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    "text": "Wenn Sie mich fragen, ist es das, das bestimmende Thema dieses Jahres?"
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    "text": "Das fürchten im Übrigen auch die Russen."
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    "text": "Das"
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    "text": "ist für russische Verhältnisse viel."
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    "text": "Die Wirtschaft wächst nicht mehr."
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    "text": "Das heißt, die Anzahl der Pleiten wird, glaube ich, zunehmend?"
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    "text": "Es ist natürlich jetzt schon dieser Bereich, wo es an amerikanischen Firmen in erster Linie wehtut."
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    "text": "Woher weiß ein Geheimdienstmann, wie man einen Betrieb führt?"
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    "text": "Es stimmt zwar, es gibt viele in Russland, die die ganze Schuld auf die Zentralbank schieben, aber aus meiner Sicht auch zurecht."
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    "text": "Kann es noch sehr riskant werden."
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    "text": "Gas, Sanktionen, Oligachen."
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    "text": "Der Podcast zur russischen Wirtschaft von Eduard Steiner und Vasili"
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    "text": "thirty-two."
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    "text": "Bringt Putin im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im"
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    "text": "Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,"
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    "text": "im Jahr, im Jahr, im Jahr."
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    "text": "Wir haben auch heute wieder einen Spezialgast eingeladen, Herrn Johannes Benini, einen herausragenden Kenner des internationalen Ölgeschäfts."
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    "text": "Herr Benini ist nicht zum ersten Mal bei uns und wir freuen uns, dass er wieder da ist."
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    "text": "Er ist Chef des internationalen Beratungsunternehmens JBC, insbesondere mit Fokus auf Energieprojekte und dabei konkret auf Öl und Gas."
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    "text": "Er war im Mitglied im Risikomanagement-Komitee von ENOC."
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    "end": 127.98,
    "text": "Das ist die National Oil Company der Emirate und der war bis zum Ausbruch des Ukrainekriegs Mitglied im Verwaltungsrat von Litasko, nämlich der internationalen Ölhandelsgesellschaft des russischen Ölkonzerns Luk Oil, also ein Canard des Öl und Gasgeschäfts."
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    "text": "von Ihnen, Herr Benin, herzlich willkommen."
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    "text": "Grüß Gott."
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    "text": "Wir nehmen diesen Podcast am Donnerstag, den achten Jänner, im Jahr."
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    "text": "In Russland sind alle Weihnachtsferien im Moment, weil ja die Autodoxen Weihnachten um zwei Wochen später im Westen gefeiert werden."
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    "text": "Aber ob es ein Jahr ist, wo es wirklich was zu feiern gibt, ist fraglich."
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    "text": "Denn wenn man auf die Wirtschaft schaut, einmal abgesehen vom Ukraine-Krieg als Solchem, als Tragödie, als solcher, dann verheißt das ja nichts Gutes."
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    "text": "Es werde das Jahr, in dem die Wahrheit auf den Tisch komme, heißt es, da wie dort, gemeint ist, dass die Folgen des Krieges noch weiter sicht und spürbarer werden."
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    "text": "Schon in den Jahr zwei Tausend Fünfundzwanzig war ja eine Ernüchterung eingetreten, nachdem zwei Jahre zuvor... ein Boom stattgefunden hat."
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    "text": "in den Jahren, in den Jahren, in den Jahren, in den Jahren, in den Jahren, in den Jahren, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den Jahr, in den."
  },
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    "end": 220.66,
    "text": "Denken wir da ja gerade an Venezuela, wo die völkerrechtswidrige Invasion durch die USA dazu geführt hat, dass die US-Ölkonzerne nun ins Land zurückkehren könnten."
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    "text": "Und Venezuela verfügt über die größten Ölreserven weltweit."
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    "text": "Damit steigt auf den Markt, oder stiegt zumindest in den vergangenen Tagen auch die Befürchtung, dass eine stärkere Rückkehr wenigzolanischen Öls auf den Markt den Ölpreis der ohnehin, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr gingen die russischen Ölaktien, wenn zwar nur leicht, aber sie gingen zurück, während die OS Ölaktien nach oben schossen, aufgrund der Vorfreude wegen der Rückkehr nach Venezuela."
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    "text": "Also hier haben wir eine Ungleichzeitigkeit, es besteht in Russland eine gewisse Befürchtung."
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    "text": "Zuerst zur Einordnung."
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    "text": "Venezuela ist deswegen momentan aktuell."
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    "end": 294.38,
    "text": "Vor einem halben Jahr, bei der achtziger Feier in Beijing über die Befreiung von Faschismus, hat Trump gesehen, dass Xi, Modi und Putin dort recht vereint gestanden sind."
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    "end": 297.039,
    "text": "Und da kam es in Amerika zum Strategiewechsel."
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    "text": "Und man hat gesagt, wir gehen jetzt nicht auf Taiwan, sondern wir schauen, dass wir unseren Hinterhof wieder in die Hand kriegen."
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    "end": 305.78,
    "text": "unter Kontrolle bekommen."
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    "text": "Und das war der Startschuss jetzt für das, was wir heute sehen."
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    "text": "Die sind für das gebaut."
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    "end": 331.58,
    "text": "Das sind einfach Hochkonversionsanlagen, die dieses wirklich schwere Roel, dass sie mit anderem leichten Roel und Produkten vermischen müssen, damit es überhaupt fließen kann, dass sie das verarbeiten können."
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    "text": "Es war aber auch die Kontrolle über Venezuela wichtig für die Amerikaner, weil sie gesehen haben, dass die Venezuelaner schon Ansprüche auf Guyana angemeldet haben."
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    "text": "Und Exxon Mobil war da sehr nervös, weil die dort momentan sehr stark fördern und sehr gute Gewinnen machen."
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    "text": "Und deswegen wollte man diese Kontrolle haben."
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    "text": "Und das ist jetzt passiert, wird aber auf den Ölpreis per se keinen Einfluss haben, weil die Mengen, die hier kommen, sind zwar nicht für die US-Refinerien, aber sind international gesehen bescheiden."
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    "text": "Wir dürfen nicht vergessen, wir sind sowieso aufgrund von der OPEC Plus-Politik momentan in einer Phase der Produktionsausweitung."
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    "text": "Das heißt, wir erwarten dieses Jahr im Schnitt zwei Millionen Fass an Überschuss pro Tag."
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    "text": "Das heißt Lagerbestandsaufbau."
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    "text": "Ob da jetzt der Hundertfünfzigtausend Fass aus Venezuela dazukommen oder nicht oder mehr."
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    "text": "Also das spielt wirklich keine Rolle."
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    "end": 390.84,
    "text": "Es ist geopolitisch eine entspannende Phase der Fokussierung der amerikanischen Politik auf den Hinterhof."
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    "end": 399.58,
    "text": "Alles klar, zur Einordnung noch, die Venezuela kommt vielleicht auf ein Prozent der globalen Ölförderung, wenn überhaupt im Moment."
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    "end": 404.059,
    "text": "die Russen zum Vergleich sind bei zehn Prozent, die Amerikaner, drei, zehn, vierzehn Prozent."
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    "end": 410.479,
    "text": "Ja, also Venezuela hat momentan eine Produktion zwischen einer halben Million und einer Million Fass."
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    "end": 416.38,
    "text": "Und gerade in den letzten Monaten war das ja relativ niedrig aufgrund des US-Empagos."
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    "text": "Deswegen hat man ja jetzt eine Armada an Schiffen geschickt, damit die diese Lagerbestehende, die jetzt sogar in Schiffen schon aufgebaut worden sind, dass man die entlastet, wenn einfach dort kein Speicher mehr da ist, damit man das Öl irgendwo hinbringt."
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    "text": "Und die Amerikaner wollen das haben."
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    "text": "Warum?"
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    "text": "Weil sie nach der Enteignung von Hugo Chavez im Jahr seven verschiedenen Schiedsgerichtsverfahren gewonnen haben."
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    "text": "Und die wollen jetzt quasi bezahlt werden."
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    "text": "Und die haben bis jetzt auf das Geld gewartet."
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    "text": "Und teilweise hat Chef und dort arbeiten dürfen, eben unter der Bemisse, dass sie ihr Geld rauskriegen."
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    "end": 455.539,
    "text": "Aber das ist quasi der Anspruch, wo Trump sagt, die haben unser Öl gestohlen."
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    "text": "Weil sie eben hier Schiedsgerichtsverfahren Zusprüche haben, die nicht bedient worden sind."
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    "text": "Und das ist also sein Narrativ, wo er sagt, ja, da gehört mir was nicht."
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    "text": "Stellen wir den Connect zu Russland her."
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    "end": 481.299,
    "text": "In Venezuela selbst können die Amerikaner den Russen kaum schaden, denn die Russen haben dort auch nicht besonders großen Erfolg gehabt, glaube ich, bei ihrer Kooperation in Venezuela oder zumindest."
  },
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    "end": 493.039,
    "text": "Man hat sich im Jahr zwanzig, zwanzig ungefähr, einundzwanzig hat sich die Roseneff dort verabschiedet, weil eben sich die Venezolane auch nicht unbedingt dann alles gehalten haben und dann hat man sich da wieder etwas distanziert."
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    "end": 496.88,
    "text": "China ist weiterhin dort federführend im Geschäft geblieben."
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    "text": "Genau."
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    "end": 504.58,
    "text": "Also den Russen können sie dort nicht schaden, aber indirekt, möglicherweise langfristig jetzt vielleicht mit dem Ölpreis."
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    "end": 533.88,
    "text": "Kurzfristig oder beziehungsweise auf anderer Ebene schaden die USA den Russen sehr wohl, weil sie ja Sanktionen gegen russische Öl-Exporte verhängt haben, schon Anfang den ersten und vehement ausgeweitet, Ende November, in dem sie die zwei größten russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukauel sozusagen auf die Sanktionsliste gesetzt haben und den Export beschränken."
  },
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    "end": 544.699,
    "text": "Jetzt sieht man schon, dass vor allem die Preisabschläge, zu denen Russland sein Öl auf den Markt bringt, extrem gewachsen sind."
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    "end": 551.52,
    "text": "Das heißt, das Öl ist nicht weniger geworden, sie liefern nach wie vor, aber bekommen weiter weniger Geld dafür."
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    "text": "Da kann man sich jetzt Anfang des Jahrtausends sechsundzwanzig nach knapp vier Jahren Krieg fragen."
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    "end": 569.819,
    "text": "Von allen umfangreichen Sanktionen, die es seitens des Westens gegen Russland gab, sind jetzt die Ölsanktionen doch die Wuchtigsten von allen."
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    "text": "Sie sind jetzt wieder zurückgekommen."
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    "end": 582.16,
    "text": "Also was wir gesehen haben im Oktober November zum Beispiel das Indikator war, dass die Diesel-Marschen auch in Europa deutlich gestiegen sind."
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    "end": 584.86,
    "text": "Ich kann mich erinnern, es war hervorragend."
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    "text": "Zwei Mal im Oktober und im November hat das Öreinsmittag schon das Thema beleuchtet, jeweils mit Experten, die nicht wussten, warum."
  },
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    "text": "Und sie haben keine Antwort darauf gehabt."
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    "text": "Wir wissen nicht, warum."
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    "text": "Warum ist der Dieselpreis so hoch?"
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    "end": 601.72,
    "text": "Das war die Phase, wo man eben die Litazko da hier am Markt ins Visier genommen hat."
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    "end": 606.6,
    "text": "Ich sage jetzt die Litazko, weil die Rosneft hat international jetzt nicht so das Geschäft."
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    "text": "Wenn hat das die Lokal betroffen?"
  },
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    "end": 612.42,
    "text": "Man hat jetzt quasi den Auslandsarm hier abgetrennt."
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    "end": 620.02,
    "text": "wird jetzt, da gibt es amerikanische Konzerne, die sich da hier mit einem Konsortium darum bemühen, das zu übernehmen, dass wir wahrscheinlich noch im jener Staat finden."
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    "end": 630.92,
    "text": "Auf jeden Fall ist es auch so wie im Jahr die Ankündigung von Sanktionen dazu führen, dass Verträge neu organisiert werden, Lieferketten neu organisiert werden."
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    "end": 638.3,
    "text": "Und das führt natürliche Markt zu Spannungen und zu Stress, weil das müssen Verträge neu organisiert werden."
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    "end": 641.98,
    "text": "Und das haben wir auch im vierten Quartal gesehen."
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    "text": "Diese Differentials haben sich wieder normalisiert."
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    "end": 649.3,
    "text": "Also die Diesel-Marschen sind jetzt wieder relativ normal."
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    "text": "Diese Preiseaufschläge sind nicht mehr da."
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    "end": 655.6,
    "text": "Auch die großen Abschläge von das russische Rheulan lang, die sehr deutlich waren."
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    "text": "Also der Markt hat sich einigermaßen normalisiert."
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    "text": "Das ist jetzt nicht ungewöhnlich, weil das einfach alles Zeit braucht, bis man das halt wieder neu organisiert."
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    "text": "Natürlich, jeder Eingriff von Amerika mit Sanktionen hat schmerzhafte Implikationen brauchen wir nicht verneinen, aber das ist so."
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    "text": "Es ist aber so, dass das Ganze jetzt schon mehr und mehr normal wird."
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    "end": 704.4,
    "text": "Gerade in den Bricksländern hat man sich jetzt schon darauf eingestellt, dass man den Herrn Trump ernst nimmt."
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    "text": "Er hat quasi einen Wirtschaftskrieg erklärt."
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    "text": "der ganzen Welt und jeder hat sich jetzt überlegt, na wie gehe ich mit dem um?"
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    "text": "Die Europäer haben sich arrangiert, in dem sie halt zahlen, nicht?"
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    "text": "Also andere Länder haben gesagt, nein, auf das gehe ich nicht ein, ich zahl lieber Tarif, also Zölle."
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    "text": "Und andere, wie die Chinesen, haben gesagt, aber mit mir nicht, wenn du das magst, dann mache ich das gleiche gegen dich und dann kommst du in einen Pad."
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    "text": "Und da sehen wir das Interessante."
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    "text": "Sie ist eigentlich das Zusammenspiel zwischen Russland und Indien."
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    "text": "Mode hat sich da nicht untergeordnet."
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    "text": "Was wir gesehen haben ist, dass am Anfang, zum Beispiel Reliance, die so große, große Mengen an Russischen Öl direkt von Rosnefter auch gekauft haben, dass die zuerst einmal die Hände weggenommen haben davon."
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    "text": "Das hat auch kurzfristig eben einen Markt zu ziemlichen Druck geführt."
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    "text": "Warum?"
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    "text": "Weil die Angst haben, dass, wenn sie jetzt direkt von Russland Öl kaufen, dass Funden Amerikaner sanktioniert werden und dann keine tolle Überweisungen mehr tätigen dürfen."
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    "text": "Und das ist halt der Hammer, nicht?"
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    "text": "Und damit haben sie eben auch diese Umgehung wieder geschafft."
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    "text": "Es wird halt für Russland teurer."
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    "text": "Wenn er aber niedriger geht, also unter Das ist quasi die Marsche, die die US-Konzerne brauchen zum Heben von dem Schieferöl."
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    "text": "Und wenn es drunter geht, dann werden gewisse Kosten nicht mehr berücksichtigt."
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    "text": "Zuerst einmal die Finanzierungskosten und dann je tiefer das zu schwieriger wird."
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    "text": "Und dann wird es mühsam, dass die Amerikaner ihre eigene Industrie damit glücklich machen."
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    "text": "Trump gar nicht so sehr."
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    "text": "Das Interesse hat, dass er hier den Preis nach unten treibt."
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    "text": "Und das Interessante war, wie er den Chinesen gesagt hat, die Chinesen kriegen eh ihre Öl."
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    "text": "er nach dieser Übernahme gesagt hat, die Chinesen kriegen auch ihre Öl."
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    "text": "Warum?"
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    "text": "Weil die Chinesen haben vorfinanziert."
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    "text": "Das Geld nur raus, wenn Öl kommt."
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    "text": "Und er hat quasi nenn gleich gesagt, den Druck weggenommen und gesagt, nein, die kriegen Eheöl."
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    "text": "Herr Astrof, Sie wollten gleich was einwerfen."
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    "text": "Ja, ich möchte noch ergänzen, was der Herr Benini geschildert hat, also diese relative Normalisierung des Ölmarktes bzw."
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    "text": "des Preisabschlags für russisches Öl nach den im November verhängten Sanktionen gegen die zwei führenden Ölfirmen."
  },
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    "end": 888.64,
    "text": "Das ist im Prinzip auch... Ähnlich wie das zum Beispiel nach der Einführung des EU-Importembargos der Fall war."
  },
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    "end": 911.42,
    "text": "Ja, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember, im Dezember."
  },
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    "end": 917.98,
    "text": "Und damals haben wir auch eine sehr ähnliche Dynamik gesehen."
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    "end": 934.819,
    "text": "Also am Anfang hat sich der Preisabstand, also der Preisabschlag für russisches Ölgegenübe, zum Beispiel der Benchmark Brand massiv vergrößert, auch auf bis zu zwanzig, dreißig Dollar Profas, allerdings nur für einige Wochen."
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    "end": 947.16,
    "text": "Und dann allmählich hat sich Also ist dieser Preisabschlag wieder gesunken, nicht auf Null, natürlich, es bleibt immer noch, also es blieb immer noch, aber also wurde ziemlich reduziert."
  },
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    "text": "Und ein bisschen ähnlich war das auch nach den Sanktionen, die im Jena-Fünfundzwanzig von beiden verhängt wurden gegen das drittgrößte und das viertgrößte russische Unternehmen, also Sorgutniewtsegas."
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    "text": "Das war auch so ein bisschen ähnlich."
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    "text": "Das heißt, es ist nichts wirklich Neues, was wir momentan beobachten."
  },
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    "text": "Ich möchte da noch etwas tiefer gehen, Herr Benini, denn dass die Einnahmen aus dem Ölexport für Russland rückläufig sind, darauf kommen wir später noch im Detail zu sprechen, das ist einmal ein Faktum."
  },
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    "text": "Das wäre aber der kurzfristige Blick, wie sehr das Russland im Moment schadet."
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    "text": "Aber ich schaue auf die russische Ölindustrie."
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    "text": "Ist es nicht so, dass der doch signifikant oder wirklich relativ niedrige Ölpreis und an die Preisabschläge allmählich dazu führen, dass russische Ölkonzerne immer weniger investieren können und das Spielraum hier geringer wird?"
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    "text": "Denn ist ja so, dass Doch seit vielen Jahren die Öllagerstätten in Russland, die traditionellen und wichtigen Öllagerstätten entlang der Volga-Gegen bzw."
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    "text": "Das ist dann entweder tiefsehe Bohrungen oder im aktischen Gebiet Bohrungen, wo Russland zumal ja auch die westliche Technologie braucht."
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    "text": "Und hier gibt es ja auch Sanktionen."
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    "text": "Also ist es nicht so, dass man hier mittelangfristig der russischen Ölindustrie massiv schadet."
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    "text": "ist das richtige Wort, aber ich glaube, dass wir da weit davon entfernt sind, weil die Preise viel zu hoch sind."
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    "text": "Also wir sind bei sechzig toll."
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    "text": "Selbst wenn in Russland das bei fünfzig ist, ich kann mich erinnern, wie wir die Diskussion darüber hatten, als wir im Jahr, wann war das mit der Corona Geschichte, wo die Preise negativ waren."
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    "text": "Also diese Wirtschaft ist sehr stresserprobt."
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    "text": "Aber wenn Sie jetzt anschauen der Krieg, wir haben jetzt seit Beginn des Kriegespflichts eine Million Fassern Produktion verloren."
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    "text": "Ich würde sagen sogar, dass der größere Einfluss war im Produktenbereich durch die Beschädigung Graffinerien, dass da eigentlich mehr an Wertschöpfung verloren gegangen ist, als dass man jetzt weniger Roel verkaufen kann."
  },
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    "end": 1128.28,
    "text": "Ich glaube nicht, dass man da jetzt großartig den russischen Tanker, der hier stoppen kann oder gestoppt hätte."
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    "text": "Herr Astrof, die Russen sind wirtschaftlich nicht am Boden und auf dem Ölsektor auch nicht aus dem Spiel, aber sie haben ein Problem."
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    "text": "Ich rede gar nicht von den reichen Russen, denn ich habe jetzt aufgeschnappt, die Financial Times hat analysiert, dass es so gut wie alle westlichen Luxus-Waren in Russland zum Kauf gibt."
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    "text": "Das wird auch nicht wehtun."
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    "text": "Und bei den LKW waren es überhaupt minus dreiundfünfzig Prozent."
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    "end": 1185.74,
    "text": "Das ist nur ein Schlaglicht, ein kleines Beispiel."
  },
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    "end": 1190.399,
    "text": "Was ist da los, wenn wir mal kurz umreißen."
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    "text": "und ist das erster Anfang?"
  },
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    "text": "In erster Linie gibt es ein Problem mit sehr hohen Zinsen."
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    "text": "Das heißt, Sie haben angeführt dieses Beispiel mit stark rückläufigen Autoverkäufen."
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    "text": "Natürlich, der Automart leidet unter den hohen Zinsen ganz massiv, weil ein Großteil der Autokäufer wird durch Kreditaufnahmen finanziert oder wurde durch Kreditaufnahmen finanziert."
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    "end": 1227.68,
    "text": "Nicht jeder kann sich leisten, zinsen, also einen von zwanzig Prozent, fünfundzwanzig Prozent oder meinetwegen sogar mehr zu zahlen."
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    "text": "Das ist natürlich sehr, sehr viel."
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    "text": "Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Inflation relativ hoch ist."
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    "text": "Aber selbst wenn man das berücksichtigt, dass dann liegen die Realzinsen immer noch im zweistelligen Bereich."
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    "text": "Das heißt, das ist natürlich, das ist der Hauptfaktum momentan."
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    "text": "Und das trifft nicht nur für die Autoverkäufer zu, das trifft auch für langlebige Konsumgüter."
  },
  {
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    "text": "Das trägt auch für Immobilien."
  },
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    "text": "Also alles, was über Kreditaufnahme finanziert wurde oder zum grossen Teil durch Kreditaufnahme finanziert wurde, das hat natürlich gelitten."
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    "text": "Also dieser Flute sehen wir nach wie vor, während beiden z.B."
  },
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    "text": "Grundnahrungsmitteln und ganz normalen Gütern, sozusagen, da sehen wir wenige Effekte, weil eben dieser Güter natürlich nicht durch Kredite auf Amazon, sondern durch Löhne und Einkommen."
  },
  {
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    "text": "finanziert werden, also Pensionen usw."
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    "text": "Und die liegen immer noch im positiven Bereich, d.h."
  },
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    "text": "die Jahresdynamik liegt immer noch im positiven Bereich, hat sich zwar auch abgeflagt, aber liegt immer noch im positiven Bereich."
  },
  {
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    "end": 1315.98,
    "text": "und wir sehen auch, also der Konsum insgesamt ist immer noch, wächst immer noch, nicht so stark wie früher, aber wächst immer noch."
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  {
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    "end": 1334.18,
    "text": "Unsere Eingangsfrage war ja, ob Putin mit seinem Krieg und mit den dadurch provozierten Sanktionen, die russische Wirtschaft, sukzessive und im Jahr, im Jahr, im Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr."
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    "end": 1334.78,
    "text": "Einnahmen aus dem Ölexport."
  },
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    "start": 1334.82,
    "end": 1379.26,
    "text": "und da ist es so, dass im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr an die Gesamteinnahmen des Budgets, inzwischen unter twenty-fünf Prozent, beträgt früher waren das forty Prozent, so gesagt, ist auch das etwas relativ, womit im Staatshaushalt die anderen Steuern weiteres mehr Relevanz gewonnen haben."
  },
  {
    "start": 1379.94,
    "end": 1400.54,
    "text": "Und jetzt sieht man, dass Putin ab im Jahr jetzt die Steuern weiter erhöht und durchaus massiv erhöht und das heißt er sucht doch kramfhaft neue Einnahmequellen und er sozusagen rafft sie dort zusammen wo er sie nur kriegen kann."
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    "text": "Das sind Akzisen werden erhöht, der Mittelstand wird interessanterweise stark belastet, mehr Sozialabgaben auch, höhere Mehrwertsteuer, die Mehrwertsteuer wurde mit Jahresbeginn auf zweiundzwanzig Prozent erhöht."
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    "start": 1414.24,
    "end": 1422.98,
    "text": "Wenn man das natürlich in den EU-Schnitt einordnet, ist es ungefähr diese Höhe, einundzwanzigkommachzehnte im EU-Schnitt und es gibt EU-Länder, die weit aus höhere haben."
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  {
    "start": 1423.04,
    "end": 1428.18,
    "text": "Ich habe mir das angesehen, in Schweden sind es fünfundzwanzig Prozent, in Ungarn siebenundzwanzig Prozent."
  },
  {
    "start": 1428.6,
    "end": 1431.84,
    "text": "So gesehen ist auch das relativ... Aber es ist dennoch eine Erhöhung."
  },
  {
    "start": 1432.28,
    "end": 1438.52,
    "text": "Und interessant ist vielleicht das Gesamtpaket, dass dort wieder an Schrauben gedreht wird, um mehr zu mehr Geld zu kommen."
  },
  {
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    "end": 1447.52,
    "text": "Auch mehr Staatsanleihen, die er ausgibt, wird da genug zusammenbekommen."
  },
  {
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    "text": "Und wie groß ist sein Spielraum?"
  },
  {
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    "end": 1458.1,
    "text": "Denn es stellt sich bei den Steuereinnahmen ja auch die andere Frage, wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst und sie wächst de facto nicht mehr."
  },
  {
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    "text": "Wie sollen denn die Steuern sozusagen mehr werden, wenn das... wie soll das zusammenspielen?"
  },
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    "text": "Naja, das ist natürlich ein Problem."
  },
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    "text": "Wenn es keinen Wirtschaftswachstum gibt, dann kann man höhere Steuereinnahmen entweder durch... höhere Inflation oder höhere Preise bekommen oder durch höhere Steuersätze."
  },
  {
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    "text": "Ja, und Sie haben angesprochen, zum Beispiel die Mehrwertsteuer wurden um zwei Prozentpunkte angehoben von zwanzig Prozent auf zwanzig Prozent und alle anderen Maßnahmen, die Sie aufgelistet haben."
  },
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    "start": 1495.54,
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    "text": "Ja, es ist natürlich das Stimmteils."
  },
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    "end": 1509.58,
    "text": "Aber der anderen Seite, man darf nicht vergessen, dass trotz allem, also die Budgetdefizite, die Russland momentan verzeichnen, die sind im internationalen Vergleich nicht besonders hoch."
  },
  {
    "start": 1509.74,
    "end": 1523.98,
    "text": "Also für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für... für..."
  },
  {
    "start": 1524.399,
    "end": 1524.6,
    "text": "für..."
  },
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    "text": "Also für russische Verhältnisse ist das ein hohes Budget-Defizit."
  },
  {
    "start": 1529.98,
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    "text": "Noch war es nur im Jahre."
  },
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  },
  {
    "start": 1535.6,
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    "text": "in der Corona-Pandemie."
  },
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    "start": 1536.78,
    "end": 1539.78,
    "text": "Ja, da lag das Budget-Defizit über drei Prozent des BIP."
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  {
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    "end": 1543.42,
    "text": "Aber im internationalen Vergleich ist es nicht besonders hoch."
  },
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    "start": 1543.72,
    "end": 1553.86,
    "text": "Also zum Beispiel im Euro-Raum liegt, also im Durchschnitt der Länder des Euro-Raums liegt das Budget-Defizit bei über drei Prozent."
  },
  {
    "start": 1554.399,
    "end": 1555.82,
    "text": "Das heißt, das ist alles relativ."
  },
  {
    "start": 1556.24,
    "end": 1568.12,
    "text": "Es ist nur so, dass die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträge in Russland, die haben sich immer bemüht, Budgetdefizite so gering wie möglich zu halten."
  },
  {
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    "end": 1568.84,
    "text": "Also man"
  },
  {
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    "end": 1570.78,
    "text": "ist die Brand aufgrund der Krisen auch, nicht?"
  },
  {
    "start": 1570.86,
    "end": 1585.899,
    "text": "Genau, es gab Krisen, es gab natürlich diese Geschichte mit dem Staatsbankrott im Jahre, ja, also dieser Krise hatte so wirklich gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft und auch den Lebensstandard usw."
  },
  {
    "start": 1586.52,
    "end": 1594.139,
    "text": "Das sitzt alles im Hinterkopf, also nicht nur von, eigentlich nicht nur von den wirtschaftspolitischen Entscheidungen, sondern auch von Putin selber."
  },
  {
    "start": 1594.42,
    "end": 1595.96,
    "text": "Das hat er auch irgendwann zugegeben."
  },
  {
    "start": 1596.78,
    "end": 1600.16,
    "text": "Das heißt, man versucht wirklich, die hohe Budgetdefizite zu vermeiden."
  },
  {
    "start": 1600.22,
    "end": 1600.98,
    "text": "Das ist das eine."
  },
  {
    "start": 1601.32,
    "end": 1608.72,
    "text": "Und das andere Grund, warum man das tut, das ist die Tatsache, das Kredite aufzunehmen von den Banken."
  },
  {
    "start": 1609.1,
    "end": 1613.1,
    "text": "Die Renditen für die Anleihen, für die Staatsanleihen, sind sehr hoch."
  },
  {
    "start": 1615.36,
    "end": 1617.92,
    "text": "dass die Zinsen allgemein sehr hoch sind."
  },
  {
    "start": 1618.22,
    "end": 1618.3,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1618.34,
    "end": 1621.399,
    "text": "heißt, der Schuldendienst ist einfach stark gestiegen."
  },
  {
    "start": 1621.48,
    "end": 1621.58,
    "text": "Wenn"
  },
  {
    "start": 1621.62,
    "end": 1626.639,
    "text": "Sie nicht sehen, sind das, glaube ich, acht Prozent inzwischen der Budget ausgekommen."
  },
  {
    "start": 1627.52,
    "end": 1634.04,
    "text": "Genau, acht Prozent ausgaben des föderalen Budgets, wobei das föderale Budget bei ca."
  },
  {
    "start": 1634.12,
    "end": 1636.96,
    "text": "zwanzig Prozent, glaube ich, knapp unter zwanzig Prozent des BIP."
  },
  {
    "start": 1637.3,
    "end": 1638.06,
    "text": "Das Bips liegt."
  },
  {
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    "end": 1641.12,
    "text": "Ja, das ist natürlich nicht wenig."
  },
  {
    "start": 1641.56,
    "end": 1657.22,
    "text": "Selbst wenn die öffentliche Verschuldung eigentlich auch sehr niedrig ist im internationalen Vergleich, führen die hohen Zinsen oder die hohen Renditen für die Staatsanleihen dazu, dass der Schuldendienst hoch ist."
  },
  {
    "start": 1657.36,
    "end": 1659.72,
    "text": "Und das möchte die Regierung natürlich vermeiden."
  },
  {
    "start": 1660.2,
    "end": 1683.36,
    "text": "Man könnte ja fast sagen, oder weiß wie weit Sie zustimmen, dass Putin mit dem Krieg und mit den massiven Ausgaben für den Krieg, wofür ja auch die Reserven hernimmt, die vorher angehäuft worden, eine gewisse Tradition des stabilen Staatsfinanzen verlassen hat und einen riskanteren Weg eingeschlagen hat."
  },
  {
    "start": 1683.72,
    "end": 1686.56,
    "text": "Denn vorher hatte man riesengroße Reserven erstens."
  },
  {
    "start": 1687.879,
    "end": 1693.06,
    "text": "Man hatte immer ein Budgetüberschuss oder zumindest ein ausgeglichenes Budget."
  },
  {
    "start": 1694.24,
    "end": 1704.78,
    "text": "Wie Sie gesagt haben, aufgrund der Krisen war man auf dem Pfad hier Stabilität reinzubringen, weil man Angst hatte, dass man ohnehin sehr anfällig ist aufgrund der Rohstoffabhängigkeit."
  },
  {
    "start": 1705.8,
    "end": 1709.42,
    "text": "Und mit dem Krieg hat er hier einen riskanteren Weg eingeschlagen."
  },
  {
    "start": 1709.46,
    "end": 1714.639,
    "text": "Deswegen nochmal die Frage, kann es noch sehr riskant werden?"
  },
  {
    "start": 1715.98,
    "end": 1727.98,
    "text": "Also das stimmt, es ist schon ein etwas riskanterer Weg, aber man muss auch bedenken, dass es ein riskanterer Weg verglichen mit einer Politik, die übertrieben vorsichtig war."
  },
  {
    "start": 1728.46,
    "end": 1735.36,
    "text": "Das heißt, über Jahre oder über Jahrzehnte, also sie haben angesprochen, die Budgetdefizite wurden nach Möglichkeit vermieden, bzw."
  },
  {
    "start": 1735.82,
    "end": 1740.1,
    "text": "in vielen Jahren hat Russland sogar Budgetübeschüsse erwirtschaftet."
  },
  {
    "start": 1740.7,
    "end": 1749.379,
    "text": "Das hatte natürlich positive... positive Folgen, in denen die Staatsverschuldung auf ein sehr niedriges Niveau gebracht wurde."
  },
  {
    "start": 1749.66,
    "end": 1752.22,
    "text": "Es wurden fiskalische Reserven aufgebaut und so weiter."
  },
  {
    "start": 1752.28,
    "end": 1753.639,
    "text": "Das ist auf der einen Seite ja."
  },
  {
    "start": 1754.04,
    "end": 1755.2,
    "text": "Stabilität war schon da."
  },
  {
    "start": 1755.72,
    "end": 1758.96,
    "text": "Auf der anderen Seite diese extrem restriktive Fiskalpolitik."
  },
  {
    "start": 1759.08,
    "end": 1775.42,
    "text": "Ich hatte dazu geführt, dass die dass viele Ausgaben, die eigentlich notwendig für die Wirtschaftsentwicklung, für die Infrastrukturentwicklung, für die Investitionen in den Bildungsbereichen, den Gesundheitsbereich, diese ganzen Investitionen sind ausgeblieben oder zum grossen Teil ausgeblieben."
  },
  {
    "start": 1776.12,
    "end": 1784.42,
    "text": "Und das erklärt auch zum grossen Teil, warum die russische Wirtschaft jahrelang so schleppend gewachsen ist."
  },
  {
    "start": 1786.12,
    "end": 1790.92,
    "text": "In den zehn Jahren vor dem Krieg ist die russische Wirtschaft im Durchschnitt um ca."
  },
  {
    "start": 1791.06,
    "end": 1794.22,
    "text": "ein Prozent oder sogar weniger als um ein Prozent pro Jahr gewachsen."
  },
  {
    "start": 1794.26,
    "end": 1794.98,
    "text": "Das ist quasi stagnation."
  },
  {
    "start": 1795.04,
    "end": 1795.28,
    "text": "Das ist"
  },
  {
    "start": 1795.32,
    "end": 1802.08,
    "text": "praktisch eine stagnation vor allem für so ein Land wie Russland, weil natürlich Russland ist kein so besonders reiches Land."
  },
  {
    "start": 1802.12,
    "end": 1811.84,
    "text": "Das heißt, es gibt oder es gab zumindest Potenzial dafür, dass die Wirtschaft etwas schneller wächst als diese ein Prozent."
  },
  {
    "start": 1812.62,
    "end": 1824.86,
    "text": "Weil wir schon bei der Frage von Stabilität und Labilität sind, ich habe vorher erwähnt, dass die Einnahmen aus dem Ölexport weniger als twenty-fünf Prozent der Gesamteinnahmen des Budgets ausmachen."
  },
  {
    "start": 1825.6,
    "end": 1835.1,
    "text": "Das ist weniger als früher, womit auch mehr Stabilität da ist, weil man nicht mehr so sehr den internationalen Ölpreis ausgeliefert ist."
  },
  {
    "start": 1835.54,
    "end": 1839.6,
    "text": "Dennoch ist man in Russland immer nervös, wenn sich beim Ölpreis was tut."
  },
  {
    "start": 1839.78,
    "end": 1843.16,
    "text": "Das ist, glaube ich, in der DNA inzwischen eingeschrieben."
  },
  {
    "start": 1843.8,
    "end": 1846.04,
    "text": "Und an Sie, Herr Benini, die Frage."
  },
  {
    "start": 1847.3,
    "end": 1871.96,
    "text": "Der Ölpreis war im Jahr im Jahr vieler, also fast zwanzig Prozent, aufgrund der Produktionsausweitungen in Saudi-Arabien, also innerhalb der OPEC Plus, vor allem Saudi-Arabien und im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr"
  },
  {
    "start": 1872.0,
    "end": 1875.379,
    "text": "im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Nicht einmal das kann man sagen."
  },
  {
    "start": 1875.42,
    "end": 1881.26,
    "text": "Rein von Angebot und Nachfrage her müsste der Preis eigentlich tendenziell Richtung fünfzig Dollar gehen."
  },
  {
    "start": 1881.62,
    "end": 1883.1,
    "text": "Also nochmals um zehn Dollar."
  },
  {
    "start": 1885.76,
    "end": 1891.18,
    "text": "Es ist natürlich jetzt schon dieser Bereich, wo es an amerikanischen Firmen in erster Linie wehtut."
  },
  {
    "start": 1891.96,
    "end": 1893.22,
    "text": "Natürlich auch."
  },
  {
    "start": 1894.02,
    "end": 1896.139,
    "text": "Dort, wo die Investitionen rückläufig sind."
  },
  {
    "start": 1896.66,
    "end": 1901.72,
    "text": "In Amerika sieht man das sofort, dass jetzt die Preise, also die Investitionen schon zurückgestellt werden."
  },
  {
    "start": 1902.42,
    "end": 1904.84,
    "text": "Aber natürlich ist das überall ein Thema."
  },
  {
    "start": 1906.0,
    "end": 1909.84,
    "text": "Schauen Sie, wir haben letztes Jahr die gegenläufige Entwicklung angehabt."
  },
  {
    "start": 1909.879,
    "end": 1912.58,
    "text": "Das eine ist die Ausweitung der Produktion in OPEC Plus."
  },
  {
    "start": 1913.94,
    "end": 1916.76,
    "text": "Rein von dem her hätte man gesagt, der Ölbald muss ja eigentlich fallen."
  },
  {
    "start": 1916.82,
    "end": 1917.7,
    "text": "Warum fallt er nicht?"
  },
  {
    "start": 1917.96,
    "end": 1924.8,
    "text": "Und auf der anderen Seite haben wir aber auch eine bemerkenswerte Kärtwende bei der internationalen Energieagentur feststellen müssen."
  },
  {
    "start": 1925.48,
    "end": 1929.44,
    "text": "Die hat die Vertreter angesagt, man möge aufhören, den Öl und Gas zu investieren, nicht?"
  },
  {
    "start": 1930.379,
    "end": 1942.06,
    "text": "Und was die nur nicht bedacht haben dabei ist, dass der natürliche Abfall, also der natural decline in der Ölproduktion macht jedes Jahr ungefähr dreieinhalb bis fünf Prozent aus, nicht?"
  },
  {
    "start": 1942.58,
    "end": 1956.84,
    "text": "Das heißt, wenn ich jetzt nichts mache und ich lasse mein Ölfeld im Schnitt weltweit normal weiterlaufen, dann habe ich am Ende des Jahres so ungefähr drei bis fünf Prozent weniger Output, weil ich einfach ständig investieren muss, damit ich das für den Niveau halten kann."
  },
  {
    "start": 1957.76,
    "end": 1958.12,
    "text": "Und"
  },
  {
    "start": 1958.92,
    "end": 1960.44,
    "text": "so schnell fällt die Nachfrage nicht."
  },
  {
    "start": 1960.76,
    "end": 1964.66,
    "text": "Die Nachfrage fällt nicht zu schnell von der internationalen Energierendur."
  },
  {
    "start": 1964.7,
    "end": 1967.48,
    "text": "Man muss dazugeben, dass die Nachfrage weiter steigen wird."
  },
  {
    "start": 1968.72,
    "end": 1994.72,
    "text": "Und da hat sie sich massiv ins Ausgestellt, weil alle Analysten, die ich kenne, haben gesagt, Das ist nicht realistisch, was Sie da hier an Ideologie von sich geben, weil da macht, wenn er sich verändert, aufgrund von mehr Investitionen in Erneuerbaren, was auch immer, dass es einfach eine Zeit braucht, bis international gesehen, sich diese Boots- und Nachfrageströme verlagern."
  },
  {
    "start": 1995.12,
    "end": 2001.02,
    "text": "Und das geht nicht so schnell, wie man sich das halt wünschen würde in gewissen politischen Bereichen."
  },
  {
    "start": 2001.78,
    "end": 2005.02,
    "text": "Und das heißt, Dark haben letztes Jahr eben diese Kehrtwendung."
  },
  {
    "start": 2005.18,
    "end": 2009.06,
    "text": "Auf einmal haben sie gesagt, na bitte investiert, das Ganze geht sich sonst nicht aus."
  },
  {
    "start": 2009.6,
    "end": 2021.399,
    "text": "Natürlich kann man sagen, dass das zusammenhängt mit der Rückkehr von Donald Trump ins Weisehaus, weil da hat man schon mit der EI jemals ein ernstes Wort gesprochen und danach kam eben diese Kehrtwendung."
  },
  {
    "start": 2022.139,
    "end": 2028.58,
    "text": "Aber das hat auch in der Mentalität der Magdel eine wiederum eine gewisse Balance hergestellt."
  },
  {
    "start": 2028.639,
    "end": 2029.879,
    "text": "Auf der einen Seite mehr Angebot."
  },
  {
    "start": 2030.42,
    "end": 2034.66,
    "text": "Die Lagerbestände werden sich jetzt teuer wahrscheinlich um zwei Millionen Fass pro Tag im Schnitt aufbauen."
  },
  {
    "start": 2035.46,
    "end": 2037.639,
    "text": "Aber auf der anderen Seite kommt ja auch immer die Psychologie dazu."
  },
  {
    "start": 2038.0,
    "end": 2044.399,
    "text": "Wir haben jetzt durch Donald Trumps Politik eine massive Zunahme der Instabilität in den Erwartungshaltungen."
  },
  {
    "start": 2045.62,
    "end": 2054.98,
    "text": "Alles was wir vorher einigermaßen als stabile Einschätzung festgestellt hat, ist heute nicht mehr relevant."
  },
  {
    "start": 2055.2,
    "end": 2064.02,
    "text": "Das einzige, was stabil ist, ist, dass die europäischen Politiker eine Politik fahren, die hofft, dass er irgendwann wieder mal nicht mehr Präsident ist und dann wird sich alles wieder ändern."
  },
  {
    "start": 2064.86,
    "end": 2076.1,
    "text": "Nur diese Politik ist auch nicht sehr, wie soll man sagen, von Zuversicht geprägt, weil bis dahin dauert es noch ein paar Jahre und bis dahin muss man auch agieren."
  },
  {
    "start": 2076.14,
    "end": 2078.74,
    "text": "Man kann nicht nur warten, und hoffen, dass es besser wird."
  },
  {
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    "text": "Und da merkt man schon, dass die Instabilität, die jetzt von Amerika ausgeht, überall seinen Schatten für sich herwirft."
  },
  {
    "start": 2088.14,
    "end": 2090.7,
    "text": "Und dementsprechend sieht man auch die Verunsicherung."
  },
  {
    "start": 2090.76,
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    "text": "Und die Verunsicherung wird immer in erster Linie."
  },
  {
    "start": 2093.54,
    "end": 2099.38,
    "text": "Goldpreis wieder gespiegelt, der ja momentan bei neuen Rekordwerten über viertausend vierhundert Dollar ist."
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  {
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    "end": 2104.58,
    "text": "Und auf der anderen Seite sehen wir auch, dass die Warnmärkte insgesamt das reflektieren, nicht?"
  },
  {
    "start": 2104.98,
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    "text": "Also ich würde sagen heute sechzig Dollar."
  },
  {
    "start": 2107.32,
    "end": 2110.68,
    "text": "Mit der Inflation der letzten Jahre war vor ein paar Jahren noch fünfzig Dollar."
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  {
    "start": 2110.82,
    "end": 2113.74,
    "text": "Das heißt, in Wirklichkeit ist ja der Markt eh schon niedrig."
  },
  {
    "start": 2114.46,
    "end": 2122.6,
    "text": "Und man traut sich, dass es nicht richtig gehend zu verkaufen, weil man sagt, naja, es braucht nur morgen irgendwo eine kriegerische Auseinandersetzung."
  },
  {
    "start": 2122.76,
    "end": 2137.66,
    "text": "Lieferströme werden auf einmal gesteuert und sofort muss man wieder reagieren und dementsprechend ist also keiner momentan bereit wirklich da nur Angebot und Nachfrage zu beurteilen, sondern man hat eben diese Verunsicherung."
  },
  {
    "start": 2138.16,
    "end": 2139.28,
    "text": "Damit wird's labil bleiben."
  },
  {
    "start": 2139.86,
    "end": 2146.48,
    "text": "Deswegen wird's labil bleiben und ich fürchte, es wird sich nicht so schnell ändern, weil ich sehe auch nicht, dass sich die Politik irgendwie normalisiert nicht."
  },
  {
    "start": 2147.22,
    "end": 2148.96,
    "text": "Dieses Risiko hat Russland weiter."
  },
  {
    "start": 2149.36,
    "end": 2164.2,
    "text": "Ein hausgemachter Punkt für die schwierige Lage in der Wirtschaft ist ja... Und damit komme ich zu dieser Frage zurück, ob sie in die Wirtschaft umbringt, ist ja, dass ganz massiv Privatfirmen zusetzt."
  },
  {
    "start": 2164.26,
    "end": 2170.74,
    "text": "Durch den hohen Leitzins können die Privatfirmen keine Kredite aufnehmen oder ganz schwer Kredite aufnehmen."
  },
  {
    "start": 2171.16,
    "end": 2175.0,
    "text": "Die Staatskonzerne, vor allem die Rüstungskonzerne, kriegen subventionierte Kredite."
  },
  {
    "start": 2175.46,
    "end": 2183.72,
    "text": "Damit haben sie den Vorteil, dass einzige Wachstum oder weitgehend das Wachstum, vor allem in der Industrie, kommt ja nur noch aus dem Rüstungsbereich."
  },
  {
    "start": 2184.08,
    "end": 2186.34,
    "text": "Die alle anderen, die privaten, haben ein Problem."
  },
  {
    "start": 2186.76,
    "end": 2195.52,
    "text": "Dazu kommt in Russland eine große Tradition, die jetzt wieder aufgelebt ist, dass man natürlich nicht so wenige Privatfirmen enteignet hat."
  },
  {
    "start": 2196.24,
    "end": 2211.68,
    "text": "Einerseits um sie zu verstaatlichen, andererseits um sie... Genehmen Leuten, also kremelnahen Leuten, meinetwegen auch Geheimdienst, Leuten zuzuschanzen, wobei immer die Frage auftaucht, woher weiß ein Geheimdienstmann, wie man einen Betrieb führt."
  },
  {
    "start": 2211.72,
    "end": 2213.78,
    "text": "Das ist eine sehr große Frage in Russland."
  },
  {
    "start": 2214.24,
    "end": 2216.3,
    "text": "Das heißt, das ist nicht unbedingt zukommt und verheißelt."
  },
  {
    "start": 2216.38,
    "end": 2219.02,
    "text": "ein Unternehmer hat mir das so geschildert."
  },
  {
    "start": 2219.12,
    "end": 2223.32,
    "text": "Es ist eine Loos-Loos-Situation, wenn man sie enteignet und diesen Leuten zuschiebt."
  },
  {
    "start": 2224.74,
    "end": 2226.28,
    "text": "Eine Frage, jetzt haben Sie Herr Asthoff."
  },
  {
    "start": 2227.28,
    "end": 2234.16,
    "text": "Dadurch, dass es eine große Attacke gibt auf die Privatunternehmen, ist das folgenschwer für die russische Wirtschaft?"
  },
  {
    "start": 2236.9,
    "end": 2241.62,
    "text": "Ja, das ist natürlich schon ein Grund zur Sorge, das ist gar keine Frage."
  },
  {
    "start": 2242.52,
    "end": 2248.48,
    "text": "Attacke auf, ja, das sind, ich glaube, das ist vielleicht ein bisschen zu drastisch formuliert."
  },
  {
    "start": 2248.62,
    "end": 2257.04,
    "text": "Also natürlich diese ganze Enteignung und so weiter, das kann man schon als Attacke bezeichnen, das ist gar keine Frage."
  },
  {
    "start": 2257.7,
    "end": 2261.6,
    "text": "Was die Chorinzinsen betrifft, ich glaube nicht, dass es eine bewusste Attacke ist."
  },
  {
    "start": 2261.9,
    "end": 2273.12,
    "text": "Das ist ganz einfach die Tatsache, dass es gibt so einen Inflationsziel in Russland, weil Russland, so wie die meisten Länder mittlerweile in der Welt, hat so ein Inflation Targeting-Regime."
  },
  {
    "start": 2273.16,
    "end": 2277.88,
    "text": "Also hat ein Inflationsziel, dieses Inflationsziel liegt bei vier Prozent."
  },
  {
    "start": 2278.46,
    "end": 2284.64,
    "text": "Das ist natürlich mehr als zum Beispiel im Euro-Raum, im Euro-Raum sind das zwei Prozent."
  },
  {
    "start": 2286.42,
    "end": 2293.0,
    "text": "Aber für russische Verhältnisse ist es eigentlich ein ziemlich niedriger Wert."
  },
  {
    "start": 2293.52,
    "end": 2306.72,
    "text": "Und so gesehen, das heißt, die Politik der russischen Zentralbank ist eigentlich darauf ausgerichtet, alles zu unternehmen, um die Inflation... nahe diese vier Prozent zu bringen."
  },
  {
    "start": 2306.84,
    "end": 2309.22,
    "text": "Wieso wird der verzweifelter Kampf, scheint mir das nicht?"
  },
  {
    "start": 2309.44,
    "end": 2318.96,
    "text": "Naja, doch hat die Zentralbank schon ziemlich erfolge erzielt, muss man schon sagen, weil nach Anfang des Jahres, man darf nicht vergessen, da lag die Inflation bei zehn Prozent."
  },
  {
    "start": 2319.22,
    "end": 2319.26,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 2319.34,
    "end": 2327.74,
    "text": "aber solange die Budgetausgaben für den Krieg so hoch bleiben, wird das ein schwieriges Unterfangen, bleibt ein schwieriges Unterfangen, oder nicht?"
  },
  {
    "start": 2328.16,
    "end": 2333.92,
    "text": "Oder ist es so, wie Bodin sagt, wir haben bewusst ein Wirtschaftswachstum von ein Prozent in Kauf genommen?"
  },
  {
    "start": 2334.0,
    "end": 2335.64,
    "text": "damit die Inflation runtergeht."
  },
  {
    "start": 2336.7,
    "end": 2348.6,
    "text": "Ich glaube schon, dass zum Beispiel die Zentralbankchefin, die hat schon damit gerechnet, dass es zu einem massiven Einbruch des Wirtschaftswachstums aufgrund der sehr restriktiven Geldpolitik kommen wird."
  },
  {
    "start": 2351.92,
    "end": 2356.24,
    "text": "Und wahrscheinlich die russische Wirtschaft wird auch in einer Situation eine Stagnation."
  },
  {
    "start": 2356.66,
    "end": 2357.06,
    "text": "landen."
  },
  {
    "start": 2357.76,
    "end": 2362.58,
    "text": "Ich glaube, das war schon mit eingerechnet, das war schon kalkuliert."
  },
  {
    "start": 2362.84,
    "end": 2380.74,
    "text": "Also so gesehen, zum Beispiel, wenn die Zentralbank-Chefin Elvira Nabeolin oder auch der Präsident Putin selber, wenn sie über diese kontrollierte weiche Landung sprechen, dann glaube ich schon, dass sie das auch meinen, weil das war wirklich so, das war eigentlich prognostizierbar."
  },
  {
    "start": 2381.98,
    "end": 2386.1,
    "text": "Es war eher erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, bis diese Landung kam."
  },
  {
    "start": 2386.52,
    "end": 2394.84,
    "text": "Weil diese Zinsen, so bei im zweistelligen Bereich oder nahezuanzig Prozent, die die die Lagen schon seit einiger Zeit auf dem hohen Niveau."
  },
  {
    "start": 2395.08,
    "end": 2401.36,
    "text": "Und es hat trotzdem ziemlich gedauert, bis wirklich bis es zu einer deutlichen Abkühlung der Nachfrage gekommen ist."
  },
  {
    "start": 2401.4,
    "end": 2407.04,
    "text": "Also hier sind wir doch, glaube ich, bei des Brudels Kern in einem Zentralproblem drinnen, oder?"
  },
  {
    "start": 2407.38,
    "end": 2409.38,
    "text": "Die Information und der Kampf dagegen."
  },
  {
    "start": 2409.78,
    "end": 2418.76,
    "text": "Denn restriktive Geldpolitik klingt so schön, wenn man es aber jetzt mit Ziffernzahlen ausdrückt, in Russland sind das aktuell zu ca."
  },
  {
    "start": 2418.8,
    "end": 2419.68,
    "text": "sechzehn Prozent."
  },
  {
    "start": 2419.98,
    "end": 2432.64,
    "text": "Wir waren zwar zwischenzeitlich über zwanzig Prozent und inzwischen hat es gesenkt auf sechzehn Prozent, aber sechzehn Prozent heißt, ich nehme einen Kredit auf und werde wahrscheinlich knapp zwanzig Prozent unter zwanzig Prozent kaum kriegen."
  },
  {
    "start": 2434.04,
    "end": 2437.44,
    "text": "Also ist hier der Schlüssel des Problems zu Hause."
  },
  {
    "start": 2438.54,
    "end": 2439.76,
    "text": "Also ich würde das so sagen."
  },
  {
    "start": 2440.18,
    "end": 2444.24,
    "text": "Am Ende muss man ja sagen, irgendwer ist ja Schuld an der ganzen Sache."
  },
  {
    "start": 2444.76,
    "end": 2447.32,
    "text": "Und Strategen bzw."
  },
  {
    "start": 2447.66,
    "end": 2459.6,
    "text": "Kremlinologen oder wer auch immer, Leute dieser Art, die denken ja schon darüber nach, wen wird man denn am Ende die Schuld für eine Misere geben?"
  },
  {
    "start": 2459.74,
    "end": 2463.54,
    "text": "Das heißt, ich glaube, diese Suche findet ja auch sehr wohl inzwischen schon statt."
  },
  {
    "start": 2464.04,
    "end": 2465.86,
    "text": "Ja, sicher, das stimmt schon."
  },
  {
    "start": 2466.32,
    "end": 2473.9,
    "text": "Und in diesem Zusammenhang möchte ich auch sagen, zum Beispiel, es gibt ein regierungsneuer Wirtschaftsforschungsinstitut."
  },
  {
    "start": 2476.12,
    "end": 2481.8,
    "text": "Es wird übrigens vom Bruder vom derzeitigen Verteidigungsminister Belosov geleitet."
  },
  {
    "start": 2482.74,
    "end": 2488.66,
    "text": "Und dieses Institut hat diese Hochzehnspolitik der Russischen Zentralbank stets kritisiert."
  },
  {
    "start": 2489.2,
    "end": 2489.46,
    "text": "Und z.B."
  },
  {
    "start": 2490.56,
    "end": 2508.32,
    "text": "von diesem Institut stammt auch diese bekannte, in Russland eine bekannte, ziemlich bekannte Stellungnahme, dass die hohen Zinsen der Russischen, die eigentlich durch die Politik der Russischen Zentralbank verursacht sind, haben der russischen Wirtschaft mehr geschadet als die Sanktionen."
  },
  {
    "start": 2509.32,
    "end": 2512.84,
    "text": "Und wenn Sie mich fragen, dann glaube ich schon, dass es auch stimmt."
  },
  {
    "start": 2513.1,
    "end": 2514.42,
    "text": "Also zumindest kurzfristig."
  },
  {
    "start": 2514.64,
    "end": 2536.9,
    "text": "Langfristig werden ... Also ich habe immer gesagt, die Sanktionen, die wirken so ein bisschen, wir entschleichen das Gift, ja, aber das sozusagen das volle, also die volle Auswirkung der Sanktionen, also vor allem von diesem beschränkten Zugang zu westlichen Technologien, wird sich erst allmählich, erst langfristig entfalten, ja, aber kurzfristig."
  },
  {
    "start": 2537.0,
    "end": 2548.26,
    "text": "Also wenn wir wirklich über den Zeitraum von einem Jahr oder so, meine ich, in anderthalb Jahren reden, dann sind diese Hohenzinsen vor allem an der... an der zeitigen Wirtschaftsflauter Schuld."
  },
  {
    "start": 2548.42,
    "end": 2558.64,
    "text": "Und so gesehen, stimmt zwar, es gibt viele in Russland, die die ganze Schuld auf die Zentralbank schieben, ja, aber aus meiner Sicht auch zurecht."
  },
  {
    "start": 2560.1,
    "end": 2567.9,
    "text": "Jetzt ist so, Brutin ist ja ein schlauer, fuchsretorisch und sagt, das lern langsamer Tempo ist gut, dafür haben wir mehr Qualität."
  },
  {
    "start": 2568.06,
    "end": 2590.94,
    "text": "oder er rechnet so, dass er die letzten drei Jahre zusammenzählt beim Wirtschaftswachstum, dann kommt er auf knapp zehn Prozent und zeigt den Leuten Entschuldigung, bei uns wächst sie weiter stärker als im Westen, also er kann das ganz gut hintrehen für sein Auditorium, sein Innen- im Inland, aber dass die Wirtschaft in eine Stagnation geschlittert ist, ist inzwischen ein Faktum."
  },
  {
    "start": 2591.7,
    "end": 2602.08,
    "text": "Jetzt haben Sie schon erwähnt, dass Jahrzehnt vor dem Krieg oder knappe Jahrzehnt war davon gekennzeichnet, dass im Schnitt die Wirtschaft pro Jahr nur noch mit ein Prozent gewachsen ist."
  },
  {
    "start": 2602.5,
    "end": 2605.26,
    "text": "Man spricht nicht zufällig von einem verlorenen Jahrzehnt."
  },
  {
    "start": 2606.38,
    "end": 2612.44,
    "text": "Jetzt gibt es Leute wie zum Beispiel Herr Inno Sämtsefter, war früher mal kurzzeitig Kremlberater in Ökonom."
  },
  {
    "start": 2612.92,
    "end": 2618.92,
    "text": "der sagt, es könnte das zweite Jahrzehnt der Stagnation jetzt gestartet haben."
  },
  {
    "start": 2619.38,
    "end": 2639.18,
    "text": "Womit man am Ende vielleicht sagen muss, es ist eine ganze Verlohren, nicht nur ein Verlohrenes Jahrzehnt, sondern eine verlohrene Epoche, bis die Tantauern kann, bis zu Putins Tod oder bis zu Putins Ausscheiden aus dem Amt, die inzwischen unterbrochen war durch den Boost, den die Wirtschaft durch die Kriegsausgaben bekommen hat."
  },
  {
    "start": 2640.8,
    "end": 2642.06,
    "text": "Was sagen Sie dazu?"
  },
  {
    "start": 2644.38,
    "end": 2648.8,
    "text": "Also das Risiko eines solchen Szenarios ist sicherlich da."
  },
  {
    "start": 2649.7,
    "end": 2652.26,
    "text": "Und vor allem, was mir z.B."
  },
  {
    "start": 2652.64,
    "end": 2657.12,
    "text": "Sorgen macht, das ist der Rückgang der Investitionen."
  },
  {
    "start": 2657.64,
    "end": 2670.82,
    "text": "Wir haben schon gesehen, also am Anfang gab es noch, also in den Jahren, den Jahr zwanzig, vierundzwanzig, da gab es noch ein ziemlich hohes Wachstum von Investitionen und ich rede jetzt natürlich über Bruttoanlage-Investitionen."
  },
  {
    "start": 2673.52,
    "end": 2676.1,
    "text": "Und momentan sehen wir praktisch eine Stagnation."
  },
  {
    "start": 2676.28,
    "end": 2685.9,
    "text": "Also wir haben jetzt die Zahlen zum Beispiel für das dritte Quartal, die Bruttoanlagen-Investitionen sind leicht gesunken, sogar auf Jahresweise."
  },
  {
    "start": 2686.3,
    "end": 2696.9,
    "text": "Und wenn wir uns die ersten drei Quartale, also jene bis September, anschauen, dann haben die Investitionen praktisch stagniert."
  },
  {
    "start": 2697.6,
    "end": 2703.56,
    "text": "Und natürlich, das ist keine positiven Meldung, wenn man sich die mittelfristigen Wachstumsausichten anschaut."
  },
  {
    "start": 2704.18,
    "end": 2714.52,
    "text": "Die Tatsache, dass die Unternehmen nicht mehr investieren oder die Investitionen zurückgehen, ist natürlich keine gute Nachricht für das Wachstum."
  },
  {
    "start": 2715.28,
    "end": 2718.82,
    "text": "Wenn die Unternehmen nicht investieren, woher soll das Wachstum kommen?"
  },
  {
    "start": 2721.86,
    "end": 2723.82,
    "text": "Die Arbeitskräfte sind eher knapp."
  },
  {
    "start": 2726.62,
    "end": 2730.64,
    "text": "Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor sehr, sehr niedrig, also bei ca."
  },
  {
    "start": 2730.72,
    "end": 2731.36,
    "text": "zwei Prozent."
  },
  {
    "start": 2731.42,
    "end": 2733.84,
    "text": "Das ist praktisch das Niveau einer Vollbeschäftigung."
  },
  {
    "start": 2734.3,
    "end": 2744.5,
    "text": "Man muss natürlich investieren und vor allem in Technologien, also arbeitssparende Technologien und auch Technologien, die sozusagen einen... die eine so eine höhere Arbeitsproduktivität ermöglichen."
  },
  {
    "start": 2744.54,
    "end": 2768.92,
    "text": "Und das haben wir nicht gesehen, also nicht einmal in den Jahren, in den Boomjahren, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, die Jahre, Das waren keine Investitionen in Maschinen und Ausrüstung."
  },
  {
    "start": 2769.2,
    "end": 2771.46,
    "text": "Das waren andere Investitionen, z.B."
  },
  {
    "start": 2771.8,
    "end": 2775.06,
    "text": "Militärinvestitionen in die Militäntrastruktur, z.B."
  },
  {
    "start": 2775.54,
    "end": 2781.16,
    "text": "auch in die heimische Software, dadurch, dass viele westliche Unternehmen sich zurückgezogen haben usw."
  },
  {
    "start": 2781.9,
    "end": 2786.52,
    "text": "Das hat alles mit höheren Arbeitsproduktivität wenig zu tun."
  },
  {
    "start": 2787.86,
    "end": 2791.44,
    "text": "Ein Wachstum ohne steigende Arbeitsproduktivität wird ja nicht möglich sein."
  },
  {
    "start": 2792.12,
    "end": 2797.38,
    "text": "Es gibt manche, die sagen, es ist der ideale Sturm für Russland, was wahrscheinlich übertrieben ist."
  },
  {
    "start": 2797.86,
    "end": 2807.3,
    "text": "Ich würde mal sagen, trau mich es so zu formulieren, es ist die ideale Stagnation, die idealen Voraussetzungen für eine Stagnation und möglicherweise langfristig."
  },
  {
    "start": 2808.08,
    "end": 2809.78,
    "text": "Worauf muss man sich einstellen?"
  },
  {
    "start": 2810.4,
    "end": 2812.08,
    "text": "Können Sie es auf den Punkt bringen?"
  },
  {
    "start": 2812.12,
    "end": 2827.52,
    "text": "Worauf sollten wir, bei der russischen Wirtschaft, könnten die Kennzahlen sein, die auf eine kritische Entwicklung hindeuten oder die anzeigen, wo es weitergeht?"
  },
  {
    "start": 2828.78,
    "end": 2832.94,
    "text": "Naja, also das eine sind natürlich das Risiko von Pleiten."
  },
  {
    "start": 2833.44,
    "end": 2852.64,
    "text": "Ja, weil dadurch, dass der Schuldendienst so hoch ist für viele Firmen, also die Zinsen sind hoch, natürlich dementsprechend müssen die Firmen auch sehr viel für die also von ihren Profiten dafür verwenden, um ihre Schulden zu bedienen."
  },
  {
    "start": 2852.8,
    "end": 2857.98,
    "text": "Also mittlerweile, glaube ich, fast vierzig Prozent der Profite werden für den Schuldendienst ausgegeben."
  },
  {
    "start": 2858.86,
    "end": 2866.6,
    "text": "Ob sich das alle leisten können, und vor allem diejenigen Firmen, die keine Profite machen oder niedrige Profite, natürlich, das wird schon ein Problem sein."
  },
  {
    "start": 2866.88,
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    "text": "Und je langer dieses Hohe Zinsniveau anhält, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass diese Probleme sich häufen."
  },
  {
    "start": 2874.48,
    "end": 2877.66,
    "text": "Das heißt, die Anzahl der Pleiten wird, glaube ich, zunehmend."
  },
  {
    "start": 2878.42,
    "end": 2886.84,
    "text": "Natürlich, die großen Firmen, die Tobiktofail, sie können immer mit einem Rettungsschirm vom Staat rechnen."
  },
  {
    "start": 2886.94,
    "end": 2892.14,
    "text": "Natürlich, so Gazprom wird nicht Pleite gehen, Rosniews wird nicht Pleite gehen, ganz klar."
  },
  {
    "start": 2892.64,
    "end": 2898.36,
    "text": "Auch zum Beispiel, die Eisenbahnen werden nicht Pleite gehen, weil sie werden immer eine Unterstützung bekommen."
  },
  {
    "start": 2899.04,
    "end": 2903.58,
    "text": "Aber so die kleineren Firmen können, also mittelständischen Unternehmen können damit natürlich nicht rechnen."
  },
  {
    "start": 2903.82,
    "end": 2912.96,
    "text": "Ja, das heißt, dass es glaube ich, ich glaube so kurzfristig, kurz bis mittelfristig wäre das wohl die größte Gefahr."
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    "end": 2917.3,
    "text": "Jetzt frage ich Sie noch abschließend, Herr Benini."
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    "text": "Es ist so, dass Trump mit der Intervention in Venezuela seine Macht auf dem Ölsektor signifikant ausgeweitet hat."
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    "text": "Es gibt Schätzungen, dass er inzwischen über vierzig Prozent weltweit der weltweiten Produktion einen direkten oder indirekten Einfluss hätte."
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    "text": "Also wenn man da Kanada dazu zählt, jetzt ist es so, was ich vorher erwähnte, dass die Saudis in seinem Sinne agierten, in dem sie die Produktion ausgewaltet haben."
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    "text": "Das war ja auch zum Schaden Russlands."
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    "text": "Seine Macht ist hier gestiegen, hat er damit auch Größere wirtschaftliche Hebel gegen Russland in der Hand."
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    "text": "Also in erster Linie schauen wir uns einmal Saudi-Arabien an."
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    "text": "Saudi-Arabien ist in Vorleistung getreten, wenn man möchte den Druck weg haben."
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    "text": "Aber in Wirklichkeit erwartet man sich im Gegenzug ja auch etwas nicht."
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    "text": "Man erwartet sich zum Beispiel, dass dieser Friedensprozess im Nahen Rusten, dass der auch wirklich Fragen getreten wird."
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    "text": "Und da muss er eigentlich jetzt liefern."
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    "text": "Das heißt, da muss ich sagen, man kann immer fordern, man kann sehr viel nachher sagen und so, aber irgendwann muss man liefern."
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    "text": "Und da ist er nicht so gut."
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    "text": "Jemand, der macht gerne Deals, schnelle Deals, aber das ist umsetzen, da ist jetzt noch nicht so gut."
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    "text": "Er wird jetzt Iran wahrscheinlich wieder angreifen, also gemeinsam mit Israel, davon können wir ausgehen, dass wir den nächsten Tagen passieren."
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    "text": "Das heißt, da versucht er jetzt wieder, wenn wir wollen, etwas zu vollenden."
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    "text": "Das auch, das wollen aber im Endeffekt eine gewisse Sicherheit im mittleren Osten."
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    "text": "Und wenn er jetzt da reinpompt, dann ist das eigentlich das Gegenteil."
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    "text": "Die Sicherheit ist nicht durch Instabilität."
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    "text": "Und ein Regime-Change in Venezuela oder ein Regime-Change im Iran ist schwierig."
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    "text": "Deswegen hatte er in Venezuela jetzt nicht die Machade unterstützt und gesagt, jetzt soll sie sofort in Amt und Würme"
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    "text": "kommen."
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    "text": "Die Oppositionelle?"
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    "text": "Ja, die Oppositionelle."
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    "text": "sie installiert, weil er möchte das bestehende Regime verwenden, dass es hier in Ruhe weitergeht, dass er seine Geschäfte machen kann und erst wenn er das einigermaßen im Griff hat."
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    "text": "muss man sehen, dann eventuell der Demokratiebewegung hilft nicht."
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    "text": "Aber Hebel gegen Russland sind größer geworden?"
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    "text": "Der große, große internationale Kampf, den wir sehen und das ganze letzte Jahr, ist eine verstärkte Zusammenarbeit im Bricksbereich."
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    "text": "Und das, was er mit seinem Wirtschaftskrieg und seinen Zöllen und all dem wirklich erreicht hat, ist, dass sich diese Länder in einem sicher sind."
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    "text": "Sie lassen sich von ihnen nicht vorführen."
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    "text": "Und der Gradmesser für mich ist der Mode in Indien."
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    "text": "Der Mode hat jetzt nicht nachgegeben."
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    "text": "Bereit fünfzig Prozent an Zöllen zu zahlen, weil er eben sich nicht vom Trump vorschreiben lässt, von dem man das Öl kauft."
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    "text": "Er kann zwar private Firmen jetzt über diese tolle Überweisungen hier, wenn sie wollen, erpressen, aber der Staat Indien sagt, also wir machen was wir wollen."
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    "end": 3131.3,
    "text": "Und da sieht man schon, dass er es geschafft hat, quasi diese drei großen Spieler mit China, Indien und Russland zusammenzuschweißen."
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    "text": "Und es gibt sehr viele mehr, also jetzt hat er jetzt die pricksame, jetzt mittlerweile, zweiundvierzig Prozent Weltfeind vom GDP im Vergleich zu den G-Sieben, die nur achtundzwanzig Prozent haben, auf Kauf."
  },
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    "end": 3143.32,
    "text": "Kraftbarität aber."
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    "text": "Das bedeutet, sein großes Problem ist jetzt eigentlich ein... Problem der Refinanzierung."
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    "text": "Natürlich ist der Dollar heute mit Abstand die größte Weltwährung, aber er hat auch mit Abstand die größten Schulden."
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    "text": "Und das ist nicht mehr ein absolutes Spiel, sondern es ist jedes Monat eine Frage, wie refinanziere ich."
  },
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    "text": "Und da kommt jeder Abfall von Ländern, die miteinander nicht mehr in Dollar handeln, sondern jetzt in ihren eigenen Währungen."
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    "text": "Das kommt wirklich zur Unzeit für ihn."
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    "text": "Und wenn Sie mich fragen, ist es das das bestimmende Thema dieses Jahres?"
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    "text": "Auf der einen Seite, die Pricks haben jetzt auch ihre Währung, diese Unity, heißt das, sind gerade im Testlauf für seine digitale Währung für alle zusammen."
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    "text": "Die ist noch nicht so weit."
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    "text": "Sie handeln momentan auf bilateraler Basis mit ihren eigenen Währungen."
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    "text": "Nur eins sehen wir ganz klar, je dominanter und aggressiver der Trump wird, er versucht seine Macht quasi auszutänen und alle anderen zu nötigen, ob es für territoriale Dinge, ob er für Handel oder was auch immer ist."
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    "text": "Aber das hat einen Grund."
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    "text": "Er merkt schon richtig, dass ihm quasi das Geld da ausgeht und dass er dieses Berglein nicht mehr Betrieb halten kann, wenn nicht die Leute sich im unterordnen."
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    "text": "Und da sehen wir jetzt diesen großen Kampf vor die Prixeln, dass sich mehr und mehr zusammen roten und sagen, na, da machen wir nicht mit."
  },
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    "text": "Wir haben keine anderen Gemeinsamkeiten, außer dass sie sagen, sie wollen auf einer, sag ich, fairen Basis miteinander handeln und sich nicht dominieren lassen."
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    "text": "Und genau das ist der Hegomonieanspruch der Amerikaner, wo sie sagen, nein, wir sind die Führer und wir machen und jeder muss sich unterordnen."
  },
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    "end": 3252.0,
    "text": "Und ich würde sagen, das ist eigentlich das Thema, wo die Amerikaner versuchen, jetzt ihre Markierungen zu machen und wo die anderen versuchen, hier Widerstand zu leisten."
  },
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    "text": "Man könnte vielleicht abschließend sagen, die... westlichen Sanktionen, die Wirtschaftshebel gegen Russland sind beschränkt, wie wir es seit vier Jahren sehen."
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    "text": "Am meisten schauen sich die Russen immer noch selbst mit gewissen Aktionen bzw."
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    "text": "Maßnahmen und schauen der eigenen Wirtschaft selber am meisten."
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    "start": 3271.08,
    "end": 3285.04,
    "text": "Meine Damen und Herren, wir sind damit am Ende dieser Podcastfolge angelangt und verweisen schon auf die nächste in zwei Wochen, wo wir uns wieder einem interessanten Phänomen in und um die russische Wirtschaft widmen werden, sind sie wieder dabei."
  },
  {
    "start": 3285.58,
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    "text": "Meine Herren, ich danke Ihnen fürs Teilnehmen."
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    "start": 3287.84,
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    "text": "Danke, allen Ihnen noch schönen Tag."
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]