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    "text": "Ein roter Lappen am Knie und das ist alles was dich davor bewahrt von deinem eigenen Nebenmann getötet zu werden."
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    "end": 538.56,
    "text": "Wenn du von deiner Gruppe abgeschnitten bist dann suchst Du verzweifelt nach der FahNE von deinem eigenen Haufen Aber...die Berichte warnen davor sehr deutlich."
  },
  {
    "start": 538.78,
    "end": 539.44,
    "text": "Wovor genau?"
  },
  {
    "start": 539.86,
    "end": 546.28,
    "text": "Wenn Du eine FahNe siehst deren Wappen oder Farben Du nicht hundertprozentig kennst Dann gibt es nur eine einzige Option"
  },
  {
    "start": 546.52,
    "end": 548.72,
    "text": "Versengeld geben einfach umdrehen und abhauen."
  },
  {
    "start": 548.98,
    "end": 554.96,
    "text": "Ganz genau Zu einem fremden Haufen zu reiten, bedeutete fast sicher niedergemacht zu werden."
  },
  {
    "start": 555.84,
    "end": 561.82,
    "text": "Das Paradoxe an dieser Fluchtdynamik ist aber, warum die Reiter überhaupt erst reinreiten?"
  },
  {
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    "end": 563.84,
    "text": "Weil Apaun verboten war!"
  },
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    "start": 563.96,
    "end": 564.26,
    "text": "Richtig"
  },
  {
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    "end": 569.16,
    "text": "– einfach wegzureiten bevor die eigene Ordnung zusammenbrach, war keine Option."
  },
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    "start": 569.96,
    "end": 574.32,
    "text": "Zurückweichen bedeuterte oft den sicheren Tod durch das eigene Kriegsgericht."
  },
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    "end": 575.3,
    "text": "Ach krass!"
  },
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    "start": 575.5,
    "end": 578.58,
    "text": "Oder man wurde eben von nachrückenden Feinden massakriert."
  },
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    "end": 581.88,
    "text": "Der Weg musste also zwingend nach vorne führen."
  },
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    "start": 582.36,
    "end": 586.44,
    "text": "Und hier bricht für mich, wenn ich die Quellen lese eine riesige Illusion zusammen."
  },
  {
    "start": 587.16,
    "end": 591.66,
    "text": "Wenn man Heldengeschichten liest geht es ja immer um Ehre und den König, den Glauben."
  },
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    "start": 592.42,
    "end": 596.24,
    "text": "Aber unsere Quellen zeigen einfach einen extrem pragmatischen Handwerker!"
  },
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    "end": 599.08,
    "text": "Unser Reiter denkt überhaupt nicht an den Kaiser."
  },
  {
    "start": 599.38,
    "end": 602.6,
    "text": "Er sieht den Gegner und denkt sich ähm... Ich brauche dringend Neustiefel."
  },
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    "text": "Genau"
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    "end": 606.8,
    "text": "Er denkt Mein Mantel hat ein Loch Ich brauche ein neues Pferd."
  },
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    "end": 609.92,
    "text": "Das ist einfach nur brutaler Pragmatismus!"
  },
  {
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    "end": 618.98,
    "text": "Es war im Intifekt reine Existenzsicherung, diese Männer waren ja Unternehmer in eigener Sache – die sahen oft monatelang keinen regulären Sollt."
  },
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    "end": 621.42,
    "text": "Ihre Ausrüstung war ihr Kapital."
  },
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    "text": "Exakt."
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    "end": 625.24,
    "text": "Du hast gerade den Mantel erwähnt, den sogenannten Kolla."
  },
  {
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    "end": 632.0,
    "text": "Das muss man sich als einen unfassbar dicken, steifen Ledermantel vorstellen, oft aus schwerem Büffelleder..."
  },
  {
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    "end": 633.58,
    "text": "Also nicht nur gegen die Kälte?"
  },
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    "end": 634.04,
    "text": "Nein…."
  },
  {
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    "end": 639.06,
    "text": "Dieser Koller war so dicht, dass er einen leichten Schwerthieb abgleiten lassen konnte."
  },
  {
    "start": 639.72,
    "end": 644.26,
    "text": "Auf große Distanz konnte er sogar eine Kugel stoppen – das war quasi eine weiche Rüstung!"
  },
  {
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    "end": 647.32,
    "text": "Ein intakter Koller War enorm wertvoll"
  },
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    "end": 653.62,
    "text": "Und wenn der eigene Koller verschlissen ist muss man halt jemanden töten, der einen besseren trägt und ihn sich nehmen."
  },
  {
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    "end": 659.34,
    "text": "So hart das klingt ja Nach vorne zu gehen bedeutete die einzige Chance auf Beute."
  },
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    "end": 668.48,
    "text": "Es war ein blutiger wirtschaftlicher Kreislauf Aber um sich da durchzusetzen, war der Reiter auf seinen allerwichtigsten Partner angewiesen."
  },
  {
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    "end": 669.62,
    "text": "Sein Pferd!"
  },
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    "end": 674.36,
    "text": "Genau und auch hier müssen wir uns von so romantisierten Vorstellungen verabschieden."
  },
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    "start": 675.02,
    "end": 680.12,
    "text": "Unser Reiter in der Quelle sitzt eben nicht auf einem eleganten schwarzen Rappen sondern auf einem Schimmel."
  },
  {
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    "end": 680.46,
    "text": "Einem"
  },
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    "start": 680.56,
    "end": 683.68,
    "text": "weißen Pferdd was ich ja für die schlechteste mögliche Idee halte."
  },
  {
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    "end": 686.76,
    "text": "Ich meine auf so einem Schlachtfeld voller Pulver-Dampf."
  },
  {
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    "end": 689.7,
    "text": "Da leuchtet ein Schimmeldoch wie eine Zielscheibe."
  },
  {
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    "end": 690.62,
    "text": "Das tat er auch."
  },
  {
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    "end": 697.08,
    "text": "Für die eigenen Leute war so ein Schimmel natürlich praktisch, weil sie sich in dem ganzen Chaos leift um ihn herum sammeln konnten."
  },
  {
    "start": 698.36,
    "end": 702.04,
    "text": "Aber für den Feind warst du eben auch ein klassklarer Orientierungspunkt."
  },
  {
    "start": 702.44,
    "end": 706.68,
    "text": "Du bist quasi ein Leuchtturm im Nebel auf denen jeder mit einer Muskeete anlegen kann."
  },
  {
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    "end": 709.5,
    "text": "Und dann kam noch die Statur von dem Tier dazu."
  },
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    "end": 713.08,
    "text": "In der Quelle steht ein Stockmaß von etwa eins fünfundfünfzig."
  },
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    "end": 715.04,
    "text": "Das ist doch total winzig oder?"
  },
  {
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    "end": 719.84,
    "text": "Wenn ich an so ein Schlachtraus denke, stelle ich mir ein riesiges zwei Meter großes Monster vor."
  },
  {
    "start": 720.1,
    "end": 722.04,
    "text": "Das ist echt ein weitverbreiteter Irritum!"
  },
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    "end": 725.38,
    "text": "Solche riesigen Pferde wie wir sie heute oft im Reitsport sehen."
  },
  {
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    "end": 728.46,
    "text": "die waren damals extrem selten und unbezahlbar."
  },
  {
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    "end": 732.32,
    "text": "Eins fünfundfünfzig am Wiederrist war ein absolutes Standardmaß."
  },
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    "text": "Okay..."
  },
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    "text": "Aber das Entscheidende war nicht die Höhe."
  },
  {
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    "end": 739.16,
    "text": "Das Entscheidende was man in der damaligen Sprache als Kaliber bezeichnete"
  },
  {
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    "text": "Also die schiere Masse."
  },
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    "end": 743.12,
    "text": "Genau Diese Pferde waren kalibrig."
  },
  {
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    "end": 748.52,
    "text": "Die hatten extrem schwere Knochen, eine sehr breite Brust, die waren richtig stämmig und gedrungen."
  },
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    "end": 748.84,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 749.0,
    "end": 750.62,
    "text": "eher wie so ein Arbeitspferd?"
  },
  {
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    "end": 751.04,
    "text": "Ja!"
  },
  {
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    "end": 757.06,
    "text": "So ne Mischung aus nem schweren Kaltblut und nem etwas leichteren Reitpferddt."
  },
  {
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    "end": 760.68,
    "text": "Die waren überhaupt nicht elegant – die waren ziemlich behäbig."
  },
  {
    "start": 761.38,
    "end": 765.8,
    "text": "Der Reiter musste das Tier oft regelrecht physisch überzeugen, überhaupt schneller zu laufen."
  },
  {
    "start": 766.12,
    "end": 776.58,
    "text": "Das klingt für mich als würde unser Reiter damit einem extrem auffälligen ziemlich sturen und tonnenschweren Lieferwagen in ein Formel-Einsrennen fahren."
  },
  {
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    "end": 777.24,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 777.68,
    "end": 784.06,
    "text": "Vor allem wenn man bedenkt, dass die adeligen Offiziere ja oft auf vielwendigeren hochblütigen Pferden saßen?"
  },
  {
    "start": 784.44,
    "end": 789.16,
    "text": "Wie überlebt man denn mit so einem sturen Kaltblutmix einen dynamischen Kampf?"
  },
  {
    "start": 789.34,
    "end": 791.96,
    "text": "Deine Lieferwagenanalogie trifft es eigentlich perfekt."
  },
  {
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    "end": 797.82,
    "text": "Denn das Erstaunliche ist ja was passiert, wenn dieser Liefer wagen dann ins Chaos des Gefechts gerät."
  },
  {
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    "end": 800.42,
    "text": "Da gab es den Begriff des Tummelns."
  },
  {
    "start": 800.7,
    "end": 801.1,
    "text": "Tummeln?"
  },
  {
    "start": 801.54,
    "end": 809.36,
    "text": "Ja, das bedeutete dieses gefechtsmäßige enge Umeinanderreiten Das manövrieren auf engstem Raum."
  },
  {
    "start": 809.9,
    "end": 813.6,
    "text": "In diesem Tummeln stecken sich die Pferde gegenseitig mit ihrer Panik an"
  },
  {
    "start": 813.8,
    "end": 815.3,
    "text": "Wegen dem ganzen Lärm und dem Blut."
  },
  {
    "start": 815.48,
    "end": 820.24,
    "text": "Ganz genau Sie schrauben sich gegenseitung hoch Bis völlig das Atrenalin übernimmt."
  },
  {
    "start": 821.16,
    "end": 824.98,
    "text": "Selbst dieser behebige Schimmel wird da plötzlich nervös Unruhig-und hellwach."
  },
  {
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    "end": 827.26,
    "text": "Er wird sozusagen scharf geschaltet"
  },
  {
    "start": 827.5,
    "end": 832.06,
    "text": "Richtig Und durch diese extreme Anspannung wird er plötzlich viel reaktionsschneller."
  },
  {
    "start": 832.44,
    "end": 840.64,
    "text": "Er reagiert auf kleinste Signale und genau da wird die Masse deines Lieferwagens im dichten Handgemenge zu einem gigantischen physischen Vorteil."
  },
  {
    "start": 840.98,
    "end": 842.32,
    "text": "Weil er alles aus dem Weg räumt?"
  },
  {
    "start": 842.62,
    "end": 847.36,
    "text": "Wenn ein leichteres, elegantes Pferd gegen diese wuchtige Masse prallt hat es einfach keine Chance."
  },
  {
    "start": 847.58,
    "end": 849.74,
    "text": "Aber jetzt kommt für mich das allergrößte Rätsel."
  },
  {
    "start": 849.8,
    "end": 857.1,
    "text": "Wir haben ja vorhin gesagt der Reiter hat in der linken Hand die Zügel und in der rechten Hand den Papenheimer oder die Pistole."
  },
  {
    "start": 857.66,
    "end": 865.02,
    "text": "Wenn dieses Fünfhundert-Kilo schwere Pferd jetzt völlig unter Adrenalin steht, wie um alles in der Welt steuert man das?"
  },
  {
    "start": 865.54,
    "end": 867.7,
    "text": "Man kann doch nicht einfach an den Zügeln reißen!"
  },
  {
    "start": 868.2,
    "end": 871.66,
    "text": "Nein überhaupt nicht – und hier wird es wirklich hochkomplex."
  },
  {
    "start": 872.26,
    "end": 875.6,
    "text": "Das erforderte ein fast schon unsichtbares Maß an Training."
  },
  {
    "start": 876.1,
    "end": 882.0,
    "text": "Unsere Quellen beziehen sich da auf das Kriegsbuch von Johann Jakob Wollhausen von sixteen Hundertzwanzig."
  },
  {
    "start": 882.28,
    "end": 884.32,
    "text": "Das war das Handbuch der Reiterei."
  },
  {
    "start": 884.48,
    "end": 888.4,
    "text": "Genau Und interessanterweise waren die Kommandos da oft auf Italienisch."
  },
  {
    "start": 889.24,
    "end": 895.52,
    "text": "Das absolute Meisterstück von diesem Training war eine Übung, die nannte sich die Quindici – also die Fünfzehn."
  },
  {
    "start": 895.86,
    "end": 899.04,
    "text": "Eine Choreografie aus exakt fünfzehnt Schritten!"
  },
  {
    "start": 899.6,
    "end": 902.38,
    "text": "Ich habe das gelesen und konnte es wirklich kaum fassen."
  },
  {
    "start": 903.02,
    "end": 904.76,
    "text": "Was genau macht der Reiter dar?"
  },
  {
    "start": 905.08,
    "end": 911.36,
    "text": "Es ist im Grunde ein Drill, der die völlige Unabhängigkeit der Hände vom Reiten beweisen soll."
  },
  {
    "start": 912.84,
    "end": 923.92,
    "text": "Der Reiter reitet dem Schritt an Er hält das Pferd mitten in der Bewährung an, dann nimmt er eine schere Akkabuse also so ein langes unhandliches Gewehr vom Rücken."
  },
  {
    "start": 924.78,
    "end": 931.64,
    "text": "Er legt an und schießt direkt aus dem Sattel was übrigens bedeutet dass das Pherd absolut schussfest sein muss."
  },
  {
    "start": 932.4,
    "end": 936.68,
    "text": "Klar wenn daneben den Ohren so einen Gewer knallt und das Phärt scheut liegst du sofort im Dreck."
  },
  {
    "start": 936.9,
    "end": 937.1,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 938.1,
    "end": 940.3,
    "text": "Und dann passiert etwas extrem pragmatisches."
  },
  {
    "start": 940.5,
    "end": 941.72,
    "text": "erlebt das gewährlich nach."
  },
  {
    "start": 941.78,
    "end": 942.9,
    "text": "er legts auch nicht zurück."
  },
  {
    "start": 943.64,
    "end": 945.26,
    "text": "Er lässt es einfach auf den Boden fallen."
  },
  {
    "start": 945.5,
    "end": 946.54,
    "text": "Er schmeißt das einfach weg?"
  },
  {
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    "end": 946.92,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 947.62,
    "end": 954.52,
    "text": "Die Akkabuse ist nach dem Schuss nutzlos und viel zu schwer für den Nahkampf, man ließ sie fallen und hoffte sie nach der Schlacht wiederzufinden."
  },
  {
    "start": 954.74,
    "end": 955.5,
    "text": "Ach, krass!"
  },
  {
    "start": 955.74,
    "end": 959.1,
    "text": "Einen Bogen direkt auf ein Ziel zu, oft war das eine Puppe."
  },
  {
    "start": 959.98,
    "end": 968.78,
    "text": "Während dieser Wendung zieht er seine Radschlosspistole, feuert sie auf die Puppee ab... ...und jetzt kommt der feine Unterschied zur Akkhabuse – er wirft die Pistole nicht weg"
  },
  {
    "start": 969.12,
    "end": 972.26,
    "text": "Weil die technisch viel aufwendiger und unfassbar teuer waren, oder?"
  },
  {
    "start": 972.38,
    "end": 972.78,
    "text": "Richtig."
  },
  {
    "start": 972.96,
    "end": 974.2,
    "text": "Er steckt sie fließend wieder weg!"
  },
  {
    "start": 974.86,
    "end": 978.36,
    "text": "Dann geht das Pferd in den versammelten Galopp über – den sogenannten Kenter."
  },
  {
    "start": 979.22,
    "end": 982.86,
    "text": "Der Reiter zieht den Degen, führt im Galopp an der Puppe einen Hieb aus..."
  },
  {
    "start": 983.2,
    "end": 984.08,
    "text": "Und direkt danach einen"
  },
  {
    "start": 984.16,
    "end": 984.42,
    "text": "Stich?!"
  },
  {
    "start": 984.74,
    "end": 991.46,
    "text": "Ja…und dann reitet er eine extrem enge Wendung fast so ne Pirouette und verlässt den Platz im gestreckten Galop."
  },
  {
    "start": 992.22,
    "end": 997.26,
    "text": "Und dass alles während der linke Arm, der die Zügel hält eigentlich nur ruhig und locker anliegt."
  },
  {
    "start": 997.62,
    "end": 999.12,
    "text": "Aber das ist ja die entscheidende Frage."
  },
  {
    "start": 999.9,
    "end": 1000.96,
    "text": "Wie funktioniert das?"
  },
  {
    "start": 1001.54,
    "end": 1004.18,
    "text": "Wenn ich im Auto nach links will, dann drehe ich das Lenkrad."
  },
  {
    "start": 1004.62,
    "end": 1004.68,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 1005.82,
    "end": 1012.16,
    "text": "Wenn der Reiter die Hände voll hat und nicht an den Zügeln zieht wie sagt er dem Pferd dass es jetzt eine enge Wolke laufen soll?"
  },
  {
    "start": 1012.48,
    "end": 1012.62,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1012.68,
    "end": 1014.78,
    "text": "ist die absolute Meisterschaft dieser Kunst."
  },
  {
    "start": 1015.2,
    "end": 1022.88,
    "text": "Die Steuerung erfolgt eben nicht über das Maul des Pferdes Sie erfolgen rein über Gewicht und Beine Die sogenannten Gewichts- und Schenkelhilfen."
  },
  {
    "start": 1023.24,
    "end": 1024.04,
    "text": "Okay erklär mal"
  },
  {
    "start": 1024.42,
    "end": 1026.8,
    "text": "Wenn du nach links willst, ziehst du nicht am Zügel."
  },
  {
    "start": 1027.359,
    "end": 1030.92,
    "text": "Du verlagerst dein Körpergewicht im Sattel einfach minimal nach links."
  },
  {
    "start": 1031.54,
    "end": 1036.819,
    "text": "Gleichzeitig drückt ein rechter Unterschenkel, also deine Wade leicht gegen den Bauch des Pferdes."
  },
  {
    "start": 1037.02,
    "end": 1038.72,
    "text": "Du schiebst das Pferd quasi rüber."
  },
  {
    "start": 1039.099,
    "end": 1039.46,
    "text": "Exakt!"
  },
  {
    "start": 1040.22,
    "end": 1044.56,
    "text": "Du schiesst den Rumpf physisch nach links und das Pherd weicht diesem Druck aus."
  },
  {
    "start": 1044.96,
    "end": 1049.64,
    "text": "Das heißt der Unterkörper des Reiters ist eigentlich das Lenkrad."
  },
  {
    "start": 1050.38,
    "end": 1055.94,
    "text": "Während der Oberkörper schießt und sticht kommunizieren die Beine ununterbrochen mit dem Pferde"
  },
  {
    "start": 1056.32,
    "end": 1056.82,
    "text": "Ganz genau."
  },
  {
    "start": 1057.26,
    "end": 1060.08,
    "text": "Und das funktioniert nur durch jahrelanges hartes Training."
  },
  {
    "start": 1060.92,
    "end": 1065.94,
    "text": "Das dauert oft acht bis zehn Jahre, bis diese Kommunikation wirklich völlig intuitiv abläuft."
  },
  {
    "start": 1066.46,
    "end": 1068.52,
    "text": "Das muss ins Muskelgedächtnis übergehen"
  },
  {
    "start": 1069.02,
    "end": 1071.18,
    "text": "Weil du im Kampf keine Zeit so nachdenken hast."
  },
  {
    "start": 1071.34,
    "end": 1077.92,
    "text": "Wenn das Adrenalin pumpt und Klingen auf dich zufliegen Kannst du nicht überlegen wie stark Du jetzt die linke Wade anspannen musst."
  },
  {
    "start": 1078.28,
    "end": 1079.52,
    "text": "Dein Körper macht es einfach."
  },
  {
    "start": 1080.04,
    "end": 1082.76,
    "text": "Das Pferd reagiert wie eine Erweiterung von dir selbst."
  },
  {
    "start": 1083.0,
    "end": 1092.8,
    "text": "Und all dieses Training entlädt sich dann in dem Moment, wo die Formation tatsächlich aufeinander prallen – wobei wir da radikal mit den Hollywood-Filmen aufräumen müssen!"
  },
  {
    "start": 1094.42,
    "end": 1100.72,
    "text": "Wer bei diesen Schlachten an so einen wildschreienden, völlig unkontrollierten Ansturm denkt."
  },
  {
    "start": 1101.16,
    "end": 1102.46,
    "text": "Der liegt doch komplett falsch oder?"
  },
  {
    "start": 1102.68,
    "end": 1102.94,
    "text": "Völlig"
  },
  {
    "start": 1103.02,
    "end": 1103.3,
    "text": "falsch!"
  },
  {
    "start": 1103.76,
    "end": 1107.44,
    "text": "So ein blindes Einbrechen mit Rohrgewalt gab es in der Reiterei damals nicht."
  },
  {
    "start": 1107.98,
    "end": 1109.84,
    "text": "Das wäre kollektiver Selbstmord gewesen."
  },
  {
    "start": 1110.28,
    "end": 1111.22,
    "text": "Wie lief das dann ab?"
  },
  {
    "start": 1111.68,
    "end": 1113.2,
    "text": "Alles war hochgradig gezielt."
  },
  {
    "start": 1113.78,
    "end": 1121.02,
    "text": "Man ritt meistens im Trab auf den Feind zu Was laut den Quellen übrigens die unangenehmste und rollprigste Gangeart In so einer vollen Rüstung ist"
  },
  {
    "start": 1121.32,
    "end": 1122.22,
    "text": "Kann ich mir vorstellen?"
  },
  {
    "start": 1122.48,
    "end": 1127.86,
    "text": "Man fächerte die Formation auf, versuchte die Flanke des Gegners einzurollen oder ihm in den Rücken zu fallen."
  },
  {
    "start": 1128.36,
    "end": 1130.3,
    "text": "Es war ein hochdynamisches Ausmanövrieren."
  },
  {
    "start": 1130.52,
    "end": 1133.74,
    "text": "Man steht sich also gegenüber und sucht Schwachstellen"
  },
  {
    "start": 1133.94,
    "end": 1134.18,
    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 1134.72,
    "end": 1138.08,
    "text": "Und erst auf den allerletzten Metern vielleicht auf dem letzten Fünfzig Schritt."
  },
  {
    "start": 1138.54,
    "end": 1142.9,
    "text": "da lässt man die Pferde los und fällt in den gestreckten Galopp – Die sogenannte Karriere"
  },
  {
    "start": 1143.2,
    "end": 1144.0,
    "text": "Die Karriere?"
  },
  {
    "start": 1144.4,
    "end": 1150.16,
    "text": "Das Wort kommt ja ursprünglich aus dem Romanischen und meinte eigentlich nur eine kurze, schnelle Wegstrecke."
  },
  {
    "start": 1150.86,
    "end": 1155.48,
    "text": "Aber für die Reiter war dieser Begriff untrennbar mit dem absoluten Risiko verbunden."
  },
  {
    "start": 1156.12,
    "end": 1161.34,
    "text": "Es gab diesen düsteren Spruch In einer Karrierei stehst du mit einem Bein im Grab"
  },
  {
    "start": 1161.68,
    "end": 1171.32,
    "text": "Weil das der Moment des maximalen Kontrollverlustes ist, wenn du damit Höchstschündigkeit über dieses unbekannte Terrain bretters dieses Fünfhundert Kilotier unter dir und das fährt stolpert über eine Wurzel."
  },
  {
    "start": 1171.42,
    "end": 1172.14,
    "text": "Dann bist Du tot!"
  },
  {
    "start": 1172.34,
    "end": 1176.96,
    "text": "Da gab's kaum ein Entrinnen – wer in einer Karriere stürzt fällt in einen stählernen Fleischwolf."
  },
  {
    "start": 1177.34,
    "end": 1183.16,
    "text": "Du liegst in diesem schweren Harnisch auf dem Boden während dutzende panische kalibriege Pferde über dich hinwegwalzen."
  },
  {
    "start": 1183.62,
    "end": 1185.86,
    "text": "Wer dort unten lag wurde unweigerlich zu Schanden"
  },
  {
    "start": 1185.9,
    "end": 1186.22,
    "text": "geritten.\"."
  },
  {
    "start": 1186.4,
    "end": 1186.48,
    "text": "Die"
  },
  {
    "start": 1186.6,
    "end": 1189.3,
    "text": "Chance wiederaufzustehen war gleich null."
  },
  {
    "start": 1190.62,
    "end": 1192.82,
    "text": "Und dann prallen die Linien aufeinander."
  },
  {
    "start": 1193.56,
    "end": 1194.34,
    "text": "Das Handgemenge!"
  },
  {
    "start": 1194.94,
    "end": 1197.46,
    "text": "Die Quellen beschreiben das so unfassbar dicht."
  },
  {
    "start": 1197.72,
    "end": 1198.28,
    "text": "Absolut!"
  },
  {
    "start": 1198.4,
    "end": 1198.48,
    "text": "Die"
  },
  {
    "start": 1198.54,
    "end": 1208.62,
    "text": "Knie der Reiter stoschen knirschend aneinander, du brüllst auf Deutsch deine Kommandos, während dir die schwedischen Reiter völlig unverständliche nordische Worte ins Gesicht schreien."
  },
  {
    "start": 1209.12,
    "end": 1212.26,
    "text": "Klingen schwirren durch die Luft, Pistolen kugeln zischen"
  },
  {
    "start": 1212.32,
    "end": 1212.66,
    "text": "vorbei.\"."
  },
  {
    "start": 1212.92,
    "end": 1217.64,
    "text": "Und hier wird es pferd dieser Sture-Lieferwagen plötzlich selbst zu einer brutalen Waffe."
  },
  {
    "start": 1218.36,
    "end": 1221.9,
    "text": "Wenn Gegner aus dem Sattel stürzen, reitest du nicht elegant rum herum."
  },
  {
    "start": 1222.52,
    "end": 1225.74,
    "text": "Das kalibrische Pferd walzt einfach rücksichtslos über sie"
  },
  {
    "start": 1225.82,
    "end": 1226.12,
    "text": "hinweg.\"."
  },
  {
    "start": 1226.44,
    "end": 1228.74,
    "text": "Das ist eine so gewaltige Reizüberflutung!"
  },
  {
    "start": 1229.26,
    "end": 1234.28,
    "text": "Und in all diesem Chaos darfst Du ja nicht vergessen – das Pferdd unter Dir ist völlig hochgeschraubt."
  },
  {
    "start": 1234.7,
    "end": 1238.12,
    "text": "Wenn Du aus Panik auch nur minimal Dein Gewicht falsch verlagerst"
  },
  {
    "start": 1238.14,
    "end": 1238.16,
    "text": "…."
  },
  {
    "start": 1238.32,
    "end": 1241.94,
    "text": "Dann interpretiert das hochtrainierte Pferrd das sofort als Kommando."
  },
  {
    "start": 1242.66,
    "end": 1246.74,
    "text": "Es macht vielleicht eine plötzliche Wendung direkt in die Klinge des Feindes hinein."
  },
  {
    "start": 1247.02,
    "end": 1248.16,
    "text": "Oder es brenzt abrupt!"
  },
  {
    "start": 1248.38,
    "end": 1251.0,
    "text": "Und der Reiter hinter dir kracht ihr voll in den Rücken, genau."
  },
  {
    "start": 1251.62,
    "end": 1260.52,
    "text": "Jeder noch so kleine Kommunikationsfehler mit dem Tier ist da unverzeihlich... Du musstest im Mitten von Blut und Panik eine eisige mentale Klarheit bewahren."
  },
  {
    "start": 1260.7,
    "end": 1263.68,
    "text": "Lass uns an diesem Punkt mal ganz kurz durchatmen!"
  },
  {
    "start": 1263.72,
    "end": 1269.42,
    "text": "Wir holen dich, der uns gerade zuhört, mal aus diesen pulverdampfenden Handgemengel zurück ins Jetzt."
  },
  {
    "start": 1269.56,
    "end": 1270.56,
    "text": "Das ist vielleicht ganz gut so"
  },
  {
    "start": 1270.9,
    "end": 1273.68,
    "text": "ja... Wenn man sich das in seiner Gesamtheit ansieht…."
  },
  {
    "start": 1274.1,
    "end": 1278.72,
    "text": "…ist es eine absolut unfassbare Meisterleistung – an physischem Multitas ging."
  },
  {
    "start": 1279.26,
    "end": 1286.26,
    "text": "Du suchst nach roten Stofffetzen, parierst schwere Klingen und dein Unterkörper verrichtet permanent Millimeter Arbeit."
  },
  {
    "start": 1286.68,
    "end": 1288.32,
    "text": "Und das alles in Todesangst?"
  },
  {
    "start": 1288.78,
    "end": 1288.84,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 1290.28,
    "end": 1300.34,
    "text": "Wenn man sich vorstellt, man müsste seinen heutigen Arbeitsalltag mit auch nur zehn Prozent dieser permanenten körperlichen Anspannung bewältigen – Das ist unvorstellbar."
  },
  {
    "start": 1301.16,
    "end": 1307.18,
    "text": "Es sprengt einfach unsere Vorstellungskraft weil wir diese Art der Symbiose zwischen Mensch, Waffe und Tier gar nicht mehr kennen."
  },
  {
    "start": 1308.12,
    "end": 1310.98,
    "text": "Und das bringt mich eigentlich zu einem letzten Gedanken, der mich dann nicht mehr losgelassen hat."
  },
  {
    "start": 1311.36,
    "end": 1312.4,
    "text": "Okay, schieß los!"
  },
  {
    "start": 1313.0,
    "end": 1322.08,
    "text": "Wenn wir verstehen, dass das reine Überleben in diesem Gefecht zu hundert Prozent auf dieser Symbiose beruht... ...stell dir vor was in der Sekunde passierte wenn diese Symbioße gewaltsam zerbricht?"
  },
  {
    "start": 1322.5,
    "end": 1323.86,
    "text": "Du meinst, wenn das Pferd getroffen"
  },
  {
    "start": 1323.9,
    "end": 1324.08,
    "text": "wird?!"
  },
  {
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    "end": 1324.56,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 1325.6,
    "end": 1328.72,
    "text": "Eine Musketenkugel trifft das Tier es bricht im vollen Lauf zusammen."
  },
  {
    "start": 1329.36,
    "end": 1333.14,
    "text": "In exakt diesem Wimpernschlag verliert der Reiter ja nicht einfach nur sein Transportmittel"
  },
  {
    "start": 1333.86,
    "end": 1335.42,
    "text": "Er verliert seine Beweglichkeit"
  },
  {
    "start": 1335.72,
    "end": 1339.72,
    "text": "Er verliert schlagartig mehr als die Hälfte seiner körperlichen Fähigkeiten."
  },
  {
    "start": 1340.24,
    "end": 1347.08,
    "text": "Seine Höhe, seinen Schwung... er fällt aus dieser mächtigen Einheit und schlägt auf dem harten Boden der Realität auf."
  },
  {
    "start": 1347.84,
    "end": 1349.52,
    "text": "Er wird sofort degradiert?"
  },
  {
    "start": 1349.58,
    "end": 1349.92,
    "text": "Innerhalb"
  },
  {
    "start": 1350.06,
    "end": 1363.36,
    "text": "einer Sekunde wird er von dieser Naturgewalt zu einem schwerfälligen völlig desorientierten Fußsoldaten – ein Soldat in einem zentner schweren Panzer, der niemals wirklich niemals dafür gemacht war darin wegzulaufen!"
  },
  {
    "start": 1364.02,
    "end": 1366.96,
    "text": "Das ist ein unfassbar beklemmendes Bild zum Abschluss."
  },
  {
    "start": 1367.66,
    "end": 1371.9,
    "text": "Ein Zentauer, der man plötzlich die Beine wegschlägt und der nun hilflos im Staub liegt."
  },
  {
    "start": 1372.58,
    "end": 1376.88,
    "text": "Es zeigt einfach wie fragil diese gewaltige Macht der Reiterei am Ende wirklich war"
  },
  {
    "start": 1377.42,
    "end": 1379.82,
    "text": "Ganz genau."
  }
]