im Sturm stehen.

00:45:52.040 --> 00:45:53.920
Speaker 1: Man fühlt sich an, als wäre das alles so unabdingbar.

00:45:54.000 --> 00:45:58.820
Speaker 1: Die Logik, die da ist und die chinesische Regierung ist auch wirklich gut darin allen zu sagen ihr habt doch eigentlich schon verloren.

00:46:00.160 --> 00:46:00.800
Speaker 1: Ergibt euch schnell!

00:46:01.520 --> 00:46:04.800
Speaker 1: Und ich glaube, dass es etwas was die Europäer jetzt aushalten müssen.

00:46:05.220 --> 00:46:06.480
Speaker 1: Und die Frage ist ob wir das können?

00:46:06.520 --> 00:46:24.460
Speaker 1: Wir sehen das jetzt im Herbst sicherlich in der großen Entscheidung anstehen, ob wir uns eine Lage dazu versetzen auch meine Antwort zu geben auf chinesischer Dominanz oder wenn er Lager dazu sind Märkte umzugestalten, um damit auch Chancen für andere zu gestalten.

00:46:25.580 --> 00:46:32.880
Speaker 1: Dieses Zerieben werden zwischen den großen Playern, die da sind, ist ja nichts, was auch die Türkei Brasilien oder Indien gut finden.

00:46:33.340 --> 00:46:42.040
Speaker 1: Wir haben sehr viele Partner auf der Welt mit denen man arbeiten könnte aber wir können es nicht als Deutschland, als Spanien, als Frankreich und als Polen sondern wendern müssen wir das als Europa tun.

00:46:42.080 --> 00:46:48.620
Speaker 1: Aber wir haben diese absurde Möglichkeit, dass wir immer groß und klein sein können.

00:46:49.740 --> 00:46:58.700
Speaker 1: Also, wir können sowohl kleines Deutschland sein oder kleines Polen oder Kleines Schweden und vielleicht fühlt es sich manchmal besser an in dieser wirklich turbulenten Welt ein kleines Schwede zu sein.

00:46:58.840 --> 00:47:03.160
Speaker 1: Und sie sagen, wenn wir uns ganz klein machen und vielleicht auch die Augen zu, dann merkt keiner, dass wir da sind!

00:47:03.200 --> 00:47:04.600
Speaker 1: Dann können wir einfach so bleiben wie wir sind.

00:47:06.640 --> 00:47:12.820
Speaker 1: Gleichzeitig aber ja auch die Möglichkeit zu haben, dass eigentlich diese große EU sein könnten, die sich als Schild vor andere stellt.

00:47:13.840 --> 00:47:18.500
Speaker 1: In diesem Zwiespalt befinden sich gerade viele in der Politik, aber auch in der Gesellschaft.

00:47:19.800 --> 00:47:21.820
Speaker 1: Ist es vielleicht besser, wenn alles kleiner ist?

00:47:21.860 --> 00:47:25.220
Speaker 1: Wenn das nicht mehr so kompliziert ist.

00:47:25.260 --> 00:47:28.060
Speaker 1: Wenn wir nur wir sein können und ignorieren uns alle.

00:47:28.620 --> 00:47:30.580
Speaker 1: Das Problem ist, dass die Welt uns nicht ignoriert wird.

00:47:32.120 --> 00:47:35.160
Speaker 1: Aber den Instinkt kann man schon nachvollziehen.

00:47:35.300 --> 00:47:38.060
Speaker 1: Warum gibt's ein Gefühl, das ist zu viel?

00:47:38.140 --> 00:47:40.820
Speaker 1: Vielleicht machen wir uns klein und dann wiegt der Sturm über uns rüber.

00:47:42.340 --> 00:47:47.140
Speaker 1: Die Entschlossenheit bräuchte dafür ... Wir sehen einiges davon auf europäischer Ebene momentan!

00:47:48.200 --> 00:47:50.140
Speaker 1: Ich frage es, ob wir schnell genug das sehen.

00:47:50.200 --> 00:48:02.460
Speaker 1: Bevor wir vor dem nächsten Wahlhaus im nächsten Jahr in Frankreich und Spanien und Polen stehen – die beste aller schlechten Zeiten für eine neue Entscheidung und Aufbruchstimmung ist definitiv jetzt gerade!

00:48:03.660 --> 00:48:04.200
Speaker 0: Ja, unbedingt.

00:48:04.240 --> 00:48:07.840
Speaker 0: Und was ich total interessant finde ... Ich hab das auf Social Media probiert.

00:48:08.700 --> 00:48:17.220
Speaker 0: In dem Moment, wo es darum ging, diese Abwärtsspirale und alle Mac-Harten, hab ich immer mal versucht dagegen zu zeigen, was wäre wenn wir europäisch zusammenwirken würden?

00:48:17.340 --> 00:48:20.480
Speaker 0: Weil dann kannst du ... bis hin zur Militarisierung.

00:48:21.060 --> 00:48:29.700
Speaker 0: Die haben das, wenn wir uns auf unterschiedliche Schwerpunkte konzentrieren und zusammenwirken würden, müsste nicht jeder was einzeln machen wäre so viel kostengünstiger.

00:48:29.900 --> 00:48:35.180
Speaker 0: Du kannst anders skalieren aber du hast auch eine andere Varianz weil du schon unterschiedliche Erfahrungswerte hast.

00:48:36.560 --> 00:48:45.480
Speaker 0: Ich würde jetzt gerne in dem letzten Teil noch mal ein bisschen zeigen warum deshalb für mich Vision nach vorne gerade bei Industrie und Europa so unfassbar eng zusammenhängen.

00:48:45.560 --> 00:48:49.160
Speaker 0: grade Wenn man sich eure Studien anguckt, wo die Potenziale liegen.

00:48:49.240 --> 00:48:53.780
Speaker 0: Dann kommt mir auch Dänemark, Miniland und Oscar gesagt die Kleinen aber sind ganz vorne dabei.

00:48:54.000 --> 00:48:55.420
Speaker 1: Ganz groß dabei bei der Biotechnologie.

00:48:55.460 --> 00:48:57.300
Speaker 1: Aber wir können das noch ein bisschen weichen.

00:48:57.500 --> 00:49:12.200
Speaker 1: Wir können sagen wenn wir uns Bulgarien angucken große Agrarstruktur hat unglaublich viel investiert in Solarkapazitäten hat momentan die größte pro Kopfdichte von Batteriespeichern in der Welt würde jetzt niemand denken bei Bulgarien im ersten Moment.

00:49:12.520 --> 00:49:21.300
Speaker 1: Aber es ist aus der Logik entstanden, dass man Solar über Kapazitäten gebaut hat und das speichern muss und damit in der Lage dazu ist auch Energiehandel zu treiben.

00:49:21.540 --> 00:49:30.480
Speaker 1: Wir haben viele von den südeuropäischen Staaten, die wirklich gut aufgestellt sind was eigentlich erneuerbare Technologien angeht wie die Energieproduktion angeht.

00:49:30.920 --> 00:49:41.880
Speaker 1: wenn wir in einer Lage dazu sind das zusammenzubringen mit dem was wir an Industriekapazität in Osteuropa haben Wo werden zukünftig Maschinen hergestellt?

00:49:41.940 --> 00:49:43.340
Speaker 1: Wo werden Fahrzeuge hergestellt,

00:49:43.400 --> 00:49:43.480
Speaker 1: etc.,

00:49:43.960 --> 00:49:45.120
Speaker 1: was wir da als Ökosystem haben.

00:49:45.220 --> 00:49:47.880
Speaker 1: Dann den starken Softwaresektor in Polen dazunehmen.

00:49:47.920 --> 00:50:14.260
Speaker 1: Wenn wir dann gucken, was im Bereich der Farmerproduktion oder auch Norwell-Foodsproduktion, Alternative Proteinproduktion in den Niederlanden stattfindet, wenn wir dazu nehmen, was in der Forschung in Großbritannien stattfindets, wenn das in Deutschland als großen Enablingakteur dazwischennehmt und ein großes Industrieekosystem aufzuspannen ... Wir haben so viele Potenziale, wir sind jetzt im Gespräch viel mit einem Konzern in Norditalien.

00:50:14.820 --> 00:50:35.740
Speaker 1: Nur versucht wird die alte Weininfrastruktur zu nutzen um dort massive Fermentationskapazitäten aufzubauen und existierende Industriecluster dazu in die Lage zu versetzen, die dann auch zum Beispiel für die Kunststoffproduktion oder andere Industrie vor Ort ist Grundstoff herzustellen.

00:50:36.240 --> 00:50:39.960
Speaker 1: Also zu überlegen, wie können wir eigentlich nicht uns in so eine Welt ergeben?

00:50:40.140 --> 00:50:43.260
Speaker 1: Wir sagen ja China ist schock und jetzt sind unsere ganzen Industrien weg.

00:50:43.300 --> 00:50:57.080
Speaker 1: Und jetzt müssen wir wahrscheinlich damit leben dass überall die Nationalisten groß werden und das die rechtsradikalen Parteien gewinnen sondern drüber nachzudenken, wie können wir eigentlich diese Industrie-Cluster, die wir haben, die uns lange Jahre lang gut geholfen haben, transformieren in eine neue Welt?

00:50:57.160 --> 00:51:01.420
Speaker 1: Wie können wir den Leben einhauchen und versuchen, in ne neue Realität zu bringen.

00:51:01.460 --> 00:51:10.880
Speaker 1: Und da sind sowohl die KI-Entwicklungen als auch die Entwicklungen im Bereich der Biotechnologie einen guten Ansatzpunkt dafür, weil sie ganz vieles das aufgreifen.

00:51:12.240 --> 00:51:18.040
Speaker 1: Wenn du eine große Permanentationskapazität baust, dann brauchst du auch so was wie Mechaniker!

00:51:18.960 --> 00:51:19.240
Speaker 1: Schlosser.

00:51:19.880 --> 00:51:20.680
Speaker 1: Brauchst du diese klassischen?

00:51:20.720 --> 00:51:27.980
Speaker 1: Wir haben die dann mal, man sagt ja immer so Blue-Color Jobs, wir haben sie dann mal Turkeys Color Jobs genannt oder sozusagen die Blue-color Jobs der Zukunft.

00:51:28.380 --> 00:51:35.360
Speaker 1: also wie sorgst du eigentlich dafür dass auch zukünftig in diesen Regionen die eigentlich industriell stark waren auch Industrien stehen kann?

00:51:35.960 --> 00:51:39.220
Speaker 1: und wieder witzigerweise das ist genau das was technische Führung auch tut.

00:51:39.260 --> 00:51:45.300
Speaker 1: Sie sagen nicht nur wir müssen neue Industrien schaffen sondern wir müssen mit neuen Technologien existierende Industrien transformieren.

00:51:46.700 --> 00:51:52.340
Speaker 1: Davon sollte man auch darauf werfen, wie sie versuchen, genau dies zu tun und das bei uns ansetzen.

00:51:52.440 --> 00:52:22.560
Speaker 1: Und dann müssen wir richtig gut sein und uns richtig darauf fokussieren, dass wir einen regulatorischen Rahmen schaffen in dem es möglich ist und in dem wir Wettbewerb in diesen Bereichen ermöglichen, ohne dazu zu führen, dass Innovation gleich im Ansatz an das Töten des Problemes haben, dass viele Sachen einfach zu lange dauern gerade im Bereich der Ernährungswirtschaft bei Nahrungsmitteln sind, dass wir natürlich immer ganz sicherstellen wollen, dass die Sachen sicher sind.

00:52:22.720 --> 00:52:23.360
Speaker 1: Das ist auch richtig!

00:52:23.780 --> 00:52:27.300
Speaker 1: Wir wollen sicherstellen, dass Produkte auf den Markt kommen in Europa sicher sind.

00:52:27.840 --> 00:52:41.800
Speaker 1: aber wenn wir bei Zeiträumen sind, die dann in China zwei Jahre sind, in den USA vielleicht zwei bis drei Jahre sind und in Brasilien und Indien ein bis zwei Jahre über uns als zehn Wenn man ein geduldiges Kapital hat, gibt es einen Unterschied zwischen Geduldig und Halbtod.

00:52:42.880 --> 00:52:50.020
Speaker 1: So geduldig kann das Kapital gar nicht sein, dass es zehn Jahre wartet bis dein Produkt auf den Markt ist und vielleicht schon sieben Wettbewerber in die gleiche Nische gegangen sind.

00:52:50.680 --> 00:52:57.900
Speaker 1: Wie können wir auch die Mechanismen, die wir jetzt aufbauen auf europäischer Ebene zur Finanzierung zu Modernisierung haben ja ganz viel was wir versuchen in der Richtung?

00:52:58.420 --> 00:53:02.720
Speaker 1: dafür nutzen, dass wir sagen und gleichzeitig müssen wir auch diese Zeitrahmen anpassen.

00:53:02.780 --> 00:53:09.820
Speaker 1: An die neuen Realitäten, wo wir ein bisschen schneller werden müssen da drin festzustellen ob die Dinge so wie sie sind auf den europäischen Markt können.

00:53:10.980 --> 00:53:15.840
Speaker 0: Also wir haben ja eine starke Grundlagenforschung, die tatsächlich dann auch viel von der öffentlichen Hand gestützt wird.

00:53:15.900 --> 00:53:29.360
Speaker 0: das heißt es Teil des Innovations-Ekosystems müsste ja tatsächlich dann sein zu überlegen Wie kannst du schnell skalieren und dabei ein Stück weit aber auch verhindern, dass im Grunde genommen die externen Investoren kommen auf der Grundlagenforschung aufbauen.

00:53:29.620 --> 00:53:32.440
Speaker 0: Hier was in die Welt bringen um dann die Profite wieder rauszuziehen?

00:53:32.940 --> 00:53:42.400
Speaker 0: Also es ist ja auch eine wichtige Frage über die man mal reden müsste also nicht nur die Kapitalmarkt Union sondern wie schaffen wir das auch ein stückweit dass das was damit verdient wird auch in Europa zirkuliert.

00:53:42.440 --> 00:53:50.580
Speaker 0: momentan ist es ja häufig dass es dann schon woanders hingeht nicht an Und das ist ja Teil von diesem systemischen Design.

00:53:50.760 --> 00:53:53.440
Speaker 0: Da hab ich manchmal das Gefühl, tun es da unfassbar schwer.

00:53:53.600 --> 00:53:57.940
Speaker 0: und auch diese Verbindung zwischen regulatorisch kann Innovationen wahnsinnig treiben?

00:53:58.040 --> 00:54:01.880
Speaker 0: Dass das wie so ein Teufelszeug bei uns in der Debatte betrachtet wird.

00:54:01.940 --> 00:54:03.380
Speaker 0: Aber ist das irgendwo logisch?

00:54:03.460 --> 00:54:14.220
Speaker 0: also wenn du Verbindlichkeiten hast wie Standard sich ändern werden oder Technologiesprung angereizt wird oder einen CO-Preis Das sind die Dinge, die wirklich quer in einer Volkswirtschaft dann auch zeigen.

00:54:14.880 --> 00:54:15.860
Speaker 0: das, was du heute hast.

00:54:15.920 --> 00:54:20.340
Speaker 0: Selbst wenn es sich vielleicht noch kurzfristig lohnen würde zu amortisieren wird nicht in der Zukunft tragen.

00:54:20.380 --> 00:54:26.680
Speaker 0: und dann habe ich viel eher die Chance aus diesem Innovatorster Lämmer auszuspringen weil dass ja in allen Transformationsprozessen ist.

00:54:26.740 --> 00:54:27.420
Speaker 0: wann lässt du los?

00:54:28.060 --> 00:54:30.160
Speaker 0: Also wann ist der richtige Moment in das neue reinzugehen?

00:54:31.180 --> 00:54:35.120
Speaker 0: Und wie wünschst du dir denn, dass wir in Deutschland diese Debatte führen könnten?

00:54:35.200 --> 00:54:38.260
Speaker 0: also damit wir nochmal an diesen Punkt der Vision irgendwo anschließen.

00:54:38.320 --> 00:54:40.260
Speaker 0: also durchaus auch etwas eigenes.

00:54:40.320 --> 00:54:40.780
Speaker 0: Ich hab den eigentlich.

00:54:40.820 --> 00:54:47.400
Speaker 0: uns fehlt völlig auch jegliche Möglichkeiten stolz zu empfinden, dass Dinge funktionieren und da etwas rauskommt.

00:54:47.540 --> 00:54:50.200
Speaker 0: Was tatsächlich eine gute Versorgungssicherheit anbietet?

00:54:52.940 --> 00:54:57.720
Speaker 1: Wir haben es geschafft, in so eine Bürokratieabbau ist das Heilmittel debattet zu kommen.

00:54:57.760 --> 00:55:04.860
Speaker 1: Ich war bei Unternehmensverbänden in Süddeutschland unterwegs und allen ist klar, dass die Lage sehr ernst ist.

00:55:05.140 --> 00:55:06.300
Speaker 1: Es wird über Zölle gesprochen.

00:55:06.360 --> 00:55:07.760
Speaker 1: Das hat auch von einem Jahr niemand gemacht.

00:55:10.120 --> 00:55:18.640
Speaker 1: Wenn die österreichische Industrie anfängt, über Zölte zu sprechen, dann weiß man, dass da auf jeden Fall was gerade Neue im Undem-Argen ist ... Und gleichzeitig ist dann immer die erste Antwort.

00:55:18.680 --> 00:55:23.680
Speaker 1: Aber eigentlich brauchen wir vor allen Dingen Bürokratieabbau, also weniger Regulierung, weniger Regulation und weniger Regularung.

00:55:23.800 --> 00:55:26.040
Speaker 1: Wenn man dann mal ganz konkret fragt, wo genau?

00:55:27.380 --> 00:55:31.960
Speaker 1: Dann wird das doch ein sehr viel differenzierteres Bild was sich zeichnet.

00:55:32.240 --> 00:55:44.380
Speaker 1: Natürlich gibt es einige Bereiche in denen wir entschlacken können, in denen junge Unternehmen gerade wachsende Unternehmen vor Herausforderungen stellen, weil sie da Berichtspflichten haben, die sie nicht einhalten können oder ähnliches.

00:55:44.820 --> 00:55:58.420
Speaker 1: Alles völlig in Ordnung kann man drüber reden und sich anschauen aber grundsätzlich zu überlegen dass die marktsteuenden Fähigkeiten von Regulierung das die Fähigten von Politik Steuerung durch Regulierungen etwas sind was generell etwas europäisches ist was wir wollen.

00:55:58.940 --> 00:56:05.020
Speaker 1: Wir haben auch die Europäische Union dafür eingesetzt dass wir zum Beispiel Kartellrecht haben Dass wir dafür sorgen dass Monopole nicht entstehen.

00:56:05.620 --> 00:56:07.360
Speaker 1: Wir wollen bei uns, dass keine Monopole entstehen.

00:56:07.400 --> 00:56:13.960
Speaker 1: Und wir erlauben es, dass in unserem Markt Akteure die von zwischen siebzig und neunzig Prozent Marktanteil weltweit haben aus China freien Zugang

00:56:14.040 --> 00:56:14.220
Speaker 0: haben!

00:56:14.760 --> 00:56:16.180
Speaker 0: Oder die Tech Brothers jetzt auch.

00:56:16.520 --> 00:56:17.640
Speaker 1: Aber es ist gelindet gesagt, irre!

00:56:17.800 --> 00:56:20.980
Speaker 1: Das ist doch ja... Es ist ein bisschen so dass man sagen muss so make monopolies bad again.

00:56:21.160 --> 00:56:34.220
Speaker 1: Wir müssen endlich dafür sorgen das wir darüber reden Dass diese Form der Regulierung globalso nicht funktioniert und dass wir durch den Marktzugang in Europa natürlich auch gestalten können Und dass wir dazu führen können da sich diese globalen Marktanteile auch wieder verschieben.

00:56:36.240 --> 00:56:43.560
Speaker 1: Was ich finde was durchaus bei uns ein bisschen unterbelichtet wird Die Art und Weise, wie wir den Zugang zu unserem eigenen Markt regulieren.

00:56:43.660 --> 00:56:52.560
Speaker 1: Wie wir das Verhalten auf unserem Markt reguliert ist ein wichtiges politisches Mittel was wir in der Hand haben Und dass es inzwischen darf ich so langsam in die Debatte eingestiegen.

00:56:52.700 --> 00:57:04.860
Speaker 1: Wir reden jetzt ja darüber, wie wir Schutzmechanismen benutzen können auch zum Gestalten des Marktes wo es nicht nur um Protektionismus geht sondern wo's auch um Standards geht die gesetzt werden können und ich glaube wir müssen da viel viel härter ran und weg von dieser.

00:57:05.220 --> 00:57:07.400
Speaker 1: nur ein freier Markt und offener Markt ist ein guter Markt.

00:57:08.060 --> 00:57:10.580
Speaker 1: Unser Markt ist nach wie vor einer der offensten in der Welt.

00:57:11.600 --> 00:57:13.740
Speaker 1: das ist auch nicht die Idee dass wir den ganzen Markt zu machen.

00:57:14.120 --> 00:57:17.420
Speaker 1: aber die Frage ist schon Wie können wir das stärker dafür steuerend einsetzen?

00:57:17.520 --> 00:57:26.780
Speaker 1: Dass sich auch global wieder eine bessere Balance einstellt in der Produktion und in der Art und Weise, wie Industrie zukünftig gestaltet wird.

00:57:27.800 --> 00:57:32.720
Speaker 0: Ja es kann ja auch nicht die Idee sein von Marktregeln zu sagen wir degenerieren den Anspruch an die Produkte.

00:57:32.980 --> 00:57:36.700
Speaker 0: also nur weil Donald Trump jetzt sagt mir ist jede Umweltauflage total wurscht.

00:57:37.160 --> 00:57:44.220
Speaker 0: und die Industrie sagt hat Alena Büchse mal richtig schön auf dem Punkt gebracht ja klar ist für die Industriesuppe sie können alles wieder verschmutzen wie so lustig sind Eldorado.

00:57:44.820 --> 00:57:46.040
Speaker 0: aber was macht das mit den Menschen?

00:57:46.620 --> 00:57:47.900
Speaker 0: Da sind wir wieder bei Beautiful China.

00:57:48.980 --> 00:57:56.840
Speaker 0: Und jede Wohlergie, das Lebensqualitätsforschung hat dieses saubere Luft, sauberes Wasser ... Grüne Wälder macht auch viel her, merken wir jetzt ja viele.

00:57:57.420 --> 00:58:10.060
Speaker 1: Und da müssen wir ganz vorsichtig sein, dass wenn wir sagen, wir haben Emissionsstandards die wir eingehalten werden müssen und wir werden in Chinesische ... Wir werden Bereiche in China haben, in denen die locker eingehalten wird können.

00:58:10.720 --> 00:58:19.620
Speaker 1: Da müssen wir sehr, sehr vorsichtig sind wie wir tun so als wären wir der einzige Ort auf der Welt bei dem man sich darum kümmert das Emissionen sinken.

00:58:23.200 --> 00:58:23.920
Speaker 1: Genau so der Fall.

00:58:24.820 --> 00:58:27.220
Speaker 1: Da ist man durchaus in der Lage, Dinge zu tun.

00:58:27.420 --> 00:58:35.420
Speaker 1: Das BASF-Werk im Süden Chinas fährt voll auf erneuerbare Energie als großes Chemiewerk nur als Hinweis darauf.

00:58:35.480 --> 00:58:37.200
Speaker 1: Natürlich ist das moderner und später gebaut.

00:58:38.620 --> 00:58:41.140
Speaker 1: Aber es ist wichtig, dass man sich diese Beispiele vor Augen führt.

00:58:42.000 --> 00:58:44.960
Speaker 1: Dass das BASfwerk in China mit nur dreckiger Kohle arbeitet.

00:58:45.180 --> 00:58:46.720
Speaker 1: Sondern eben das Gegenteil ist der Fall!

00:58:48.040 --> 00:58:51.160
Speaker 0: Das ist, glaube ich, das was hier noch so wahnsinnig wenig ankommt.

00:58:51.200 --> 00:58:54.560
Speaker 0: Und wenn dann heißt es mir, ja das geht da weil die Strompreise da so viel billiger sind?

00:58:55.240 --> 00:58:56.360
Speaker 1: Ja und ich meine das ist natürlich ein Punkt.

00:58:56.500 --> 00:59:01.300
Speaker 1: also auch das gehört zur Ehrlichkeit dazu dass wir in China bei ungefähr vierzehn Prozent Sozialabgaben sind.

00:59:02.280 --> 00:59:14.460
Speaker 1: Dass man einfach weiß das ist wesentlich niedriger als bei uns wo wir dann im Bereich von vierzig fünfundvierzig Prozent sind insgesamt von unserem gesamten Haushalt und das ist eine andere Zahl und dass wir bei einer Gesamtverschuldung sind die einfach sehr sehr viel höher ist.

00:59:14.880 --> 00:59:19.020
Speaker 1: Wir erlauben uns da unsere drei Prozent Da sind es dann eher so neun Prozent.

00:59:19.940 --> 00:59:20.600
Speaker 1: Das ist auf Pumpen!

00:59:20.900 --> 00:59:23.100
Speaker 1: Und das ist auf Kosten der eigenen Bevölkerung.

00:59:23.180 --> 00:59:28.080
Speaker 1: Das ist auf Kosten von Sozialsystem, Rändensystem und Allgemeingesundheitsversorgung.

00:59:28.580 --> 00:59:30.860
Speaker 1: Aber man kann ja auch nicht nur sagen es gibt China oder uns.

00:59:32.260 --> 00:59:44.860
Speaker 1: Es gibt ja auch Wege dazwischen noch mal zu reden wie welche Schwerpunktverschiebung stattfinden können und wo man ihm ansetzen muss dass man einige der klugen Dinge die passieren mitnehmen kann und bei uns gestalten kann aber unter besseren Bedingungen.

00:59:44.900 --> 00:59:50.120
Speaker 1: denn ich glaube das was klar sein muss ist dass niemand sagen möchte von China lernen heißt siegenlernen.

00:59:50.350 --> 00:59:54.430
Speaker 1: Ich möchte nicht, dass meine Kinder aufwachsen in digitalem Autoritarismus.

00:59:55.450 --> 01:00:03.510
Speaker 1: In einer Welt, in der es vollständige Kontrolle gibt und in der's nach wie vor schwierig ist für auch Minderheiten ihre Rolle zu spielen

01:00:03.570 --> 01:00:03.650
Speaker 1: etc.,

01:00:05.030 --> 01:00:14.610
Speaker 1: in der die Politik diese Form des Primarzeit, dieses autoritäre ich glaube das müssen wir immer wieder aufpassen, dass wir das deutlich machen, dass das systemische Unterschiede ist dem wir

01:00:14.650 --> 01:00:15.010
Speaker 0: hier haben.

01:00:15.970 --> 01:00:19.490
Speaker 0: Ja, ich glaube deshalb müssen Sozialwissenschaftlerinnen auch mit den Ökonomen zwischen euch reden.

01:00:20.150 --> 01:00:31.370
Speaker 0: Also zurück auch an die Debatte jetzt in Deutschland gerade anknüpfen habe ich das Gefühl, wir haben niemanden mit Bilanzzahlen und mit Haushaltsausgleichs Sachen und die Ecke kriegen wir nur nicht darüber Redes.

01:00:31.990 --> 01:00:33.930
Speaker 0: Welche Ansprüche sollen auch in Zukunft gelten?

01:00:33.990 --> 01:00:39.870
Speaker 0: Was ist für uns eine gute Versorgungssicherheit, wie wollen wir die Gerechtigkeit und Chancengerechtigkeit vor allem darin stückweit sicherstellen.

01:00:39.910 --> 01:00:40.750
Speaker 0: Wie lebt es sich hier?

01:00:41.470 --> 01:00:52.990
Speaker 0: Und das sind ja genau diese zusätzlichen Informationen mit denen du dann wieder legitimieren kannst, welche politischen Rahmenbedingungen du veränderst und warum es dann... Das merkt man ja auch wenn man mit Arbeit nehmenden spricht.

01:00:53.470 --> 01:01:01.310
Speaker 0: der wechselt so etwas anderem durchaus mit Aufbruch denn ganz am Anfang beschrieben dieser Aufbruchsstimmung verbunden werden kann aber doch nur wenn du weißt wo geht's hin.

01:01:02.030 --> 01:01:04.490
Speaker 0: Und wenn wir nur darauf reden, das geht alles kaputt.

01:01:04.570 --> 01:01:05.650
Speaker 0: Geht alles kaput gerade?

01:01:05.730 --> 01:01:10.050
Speaker 0: Dann ist das Spring natürlich eher so das Gefühl in den Abgrund und nicht auf die neuen Ufer.

01:01:10.930 --> 01:01:16.010
Speaker 1: Ja ich glaube da ist etwas was man sagen muss Wir sind nicht so affin in Deutschland.

01:01:16.070 --> 01:01:20.210
Speaker 1: auch in Dänemark Die Affinität zu neuen Produkten einfach größer.

01:01:22.050 --> 01:01:25.910
Speaker 1: Der Wunsch zur Innovation ein bisschen höher, da ist man sehr mutiger und sagt, das klingt ja spannend!

01:01:25.950 --> 01:01:26.810
Speaker 1: Das sollte ich ausprobieren.

01:01:26.850 --> 01:01:30.170
Speaker 1: und nicht zu sagen, oh, das stinkt ja spannender, weiß ich aber auch nicht so ganz genau, ob ich es gut finde?

01:01:30.450 --> 01:01:33.770
Speaker 1: Also ich glaube, das ist was natürlich auch ein kleines bisschen eine kulturelle Geschichte ist.

01:01:33.850 --> 01:01:40.590
Speaker 1: Und man sieht das in China sehr stark, dass die Adaption von neuen Technologien einfach auch in der Bevölkerung sehr, sehr stark verwurzelt ist.

01:01:40.650 --> 01:01:43.610
Speaker 1: Es wird man einfach spannend neue Dinge tun, neue Dinge ausprobiert.

01:01:43.950 --> 01:01:45.310
Speaker 1: Das macht natürlich andere Dinge möglich.

01:01:46.090 --> 01:01:50.630
Speaker 1: Bei uns ist diese Frage Also wir reden über so was wie Proteinsicherheit, reden wir hier überhaupt nicht.

01:01:51.010 --> 01:01:58.190
Speaker 1: Aber wir müssen eigentlich künftig mal darüber reden, wie wir in einer sich klimatisch veränderten Welt auch dafür sorgen, dass wir alle noch gut ernährt sein können.

01:01:58.710 --> 01:02:04.490
Speaker 1: und trotzdem ist die Bereitschaft neue Lebensmittel auszuprobieren in Deutschland eher noch ein bisschen begrenzt.

01:02:04.710 --> 01:02:06.830
Speaker 1: also das wir sagen da haben wir gar nicht so richtig große Lust zu.

01:02:07.230 --> 01:02:13.650
Speaker 0: Wer du fragst ob du einen Schnitzel weniger auf den Grill legen könntest ja schon an selbst für deine Gesundheit könnte sehr positiv sein.

01:02:13.690 --> 01:02:13.810
Speaker 0: aber

01:02:15.130 --> 01:02:16.310
Speaker 1: Ich glaube, da muss man überlegen.

01:02:16.350 --> 01:02:25.250
Speaker 1: Da gibt es nicht andere Kulturen in denen das vielleicht ein bisschen einfacher funktioniert und das macht es natürlich auch für Konzerne dort einfacher dann in diese Produkte zu investieren.

01:02:26.470 --> 01:02:32.270
Speaker 0: Aber dann gehe ich jetzt zum Schluss raus mit dem Engineering Mindset weil ich finde den Punkt hast du so an den Anfang gestellt.

01:02:32.310 --> 01:02:35.670
Speaker 0: Ich glaube der ist das Wichtige nicht einzelprodukt noch im Prozessen zu denken.

01:02:35.910 --> 01:02:37.850
Speaker 0: Weil wir sind ja Engineering Mindsett.

01:02:37.950 --> 01:02:38.550
Speaker 0: also oder?

01:02:38.730 --> 01:02:39.630
Speaker 0: Das ist doch sehr deutsch!

01:02:39.730 --> 01:02:40.650
Speaker 0: Das soll dann funktionieren.

01:02:41.430 --> 01:02:45.230
Speaker 0: Und wenn ich dann anfange, das was funktionieren soll halt endlich größer zu denken.

01:02:45.570 --> 01:02:54.510
Speaker 0: Dann fange ich auch an neue Verbindungen zu suchen und dann sehe ich Partner die mir vielleicht gar nicht über den Weg gekommen sind oder Kundinnen die für mich vorher nicht auf dem Radar waren.

01:02:55.270 --> 01:03:12.090
Speaker 0: Deshalb habe ich einfach so in die Tischkante gebissen als ihren Spaner sagt jetzt gehört der Heizungskäler endlich wieder ihnen wo ich dachte du kannst doch nicht den Leuten sagen dass er Die Wärmepumpe oder die Gasheizung, dass das ihr eigenes Produkt-Territorium sein darf, soll und für immer bleiben wird.

01:03:12.250 --> 01:03:20.790
Speaker 0: Wenn wir darüber reden, dass die zukünftige Energieversorgung auf ein ganz anderes System angewiesen ist ... Und dann statt sagen, hier kommt keiner rein zu sagen wow!

01:03:21.130 --> 01:03:23.190
Speaker 0: Guck mal, ich hab diese drei Puzzleteile zur Verfügung.

01:03:23.370 --> 01:03:27.410
Speaker 0: Meine Wärmepumpe und meine Solaranlage das Auto mit der Wallbox um den biodirektionalen Laden.

01:03:27.850 --> 01:03:35.610
Speaker 0: Ich bin Teil von der Resilienz dieser zukünftigen Energieversorgung die uns Sicherheit schenkt, die Preise runterbringen kann Und im Zweifel bin ich sogar autark.

01:03:35.930 --> 01:03:41.370
Speaker 0: Wenn ich erstmal sage, mein Premierverbrauch wird nicht eingespeist, sondern läuft bei mir Dann kann ich eine ganz andere Geschichte erzählen.

01:03:41.410 --> 01:03:47.290
Speaker 0: Aber dafür muss sich natürlich die Prozesse des Neuen beschreiben Anstatt dieses kleine und das Einzelteil.

01:03:47.650 --> 01:03:48.670
Speaker 0: Da darf mir keiner ran.

01:03:49.410 --> 01:03:51.790
Speaker 0: Ich glaube, vielleicht ist das so dieser Mindsetwechsel.

01:03:51.850 --> 01:03:54.750
Speaker 0: Der vielleicht sogar der Allerwichtigste ist um in die neue Industrie zu finden?

01:03:54.950 --> 01:04:00.030
Speaker 1: Also ich glaube man kann natürlich sagen dass es alles uns ganz viel bringt und da ganz viel Positives drin ist.

01:04:00.070 --> 01:04:04.030
Speaker 1: Und das ist sozusagen einem Montag würde ich sagen Das ist die Erzählung, die wir wollen.

01:04:04.070 --> 01:04:04.810
Speaker 1: Wir können aber auch... Wir

01:04:04.850 --> 01:04:05.170
Speaker 0: sind Montag!

01:04:05.210 --> 01:04:05.330
Speaker 0: ...wir

01:04:05.370 --> 01:04:06.610
Speaker 1: können auch die Freitagserzählungen machen.

01:04:06.730 --> 01:04:15.910
Speaker 1: Die Freitageserzählung ist zu sagen Wir sind einer Welt, in der es um uns herum gefährlicher wird in der alles weniger wird und der Zugang frenger wird.

01:04:16.250 --> 01:04:21.370
Speaker 1: Und auch dann ist es eine gute Idee, höhere Autonomie zu haben, größere Resilienz zu haben – das ist die chinesische Strategie!

01:04:21.870 --> 01:04:28.390
Speaker 1: Sie setzen ganz klar auf diese Produkte, auf die nachhaltigen Produkte weil diese Nachhaltigkeit ihnen Sicherheit und Autarkie gibt.

01:04:29.330 --> 01:04:34.850
Speaker 1: Ich glaube man findet für beide Erzählungen gute Argumente und man muss sich vielleicht gar nicht entscheiden sondern es funktioniert.

01:04:34.890 --> 01:04:41.270
Speaker 1: vielleicht auch für unterschiedliche Rezipienten für unterschiedliche Empfänger funktioniert eine andere Logik.

01:04:41.770 --> 01:04:53.090
Speaker 1: Aber man kann sehr klar sehen, dass aus chinesischer Perspektive als fossil importierender Staat die Erpengigkeit von fossilen Grundstoffen etwas ist was man auf jeden Fall abschaffen sollte.

01:04:55.830 --> 01:04:59.950
Speaker 1: Bedingungen, die daran geknüpft sind langfristig für die Sicherheit Chinas keine besonders gute Idee.

01:05:00.630 --> 01:05:06.690
Speaker 1: Und das ist etwas was wir uns ja aus den Erfahrungen der letzten Jahre auch gut mitnehmen können dass die Abhängigkeiten, die wir haben ein riesiges Problem sind.

01:05:06.730 --> 01:05:20.990
Speaker 1: und ich glaube wenn wir aus dieser Abhängigkeit nicht in eine neue Abhängkeit von China bei allen erneuerbaren Technologien werden rutschen wollen, müssen wir anfangen diese eben wieder richtig selber herzustellen und auch mit Partnern herzustellend dafür sorgen das auf globalen Märkten Alternativen gibt.

01:05:21.310 --> 01:05:26.050
Speaker 1: Und massiv in diesen Bereich reingehen weil nur da unsere wirtschaftliche Zukunft momentan noch zu holen ist.

01:05:28.130 --> 01:05:33.890
Speaker 0: Vielen Dank mir fällt gerade wieder ein warum an meinen Zeiten bei den Vereinten Nationen immer wieder stark gemacht wurde.

01:05:33.950 --> 01:05:38.750
Speaker 0: Die globalen Nachhaltigkeitssiedel sind das Positive, das Kommen hier geht es hin und das ist gut da.

01:05:38.990 --> 01:05:43.010
Speaker 0: Und desaster Risikoreduktion war im Grunde genommen genau diese andere Agenda.

01:05:43.210 --> 01:05:45.850
Speaker 0: aber die Lösungen, die sind sehr oft nah beieinander.

01:05:46.730 --> 01:05:48.930
Speaker 0: Ich glaube auch genau dieser Einladung dann ist okay.

01:05:48.990 --> 01:05:57.670
Speaker 0: von beiden Formen hinzu oder weg von motiviert zu werden ist total gut so lange wir uns darauf einigen können dass was anders machen beides nach vorne bringen

01:05:57.750 --> 01:05:58.930
Speaker 1: könnte In der Tat.

01:05:58.970 --> 01:06:01.530
Speaker 1: Und das, was anders machen vielleicht am besten heute

01:06:01.570 --> 01:06:02.050
Speaker 0: schon beginnt.

01:06:03.310 --> 01:06:04.110
Speaker 0: Also beim Montag!

01:06:04.750 --> 01:06:06.570
Speaker 0: Dann guck mal frei nach wie's gelaufen ist.

01:06:07.230 --> 01:06:08.330
Speaker 0: Janker, tausend Dank dir!

01:06:08.730 --> 01:06:09.410
Speaker 1: Danke, Maja.

01:06:16.090 --> 01:06:18.590
Speaker 0: So, vielen lieben Dank fürs Zuhören.

01:06:19.390 --> 01:06:26.610
Speaker 0: Noldeng ist ein Projekt von Mission Wertvoll – einem Science Society-Netzwerk, dass sich den Chancen und Wegen einer nachhaltigen Zukunft verschrieben hat.

01:06:26.950 --> 01:06:33.210
Speaker 0: Wie wir da hinkommen, werden wir nur gemeinsam herausfinden und deshalb freuen wir uns über eure Aufmerksamkeit und euer Feedback.

01:06:33.730 --> 01:06:37.470
Speaker 0: Besonders dankbar sind wir all denen, die unsere Arbeit hier durch eine Spende möglich machen.

01:06:38.310 --> 01:06:46.510
Speaker 0: Wenn auch du Lust hast neu denken finanziell zu unterstützen dann guck gerne mal in die Show-Notes wie das geht und hoffentlich bis auf ein nächstes Mal!