[
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    "start": 0.0,
    "end": 10.5,
    "text": "Meine Tochter hat mir erst von einem Erlebnis erzählt, wo sie so wirklich gemerkt hat, aufgeben ist keine Option. Und jetzt habe ich mir echt gedacht, okay, was ist das mit dem Aufgeben?"
  },
  {
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    "end": 21.08,
    "text": "Wie ist das, wenn man etwas aufgibt? Spannende Frage. Wie oft sagt man das auch, gell? Schauen wir uns das ein bisschen näher an und erzähl mir nachher kurz die Geschichte."
  },
  {
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    "end": 38.89,
    "text": "Reden wir drüber, den Podcast aus dem Leben, übers Leben und fürs Leben. Hallo und Servus, ich bin die Andrea. Und ich bin die Renate. Willkommen bei unserem Podcast. Wo Lebensfragen zu Seelenfutter werden."
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  {
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    "end": 48.45,
    "text": "Schön, dass du mit dabei bist. Wenn wir über das Leben philosophieren, das Menschsein reflektieren, Fragen stellen und die Themen ganzheitlich betrachten. Also, reden wir drüber."
  },
  {
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    "end": 63.43,
    "text": "Ja, meine Tochter hat das Erlebnis gehabt, sie ist mit einer Freundin auf den Berg gegangen. Und ich muss dazu sagen, meine Tochter ist genauso sportlich und begeistert von solchen Sachen wie ich."
  },
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    "text": "Also sehr wenig."
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    "end": 81.65,
    "text": "Wir sind keine Berggemsen oder Berghexen, wie man da sagt. Auf jeden Fall hat sie gesagt, nein, das macht sie, ich möchte das einmal probieren. Und dann sind sie gegangen und sie war voll fertig, so anstrengend, immer nur bergauf, bergauf, wie es ist, wenn man auf einen Berg geht, klar."
  },
  {
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    "text": "Und dann hat sie sich irgendwann einmal gedacht - aus, ich sage jetzt dann, ich will umdrehen, ich gehe nicht mehr weiter, ich kann nicht mehr. Und dann ist sie eben stehen geblieben und hat sich so überlegt, denkt sie sich - na stopp, sie sagt ja selber immer zu ihre Kinder, ihr wisst was, aufgeben ist keine Option, wir ziehen durch, sagt sie, und dann stehe ich an so einem Punkt, wo ich mir denke, auf, ich gebe auf, ich mag nicht mehr."
  },
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    "text": "Und das war dann wirklich so stark für sie, wo sie sich gedacht hat - nein, ich kann nicht in den Kindern was predigen und dann selber aber aufgeben, und ist dann weitergegangen und hat das echt durchgezogen bis hinauf. Ich bin sehr stolz auf sie, weil sie das gemacht hat. Und dann hat sie eben gesagt, das war dann echt ein gewaltiges Gefühl."
  },
  {
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    "end": 139.33,
    "text": "Ah ja, ok. Und hat sich einfach super gefühlt dann, oder? Total super gefühlt, es war so, ja, ein totales Erfolgserlebnis hat sie da gehabt dann, sagt sie, und dann stehst du da oben und schaust runter und sagst, boah, das habe ich jetzt echt geschafft."
  },
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    "text": "Gott sei Dank hat sie nicht aufgegeben und hat auch nichts gesagt zu ihrer Freundin, mit der sie unterwegs war. Der hat sie es erst im Nachhinein erzählt, dass sie echt kurz davor war, aufzugeben."
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    "end": 162.75,
    "text": "Ah, das ist aber gut, weil oftmals wird man dann von anderen, kommt man so ein bisschen unter Druck, und das mag man dann erst vielleicht recht nicht, wenn man von einem anderen dann vielleicht - na geh, na geh!"
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  {
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    "text": "Ja, das will man dann auch nicht. Also diese Selbstmotivation finde ich in dem Fall dann eigentlich echt cool. Also absolut. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ja, es hat auch für mich eine gewisse Vorbildhaltung."
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  {
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    "end": 186.31,
    "text": "Weil ich mir denke, okay, wenn sie das schafft, schaffe ich das auch. Ja klar. Weil letztendlich, es zeigt ja, sie ist ja trotzdem einmal freiwillig, hat sie sich entschieden, das zu tun."
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    "text": "Genau. Ja? Was anderes wäre gewesen, wenn man jetzt von Haus aus irgendwo was tut, was einem nicht liegt. Ja. Oder wo man sagt, nein, freut mich nicht oder so. Ja?"
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  {
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    "end": 207.97,
    "text": "Aber es war ja trotzdem ein Impuls für sie da, das zu tun, ja, und dann wollte aber irgendwo so dieser, wie so der innere Schweinehund oder das, weil man, ja, ein bisschen, es wird anstrengend."
  },
  {
    "start": 208.29,
    "end": 216.23,
    "text": "Ja? Genau. Ja, finde ich spannend. Ich kenne ja solche Aufgebens-Aspekte schon auch selber."
  },
  {
    "start": 218.03,
    "end": 240.37,
    "text": "Das kommt halt immer darauf an, woher die Motivation kommt. Eine, die ist mir wirklich in Erinnerung geblieben, die hat mich teilweise beeinträchtigt sogar, ja, weil sie mich auch in Selbstzweifel gebracht hat, lange Zeit."
  },
  {
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    "end": 247.45,
    "text": "Und zwar war das Volksschulzeit. Das war so eingebrannt in mir."
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    "end": 264.47,
    "text": "Ich war in der Volksschule nicht wirklich eine gute Schülerin. Normal sagt man in der Volksschule, da gibt es keine schlechten Toten. Aber die Lehrerin hat immer gesagt, sie ist ein Träumerlein."
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    "text": "Ich war einfach in meinen anderen Welten unterwegs."
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    "text": "Und dann habe ich mich aber angemeldet, das war so eine neue Schule, die da ins Leben gerufen wurde, so eine Art Mittelschule, also ein bisschen drunter, aber ein bisschen höher als die Hauptschule, wie es bei uns halt ist."
  },
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    "end": 289.27,
    "text": "Und dann hat mir meine Mutter erzählt, sie war bei einer Besprechung mit der Lehrerin und die hat gesagt - wer weiß, schafft sie das."
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    "text": "Und wirklich, das habe ich lange Zeit gehört. Und dann ist immer wieder auch dieser Selbstzweifel, ich bin nicht gut genug."
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    "end": 317.65,
    "text": "Wie einen so etwas lange Zeit begleitet, das ist unglaublich. Ja, vor allem wenn man das als Kind hört, das macht ja auch nochmal einen Unterschied. Ja, genau. Da zweifelt man ja dann wirklich total an sich, wenn Erwachsene sagen, wer weiß, ob sie das schafft."
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  {
    "start": 317.65,
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    "text": "Wenn die in dich kein Vertrauen haben, dass das einfach nur ein Entwicklungsschritt vielleicht ist."
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    "text": "Und irgendwie hat mich das aber witzigerweise angespornt. Und man hat das bei mir bei den ganzen schulischen, also bei jeder Klasse, hat mich das, wie soll ich sagen, ich bin immer besser geworden."
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    "text": "Also ich habe mich dann hineingetigert."
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    "text": "Im Grunde kann ich sagen, von mir, ich war eine gute Schülerin. Also komplett bin ich, okay, so auf die Art - ich beweise es. Ja, genau, so euch zeige ich es. Genau."
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    "text": "Okay, es hat mir nicht geschadet, dass ich es bewiesen habe, letztendlich."
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    "text": "Aber im Grunde, ich muss es niemandem beweisen. Aber natürlich, wahrscheinlich das Schulsystem, da bist du in so einem System drin, wo du anscheinend ... wie so ein Überlebensmechanismus auf die Art."
  },
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    "end": 391.31,
    "text": "Aber ein ganz konkretes Beispiel im Erwachsenen-Sein war das, als ich nach Ägypten ausgewandert bin ..."
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    "text": "habe ich alles in Wien aufgegeben, Auto verkauft, keine Wohnung mehr gehabt, nichts. Und habe gesagt, ich gehe nach Sharm El Sheikh und wollte im Tourismus arbeiten."
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    "text": "Und ich bin aber gerade in der Zeit, wo gerade in Manhattan ziemlich ein Tumult war, 2001, September,"
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    "text": "und ich stand dann dort und bekam keinen Job im Tourismus,"
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    "text": "Das heißt, ich war dann gestrandet dort, ich habe mich in einem Hotel untergebracht in der Zeit. Und hab  mir dann gedacht, okay, ich habe alles aufgegeben,"
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    "text": "ich habe weder in Wien etwas und dort jetzt auch nicht. Dann hab ich mir gedacht, okay, natürlich könnte ich jetzt zurückfliegen wieder nach Wien, ist vielleicht einfacher, klarerweise."
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    "text": "Und dann habe ich mir aber gedacht, habe ich alles probiert?"
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    "text": "Habe ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft? Weil es hat mich ja dort hingezogen, um dort zu leben ... habe ich jetzt in dem Moment wirklich alles probiert, um das auch durchzusetzen oder um das auch wirklich dann zu leben und hab weiter getan."
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    "text": "Ich bin natürlich ein paar Tode gestorben, das hat sich wirklich so angefühlt, wie wir so schön letztes Mal auch gesprochen haben in einem Podcast. Die Krise, das war dann wirklich ein unglaublicher innerer Tumult."
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    "text": "Das kann ich mir vorstellen, weil ich meine, du gehst dahin und hast schon ein Ziel vor Augen und plötzlich ist es weg. Das ist ja, wie wenn es dir den Boden unter den Füßen wegreißen würde, oder?"
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    "text": "Aber wie gesagt, dann hätte ich mir gedacht, okay, ich habe noch nicht alles probiert."
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    "text": "Und das ist für mich, glaube ich, eine Sache, die für mich bewiesen hat, okay, wie schnell würde man jetzt der Bequemlichkeit halber etwas aufgeben, was man sich vorher gewünscht hat."
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    "text": "Ja, weil das ist ja wirklich, du hast einen Traum gehabt, du hast eine Vision gehabt. Und wie schnell gehen wir aber genau dann, in solchen Momenten, wo du jetzt erzählt hast, da gibt es ja viele ähnliche Geschichten, hat sicher jeder schon einmal irgend so etwas erlebt."
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    "text": "Statt dass man wirklich dann fragt, okay, aber was gibt es sonst noch? Oder wie es du gesagt hast so schön - habe ich wirklich schon alles versucht? Da gibt es ja so eine nette Geschichte, oder?"
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  {
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    "end": 584.63,
    "text": "So eine symbolische über dieses… Ja, das gefällt mir immer wieder gut, wenn ich es sehe, wo so dieses Männchen im Berg drinnen mit der Hacke da in den Berg hinein hackt und immer weiter und schon auch voll den langen Weg zurück hat und kurz bevor er den Durchbruch hat, wo da dahinter, hinter dieser Wand, sind Diamanten, hört der auf und dreht um."
  },
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    "end": 595.07,
    "text": "Weil jetzt hat er eh schon so viel gemacht und versucht und probiert und sollte halt nicht sein. Wie oft stehen wir selber auch an so einer Schwelle?"
  },
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    "end": 607.65,
    "text": "Weil ich glaube ja schon, dass wir da oft auch vom Universum geprüft werden, ist es wirklich deine Intention? Ist das wirklich das, was du willst, bevor dann das weitergeht?"
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    "text": "Bevor man dann wirklich also diese Diamanten da hat."
  },
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    "text": "Ist jetzt egal, was es ist, sondern wie oft geben wir wirklich auf, weil wir glauben, naja, es hat ja eh keinen Sinn. Es bringt mich ja eh nicht weiter. Oder jetzt werke ich eh schon so lange dahin."
  },
  {
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    "end": 644.35,
    "text": "Genau. Ich meine, es heißt ja, ich bin ja jemand, der trotzdem eben alles ein bisschen so, nicht in Frage stellt, wie sagt man, ein bisschen hinterfragt. Nein, das ist mir noch nicht aufgefallen, aber jetzt, wo du das sagst, ja, könnte sein, dass du ab und zu etwas hinterfragst."
  },
  {
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    "end": 651.09,
    "text": "Wenn Hinterfragen einen Namen hätte, dann hieße es Andrea."
  },
  {
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    "text": "Ja, nix als fix nehmen. Nix ist fix. Genau."
  },
  {
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    "text": "Weil ich mir denke, okay, wann ist es wirklich aufgeben?"
  },
  {
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    "end": 680.73,
    "text": "Und wann wäre es aber ein Erkennen, dass es nicht der echte Weg ist? Das ist jetzt wirklich sehr spannend. Das ist eine spannende Frage. Genau. Was ist der Unterschied zwischen Aufgeben oder Erkennen?"
  },
  {
    "start": 680.91,
    "end": 697.25,
    "text": "Okay, das ist es wirklich nicht. Kann es sein, dass man das spürt, körperlich, wo man sieht... Ja, das ist sicher ein Aspekt, weil den kenne ich ja gut, weil mich alle Leute gefragt haben, warum bist du nach Ägypten gegangen?"
  },
  {
    "start": 698.09,
    "end": 704.79,
    "text": "Wegen einem Job? Nein. Wegen einem Mann? Nein. Das war ein inneres Ziehen, wie ein Magnet."
  },
  {
    "start": 706.59,
    "end": 716.91,
    "text": "Es ist etwas, was einen zieht. Das ist sicher auch ein Aspekt. Vorher das Geschichtl, was ich erzählt hab, mit dem Beweisen wollen, das wäre natürlich dann ein bisschen zu hinterfragen."
  },
  {
    "start": 717.55,
    "end": 720.61,
    "text": "Ich mein, ja, damals, es hat mir nicht geschadet."
  },
  {
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    "end": 737.71,
    "text": "Oder weiß ich nicht, vielleicht hat es mir geschadet, weil wenn ich anders gefördert worden wäre, hätt es vielleicht nachher nicht so lange gedauert, bis ich wieder diesen Kontakt, diese Verbindung zu dieser Anderswelt bekommen hätte."
  },
  {
    "start": 737.71,
    "end": 752.37,
    "text": "Oder... weißt du? Weil ich ja das dann in Frage gestellt habe, dass das hier keinen Platz hat, weil mir gesagt wurde, sie ist ein Träumerlein, wer was schafft sie das? Wer weiß, schafft sie des Lebens, so auf die Art?"
  },
  {
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    "text": "Weißt du, was ich meine?"
  },
  {
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    "end": 758.29,
    "text": "Wenn das aber vom System her, wenn das andere"
  },
  {
    "start": 759.65,
    "end": 771.17,
    "text": "Förderungsmöglichkeiten wären, abseits des normalen Schulsystems, glaube ich schon, dass man dann die Begabung, die dieses Kind vielleicht hat, zu dieser Zeit, weil sie ganz anders verbunden ist,"
  },
  {
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    "end": 779.35,
    "text": "weißt du, wäre vielleicht ein anderer Weg gewesen. Ja, genau. Und hätte trotzdem auch funktioniert."
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    "end": 791.09,
    "text": "Und deine Leistungen hätten sich verbessert, weil das einfach alles ineinander gegriffen hätte. Ja, du hast das schön zusammengefügt jetzt, genau."
  },
  {
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    "end": 805.77,
    "text": "Und da stellt sich jetzt die Frage, ja, aber wie gesagt, das hat mir nicht geschadet, aber es hat mich dadurch länger gebraucht wieder, oder es hat mich dann das Leben wahrscheinlich wieder mit diesen Sachen dann verbunden, aber halt sehr spät."
  },
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    "end": 810.69,
    "text": "Wurscht, aber das ohne jetzt, mir fällt ein Regret, ohne es zu bereuen."
  },
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    "text": "Nur wenn man jetzt erwachsen ist auch zum Beispiel. Wo gehe ich immer ins Beweisen? Und das ist vielleicht, passt auch zu dem, was du gesagt hast, woran merke ich es."
  },
  {
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    "end": 826.59,
    "text": "Mache ich etwas, um es zu beweisen? Und wem?"
  },
  {
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    "end": 844.25,
    "text": "Mache ich es, weil es andere erwarten? Also wo ist im Hintergrund die Motivation? Ja und da gibt es definitiv eben auch verschiedene Aspekte. Weil wir oft machen wir wirklich was, nur damit man irgendwem anderen etwas beweisen kann."
  },
  {
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    "end": 846.03,
    "text": "Ich kann das auch. Genau."
  },
  {
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    "end": 852.31,
    "text": "Ich schaue, dass ich das besser mache. Und das ist vielleicht gar nicht dein Ding."
  },
  {
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    "text": "Oder auch, ich beweise es den Eltern. Oder was auch immer. Ja?"
  },
  {
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    "end": 864.37,
    "text": "Und da würde ich jetzt ein bisschen diesen Unterschied rein geben."
  },
  {
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    "end": 881.27,
    "text": "Absolut. Aber manchmal, glaube ich, geht es auch schon um das, dass man sich auch selber was beweisen will, das ist auch wieder ein Unterschied. Wenn ich es wirklich aus mir heraus das mache, weil ich möchte mir jetzt das beweisen, dass ich das für mich kann."
  },
  {
    "start": 882.13,
    "end": 892.49,
    "text": "Ich weiß nicht, ob es dann ein Beweisen ist, oder warum würde ich mir das beweisen wollen? Ja stimmt schon, da gibt es wahrscheinlich irgendein anderes Wort."
  },
  {
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    "end": 907.01,
    "text": "Mir ist jetzt gerade noch eine Geschichte eingefallen ... und das habe ich meiner Großkusine erst erzählt, dass ich das immer gerne erzähle, diese Geschichte, was auch zu meiner Kindheit irgendwie passt, nämlich das Konträre."
  },
  {
    "start": 907.07,
    "end": 926.45,
    "text": "Wo ihr, der eine Sohn von ihr, der hat schon mit fünf Jahren, da gab es so diese Spartage, wo man auf die Bank geht. Und er ist damals noch als kleines Kind mit seiner Schilling auf die Bank gegangen und hat gesagt, er will das einzahlen auf das Sparbuch."
  },
  {
    "start": 927.19,
    "end": 938.61,
    "text": "Und die Schalter-Dame sagt zu ihm, was er denn damit sich kaufen will einmal, ein Auto oder sonst was. Und er hat gesagt, er möchte Pilot werden."
  },
  {
    "start": 940.15,
    "end": 955.07,
    "text": "Wahnsinn. Der hat dann mit 15 schon den Privatpilotenschein gemacht. Okay, jetzt habe ich direkt Gänsehaut. Und er fliegt Verkehrsmaschinen jetzt schon lang. Aber der hat damals schon, das war sein Traum."
  },
  {
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    "end": 969.35,
    "text": "Es wurde natürlich auch unterstützt, er wurde dahin begleitet natürlich, und das finde ich so toll. Aber trotzdem, dass er von seinem Weg nicht abgewichen ist, wenn der das schon so früh gewusst hat,"
  },
  {
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    "end": 984.65,
    "text": "das ist wirklich bemerkenswert. Und da habe ich mein Leben dann auch oft, weil ich die Geschichte gekannt habe, da dachte ich - ma, ich habe sowas nicht oder ich kann mich nicht erinnern."
  },
  {
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    "end": 990.69,
    "text": "Weil man sagt ja oft, als Kind hast du vielleicht den Traum, ich werde Prinzessin. Also ich meine, ja."
  },
  {
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    "end": 1004.39,
    "text": "Weil du das jetzt sagst. Verena hat mich erst vor kurzem gefragt, meine Tochter - Sag du Mama, was wollte ich als Kind werden? Was wollte ich als Kind werden? Sage ich, na ja, Prinzessin."
  },
  {
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    "end": 1013.77,
    "text": "Wirklich? Sie hat wirklich immer gesagt, sie wollte im Forschung immer als Prinzessin gehen, mit einem Prinzessinnenkostüm. Sie will Prinzessin werden. Ja, lustig, echt? Das ist ja spannend."
  },
  {
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    "text": "Aber ja, also,"
  },
  {
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    "end": 1029.03,
    "text": "insofern, klar, und da habe ich mich oft in Frage gestellt, wo ich mir dachte, oder nicht mich in Frage gestellt, sondern weil ich mir gedacht habe, ich hätte auch gerne so etwas Fixes gehabt, wo ich weiß, das ist es."
  },
  {
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    "text": "Ja."
  },
  {
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    "end": 1047.03,
    "text": "Und natürlich im Alter, jetzt, begreife ich einfach, das war meins, dass ich einfach so viel mache. Wer sagt immer, dass das nur eines ist? Genau, bei gewissen Personen ist das genau so fix, die haben das drinnen, genau das wollen sie."
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    "text": "Und bei andere ist es wieder verschiedene Wege, was man geht. Genau. Und man stellt das in Frage, weil man es vergleicht. Weil der zieht durch und macht. Weil es ja gefühlsmäßig einfacher erscheint, wenn man weiß, was es ist."
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    "start": 1061.83,
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    "text": "Und dem dann folgt. Klar, habe ich natürlich auch diesen Impuls gehabt mit Ägypten. Aber das ist einfach nur eine Lebenssequenz. Gerade bei beruflichen Sachen, denke ich, ist das oft so."
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    "text": "Wo man gern weiß, das ist es. Absolut. Und was mir da jetzt gerade einfällt dazu, also in der heutigen Zeit, unter Anführungszeichen, hört man ja voll oft, auch wenn die Kinder jetzt dann kommen, dass sie einen Beruf lernen, Lehre, da gehen sie dann, weiß ich nicht, drei Monate hin und sagen, nein, das ist es nicht ... und dann, naja, das macht ja nichts, dann probierst du was anderes und dann das."
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    "text": "Also das hört man oft bei uns da im Umfeld, dass da sofort aufgegeben wird, weil wann einmal vielleicht der Vorgesetzte, der Chef, oder der halt einmal nicht so einen guten Tag hat und sagt, dann sind die gleich so, dann gehen sie nicht mehr hin."
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    "text": "Und es wird unterstützt von den Eltern."
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    "text": "Ja, klar, und da kommt es halt darauf an, wann das nur jetzt ist, weil der Chef vielleicht einen schlechten Tag hat. Und da meine ich, ist es immer gut, wenn man grundsätzlich lernt oder ausgebildet wird als Kind im sozialen Miteinander, im Umgang miteinander, in der Kommunikation miteinander, dass man dann Sachen nicht in dem Fall persönlich nimmt, sondern da wirklich eine starke Persönlichkeit ausbildet für sich."
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    "text": "Also das finde ich gehört sowieso, das gehört für mich in Schulen hauptsächlich auch. Aber ich glaube, da kommt man dann, wenn das so gefördert oder unterstützt wird, sag ich jetzt einmal, dass, naja, wenn du das jetzt nicht machst, dann machst du halt was anderes."
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    "text": "Und dann lernt man ja schon, aufgeben ist ok, ich muss ja nicht durchziehen, mach ich das Nächste und das Nächste und das Nächste. Ich weiß jetzt auch nicht, ob das so ideal und gut ist."
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    "text": "Jaja, wie gesagt, und da ist eben der wichtige Ausgangspunkt zu hinterfragen, was war meine Motivation? Weil wenn die Motivation eine falsche ist, kann es dann sein, dass man innerhalb des Weges merkt, das war es eigentlich nicht."
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    "text": "Und dann finde ich es völlig okay, weil warum soll ich Zeit verplempern und das weitermachen? Absolut, da bin ich voll bei dir. Aber es ist teilweise schon, ich meine, wenn jetzt zum Beispiel, ich weiß nicht, ein Lehrling sagt, es tut mir leid, also ich habe mir das komplett anders vorgestellt, das ist wirklich nichts für mich, also ich fühle mich in dem Berufszweig nicht, weil das war eine falsche Entscheidung."
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    "text": "Dann ist es ja okay, dass man sagt, ja, dann schauen wir, was du möchtest. Aber heute haben sie ja auch schon die Möglichkeiten, die Kinder, dass sie eben schon vorher schnuppern, wo hingehen, dass sie sich das anschauen."
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    "text": "Das ist nicht so ... wir sind damals einfach, du lernst das jetzt oder du gehst in die Schule und fertig. Ja, ja, ja. Weißt du was, ich habe das einmal in einer Radiosendung gehört, schon sehr lange her, aber das war auch so, solche prägnanten Sachen, also sowas, wenn mich sowas berührt und sowas, wow, merke ich mir sowas."
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    "text": "er wollte, das war sein Impuls, er wollte Spitzensportler werden. Also er wollte, ich sage jetzt einen Sport, den Sport weiß ich jetzt nicht, sagen wir Leichtathletik."
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    "text": "Ich will das können, ich will das trainieren, ich will damit wirklich Erfolg haben, sag ich jetzt mal. Und dann war der im Training, weil da musst du ja wirklich dahinter sein, wenn du das als Ziel hast."
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    "text": "Und er hatte lange dann keinen Erfolg gesehen und wollte aufgeben. Und sein Vater hat ihm damals gesagt, aufgeben ist dann noch immer drin, wenn du das erreicht hast, was du wolltest, nämlich beim Erfolg."
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    "text": "Wenn du Erfolg hast und du merkst, okay, du hast das jetzt geschafft und es ist nichts weiter, dann kannst du aufgeben."
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    "text": "Das ist eine coole Geschichte, ja. Ja, das erinnert mich an diesen Goldgräber da. Wenn du den Impuls hast und merkst - boah, es ist anstrengend und es geht nichts weiter. Aber das meine ich mit dem echten Impuls und du gibst vor dem auf, vorher auf."
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    "text": "Wenn du dann Erfolg hast und du meinst noch immer dann jetzt gibst weiter auf, weil du es nicht mehr willst, dann kannst du aufgeben, aber vorher?"
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    "text": "Und vor allem ist es dann noch ein aufgeben. Na, nachher gibst dann eh nicht mehr auf, dann hat er gesagt, ok, ich habe es erreicht. Aber das war es nicht. Zum Beispiel, oder er sagt, habe ich geschafft, und was ist jetzt dran?"
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    "text": "So auf die Art, ja, aber es hat mich schon sehr beeindruckt, diese Ansage, ja. Absolut, ja, also das ist echt beeindruckend, also vor allem die Erklärung vom Vater, also ich finde das super."
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    "text": "Weil vorher, etwas aufgeben kannst, wenn du wirklich den Erfolg gehabt hast. Dann kannst du sagen, ok, dann hörst du auf. Weil aufgeben ist als aufhören. Klar, ist das Gleiche."
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    "text": "Genau. Und wenn ich jetzt mein Erlebnis wieder hernehme von meinem Auswandern, klar, ich habe ein Bild gehabt, ich habe eine Vorstellung gehabt, ich gehe dorthin, gehe in ein Hotel und arbeite dort im Relations Service einfach, um mit Touristen zu ... für die ein Ansprechpartner zu sein."
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    "text": "Das war mein Bild. Das ist es nie geworden. Ja, also die Geschichte von dir, die ist ja wirklich super spannend, weil das ja dann komplett was anderes war, was du dann schlussendlich gemacht hast in Ägypten."
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    "text": "Das ist richtig, ja. Ja gut, weil es ja auch in mir ein Naturell ist, mit Menschen zu arbeiten. Eben auch dieses Gastgeber-Gen, was ich halt in mir trage."
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    "text": "das Bild einfach weglassen und schauen, welche Geschenke kommen vom Leben heran und dranbleiben. Dranbleiben, ja. Wo auch immer das hinführt."
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    "text": "Moment! Ist es eine Hürde? Das kann ein Sprungbrett sein. Ah ja, stimmt ja richtig. Ja genau. Was man vermeintlich als Hürde bezeichnet könnte auch ein Sprungbrett sein in eine neue Erfahrung, neue Realität was entsteht. Die man braucht, um dann tatsächlich dorthin zu kommen."
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    "text": "Eine Hürde kann auch ein Sprungbrett sein. Das finde ich eine schöne Metapher. Absolut. Das ist super. Oder auch der Wegweiser, der sagt - Moment, da geht es nicht weiter, da bieg ab."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Und dann einfach dran zu bleiben. Wenn ich erkenne, es ist doch nicht meins, ich habe es übernommen, weil es erwartet wird, oder weil man irgendetwas Finanzielles erreichen will. Ja, also solche Geschichten, äußere Motivatoren ja."
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    "text": "Dann würde ich das schon, dann ist es kein Aufgeben, wenn ich das erkenne, sondern dann sage ich - ok, war irgendwie eine komische Wahl. Wie kann, was kann ich jetzt anderes wählen dafür? Und das ist frei, das ist für jeden frei und dann ist es kein Aufgeben."
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    "text": "Und wenn man wirklich merkt, es ist deins, einfach zu schauen, gut, gebe ich auf, oder wo gilt es dran zu bleiben und zu schauen, was ist noch alles möglich?"
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    "text": "man ist dann in so einem Tunnel drinnen manchmal und sieht gar nicht, was eigentlich für Helferchen im Außen da wären, aber man kann es nicht sehen, weil man glaubt, man muss da jetzt wieder das durchziehen, nicht dranbleiben, weil wenn ich dranbleib, wenn ich offen bin, ist das anders, als wenn ich sage, ich ziehe jetzt durch und bin in meinem Tunnel und da will ich nichts hören und nichts sehen."
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    "text": "Ja, und dagegen kämpfen. Und ständig in diesem Kampfmodus eigentlich. Und dann wird es natürlich auch mühsam. Ja, genau. Ja, liebe Renate, ich danke dir für diesen Impuls heute."
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    "text": "Und es ist ein gutes Gespräch geworden, glaube ich. Es hat mir echt gefallen. Danke. Ja, finde ich auch. Vor allem, ich finde immer wieder die Geschichte von dir einfach so faszinierend."
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    "text": "Ich glaube, da geht es anderen auch so, weil ich meine, das war schon sehr mutig von dir. Aber das ist ein super Beispiel für eben genau dieses Thema, wo es ums Aufgeben geht."
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    "text": "Dass man wirklich andere Sachen dann auch noch schauen kann und nicht nur das eine, warum man das jetzt gemacht hat."
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    "text": "Andrea, vielen Dank für das tolle Gespräch, es war echt sehr erfrischend. Ich danke dir, liebe Renate, und auch euch."
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    "text": "Danke, tschüss, baba. Ich auch, tschüss."
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