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    "text": " Hi, das ist Was Wichtiges der Nachrichten-Podcaster-Presse, ich bin Anna Wallner."
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    "text": " Ja, der Festspiel-Sommer, der neigt sich ja langsam dem Ende zu dabei, hat ein Festival"
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    "text": " gerade erst begonnen, nämlich das in Grafenegg."
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    "text": " Seit 14. August wird dort gespielt, unser Klassekritiker Wilhelm Sinkowic hat deshalb"
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    "text": " den Intendanten und Pianisten Rudolf Buchbinder in seinen Musiksalon zum Gespräch gebeten."
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    "text": " Sie hören hier und jetzt diese Folge aus unserem Schwestern-Podcast und falls ihr es noch"
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    "text": " nicht wissen, der Samstag ist bei uns der Klassiktag."
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    "text": " Jede Woche erscheint eine neue Folge von Klassik für Taktlose, abwechselnd hören Sie hier"
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    "text": " Katrin Nussmeier und Wilhelm Sinkowic im unterhaltsamen Pinkbong über banale Fragen der Klassikwelt,"
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    "text": " wie zum Beispiel wer war eigentlich Haydn und wie sexy ist Ravels Bolero."
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    "text": " Wenn Sie alle neuen Folgen von Klassik für Taktlose hören wollen, abonnieren Sie am"
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    "text": " besten den Podcast auf der Streaming-Plattform Ihrer Wahl."
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    "text": " Wenn Sie alle neuen Folgen von Klassik für Taktlose sofort hören wollen, abonnieren Sie"
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    "text": " am besten den Podcast auf der Streaming-Plattform Ihrer Wahl, in unserem YouTube-Kanal die"
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    "text": " Presse Podcasts oder im Player-Bereich auf unserer Webseite und in unserer App."
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    "text": " Mit Wilhelm Sinkowic"
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    "text": " eines der berühmtesten Musikfestivals der Welt."
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    "text": " Der Veranstaltungsregen ist untrennbar mit dem Namen des Intendanten Rudolf Buchbinder"
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    "text": " verbunden. Der heuer wiederum ein besonderes Jubiläum feiert."
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    "text": " Grund genug diesen Pianisten-Intendanten einmal den Mittelpunkt eines Musiksalons zu stellen."
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    "text": " Der Künstler hat mir einige Fragen beantwortet, zuallererst die, wie man zu einem Intendanten"
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    "text": " wird als Pianist und vor allem, ob das wirklich Spaß macht."
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    "text": " Obwohl mir das sehr, sehr oft angeboten wurde, aber ich wusste da, es gibt überall Problemchen."
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    "text": " Bei den kleinen Festivals oder auch bei den größeren, je nachdem."
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    "text": " Dann geschieht das in Grafenegg. Das war ja nichts vorhanden."
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    "text": " Die Idee von Erwin Bröll war, dort Musik zu installieren."
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    "text": " Und zwar mit einem, nicht mit einem Pinball Theater, sondern mit dem Volkenturm,"
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    "text": " der mittlerweile ein Magnet geworden ist für alle."
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    "text": " Im ersten Jahr unter anderen Zubinmeter und Röne Fleming haben beide gefunden, es ist die beste Open-Air-Bühne der Welt."
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    "text": " Es ist das Prinzip des griechischen Theaters für 2.300 Personen."
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    "text": " Das heißt, die Rasenblätze aber nicht so überdimensioniert wie manch andere."
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    "text": " Und vor allen Dingen nicht wie bei anderen Festivals, ich will keine Namen nennen."
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    "text": " Aber die haben die Bühne, auch wenn es professorisch ist, und dann sitzen die alle eben."
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    "text": " Und das ist ja bei uns nicht der Fall. Bei uns ist es wirklich wie ein Amphi-Tjatter."
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    "text": " Da möchte ich eine Geschichte dazu erzählen, mehr unvergesslich."
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    "text": " Nikolas Aunochur mit dem Wiener Philharmoniker, dann Nikolas Saldner auch draußen illusorisch."
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    "text": " Ich pass ihm ab vor der Einspielprobe und fahre mit ihm und mit der Alice, mit dem Golf-Auto zum Volkenturm."
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    "text": " Die Alice geht rein hinauf im Volkenturm und der Nikolas mit seinem Taschel schwingend auf die Bühne und testet."
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " \"Nikolas, das ist schön, aber es ist leider nicht melkig.\""
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    "text": " Rudolf Buchbinder und der Concentus Musicus unter Nikolas Sarnoncourt mit Mozart."
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    "text": " Der Dirigent hat Buchbinder, das gewöhnt ist, seit Jahrzehnten auf dem Steinway zu spielen,"
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    "text": " überredet, doch einmal ein Hammerklavier auszuprobieren."
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    "text": " Das meint Rudolf Buchbinder, wenn er von fremd gehen spricht."
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    "text": " Wenn man das nur bis zur 12. Reihe hört und mich ab der 12. Reihe nur mehr sieht und nicht hört,"
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    "text": " das ist natürlich ein Problem."
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    "text": " Dann ruft die Alice an, \"Sonny will das aufnehmen, das Konzert.\""
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    "text": " Aber sie brauchen ein zweites Klavierkonzert. Das war das einzige fremde Gehen."
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    "text": " Da habe ich zwei Klavierkonzerte von Mozart gespielt mit Nikolas Waff."
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    "text": " Wir waren vergnügen, wir haben das sehr genossen."
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    "text": " Im Übrigen hat er mit Harnoncourt in der Folge etliche Aufnahmen gemacht"
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    "text": " und noch viel mehr Auftritte absolviert, bei denen er sehr wohl auf dem modernen Steinway spielen konnte."
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    "text": " Mit Harnoncourt hat er sich sofort verstanden, instinktiv."
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    "text": " Viel Probenarbeit war da offenbar nicht nötig."
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    "text": " Man darf nicht vergessen, alles was ich gespielt habe mit dem Mozart-Beethoven-Ramskonzerte,"
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    "text": " hat er alles zum ersten Mal dirigiert."
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    "text": " Und seine menschliche Größe werde ich nie vergessen."
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    "text": " Das erste Konzert war im Wien im Konzert das 4/2-Nachtzig-Estur."
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    "text": " Alle haben gesagt, \"Der schreibt ja alles vor, was du dazu tun hast, wieder dich zu bewegen,"
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    "text": " Hosenlos war es sich, was soll ich?\""
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    "text": " Nicht das Geringste."
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    "text": " Er muss auf der Bühne getroffen."
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    "text": " Da war nicht einmal der Tempo nix für nix."
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    "text": " Und jetzt kommt seine Größe."
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    "text": " Mit dem Wieners Symphonikern, wir haben auch das 1. Tutti stoppt."
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    "text": " Und verreckt mich war dem ganzen Orchester, wie war das Tempo, war das so in Ordnung?"
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    "text": " Das war seine menschliche Größe."
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    "text": " Und wir haben dann sehr, sehr viel zusammengemacht."
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    "text": " * Musik *"
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    "text": " * Musik *"
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    "text": " Dass ich heute noch in meinem Alter repritwa so spinn kann, wie ich es mir vorstelle."
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    "text": " Ich möchte dazu sein, dass mir zum Beispiel die Brahmskonzerte, die eigentlich das Leichteste ist,"
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    "text": " mir heute leichter fallen, technisch wie vor 10 Jahren."
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    "text": " Das ist ja nicht enorm."
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    "text": " Aber das ist meine Art, meine ökonomische Art des Übens,"
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    "text": " um die Finger zu schonen, die ja Hochleistungssportler sind."
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    "text": " So wenn ich jeden Tag 6 Stunden der Brahmskonzert übe, geht das nicht."
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    "text": " Ich kann sehr viel mit Kopf arbeiten."
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    "text": " Ich kann das umsetzen, dass die Finger mir gehorchen."
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    "text": " Nämlich das ist ganz wichtig, dass die Finger ja nicht das tun, was sie wollen."
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    "text": " Das passiert auch manchmal nicht."
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    "text": " Da schimpfe ich halt, da bin ich sehr böse."
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    "text": " Aber das kommt kurz und am selben vor."
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    "text": " Zurück nach Grafenegg und zum Festival, das Rudolf Buchbinder von Anfang an geleitet hat."
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    "text": " Schon im ersten Jahr ist der Entschluss gefallen, nicht nur im Wolkenturm zu musizieren,"
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    "text": " sondern dass in Grafenegg eine ganze Konzertlandschaft entstehen sollte."
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    "text": " Demnächst wird übrigens ein Rudolf Buchbindersaal eröffnet."
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    "text": " Also die dritte Spielstätte bestens geeignet für Kammermusik"
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    "text": " und im Foyer wird sich dann sogar eine Rudolf Buchbinderbüste finden."
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    "text": " Da deckt der Künstler schon einmal an seine Anfänge zurück, als Wunderkind in Wien."
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    "text": " Ich war ja mit 5 Jahren der jüngste Student."
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    "text": " Bis dorthin war er der Fritz Kreisler."
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    "text": " Der hatte jetzt nur die Silbermedaille, den ich übrigens sehr, sehr schätze."
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    "text": " Natürlich gab es Klassenabende, wo man ein Stück spielt, wo alle Schüler spielen."
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    "text": " Klassenabend, Marianne Lauder."
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    "text": " Da war ich, bin ich gerade elf geworden, war mein erstes großes Konzert im Großen Musikvereinsaal."
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    "text": " Erstes Beethoven."
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    "text": " Und das begleitet mich bis heute."
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    "text": " Dieses erste Beethovenkonzert ist ein Stück von mir."
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    "text": " Es ist Verwachsen mit mir, da haben wir es noch in der kurzen Hose."
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    "text": " Nach dem 50 Jahren wollte ich es noch einmal aufführen."
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    "text": " Da habe ich mir überlegt, ob ich wieder in der kurzen Hose auftrete."
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    "text": " Oder hätte ich mehr Geld verlangen müssen."
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    "text": " Es gibt eine Stelle in diesem Konzert, die natürlich auf einem Beethoven-Kervier wesentlich leichter zu spielen war."
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    "text": " Dieser eine Takt ist auf der Dominante mit einem Octafenlauf in der rechten Hand."
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    "text": " Das Orchester spielt das nicht."
  },
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    "text": " Nur das Klavier."
  },
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    "text": " Ich sage, ich spiele das Konzert, solange ich das mit einer Hand spielen kann,"
  },
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    "text": " damit ich mit der linken Hand den Bass hinausdehnen kann."
  },
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    "text": " Das Repertoire Rudolf Buchbinder ist enorm, aber es enthält einige Lehrstellen,"
  },
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    "text": " derer sich durchaus bewusst ist."
  },
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    "text": " Ich habe, jetzt muss ich zugeben, ein Manko."
  },
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    "text": " Ich habe nie ein paar Druckler-Wekonsert gespielt, was mir sehr leidtot."
  },
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    "text": " Und er weiß auch, dass das schon etwas mit dem Unterricht in Wien zu tun hat"
  },
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    "text": " und mit seinem Lehrer Bruno Seidelhofer und dessen Vorlieben und Abneigungen."
  },
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    "text": " In manchen Dingen muss der Buchbinder ein Selfmade-Pianist werden."
  },
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    "text": " Das zweite Problem war Bruno Seidelhofer, mein Lehrer,"
  },
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    "text": " der Lehrer von Gulda."
  },
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    "text": " Ich habe bei ihm mit der Mathe-Agrig und den Sohn Freire studiert."
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    "text": " Wirklich eine Klicke, eine Mafia-Klicke."
  },
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    "text": " Bis in die frühen Morgenstunden."
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    "text": " Man hat natürlich Bach gespielt, um Impressionisten."
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    "text": " Das war seine Musik."
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    "text": " Und dann werde ich ihn nicht vergessen."
  },
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    "text": " Ich war 13, das sagt der Seidelhofer zu mir, war immer Burli."
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    "text": " Einmal hat er gesagt, Burli, mach mal Abfreit, über ein bisschen mehr."
  },
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    "text": " Dann sagt er, Burli, ich habe was Großes vor, was du lernen wirst."
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    "text": " Ich habe schlaflose Lächte gehabt, ich weiß dir nicht was."
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    "text": " Rachmaler auf Paganinivationen."
  },
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    "text": " Das war aber für mich damals ein Schock."
  },
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    "text": " Ich habe gedacht, das ist das Fünfte-Beat-Hofen oder so auf dem Ballkonzert."
  },
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    "text": " Ich habe damals zu Rachmalen, auch als 13-Jähriger, noch keine Ahnung gehabt."
  },
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    "text": " Es gibt an mir, seitdem begleiten mich diese Paganinivationen auch ein Leben lang."
  },
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    "end": 1019.44,
    "text": " Etwas, was man bei Seidelhofer nicht lernte, Franz Lischt."
  },
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    "end": 1022.44,
    "text": " Er war bei allen Jury's in der Welt."
  },
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    "end": 1025.44,
    "text": " Wenn jemand Lischt spielt, ist er rausgegangen."
  },
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    "end": 1032.44,
    "text": " Ich habe das Glück gehabt, ungefähr 10, 12 Jahre an der Musikhochschule zu studieren."
  },
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    "end": 1034.44,
    "text": " Als außerordentlicher Schüler."
  },
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    "end": 1038.44,
    "text": " Aber ich habe bei Seidelhofer nicht ein einziges Mal Lischt gehört."
  },
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    "end": 1041.44,
    "text": " Also ich muss sie mir das selbst aneignen."
  },
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    "end": 1045.44,
    "text": " Die Liste haben auch so eine Art Bewertung, wo der Lieblingsstück,"
  },
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    "end": 1048.44,
    "text": " das erste Lisskonzert wurde ein Lieblingsstück."
  },
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    "text": " Und vor allem seine Bearbeitungen."
  },
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    "end": 1056.44,
    "text": " Da sieht man nicht nur, dass es geschmackvoll sind,"
  },
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    "end": 1063.44,
    "text": " sondern auch der Respekt und die Verehrung zu den Komponisten,"
  },
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    "end": 1065.44,
    "text": " zu Schubert und so weiter."
  },
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    "end": 1070.44,
    "text": " Man hört den Schubert, z.B. Leschiditzki, Bearbeitungen."
  },
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    "end": 1074.44,
    "text": " Man hört nichts von Johann Strauss, nur Leschiditzki."
  },
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    "end": 1077.44,
    "text": " Und das ist die Größe von Lischt."
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "text": " * Musik *"
  },
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    "end": 1347.44,
    "text": " * Musik *"
  },
  {
    "start": 1347.44,
    "end": 1367.44,
    "text": " Franz Liszt, Hochvertose, aber eben so charmante Verbeugung"
  },
  {
    "start": 1367.44,
    "end": 1369.44,
    "text": " vor dem melodiker Werte."
  },
  {
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    "end": 1373.44,
    "text": " Auf Franz Liszt kommt Rudolf Buchbinder übrigens auch zu sprechen,"
  },
  {
    "start": 1373.44,
    "end": 1375.44,
    "text": " wenn es um den Komponisten geht,"
  },
  {
    "start": 1375.44,
    "end": 1381.44,
    "text": " mit dem Werk man seinen Interpretnamen wohl am allerersten verbindet."
  },
  {
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    "end": 1383.44,
    "text": " Ludwig van Beethoven."
  },
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    "end": 1386.44,
    "text": " Für die Aufarbeitung des Werks des Wiener Klassikers"
  },
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    "start": 1386.44,
    "end": 1389.44,
    "text": " hat sich Liszt besonders engagiert."
  },
  {
    "start": 1389.44,
    "end": 1395.44,
    "text": " Er war ja überhaupt einer der größten Verehrer von Beethoven."
  },
  {
    "start": 1395.44,
    "end": 1398.44,
    "text": " Er hat ja nicht nur die Klaviersonaten herausgebracht,"
  },
  {
    "start": 1398.44,
    "end": 1402.44,
    "text": " sondern die Violinssonaten, die Streichquartette."
  },
  {
    "start": 1402.44,
    "end": 1406.44,
    "text": " Wie übrigens die Ausgabe, die Gesamtausgabe seiner Klaviersonaten,"
  },
  {
    "start": 1406.44,
    "end": 1409.44,
    "text": " ist für mich einer der besten Ausgaben."
  },
  {
    "start": 1409.44,
    "end": 1415.44,
    "text": " Allein aus dem Grund, es steht nur das drinnen, was Beethoven schrieb."
  },
  {
    "start": 1415.44,
    "end": 1420.44,
    "text": " Heute der Urtext, die finden, dass der Komponist so viel vergessen hat,"
  },
  {
    "start": 1420.44,
    "end": 1422.44,
    "text": " das ist alles im Klammer."
  },
  {
    "start": 1422.44,
    "end": 1424.44,
    "text": " Da steht Urtext."
  },
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    "end": 1427.82,
    "text": " Und da kommen meine Schülerinnen und Schüler und spielen das."
  },
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    "start": 1427.82,
    "end": 1433.94,
    "text": " Das Vorte in Klamau, das ist in Klamau, das hat mit Beethoven der Schuhe nichts zu tun."
  },
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    "end": 1437.9,
    "text": " Ah, so, ah so, das ist so unmöglich."
  },
  {
    "start": 1437.9,
    "end": 1442.2,
    "text": " Wir wissen ja, dass Franz Lis nicht der allerschlechteste Biennist war."
  },
  {
    "start": 1442.2,
    "end": 1451.36,
    "text": " Aber in seiner Gesamtausgabe gibt es keinen einzigen Fingersatz von ihm, nur die Fingersätze"
  },
  {
    "start": 1451.36,
    "end": 1452.36,
    "text": " von Beethoven."
  },
  {
    "start": 1452.36,
    "end": 1453.92,
    "text": " Und das ist der Traum."
  },
  {
    "start": 1453.92,
    "end": 1456.72,
    "text": " Das ist eine Urtextausgabe, die warare."
  },
  {
    "start": 1456.72,
    "end": 1463.24,
    "text": " Die Vererrung von Lis für Beethoven widerspiegelt sich schon darin, dass ein Schüler der Winterberger"
  },
  {
    "start": 1463.24,
    "end": 1468.96,
    "text": " ja auch eine Gesamtausgabe der Beethoven Sonate machte, unter anderem wahrscheinlich andere"
  },
  {
    "start": 1468.96,
    "end": 1469.96,
    "text": " auch."
  },
  {
    "start": 1469.96,
    "end": 1474.24,
    "text": " Aber Beethoven war ein Mittelpunkt für Lis im Unterricht."
  },
  {
    "start": 1474.24,
    "end": 1480.16,
    "text": " Wenn wir von der Prägung des Pianisten Buchbinder durch seinen Lehrer Bruno Seidelhofer sprechen,"
  },
  {
    "start": 1480.16,
    "end": 1483.6,
    "text": " dann sollten wir vielleicht auch vom Lehrer Buchbinder sprechen."
  },
  {
    "start": 1483.6,
    "end": 1489.76,
    "text": " Das Unterrichten hat er über lange Jahre und mit großem Engagement geübt."
  },
  {
    "start": 1489.76,
    "end": 1494.04,
    "text": " Ich habe es genossen, über 30 Jahre an der Universität in Basel zu unterrichten."
  },
  {
    "start": 1494.04,
    "end": 1499.68,
    "text": " Einer meiner Schüler, Oliver Kern, hat den Beethoven-Wettbewerb in Wien gewonnen."
  },
  {
    "start": 1499.68,
    "end": 1504.16,
    "text": " Und sonst, ich habe einige sehr talentierte Schülerinnen und Schüler."
  },
  {
    "start": 1504.16,
    "end": 1509.72,
    "text": " Das Erstaunliche ist ja, dass man als Lehrer auch so viel lernt dabei."
  },
  {
    "start": 1509.72,
    "end": 1516.24,
    "text": " Ich reise ja oft ohne Noten und wenn man das ein Stück länger spielt, schwindeln sich"
  },
  {
    "start": 1516.24,
    "end": 1519.96,
    "text": " falsche Noten hinein, die zur Harmonie passen."
  },
  {
    "start": 1519.96,
    "end": 1526.44,
    "text": " Aber sie sind falsch, falsches Falsch, Fälschung ist Fälschung."
  },
  {
    "start": 1526.44,
    "end": 1532.08,
    "text": " Und dann behalbe ich mich manchmal plamiert bei den Schülerinnen und Schüler, ich habe"
  },
  {
    "start": 1532.08,
    "end": 1538.3,
    "text": " den Fehler gemacht, aber sie haben sich natürlich immer gewundert, das habe ich vom Seidelhofer"
  },
  {
    "start": 1538.3,
    "end": 1539.3,
    "text": " gelernt."
  },
  {
    "start": 1539.3,
    "end": 1542.4,
    "text": " Er hat immer bei Klärwähkonzerten den Orchesterpart gespielt."
  },
  {
    "start": 1542.4,
    "end": 1548.0,
    "text": " Aber den habe ich in Basel immer auswendig gespielt, den Orchesterpart."
  },
  {
    "start": 1548.0,
    "end": 1553.4,
    "text": " Auch Kammermusik, ich bin ja mit Kammermusik aufgewachsen ursprünglich."
  },
  {
    "start": 1553.4,
    "end": 1559.72,
    "text": " Der Bruno und wir waren dann sehr, sehr befreundet, war ganz wichtig für mich, auch für meine"
  },
  {
    "start": 1559.72,
    "end": 1560.72,
    "text": " Entwicklung."
  },
  {
    "start": 1560.72,
    "end": 1565.96,
    "text": " Als ich damals das Gesamtwerk von Herden aufnahm, hat er mir sehr geholfen."
  },
  {
    "start": 1565.96,
    "end": 1571.18,
    "text": " Weil er gesagt hat, über ein bisschen, das erste Braums habe ich sehr gerne bei ihm"
  },
  {
    "start": 1571.18,
    "end": 1572.18,
    "text": " gespielt."
  },
  {
    "start": 1572.18,
    "end": 1578.86,
    "text": " Und immer, wenn ich nichts geübt habe, bin ich mit dem ersten Braums in die Stunde gekommen,"
  },
  {
    "start": 1578.86,
    "end": 1585.1,
    "text": " weil er den Orchesterpart so laut gespürt, dass er mich überhaupt nicht gehört hat."
  },
  {
    "start": 1585.1,
    "end": 1595.5,
    "text": " Und was mein großes Glück war, ab dem Alter mit fünf, ich hatte seit meines Lebens nicht"
  },
  {
    "start": 1595.5,
    "end": 1597.6,
    "text": " ein einzigen Einzelunterricht."
  },
  {
    "start": 1597.6,
    "end": 1600.1,
    "text": " Wir waren alle zusammen."
  },
  {
    "start": 1600.1,
    "end": 1605.6,
    "text": " Bei der Marianne Lauder, da waren wir mit den Erziehungsberechtigten und bedanken Onkel"
  },
  {
    "start": 1605.6,
    "end": 1606.6,
    "text": " oder Cousins."
  },
  {
    "start": 1606.6,
    "end": 1610.68,
    "text": " Die Kinder, wir waren alle zusammen, und dann bin ich mit elf Jahren in die Meisterklasse"
  },
  {
    "start": 1610.68,
    "end": 1611.68,
    "text": " gekommen."
  },
  {
    "start": 1611.68,
    "end": 1613.96,
    "text": " Da waren wir alle in der Klasse zusammen."
  },
  {
    "start": 1613.96,
    "end": 1614.96,
    "text": " Alle."
  },
  {
    "start": 1614.96,
    "end": 1619.44,
    "text": " Da hat es nicht diesen Bürokratismus gegeben von 9 bis 10, von 10 bis 11, war einer mit"
  },
  {
    "start": 1619.44,
    "end": 1623.96,
    "text": " einer Heidensonate gekommen, hat er heute nur drei, vier Stunden Unterricht gehabt, mit"
  },
  {
    "start": 1623.96,
    "end": 1629.06,
    "text": " einem Braumskunst hat er zwei Stunden, nächste Woche was anderes, und dann hat er auch gelernt"
  },
  {
    "start": 1629.06,
    "end": 1655.06,
    "text": " der Fone."
  },
  {
    "start": 1655.06,
    "end": 1681.06,
    "text": " Das war es."
  },
  {
    "start": 1681.06,
    "end": 1708.06,
    "text": " Das war es."
  },
  {
    "start": 1708.06,
    "end": 1737.94,
    "text": " Das war es."
  },
  {
    "start": 1737.94,
    "end": 1766.1,
    "text": " Ein Ausschnitt aus der Gesamtaufnahme der heidenschen Klaviermusik, die Rudolf Buchbinder,"
  },
  {
    "start": 1766.1,
    "end": 1770.26,
    "text": " und in den frühen Jahren seiner Karriere für Telldeck gemacht hat."
  },
  {
    "start": 1770.26,
    "end": 1777.14,
    "text": " Die Wiener Klassik war über die Jahre hin immer der Fokus seiner Tätigkeit."
  },
  {
    "start": 1777.14,
    "end": 1783.54,
    "text": " Mozarts Klavierkonzerte und Beethovens Konzerte und Klavier Solomusik."
  },
  {
    "start": 1783.54,
    "end": 1790.18,
    "text": " Allein den Zyklus der 32 Klaviersonaten von Beethoven hat er Dutzendemale in aller Welt"
  },
  {
    "start": 1790.18,
    "end": 1797.1,
    "text": " gespielt, und zwar auf seine Weise, also jedenfalls nicht alles schön, nach der Reihe von der Sonate"
  },
  {
    "start": 1797.1,
    "end": 1800.18,
    "text": " 1 bis zur Sonate 32."
  },
  {
    "start": 1800.18,
    "end": 1808.42,
    "text": " Und den Begriff der Wiener Klassik, den fast erweit, für ihn gehört natürlich auch Schubert"
  },
  {
    "start": 1808.42,
    "end": 1814.54,
    "text": " zu den Klassikern, und außerdem auch manches Versatzstück der sogenannten neuen Wiener"
  },
  {
    "start": 1814.54,
    "end": 1820.38,
    "text": " Schule, wobei er bei Schubert zugibt, dass er bei dessen Solowerken immer sehr wählerisch"
  },
  {
    "start": 1820.38,
    "end": 1821.38,
    "text": " gewesen ist."
  },
  {
    "start": 1821.38,
    "end": 1826.66,
    "text": " Ich habe von Schubert Sonaten sehr wenige gespielt, erstaunlicher, obwohl mir die Musik"
  },
  {
    "start": 1826.66,
    "end": 1834.34,
    "text": " ja so nahe ist, aber ich finde zum Beispiel einen Abend der letzten drei Schubert Sonaten"
  },
  {
    "start": 1834.34,
    "end": 1835.34,
    "text": " zu monotonen."
  },
  {
    "start": 1835.34,
    "end": 1842.58,
    "text": " Im Gegensatz zu den letzten drei Beethoven-Sonaten, das ist wirklich Gott und die Welt, das ist"
  },
  {
    "start": 1842.58,
    "end": 1850.06,
    "text": " so die 109, die introvertierte romantische Sonate, die natürlich als erste Stück darunter"
  },
  {
    "start": 1850.06,
    "end": 1852.34,
    "text": " leidet, der erste sein zu müssen."
  },
  {
    "start": 1852.34,
    "end": 1858.18,
    "text": " Dann kommt die 110, die ja für mich einer der allergrößten Sonaten ist."
  },
  {
    "start": 1858.18,
    "end": 1865.82,
    "text": " Und dann das Adieu der 111, danach kann man nicht spielen."
  },
  {
    "start": 1865.82,
    "end": 1871.9,
    "text": " Ich habe immer in Wiener Musikverein, habe ich die Alpern Berg Sonaterszug habe gespielt,"
  },
  {
    "start": 1871.9,
    "end": 1876.66,
    "text": " aber man hat es nicht verstanden, dass das die logische Fortsetzung ist."
  },
  {
    "start": 1876.66,
    "end": 1882.5,
    "text": " Eine hochromantische Sonate, die total missverstanden wird."
  },
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    "start": 1882.5,
    "end": 1888.9,
    "text": " Irgendwo passt sie so gut hin, wie nach einer Opus 111."
  },
  {
    "start": 1888.9,
    "end": 1897.62,
    "text": " Ich habe nach der, bei meinen Beethoven-Zyklen, mittlerweile sind es 62 weltweit, 62 meinen"
  },
  {
    "start": 1897.62,
    "end": 1899.02,
    "text": " Beethoven-Zyklus gespielt."
  },
  {
    "start": 1899.02,
    "end": 1904.66,
    "text": " Ich mache den Zyklus nie chronologisch, weil ich bin kein Oberlehrer, ich habe das furchtbar"
  },
  {
    "start": 1904.66,
    "end": 1905.66,
    "text": " gebunden."
  },
  {
    "start": 1905.66,
    "end": 1910.14,
    "text": " Die drei Opus, Opus 2, Opus 3, Opus 10, Opus 3, das bringt nichts."
  },
  {
    "start": 1910.14,
    "end": 1916.7,
    "text": " Auch der Gegensatz fürs Publikum jeden Abend aus verschiedenen Lebensbereichen von Epochen"
  },
  {
    "start": 1916.7,
    "end": 1918.34,
    "text": " von Beethoven, das mitzuerleben."
  },
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    "start": 1918.34,
    "end": 1924.54,
    "text": " Und die Gegensätze, das eine einzige Abend ist der letzte, die drei Sonaten."
  },
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    "start": 1940.14,
    "end": 1941.14,
    "text": "."
  },
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    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 1995.14,
    "end": 2020.14,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2020.14,
    "end": 2047.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2047.26,
    "end": 2073.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2073.26,
    "end": 2100.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2100.26,
    "end": 2129.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "end": 2155.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2155.26,
    "end": 2182.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "end": 2211.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "end": 2222.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "end": 2231.26,
    "text": " Die Frage nach seinen Lieblingsveranstaltungen im Festspielprogramm von Grafeneck, die Werdrodolf"
  },
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    "end": 2238.26,
    "text": " Buchbinder zunächst zwar ab, aber dann findet er auch noch 2025 doch ein Konzert, das ihm"
  },
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    "end": 2240.26,
    "text": " ganz besonders am Herzen liegt."
  },
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    "end": 2250.26,
    "text": " Das ist ein unglaublicher Liebesbeweis, das zu den Metern das Abschlusskonzert macht"
  },
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    "end": 2252.26,
    "text": " mit den Tonkünstler-Arkästern."
  },
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    "end": 2253.26,
    "text": " Ich könnte weinen."
  },
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    "end": 2259.26,
    "text": " Ich habe Tränen jedes Mal, wenn ich daran denke, dass zu bin ist einer der letzten Menschen"
  },
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    "end": 2261.26,
    "text": " unter den Musikern."
  },
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    "end": 2265.26,
    "text": " Metern dirigierte vor 60 Jahren zum letzten Mal die Tonkünstler."
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    "end": 2268.26,
    "text": " Da fragten mich schon, kommt er wirklich, kommt er wirklich?"
  },
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    "text": " Ja, ja, ich habe jetzt kommen."
  },
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    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "end": 2314.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2314.26,
    "end": 2339.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2339.26,
    "end": 2361.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2361.26,
    "end": 2385.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2385.26,
    "end": 2410.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "start": 2410.26,
    "end": 2426.26,
    "text": " Das ist der erste."
  },
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    "end": 2430.26,
    "text": " Ein Freiluftkonzert einmal anders."
  },
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    "start": 2430.26,
    "end": 2438.26,
    "text": " Rodolf Buchbinder nicht im Wolkenturm von Grafeneck, sondern im Schlosspark von Schönbrunn"
  },
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    "start": 2438.26,
    "end": 2444.26,
    "text": " mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Subin Meta Anno 2015."
  },
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    "end": 2451.26,
    "text": " Mittlerweile habe ich in meinem Leben über 50 verschiedene Klavierkonzerte gespielt."
  },
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    "text": " Es gibt natürlich viele, die ich nicht mehr spielen werde, das ist ganz klar."
  },
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    "end": 2462.26,
    "text": " Aber man hat uns so viel fürs Klavier geschenkt, dass wir nicht im Stande sind,"
  },
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    "end": 2466.26,
    "text": " alles zu spielen, was für uns komponiert wurde, ist illusorisch."
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    "end": 2469.26,
    "text": " Wie geht man an den Werk heran?"
  },
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    "end": 2479.26,
    "text": " Ich habe das einmal aufs Boot gelegt und habe es vom Blatt gespielt."
  },
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    "end": 2486.26,
    "text": " Wenn ich sofort der Funke kam, habe ich es weggelegt."
  },
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    "end": 2493.26,
    "text": " Es gibt Werke, die ich vom Blatt gespielt habe, wo der Funke nicht sprang."
  },
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    "text": " Das war vor 40, 50, 60, zum Beispiel das Schumannklavierkonzert."
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    "end": 2503.26,
    "text": " Ich habe mir gedacht, Rodi, das ist kein Problem."
  },
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    "end": 2510.26,
    "text": " Ich habe das ein Jahr weggelegt und dann ist es meine große Liebe geworden."
  },
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    "end": 2513.26,
    "text": " Das ist überhaupt mein Prinzip, Musik zu machen."
  },
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    "end": 2518.26,
    "text": " Es gibt keinen Kompromiss, auch Kammermusik, entweder man passt zusammen."
  },
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    "end": 2522.26,
    "text": " Ich habe eine Tournee mit der Algenberg-Quartett unter anderem gemacht."
  },
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    "end": 2524.26,
    "text": " Wir haben das Sorschaquintett aufgenommen."
  },
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    "start": 2524.26,
    "end": 2526.26,
    "text": " Wir haben eine Probe gebraucht."
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    "text": " Mehr braucht man nicht."
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    "end": 2530.26,
    "text": " Entweder man atmet die Musik gemeinsam."
  },
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    "text": " Wenn es nicht funktioniert, sind auch 20 Proben zu wenig."
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    "text": " Und dann macht man Kompromiss und das ist schlecht."
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    "text": " Es gibt keinen Kompromiss in der Musik."
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " Der Pianist ist in aller Welt mit allen bedeutenden Orchestern,"
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    "end": 2674.26,
    "text": " mit vielen bedeutenden Dirigenten, als Kammermusiker und natürlich als Solist unterwegs."
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    "text": " Einmal im Jahr konzentriert er sich aber auf sein eigenes Festival."
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    "text": " Und am Ende bleibt für ihn vor allem Dankbarkeit."
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    "text": " Das ist ein Geschenk, das ich ein Leben lang Musik machen durfte."
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    "end": 2695.26,
    "text": " Dass man der Liebe Gott dieses Talent geschenkt hat, was ich als Verpflichtung empfinde."
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    "text": " Man kann es nur Karriere machen, wenn du beides hast."
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    "text": " Ziplin und Talent, eines allein genügt nicht."
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    "text": " Und diese Verpflichtung, die habe ich sehr, sehr gepflegt."
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    "text": " Das habe ich auch oft bedankt dafür."
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "text": " [Musik]"
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    "end": 2824.26,
    "text": " Franz Schubert, Momma-Musiker in F-Moll, stand am Ende unseres heutigen Podcasts."
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    "end": 2829.26,
    "text": " Er war Erudolf Buchbinder und seinem Festival in Grafenegg gewidmet."
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    "text": " Danke fürs Zuhören."
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    "text": " Der Musiksalon."
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    "text": " [Musik]"
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    "end": 2841.26,
    "text": " Mit Winhelm Senkowicz."
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    "end": 2846.26,
    "text": " [Musik]"
  }
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