[
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    "end": 2.58,
    "text": "Ich war ein Teenager und sie meine Mama, aber meine Mama war sehr krank."
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    "text": "Und ist gestorben als ich mit meinem Studium begonnen habe."
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    "text": "Wenn man mich fragt was die ist meine tatsächlich größte Angst im Leben gibt es genau zwei."
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    "text": "Der eine Angst ist dass meinen Kindern oder meinen Geschwistern etwas passiert."
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    "text": "das würde dich nicht gut aushalten."
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    "text": "Das andere ist dass ich eines Tages aufwache und mich nicht nur auf das Morgen freue."
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    "text": "Dann sagt das eine Mädel zum anderen ist es gar nicht wichtig ob wir achtzig oder noch älter werden völlig egal."
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    "text": "Und das andere Mädchen sagt, warum?"
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    "text": "Wichtig ist es, dass wir einen guten Moment haben."
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    "text": "Einen guten Moment!"
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    "text": "Und das Einzige, was wir haben, ist der Moment jetzt."
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    "text": "Der morgen gehört uns gar nicht mehr, der übermorgen gehört auch nicht mehr."
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    "text": "Wir haben nur dieses eine Moment und wenn du den hast dann war dein Leben sinnvoll."
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    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Über das Ende heute wieder aus Wien."
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    "text": "Mein Name ist Julia Schnitzlein und ich spreche hier abwechselnd mit meinem Kollegen Konstantin Sacha, mit interessanten Persönlichkeiten über den Tod."
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    "text": "Über Abschied nehmen, über Sterben und Ende und Neuanfänge aber auch über den Sinn des Lebens."
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    "text": "heute habe ich eine ganz besondere Frau hier Barbara Blaher."
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    "text": "sie ist Publizistin Sie ist Gründerin des Thinktanks Monumentum Institut Und in Österreich eine der bekanntesten Stimmen, wenn es um Feminismus geht."
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    "text": "Um soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung und eben die Frage wie Macht-und Ungleichheit unsere Gesellschaft prägen?"
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    "text": "Liebe Barbara Blaher schön dass Sie hier sind!"
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    "text": "Danke für die Einladung."
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    "text": "ich freue mich sehr."
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    "text": "Unsere erste Frage in diesem Podcast lautet ja immer gleich und heißt wann haben sie zum letzten Mal an ihren eigenen Tod gedacht?"
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    "text": "Wie kam es dazu?"
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    "text": "Ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin."
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    "text": "Manchmal darüber nach, wie das zu sein wird, wenn ich nicht mehr da bin."
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    "text": "Das braucht keinen speziellen Trigger oder so."
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    "text": "Das ist eine Frage, die mich eigentlich schon mein ganzes Leben lang begleitet."
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    "text": "Jeder Mensch ab einem gewissen Alter hat dieses zweibelhafte Privileg."
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    "text": "Ich hab als Kind erlebt, wie mein kleiner Bruder gestorben ist."
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    "text": "Da war ich noch sehr klein, vier Jahre alt aber da war der Tod zum ersten Mal in meinem Leben präsent."
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    "text": "Da habe ich ihn noch kaum verstanden und ... Wie alt war ihr Bruder?"
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    "text": "Drei Monate."
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    "text": "Und als junger Erwachsene begleite das fast zu viel weil ich war ein Teenager und sie meine Mama, aber meine Mama war sehr krank und die ist gestorgen, als ich mit meinem Studium begonnen habe."
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    "text": "Das war ein jahrelanger Kampf, das heißt das Thema Ein Leben endet nicht erst, wenn man alt ist und friedlich im Bett einschlaft."
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    "text": "Sondern schon sehr jung, gerade über vierzig."
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    "text": "Das ist etwas das mich tatsächlich schon auch mein ganzes Leben lang begleitet und ich glaube auch geprägt hat."
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    "text": "Sie sind Wienerin gebürtige, kommen aus einer, bei mir sozusagen keine Arbeiterfamilie..."
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    "text": "Das kann man genau so sagen!"
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    "text": "Ihr Leibthema ist eben Feminismus."
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    "text": "Sie haben gerade ein tolles Buch rausgebracht, es heißt Funkenschwestern wie Feminismus alles besser macht."
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    "end": 214.3,
    "text": "ich habe mir überlegt was Feministmus und Tod auch miteinander zu tun haben und hab mir gedacht das hat eigentlich tatsächlich ziemlich viel miteinander zu tun weil man oft am Lebensende eigentlich klar sieht oder vielleicht auch geballt sieht was schon die Probleme zur Lebzeiten sind."
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    "text": "Also Frauen leben länger als Männer, aber es ist auch wieder da die Frage."
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    "text": "Oft leben sie ärmer dafür sind am Lebensende öfters allein kann man sagen vielleicht oder wie sehen Sie das haben sich schon mal Gedanken gemacht sterben Männer angenehmer als Frauen."
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    "text": "Sterben Männer anders als Frauen?"
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    "text": "Männer und Frauen sterben ein bisschen so wie sie auch leben."
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    "text": "Also das sehen wir in den Daten sehr schön."
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    "text": "Das hat ja keine biologischen Ursachen, dass wir eine unterschiedliche Lebenserwartung haben zwischen Männern und Frauen."
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    "text": "Und ich würde mal meiner noch weniger darauf hören was der einen sagt oder die."
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    "text": "Wir sehen außerdem – und das ist tatsächlich ein ganz wichtiger Grund – dass Männer zur Selbstüberschätzung und zur Risikoaffinität erzogen werden."
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    "text": "Wir sehen eine viel höhere Sterbeverscheinlichkeit wenn es etwa um Unfälle geht."
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    "text": "Gerade im jungenen Erwachsenenalter und im Straßenverkehr."
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    "text": "all diese Dinge sind eigentlich eher ein männliches Thema."
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    "text": "Frauen sind vorsichtiger Aber auch das ist wie gesagt nicht eine biologische Natürlichkeit sondern ist uns angelernt worden seit dem Tag unserer Geburt Dass wir Frauen eine biologie Besonderheit haben."
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    "text": "sie finde ich Super spannend und ich finde darüber wird tatsächlich noch zu wenig geredet."
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    "text": "Wir sind eine von ganz wenigen Spezies, die sowas wie die Menopause kennen."
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    "text": "Es gibt ja über fünftausend Säugetearten auf der Welt aber nur drei kennen die Menopause."
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    "text": "Ja das ist wirklich heftig wenn man sich das mal so herholt!"
  },
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    "end": 310.48,
    "text": "Das sind tatsächlich nur Wahle, Elefanten und Menschen, die die Menupause kennen."
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    "text": "Und evolutionär wollte man dann auch irgendwann wissen."
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    "end": 316.9,
    "text": "also die Forschung hat dann da reingeschaut und gesagt okay es ist interessant warum gibt's die Menpause?"
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    "end": 320.56,
    "text": "Das muss irgendein Grund haben sonst hätte das wäre das nicht entwickelt worden."
  },
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    "end": 325.36,
    "text": "Also haben sie dahin geschaut, wo es richtig wichtig ist und haben die Wale untersucht."
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    "text": "Und haben eine längste Studie gemacht mit einem Nordwestpazifik über Schwertwale."
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    "end": 342.24,
    "text": "biologische Funktion der Minopause ist, dass die Idee ist man muss den Mechanismus das die Weibchen Kinder bekommen irgendwann abschalten."
  },
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    "start": 342.34,
    "end": 347.18,
    "text": "Weil mit jeder Geburt gibt es ein Risiko, dass das weibchen stirbt und mit ihr stirbt alles was sie weiß."
  },
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    "start": 347.68,
    "end": 351.08,
    "text": "Sie kann also die nachfolgende Generation oder Generationen nichts mehr lehren."
  },
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    "end": 355.18,
    "text": "Und auch bei den Wahlen ist es so, dass diese Herde eigentlich materialgeführt wird."
  },
  {
    "start": 355.3,
    "end": 364.1,
    "text": "Also es führt dann eine Weibche in die Gruppe Und in ganz schwierigen Zeiten, also wenn die Futterplätze leer sind, die Herde hungert und es wirklich knapp ist und es echt spitz auf Knopf steht."
  },
  {
    "start": 364.64,
    "end": 367.94,
    "text": "Dann übernimmt immer das älterste Weibchen die Führung der Gruppe."
  },
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    "end": 371.6,
    "text": "Also die Idee ist, wenn irgendwer schafft uns daraus zu bringen dann ist es die Oma."
  },
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    "start": 373.8,
    "end": 378.12,
    "text": "Das heißt da gibt's eine besondere Funktionsweise und das kann man natürlich auch auf die Menschen übertragen."
  },
  {
    "start": 378.18,
    "end": 392.54,
    "text": "Also dass irgendwann klar war okay der Mechanismus ein Kind auf die Welt bringen zu können den müssen wir abdrehen weil Gefährdet das Wissen der gesamten Spezies so sehr, dass es wichtiger ist, dass du lebensfähig bist."
  },
  {
    "start": 392.58,
    "end": 401.8,
    "text": "Du stirbst ja nicht nur weil du keine Kinder mehr kriegen kannst sondern du bleibst noch ganz lang da und dein Auftrag ist die nächsten Generation zu zeigen wo's hingehen kann oder ihr zu helfen."
  },
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    "text": "Das finde ich eigentlich einen schönen Gedanken Ja eine"
  },
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    "end": 404.7,
    "text": "schöne Interpretation."
  },
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    "end": 419.8,
    "text": "Ich meine, bei mir kommt das jetzt bald dieses Alter und hat zu denken, dass wirklich ein Schutzmechanismus ist, was wertvolles bewahren möchte, das find' ich sehr tröstlich Weil eben es geht auch bei uns ja nicht immer nur um Tod, sondern auch um Ende und Abschied."
  },
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    "end": 426.52,
    "text": "Und die Menopause kann man ja schon sagen ist natürlich ein Abschied von einer Lebensphase, die man hatte mit der Menopausel."
  },
  {
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    "end": 433.44,
    "text": "Ja, ich glaube so beginnt für Frauen auch was, was man sagt diese Schleichende unsichtbar werden."
  },
  {
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    "end": 440.84,
    "text": "Ich hatte zuletzt hier die Susi Stach, die ihm auch erzählt hat einfach mit dem zunehmenden Alter wie das dann ist."
  },
  {
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    "end": 449.26,
    "text": "Wenn man halt weniger gefragt wird für Rollen wenn man eben öfter hört na wirst dich nicht doch oder willst ein bisschen abnehmen wirst sich nicht anders noch mal kleiden."
  },
  {
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    "end": 456.78,
    "text": "und so Wie erleben sie dass dieses diese schleichende ja vielleicht eben unsichtbar machen?"
  },
  {
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    "end": 460.94,
    "text": "unsichtbare werden von Frauen das gleiche Abschied vielleicht aus diesen alten Rollen."
  },
  {
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    "end": 465.8,
    "text": "Das finde ich ein super spannendes Thema und fühle uns genau in das Thema auch meines Buches, nämlich die Frage des Feminismus."
  },
  {
    "start": 465.86,
    "end": 477.38,
    "text": "Die Frage der Unsichtbarwertung von Frauen ab einem gewissen Alter eintritt in die Peruminopause oder Minopause ist ja auch keine natürliche Notwendigkeit sondern eine kulturelle Prägung."
  },
  {
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    "end": 478.04,
    "text": "was meine ich damit?"
  },
  {
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    "end": 484.68,
    "text": "Wir bringen insbesondere den Frauen bei dass sie vor allem einen Wert haben und der Wert ist jung und schön sein."
  },
  {
    "start": 485.56,
    "end": 491.02,
    "text": "Daran knüpfen wir den Wert, den er in die Gesellschaft zuschreibt und wir knüpfe auch ihren Selbstwert ganz stark dran."
  },
  {
    "start": 491.68,
    "end": 495.12,
    "text": "Und das ist nebenbei bemerkt auch ein Multimilliarden-Euro-Geschäft."
  },
  {
    "start": 495.22,
    "end": 505.88,
    "text": "also was uns alles an Mittelchen und Cremes und Sprays verkauft werden kann um uns einzureden du hältst ein bisschen länger an dieser so wichtigen Wert fest wenn du das nur schmierst."
  },
  {
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    "end": 508.88,
    "text": "Das ist mittlerweile auch eine heftige Geschäftemacherei."
  },
  {
    "start": 509.74,
    "end": 511.82,
    "text": "Tatsächlich ist ja das Interessante, dass es für Männer nicht so ist."
  },
  {
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    "end": 514.4,
    "text": "Wir knüpfen den Wert von Männern nicht an die Frage wie sie aussehen."
  },
  {
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    "end": 519.26,
    "text": "Männer können kompetent sein, Sie können Expertise haben, sie dürfen kromilitisch leben und haben."
  },
  {
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    "text": "mit keiner würde sagen, der hat hier nichts mehr zu melden."
  },
  {
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    "end": 538.28,
    "text": "Da sehen wir schon sehr stark wie diese Körperlichkeit viel stärker ins Frausein hineingeschrieben wird von uns auch gesellschaftlich So, das heißt also in Wirklichkeit müsste man vielleicht auf diese Lebensphase mit dem Eintritt in die Menopause und darüber hinaus nochmal ganz neu interpretieren."
  },
  {
    "start": 538.94,
    "end": 543.14,
    "text": "Kann nicht so sehr als eine Art Unsichtbarwertung, als vielmehr ein Befreiungsschlag."
  },
  {
    "start": 543.72,
    "end": 548.6,
    "text": "Wir sind endlich frei von der Last für die Männer attraktiv zu sein."
  },
  {
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    "end": 550.02,
    "text": "Das müssen wir dann nicht mehr."
  },
  {
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    "end": 552.08,
    "text": "Das ist auch gar nicht unsere Funktion!"
  },
  {
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    "end": 555.08,
    "text": "Und das Interessante ist, wie tief das in uns drin sitzt."
  },
  {
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    "text": "Merken wir daran dass viele Frauen das als als Moment der Trauer des Abschieds auch der Verzweiflung ist."
  },
  {
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    "text": "vielleicht zu groß gesagt aber es ist auf jeden Fall eine Irritation drin und man kiefelt ein bisschen an."
  },
  {
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    "text": "Lass mich so formulieren!"
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    "text": "Das ist doch ganz interessant weil das ist ja einen von außen an uns herangebracht Wert in den Wunschvorstellungen Ein Kommando, eine Bürde."
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    "text": "Wir müssen schön sein!"
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    "text": "Wir müssen sexuell attraktiv sein – ob wir das wollen oder nicht spielt gar keine Rolle."
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    "text": "Wir sind dementsprechend."
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    "text": "Dass wir das nicht viel mehr als Befreiung begreifen ist eigentlich ganz interessant."
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    "text": "So tief sitzt es in uns drin?"
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    "text": "Ich finde es wichtig, dass dann auch umso interpretieren und zu sehen diesen Gedanken in den Köpfen viele Frauen und aber eben auch Männer."
  },
  {
    "start": 597.52,
    "end": 608.36,
    "text": "Aber natürlich verstehe ich schon, dass ihm Veränderungen heißt ja immer so Unsicherheit, es kommt was Neues hat dann auch manchmal was Trauriges, weil man sich eben verabschiedet kann."
  },
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    "end": 615.46,
    "text": "Ich glaube es ist deshalb ein Moment der Traurigkeit, weil wir keinen anderen Wert an die Stelle der Jugendlichkeit und Schönheit gesetzt haben."
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    "text": "Es gibt gesamtgesellschaftlich keine andere Rolle für eine Frau."
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    "text": "Selbst wenn sie beruflich extrem erfolgreich ist Wenn sie wahnsinnig kompetent ist, wenn sie viel im Leben erreicht hat Ist die entscheidende Frage immer Ja aber will ich mit ihr schlafen?"
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    "text": "Das kriegt jeder mit, der schon einmal eine TV-Diskussion aufgedreht hat."
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    "text": "Da sitzen vielleicht irgendwelche Experten und Expertinnen und Politikerinnen."
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    "text": "Die Zuschauerinnen und Zuschauer schauen sich die Frauen an und beurteilen vor allem das Äußere."
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    "text": "Wir sind in die Haare!"
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    "text": "Also diese Zuschreibung ist unglaublich stark."
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    "text": "Und wenn wir in den Daten sehen ... Das fand ich auch in den ganz interessanten Aspekten."
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    "text": "Ich hatte das irgendwie so im Hinterkopf, aber in der Recherche des Buches ist mir das noch mal besonders bewusst geworden."
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    "text": "Wir wissen alle Frauen erleben irgendeine Form von sexueller oder körperlicher Gewalt im Laufe ihres Lebens."
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    "text": "Viele Frauen erlebe das zum ersten Mal schon vor dem Eintritt in die Pubertät."
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    "text": "Es gibt einen Peak also eine Art Hoch-der-Belästigungserfahrungen Wenn man eine junge Frau is und wenn wir die Zeitkurve quasi so nehmen dann nimmt es über die Lebensjahre auch wieder ab."
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    "text": "Jetzt könnte man natürlich sagen, naja klar Männer belästigen nur die jungen schönen Frauen."
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    "text": "Würde ich sagen nein, Männer belässtigen dort wo Frauen sich am schlechtesten schützen können weil sie haben unsichersten Sinn, am schlechteste geschützt, am wenigsten Macht der Männer in einer Gesellschaft."
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    "text": "das sind Kinder und junge Erwachsene."
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    "text": "Die sind ein leichtes Opfer Ein viel leichteres Opfer als eine gestandene Fünfzigjährige die genau weiß wo ihre Grenzen liegen die auch artikulieren kann die gelernt hat die zu verteidigen."
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    "text": "So, und jetzt komme ich wieder auf die Frage zurück."
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    "text": "Wie sehr ist das dann auch ein Akt der Befeierungen?"
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    "end": 723.84,
    "text": "Wenn ich auf diese Kurve schaue, dann sehe ich da schon noch ein ganz wichtiges Moment für Frauen drin, die schon ein paar Jahre älter sind, dass wir beginnen, das nochmal neu aufzuladen – diese Lebensphase wo wir klar sagen, hey moment einmal!"
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    "text": "Wir haben tatsächlich nichts verloren."
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    "text": "es definiert meinen Wert als Menschen, als Frau überhaupt nicht."
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    "text": "ob ich noch ein Kind in die Welt setzen kann oder nein vielleicht habe ich gar kein Kind gekriegt, bin ich deshalb weniger Frauen, das sicher meinen Wert als Frau doch viel mehr definiert."
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    "text": "Das heißt dass immer ja schon viel viel weitergekommen und ich glaube das sollte man nochmal mit neuen Augen betrachten und auch anders feiern welche Kompetenzen wir da auch errungen haben."
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    "text": "Aber aus manchen Rollentreten Frauen natürlich Trotzdem nicht, oder vielleicht erst recht nicht eben in der Mitte ihres Alters heraus."
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    "text": "Das sind immer die der Pflegenden."
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    "text": "also wenn man im Beginn des Lebens oder wenn sie Leben schenken dann sind es die Frauen die zu Hause bleiben, die Frauen, also eben noch mit großem über Großer Mehrheit."
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    "text": "bleibt Frauen zu Hause, kann man sich um die Kinder verzichten auf vieles und zum Lebensende passiert das gleiche eigentlich wieder."
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    "text": "Also wenn man auf den Tod schaut dann ist es auch eine Care-Arbeit, die von Frauen geleistet wird."
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    "text": "Frauen sind die Arzttermine machen, die am Bett sitzen und pflegen."
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    "text": "Die sich kümmern, die natürlich ihnen den Tod begleiten darüber hinaus, die das Grab pflegend, die Wohnung ausräumen."
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    "text": "Anders vielleicht noch als die Arbeit mit den Kindern komplett unsichtbar."
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    "text": "Ja ich würde es tatsächlich ein bisschen weiterfassen weil wenn wir nur auf das allerletzte Kapitel schauen machen wir ja ganz viel der Pflegearbeit unsichtba."
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    "text": "Ich finde ältere Angehörige die durchaus noch fit sind und weit weg sind von ihrem Lebensende brauchen, aber in einem gewissen Alter eine gewisse Unterstützung."
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    "text": "Und das heißt noch gar nicht dass es auch um pflegerische Leistungen sind."
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    "text": "Da reden wir doch gar nicht vom Pflegerischen Leistung, da hat noch keiner irgendeine Winnel gewechselt."
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    "text": "Aber auch das ist Pflegearbeit, emotionale Arbeit und die lastet muss man ganz klar sagen fast ausschließlich zum überwältigenden Anteil."
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    "text": "Auf Frauen, das merkt man schon davor im Leben."
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    "text": "also wie viele Männer ihr schenken ihren Müttern Dinge die ihnen die Ehefrauen besorgt haben und erinnern sich daran dass die Mama Geburtstag hat weil die Frau gesagt hat du musst die Mama noch anrufen."
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    "text": "Also die Organisation von familiären Bindungen und Beziehungen ist eindeutig eine frauen Domäne Und auch hier das hat nichts damit zu tun dass wir in irgendeiner Weise dafür biologisch besser geeignet werden."
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    "text": "Es ist tatsächlich eine Verantwortung, die uns anerzogen wird."
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    "text": "Die Forschung hatte für einen ganz interessanten Begriff, sie nennt das Affordanz."
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    "text": "Affordans beschreibt eigentlich jene Signale die uns Gegenstände schicken damit sie eine Handlung in uns auslösen."
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    "text": "also jeder der schon mal telefoniert hat und dabei ein Stift in der Hand gehalten hat weiß der stift sagt ganz laut gritzel mit mir gritzeln mit mir obwohl es eigentlich gar keine Funktion hat."
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    "text": "oder ne Schere sagt allen kleinen Kindern schneide sofort Haare mit mir."
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    "text": "Also es gibt so gewisse Signale, die hören wir sehr laut."
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    "text": "Wir sehen in den Daten bereits kleine Kinder, wir reden sechs, sieben, acht, neun, zehn."
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    "text": "da machen die Mädchen deutlich mehr Hausarbeit als die Burschen."
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    "text": "und das Interessante ist nicht nur der Zeitfaktor abstatistisch noch am leichtesten nachzuweisen, sondern es interessant ist auch das man schaut was passiert in der Zeit."
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    "text": "Und dass immer da schon in ganz jungen Jahren gibt's einen großen Unterschied."
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    "text": "die Burschen sind zuständig für Gartenarbeiten."
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    "text": "Die sollen die Einkäufe nach Hause tragen."
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    "text": "Die soll mal die Garage ausräumen."
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    "text": "Die so mit dem Hundgasse gehen solche Sachen."
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    "text": "Sie kümmern sich um ihre kleinen Geschwister sie kochen oder helfen beim Kochen."
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    "text": "Sie sehen für die Wäsche verantwortlich."
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    "text": "also wir beginnen die sagen wir mal sehr geschlechter getrennte Haushaltsarbeit, die man im erwachsenen Leben ja auch wahrnehmen können in den Daten."
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    "text": "Bereits den Kindern beizubringern."
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    "text": "und ein Teil dieser Arbeit, die wir den Kindern aufböden ist eben auch wer kümmert sich um die ältere Generation?"
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    "text": "Also wer ist dann für die Mama da, wer ist für den Papa da?"
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    "end": 970.88,
    "text": "Diese Art von Kümmerarbeit wird ganz oft nicht mal als Arbeit definiert."
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    "text": "das ist ja keine Arbeit, das machst du ja aus Liebe Und das ist natürlich eng verschränkt, doch mit dem gesangten beruflichen Kontext in dem Zusammenhang."
  },
  {
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    "text": "Alle Berufe die sich um die Menschen drehen wenn man so möchte haben natürlich das Problem dass sie mit dem Image kämpfen von – das ist Mori unbezeugt zu Hause auch also mich um Kinder kümmern irgendwelche Formen von Putzarbeiten aber natürlich auch die alten Betreuung."
  },
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    "text": "Das sind alles Dinge die auch unbezahlbar passieren und dementsprechend verdammt schlecht bezahlt werden weil wir es kann ja nicht schwer sein Es machen ja die Frauen Und was Frauen machen, ist in dieser Gesellschaft immer weniger wichtig und weniger wertvoll."
  },
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    "text": "Es ist traurig, aber es war einfach... Ja,"
  },
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    "text": "ich finde es natürlich ja trauriger im Sofern als dass uns klar sein muss wenn wir den Frauen die unbezahlte Arbeit zu fast... zu fast achtzig Prozent umhängen."
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    "text": "Auch ihr Tag hat nur vierundzwanzig Stunden."
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    "text": "Wir wissen, aus den Datenfrauen arbeiten jeden Tag länger als Männer."
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    "text": "Sie werden nur weniger Stunden dafür bezahlt und wenn sie die unbezahlte Arbeit zu Hause fast alleine stemmen für ihr ganzes Leben lang dann hast du natürlich das Problem dass du weniger bezahlt arbeitet kannst."
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    "text": "Jetzt kommt die Werbung."
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    "text": "Kennen Sie Christmohn eigentlich schon?"
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    "text": "Bei uns dreht sich alles um das Leben Freude und Leid, Glück und Unglück immer mit dem Blick auf Lösungen."
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    "text": "Mut zum Leben."
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    "text": "Das ist Christmohn."
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    "end": 1051.5,
    "text": "Wenn Ihnen das gefällt und wenn Ihnen dieser Podcast gefällt, werden Sie Digitalaggonen ent."
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    "text": "chrismon.de."
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    "text": "slash doppeltgut"
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    "text": "Logisch weil wir was sonst machen."
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    "end": 1061.5,
    "text": "dein Tag hat auch nur vierundzwanzig Stunden."
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    "text": "Das heißt es gibt ganz starke wirtschaftliche Nachteile für Frauen aufgrund dieser Arbeitsverteilung der unbezahlten Arbeit."
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    "text": "aber man muss auch die andere Seite schauen."
  },
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    "text": "Bemühle ich mich auch in meinem Buch klar darzustellen, dass wenn nicht zu tun als wären Männer – na klar sind Männerprofiteure dieses Systems."
  },
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    "text": "Sie können weniger Zuhause hakeln und werden dafür nicht so hart beurteilt?"
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    "text": "Aber sie verlieren noch!"
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    "text": "Wenn sich kleinen"
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    "text": "Bubenburschen"
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    "end": 1095.9,
    "text": "schon von früherster Kinder dann beibringern, das alles was mit kümmern für Sorglichkeit Nähe zu tun hat, Frauensache ist, dann verkrüpple ich diese Kinder."
  },
  {
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    "end": 1102.04,
    "text": "Wie sollen die denn jemals lernen, vollumfänglich und zu hundertprozenten Mensch zu sein und ihre Menschlichkeit zu leben?"
  },
  {
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    "end": 1107.84,
    "text": "Wenn die Hälfte ihrer Eigenschaften ihnen von quasi Tag eins an aberzogen wird."
  },
  {
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    "end": 1122.56,
    "text": "Das heißt das Patriarrat verstümmelt uns auch die Männer Und das bedeutet natürlich auch wenn ich auf die Beziehungsfähigkeit von vielen Männern auch in meinem Umfeld schaue steckt da nicht nur Ein Mitleid für die Frauen, die die unbezahlte Arbeit stemmen."
  },
  {
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    "end": 1127.28,
    "text": "Sondern auch ganz viel Mitleids für die Männer, wo ich mir denke, ja können Sie keine zu hundert Prozent gelingenden Beziehungen haben?"
  },
  {
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    "text": "Weil wir haben es euch nie beigebracht!"
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  {
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    "text": "Wir haben sich sogar aktiv verboten"
  },
  {
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    "text": "und die Kehrseite davon zeigt sich eben auch wieder finde ich am Lebensende sehr stark."
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  {
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    "text": "also Männer sind hier drauf konditioniert eben stark und produktiv zu sein und erfolgreich."
  },
  {
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    "end": 1143.84,
    "text": "mit dem Eintritt in die Pensionen haben sie dann schon einen kleinen Pensionsschock."
  },
  {
    "start": 1143.96,
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    "text": "sehr viele die ihre Rollenbilder erst mal verändern müssen."
  },
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    "end": 1153.78,
    "text": "aber beginnenden Krankheiten oder wenn es dann aufs Leben zugeht und man voll angewiesen ist, auch für Pflege."
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    "text": "Dann ist das vielleicht waagig zu behaupten für Männer schwerer als für Frauen zu ertragen und anzunehmen?"
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  {
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    "end": 1160.62,
    "text": "Oder haben Sie da..."
  },
  {
    "start": 1164.14,
    "end": 1171.08,
    "text": "Für die letzte Phase, für die Pflegephase habe ich gerade keine wissenschaftlichen Studienparade aber ich hab's mir angeschaut für die Frage der Arbeitslosigkeit."
  },
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    "text": "also was passiert mit Menschen, wenn sie ihre Werbsarbeit verlieren?"
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    "text": "und da sehen wir in den Daten sehr klar dass macht Männer psychisch fertig, Frauen nicht."
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    "text": "Und es ist ja auch logisch, wenn wir den Männern von Beginn an beibringen du bist der Ernährer."
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    "text": "Du musst das Geld heimbringen und das ist deine einzige Rolle und Zuständigkeit dein Beitrag zum gelingenden Familienleben dann wenn das weg ist der Tietz da natürlich dem Boden unter den Füßen weg."
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    "text": "Wenn Frauen hingegen ihre Erwerbsarbeit verlieren dann definieren sie sich ja nicht ausschließlich darüber sondern sie sind ja trotzdem für sorgliche Mutter Tochter Freunden, was immer."
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    "text": "Es gibt viele andere Rollen die Frauen ausfüllen."
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    "text": "alle unbezeugt natürlich aber das heißt im Zweifelsfall sind sie in einer Phase der Arbeitslosigkeit auch resilienter weil es nicht vollständig den Boden wegzieht."
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    "text": "ich würde meinen dass ließe sich vergleichen mit Eintritt in die Pension und lässt sich sicher auch vergleiche mit dem Pflegebedürftigkeit."
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    "text": "Das geht davon aus dass ist für Männer wie für Frauen schwierig ist Selbstständigkeit aufgeben zu müssen."
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    "text": "also da Das würde ich schon meinen, aber wahrscheinlich ist es in dem Rollenbild der vermeintlichen Männlichkeit."
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    "text": "Man darf keine Hilfe annehmen und man darf nie nach dem Weg fragen."
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    "text": "Man muss immer alles selber machen."
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    "text": "Noch mal schwieriger dann auf Hilfe angewiesen zu sein?"
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    "text": "Es schießt ja gerade das Bild im Kopf."
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    "text": "Ich als Pfarrerin begleite auch Sterbende."
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    "text": "Und einmal wurde ich gerufen zu einem... drei Tage später dann gestorben."
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    "text": "Ein Oberarzt und es ist sehr, sehr erfolgreich im Leben und ein absoluter Patriarch, also wie er im Buch steht."
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    "text": "Und er kam und lag da schon auf dem Bett aber wollte natürlich trotzdem dann aufrecht sitzen als ich kam und wollte unbedingt eigentlich auch seine Überlegenheit so sehr zeigen und hat mit mir einen Altgriechisch versucht zu reden."
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    "text": "Ich kann altgriechen, aber ich hab's einfach nicht gut verstanden."
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    "text": "Aber ich hab gesagt, okay das versteh' ich nicht."
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    "text": "Dann habe ich umgekehrt aber dann angefangen die Ilias zu zitieren auf Griechisch und das hat er wiederum nicht verstanden."
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    "text": "Dann hatte man sich nuscheln so als je griechisches."
  },
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    "text": "ist es so schlecht!"
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    "text": "Das kann ja keiner verstehen und ich weiß... Es war sehr interessant und mehr solche Dinge noch."
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    "text": "also er hat mich immer sehr zurechtgewiesen als jüngere Frau."
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    "text": "Und weil ich mir dachte, dass es schon interessant ist wirklich bis zum letzten Atemzug in einem ist wenn man so ein Patriarchist, dass man dann auch auf gar keinen Fall Schwäche zulassen darf."
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    "end": 1309.62,
    "text": "Das war vielleicht entscheidend in dem Moment, ich würde noch was Zweites ergänzen."
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    "text": "Wollen wir das zeigen?"
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    "end": 1315.96,
    "text": "Uns ganz viele Studien, Frauen die ihre Rolle verlassen, die werden sozial bestraft."
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    "text": "Die müssen zurechtgewiesen werden!"
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    "end": 1326.1,
    "text": "Es gibt diesen wirklich schönen... Metapher, Vergleich weiß ich gar nicht von Kidman."
  },
  {
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    "end": 1334.6,
    "text": "Das ist eine britische Philosophin und die sagt das eine ist das Patrachat also dieses Glaubenssystem dass Männer und alles was Männer tun wichtig und richtig ist und was Frauen ja nicht ganz so wichtig und weniger wertvoll."
  },
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    "start": 1335.16,
    "end": 1337.06,
    "text": "es gibt auch so eine Hierarchie zwischen den Geschlechter."
  },
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    "end": 1343.08,
    "text": "das ist im Wesentlichen das Patrahat Und der Glaube da sei erstens natürlich und zweitens biologisch bedingt."
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    "end": 1343.8,
    "text": "Es muss so sein."
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    "end": 1352.24,
    "text": "Also eine natürliche Ordnung der Geschlechter die eine Hierarchy drin hat Und sie sagt dann, es gibt aber eben auch die, wenn du so möchtest Strafverfolgungsbehörde des Patracharts."
  },
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    "text": "Das ist der Frauenhaus und der Frauenhass steckt in ganz vielen kleinen Situationen Gelegenheiten die viele Frauen schon erlebt haben."
  },
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    "text": "Das ist natürlich die offene sexuelle Belästigung auf der Straße, auch das ist Strafverfolgung."
  },
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    "text": "aber das ist zum Beispiel auch dass man Frauen in beruflichen Besprechungen ständig unterbricht, dass mir ihre Ideen überhört, dass das was sie sagen keine Rolle spielt."
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    "text": "Dass wenn eine Frau öffentlich sichtbar ist, sie fix die Uder nachstellen kann, nach dem Fernseher aufdreht hat sie Hassnachrichten in ihrer Mailbox von ihr unbekannten Männern und so weiter usw.. Wenn man die Rolle verlässt als Frau in diesem Patrarchat dann gibt es eben auch eine Art Mechanismus, die soziale Ordnung wieder zu stabilisieren."
  },
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    "end": 1408.86,
    "text": "Die Frau, die den Kopf aus der Decke streckt wird bestraft und ich könnte mir vorstellen dass in der Situation der Oberarzt ja sein Leben lang die Kompetentin... Ich bin ganz sicher das dir nicht gewöhnt war Frauen als kompetente Kolleginnen auf Augenhöhe wahrzunehmen oder auch nur zu sehen."
  },
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    "text": "Und wenn du dann in deiner Rolle als Fahrerin, du warst ja dort um die Sterbebegleitung zu machen."
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    "text": "Da hattest Du ja eine berufliche Rolle noch dazu als Frau, die jetzt irgendwie auch ein bisschen besser weiß was das Nächstes passiert weil Du hast es wahrscheinlich schon sehr oft gemacht und eher ja noch nie."
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    "text": "Also das muss natürlich bestraft werden indem man Dich zurecht warst dass Du etwas nicht kannst was er eben schon kann."
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    "text": "also so kompetent kannst Du ja wohl nichts sein."
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    "text": "Ja gut zusammengefasst ich würde sagen genau so war das interessant."
  },
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    "text": "In der Bibel spielen die Witwen eine ziemlich große Rolle."
  },
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    "text": "Aber es war früher auch wirklich tatsächlich ein Problem, wenn man verwittet war, weil Witwenschaft hieß halt einfach auch Armut und soziales Außenseiter-Tum."
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    "text": "Ich hab das Gefühl, dass Wittwindschaft heute nicht mehr so das große Thema ist."
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    "text": "Obwohl es ja sehr viele Witwinnen gibt und man weiß eben auch, dass Frauen im Alter die Männer sterben, einfach nicht mehr gut versorgt sind."
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    "text": "Sie verlieren zum Teil natürlich auch ihre Rolle wenn sie immer die Pflegenden waren, wenn dann der Mann vielleicht tot ist, die Kinder wechseln."
  },
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    "text": "Hat das einen Grund, dass Witwenschaft nicht das Thema ist?"
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    "text": "Oder ist es subsumiert, dass da mehr über Frauen im Alte?"
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    "text": "oder was ist ihr Eindruck ... Ja, ihre Assoziation."
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    "text": "Was ist mit den Witwen passiert?"
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    "text": "Ich finde da hast du schon ganz was Wichtiges angesprochen."
  },
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    "text": "Dieser Punkt war früher mit dem Status des Verheiratetseins die soziale Absicherung untrennbar miteinander verwoben."
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    "text": "Ist der Mann weg, ist deine soziale absicherung weg und du bist angewiesen auf die restliche Familie, die dich hoffendlich aufnimmt und wenn du keine Haarst bleibst über und stürzt einfach in die Armut."
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    "text": "Was haben wir dann gemacht historisch betrachtet?"
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    "text": "Wir haben die inner familiäre Solidarität der auch nicht immer gegeben war, genommen und auf staatliche Ebene gewogen."
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    "text": "Wir haben dann Sozialstadt gegründet."
  },
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    "end": 1527.66,
    "text": "Heute muss keine Frau die verwidert wird fürchten dass sie betteln gehen muss einerseits weil sie einen Anrecht hat auf zumindest die Mindestpension in Österreich."
  },
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    "end": 1531.94,
    "text": "gleichzeitig haben wir sowas wie die Bitwenn-Pension also ein Teil der Pension ihres Mannes geht auf sie über."
  },
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    "end": 1542.54,
    "text": "je nachdem wie viel der gehabt hat umso besser ist auch die Witwe natürlich abgesichert das heißt vor dem existenziellen und absoluten Schnichts stehst du durch Verwittung heute nicht mehr."
  },
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    "text": "Gott sei Dank!"
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    "end": 1551.1,
    "text": "Und ich könnte mir vorstellen, dass mit dieser Lösung der Existenzfrage auch ein bisschen der Status an Bedeutung verloren hat."
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    "text": "Wäre jetzt mal so meine wilde These?"
  },
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    "text": "Vielleicht stimmt es doch nicht aber..."
  },
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    "end": 1567.1,
    "text": "Ich verwende allein das Wort Witwe sehr selten also ich irgendwie im Witwe ist... und vergleich dazu, wie oft es früher ein sicherer Thema war."
  },
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    "text": "Aber vielleicht haben Witwen hoffentlich nicht so viele Probleme im Frühjahr."
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    "text": "Ja, plus gibt's viel mehr Scheidungen!"
  },
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    "end": 1589.06,
    "text": "Da müssten wir echt mal in die Zahlen nach, also da müsste man wirklich nachschauen gehen, aber ich meine, These wahrscheinlich gibts auch einen numerisch tatsächlich weniger Witwen weil wir Scheidung haben und die nicht erneut heiraten selbst wenn sie eine erneute Lebensgemeinschaft eingehen."
  },
  {
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    "text": "Also das könnte ja eine Rolle spielen."
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    "end": 1596.26,
    "text": "Ich lebe bei Beerdigungen oft."
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    "text": "Diese Frage, was zählt im Leben?"
  },
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    "text": "Die zeigt sich auch am Schluss wieder sehr."
  },
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    "text": "Also wenn ich dann Familien zur Beerdigung trauer Gesprächen treffe und sage erzählen Sie mir doch bitte mal über den Menschen Das finde ich auch sehr klar."
  },
  {
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    "end": 1613.1,
    "text": "Der Blick auf Männer ist oft ganz anders als sehr auf Frauen, also"
  },
  {
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    "end": 1614.92,
    "text": "... Ist jetzt hinfahren berufliche Sachen bei Männern oder?"
  },
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    "text": "Absolut und"
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    "text": "die Titel und alles."
  },
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    "end": 1621.3,
    "text": "Ganz wichtig dann werden oft Lebensläufe verlesen, wovon ich ja gar nichts halte!"
  },
  {
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    "end": 1645.88,
    "text": "Bei Frauen sind es immer die Beziehungsthemen aber sie sind eigentlich die, die tragen und ich erlebe auch dass da die Familien am Anfang zu weinen wenn Sie sagen... Und der Mondstrudel von der Mama war der allerbeste und die Rituale, die wir hatten beim Zubettgehen Das, was von Frauen bleibt ist vielleicht das, was mehr trägt und was Familien, was auch weitergegeben wird wäre jetzt hier wieder auch meine These."
  },
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    "text": "Also wie sehen Sie das?"
  },
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    "text": "Wenn man vom Lebensende auf ein Leben blickt, was ist dann vielleicht wertvoller?"
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    "text": "Das ist natürlich überhaupt die Gretchenfrage oder?"
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    "text": "Was ist wertvoll im Leben?"
  },
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    "text": "Es gibt ja dieses geflügelte Wort aber wenn man am Ende seines Lebens ist und zurück schaut denkt sich keiner am Sterbe betältigt doch nur mehr gearbeitet."
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    "text": "Also das halte ich für sehr wahr."
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    "text": "Das stimmt aber, glaube ich, für Männer wie für Frauen."
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    "text": "Dass die Frage was das Leben ausmacht und was es Sinn erfüllt macht natürlich mit den Beziehungen zusammenhängt, die man hart und die man natürlich auch gestalten muss."
  },
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    "text": "Was meine ich damit?"
  },
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    "text": "Wir glauben immer das Bezieh oder viele glauben das Bezüge nicht."
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    "text": "Da sind die uns passieren."
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    "end": 1695.28,
    "text": "Wir kriegen ein Kind wir finden einen Mann eine Frau, wir finden eine Freundin einen Freund und dann ist er da."
  },
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    "text": "Ja, ja."
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    "text": "Also ich mein rein juristisch hast du dann immer ein Kind, weil er so lange erst am Leben bleibt."
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    "text": "aber die Frage wie die Beziehung gestaltet ist eine Frage von wie viel Zeit wird mich dieser Beziehungen?"
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  {
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    "text": "Wieviel Energie kann ich da auch hineinschütten?"
  },
  {
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    "end": 1716.54,
    "text": "Und ich möchte nicht gering schätzen, was in unserer arbeitstelligen Gesellschaft auch notwendig ist an ökonomischen Voraussetzungen."
  },
  {
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    "end": 1717.22,
    "text": "Was meine ich damit?"
  },
  {
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    "text": "Natürlich können wir jetzt darüber lächeln dass bei den Männern dann einreferiert wird was sie alles beruflich geleistet haben."
  },
  {
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    "end": 1734.4,
    "text": "gleichzeitig bin ich sehr sicher das die wirtschaftliche Sicherheit der Familie auf genau diesen Leistungen beruht hat Die notwendig und relevant waren auch damit andere Menschen zum Beispiel die Mütter überhaupt die Zeit hatten diese Beziehungen intensiv leben zu können."
  },
  {
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    "text": "Deshalb würde ich da gerne keine Hierarie einziehen."
  },
  {
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    "end": 1746.66,
    "text": "Was ich mal eigentlich wünschen würde, ist dass Männer wie Frauen unabhängig von ihrem Geschlecht jene Zeit haben und jene Ressourcen haben die sie brauchen damit sie gelingende Beziehungen leben können."
  },
  {
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    "end": 1751.16,
    "text": "Das würde für mich zum Beispiel Hessen sich politisch dafür einsetzen das wir endlich die Arbeitszeit verkürzen."
  },
  {
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    "end": 1756.6,
    "text": "es völlig verrückt dass wir immer noch die Arbeitszeiten aus der zeit wo wir alle noch mit der Stech-Uhr arbeiten gegangen sind unter Schreibmaschine."
  },
  {
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    "end": 1758.68,
    "text": "heute haben alle einen iPhone im Sack."
  },
  {
    "start": 1758.76,
    "end": 1761.1,
    "text": "das leistet mehr als der computer der uns auf den mond gebracht hat."
  },
  {
    "start": 1761.3,
    "end": 1766.68,
    "text": "aber wer arbeiten genauso viel so also diese frage der wieviel Arbeitszeit ist auch genug."
  },
  {
    "start": 1766.92,
    "end": 1770.08,
    "text": "Die müsste man gesamtgesellschaftlich dringend, dringende neu stellen."
  },
  {
    "start": 1770.12,
    "end": 1777.04,
    "text": "davon würden Männer profitieren Frauen profitieren aber vor allem auch die Kinder und die älteren Menschen dieser Gesellschaft weil alle mehr Zeit füreinander hätten."
  },
  {
    "start": 1777.82,
    "end": 1779.16,
    "text": "Wie viel Arbeitszeit es genug?"
  },
  {
    "start": 1784.06,
    "end": 1787.58,
    "text": "Also ganz ganz ganz ehrlich gefragt glaube ich Menschen müssen arbeiten."
  },
  {
    "start": 1787.62,
    "end": 1791.54,
    "text": "wir sind Wir sind arbeitssuchend Wesen."
  },
  {
    "start": 1792.06,
    "end": 1792.66,
    "text": "was meine ich damit?"
  },
  {
    "start": 1793.62,
    "end": 1797.44,
    "text": "meiner Erfahrung nach halten menschen nicht gut aus wenn sie nichts zu tun haben."
  },
  {
    "start": 1798.22,
    "end": 1802.5,
    "text": "Aber das Nichts... Das muss man natürlich klug nachdenken, weil das Nicht- heisst nicht."
  },
  {
    "start": 1802.56,
    "end": 1806.94,
    "text": "ich muss an eine Lohnarbeit nachgehen oder in einer Fabrik stehen und in ein Büro gehen und irgendwelche sinnlosen E-Mail schreiben."
  },
  {
    "start": 1807.62,
    "end": 1809.54,
    "text": "aber Menschen brauchen etwas zu tun."
  },
  {
    "start": 1809.58,
    "end": 1811.18,
    "text": "über das Schöne ist sie finden sich immer etwas."
  },
  {
    "start": 1811.8,
    "end": 1820.82,
    "text": "ob das Ein Hobby ist, dass er in den Kunstbereich geht oder ob das die Fähigkeit ist aus Sauerteigbrot zu backen und das zur Perfektion zu treiben."
  },
  {
    "start": 1821.28,
    "end": 1824.98,
    "text": "Ob es mit den Enkelkindern einen erfüllten Nachmittag zu verbringen – was immer!"
  },
  {
    "start": 1825.42,
    "end": 1827.14,
    "text": "Also Menschen brauchen Dinge zu tun."
  },
  {
    "start": 1827.28,
    "end": 1831.1,
    "text": "Wir sind ganz schlecht darin stillzusitzen und nichts zu tun, das halten wir nicht gut aus."
  },
  {
    "start": 1832.06,
    "end": 1837.12,
    "text": "Ich glaube aber so viel Lohnarbeit wie wir derzeit haben, braucht's tatsächlich nicht für ein gelingendes Leben."
  },
  {
    "start": 1837.16,
    "end": 1838.68,
    "text": "Ist auch nicht gut für den Planeten übrigens."
  },
  {
    "start": 1838.96,
    "end": 1841.98,
    "text": "Wir arbeiten nicht nur uns zutrote sondern auch dem Planeten."
  },
  {
    "start": 1843.22,
    "end": 1849.84,
    "text": "In einem ersten Schritt finde ich tatsächlich dreißig Stunden sind genug, aber es gab schon Ökonomien in den fünftiger und sechzigern die du hast gesagt haben."
  },
  {
    "start": 1849.92,
    "end": 1852.18,
    "text": "also irgendwann einmal werden zwölf stunden die woche auch reichen."
  },
  {
    "start": 1854.28,
    "end": 1858.44,
    "text": "Ja das klingt ja für meinen beruf spannend."
  },
  {
    "start": 1858.58,
    "end": 1858.72,
    "text": "also"
  },
  {
    "start": 1861.76,
    "end": 1862.9,
    "text": "Führung in teils er ist möglich."
  },
  {
    "start": 1864.68,
    "end": 1868.82,
    "text": "Ich möchte noch mal auf ihre eigenen erfahrungen mit dem tot zurück kommen."
  },
  {
    "start": 1868.86,
    "end": 1876.78,
    "text": "Also wenn's für sie auch klatschen erzählt dass jüngere Bruder gestorben ist, sie haben mehrere Geschwister."
  },
  {
    "start": 1879.88,
    "end": 1880.3,
    "text": "Sieben?"
  },
  {
    "start": 1880.6,
    "end": 1881.88,
    "text": "Sechs Geschwisters bis in sieben Kinder."
  },
  {
    "start": 1881.94,
    "end": 1883.1,
    "text": "Ich habe drei Schwestern und drei Brüder."
  },
  {
    "start": 1885.74,
    "end": 1887.34,
    "text": "Wie ist die Familie damit umgegangen?"
  },
  {
    "start": 1887.76,
    "end": 1891.2,
    "text": "Wie haben sie das dann irgendwann verstanden oder verarbeitet?"
  },
  {
    "start": 1892.12,
    "end": 1894.84,
    "text": "Ich weiß viel, es ist passiert also ich hab das damals kaum verstanden."
  },
  {
    "start": 1895.02,
    "end": 1896.44,
    "text": "meine Eltern haben damals auch sehr."
  },
  {
    "start": 1896.5,
    "end": 1900.7,
    "text": "Wir haben uns sehr schnell entschieden, uns in irgendeiner Weise davor zu beschützen."
  },
  {
    "start": 1900.82,
    "end": 1902.62,
    "text": "Wir sind auch nicht dort aufs Begräbnis gegangen."
  },
  {
    "start": 1903.36,
    "end": 1907.74,
    "text": "Also der wurde verabschiedet ohne dass wir dabei waren."
  },
  {
    "start": 1908.24,
    "end": 1922.88,
    "text": "Ich glaube das war vor allem auch wichtig für meine Mutter oder die hat glaub ich für sich irgendwie entschieden, dass es eine dermaßen verletzliche Situation ist, dass sie uns nicht aussetzen möchte, dass wir sie da bei sehen wie kaputt sie ist."
  },
  {
    "start": 1923.34,
    "end": 1925.9,
    "text": "Das wäre so meine These hier."
  },
  {
    "start": 1927.08,
    "end": 1928.92,
    "text": "Wir haben nachher immer mal wieder über ihn gesprochen."
  },
  {
    "start": 1929.5,
    "end": 1936.32,
    "text": "Er war allerdings, sag ich auch in aller Offenheit, er war nur so kurz da, dass ich kaum eine Erinnerung erinnert habe."
  },
  {
    "start": 1936.46,
    "end": 1947.54,
    "text": "also es waren nur ein paar Wochen die er mit uns verbracht hat und das ist in unserer Familie insofern schon ein Thema weil nach ihm wurden weitere Kinder geboren und die stellen sich natürlich die Frage schon wäre ich heute da wenn er nicht gegangen wäre."
  },
  {
    "start": 1949.26,
    "end": 1950.06,
    "text": "Genau"
  },
  {
    "start": 1950.16,
    "end": 1952.96,
    "text": "ihre Mutter ist gestorben als sie im Studium begonnen haben?"
  },
  {
    "start": 1953.06,
    "end": 1954.04,
    "text": "Genau da war ich zwanzig."
  },
  {
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    "end": 1959.26,
    "text": "Ging das über einen längeren Zeitraum?"
  },
  {
    "start": 1959.84,
    "end": 1960.8,
    "text": "Ja, meine Mutter war lang krank."
  },
  {
    "start": 1960.86,
    "end": 1966.62,
    "text": "Sie hatte Brustkrebs und die erste Krankheitserfahrung ... Da war ich diene, da war ich vierzehn."
  },
  {
    "start": 1967.4,
    "end": 1969.74,
    "text": "Darum kam dann Chemo und dann war irgendwie kurz alles okay."
  },
  {
    "start": 1969.88,
    "end": 1978.6,
    "text": "Und dann wurde eben beim Check gesehen, nein, das ist doch nicht alles okay... Dann kamen die Metastasen und es war ein langer Kampf."
  },
  {
    "start": 1978.88,
    "end": 1984.26,
    "text": "Es waren schon fast drei Jahre, wo sie noch gekämpft hat und wo man ihr beim Verschwinden zugeschaut habt."
  },
  {
    "start": 1984.94,
    "end": 1991.92,
    "text": "Also sie hatten nichts ausgelassen was ihr angeboten wurde von den Ärzten, um das Leben auch zu verlängern."
  },
  {
    "start": 1993.46,
    "end": 1999.0,
    "text": "Und hat sich auch hier wieder dafür entschieden, dass nicht zum Thema zu machen mit den Kindern – ich habe kein Gespräch über die Krankheit mit dir geführt!"
  },
  {
    "start": 1999.62,
    "end": 2008.74,
    "text": "Also schon die Info, da ist ja eine Krankheit aber was es jetzt heißt in welchen Intervallen, dass das potenziell tödlich ausgehen könnte darüber gab's keinen Gespräch mit den Kindern."
  },
  {
    "start": 2009.3,
    "end": 2014.74,
    "text": "Auch hier hab' ich das Gespräch damals ja schon fast erwachsen oder dann auch ganz jung erwachsen und habe ich gar nicht gesucht."
  },
  {
    "start": 2015.4,
    "end": 2022.38,
    "text": "Ich hatte damals auch ganz stark das Gefühl, wenn sie das Gespräch nicht sucht und sie ist jene, die es betrifft, kann ich ihr das nicht aufträngen."
  },
  {
    "start": 2022.84,
    "end": 2024.8,
    "text": "Ich will ihr das nichts aufzwingen!"
  },
  {
    "start": 2024.92,
    "end": 2029.52,
    "text": "Wenn sie nicht das Gefühl hat, sie möchte das keine thematisieren, möchte ich nicht diejenige sein, die dann zur Mama geht."
  },
  {
    "start": 2029.66,
    "end": 2032.08,
    "text": "Aber ich habe übrigens nachgelesen im Internet du wirst also sterben."
  },
  {
    "start": 2032.4,
    "end": 2033.08,
    "text": "wie geht's da damit?"
  },
  {
    "start": 2034.74,
    "end": 2035.98,
    "text": "Damit hab' ich mich nicht wohl gefühlt."
  },
  {
    "start": 2036.02,
    "end": 2038.48,
    "text": "Ich habe mich auch davor gefürchtet muss ich ehrlich sagen."
  },
  {
    "start": 2040.28,
    "end": 2041.12,
    "text": "trotzdem betroffen hat."
  },
  {
    "start": 2041.28,
    "end": 2043.86,
    "text": "Also es betrifft ja auch die Kinder, Sterben betrifften natürlich"
  },
  {
    "start": 2043.9,
    "end": 2044.28,
    "text": "auch nicht."
  },
  {
    "start": 2045.38,
    "end": 2046.06,
    "text": "Heute sehe ich das anders."
  },
  {
    "start": 2046.1,
    "end": 2058.0,
    "text": "Aber damals in dieser Teenager-Phase habe ich mir gedacht, dass kann ich ja der Person, die mit der tödlichen Krankheit kämpft, nicht antun, dass ich ihr dann noch die Aufgabe gebe mich darüber zu trösten oder mich zu halten oder irgendeiner Weise."
  },
  {
    "start": 2058.98,
    "end": 2061.739,
    "text": "Wenn dafür die Kraft gerade nicht reicht, dann will ich hier das gar nicht umhängen."
  },
  {
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    "end": 2063.42,
    "text": "Das war so ein Gefühl von mir."
  },
  {
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    "end": 2066.94,
    "text": "Ich kann mich aber erinnern und das war ein großes Geschenk, was meine Mutter damals gemacht hat."
  },
  {
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    "text": "Ich bin sehr früh ausgezogen."
  },
  {
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    "text": "Als die Krankheit am schlimmsten war, habe ich gar nicht mehr zu Hause gewohnt und hatte ein sehr schlechtes Gewissen deshalb."
  },
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    "start": 2075.08,
    "end": 2076.12,
    "text": "Also damit habe ich es sehr gekämpft."
  },
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    "text": "Ich habe gesagt, ich bin nicht genug da."
  },
  {
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    "end": 2079.96,
    "text": "Ich helfe nicht genug und so."
  },
  {
    "start": 2080.96,
    "end": 2087.1,
    "text": "Und hat aber auch nicht wirklich die Möglichkeit mit ihr darüber zu sprechen, weil wenn man sie besucht hat, war sie recht schwach und froh, dass wir da waren und hat vor allem geschlafen."
  },
  {
    "start": 2087.139,
    "end": 2089.26,
    "text": "Weil Sie wusste, das ist ein anderer da der sich ein bisschen kümmert."
  },
  {
    "start": 2089.86,
    "end": 2092.139,
    "text": "Also gab's nicht so wirklich einen guten Raum, das zu besprechen."
  },
  {
    "start": 2092.88,
    "end": 2097.7,
    "text": "Dann hab' ich ja doch eines Nachts mal, was mich so gequält hat, ein kurzes E-Mail geschrieben Ungewöhnlich."
  },
  {
    "start": 2097.74,
    "end": 2106.1,
    "text": "Ich habe meiner Mutter kaum E-Mails geschrieben, aber die schriftliche Form der Kommunikation erschien mir da irgendwie praktisch und hab ja das irgendwie geschrien, dass ich ein schlechtes Gewissen habe und es kühl war, ich müsste mehr da"
  },
  {
    "start": 2106.24,
    "end": 2106.4,
    "text": "sein.\"."
  },
  {
    "start": 2107.64,
    "end": 2116.72,
    "text": "Und sie hat mich dann sogar zurückgeschrieben – und das habe ich als ganz großes Geschenk empfunden und habe ich mir aufbewahrt und versuche mit meinen Söhnen auch so zu leben."
  },
  {
    "start": 2117.58,
    "end": 2118.34,
    "text": "Sie hat zurückgeschoben."
  },
  {
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    "end": 2126.34,
    "text": "ihre Aufgabe als Mama ist es, ihre Kinder soweit zu bringen, dass sie zur Tür rausgehen und das Leben draußen feiern können."
  },
  {
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    "end": 2130.2,
    "text": "Ihre Aufgabe als Mama ist es, uns soweit zu bringen, dass wir fliegen gehen können."
  },
  {
    "start": 2131.2,
    "end": 2138.38,
    "text": "Und es ist nicht ihre Aufgabe als Mama und so was sie an die Tür zu bringen das wir immer wieder zurück schauen und uns denken wir sollten doch dahin bleiben sagen dann hätte ich meinen Job falsch gemacht."
  },
  {
    "start": 2138.58,
    "end": 2140.9,
    "text": "Dass du draußen bist und fliegst sagt mir Ich habe's gut gemacht!"
  },
  {
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    "end": 2146.08,
    "text": "Und wenn Du mal wieder kommst und mir erzählst von draussen bin ich da und warte und werde gern so."
  },
  {
    "start": 2146.68,
    "end": 2149.82,
    "text": "Also es war so ein... Es hat mich so freigelassen."
  },
  {
    "start": 2150.3,
    "end": 2153.64,
    "text": "Weißt du, es war so ein Zerzer des Fenster aufgemacht und gesagt, flieg, fliege."
  },
  {
    "start": 2154.38,
    "end": 2154.92,
    "text": "Das ist okay!"
  },
  {
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    "end": 2163.3,
    "text": "Du musst dich nicht wegen mir schlecht fühlen... Ich empfinde das insofern als Geschenk, weil ich glaube, dass stimmt für Eltern auch wenn sie nicht schwer krank sind."
  },
  {
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    "text": "Es gibt diesen Moment wo die Kinder aus der Tür treten um den Kindern dann zu signalisieren, fliegen."
  },
  {
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    "end": 2169.88,
    "text": "Er denkt nicht an mich."
  },
  {
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    "end": 2177.94,
    "text": "Das habe ich als ihres Geschenk wahrgenommen und versuche sehr mit meinen Zöhnen auch zu nehmen, ihnen dieses Geschenke auch zu machen."
  },
  {
    "start": 2177.98,
    "end": 2179.76,
    "text": "Ja das ist nicht so leicht für mich."
  },
  {
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    "end": 2184.3,
    "text": "Eben meine Gruppe war es ein Jahr in Amerika und ja das hab' ich auch"
  },
  {
    "start": 2184.34,
    "end": 2184.6,
    "text": "gehabt!"
  },
  {
    "start": 2184.74,
    "end": 2185.98,
    "text": "Mein Großer war auch in Amerika ein Jahr."
  },
  {
    "start": 2186.72,
    "end": 2186.9,
    "text": "Genau."
  },
  {
    "start": 2186.96,
    "end": 2187.56,
    "text": "Sechste Klasse."
  },
  {
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    "end": 2190.74,
    "text": "Aber jetzt sind sie wieder da."
  },
  {
    "start": 2190.88,
    "end": 2193.14,
    "text": "insofern also ich find's schon auch schön wenn Sie dann wieder zurückkommen."
  },
  {
    "start": 2193.18,
    "end": 2194.92,
    "text": "aber eben ist es wichtig sich"
  },
  {
    "start": 2194.96,
    "end": 2195.5,
    "text": "herauszulassen."
  },
  {
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    "end": 2195.6,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 2196.8,
    "end": 2197.18,
    "text": "finde ich auch."
  },
  {
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    "end": 2199.74,
    "text": "Wie schön von Ihrer Mutter."
  },
  {
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    "end": 2201.06,
    "text": "Ja, was war eigentlich das?"
  },
  {
    "start": 2201.1,
    "end": 2201.84,
    "text": "War tatsächlich schön."
  },
  {
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    "end": 2206.62,
    "text": "Sie haben erzählt, dass sie jetzt un längserst einen Tod gedacht haben."
  },
  {
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    "end": 2208.42,
    "text": "Wie fühlt sich das dann an?"
  },
  {
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    "end": 2213.8,
    "text": "Denken Sie eher daran... Was ist denn wenn ich nicht mehr da bin oder wie werde ich sterben?"
  },
  {
    "start": 2214.44,
    "end": 2217.58,
    "text": "Haben Sie auch Vorstellungen von dem, wie es nach dem Tod ist?"
  },
  {
    "start": 2219.76,
    "end": 2222.32,
    "text": "Ich habe vorgesagt, dass der Tod meiner Mutter mich schon geprägt hat."
  },
  {
    "start": 2223.62,
    "end": 2227.38,
    "text": "Der Toten ist älternd, als wir mal nicht schon... Ganz Erwachsene, das bringt einen glaub ich immer."
  },
  {
    "start": 2228.16,
    "end": 2235.14,
    "text": "Für mich hat es vor allem geheißen dass diese Phase die viele kennen im Teenage und jungen Erwachsenen der Alte da hält man sich ja für unsterblich."
  },
  {
    "start": 2235.9,
    "end": 2239.84,
    "text": "also die eigene Endlichkeit ist einfach kein Thema Die ist einfach abgeschalten, die gibt es nicht."
  },
  {
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    "end": 2241.66,
    "text": "Das Leben ist unendlich vor dir."
  },
  {
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    "end": 2248.3,
    "text": "Diese Phase hatte ich nicht Weil mir das so krass vor Augen geführt wurde, meine Mutter war gesagt knapp über vierzig, als sie gestorben ist."
  },
  {
    "start": 2248.8,
    "end": 2254.62,
    "text": "Dass man stirbt wenn man alt und tatrig is, war auf einmal es mir so vor Augengeführt dass mir klar war es kann jeden Tag vorbei sein."
  },
  {
    "start": 2254.8,
    "end": 2256.92,
    "text": "du weißt nicht wie lang du lebst Du weißt es einfach nicht."
  },
  {
    "start": 2257.66,
    "end": 2259.6,
    "text": "Das hört sich auf den ersten Blick natürlich bedrohlich an."
  },
  {
    "start": 2260.46,
    "end": 2271.02,
    "text": "Auf dem zweiten Blick muss ich sagen hat mich das durchaus auch positiv geprägt weil es gibt im ganzen Leben eine ganz andere Form von Präsenz Und ganz ehrlich auch eine andere Form Von Dringlichkeit."
  },
  {
    "start": 2271.76,
    "end": 2275.0,
    "text": "Ich verschiebe nichts Was weiß ich, ob ich morgen noch da bin?"
  },
  {
    "start": 2275.92,
    "end": 2280.6,
    "text": "Also viele Leute, die mich kennen beschreiben mich als jemand, der sagt du brennst am beiden Enden und ich sage gerne, weil ich die Kerze kann morgen auch sein."
  },
  {
    "start": 2281.36,
    "end": 2286.02,
    "text": "Und ich will nicht eines Tages da sitzen und mir denken ach hätt' ich doch nur und hätte ich doch mal nicht."
  },
  {
    "start": 2286.66,
    "end": 2289.54,
    "text": "Wenn ich die Kraft habe und wenn ich das möchte dann tue es!"
  },
  {
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    "text": "dass meine ich."
  },
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    "end": 2293.32,
    "text": "insofern hat mich der Tod meiner Mutter sehr geprägt."
  },
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    "text": "Schau ich auf mein eigenes Ableben konkret?"
  },
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    "end": 2301.0,
    "text": "Nein, also ich hab mal wenig dem im Kopf aus Wichtern um Sterbe betliege und meine Liebsten um mich sitzen."
  },
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    "end": 2303.24,
    "text": "so konkret sind meine Sterbefantasien nicht."
  },
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    "text": "Nein es ist mehr eine Frage von Ich weiß nicht wann's so weit is."
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    "end": 2314.52,
    "text": "Ich rechne nichts wegen damit das ich als alter Mensch sterbe sondern kann nicht morgen da Lastwagen holen ein bisschen Diese."
  },
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    "end": 2320.14,
    "text": "Insofern hats eine dauerhafte Präsenz und kein Verschieben in die Zukunft."
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    "text": "Was glaube ich, was nachher ist?"
  },
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    "end": 2323.06,
    "text": "Ich bin nicht religiös."
  },
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    "end": 2327.9,
    "text": "Wir sind alle nicht religios aufgewachsen und brauchen nicht den Religionsunterricht besucht."
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    "text": "Glaube auch nicht an Gott!"
  },
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    "end": 2340.96,
    "text": "Aber ich habe mal ein schönes Bild... Ich weiß gar nicht mehr wer es gegeben hat aber das Bild hat mich seit der Begleitung und das fand ich sehr schön weil es ja so diese Idee gibt wenn wir sterben verlassen werden."
  },
  {
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    "end": 2343.4,
    "text": "Wir verlassen das Leben, wir verlassen jene die uns lieben."
  },
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    "end": 2345.66,
    "text": "Wir verlassen alles was wir kennen."
  },
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    "end": 2351.08,
    "text": "Das ist eine große Unbekannte, das große Nichts als auch das große Angstraum für viele."
  },
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    "end": 2361.1,
    "text": "Und das Bild, das mir jemand gegeben hat war... Wenn man geboren wird ist es ein bisschen so als wärst du einen Wassertroffen der aus der Welle quasi ein bisschen hinaus schießt."
  },
  {
    "start": 2361.8,
    "end": 2364.14,
    "text": "Die Welle bricht nach oben und dein einzelner Wassertroffen löst sich!"
  },
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    "text": "Und sterben ist, du gehst zurück in den Ozean."
  },
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    "text": "Das finde ich eigentlich ein schönes Bild."
  },
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    "end": 2374.86,
    "text": "Du gehst drück in das wo du eigentlich herkommst und das ist deshalb noch kein einsames Nichts auf irgendeiner Art und Weise."
  },
  {
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    "text": "Ja"
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  {
    "start": 2375.0,
    "end": 2375.84,
    "text": "im Gegenteil eigentlich."
  },
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    "end": 2378.44,
    "text": "Man ist wieder Teil des Ganzen"
  },
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    "end": 2379.48,
    "text": "gemeinsam vielleicht auch."
  },
  {
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    "end": 2383.36,
    "text": "Also mit dem Bild kann ich ein bisschen was anfangen, auch wenn ich nicht religiös bin."
  },
  {
    "start": 2386.4,
    "end": 2392.96,
    "text": "Sie sind nicht religios aber das heißt aber auch sie haben jetzt keine Angst vor dem Tod in dem Sinn weil eben dieses Bild ist ja ein schöneres."
  },
  {
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    "end": 2402.78,
    "text": "Man sagt ja oft Religion dient einfach dafür dass man die Angst vorm Tod ein bisschen mindert oder eben den ganzen Zukunftsvisionen entgegensetzt."
  },
  {
    "start": 2403.0,
    "end": 2405.5,
    "text": "Aber für sie ist das einfach tröstlich."
  },
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    "end": 2411.22,
    "text": "oder also könnte man sagen sie der tot ist sie sind sich dessen bewusst aber es ist nicht die angst da"
  },
  {
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    "end": 2412.84,
    "text": "Nein, früher schon."
  },
  {
    "start": 2413.06,
    "end": 2415.42,
    "text": "Ich kann mich gut erinnern, dass ich das Kind Todesangst hatte."
  },
  {
    "start": 2415.66,
    "end": 2417.66,
    "text": "Schon als ganz kleines Kind hatte ich wahnsinnige Todesangs."
  },
  {
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    "end": 2423.54,
    "text": "Also dieses...ich erinnere mich gut daran, dass man nach dem Bett liegt und dann kommt dieser Gedanke, oh nein eines Tages bin ich tot?"
  },
  {
    "start": 2423.62,
    "end": 2424.6,
    "text": "Ich kann dem nicht entkommen!"
  },
  {
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    "end": 2429.38,
    "text": "Es gibt keine Ausweichoption, keine Route an die ich da irgendwie vorbeikomme Und nacher ist nichts."
  },
  {
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    "end": 2430.92,
    "text": "Und nix kann man sich nicht vorstellen."
  },
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    "end": 2434.84,
    "text": "Ja so vier fünf sechs sieben also ein junges Kind Das hat mich schon sehr erschrocken."
  },
  {
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    "text": "Meine Eltern sind damit zu sehen, wie gut umgegangen."
  },
  {
    "start": 2439.98,
    "end": 2441.96,
    "text": "Es war mir so ein Ja, aber dann ist eh nix, dann isst er ewurscht."
  },
  {
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    "end": 2445.12,
    "text": "Er hat mich als sechsjähriger nicht getäuscht."
  },
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    "end": 2458.7,
    "text": "Aber diese entsetzliche Todesangst, die ich da als Kind erlebt habe, ein paar Mal in meinem Leben, das wurde besser mit dem Älter werden und das wurde auch besser mit den Aktivströbern nachdenken."
  },
  {
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    "end": 2461.76,
    "text": "Das wird auch besser ... Mit der Reflexion darüber."
  },
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    "end": 2465.62,
    "text": "Wie sehr... Also die Leute sagen immer, der Tod gehört zum Leben und so."
  },
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    "start": 2465.88,
    "end": 2469.38,
    "text": "Das ist doch ein geflügeltes Satz, der fast eine leere Phrase ist."
  },
  {
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    "end": 2472.74,
    "text": "So sehr gehört in unserer Industriegesellschaft überhaupt nicht zu leben!"
  },
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    "end": 2474.14,
    "text": "Wir sperren ihn ja auch so gut wir können."
  },
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    "text": "Genau."
  },
  {
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    "end": 2486.84,
    "text": "aber ich finde das die Erfahrung mit dem Tod meiner Mutter eben schon dazu geführt hat dass mir ein bisschen bewusst wurde ein Leben ohne Tod gibt es nicht."
  },
  {
    "start": 2486.88,
    "end": 2488.82,
    "text": "Das Leben ist was es ist weil's eben endlich ist."
  },
  {
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    "text": "Weils eines Tages nicht mehr ist."
  },
  {
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    "text": "Und dass sie jeden Tag soweit sein könnte."
  },
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    "end": 2495.62,
    "text": "Es gibt den ganzen eigentlich erst die Bedeutung, die es hat,"
  },
  {
    "start": 2495.78,
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    "text": "finde ich auch."
  },
  {
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    "end": 2500.28,
    "text": "Ja, einen besonderen Wert im Moment."
  },
  {
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    "end": 2503.66,
    "text": "Da gibt's ja auch dieses schöne Bild."
  },
  {
    "start": 2504.28,
    "end": 2507.08,
    "text": "Das habe ich letztens in einem Buch gelesen und hab gesagt, das ist auch sehr schön!"
  },
  {
    "start": 2508.22,
    "end": 2516.38,
    "text": "Dann haben sich zwei junge Mädchen drüber unterhalten, wenn sie so auf ihr Leben blicken und eben auf das mögliche Ende eines Tages."
  },
  {
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    "end": 2520.28,
    "text": "Und dann sagt es eine Mädel zum anderen ist gar nicht wichtig ob wir achtzig oder noch älter werden."
  },
  {
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    "text": "Es völlig egal!"
  },
  {
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    "text": "Das andere Mädel sagt warum?"
  },
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    "text": "Und dann zeigt sie schon her."
  },
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    "text": "Wichtig ist dass wir einen guten Moment haben."
  },
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    "text": "Einen guten Moment."
  },
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    "text": "Je nachdem wie lang wir leben, haben wir halt mehrere gute Momente."
  },
  {
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    "text": "aber eigentlich braucht man nur einen einzigen guten Moment weil das einzige was wir haben ist der Moment jetzt Der morgen gehört uns gar nicht mehr, der übermorgen gehört uns vielleicht auch gar nichts mehr."
  },
  {
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    "end": 2543.74,
    "text": "Wir haben nur das jetzt, nur dieser eine Moment und wenn du den hast dann war dein Leben sinnvoll."
  },
  {
    "start": 2545.08,
    "end": 2555.26,
    "text": "Ja, ja, das glaube ich... Ich hatte hier auch die Barbara Pachel Eberhardt, diesen Kinofilm also der rausgekommen ist um vier minus drei."
  },
  {
    "start": 2557.02,
    "end": 2560.06,
    "text": "Und deren Kinder eben sehr jung, sehr tragisch gestorben sind."
  },
  {
    "start": 2560.5,
    "end": 2563.18,
    "text": "Aber die auch gesagt haben ist es völlig egal wie lang ein Leben ist."
  },
  {
    "start": 2563.52,
    "end": 2569.68,
    "text": "Also jedes Leben hinterlässt Spuren und jedes Leben ist lebenswert und ist gut und egal also völlig unabhängig von der Dauer."
  },
  {
    "start": 2570.06,
    "end": 2572.46,
    "text": "Das finde ich auch noch einen sehr schönen und tröstlichen Gedanken."
  },
  {
    "start": 2575.48,
    "end": 2578.92,
    "text": "Ich habe jetzt noch gedacht wer sie auch meinten der Tod wird ja unsichtbar gemacht das ist so."
  },
  {
    "start": 2579.02,
    "end": 2579.82,
    "text": "er wird ausgeklammert."
  },
  {
    "start": 2579.86,
    "end": 2583.0,
    "text": "deswegen haben wir auch diesen Podcast um bewusster ein bisschen dagegen zu steuern."
  },
  {
    "start": 2583.78,
    "end": 2588.98,
    "text": "Ist das vielleicht auch tatsächlich ein bisschen, ja ... Ein Produkt männlicher Dominanz?"
  },
  {
    "start": 2589.08,
    "end": 2596.74,
    "text": "Dass diese Tod, also dieser Moment der Ohnmacht oder dass was endlich ist eben einfach nicht Teil unserer Gesellschaft sein darf."
  },
  {
    "start": 2597.42,
    "end": 2603.06,
    "text": "Wer hätten wir den anderen Umgang mit dem Tod wenn Frauen ich weiß noch mehr mit prägen würden?"
  },
  {
    "start": 2603.82,
    "end": 2605.38,
    "text": "Weiß nicht, es fällt mir nur gerade so ein."
  },
  {
    "start": 2606.4,
    "end": 2609.78,
    "text": "Hab's da eine feministische Komponentin, weil sie gäbe ein interessanter Gedanke."
  },
  {
    "start": 2609.84,
    "end": 2620.26,
    "text": "mein erster Gedankel dazu is eigentlich mehr dass wir sowohl beginnen als auch Ende des Lebens quasi der moderne Unterworfen haben."
  },
  {
    "start": 2622.72,
    "end": 2625.86,
    "text": "Also unser Leben beginnt nicht mehr zu Hause, unser Leben endet nicht mehr daheim."
  },
  {
    "start": 2626.18,
    "end": 2632.14,
    "text": "Unser Leben beginn den Krankenhaus und unser Leben ändert zumeist auch im Krankenhaus oder eben am Pflegeheim."
  },
  {
    "start": 2633.84,
    "end": 2645.3,
    "text": "Das heißt die Modernisierung hat dafür gesagt das wir es entfamilisieren also es kommt raus ist in Familien rein medizinische Anstalten, wo man es vermeintlich professionell menagt oder managen kann."
  },
  {
    "start": 2647.22,
    "end": 2651.24,
    "text": "Jetzt möchte ich auf keinen Fall den modernen Medizin umhängen, dass sie da irgendwie keinen guten Job macht im Gegenteil."
  },
  {
    "start": 2651.3,
    "end": 2654.38,
    "text": "Steigende Lebenserwartungen und all diese Dinge haben ja genau damit zu tun."
  },
  {
    "start": 2654.8,
    "end": 2660.38,
    "text": "wir stecken viel Geld in Forschung und Entwicklung, damit wir eben auch mehr gesunde Lebensjahre erleben können."
  },
  {
    "start": 2660.42,
    "end": 2661.66,
    "text": "das sind ja auch wahnsinnige Fortschritte."
  },
  {
    "start": 2661.72,
    "end": 2668.0,
    "text": "passiert also nicht dass mich jetzt jemand falsch versteht aber gleichzeitig verlierst du natürlich ein bisschen was dadurch."
  },
  {
    "start": 2668.36,
    "end": 2673.28,
    "text": "Natürlich verlierst du dadurch ein Stück weit auch die Nähe zu diesen Lebensereignissen."
  },
  {
    "start": 2673.92,
    "end": 2677.84,
    "text": "Also wenn du nicht selbst ein Kind bekommen hast, wirst du in deinem Leben nicht erleben das eins geboren wird."
  },
  {
    "start": 2679.4,
    "end": 2684.3,
    "text": "Fast ein bisschen schade wär's eigentlich ein toller Kraftvoller Moment, wenn alles gut geht für Mutter und Kind."
  },
  {
    "start": 2685.46,
    "end": 2691.04,
    "text": "Und du wirst vor allem nicht dabei sein, wenn jemand stirbt in den meisten Fällen bis du selber mal dran bist."
  },
  {
    "start": 2691.84,
    "end": 2698.32,
    "text": "Mit diesem Aussperren des Todes ist meine These kommt auch ganz viel Unsicherheit Und es kommt eine gewisse Sprachlosigkeit."
  },
  {
    "start": 2698.82,
    "end": 2701.44,
    "text": "Wir können nicht gut darüber reden, weil wir haben keine guten Vokabel dafür."
  },
  {
    "start": 2702.42,
    "end": 2706.56,
    "text": "Wir lernen nicht drüber zu sprechen und das führt ja dann auch in vielen Familien dazu."
  },
  {
    "start": 2706.66,
    "end": 2707.92,
    "text": "Das ist gar nicht besprochen wird."
  },
  {
    "start": 2707.98,
    "end": 2710.56,
    "text": "was wünscht sich denn die Person jetzt eigentlich zu dem Lebensende?"
  },
  {
    "start": 2710.64,
    "end": 2712.62,
    "text": "Wie hättest du den gern gehabt des Begräbnis?"
  },
  {
    "start": 2712.72,
    "end": 2712.9,
    "text": "oder?"
  },
  {
    "start": 2714.96,
    "end": 2717.5,
    "text": "ich glaube auch dass ganz viele Erbschaftsstreitigkeiten so entstehen."
  },
  {
    "start": 2717.54,
    "end": 2719.56,
    "text": "Weil keiner eigentlich weiß wie hätten wir's"
  },
  {
    "start": 2720.14,
    "end": 2720.54,
    "text": "noch."
  },
  {
    "start": 2721.2,
    "end": 2728.58,
    "text": "Die Idee war es hinterlassen weigern das zu klären, weil es würde ja die eigene Endlichkeit vielleicht bedeuten oder zumindest in Raum stellen."
  },
  {
    "start": 2729.2,
    "end": 2731.14,
    "text": "Also erlebe ich es leider auch in der eigenen Familie, ja?"
  },
  {
    "start": 2731.76,
    "end": 2741.96,
    "text": "Ja das ist ganz schwierig und ich finde es ist auch ein bisschen... also ich bin noch nicht so weit, aber ich hoffe ich mache das mal anders mit meinen Kindern weil es bürdet ihnen so viel auf!"
  },
  {
    "start": 2742.76,
    "end": 2751.14,
    "text": "Es bürdert ihnen soviel auf und ich find mich auch so gut daran erinnert wie das war als junger Erwachsene durch diese durch diese Phase gehen, wenn die Mama auf einmal weg ist."
  },
  {
    "start": 2751.54,
    "end": 2752.8,
    "text": "Da ist eh schon so viel am Start."
  },
  {
    "start": 2752.98,
    "end": 2762.82,
    "text": "emotional also man hat ja auch gar nicht die Kraft und die die Reflexionsleistung und überhaupt die kognitiver Energie dann auch noch irgendwie komplizierte Erbschaftsachen aber nicht deswegen was gerbt hätten!"
  },
  {
    "start": 2762.88,
    "end": 2772.08,
    "text": "Aber ich stelle es mir auch schwierig vor in diesem emotionalen Außenwärtszustand damit mit engen Familien mit jedem Geldhäuser oder Autostreis Das muss doch wirklich nicht sein, ne?"
  },
  {
    "start": 2772.26,
    "end": 2772.88,
    "text": "Also das könnte man..."
  },
  {
    "start": 2772.92,
    "end": 2774.18,
    "text": "Und das gleiche auch mit der Beerdigung."
  },
  {
    "start": 2774.42,
    "end": 2780.74,
    "text": "Wenn man gar nichts vorher bespricht oder festlegt sind die Hinterbliebenen immer total hilflos eigentlich und überfordert."
  },
  {
    "start": 2782.6,
    "end": 2783.86,
    "text": "Das sage ich hier eher oft."
  },
  {
    "start": 2784.28,
    "end": 2792.3,
    "text": "Es ist für mich so prägend, dass eigentlich auf fast jeder Parte ein Satz aus einem kleinen Prinzen steht, weil das wahrscheinlich bei der Bestattung, dass es was erstes"
  },
  {
    "start": 2792.36,
    "end": 2792.92,
    "text": "auch herumliegt."
  },
  {
    "start": 2793.88,
    "end": 2796.74,
    "text": "Das kann doch nicht zu all diesen Menschen passen!"
  },
  {
    "start": 2798.34,
    "end": 2799.56,
    "text": "Und das finde ich eigentlich sehr schade."
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    "end": 2802.82,
    "text": "Haben Sie sich schon Gedanken gemacht wie sie beerdigt werden wollen?"
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    "text": "Ja, ich habe mir über meine ganze letzte Lebensphase schon Gedanken gedacht, weil ich finde man muss vorausschauend planen."
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    "text": "Lustig für jemanden, der glaubt morgen kann es vorbei sein."
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    "text": "Aber trotzdem finde ich, man muss vorausschalend planen."
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    "text": "warum?"
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    "text": "weil wenn man mich fragt was ist meine tatsächlich größte Angst im Leben gibt's genau zwei."
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    "text": "Der eine Angst ist dass meinen Kindern oder meinen Geschwistern etwas passiert das würde dich nicht gut aushalten."
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    "end": 2829.26,
    "text": "und das andere ist dass ich eines Tages aufwache und mich nicht mehr auf das Morgen freue."
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    "text": "Wie schrecklich ist das?"
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    "text": "positive Zukunftsidee mehr gibt, von da kommt noch etwas auf das ich mich freuen kann."
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    "text": "Das müsste jetzt gar keine riesigen Sachen sein, es redet nicht von irgendwelchen Weltwohnern aber... Ich sehe das bei einigen alten Leuten, dass sie dann eines Tages nichts mehr haben auch weil der Körper nachlasst und weil alles schwieriger und schwächer und anstrengender wird."
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    "end": 2851.82,
    "text": "Ich kann das auch nachvollziehen, dass einem die Kraft ausgeht am Ende."
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    "text": "Aber habe ich auch bei einer Urkursmutter so erlebt, er kommt irgendwann der Tag wo man sich nicht mehr auf das Morgen freut."
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    "text": "So und er kommt unterschiedlich!"
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    "text": "Daher in den unterschiedlichen Altersphasen auch."
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    "text": "Und meine Vorstellung ist natürlich, dass dieser Tag wenn alles gut geht bei mir so möglichst spät erst kommen soll und das bedeutet natürlich man muss das Alter gut vorbereiten."
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    "text": "also habe ich zum Beispiel zu meinem Mann auch klar gesagt er ist ein paar Jahre älter als ich statistisch betrachtet wieder früher sterben."
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    "text": "Das heißt ich werde eine Wenn alles noch der Statistik läuft Phase meines Lebens haben wo er nicht mehr dabei ist."
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    "text": "Das"
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    "text": "ist für mich zuerst einmal ein gar nicht schöner Gedanke weil Ich lebe sehr gern mit dem zusammen."
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    "text": "auf der anderen Seite möchte ich gerne Nicht in meine Zukunft schauen, mit dem Gefühl und am Schluss wird es schrecklich."
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    "text": "Ist doch nicht cool!"
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    "text": "Also natürlich wird das traurig, wenn er eines Tages steht."
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    "text": "Es ist gar keine Frage und ich werde am Boden zerstört sein."
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    "text": "aber dann habe ich vielleicht immer noch, da keine Ahnung, zehn, fünfzehn Jahre Leben vor mir und die soll ich dann hin... also das funktioniert für mich irgendwie."
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    "text": "Dann möchte ich doch nicht auf diese Phase in meinem Leben schon mich davor fürchten oder mir denken oh Gott das kommt dann auch nur ein Möhrer sondern hab dann zum gesagt weißt du was?"
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    "text": "Lass uns so besprechen, kann ja auch ungekehrt bei mir sein dass ich früher sterb."
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    "text": "Und zwar gar nicht so sehr weil ich seine Erlaubnis für irgendwas brauche oder eher meine für irgendetwas sondern weil ich auch glaube so wie meine Mutter mich damals freigelassen hat mit gegenflieg macht seinen Unterschied wenn der Lebenspartner geht."
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    "text": "und man weiß der weiß jetzt sogar noch was ich als nächstes mache."
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    "text": "wir haben sie ja besprochen er ist quasi dabei und er war okay damit."
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    "text": "Ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich meinen neuen Mann anlache."
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    "text": "Das ist allerdings nicht mein Lebensplan, sondern mein Lebenspand ist auch schon so besprochen."
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    "text": "Wir gründen eine Golden Girls WG mit meinen Schwestern und meiner besten Freundin."
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    "text": "Da haben wir fix vor."
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    "text": "Wir haben auch wissen auch schon wo."
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    "text": "Wir wissen schon, wer welches Zimmer kriegt."
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    "text": "Also unsere alte Familienwohnung wird ein altes WG."
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    "text": "Die Söhne wissen es auch schon."
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    "text": "Ich habe auch schon mit meiner besten Freunde besprochen Wenn ich eines Tages Witwe sein sollte, dann werde ich eine Lebenspartnerschaft mit ihr eingehen damit ich im Krankheitsfall für die Entscheidungen treffen kann."
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    "text": "Also das haben wir alle schon besprochen und mein großer Sohn weiß auch schon er muss mich zum Traualltag bringen wenn ich meine beste Freundin heirate."
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    "text": "Das ist tatsächlich ein Lebensentwurf der auch in der Gesamtfamilie schon so besprochen wird bis hin dazu dass wir mittlerweile schon eine Familie in T-Schwitze machen."
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    "text": "Dass mein Mann da zu mir sagt, muss ich schon sterben oder geht es noch?"
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    "text": "Weil ich meine Beste Freien bin!"
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    "text": "Genau, also das"
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    "text": "was macht er auch schon so."
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    "text": "Nicht weil er so dringend eine neue Frau braucht sondern weil die These isst ihr wird ein begehrter Junggeselle sein wenn ich einmal nicht mehr bin."
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    "text": "Weil er wirklich ein sehr liebenswerter Mann ist und nicht gern allein ist."
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    "text": "Das weiß er auch!"
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    "text": "Und das wünsche ich ihm auch dass er eine gute Frau findet sollte mich doch der Lkw holen."
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    "text": "Das wünschte ihn wirklich soll."
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    "text": "er soll glücklich sein"
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    "text": "Ich finde es auch schön darüber zu reden und ich find's noch schöner, Darüber Witze zu machen weil das nimmt dem Ganzen auch... Das nimmt"
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    "text": "ihm diese Tragik und diese Schwere."
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    "text": "Ja."
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    "text": "Da stimmt!"
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    "end": 3029.66,
    "text": "Da stimmt."
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    "text": "Schöne Pläne also die Golden Girls WG."
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    "text": "Genau."
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    "text": "super?"
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    "text": "Ja."
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    "text": "Ich glaube auch, dass kommt mehr."
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    "text": "Das ist ein gutes Konzept."
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    "text": "Also ähm... oder ich finds wichtig, dass man sich solche Gedanken macht und dann eben sagt ja klar warum sollte man da nicht wie früher im Internat oder keine Ahnung"
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    "text": "in der WG?"
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    "text": "Ja genau Ich finde es auch so ein bisschen schräg, wenn man denkt eben."
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    "text": "Ein ganzes Leben lang habe ich mit Leuten zusammen gewohnt."
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    "end": 3054.68,
    "text": "Zuerst bin ich mein Geschwistern dann mit meinen eigenen Kindern."
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    "text": "gut die ziehen jetzt vielleicht irgendwann aus dem Kopf."
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    "text": "Hoffentlich kriege ich eigentlich Kinder!"
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    "text": "Ich wünsche es mir wirklich."
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    "end": 3065.74,
    "text": "Bin schon ein bisschen im Oma denken und dann steht man auf einmal da und hat zwanzig Jahre alleine."
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    "text": "Das ist furchtbar."
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    "end": 3073.14,
    "text": "also wenn nicht Menschen sind soziale Wesen, die müssen eingebunden sein in den Familienkomplex."
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    "end": 3078.62,
    "text": "Es ist ein Grund zum Beispiel warum Warum wir entschieden haben, meine Großmutter, die ist mittlerweile schon sechsundachtzig."
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    "end": 3081.82,
    "text": "Wir wohnen in einem alten Zinshaus in Wien und haben eine Wohnung gemietet."
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    "end": 3085.88,
    "text": "Und als sie im Haus eine kleine Wohnung frei wurde, haben wir da oben gesagt, Oma dir richten wir dich jetzt her?"
  },
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    "end": 3099.62,
    "text": "Zieh zu uns ins Haus nicht in die selbe Wohnung weil du bist eine Privatsphäre aber zumindest du bist anders eingebunden wenn du einen Stockwerk unter uns wohnst und Kinder laufen runter und kommen dich besuchen und du laufst hoch und holst dir die Milche und es ist ein anderes Miteinander wenn man im selben Haus wohnt."
  },
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    "text": "Aber trotzdem eben."
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    "text": "Sie haben auch gesagt dass ein Kind dann auch in den USA war."
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    "end": 3110.44,
    "text": "Wir wollen sie erfliegen lassen und mein Großer sagt jetzt eben auch schon, hat schon die Pläne über das Studium in den USA."
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    "end": 3113.64,
    "text": "Und möchte sich ja nicht in Österreich leben viel zu uncool."
  },
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    "end": 3118.16,
    "text": "Aber ich finde es ja auch wichtig, sich dann andere Plänen zu suchen."
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    "end": 3122.86,
    "text": "aber sind nur gerade meine Gedanken weil ich dann auch denke ich hätte mich auch so gerne Oma."
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    "end": 3124.04,
    "text": "aber wenn die dann alle in den U.S.A."
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    "end": 3128.4,
    "text": "leben sagen wir auch schade also dass loslassen hat und auch seine Schatten seiten."
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    "end": 3133.3,
    "text": "Das hat eine Zeit, wobei ich dir sagen kann, statistisch gesehen musst du dir keine Sorgen machen."
  },
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    "end": 3140.48,
    "text": "Alle Studien zeigen uns die Mütter der Müttern sind die entscheidenden Großmütter nicht die Mötter der Väter."
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    "end": 3150.2,
    "text": "also die Wahrscheinlichkeit dass du keinen oder zu wenig Kontakt mit deinen eigenen Enkeltochter oder deinem Enkelsohn hast ist zumindest wenn du ne Tochter hast sehr sehr sehr geringen wenn ihr eine gute Beziehung zu einer Naht."
  },
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    "end": 3151.82,
    "text": "Also da musst du mir glaube ich keine Sorge"
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    "end": 3152.02,
    "text": "machen."
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    "end": 3159.68,
    "text": "Barbara Blaher, ich bedanke mich ganz herzlich für das schöne Gespräch."
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    "end": 3162.42,
    "text": "Für das tolle Buch, dass sich noch mal allen ans Herz legen möchte."
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  {
    "start": 3162.66,
    "end": 3165.32,
    "text": "Funken Schwestern wie Feminismus alles besser macht."
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    "end": 3170.28,
    "text": "Es gibt immerhin, wer es lieber hören als lesen möchte ab dem zweiten Juli auch ein Hörbuch von den Funken-Schwestern."
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    "text": "Gut!"
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    "end": 3172.72,
    "text": "Das werden wir alles verlinken in den Show-Notes."
  },
  {
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    "end": 3175.9,
    "text": "Vielen Dank fürs dabei sein und bis zum nächsten Mal."
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    "end": 3190.34,
    "text": "Am besten fünf Sterne geben auf Apple Podcasts oder Spotify, oder wo auch immer Sie den Podcast hören."
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    "text": "Und schreiben sie uns wenn Sie Anmerkungen haben, wenn Sie Fragen haben oder wenn Sie einen Gast vorschlagen wollen an podcastatchrismon.de und folgen Sie Chrismon auf Instagram um immer up to date zu sein!"
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    "text": "Wenn Sie noch nicht dabei sind werden Sie digital abonnent unter chrismont.de slash doppeltgut."
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