[
  {
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    "end": 20.4,
    "text": " Das ist so viel Kunststoff wie noch nie zuvor. Und das, obwohl es Regionen gibt wie Europa,",
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  },
  {
    "start": 20.4,
    "end": 27,
    "text": " die sich der Plastikproblematik schon seit vielen Jahren angenommen haben und etwa Plastiksäcke",
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  },
  {
    "start": 27,
    "end": 32.92,
    "text": " oder Plastikstrohalme verbannt haben. Herzlich willkommen bei Was Wichtig Ist, dem Nachrichten",
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  },
  {
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    "end": 39.96,
    "text": " Podcast der Presse. Mein Name ist Anna Wallner. Schön, dass Sie da sind. Seit heute Dienstag wird am",
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  {
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    "end": 45.92,
    "text": " UN-Sitz in Genf über den weltweiten Umgang mit Plastik verhandelt. Wieder einmal muss man sagen,",
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  },
  {
    "start": 45.92,
    "end": 51.92,
    "text": " denn erst im Dezember sind die Verhandlungen im koreanischen Busan gescheitert. Nun gibt es aber",
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  },
  {
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    "end": 57.64,
    "text": " die Hoffnung, dass sich die 170 teilnehmenden Staaten auf ein neues Abkommen zur Begrenzung der",
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  },
  {
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    "end": 62.92,
    "text": " globalen Plastikverschmutzung einigen. Ich spreche gleich mit meiner Kollegin Christine",
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  },
  {
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    "end": 68.48,
    "text": " Mayerhofer über die Plageplastik. Sie stellt ja normalerweise selbst die Fragen hier bei Was",
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  {
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    "end": 74.12,
    "text": " Wichtig Ist und moderiert außerdem den Klimapodcast der letzte Aufguss, der jeden zweiten Freitag",
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  {
    "start": 74.12,
    "end": 81,
    "text": " erscheint. Diesmal gibt sie hier aber Antworten. Ja, dass die UN-Konvention zur Plastikreduktion",
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    "start": 81,
    "end": 86.52,
    "text": " diesmal ausgerechnet in Genf und damit auch Schweizer Boden stattfindet, entbehrt nicht einer",
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    "start": 86.52,
    "end": 93.12,
    "text": " gewissen Ironie. Denn kein anderes Land in Europa verbraucht so viel Plastik wie die Schweiz. Warum",
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    "end": 98.88,
    "text": " das so ist, erklärt uns dann im zweiten Teil der Folge meine Kollegin Irene Zöch. Aber beginnen",
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    "text": " will ich mit dir Christine und mit der Frage, die sehr banal ist. Was ist Plastik eigentlich?",
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  },
  {
    "start": 104.24,
    "end": 109.92,
    "text": " Das ist eine gute Frage. Ich bin auch keine Chemikerin. Das heißt, ich kann dir jetzt auch nur sagen,",
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  {
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    "end": 114.92,
    "text": " wie ich das damals in der Schule gelernt habe, nämlich, dass Plastik ein synthetischer Stoff ist",
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  {
    "start": 114.92,
    "end": 121.2,
    "text": " aus Polymeren, Molekülketten und dass es hauptsächlich aus Erdöl gewonnen wird. Was central",
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  {
    "start": 121.2,
    "end": 126,
    "text": " ist für die Frage, wenn es jetzt um die Auswirkungen auf die Umwelt geht, ist, dass Plastik kein",
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  {
    "start": 126,
    "end": 131.2,
    "text": " organischer Stoff ist. Das heißt, dass er sehr schwer abgebaut werden kann, sehr lange in der",
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  {
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    "end": 136.68,
    "text": " Umwelt teilweise bleibt und das hat besonders dann weitreichende Folgen und da kommen wir sicher",
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  {
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    "end": 142.36,
    "text": " noch dazu, wenn das in einem Ausmaß passiert, dass uns, so wird ich das jetzt mal formulieren,",
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  {
    "start": 142.36,
    "end": 147.4,
    "text": " wirklich aus der Kontrolle geraten ist. Und das Interessante an der Plastikproduktion ist ja,",
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  },
  {
    "start": 147.4,
    "end": 152.24,
    "text": " dass sie eigentlich ein relativ junger Rohstoff ist. Also eigentlich erst seit rund 70 Jahren,",
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  {
    "start": 152.24,
    "end": 157.76,
    "text": " 75 Jahren wird Plastik überhaupt produziert, zumindest auch in diesem Ausmaß. Und jetzt",
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  {
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    "end": 162.56,
    "text": " ist es so, wenn wir uns die jüngere Vergangenheit ansehen. In den vergangenen 20 Jahren hat sich",
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    "end": 168.44,
    "text": " die Plastikproduktion mehr als verdoppelt. Das heißt, heute werden fast 500 Millionen Tonnen",
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  {
    "start": 168.44,
    "end": 174.4,
    "text": " Plastik jedes Jahr produziert. Man schätzt ungefähr 400 Millionen Tonnen davon, werden dann",
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  },
  {
    "start": 174.4,
    "end": 180.68,
    "text": " zum Müll. Und dieser Plastikmüll soll sich bis 2060 sogar verdreifachen. Also das sind schon",
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  {
    "start": 180.68,
    "end": 185.68,
    "text": " alles sehr unfassbare Zahlen. Wie soll man dieses Problem überhaupt je in Griff bekommen?",
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  {
    "start": 185.68,
    "end": 190.76,
    "text": " Das ist das Problem. Also wenn wir uns umschauen, wir sehen, Plastik ist einfach ein Teil unseres",
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  {
    "start": 190.76,
    "end": 195.68,
    "text": " Lebens. Es gibt keinen Lebensbereich, den wir uns ohne Plastik überhaupt noch vorstellen können.",
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  {
    "start": 195.68,
    "end": 199.84,
    "text": " Das hat verschiedene Gründe. Plastik ist halt leicht. Es ist bruchsicher. Es ist leicht",
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  {
    "start": 199.84,
    "end": 205.44,
    "text": " vormbar. Es ist temperaturbeständig. Und es ist vor allem billig in der Produktion. Das hat",
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  {
    "start": 205.44,
    "end": 210.04,
    "text": " viele Vorteile. Also beispielsweise denken wir an die Medizin. Da würden wir auf nichts,",
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  {
    "start": 210.04,
    "end": 215.04,
    "text": " was uns Plastik in dem Bereich gebracht hat, verzichten wollen. Aber das hat auch große",
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  {
    "start": 215.04,
    "end": 218.52,
    "text": " Nachteile. Und das spielt ein bisschen in der Sendung, was du gesagt hast, nämlich dieses",
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  {
    "start": 218.52,
    "end": 222.4,
    "text": " Ausmaß der Plastikproduktion, das so enorm gestiegen ist. Wir haben das vor allem in den",
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  {
    "start": 222.4,
    "end": 227.8,
    "text": " letzten Jahrzehnten gesehen, dass eine Art Produkt enorm zugenommen hat. Das ist das Einwegplastik.",
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  {
    "start": 227.8,
    "end": 233.2,
    "text": " Also Dinge aus Plastik fabriziert, die für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind und die danach",
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  },
  {
    "start": 233.2,
    "end": 239.28,
    "text": " weggeworfen sind und Müll sind. Und genau diese Dinge landen eben dann in der Umwelt und richten",
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  {
    "start": 239.28,
    "end": 244.28,
    "text": " Schaden an. Und wie man das jetzt in den Griff bekommen soll, ist natürlich eine extrem komplexe",
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  {
    "start": 244.28,
    "end": 249.8,
    "text": " Frage, über die sich auch viele Leute schon den Kopf zerbrechen und die sich nicht so einfach",
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  {
    "start": 249.8,
    "end": 256.92,
    "text": " beantworten lässt. Es gibt aus dem nachhaltigen Leben sozusagen eine Formel, die die 3R Formel",
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  {
    "start": 256.92,
    "end": 262.82,
    "text": " Reduce Reuse Recycle. Also wenn man quasi sich persönlich dazu umschauen möchte, umweltfreundlicher",
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  {
    "start": 262.82,
    "end": 267.92,
    "text": " zu leben. Und genauso würde es auch auf der großen Skala funktionieren. Also das würde",
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  {
    "start": 267.92,
    "end": 273.92,
    "text": " zum einen bedeuten, einfach weniger Plastik zu produzieren. Das würde bedeuten Plastik nicht",
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  {
    "start": 273.92,
    "end": 278.76,
    "text": " als Einwegprodukt zu verwenden, sondern als Rohstoff zu sehen, den man auch wieder verwendet.",
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  {
    "start": 278.76,
    "end": 284.48,
    "text": " Und natürlich Recycle. Also das bedeutet effizienteres Sammeln, aber auch effizienteres,",
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  {
    "start": 284.48,
    "end": 289.82,
    "text": " besseres Recycling. Das ist enorm komplex. Und wie das dann im Detail funktioniert,",
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  {
    "start": 289.82,
    "end": 294.36,
    "text": " da können auch viele Industrien und so weiter schon darüber sprechen, dass es auch gar nicht so",
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  },
  {
    "start": 294.36,
    "end": 299.56,
    "text": " einfach ist dann im Detail. Aber das wäre so das grobe Konzept, das darunter liegt.",
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  {
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    "end": 304.4,
    "text": " Und das grobe Konzept, das darunter liegt, ist auch Teil oder ist auch die Basis der Diskussionen",
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  {
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    "end": 309.48,
    "text": " und Verhandlungen, die nun gestartet haben in Genf zum wiederholten Mal wird, genau darüber",
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  {
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    "end": 315.52,
    "text": " geredet, wie kann die Welt gemeinsam daran arbeiten, dass sich der Plastikverbrauch reduziert. 170",
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  {
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    "end": 320.36,
    "text": " Staaten sind das diesmal, die für die kommenden 9 Tage in Genf verhandeln. Was soll denn am Ende",
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  {
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    "end": 326.88,
    "text": " bei dieser UN-Konvention herauskommen? Also es geht um ein Abkommen, mit dem möglichst alle",
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  {
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    "end": 332.56,
    "text": " zufrieden sind. Das ist natürlich gemäß schwierig. Generelles Ziel ist, die Umweltverschmutzung",
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  {
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    "end": 338.4,
    "text": " durch Plastik bis 2040 drastisch zu reduzieren. Dazu muss man sagen, das ist mittlerweile die",
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  {
    "start": 338.4,
    "end": 342.72,
    "text": " sechste Verhandlungsrunde. Das lässt schon darauf schließen, dass es eben nicht so einfach ist,",
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  },
  {
    "start": 342.72,
    "end": 349.12,
    "text": " gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Lokiert wird ein so ein progressives Abkommen, vor allem von",
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  {
    "start": 349.12,
    "end": 354.88,
    "text": " einem Staatenblock. Das sind die Ölstaaten, angeführt von Saudi-Arabien. Sie plädieren",
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  },
  {
    "start": 354.88,
    "end": 361.72,
    "text": " sich nennen das für ein realistisches Abkommen. Das sieht zwar ein besseres Abfallmanagement und",
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  {
    "start": 361.72,
    "end": 367,
    "text": " auch ein besseres Recycling vor, allerdings keine Einschränkungen bei der Produktion von Plastik.",
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  },
  {
    "start": 367,
    "end": 372.52,
    "text": " Warum ist das so? Die Prognosen, was Erdöl angeht, sind volatil, was die Märkte, was die Nachfrage",
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  },
  {
    "start": 372.52,
    "end": 377.64,
    "text": " in den nächsten Jahrzehnten angeht. Bei Plastik ist das anders. Das heißt, Erdölstaaten sind",
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  },
  {
    "start": 377.64,
    "end": 382.84,
    "text": " da einem zukunftsfähigeren Markt für ihr Produkt und deswegen sperren sich die Data gegen. Es gibt",
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  {
    "start": 382.84,
    "end": 387.8,
    "text": " natürlich auch die andere Seite, also viele Länder, die für ein ehrgeziges Abkommen sich",
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  },
  {
    "start": 387.8,
    "end": 394.52,
    "text": " engagieren. Da zählen zum Beispiel die 27 EU-Staaten dazu, da gehört Kanada oder Australien dazu. Manche",
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  {
    "start": 394.52,
    "end": 399.52,
    "text": " von diesen Maßnahmen, die diese Staaten selber schon setzen, Stichwort \"Verbot von Einwegplastik\",",
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  {
    "start": 399.52,
    "end": 405.56,
    "text": " die erleben wir schon. Ja, wir sehen sie ja bei uns selbst. Da ist es, wenn sich 25 gibt es in",
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  },
  {
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    "end": 411.04,
    "text": " Österreich auch flächendeckende Pfandrückgabe bei Plastik und viele andere Dinge, die in Europa",
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  },
  {
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    "end": 415.44,
    "text": " umgesetzt wurden, die vergangenen Jahre, gerade auch in einigen Staaten im Süden, an Staaten,",
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  },
  {
    "start": 415.44,
    "end": 419.96,
    "text": " die auch an mehr Grenzen, haben sich da schon einiges vorgenommen und sind da auch ganz gute",
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  },
  {
    "start": 419.96,
    "end": 426.12,
    "text": " Schritte weitergegangen. Genau, und gerade wenn man sich zum Beispiel umhört, wenn man Umweltschutzorganisationen",
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  },
  {
    "start": 426.12,
    "end": 433,
    "text": " fragt, dann kommt auch an so einem ehrgezigen Abkommen eigentlich kein Weg vorbei, weil gerade,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 433,
    "end": 437.76,
    "text": " wenn wir zum Beispiel auf die Meere schauen, die wir eigentlich aus so vieler Hinsicht bräuchten,",
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  },
  {
    "start": 437.76,
    "end": 444.08,
    "text": " nämlich beispielsweise, wenn wir an das Klima denken als CO2 Senke, wenn wir an unseren Ernährung",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 444.08,
    "end": 448.68,
    "text": " denken, ja, als Lieferant von Nahrungsmitteln, da zeigt sich halt auch ganz gut, wie all diese",
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  },
  {
    "start": 448.68,
    "end": 453.36,
    "text": " Dinge immer zusammenhängen und wenn man eben dann Umweltschutzorganisationen fragt und sie",
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  },
  {
    "start": 453.36,
    "end": 458.36,
    "text": " all diese Dinge auf den Tisch legen, dann versteht man auch, warum sie sagen, es gibt keine andere",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 458.36,
    "end": 463.32,
    "text": " Option als der Plastikverschmutzung vehement etwas entgegenzusetzen. Ja, und es gab ja diese",
    "speaker_id": null
  },
  {
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    "end": 469.8,
    "text": " Einigung grundsätzlich schon 2022 bei der vor vor vor letzten UN-Konvention zu dem Thema. Allerdings,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 469.8,
    "end": 474.36,
    "text": " wie gesagt, seither verhandelt man eigentlich darüber, wie diese Plastikreduktion aussehen soll.",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 474.36,
    "end": 480.56,
    "text": " Erst zu Ende 2024, bei der letzten Runde in Südkorea, ist man gescheitert, hat keine",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 480.56,
    "end": 485.56,
    "text": " Einigung erzielt. Hast du eine Beobachtung, wie das diesmal ausgehen könnte? Dass man damals",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 485.56,
    "end": 491,
    "text": " gescheitert ist, kann man aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Natürlich ist es schlecht,",
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  },
  {
    "start": 491,
    "end": 496.6,
    "text": " dass es noch kein Abkommen, kein gutes Fertiges gibt. Auch kritische Beobachter haben mir",
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  },
  {
    "start": 496.6,
    "end": 502.12,
    "text": " beispielsweise gesagt, es ist gar nicht so schlecht, weil man sich zum Beispiel nicht auf einen total",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 502.12,
    "end": 507.88,
    "text": " verwässerten Kompromiss geeinigt hat, sondern weiter, um ein ambitioniertes Abkommen kämpft. Also,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 507.88,
    "end": 513.16,
    "text": " die Betrachtungsweise gibt es auch. Wenn du mich fragst, bringt das allerbeste Abkommen wenig,",
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  },
  {
    "start": 513.16,
    "end": 519.52,
    "text": " wenn dann nichts passiert? Da rührt er auch dieser Sprech von Abkommensgegner oder auch Lobisten der",
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  },
  {
    "start": 519.52,
    "end": 525.44,
    "text": " Plastikindustrie von einem realistischen Abkommen. Sie wollen damit suggerieren, wenn es nicht",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 525.44,
    "end": 529.88,
    "text": " realistisch ist, brauchen wir es gleich gar nicht. Und realistisch ist natürlich in ihrem Sinne auch",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 529.88,
    "end": 535.8,
    "text": " möglichst nicht streng. Wenn du mich fragst, braucht es beides ein ärgerziges Abkommen und danach",
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  },
  {
    "start": 535.8,
    "end": 541.6,
    "text": " eben halt auch den politischen Willen von allen, die das mittragen, das was darin beschlossen ist,",
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  },
  {
    "start": 541.6,
    "end": 547.28,
    "text": " dann auch umzusetzen. Und da sehen wir ja auch bei anderen Abkommen, dass auch dann das nicht so",
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  },
  {
    "start": 547.28,
    "end": 551.56,
    "text": " einfach ist. Zum Schluss noch eine Frage. Es ist ja eines der größten Probleme, ist da Mühle",
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  },
  {
    "start": 551.56,
    "end": 557.12,
    "text": " mehr. Es gibt auf der einen Seite Makroplastik, also große Stücke, die auch nur groß entsorgt",
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  },
  {
    "start": 557.12,
    "end": 561.24,
    "text": " werden können, sozusagen. Aber es gibt vor allem das Mikroplastik, das sich eigentlich aus viel",
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  {
    "start": 561.24,
    "end": 566.72,
    "text": " größeres Problem zeigt in den letzten Jahrzehnten. Geschätzt werden 9 Millionen Tonnen Plastikmüll",
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  },
  {
    "start": 566.72,
    "end": 573.32,
    "text": " pro Jahr ins Meer gespült. Warum ist denn das eigentlich so ein Problem? Mikroplastik, das ist",
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  },
  {
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    "end": 578.4,
    "text": " zum einen Plastikmüll, der sich zersetzt, in ganz kleine Teile zerfällt, kleiner als fünf",
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  },
  {
    "start": 578.4,
    "end": 582.64,
    "text": " Millimeter, auch teilweise nicht mehr mit dem freien Auge sichtbar. Das ist sogenannte",
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  },
  {
    "start": 582.64,
    "end": 586.76,
    "text": " sekundäres Mikroplastik. Es gibt aber auch primäres Mikroplastik. Also wenn Mikroplastik",
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  },
  {
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    "end": 592,
    "text": " aktiv erzeugt und eingesetzt wird, als Bestandteil von Produkten. Vor ein paar Jahren war das groß",
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  },
  {
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    "end": 596.68,
    "text": " Thema, weil das auch oft beispielsweise in Reinigungsprodukten, in Waschmittel, Kosmetiker",
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  },
  {
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    "end": 601.88,
    "text": " sogar drinnen ist. Mikroplastik gelangt auch in die Umwelt durch Praktiken, wo wir das vielleicht",
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  },
  {
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    "end": 606.44,
    "text": " gar nicht so wissen. Wäsche waschen ist ein Beispiel, wer sich ein bisschen mit Textil und",
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  },
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    "start": 606.44,
    "end": 612.52,
    "text": " Modeindustrie beschäftigt, weiß, es gibt fast keine Kleidung mehr ohne Polyester-Anteil. Und eine",
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  {
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    "end": 614.52,
    "text": " zweite große Quelle ist beispielsweise...",
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  },
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    "end": 621.19,
    "text": " der Reifenabrieb von Autos oder anderen Fahrzeugen. Dieses Mikroplastik, du hast vorhin vom Meer gesprochen,",
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  {
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    "end": 627.51,
    "text": " es hat sich wirklich über Wasserkreisläufe, über die Nahrungskette, in wirklich alle Teile dieser",
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  {
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    "end": 632.23,
    "text": " Erde, wo man sich nur vorstellen kann, ins Gestein, in Gletscher Seen, in den Marianengraben,",
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  {
    "start": 632.23,
    "end": 638.75,
    "text": " überall quasi ist es hingewandert. Man kann es dort nachweisen und das Gleiche gilt auch für",
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  {
    "start": 638.75,
    "end": 644.39,
    "text": " den menschlichen Körper. Also es gibt von Gehirn bis zur Plazente eigentlich keinen Körperteil mehr,",
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  {
    "start": 644.39,
    "end": 650.19,
    "text": " wo man nicht Mikroplastik nachweisen kann. Und gerade in den letzten Jahren ist auch da im Bewusstsein",
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  {
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    "end": 655.79,
    "text": " erst entstanden, dass dieser Plastikanteil, der sich eben auch im Körper absetzt, wie du es",
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    "text": " gerade drastisch geschildert hast, dass der auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Das",
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    "text": " ist ja ein Thema, dass wir noch nicht so lange diskutieren. Ja, das ist ein Thema, wo wir noch",
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    "end": 669.59,
    "text": " gar nicht so lange darüber sprechen und es ist auch noch ein Thema, wo wir trotz allem immer noch",
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  {
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    "end": 674.95,
    "text": " nicht viel darüber wissen. Ich kann vielleicht auf diese Frage deswegen mit einer Anekdote",
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    "end": 679.71,
    "text": " antworten. Ich habe den Lukas Kenner, das ist ein Pathologe und Krebswarscher an der Medizinischen",
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    "end": 685.51,
    "text": " Uni Wien, der wirklich auch in dem Bereich ja federführend mitwirkt, interviewt und ihn gefragt,",
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  {
    "start": 685.51,
    "end": 691.27,
    "text": " wie er das handhabt und sieht. Er hat mir daraufhin erzählt, dass er wirklich alle möglichen",
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  {
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    "end": 697.91,
    "text": " Plastikoutensilien aus seinem Alltag verbannt hat, also kein Plastikschneidebrett mehr gar nichts und",
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  {
    "start": 697.91,
    "end": 705.91,
    "text": " dass es keine Anzeichen gibt, dass wir uns nicht große Sorgen machen müssen. Okay, jetzt haben wir",
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  {
    "start": 705.91,
    "end": 711.91,
    "text": " also genau gehört, was das Problem mit dem Plastik ist. Es ist einfach produzierbar und auch einfach",
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  {
    "start": 711.91,
    "end": 717.95,
    "text": " einsetzbar. Man kann es so gut formen, es ist kostengünstig, aber es ist eben auch umweltschädlich",
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  },
  {
    "start": 717.95,
    "end": 725.63,
    "text": " und all along macht es uns krank. Das UN-Abkommen wird ja, wie schon erwähnt, es ist halt heute ausgerechnet",
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  },
  {
    "start": 725.63,
    "end": 731.95,
    "text": " auf Schweizer Boden verhandelt. Dabei sind gerade die Schweizer Rekordmeister im Plastikverbrauch.",
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  {
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    "end": 737.91,
    "text": " 127 Kilogramm Plastik pro Kopf verbraucht ein durchschnittlicher Schweizer, eine Schweizerin",
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    "end": 744.43,
    "text": " jedes Jahr. Woran das liegt, habe ich Irene Zöch gefragt. Sie ist Reporterin im Außenpolitikressort",
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  {
    "start": 744.43,
    "end": 752.67,
    "text": " Presse und das hat sie geantwortet. Es gibt eine OCD-Studie, die sagt, dass es einen Zusammenhang gibt",
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  {
    "start": 752.67,
    "end": 759.75,
    "text": " zwischen hoher Kaufkraft und dem Plastikverbrauch und das sieht man an der Schweiz recht gut. Also die",
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  {
    "start": 759.75,
    "end": 767.47,
    "text": " Schweiz ist ein reiches Land und der Verbrauch von Einwegplastik ist relativ hoch. Das heißt, es gibt",
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  {
    "start": 767.47,
    "end": 772.19,
    "text": " eine hohe Mobilität in der Schweiz, die Leute sind viel unterwegs, die essen überall, die essen die",
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  {
    "start": 772.19,
    "end": 777.83,
    "text": " ready-made Lunch ist den mitgebracht, also die gekauften Salate und Sandwiches im Zug und",
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  },
  {
    "start": 777.83,
    "end": 783.59,
    "text": " unterwegs und das schlägt sich natürlich bei der Bilanz beim Plastikverbrauch sehr stark",
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    "start": 783.59,
    "end": 789.51,
    "text": " nieder. Einweggeschirse, Müll, wie der Name schon sagt, wird einmal verwendet und dann wird",
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  {
    "start": 789.51,
    "end": 795.99,
    "text": " es weggeworfen. Dazu kommt auch noch ein sehr hoher Verbrauch an Einwegplastikbechern, also die",
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  {
    "start": 795.99,
    "end": 801.87,
    "text": " klassischen Coffee-to-Go-Bächer für Heißgetränke, für Kaffee, für Glühwein vielleicht, die ebenfalls",
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  {
    "start": 801.87,
    "end": 807.95,
    "text": " nach einmaligen Gebrauche im Müll landen und so schlägt sich dieser Privatkonsum auch beim",
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  {
    "start": 807.95,
    "end": 812.83,
    "text": " Plastikverbrauch nieder. Okay, das ist einmal das eine der Privatkonsum, aber ich gehe davon aus,",
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  {
    "start": 812.83,
    "end": 817.87,
    "text": " dass es vermutlich nur ein kleiner Anteil des gesamten Plastiktrecks ist, der so anfällt in",
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    "start": 817.87,
    "end": 823.83,
    "text": " der Schweiz. Wer ist denn dann noch dafür verantwortlich? Wer verbraucht denn in der Schweiz sonst noch Plastik?",
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    "end": 830.59,
    "text": " Natürlich ist ein großer Verbraucher die Industrie, die Herstellung von Verpackungsmaterial, die",
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  {
    "start": 830.59,
    "end": 836.83,
    "text": " Bauindustrie, die trägt das sicherlich den Löwenanteil am Verbrauch von Kunststoff. Es ist schon",
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  },
  {
    "start": 836.83,
    "end": 841.71,
    "text": " interessant das Ausgleich der Schweiz, die so oft in vielen anderen Bereichen als Muster-Schülerin gilt,",
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  {
    "start": 841.71,
    "end": 848.07,
    "text": " in diesem Bereich so schlecht abschneidet. Ja, das ist durchaus überraschend, weil ja wie du schon",
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  {
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    "end": 853.19,
    "text": " gesagt hast, die Schweiz in vielen Bereichen sehr, sehr gut abschneidet, wenn Statistik immer ganz",
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  {
    "start": 853.19,
    "end": 859.99,
    "text": " vorne ist und als Muster-Schülerin gilt, aber geradeher gibt es viel Aufholbedarf. Ich habe mir",
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  {
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    "end": 866.63,
    "text": " erklären lassen, dass dieses sogenannte Litering, also einfach das achtlose Wegwerfen von Plastikmüll",
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  {
    "start": 866.63,
    "end": 873.23,
    "text": " dazu zählen auch Zigarettenstummeln übrigens und der Abrieb von Autoreifen, dass das auch einen",
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  {
    "start": 873.23,
    "end": 879.51,
    "text": " ganz großen Anteil ausmacht bei dieser gesamten Plastikverschmutzung. Das landet dann meist in",
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  },
  {
    "start": 879.51,
    "end": 886.03,
    "text": " Oberflächengewässern und ja längerfristig gesehen natürlich auch im Meer. Das was wir",
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  },
  {
    "start": 886.03,
    "end": 890.51,
    "text": " jetzt da besprechen, ist ja irgendwie auch so, dass die Schweiz mitten in Europa liegt, nicht",
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  },
  {
    "start": 890.51,
    "end": 895.75,
    "text": " an ein Meer grenzt und natürlich, wie wir alle wissen, nicht Teil der Europäischen Union ist.",
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  {
    "start": 895.75,
    "end": 900.71,
    "text": " Das heißt, gewisse Regeln, die innerhalb der Europäischen Union seit Jahren, teilweise schon",
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  },
  {
    "start": 900.71,
    "end": 905.89,
    "text": " Jahrzehnten, Gültigkeit haben für die Schweiz nicht gilt oder gelten. Also ich denke jetzt da",
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  {
    "start": 905.89,
    "end": 911.71,
    "text": " einerseits an so was wie Flaschenpfand für Plastikflaschen, aber auch Regelungen zu allen",
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  {
    "start": 911.71,
    "end": 917.95,
    "text": " möglichen EU-Richtlinien, ist das auch ein Grund, dass die Schweiz so viel mehr Plastik produziert,",
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  {
    "start": 917.95,
    "end": 922.07,
    "text": " weil sie einfach darf? Also ich habe mir von Experten erklären lassen, dass das sehr wohl",
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  },
  {
    "start": 922.07,
    "end": 929.91,
    "text": " einer der Hauptgründe ist. In der EU wurde ja 2019 dieses Verbot von Einwegplastik beschlossen und",
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  },
  {
    "start": 929.91,
    "end": 935.55,
    "text": " das nennen Schweizer Experten sogar als Leuchtturm \"entscheid\". Das heißt damals wurde ja die",
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  },
  {
    "start": 935.55,
    "end": 941.47,
    "text": " Verwendung von Einwegplastik, von Tellernbesteck Strohhalmen, die schon genannten Getränke,",
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  },
  {
    "start": 941.47,
    "end": 948.87,
    "text": " Becherteils zumindest verboten und da sagen Schweizer Experten, dass diese Direktive ergreift und",
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  },
  {
    "start": 948.87,
    "end": 955.95,
    "text": " dass man das auch eindeutig feststellen kann, weil zum Beispiel im Mittelmeer weniger Müll an",
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  },
  {
    "start": 955.95,
    "end": 961.55,
    "text": " den Stränden auffindbar ist, als das noch vor einigen Jahren war. Wie ist das eigentlich in",
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  },
  {
    "start": 961.55,
    "end": 967.35,
    "text": " der Schweiz? Ist man sich dieses Problems bewusst, dass man hier ganz stark dazu beiträgt, dass",
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  },
  {
    "start": 967.35,
    "end": 972.47,
    "text": " der Plastikmüll mehr wird jedes Jahr? Ja, man ist sich dadurch aus das Problems bewusst. Es gibt",
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  {
    "start": 972.47,
    "end": 979.39,
    "text": " da auch Bemühungen, auch bestehende Gesetze einfach schärfer durchzusetzen und in dieser",
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  {
    "start": 979.39,
    "end": 987.31,
    "text": " Richtung auch mehr zu machen. Allerdings ist die Recyclingquote in der Schweiz sehr niedrig. Also",
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  {
    "start": 987.31,
    "end": 993.23,
    "text": " das Meiste dieses ganzen Plastikabfalls wird thermisch verwertet, sprich verbrannt und nur",
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  {
    "start": 993.23,
    "end": 999.87,
    "text": " wenig kann wirklich recycelt werden. Und da will man auch ansetzen, dass diese Quote besser wird.",
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  {
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    "end": 1003.79,
    "text": " Hast du damit bekommen, ob es da auch jetzt gerade im Zuge dieser Konferenz der UNO in",
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  {
    "start": 1003.79,
    "end": 1008.43,
    "text": " Genf, ausgehendet in Genf, eine Diskussion innerhalb des Landes angestoßen wurde,",
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  },
  {
    "start": 1008.43,
    "end": 1012.27,
    "text": " da jetzt rasch etwas dagegen zu tun oder sich der rasch zu verbessern?",
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  },
  {
    "start": 1012.27,
    "end": 1017.47,
    "text": " Ja, es wird diesbezüglich schon diskutiert, aber die Diskussion geht eher dahin, dass",
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  },
  {
    "start": 1017.47,
    "end": 1024.03,
    "text": " bestehende Gesetze auch wirklich eingehalten werden. Da passiert ja viel auf Freiwilligkeit und",
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  },
  {
    "start": 1024.03,
    "end": 1030.95,
    "text": " dass man hier ansetzt und wirklich schon bestehende Rechtsprechung auch durchsetzt und sich darum",
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  },
  {
    "start": 1030.95,
    "end": 1037.11,
    "text": " kümmert, dass bestehende Gesetze umgesetzt werden. Welche anderen Länder gibt es noch,",
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  },
  {
    "start": 1037.11,
    "end": 1042.63,
    "text": " die da in diesem Negative Ranking ganz weit oben mitspielen? Also weltweit gehört sicher",
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  },
  {
    "start": 1042.63,
    "end": 1050.27,
    "text": " die USA zu den größten Plastikverbrauchern. Das sind die Daten mehr als 200 Kilo pro Kopf,",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1050.27,
    "end": 1054.63,
    "text": " also ein sehr großes Plastikaufkommen. China spielt da auch eine Riesenrolle bei diesem",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1054.63,
    "end": 1061.83,
    "text": " Negative Ranking. EU-weit sind diese Zahlen weit niedriger. Da gehören eigentlich zu den",
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  },
  {
    "start": 1061.83,
    "end": 1069.11,
    "text": " Vorzeigeländern, auch einige der Mittelmeerländer, Spanien, Kroatien etwa, die produzieren 16 Kilo",
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  },
  {
    "start": 1069.11,
    "end": 1076.47,
    "text": " pro Kopf. Das ist schon um einiges weniger und überhaupt, wenn man so sagen kann, das beste Land",
    "speaker_id": null
  },
  {
    "start": 1076.47,
    "end": 1083.91,
    "text": " innerhalb der EU ist Zypern mit 7 Kilo. Wow, ja und da zeigt sich dann schon, dass die EU-Bestimmungen,",
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  },
  {
    "start": 1083.91,
    "end": 1089.07,
    "text": " die es seit einigen Jahren gibt, eben schon langsam greifen oder und wirksam werden. Ja,",
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  },
  {
    "start": 1089.07,
    "end": 1094.17,
    "text": " durchaus. Ich habe erwähnt, dass entlang des Mittelmeers, das ja grundsätzlich aufgrund der",
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  },
  {
    "start": 1094.17,
    "end": 1099.19,
    "text": " hohen Verschmutzungstichte als einziger großer Müllstrodel bezeichnet wird, dass da eben der",
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  },
  {
    "start": 1099.19,
    "end": 1106.23,
    "text": " Plastikmühlen an den Stränden zurückgegangen ist und auch an den Küsten der Ostsee und Nordsee",
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  },
  {
    "start": 1106.23,
    "end": 1114.35,
    "text": " sind da sogar, wird da gesprochen, von 45 Prozent weniger Einwegplastik, das angespült wird. Also",
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  },
  {
    "start": 1114.35,
    "end": 1119.95,
    "text": " insofern kann man auf jeden Fall sagen, diese Direktive greift. Ziel dieser ganzen Konferenz",
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  },
  {
    "start": 1119.95,
    "end": 1125.43,
    "text": " ist natürlich auch ein international verbindliches Abkommen, auf das sich alle Unumitteltstaaten",
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  },
  {
    "start": 1125.43,
    "end": 1130.67,
    "text": " hoffentlich einigen können, wo es halt um ein weitreichendes Verbot von Einwegplastik und",
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  },
  {
    "start": 1130.67,
    "end": 1136.43,
    "text": " Lebensmittelverpackungen geht, aber vor allem geht es darum, dass weniger Plastik generell",
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  },
  {
    "start": 1136.43,
    "end": 1141.31,
    "text": " produziert werden sollte, denn nur so, denke ich, wird man das Problem mit dem Plastikmühlen",
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  },
  {
    "start": 1141.31,
    "end": 1144.35,
    "text": " auch tatsächlich einigermaßen in den Griff bekommen können.",
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  },
  {
    "start": 1144.35,
    "end": 1149.07,
    "text": " Aber jetzt war es nun so, dass gerade erst im vergangenen Jahr in Korea bei der letzten",
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  },
  {
    "start": 1149.07,
    "end": 1154.11,
    "text": " UN-Konvention zu diesem Thema die Verhandlungen gescheitert sind. Glaubst du, dass es diesmal",
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  },
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    "text": " größere Chancen gibt, davon einen positiven Abschluss der 170 teilnehmenden Länder?",
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    "text": " Also ich mal von Schweizer Experten erklären lassen, dass für die Verhandlungen jetzt in",
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    "text": " Genemfeben in dieser nächsten Runde die Chancen gar nicht so schlecht stehen, weil eben schon",
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    "text": " sehr viel vorbereitet wurde bei der letzten Konferenz, die als gescheitert galt, aber",
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    "text": " es wurde schon vieles in die Wege geleitet, es wurde viel bilateral gesprochen und dass",
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    "text": " es insofern eigentlich ganz gute Aussichten gibt, da auch die Ziele zu erreichen. Wenn",
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    "text": " eine andere Frage ist dann, ob sich die einzelnen Staaten noch wirklich dran halten.",
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    "text": " Das war was wichtig ist vom 5. August und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, würde es",
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    "text": " uns richtig glücklich machen, wenn Sie anderen unseren Podcast weiter empfehlen. Bei Feedback",
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    "text": " oder Kritik schreiben Sie uns an podcastetdiepresse.com. Danke fürs Zuhören, sagen heute Christine",
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    "text": " Meyerhofer, Irene Zürch und Anna Wallner. Machen Sie es gut und hoffentlich hören",
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    "text": " wir neunterm Morgen wieder, da begrüßt sie hier unsere Kollegin Eva Winroither, bei",
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    "text": " ihr zu Gast sein wird Philipp Aichinger aus der Innenpolitik. Das Thema verraten wir noch",
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    "text": " nicht, so bleibt es spannend.",
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