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    "text": "Ich denke, es ist von Russland nach wie vor ein kalkuliertes Spiel."
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    "text": "Man kann sagen, die Telefone funktionieren, alles ist eingerichtet."
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    "text": "Was wir sehr wohl erkennen, dass die umfangreichen Bestände der russischen Förderation aus den Sowjetzeiten, also diese lagervoller Panzer auch älterer Boden, dass da langsam eine Flotte eingetreten ist, dass man tut sich schwerer, insbesondere Großgerät zu ersetzen im Bereich der Atelier, im Bereich der Panzer."
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    "text": "Der Podcast zur Russischen Wirtschaft von Eduard Steiner"
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    "text": "XXV, Russland, ein Papiertiger oder ein unverwundbarer Beer."
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    "text": "Willkommen, meine Damen und Herren, in der sechsohnzwanzigsten Folge des Podcasts der Tageszeitung die Presse zur Russischen Wirtschaft."
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    "text": "Es begrüßt die Eduard Steiner, langjähriger Russland-Häusponent und Vasili Astrof, Russlandexperte des Renommierten Wien-Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche."
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    "text": "Herzlich willkommen, Dobrydien."
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    "text": "Dobrydien."
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    "text": "Wir haben auch heute wieder einen Spezialgast eingeladen und ich möchte auch heute betonen, dass es ein ganz besonderer ist, nämlich Herr Brigadier Magister Bertolt Sandner."
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    "text": "Herr Sandner ist in der Landesverteidigungsakademie des österreichischen Bundesherestätik und leitet dort das Institut für höhere militärische Führung."
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    "text": "Herzlich willkommen in unser Runde und danke fürs dabei sein."
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    "text": "Wir nehmen diesen Podcast am Montag, den neunundzwanzigsten September, zweitausendfünfundzwanzig auf."
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    "text": "Und es ist nicht zufällig, dass wir einen hochrangigen Militär dazu eingeladen haben."
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    "text": "Spektakuläres und vieles wohl auch hinter den Kulissen."
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    "text": "Russland verletzt den Luftraum baldischer Staaten, in Polendrangendronen ein, in den vergangenen Tagen."
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    "text": "Wir wollen besser verstehen, was da vor sich geht und wie gefährlich es wirklich ist."
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    "text": "Wir wollen auch verstehen, was sich trotz allem diplomatisch tut und ob unter Umständen weiß Russlands Diktator Alexander Lukashenko hier auch ins Spiel kommt, wie man merkt, dass er eine potenzielle Vermittlerrolle einnimmt."
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    "text": "Und wir wollen auch gleichzeitig besser verstehen, ob Russland nun wirtschaftlich ein Papiertieger ist, wie Donald Trump es sagte, oder ein unverwundbarer Bär, wie Putin Sprecher es bezeichnete."
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    "text": "Wirtschaftlich jedenfalls sieht es in Rosland nicht so rosig aus."
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    "text": "Das neue Budget sieht vor, dass die Mehrwertsteuer für den Krieg erhöht werden muss und dass zum ersten Mal die Militärausgaben gekürzt werden."
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    "text": "Aber steht es wirklich schlecht, um Sie um die Wirtschaft?"
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    "text": "Ich beginne mit Ihnen, Herr Brigadier-Sandner."
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    "text": "Und frage Sie vorab einmal etwas Persönliches."
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    "text": "Und ist die Situation jetzt, wo Russland offenbar die NATO testet, besorgniserregender als zuvor?"
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    "text": "Könnte man, glaube ich, schon sagen."
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    "text": "Also Angst vor der Entwicklung."
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    "text": "Das war schon mal überraschend."
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    "text": "Ein wenig Angst, wenn Sie das so bezeichnen wollen, ist schon aufgetreten, was denn mit der ukrainischen Bevölkerung passieren wird, wie Russland, die insbesondere im ersten Kriegsjahr oder Kriegswinter dann oder ja aufs zweite Jahr begonnen hat, die ukrainische Bevölkerung massiv in den Krieg einzubeziehen mit den strategischen Kampagnen, die sich vor allem gegen die wärme Infrastruktur, Energieinfrastruktur gerichtet haben."
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    "text": "Und jetzt natürlich sehen wir schon eine Ausweitung dieses Konfliktes."
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    "text": "War man bis jetzt der Meinung, dass sozusagen der Der Krieg, wenn man so bezeichnen kann, oder die Auseinandersetzung zwischen Europa oder der EU und Russland, vornehmlich, wir sprechen von vier Machtachsen, der diplomatisch-politischen, der wirtschaftlichen, der im Informationsraum und der vierten, der militärischen."
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    "text": "Und die militärische in ihrer direkten Art und Weise war bis jetzt nicht so sehr bedient, wie sie jetzt bedient zu werden, in dem Russland doch mit gezielten Offensichtlich vorsätzlichen Verletzungen der Lufträume von NATO-Staaten beginnt die NATO auszutesten."
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    "text": "Gefährlich würde ich es dann einstufen in der jetzigen Phase, wenn irgendeine Überreaktion oder ein Missverständnis besteht."
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    "text": "Ich denke, es ist von Russland nach wie vor ein kalkuliertes Spiel mit mehreren Gründen unter anderem viele Kapazitäten der NATO in der NATO zu binden."
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    "text": "Aber bei so einem HSA-Spiel kann schon mal was passieren."
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    "text": "Jemand drückt zu schnell den Drücker in einem Flugzeug und das wäre natürlich schon etwas, wo man dann hoffen muss, dass es ... Zwischen ein Konsequenzmanagement dahinter gibt, ähnlich wie im Kalten Krieg, dass man aus dem Abschuss vielleicht eines einzelnen Flugzeugs oder dem versehentlichen Abschuss oder Warnschüssen oder so, dass sich so was nicht hochlizitiert."
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    "text": "Gut, man kann sagen, die Telefone funktionieren, alles ist eingerichtet."
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    "text": "Das ist ein Sicherheitsmechanismus da."
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    "text": "Bleiben wir bei der Luftraumverletzung, denn da ist es ja offensichtlich, dass es die Russen waren."
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    "text": "Nur jetzt scheint der Unterschied zu sein, dass auch die baldischen Staaten damit in die Öffentlichkeit gehen gezielter und stärker den Finger hin zeigen auf die Russen."
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    "text": "Es ist nicht substantiell neu."
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    "text": "Ich glaube die erste, die man sozusagen im Zuge der Entwicklung mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine sehen könnte, war bereits im März, die Richtung Schweden, Gottland, Schweden-Finland in die Richtung, wo es um die NATO möglichen NATO-Beitritte dieser Staaten gegangen ist."
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    "text": "Was man in letzter Zeit natürlich schon erkennt, ist eine gewisse Häufung."
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    "text": "Die Qualität wird höher, das Eindringen in den Luftraum wird tiefer, die Verweildauer wird länger."
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    "text": "sehr viele dieser Luftraumverletzung auch nach Polen, Rumänen."
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    "end": 447.48,
    "text": "durch elektronische Kampfhühnung der Ukraine gestört wurden und im grenznahen Raum abgestürzt sind."
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    "end": 457.38,
    "text": "Jetzt wollen wir sagen, das sind Wir wissen es nicht genau, neunzehn oder dreieinzwanzig Drohnen, es waren gerbarer Drohnen, also Krundsel, welche die man eher nicht mit einer Waffenlast belegt wäre, aber möglich."
  },
  {
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    "end": 460.98,
    "text": "Die hatten aber Zusatzdanks und Kameras, dass sie möglichst weit kommen."
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  {
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    "end": 476.56,
    "text": "Ist das schon ein ganz klares Sintiz und ein deutlich stärkeres Zeichen, genauso wie das Eindringen von drei Kampfflugzeugen, die dann zwölf Minuten im Luftraum des Gegners bleiben und dann erst durch Kräfte dieses Baltiger Policing durch italienische Kräfte abgedrängt werden können."
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  {
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    "end": 480.22,
    "text": "Und wenn wir jetzt auch sehen, Nordwägen, Dänemark."
  },
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    "end": 487.0,
    "text": "Es ist natürlich ein Anzeigen der hybriden Kriegsführung, ist diese plausible, de neuer Bille, die die Abstreitbarkeit."
  },
  {
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    "end": 492.66,
    "text": "Man kann ja nicht sagen, ob das die Russen sind da in Dänemark, die Militärbasen überfliegen, Flughäfen überfliegen."
  },
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    "end": 493.46,
    "text": "Auch in Polen nicht."
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    "end": 498.74,
    "text": "In Polen mit diesen, also das, was da vor vierzehn Tagen war."
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    "end": 524.48,
    "text": "dass man ganz sicher russische Drohnen, also das ist klar zuordnbar, dass russische Drohnen sind immer weiß wo sie gestartet sind, in Kurs, in Bryansk, in mehreren Orten, da schon, aber wer da jetzt mit diesen Drohnen dänische Flughäfen lahmlegt oder dänische Basen ausspelt, das ist nicht klar zuordnbar, der Verdacht liegt natürlich nahe, insbesondere die dänische Regierung, sieht das so, beweisen lässt sich das halt schwer und das streiten ja die Russen nachhaltig ab."
  },
  {
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    "end": 531.54,
    "text": "Naja und jetzt gibt es ja nicht nur die Russen, die sagen es könnte ja auch eine Provokationsseiten der Ukraine sein."
  },
  {
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    "end": 535.68,
    "text": "Das schlittert man schnell in eine Verschwörungstheorie rein."
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    "text": "Andererseits, was wir gesehen haben bei Nord Stream II, war die längste Zeit verböhnelt, dass man den Finger dorthin gezeigt hat, bis klar wurde, von wo es aus ging."
  },
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    "end": 547.76,
    "text": "Ich will das nicht insinuieren jetzt, aber auszuschließen ist das nicht."
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    "end": 558.8,
    "text": "Also ich kann nur noch sagen, die technischen Möglichkeiten, das zu tun, was wir jetzt da sehen in Norwegen oder vor allem in Dänemark jetzt, die hat Russland, die hat die Ukraine, aber die hätten auch viele andere Europäischen Staaten auch."
  },
  {
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    "end": 565.14,
    "text": "Also ich kann das rein, aus einer technischen Betrachtung kann das nicht nur Russland gewesen sein."
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    "text": "Jetzt ist es so, man hat den Russen schon von Seiten NATO und auch von den USA signalisiert, man könnte die Flugzeuge auch mal abschießen."
  },
  {
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    "end": 580.14,
    "text": "Die da eindringen in den Luftraum, dann gab es auch Unterredungen von EU-Diplomaten in Moskau."
  },
  {
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    "text": "Wie stark sind diese Signale?"
  },
  {
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    "end": 585.72,
    "text": "Ist das schon ein Zeichen, dass man hier eine Stufe höher stellt?"
  },
  {
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    "end": 589.2,
    "text": "natürlich hat sich die Rhetorik ein bisschen verschärft."
  },
  {
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    "end": 597.02,
    "text": "Grundsätzlich muss man aber sagen, dass die NATO und auch die europäischen NATO-Mitglieder ja natürlich auf Basis des Völkerrechts agieren müssen."
  },
  {
    "start": 597.14,
    "end": 615.22,
    "text": "und ein Flugzeug, das in den eigenen Luftraum eindringt, automatisch abzuschießen, ist wohl nicht das gelindeste Mittel, als es wäre, noch andere Mittel vorherzutreffen, vom Verwarnen, vom Abdrängen, also in den unmittelbaren Abschussenes."
  },
  {
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    "end": 617.44,
    "text": "noch dazu bemannten Flugzeuges zu gehen."
  },
  {
    "start": 617.78,
    "end": 619.96,
    "text": "Dazu kommt noch, wo kann ich das überhaupt abschießen, nicht?"
  },
  {
    "start": 620.02,
    "end": 623.76,
    "text": "Wenn das irgendwo überbauten Gebiet ist, wird man das wahrscheinlich nicht machen."
  },
  {
    "start": 624.22,
    "end": 627.94,
    "text": "Also das sehe ich schon noch als eine sehr weite Zukunftsperspektive."
  },
  {
    "start": 628.48,
    "end": 637.32,
    "text": "Aber in der durchaus politische Vertreter äußern sich ja auch in die Richtung oder Beobachter, die sagen, er wird einmal Zeit, dass man dem Russen zeigt, wer wir singen."
  },
  {
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    "end": 644.7,
    "text": "Andererseits, wenn ich sie richtig verstehe, als Militär würde man auch in dieser Situation noch lange auf Besonnenheit setzen, oder?"
  },
  {
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    "end": 654.2,
    "text": "Ganz genau, weil es sozusagen Aggression sehr schnell zur Eskalation führt und Eskalation ist mit Sicherheit nicht das, was gewünscht wird."
  },
  {
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    "end": 668.22,
    "text": "Bei klarer Notwendigkeit den Russen natürlich schranken zu zeigen und aufrecht zu erlegen, glaube ich dennoch nicht, dass es sozusagen die vernünftigste Art wäre, das nächste russische Flugzeug, das den Luftraum eines NATO-Mitglieds verletzt, einfach abzuschießen."
  },
  {
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    "end": 676.36,
    "text": "Alles klar, kommen wir zu einem... anderen präsenten Punkt, nämlich zum Zustand der russischen Wirtschaft."
  },
  {
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    "text": "So rosig sieht es ja nicht aus mit ihr und wir schauen uns heute beide Aspekte an."
  },
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    "end": 694.94,
    "text": "einerseits sehen wir hier im militärischen eine Eskalation und eben sogar das Austesten der NATO und andererseits findet das vor diesem Hintergrund statt, dass es in Russland mit der Wirtschaft eher schlechter wird, tendenziell im Moment schlechter wird."
  },
  {
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    "end": 697.42,
    "text": "Wir werden das gleich versuchen, einzuordnen."
  },
  {
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    "end": 714.76,
    "text": "Am spektakulärsten war vergangene Woche die Nachricht, dass Die Regierung, die Erhöhung der Mehrwertsteuer plant von zwanzig auf zwanzig Prozent und dann noch eine andere Steuer erhebt, nämlich auf kleinen und Mittelbetriebe, denn es ohnehin nicht sehr rosig geht."
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    "end": 724.68,
    "text": "im Übrigen, dass die jetzt vorhaben mussten, wurden alle besteuert mit einem privilegierten Steuersatz, die weniger als sechshunderttausend Euro im Jahr."
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  {
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  },
  {
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    "end": 728.58,
    "text": "Jetzt wurde das auf hunderttausend heruntergesetzt."
  },
  {
    "start": 728.66,
    "end": 734.14,
    "text": "Das heißt, alle werden hier jetzt geschröpft und hatten sie vorher sechs Prozent gezahlt."
  },
  {
    "start": 734.38,
    "end": 735.36,
    "text": "Zahlen sie jetzt dann auch."
  },
  {
    "start": 735.48,
    "end": 736.8,
    "text": "Zweiundzwanzig Prozent."
  },
  {
    "start": 736.9,
    "end": 737.62,
    "text": "So ist der Plan."
  },
  {
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    "end": 740.72,
    "text": "Jetzt war ich Sie, Herr Astrof, also Ökonomen."
  },
  {
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    "end": 746.46,
    "text": "Wie man in Russland so schön sagt, kommt der Krieg in den Kühlschränken an."
  },
  {
    "start": 750.02,
    "end": 755.5,
    "text": "Es ist tatsächlich so, dass vor allem die Energieeinnahmen des russischen Budgets gesunken sind."
  },
  {
    "start": 755.78,
    "end": 760.44,
    "text": "Und das bewirkt, dass das Budget-Defizit in diesem Jahr steigen wird."
  },
  {
    "start": 760.58,
    "end": 765.56,
    "text": "Also ich schätze, dass wir zwischen zwei und drei Prozent liegen, zwischen zwei und drei Prozent."
  },
  {
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    "end": 767.4,
    "text": "Das wäre wahrscheinlich zweieinhalb oder so."
  },
  {
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    "end": 770.86,
    "text": "Das wäre der höchste Wert seit dem Anfang vom Krieg."
  },
  {
    "start": 772.68,
    "end": 777.98,
    "text": "Aber im internationalen Vergleich, wenn man sagt, diese zweieinhalb Prozent, ist es immer noch nicht sehr viel."
  },
  {
    "start": 778.52,
    "end": 779.28,
    "text": "Österreich hat über..."
  },
  {
    "start": 779.78,
    "end": 783.36,
    "text": "Österreich hat fünf, Polen hat sieben."
  },
  {
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    "end": 787.5,
    "text": "Rumänien hat acht, glaube ich, wenn ich mich nicht irre."
  },
  {
    "start": 788.24,
    "end": 791.14,
    "text": "Das heißt, im internationalen Vergleich ist es immer noch nicht viel."
  },
  {
    "start": 791.34,
    "end": 796.02,
    "text": "Und außerdem ist die öffentliche Verschuldung Russlands, also der russische Regierung, sehr niedrig."
  },
  {
    "start": 796.44,
    "end": 800.54,
    "text": "Also, dass es sehr, sehr niedrig ist im internationalen Vergleich."
  },
  {
    "start": 800.84,
    "end": 805.06,
    "text": "Das heißt, es ist nicht so, dass wirklich die fiskalische Lage katastrophal ist."
  },
  {
    "start": 805.12,
    "end": 806.92,
    "text": "Also, davon kann man überhaupt nicht reden."
  },
  {
    "start": 807.4,
    "end": 815.9,
    "text": "Nur es ist so, dass für russische Verhältnisse dieses Budget-Difizit von, sagen wir, zweieinhalb Prozent oder meinetwegen sogar, drei Prozent des BIP ist viel."
  },
  {
    "start": 816.46,
    "end": 848.98,
    "text": "Und die russische Regierung hat ja immer versucht, die Budget-Difizite in Grenze zu halten, dass auch zum Beispiel in den Jahren vor dem Krieg, das war eine... bewusster Strategie wirklich die öffentliche Verschuldung auf das Minimum herunterzudrücken, indem man am besten überhaupt Budgetbeschüsse erwirtschaftet oder Budgetdefizite so gering wie möglich hält, um eben die Verwundbarkeit, um die Anfälligkeit für den westlichen Sanktionsdruck zu vermindern."
  },
  {
    "start": 849.6,
    "end": 853.68,
    "text": "Und an dieser Strategie hat sich grundsätzlich nicht sehr viel geändert."
  },
  {
    "start": 854.06,
    "end": 866.0,
    "text": "Ja, mit dem Krieg ist es so, also Russland kann Budgetdefizite nicht vermeiden, ja, das geht nicht, ja, weil der Krieg muss ja finanziert werden, aber die Budgetdefizite sind nicht besonders hoch, ja."
  },
  {
    "start": 866.8,
    "end": 875.98,
    "text": "Sie haben angesprochen, ja, die, also es wird jetzt die Mehrwertsteuer angekommen, das ist schon die, also ich würde sagen, das ist schon die dritte Massnahme."
  },
  {
    "start": 877.56,
    "end": 881.42,
    "text": "im Rahmen der Steuererhöhungen, die wir zuletzt gesehen haben."
  },
  {
    "start": 881.96,
    "end": 889.54,
    "text": "Voriges Jahr, also seit Jänner, die Körperschaftsteuer wurde angehoben, von zwanzig auf fünfundzwanzig Prozent."
  },
  {
    "start": 890.0,
    "end": 896.68,
    "text": "Auch die Besteuerung der privaten Einkommen wurde auch progressiver gestaltet und damit effektiv auch erhöht."
  },
  {
    "start": 896.96,
    "end": 898.9,
    "text": "Das heißt, das wäre schon die dritte Erhöhung."
  },
  {
    "start": 899.4,
    "end": 907.7,
    "text": "Übrigens, das widerspricht den früheren Aussagen der Regierung, also vom Finanzminister Siloane und auch von Präsidenten Putin, dass die Steuern werden nicht mehr erhöht."
  },
  {
    "start": 907.84,
    "end": 910.36,
    "text": "Also dieses Versprechen haben sie nicht gehalten."
  },
  {
    "start": 911.08,
    "end": 913.64,
    "text": "Dadurch erhofft sich die Regierung ca."
  },
  {
    "start": 914.04,
    "end": 918.78,
    "text": "so halbe Prozentpunkt vom BIP an zusätzlichen Steuernahmen."
  },
  {
    "start": 919.28,
    "end": 922.9,
    "text": "Damit dürfte das Budgetdefizit im nächsten Jahr etwas sinken."
  },
  {
    "start": 924.32,
    "end": 928.92,
    "text": "Die ganze Politik ist darauf ausgerichtet, die Budgetdefizite so gering wie möglich zu halten."
  },
  {
    "start": 929.3,
    "end": 936.38,
    "text": "Also man kann sagen auch jetzt vermutlich wieder ein Klugerzug vom Wirtschaftsblock innerhalb der Regierung."
  },
  {
    "start": 936.74,
    "end": 939.54,
    "text": "Man hätte ja auch Schulden aufnehmen können."
  },
  {
    "start": 940.14,
    "end": 942.5,
    "text": "Und hier bleibt man offenbar sehr diszipliniert."
  },
  {
    "start": 942.82,
    "end": 949.36,
    "text": "Und indem man die Mehrwertsteuer erhöht, hat man wohl auch die Inflation besser im Griff, als wenn man mit neuen Schulden auf den Markt geht."
  },
  {
    "start": 949.8,
    "end": 957.52,
    "text": "Und das erlaubt ja der Zentralbank wiederum, dass sie auch den Leitzins möglicherweise schneller heruntersetzen und vielleicht Investitionen ankurbeln."
  },
  {
    "start": 958.08,
    "end": 964.74,
    "text": "Also insgesamt vielleicht, bei uns würde man sagen, ein riskantes Spiel mit der Bevölkerung, das, glaube ich, fällt weg."
  },
  {
    "start": 965.18,
    "end": 967.5,
    "text": "Da überschätzen wir etwas."
  },
  {
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    "end": 970.96,
    "text": "Andererseits die Maßnahme ist verträglich, nicht?"
  },
  {
    "start": 971.9,
    "end": 979.28,
    "text": "Die Maßnahme ist verträglich, aber natürlich eine Mehrwertsteuerhöhung für die meisten Güter um zwei Prozent Punkt, das ist nicht so wenig."
  },
  {
    "start": 979.98,
    "end": 982.24,
    "text": "Und einerseits treibt es schon die Inflation."
  },
  {
    "start": 982.38,
    "end": 985.18,
    "text": "Also zumindest kurzfristig werden wir diesen Effekt sicher sehen."
  },
  {
    "start": 985.3,
    "end": 990.38,
    "text": "Also die Inflation wird kurzfristig, also im Jänner, Februar, sechsundzwanzig sicherlich steigen."
  },
  {
    "start": 991.02,
    "end": 991.7,
    "text": "Das ist das eine."
  },
  {
    "start": 991.94,
    "end": 996.62,
    "text": "Und das andere, die höhere Inflation bedeutet ja, dass die Haushalte dann weniger Kaufkraft haben."
  },
  {
    "start": 997.02,
    "end": 1003.12,
    "text": "Das heißt, Das wird dann das Wachstum des privaten Konsums schon einbremsen."
  },
  {
    "start": 1004.66,
    "end": 1006.4,
    "text": "Die Effekte werden nicht dramatisch sein."
  },
  {
    "start": 1006.92,
    "end": 1010.82,
    "text": "Ich würde sicher keine Revolution deswegen erwarten."
  },
  {
    "start": 1011.42,
    "end": 1021.8,
    "text": "Aber natürlich, die Regierung setzt auf Stabilität und in dem Falle auf eine fiskalische Stabilität auf Kosten des Wirtschaftswachstums und zum Teil auch auf Kosten der Bevölkerung."
  },
  {
    "start": 1021.84,
    "end": 1023.0,
    "text": "Jetzt ist so, dass mehrere Aspekte zusammenkommen."
  },
  {
    "start": 1023.14,
    "end": 1023.94,
    "text": "Insgesamt bremst die Wirtschaft ab."
  },
  {
    "start": 1023.98,
    "end": 1050.52,
    "text": "Wir sehen, dass die neue Prognose im neuen Budgetentwurf nur noch ein Prozent Wachstum für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für Das natürlich die Einnahmen fürs Staatsbudget mindert."
  },
  {
    "start": 1051.22,
    "end": 1055.92,
    "text": "Und das Dritte ist, dass der Ölpreis nicht sehr hoch ist, was Russland auch relativ tiergetrifft."
  },
  {
    "start": 1056.3,
    "end": 1061.64,
    "text": "Also wir haben zumindest drei Momente hier, die sozusagen einen Schlag abgeben."
  },
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    "start": 1062.42,
    "end": 1065.42,
    "text": "Manche Kommentatoren würden sagen, na fast ein perfekter Sturm."
  },
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    "start": 1066.5,
    "end": 1066.84,
    "text": "Aber ..."
  },
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    "end": 1070.36,
    "text": "Perfekter Sturm scheint mir ein bisschen übertrieben."
  },
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    "end": 1075.84,
    "text": "Ja, es gibt gewisse ... Es ist wirklich eine Kombination von Faktoren, dieses Wirtschaftswachstum."
  },
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    "end": 1076.98,
    "text": "bremst."
  },
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    "end": 1084.56,
    "text": "Und für manche dieser Faktoren kann die russische Regierung nichts, zum Beispiel die globalen Ölpreise, da kann Russland nichts machen."
  },
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    "end": 1090.84,
    "text": "Russland kann zum Beispiel Wege finden, um die Sanktionen zu vermeiden oder aus den Sanktionen auszuweichen."
  },
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    "end": 1096.74,
    "text": "Aber wenn die globalen Weltmarktpreise für Erdöl sinken, dann kann die russische Regierung nichts viel machen."
  },
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    "end": 1098.34,
    "text": "Das ist das eine."
  },
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    "end": 1108.26,
    "text": "Das andere, Sie haben dann gesprochen, der starke Robel, ja, aber der starke Robel hängt in erster Linie mit mit der sehr restriktiven Geldpolitik zusammen."
  },
  {
    "start": 1108.74,
    "end": 1116.3,
    "text": "Dadurch, dass die Zinsen immer noch so hoch sind, natürlich gibt es auch Anreize, in den Rubel zu investieren."
  },
  {
    "start": 1116.94,
    "end": 1121.48,
    "text": "Und das heißt, es gab auch eine Umschichtung aus anderen Währung Richtung Rubel."
  },
  {
    "start": 1121.58,
    "end": 1129.4,
    "text": "Und viele Leute haben dann auch Spareinlage eröffnet, um eben diese Sattensorträge zu kassieren."
  },
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    "start": 1129.94,
    "end": 1131.28,
    "text": "Dagegen kann man schon was tun."
  },
  {
    "start": 1131.66,
    "end": 1143.1,
    "text": "Also aus meiner Sicht könnte zum Beispiel die russische Zentralbank schon etwas aktiver die Leitzin setzen, um das allgemeine Zinsniveau in der russischen Wirtschaft nach unten zu drücken."
  },
  {
    "start": 1143.66,
    "end": 1154.98,
    "text": "Und das würde einerseits den russischen Rubel schwächen und das wäre durchaus positive Folgen für die russische Wirtschaft und auch positive Folgen für das russische Budget."
  },
  {
    "start": 1155.38,
    "end": 1168.38,
    "text": "Weil die Energieeinnahmen oder die Einnahmen aus den Energieexporten würden dadurch steigen, weil sie sind ja in Rubel, also wenn man durch das Umwechseln, weil die Ausgaben sind ja in Rubel nominiert."
  },
  {
    "start": 1168.42,
    "end": 1176.48,
    "text": "Das heißt, es ist eine Kombination von Faktoren, aber gegen einige von diesen Faktoren könnte die russische Regierung schon etwas machen."
  },
  {
    "start": 1176.8,
    "end": 1182.16,
    "text": "Gut, die Russische Zentralbank ist generell sehr erbicht darauf, dass sie die Inflation im Griff hält."
  },
  {
    "start": 1182.24,
    "end": 1184.18,
    "text": "Das sieht ja als ihre Hauptaufgabe."
  },
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    "start": 1184.26,
    "end": 1192.74,
    "text": "dazukommt, ein historisches Trauma, dass man sehr viele Hyperinflationen hatte und hier daraus gelernt hat und das als Hauptziel dasteht."
  },
  {
    "start": 1193.68,
    "end": 1199.24,
    "text": "Angekurbelt wurde die Inflation ja dadurch, dass so viele Budgetausgaben für den Krieg stattgefunden haben."
  },
  {
    "start": 1199.3,
    "end": 1206.84,
    "text": "Die Löhne nach oben gingen, weil in der Rüstungsindustrie Sie haben sich durchaus verdoppelt bis verdreifacht."
  },
  {
    "start": 1207.12,
    "end": 1218.12,
    "text": "Jetzt ist es so, im neuen Budgetentwurf werden zum ersten Mal die Verteidigungsausgaben nicht nur nicht erhöht, sondern sogar leicht reduziert."
  },
  {
    "start": 1218.92,
    "end": 1225.56,
    "text": "Gleichzeitig, wenn man genauer hinsieht, gibt es einen Posten Nationale Sicherheit und Exekutivtätigkeiten."
  },
  {
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    "end": 1227.46,
    "text": "Dort gehen sie leicht nach oben."
  },
  {
    "start": 1227.52,
    "end": 1229.88,
    "text": "Das könnte dann auch eine Verschiebung dorthin sein."
  },
  {
    "start": 1231.1,
    "end": 1248.46,
    "text": "Außerdem ist ein doch ein bedeutender Prozentsatz innerhalb des russischen Budgets, also der Budget Ausgaben unter Verschluss, das heißt unter Secret, wo man davon ausgeht, dass klarerweise das auch in den Bereich Sicherheit, Geheimdienste, Militär fließt."
  },
  {
    "start": 1249.14,
    "end": 1258.1,
    "text": "Kann man sagen, es ist am Ende doch wieder eine Mogelpackung und die Ausgaben für Militär werden gleich hoch bleiben oder möglicherweise ins Geheimsteigen."
  },
  {
    "start": 1259.96,
    "end": 1261.86,
    "text": "Das wissen wir nicht genau, natürlich."
  },
  {
    "start": 1262.66,
    "end": 1270.1,
    "text": "Es ist so, dass sich angesprochen, so ein bedeutender Anteil der Ausgaben ist verschlüsselt."
  },
  {
    "start": 1271.22,
    "end": 1272.32,
    "text": "Aber das ist nichts Neues."
  },
  {
    "start": 1272.82,
    "end": 1275.1,
    "text": "Das war schon so, auch in den früheren Jahren."
  },
  {
    "start": 1275.86,
    "end": 1294.58,
    "text": "Das heißt, man kann mir Sicherheit, ich glaube, man kann das mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ein Teil von diesen Ausgaben, die verschlüsselt sind, sind auch versteckte Militärausgaben oder vielleicht auch zum Beispiel die Ausgaben für die sogenannte nationale Sicherheit und darunter verfallen zum Beispiel die Polizei oder die Geheimdienste."
  },
  {
    "start": 1295.82,
    "end": 1311.98,
    "text": "Das heißt, das wissen wir nicht genau, aber diese, also diese Entwicklung, die wir beobachten, diese Dieser Rückgang der offiziellen Verteidigungsausgaben, das ist durchaus im Einklang mit dem Versprechen von Präsidenten Putzin."
  },
  {
    "start": 1312.04,
    "end": 1319.78,
    "text": "schon vor einige Zeit, ich glaube noch vor einem halben Jahr, hat er gesagt, dass also die Verteidigungsausgaben, die Militärausgaben, die werden nicht mehr steigen."
  },
  {
    "start": 1320.5,
    "end": 1326.12,
    "text": "Und damals hatte so einen klaren Unterschied gezeigt oder wollte natürlich aus propagander Zwecken einen Unterschied zeigen."
  },
  {
    "start": 1326.26,
    "end": 1333.24,
    "text": "Schauen Sie, also in Europa, jeder spricht darüber, dass die Verteidigung dass die Verteidigungsausgaben erhöht werden müssen."
  },
  {
    "start": 1333.62,
    "end": 1334.9,
    "text": "Wir tun das Gegenteil."
  },
  {
    "start": 1336.46,
    "end": 1337.64,
    "text": "Wir stehen für Frieden."
  },
  {
    "start": 1338.08,
    "end": 1339.22,
    "text": "Das hat so angedeutet."
  },
  {
    "start": 1339.46,
    "end": 1347.24,
    "text": "Das heißt, so gesehen, glaube ich, ist diese Entwicklung nicht unbedingt im Widerspruch mit seinen Versprechen."
  },
  {
    "start": 1348.16,
    "end": 1354.24,
    "text": "Ich habe gelesen bei Analystin Alexander Prokopenko von Carnegie Berlin."
  },
  {
    "start": 1354.34,
    "end": 1357.58,
    "text": "Die hatte früher gearbeitet bei der Russischen Zentralbank."
  },
  {
    "start": 1358.04,
    "end": 1383.38,
    "text": "Und sie schreibt in einer Analyse, über das neue russische Budget, den neuen Budgetentwurf, dass es möglicherweise die Rücknahme der, beziehungsweise das Absenken der Militärausgaben auch damit zu tun hat, dass der Rüstungssektor inzwischen ja in serielle Produktion übergegangen ist und Investitionen in den Rüstungssektor jetzt mal nicht notwendig sind."
  },
  {
    "start": 1383.42,
    "end": 1386.86,
    "text": "Das war in den ersten Jahren notwendig, um das Ganze hochzufahren."
  },
  {
    "start": 1387.42,
    "end": 1389.72,
    "text": "Ist das ein Moment, das hier eine Rolle spielen könnte?"
  },
  {
    "start": 1390.92,
    "end": 1392.42,
    "text": "Ich glaube, das dürfte schon stimmen."
  },
  {
    "start": 1393.02,
    "end": 1399.24,
    "text": "Und das ist auch im Einklang mit der Verlangsamung der gesamten Investitionsentwicklung."
  },
  {
    "start": 1399.56,
    "end": 1405.86,
    "text": "Man hat gesehen, es gab wirklich einen Investitionsboom in den ersten zwei, drei Jahren."
  },
  {
    "start": 1406.78,
    "end": 1408.6,
    "text": "Und jetzt, also die Investitionen, z.B."
  },
  {
    "start": 1408.86,
    "end": 1418.06,
    "text": "die zahlen für das erste halbe Jahr von diesem Jahr, zeigen uns, ja, es gab immer noch einen Investitionswachstum, aber schon wesentlich langsamer als in den Jahren zuvor."
  },
  {
    "start": 1418.7,
    "end": 1428.34,
    "text": "Und das Wirtschaftsministerium, das russische Wirtschaftsministerium, rechnet damit, dass im nächsten Jahr, also im Jahre sixundzwanzig, die Gesamtinvestitionen sogar fallen werden."
  },
  {
    "start": 1428.96,
    "end": 1437.56,
    "text": "Das heißt, ich glaube schon, dass diese gesamte Investitionsentwicklung schon sehr stark auch mit den Militärinvestitionen zu tun hat."
  },
  {
    "start": 1438.06,
    "end": 1440.72,
    "text": "Wie stellt sich das für Sie daher, Brigadier Sandler?"
  },
  {
    "start": 1441.5,
    "end": 1444.18,
    "text": "Das heißt, die Ausgaben sinken möglicherweise."
  },
  {
    "start": 1445.18,
    "end": 1448.56,
    "text": "Unter Rüstungssektor läuft in serieller Produktion."
  },
  {
    "start": 1449.06,
    "end": 1454.1,
    "text": "Merken Sie da Veränderungen in der Analyse, was den russischen Waffenbestand betrifft?"
  },
  {
    "start": 1454.18,
    "end": 1456.14,
    "text": "Oder wo stehen wir da?"
  },
  {
    "start": 1456.6,
    "end": 1466.68,
    "text": "Weil man wusste ja zwischendurch, dass sie eigentlich sehr viel darauf zurückgreifen mussten, auch alte Flugzeuge oder alte Waffen auszuschlachten, um wieder neue herzustellen."
  },
  {
    "start": 1467.74,
    "end": 1470.0,
    "text": "Wie läuft die russische Rüstungsproduktion?"
  },
  {
    "start": 1471.12,
    "end": 1473.38,
    "text": "Gibt's zwei Äste, die sich zu betrachten lohnt?"
  },
  {
    "start": 1474.44,
    "end": 1479.54,
    "text": "Die eine Seite ist die, was hat man auf Russlands Seite gelernt, von anderen beigebracht."
  },
  {
    "start": 1479.6,
    "end": 1489.48,
    "text": "Da kommen zum Beispiel Drohnenproduktionen aus dem Iran, die Schahitronen, die man inzwischen in riesiger Stückzahlen unter anderen Namen deutlich kampfwertgesteigert selber produzieren kann."
  },
  {
    "start": 1489.56,
    "end": 1498.86,
    "text": "Das heißt, man hat vieles ingesorst, technologisch ingesorst und man hat natürlich innerhalb dieser drei Jahre immer mehr Möglichkeiten gefunden und immer mehr Partner gefunden."
  },
  {
    "start": 1499.36,
    "end": 1502.04,
    "text": "die einen ermöglicht haben, Sanktionen zu umgehen."
  },
  {
    "start": 1502.38,
    "end": 1507.48,
    "text": "Wenn es sozusagen schon Gerüchte gibt von vorher, man hätte aus Waschmaschinen Bauteile ausgebaut, um Raketen zu bestücken."
  },
  {
    "start": 1507.92,
    "end": 1509.58,
    "text": "Ich glaube, da diesmal jetzt nicht mehr."
  },
  {
    "start": 1509.96,
    "end": 1514.26,
    "text": "Das heißt, beide Seiten haben gelernt, die Ukraine haben massiv gelernt und die Russen auch massiv"
  },
  {
    "start": 1514.36,
    "end": 1514.52,
    "text": "gelernt."
  },
  {
    "start": 1514.56,
    "end": 1515.5,
    "text": "Und natürlich auch die Russen."
  },
  {
    "start": 1515.76,
    "end": 1523.84,
    "text": "Und was die Russen, es ist schon so ein bisschen erwähnt worden, was die Russen natürlich vom ganz Beginn angemacht hat und wo Europa lange darauf gewartet hat und immer ein bisschen wartet."
  },
  {
    "start": 1523.96,
    "end": 1532.02,
    "text": "Sie haben auf Kriegswirtschaft umgestellt und sind dadurch sehr schnell in sozusagen einen technologischen Fortschritt gekommen und in große Stückzahlen."
  },
  {
    "start": 1532.08,
    "end": 1554.72,
    "text": "Und das zweite, was Sie angesprochen haben, was wir sehr wohl erkennen, dass die umfangreichen Bestände der russischen Föderation aus den Sowjetzeiten, also diese lagervoller Panzer auch älterer Borden, dass da langsam eine Flotte eingetreten ist, dass man tut sich schwerer insbesondere Großgerät zu ersetzen im Bereich der Atelier, im Bereich der Panzer."
  },
  {
    "start": 1555.84,
    "end": 1561.44,
    "text": "Es fehlt immer schwer und wir haben schon beurteilt, dass da mit mit Ende diesen Jahres und Beginn des nächsten Jahres."
  },
  {
    "start": 1561.5,
    "end": 1570.14,
    "text": "Und man sieht zurzeit auch relativ, hat auch mit den Drohnen zu tun, weil Bewegung sehr schwer möglich ist, aber doch einen abnehmenden Anteil an russischen Gefechtsfahrzeugen."
  },
  {
    "start": 1570.6,
    "end": 1586.88,
    "text": "Also man erkennt schon, auf der einen Seite technologische Entwicklung gerade im Bereich Luft, Drohnen und so sehr viel gelernt unendliche Stückzahlen, sonst würde das ja auch nicht gehen, fünf, sechs, achthundert Drohnen in einer Angriffsfälle auf der anderen Seite sozusagen die klassisch militärische Hardware der Landstreitkräfte."
  },
  {
    "start": 1587.52,
    "end": 1592.28,
    "text": "Da gehen schon langsam ein wenig die Reserven der Sowjetunion zu Ende."
  },
  {
    "start": 1592.72,
    "end": 1604.66,
    "text": "Man kann zwar einiges Neue produzieren, aber die Ausfälle, die man produziert, weil man ja sehr Menschen und Geräte verachtend vorgeht, da tut man sich schon härter, die wieder aufzufüllen."
  },
  {
    "start": 1605.5,
    "end": 1609.16,
    "text": "Ich greife zwei Markante Aussagen der vergangenen Woche auf."
  },
  {
    "start": 1609.88,
    "end": 1614.56,
    "text": "US-Präsident Donald Trump hat gesagt, Russland ist ein Papiertiger."
  },
  {
    "start": 1615.16,
    "end": 1616.4,
    "text": "Meinte er wohl ökonomisch."
  },
  {
    "start": 1617.02,
    "end": 1623.02,
    "text": "Und Putin-Sprecher Dmitry Biskov hat gesagt, Russland ist ein unverwundbarer Beher."
  },
  {
    "start": 1624.14,
    "end": 1626.34,
    "text": "Jetzt frage ich ökonomisch Sie, Herr Astrof."
  },
  {
    "start": 1626.84,
    "end": 1629.9,
    "text": "Wer von beiden hat Recht, hat einer Recht?"
  },
  {
    "start": 1630.64,
    "end": 1634.5,
    "text": "Na ja, so wie in den meisten solchen Fällen liegt die Wahrheit dazwischen."
  },
  {
    "start": 1635.14,
    "end": 1649.12,
    "text": "Die Aussage von Präsidenten Trump, dass Russland ist ein Papier-Tiger, Ich glaube, das stimmt sicher nicht, weil wir sollten nicht vergessen, dass trotz allem ist Russland die vierte größte Volkswirtschaft der Welt."
  },
  {
    "start": 1649.72,
    "end": 1655.64,
    "text": "Nach Kaufkraftparitäten, das ist der richtige Indikat und man sollte das nicht nach Wechselkursen umrechnen."
  },
  {
    "start": 1656.32,
    "end": 1662.2,
    "text": "Aber unverwunderbar ist natürlich auch, was soll ich sagen, man kann alle verwunden."
  },
  {
    "start": 1662.54,
    "end": 1663.0,
    "text": "glaube ich."
  },
  {
    "start": 1663.6,
    "end": 1665.18,
    "text": "Und auch Russen zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1665.28,
    "end": 1668.66,
    "text": "Russen ist nach wie vor sehr stark abhängig von den Ölpreisen."
  },
  {
    "start": 1669.24,
    "end": 1678.12,
    "text": "Also die Abhängigkeit ist vielleicht etwas geringer geworden als noch vor drei Jahren, ja, aufgrund von, ja, aufgrund, aufgrund der heimischen Entwicklungen."
  },
  {
    "start": 1678.54,
    "end": 1680.64,
    "text": "Aber diese Abhängigkeit ist immer noch da."
  },
  {
    "start": 1681.32,
    "end": 1684.82,
    "text": "Im Budget sind es ungefähr fünfundzwanzig Prozent des Budgeteinnahmen."
  },
  {
    "start": 1685.18,
    "end": 1686.1,
    "text": "Genau, genau, genau."
  },
  {
    "start": 1686.56,
    "end": 1688.14,
    "text": "Und das ist nicht wenig, das ist nicht wenig."
  },
  {
    "start": 1689.24,
    "end": 1690.82,
    "text": "Ich lege die Frage."
  },
  {
    "start": 1691.12,
    "end": 1698.72,
    "text": "weiter die Frage aus vom ökonomischen zum militärischen Russland ein Papiertiger oder ein unverwundbarer Pär."
  },
  {
    "start": 1699.88,
    "end": 1701.94,
    "text": "Ich würde die Brücke übers ökonomische legen."
  },
  {
    "start": 1702.64,
    "end": 1713.7,
    "text": "Solange Russland Verlässliche Abnehmer für seine Produkte hat, die es ja jetzt hat, mit all den Partnerschaften, die es geschlossen hat, kann Russland den Krieg weiter finanzieren."
  },
  {
    "start": 1714.32,
    "end": 1720.48,
    "text": "Und man muss auch ein bisschen differenzieren zwischen dem was man sieht, was Russland bereit ist in der Ukraine einzusetzen."
  },
  {
    "start": 1720.54,
    "end": 1723.02,
    "text": "Es gab es jetzt keine Generalmobilmachung, die gab es nicht in Russland."
  },
  {
    "start": 1723.86,
    "end": 1732.16,
    "text": "Und was man im Hintergrund für später aufbaut, um ein entsprechendes, militärisches, abschreckendes Asenal aufzubauen."
  },
  {
    "start": 1732.22,
    "end": 1737.12,
    "text": "und das dritte, was man sagen will, das nicht zu sehr betonen, aber Russland ist die größte Nuklearmacht der Welt."
  },
  {
    "start": 1738.02,
    "end": 1742.6,
    "text": "Das sind sie und das bleiben sie zumindest, was die Anzahl der Nukleansprengköpfe betrifft."
  },
  {
    "start": 1742.66,
    "end": 1745.78,
    "text": "und auch wenn ich sage ich jetzt ganz bewusst keine Gefahr eines Einsatzes sehe."
  },
  {
    "start": 1746.12,
    "end": 1765.9,
    "text": "Wenn man sich die Narrative der russischen Führung anschaut, seit eigentlich den Tag oder den Tagen vor dem Angriffsbeginn im Februar, hat man immer Zeitpunkte gefunden, genau an das zu erinnern, so diese roten Linien vor dem Angriff, vor der Lieferung der ersten westlichen Kampfpanzer, vor der Lieferung der ersten westlichen Kampfflugzeuge."
  },
  {
    "start": 1766.62,
    "end": 1772.42,
    "text": "Also als einen klassischen Papiertiger aus einer militärischen Perspektive würde ich Russland so nicht sein."
  },
  {
    "start": 1773.6,
    "end": 1779.68,
    "text": "Dann frage ich Sie noch, Donald Trump hat gesagt, die Ukraine könnte ihr Staatsgebiet zurückherobern."
  },
  {
    "start": 1779.76,
    "end": 1783.52,
    "text": "Das ist doch eine Wende, ein neues Narrativ von seiner Seite."
  },
  {
    "start": 1784.86,
    "end": 1787.32,
    "text": "Einfach ein verbales Druckmittel."
  },
  {
    "start": 1787.62,
    "end": 1790.1,
    "text": "oder warten Sie hier doch einen Schwenk."
  },
  {
    "start": 1791.46,
    "end": 1805.14,
    "text": "Also ich kann man nicht vorstellen, dass jemand, der noch wenige Wochen vorher gesagt hat, na es ist schon ganz klar, dass die Ukraine auf Gebiete verzichten werden muss, was da geschehen sein muss, dass sich der... umorientiert."
  },
  {
    "start": 1805.3,
    "end": 1809.0,
    "text": "Also diese Aussagen hätte jetzt ein klares Bild über die russische Wirtschaftsleistung und so."
  },
  {
    "start": 1809.5,
    "end": 1810.4,
    "text": "Das glaube ich einfach nicht."
  },
  {
    "start": 1810.6,
    "end": 1822.48,
    "text": "Es war sozusagen ein Ausdruck des Unmutster, geendet haben, ein Geduld mit Freund Vladimir Putin, der ja von ihm oft sehr freundschaftlich bezeichnet wurde."
  },
  {
    "start": 1823.44,
    "end": 1829.24,
    "text": "Rein militärisch, technisch halte ich das zumindest unter der Zeitigen Voraussetzungen für eine Unmöglichkeit."
  },
  {
    "start": 1830.7,
    "end": 1862.94,
    "text": "Trotzdem ist es ja so, Trotz aller Eskalationsstufen jetzt, dass dahinter diplomatische Bemühungen stattfinden, weitergehen und sogar sehr intensiv zu sein scheinen, wenn ich hernehme jetzt das Treffen von Lavrov mit dem US-Verteidigungsminister im Rahmen des UNO, oder beispielsweise was sehr ins Auge springt, dass plötzlich der weiß-rosische Diktator, wie wir ihn nennen, weil Social-Staatspräsident stark ins Spiel kommt."
  },
  {
    "start": 1863.3,
    "end": 1868.42,
    "text": "Denn den hat Trump sehr wohl gekauft, auch mit Lockerung der Sanktionen."
  },
  {
    "start": 1868.88,
    "end": 1876.12,
    "text": "Und den hat er jetzt als direkten Ansprechpartner, der dann nach Moskau fährt und mit Putin sich lange unterhält."
  },
  {
    "start": 1876.18,
    "end": 1879.86,
    "text": "und als Errauskamp vom letzten Gespräch als ihn gefragt haben, was haben sie gemacht?"
  },
  {
    "start": 1879.9,
    "end": 1885.46,
    "text": "Er hat gesagt, ich habe eine Vistage im Russischen, also eine kleine Nachricht überbracht."
  },
  {
    "start": 1886.48,
    "end": 1899.84,
    "text": "Dauchen da Figuren plötzlich auf ihre Seerachtenserbregadier, die man ernst nehmen muss, mit denen man gar nicht gerechnet hatte, wird dieses diplomatische Spiel vielleicht breitflächiger gestaltet?"
  },
  {
    "start": 1901.12,
    "end": 1907.36,
    "text": "Also alles mag ich mal feststellen, dass ich glaube, jede diplomatische Anstrengung, die dazu führt diesen Krieg zu benden."
  },
  {
    "start": 1907.94,
    "end": 1909.88,
    "text": "ist eine ganz wesentliche Anstrengung."
  },
  {
    "start": 1911.52,
    "end": 1915.34,
    "text": "Eine Zeitung hat die Türkei eine sehr intensive Rolle gespielt, das ist wieder in den Hintergrund."
  },
  {
    "start": 1915.7,
    "end": 1923.4,
    "text": "Es tauchen Personen auf, es tauchen Räume auf, es hat schon Diskussionen gegeben, wo könnte Verhandlungen sein, könnte es in der Schweiz sein, könnte es in Österreich sein."
  },
  {
    "start": 1923.48,
    "end": 1929.52,
    "text": "Jetzt hoffentlich in den letzten Beskophossagen, wenn man die tiefer anschaut, wurden gerade diese Staaten wieder abgelehnt als mögliche."
  },
  {
    "start": 1930.24,
    "end": 1933.54,
    "text": "Tagungsorte, also grundsätzlich ist alles zu befürworten."
  },
  {
    "start": 1934.08,
    "end": 1962.48,
    "text": "Inwieweit ein weisoßischer Präsident hier eine ernstzunehmende Vermittlerrolle einnehmen könnte, insbesondere wenn man beobachtet hat, was die letzten drei Jahre passiert und wenn man weiß, dass das sozusagen eigentlich auch nur mehr an der Macht ist, weil im Russland militärisch die Macht gerettet hat, weil sonst wäre, ich will nicht das Wort weggebutscht, sondern vielleicht hätte sich weisoßland in eine andere Richtung entwickeln können, gibt es dann natürlich ein extremes... nahe Verhältnisse, was genau hinter den Türen jetzt vorgeht, ist schwer zu sagen."
  },
  {
    "start": 1962.98,
    "end": 1968.7,
    "text": "Weil was halt immer wieder herauskommt, insbesondere von Außenminister Lavrov, sind die russischen Maximalforderungen."
  },
  {
    "start": 1968.74,
    "end": 1973.74,
    "text": "Man sagt, man wird ja jederzeit zu den russischen Bedingungen über einen Waffenstillstand verhandeln."
  },
  {
    "start": 1973.8,
    "end": 1976.02,
    "text": "Und die russischen Bedingungen kennen wir im Wesentlichen."
  },
  {
    "start": 1976.06,
    "end": 1977.8,
    "text": "Das ist eine endmilitarisierte Ukraine."
  },
  {
    "start": 1977.88,
    "end": 1980.46,
    "text": "Das ist eine andere politische Führung in der Ukraine."
  },
  {
    "start": 1980.54,
    "end": 1984.48,
    "text": "Ich sage, eine Belarusifizierung der Ukraine könnte man sagen."
  },
  {
    "start": 1984.7,
    "end": 1996.0,
    "text": "Und das ist zumindest die... Kampflose Aufgabe des Rechts der Oblast Donetsk und ein Anerkennen dieser illegal durch Russland ohnehin schon beschlossenen Grenzen."
  },
  {
    "start": 1996.24,
    "end": 2001.84,
    "text": "Und dass das auf der anderen Seite von der Ukraine kein Verhandlungsmandat darstellt, verstehe ich auch"
  },
  {
    "start": 2001.88,
    "end": 2001.98,
    "text": "sehr."
  },
  {
    "start": 2002.02,
    "end": 2005.16,
    "text": "Trotzdem auch eine interessante Aussage auch von der ukrainischen Seite auf."
  },
  {
    "start": 2005.5,
    "end": 2018.46,
    "text": "Herr Zelenski, Präsident Zelenski hat er in einem Interview für Ukrainer Bravda, glaube ich, gesagt, er würde bei einer bei der nächsten Wahl dann nicht mehr antritt, wenn jetzt sozusagen mit dem Waffenstillstand das klappen würde, nicht?"
  },
  {
    "start": 2019.9,
    "end": 2026.32,
    "text": "Auf der anderen Seite, wenn man sich jetzt sozusagen dieses diplomatische politische Spiel ein bisschen genauer betrachtet."
  },
  {
    "start": 2026.74,
    "end": 2035.66,
    "text": "Deinerseits mal versucht Waffen, es gab sozusagen ein bisschen Bewegung der Ukraine, dorthin auch zu verhandeln in seine Gebietabtretung."
  },
  {
    "start": 2035.82,
    "end": 2037.6,
    "text": "Zelenski hat das immer völlig ausgeschlossen."
  },
  {
    "start": 2038.14,
    "end": 2040.48,
    "text": "Einige Zeit her gab es nur nach einer Volksabstimmung."
  },
  {
    "start": 2041.48,
    "end": 2049.76,
    "text": "Und jetzt sagt Trump, ihr könnt's aber alles, nicht mit unserer US-Hilfe, sondern mit Hilfe der europäischen NATO, könnt's ja alles zurückerobern."
  },
  {
    "start": 2049.82,
    "end": 2059.6,
    "text": "Und wenn man sich den zweiten und längeren, ich weiß nicht, wie heißt es auf true social, auch Tweet oder Chat oder Post anschaut, oder noch darüber hinaus, hat er gesagt, was er sich da auch immer vorstellt."
  },
  {
    "start": 2060.139,
    "end": 2073.199,
    "text": "Aber um's abzuschließen, nicht jede diplomatische Bemühung, jede diplomatische Effort, diesen Krieg zu beenden an dem... die ukrainische Bevölkerung jetzt seit dreieinhalb Jahren massivst leidet."
  },
  {
    "start": 2073.26,
    "end": 2094.86,
    "text": "und was wir so sehen und befürchten ist, dass sozusagen der nächste Kriegswinter mieter mit einer standegischen Bomberkampagne gegen, die sich ganz speziell gegen die ukrainische Bevölkerung richten wird, gegen Energieinfrastruktur und so weiter und alles, was sozusagen dazu führen könnte, das zu verhindern, aber unter für die ukraineferen Bedingungen zu finden und nicht von Russland diktierten Bedingungen ist natürlich zu begrüßen."
  },
  {
    "start": 2095.58,
    "end": 2100.0,
    "text": "Wir sind am Anfang von der Frage ausgegangen und haben sie breit diskutiert jetzt."
  },
  {
    "start": 2100.36,
    "end": 2103.66,
    "text": "Ist Russland ein Papiertiger oder ein unverwundbarer Bayer?"
  },
  {
    "start": 2103.72,
    "end": 2108.26,
    "text": "Und Sie, Herr Ausruf, haben ja schon gesagt, wie so oft wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte sein."
  },
  {
    "start": 2108.8,
    "end": 2113.44,
    "text": "Meine Damen und Herren, wir sind damit am Ende dieser Podcast-Folge angelangt."
  },
  {
    "start": 2113.76,
    "end": 2126.28,
    "text": "Danke Ihnen fürs Zuhören und verweisen schon jetzt auf die nächste Folge in zwei Wochen, wo wir uns wieder einem interessanten Thema in und rund um die russische Wirtschaft Widmen werden, sehen Sie wieder dabei."
  },
  {
    "start": 2126.82,
    "end": 2128.72,
    "text": "Ihnen meine Herren, danke fürs dabei sein heute."
  },
  {
    "start": 2129.12,
    "end": 2129.3,
    "text": "Gerne."
  },
  {
    "start": 2130.46,
    "end": 2137.62,
    "text": "Und bis zum nächsten Mal."
  }
]