[
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    "start": 0.38,
    "end": 5.93,
    "text": "Wir sind mit dem Podcast Mindmaps vor kurzem in eine neue Reihe gestartet."
  },
  {
    "start": 6.109,
    "end": 18.47,
    "text": "Peter und ich analysieren aktuelle Bücher, wir kritisieren sie, setzieren sie werten sie aus für unsere Gegenwart und mit einem besonders theologischen Interesse."
  },
  {
    "start": 18.97,
    "end": 36.23,
    "text": "Wir haben aber versprochen dass wir unsere alte philosophiegeschichtliche Reihe nicht abbrechen lassen dieser philosophiegeschichtlichen Reihe und ich will die Gelegenheit wahrnehmen euch auf den zweiten."
  },
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    "end": 51.37,
    "text": "Band der philosophiegeschichtlichen Einführung für Theologinnen und Theologen hinzuweisen, die Heinz-Peter Hempelmann aus dem Podcast Mindmaps oder auf der Grundlage seiner Folgen entwickelt hat."
  },
  {
    "start": 51.89,
    "end": 63.91,
    "text": "Eine hervorragende Gelegenheit, die Inhalte dieses Podcasts zu vertiefen und noch einmal einzutauchen in die Wurzeln unseres Denken."
  },
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    "start": 64.03,
    "end": 67.71,
    "text": "Sie also herzliche Einladung, das Buch zu besorgen."
  },
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    "start": 67.869,
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    "text": "Ich verlinke es in den Show-Nodes."
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    "end": 74.17,
    "text": "und jetzt viel Spaß mit dieser Folge von MindMaps!"
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    "end": 95.33,
    "text": "Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von mindmaps."
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    "text": "wir sind zurück."
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    "end": 120.35,
    "text": "Hallo Peter Wir haben uns in der letzten Folge bei unserem Neueinsatz nach einer längeren Pause in unserer philosophie-geschichtlichen Reihe haben wir uns mit Sören Kirkegaard auseinandergesetzt und sind eingestiegen, mit der engen Verquickung von Biografie und Philosophie, von Leben und Denken."
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    "end": 132.11,
    "text": "Und du hast entfaltet wie fundamental Dieser Zusammenhang für Kirkegaard war, dass er eine Philosophie gar nicht denken konnte und nicht denken wollte."
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  {
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    "end": 152.79,
    "text": "Die nicht aus einer auch existenziellen Betroffenheit heraus wächst Und das er von dieser Warte aus dann auch sehr fundamentale Kritik an den großen philosophischen Ansätzen seiner Zeit geübt hat, besonders an den deutschen Idealisten."
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    "end": 155.53,
    "text": "An Hegel auch an Schelling und Kant."
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    "end": 173.35,
    "text": "Das haben wir uns letztes Mal angesehen inklusive einiger Einblicke in Kierkegaards eigenes Leben und seine Biografie weil eben sein Leben, seine Biographie essentiell wichtig ist, um auch sein Werk überhaupt zu verstehen."
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    "end": 197.21,
    "text": "Weil bei ihm eigentlich diese enge Verschränkung auch exemplarisch wird von Existenz und auch von Einbrüchen des Tragischen in seinem Leben und dann dem was in seinem Werk daraus wird, dem wie er darüber nachdenkt oder welche Einsichten sich ihm dann erschließen aufgrund seiner Erfahrung."
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    "text": "Und was mir jetzt so im Nachhall unseres letzten Gesprächs einfach nochmal sehr deutlich wurde, ist wie modern Kierkega eigentlich klingt?"
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    "text": "Oder wie modern seine Grundüberzeugungen daherkommen."
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    "text": "also diese dieses Bewusstsein, dass etwas mich auch persönlich betreffen muss."
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    "text": "Dass die individuelle Erfahrung auch ganz entscheidend ist."
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    "text": "Das ist ja ein Stück weit mit verbaut in dem modernen und auch spätmodernen Selbstverständnis und Empfinden."
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    "end": 247.47,
    "text": "also ich mir kommen da gerade so aus den jüngeren Generationen in den letzten Jahren dieser Spruch in den Sinn, ich fühle das nicht."
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    "text": "Oder fühlst du das?"
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    "end": 256.97,
    "text": "Wenn man etwas fühlt dann ist es irgendwie... Dann hat es den Ring of Truth, dann hatte es quasi die Chance wahr zu sein."
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    "text": "wenn ich das nicht fühle, dann bin ich irgendwie da nicht mit dabei."
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    "text": "Dann ist es für mich nicht bedeutsam und nicht relevant."
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    "start": 266.69,
    "end": 285.13,
    "text": "Wir können im Verlauf des Gesprächs vielleicht auch noch darauf zurückkommen, wo man dann auch in Namen von Kierkegaard vielleicht Einspruch erheben müsste gegen eine sehr individualistische Erfahrungsphilosophie oder gegen eine superaktivistische Erfahrung."
  },
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    "end": 299.83,
    "text": "Aber ich glaube es führt nichts daran vorbei anzuerkennen bei Kirkegaar ganz entscheidende Weichen gestellt werden, die auch die Moderne dann mitbestimmen."
  },
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    "end": 321.27,
    "text": "Und vielleicht könntest du diese Folge starten und ein paar ... man kann das nicht erschöpfend machen weil es so vielfältig ist aber ein paar Linien nachzeichnen auf denen Kirkegar nachgewirkt hat teilweise bis in unsere Zeit hinein."
  },
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    "text": "Ja, sehr gerne."
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    "text": "Ich will noch mal an den Anfang dessen zurück."
  },
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    "text": "was du sagtest wird es noch ein bisschen mehr auf den Punkt bringen und scharf machen."
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    "end": 354.55,
    "text": "Es geht nicht nur um eine Betroffenheit von Wahrheit Es geht auch nicht nur eine Interdependenz vom Leben Und wirken bzw denken Das wird jeder vernünftige Mensch zugeben Sondern sein Leben gebiert sein Werk, auf den Punkt würde ich springen."
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    "text": "Es gibt keine relevante Wahrheit jenseits dessen also für mich jenseit dessen was ich mit meinem Leben verantworten kann bei lichte besehen."
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    "text": "Also diese Aussage ist natürlich hat eine offene Flanke im Hinblick auf das was man postmoderne Beliebigkeit nennt."
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    "end": 386.15,
    "text": "Das werden wir noch klären Aber wenn man es in einer bestimmten Weise versteht, ist das eigentlich nur ein Gebot des gesunden Menschenverstandes."
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    "text": "Warum sollte ich irgendetwas als Wahrheit akzeptieren?"
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    "end": 390.81,
    "text": "Was überhaupt keine Relevanz für mich hat!"
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    "text": "Also wo ich nicht merke dass mich das tatsächlich betrifft, dass es ganz konkrete Bedeutung für mein Leben hat."
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    "end": 415.29,
    "text": "und damit bin ich bei dem letzten Punkt den du gesetzt hast Kirchiger als absolut moderner Denker als jemand der im Grunde die das Moderne denken die Konzentration auf den Menschen inauguriert."
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    "end": 435.15,
    "text": "Also natürlich hat er dabei christlich-hydische Wurzeln, denn dass selbst das wir in der Moderne denken lässt sich ja philosophisch vernünftig nur begründen durch eine Instanz, die mir erlaubt von mir selbst als etwas wertvollem und wichtigen zu denken."
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    "text": "Was wir da an Konzepten sonst noch finden, ist der am Grunde sekularisiertes Judentum oder Christentum."
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    "text": "Aber diese Konzentration auf das Selbst darauf dass ich mich selbst ernst nehmen darf wie es eben dass ich meine Erfahrung ernst nehmen kann von mir aus über diese Welt nachdenke, Heidegger Existenzanalyse."
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    "text": "Das ist eine Rolle spielt wie ich mich fühle das sind eben Dinge die verdanken wir ganz wesentlich Søren Kierkegaard und in einer gewissen Weise dann auch Friedrich Nietzsche."
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    "text": "aber Kirkega ist der Existenzanalytiker gewesen."
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    "text": "In dieser Weise kann Nietzsche ihm an der Stelle, auch wenn er einer der beiden anderen, einer der Begründer der modernen Lebensphilosophie ist, nicht das Wasser erreichen."
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    "text": "Also insofern muss man sagen ja, Kirkeger ist der moderne Denker schlechthin weit mehr als kann."
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    "end": 517.329,
    "text": "zum Beispiel, der den wesentlichen philosophischen Ausgangspunkt doch nur in einer sehr begrenzten Anthropologie, eben in der Autonomie, dass sich selbst verantworten könntes Menschen gefunden hat."
  },
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    "text": "Also da geht ja Kierkegaard in der Weite des Existenzbegriffs weit darüber hinaus."
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    "end": 529.13,
    "text": "also ich sage jetzt mal sehr somerisch wo ich wesentliche Einflusspunkte finde."
  },
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    "end": 535.089,
    "text": "das ist auf der einen Seite Auch jenseits des Bereichs der Philosophie, den können wir bei Kirkegaard Wings mal kurz berühren."
  },
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    "start": 535.63,
    "end": 541.29,
    "text": "Nämlich in der Literaturtheorie und auch in der Kommunikationstheorie, da leistet er wesentliches."
  },
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    "start": 542.109,
    "end": 553.87,
    "text": "dann natürlich in der Existenzphilosophie den Namen Heideger – da wäre einiges zu sagen – der französische Existenzialismus als eine Variante dessen was wir in einem sehr weiten Sinne Existenzwilosophien nennen."
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    "end": 558.53,
    "text": "Dann der Bereich der Theologie, dialektische Theologie Karl-Barth Rudolf Bultmann."
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    "end": 561.87,
    "text": "Lassen sich ohne Kierkegaard nicht denken."
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    "end": 567.709,
    "text": "und nicht zuletzt muss man natürlich sagen er ist eben auch ein bedeutender Kirchenkritiker."
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    "end": 581.75,
    "text": "also vieles von dem was wir heute an relevanter Kritik an den beiden großen Konfessionen finden wenn wir da aus den entsprechenden Schriften zitieren dann kämen wir mal nicht auf die Idee dass das hundertfünfzig Jahre alt ist oder hundert Jahre alt."
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    "text": "Vielleicht fange ich, wo soll ich anfangen?"
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    "text": "Mit der Literaturtheorie mal."
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    "text": "Ja vielleicht weil das möglicherweise der am wenigsten bekannte... ja aber ich weiß nicht!"
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    "end": 608.13,
    "text": "Aber vielleicht würden viele nicht unbedingt damit rechnen dass jetzt Kirkegaard auch hier für eine entscheidende Beitrag leistet."
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    "text": "Das ist so."
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    "end": 615.75,
    "text": "Wir sind ja natürlich in einer Nachbardisziplin, aber es geht durchaus auch um Philosophie."
  },
  {
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    "end": 637.01,
    "text": "Es geht durchaus um die Anschlussfähigkeit aufklärischer Anliegen an Kirkegaard und es gibt einen Phänomen das man schnell wahrnimmt, aber in seiner Bedeutung oft nicht berücksichtigt – die gesamten denkerischen Schriften von Kirkegau, in denen er seine Erfahrung"
  },
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    "end": 637.829,
    "text": "reflektiert.\""
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    "end": 641.069,
    "text": "sind verfasst unterm Pseudonymen."
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    "end": 647.91,
    "text": "Es gibt insgesamt nur drei Schriften, wo Kierkegaard mit seinem Namen auftritt und das ist natürlich absolut bemerkenswert."
  },
  {
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    "end": 658.87,
    "text": "Und man nennt dieses Konzept was man dahinter findet und was man rekonstruiert mit einem Begriff den er gar nicht selber gebraucht hat aber der aus der Literaturtheorie kommt."
  },
  {
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    "end": 661.449,
    "text": "man nennte es als indirektere Kommunikation."
  },
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    "end": 672.27,
    "text": "Kierkelger verweigert sich einer Konstellation, in der ein Autor mit einer bestimmten Identität ja auch bestimmte Sachen veröffentlicht hat."
  },
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    "end": 674.75,
    "text": "Wo man fragt was kommt denn jetzt als nächstes?"
  },
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    "end": 676.109,
    "text": "Was kann ich von ihm lernen?"
  },
  {
    "start": 676.469,
    "end": 679.15,
    "text": "Was ist das, was er uns als eine Weisheit weitergeben will?"
  },
  {
    "start": 679.449,
    "end": 680.329,
    "text": "Das verweigert ihn."
  },
  {
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    "end": 684.87,
    "text": "Sondern die Autorhandlung ist eben dass verschiedene Pseudonyme auftreten."
  },
  {
    "start": 684.91,
    "end": 701.189,
    "text": "Ich glaube insgesamt sind vier oder fünf einige mehrfach und die präsentieren dann in diesen Werken auch unterschiedliche Personen die für unterschiedliche Lebensbereichen, Lebensweisen und für unterschiedlichen Habitus letztendlich stehen."
  },
  {
    "start": 701.89,
    "end": 712.17,
    "text": "Das heißt was damit geschaffen wird ist eine programmatische Distanz zwischen dem Leser der vielleicht bestimmte Konsumerwartungen hat an Bücher."
  },
  {
    "start": 712.29,
    "end": 714.99,
    "text": "ich kaufe ein Buch von einem bestimmten Philosophen."
  },
  {
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    "end": 720.01,
    "text": "neulich haben wir über Hartmut Rosa gesprochen Und ich will da jetzt etwas lernen."
  },
  {
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    "end": 725.05,
    "text": "Ich will profitieren Und Kirkegaar will das nicht."
  },
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    "end": 734.79,
    "text": "Er will kein Wissen produzieren, er will nicht dass man passiv etwas übernimmt oder sondern er will eine spezifische Konstellation."
  },
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    "end": 736.51,
    "text": "Er schafft eine Distanz."
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    "end": 762.49,
    "text": "und bei der Lektüre dieser Bücher die dann eben unter Pseudonym erscheinen wo mit anderen Worten wo es gar nicht wichtig ist wer das geschrieben hat wo ich mich einfach nur auseinandersetzen soll, begegnen mir verschiedene sehr unterschiedliche Positionen von Leuten die in unterschiedlichen lebenswältigen Kontexten stehen und sich dann über Liebe, über Arbeit, über den Sinn des Lebens letztendlich nicht gerecht unterhalten."
  },
  {
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    "end": 767.689,
    "text": "Das wäre so gratisch, sondern deren Positionen in diesen Büchern dargestellt werden."
  },
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    "start": 768.689,
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    "text": "Was für den Autor bedeutet?"
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    "end": 774.609,
    "text": "Da ist jetzt kein Käfiger der mir sagt das ist das Gute!"
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    "end": 776.089,
    "text": "Das ist das Richtige."
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    "end": 783.49,
    "text": "So musst du leben und das ist nicht gut, sondern ich nehme das wahr und ich bin selber gestellt!"
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    "end": 785.729,
    "text": "Ich muss mich jetzt dem zuordnen."
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    "end": 788.609,
    "text": "Ich muss ein Urteil bilden."
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    "text": "Indirekte Kommunikation heißt eben nicht direktiv so musst du denken, sondern heißt ich muss mir selbst überlegen was ich will, ich will gefordert es gibt Optionen Und ich bin gefordert zur Entscheidung und damit sind wir bei einem ganz zentralen Begriff der Philosophie Kierkegaard."
  },
  {
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    "end": 839.43,
    "text": "Ich will dich jetzt nicht auf Abwege führen, weil wir ja bei der Rezeptionsgeschichte von Kirkegaards Werk sind aber es reißt mich jetzt doch zu fragen Anfangs habe ich gedacht ist das jetzt nicht ein bisschen ein Widerspruch zu dieser Einsicht dass gute auch wahre Philosophie immer aus einem konkreten Leben und aus einem konkretem Erleben herauswächst, dann müsste man doch sagen."
  },
  {
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    "end": 848.93,
    "text": "Dann ist es doch umso wichtiger dass ich auch weiß wer dieser Mensch ist und wer dieses Erleben eben mit bringt."
  },
  {
    "start": 849.089,
    "end": 867.469,
    "text": "Wenn ich eine Schrift lese, dann ist es doch ein Stück weit fast ein Widerspruch wenn ausgerechnet Kierkegar unter Pseudonym veröffentlicht und also nicht mehr durchsichtig macht welche Biografie, welche Existenz hinter diesen Schriften steht."
  },
  {
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    "end": 880.55,
    "text": "so wie du das jetzt am Schluss zugespitzt hast kann ich mir das vielleicht so zusammenreimen dass den Leser, die Leserin dazu bringen will."
  },
  {
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    "end": 903.29,
    "text": "Nicht so sehr einfach sein eigenes Erleben und seine kirkegaardische Existenz nachzuvollziehen oder dann denkricht zu verfolgen sondern aufgrund seiner Schriften eigene existenzielle Erfahrungen zu machen eigene Erkenntnisse zu gewinnen, ist das"
  },
  {
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    "end": 904.89,
    "text": "der Grund."
  },
  {
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    "end": 908.109,
    "text": "Und das isst ja dann ganz in seinem Sinne auch."
  },
  {
    "start": 909.39,
    "end": 926.349,
    "text": "Also es geht jetzt gerade darum – wir erinnern uns an die Kritik Anhegel – nicht bestimmte Theorien zu übernehmen und danach womöglich zu leben kann Treadig sondern es geht darum dass ich erfahre in der Konfrontation, in der Begegnung wer bin ich denn eigentlich?"
  },
  {
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    "end": 927.43,
    "text": "Wo ordne ich mich ein?"
  },
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    "end": 930.05,
    "text": "und selber auch zu Urteilen kommen."
  },
  {
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    "end": 936.729,
    "text": "Und diese Personen, die da auftreten stehen eben für bestimmte lebensweltliche Erschließungen."
  },
  {
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    "end": 940.89,
    "text": "Nebenbei das ist eine Sache, die ich eben vergessen habe fahrlässigerweise."
  },
  {
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    "end": 946.469,
    "text": "Kirkegaard ist in ein gewisser Weise ein Vordenker der Lebensweltphilosophie."
  },
  {
    "start": 947.189,
    "end": 954.229,
    "text": "Der Begriff der Lebens Welt ist bei Jürgen Habermas der Schlüsselbegriff seiner späten Philosophie- und Sozialphilosofie letztendlich gewesen ja?"
  },
  {
    "start": 956.569,
    "end": 960.41,
    "text": "entfaltet eine Viertypologie von Lebensweisen."
  },
  {
    "start": 960.77,
    "end": 985.49,
    "text": "Das haben wir vorher nicht gehabt, was wir hier sehen ist du kannst dich ästhetisch orientieren, du kannst ethisch dich orientieren Du kannst dich religiös oder du kannst sich christlich orientieren wobei kannst im letzten vierten Fall nur ganz begrenzt als eine Möglichkeit gegeben ist die uns zu realisieren möglich ist, aber das können wir vielleicht nachher noch"
  },
  {
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    "end": 986.17,
    "text": "kurz... Da kommen wir noch"
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  {
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    "end": 987.229,
    "text": "drauf."
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    "end": 1002.13,
    "text": "Also genau diese lebensweltliche Verankerung von Anschauung auf die treffen wir und es ist eben nicht die Zumutung ein postmaterialer Lebensstil ist eigentlich das einzige was du wirklich verantworten kannst."
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  {
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    "end": 1008.05,
    "text": "Sondern es werden eben bestimmte Dinge nebeneinander gestellt und ich muss mich jetzt persönlich positionieren."
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    "start": 1008.209,
    "end": 1016.55,
    "text": "Ich bin gefordert, es geht nicht um eine abstrakte Wahrheit sondern um eine Position die ich für mich verantworten kann."
  },
  {
    "start": 1017.349,
    "end": 1035.27,
    "text": "Wobei natürlich der Hintergedanke ist wenn ich diese verschiedenen Konzepte durchgehe dann lande ich letzten Endes doch dann komme ich ein Stück weiter und das darf man jetzt nicht wirklich verschweigen und landet dann eben bei einem bestimmten Habitus."
  },
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    "end": 1044.69,
    "text": "Und am besten ist es, wenn der Mensch der Gnade Gottes begegnet die ihm hilft mit seinen Unzulänglichkeiten und seiner Sünde fertig zu werden."
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    "text": "aber das sagt er so nicht."
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    "text": "Literatur wissenschaftlich oder enorm oder einflussreiche nachwirkende Konzept der indirekten Kommunikation kann man Darin fassen, dass er eben nicht in eigener Person auftritt mit neuen Wahrheitsansprüchen sondern das er unter Pseudonym eine Geschichte erzählt oder Personen auftreten lässt und den Rezipienten damit eine eigene existenzielle Erschließung ermöglichen wird."
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    "text": "Und autonom ist dieses Konzept eben daran dass es den einzelnen Ernst nimmt darin, dass er und sie Verantwortung tragen müssen."
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    "text": "Und erste Abgrenzung gegen ein postmodernes Missverständnis ist das eben überhaupt nicht beliebig, sondern es geht eben darum, dass ich mich einlasse auf das was mir dort gezeigt wird und selber Position beziehe, selbst eine Wahl treffe."
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    "text": "Jetzt sind wir schon tief auch im Konzeptionellen oder in den Ideen drin."
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    "text": "Vielleicht kannst du ein paar andere Linien noch ausmachen?"
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    "text": "Also das zweite wäre natürlich der schon oft genannte Martin Heidegger, in seinem Hauptwerk Unfallende gebliebenen Hauptwerk Sein und Zeit, dass indem er unter anderem und vor allem die Existenzialien."
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    "text": "Das heißt, die Grundgebenheiten des menschlichen Lebens schildert, analysiert und in den Mittelpunkt stellt also die Existenz."
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    "text": "das Dasein ist bei Heidegger der absolut selbstverständliche in Anführungsstrichen neue Ausgangspunkte aber neu eben wenn man jetzt von Kirkeger her denkt eben nicht mehr."
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    "text": "Und Kierkegaard schriften der Begriff der Angst, Furcht und Zittern."
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    "text": "Diese Dinge haben einen elementaren Einfluss auf den frühen Heideger und ohne die hätte seine Zeit überhaupt nicht entstehen können."
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    "end": 1188.61,
    "text": "Es geht dann aber noch weiter wenn man einen breiten Begriff von Existenzphilosophie."
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    "text": "all das ist ja auch umstritten."
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    "text": "Aber wenn man ein Breitenbegriff unterstellt gehört dazu hier auch der französische Extensialismus mit seinen beiden Hauptfiguren jedenfalls soweit es sich um ateistische Position handelt, Albert Camus und Jean-Paul Zartre."
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    "text": "Beide sind stark von ihm beeinflusst."
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    "end": 1225.03,
    "text": "Bei Zartres ist das Gefühl des Ekels sein allererster sehr früher Roman der Ekel, der eben zum Ausdruck bringt eine Existenzerfahrung die Zartereben auf diesen zentralen Begriff bringt."
  },
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    "text": "ich habe da noch ein Zitat gefunden."
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    "text": "Das ist natürlich ein etwas anderer Ton, aber man kann es schon ein bisschen da auch anschließen."
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    "text": "Aber eben auch Albert Camus und seine These von der Sinnlosigkeit des Lebens in seinem extatischen Vortrag so nennt Kierkegaard das selber, deklamiert er verheirate dich du wirst es bereuen."
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    "text": "VerheirATE DICH NICHT du werst es auch bereuen!"
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    "text": "Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen."
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    "text": "Verlache die Tuhrheiten der Welt – Du wirst es bereuen!"
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    "text": "Beweine sie – beides was du bereuen."
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    "text": "Traue eine Mädchen – Du wasst es bereu'n."
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    "text": "Traue ihm nicht – Du weißt auch dies bereuen!"
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    "text": "Es wird dich verdriesen… Es wird Dich verdriesengel."
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    "text": "Hänge Dich auf …."
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    "text": "Du werst es bereuh'n, hänge DICH NICHT AUF BEIDES WIR DICH Geroll."
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    "text": "Das können wir uns gar nicht vorstellen."
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    "text": "in einem idealistischen durchkant und durchhegel geprägten rationalen Umfeld wo man wirklich von der Sinnhaftigkeit des Ganzen auch ausging und von der Lebbarkeit eine befriedigenden Ethik sind das Döne mit denen man sich außerhalb der Gesellschaft stellt."
  },
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    "end": 1324.85,
    "text": "Genau wie das dann eben auch später der französische Existenzialismus getan hat, was wir heute gerne in der Oberstufe lesen oder als junge Menschen ... Das war zu seiner Zeit eben doch eine absolute Provokation."
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    "text": "Kommen wir noch zur dialektischen Theologie."
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    "text": "Karl Barz-Römerbrief vor allen Dingen die zweite Auflage."
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    "text": "Der Neuaufbruch Fahrer protestiert gegen den Kultur-Protestantismus, gegen die Synthese von Kultur und Religion, von Moralität und Religion."
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    "text": "Und sagt, Religion ist doch eigentlich das ganz andere?"
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    "text": "Das sprengt doch alles!"
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    "end": 1364.99,
    "text": "Diese Integration der Kirche in die Gesellschaft oder in die Kirche diese ganzen Synthesen suggerieren eine Stabilität der Verhältnisse die nicht akzeptabel ist."
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    "text": "Und auch bei Barz Römerbrief, zweite Auflage, das er erschien, steht natürlich die Erfahrung des ersten Weltkriegs letzter Endes dahinter."
  },
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    "end": 1400.43,
    "text": "Also das Zerbrechen dieser Synthesen und eine der am meisten zitierten Figuren vielleicht neben Dostoyevsky ist in Barz zweiter Römenbrief-Kommentar eben tatsächlich so an Kierkegaard wo er sagt ohne dessen Denken von der Existenz her, mit dem er meint, dem Stehen vor Gott als der entscheidende Dimension die die anderen Synthesen und Konstellation zerbricht."
  },
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    "end": 1405.01,
    "text": "Ohne dieses Denken vom Kirkegaard wäre er zu diesem Neuanfang nicht"
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    "text": "gelangt.\"."
  },
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    "end": 1433.87,
    "text": "Und in unserem Vorgespräch hast du mit Recht auch auf Rudolf Bulkmann hingewiesen, der vielleicht in einer gewissen Weise noch näher an den Kirkegauhr dran ist für die Theologinnen und Theologen unter unseren Hörern, die Theologie des neuen Testamentes in den Fünfzigerjahren in verschiedenen Lieferungen dann entstanden ist eine Theologie, die im Grunde nicht nur von Heidegger sondern ursprünglich von Kirkeger lebt weil sie die Existenz des Menschen zum Ausgangspunkt macht."
  },
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    "text": "Also eine Theorie die anthropologisch angelegt ist."
  },
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    "end": 1445.29,
    "text": "und Bultmann macht das so genial dass er von den anthropologischen, anthropologischem Grundbegriffen des neuen Testamentes ausgeht."
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    "text": "Wie kommt man auf eine solche Idee?"
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    "end": 1464.97,
    "text": "Dass man nicht mehr vom Sohn Gottes und dem Messias und den ganzen Gottespredikaten ausgeht und das da ableitet sondern von der Existenzerfahrung wie sie sich im neuen Testament – das alte war für ihn nicht so interessant und relevant – herleitet."
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    "text": "Das sind letzten Endes Kirkegaard-Stehenpulse."
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    "text": "Ja, vielen Dank Peter!"
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    "end": 1480.35,
    "text": "Also auch für die letzten Ausführungen das die klarmachen dass Kirkegau wirklich auch in den Bereich der Theologie hineingewirkt hat – der protestantischen Theologie auf jeden Fall."
  },
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    "end": 1484.629,
    "text": "Wir kommen noch auf die Frage zu sprechen."
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    "end": 1510.37,
    "text": "du würdest jetzt sagen die postmoderne Philosophie ist jetzt nicht unmittelbar ein Ausläufer oder bezieht sich nicht intensiv auf Kierkegaar, aber es gibt da Verbindungslinien und es gibt dann auch kritische Momente die man von Kierkiger an eine postmoderne Philosophied richten müsste."
  },
  {
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    "end": 1520.61,
    "text": "Ich bringe das nur zur Sprache weil wir in der letzten Folge schon betont haben eben, dass dieses existenzielle Erleben sehr wichtig ist für Kierkegaard."
  },
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    "end": 1543.27,
    "text": "Man könnte sagen das ist ja eigentlich die Steilvorlage für eine sehr subjektivistische und letztlich auch in einer Auflösung des Wahrheitsbegriffs mündende Philosophie, die sagt ja am Ende des Tages hat halt jeder sein eigenes erleben und jeder seine eigene Wahrheit."
  },
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    "text": "Und die eine Wahrheit gibt es nicht und alles löst sich auf im Subjektiven finden und in der individuellen Perspektive."
  },
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    "end": 1566.23,
    "text": "Man könnte sich da auf Momente von Kirkegaard berufen und würde aber die Absicht seiner oder den Zielpunkt seines Denkens gerade verfehlen."
  },
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    "end": 1577.19,
    "text": "Das ist jetzt ein ganz, ganz wichtiger Punkt, ihn da abzugrenzen oder positiv zu fragen was heißt denn eigentlich Subjektivität bei ihm?"
  },
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    "text": "Also es gibt diesen berühmten Satz von ihm das."
  },
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    "text": "die Subjektivity ist die Wahrheit."
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    "text": "und die entscheidende Frage ist eben jetzt was versteht man unter subjektivitet?"
  },
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    "text": "wenn es unterschiedliche Subjekte gibt könnte man ihnen ja so verstehen dass es dann eben je nach Subjekt eine individuelle Wahrheit gibt."
  },
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    "text": "Und da sind wir genau bei diesem Konzept der Beliebigkeit, was Nietzsche nicht gewollt hat aber das er im Grunde letztendlich beschrieben hat."
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    "end": 1610.149,
    "text": "Das ist nur noch eine Frage des Willenste macht ob ich mein eigenes Konzept durchsetzen kann."
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    "text": "und genau das Gegenteil ist eben im Grundei bei Kirkegaard da."
  },
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    "text": "Kirkegrad sagt die Wahrheit, die ich finde muss durch mich selbst hindurch Aber sie ist doch dann gerade nicht beliebig für mich, weil Sie bei das, worauf ich mich eingelassen habe, mich hergestellt hat."
  },
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    "end": 1643.87,
    "text": "Weil es Konsequenz einer bewussten Wahl ist die ich getroffen habe in Ansehung von möglichen Alternativen."
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    "end": 1657.909,
    "text": "also dass das ganze Gegenteil von Beliebigkeit so nach dem Motto jetzt mache ich so und morgen mache ich's anders sondern Diese Wahrheit, die durch mich hindurchgegangen ist, die aus mir herauskommt."
  },
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    "text": "Genau die verpflichtet mich eben auch"
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    "text": "absolut.\"."
  },
  {
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    "end": 1684.169,
    "text": "Ja also vielleicht nicht um das jetzt an der Stelle auszuführen aber könnte man sagen für Kierkegar darf quasi die Wahrheit philosophisches Denken nicht äußerlich bleiben, aber er würde auch nicht sagen dass sie sich nur in einer Innerlichkeit erschöpft."
  },
  {
    "start": 1684.21,
    "end": 1693.61,
    "text": "Dass sie quasi nur im Meer oder in jedem Einzelnen einfach drin ist sondern es ist diese existenzielle Erfahrung."
  },
  {
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    "end": 1706.21,
    "text": "das ist etwas was mich durchaus von außen angeht und ergreift, und sich nicht einfach in meinem subjektiven individuellen Empfinden erschöpft."
  },
  {
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    "text": "Also es muss durch das Ich hindurch,"
  },
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    "text": "sonst"
  },
  {
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    "end": 1713.95,
    "text": "kann es ja gar keine Wahrheit sein!"
  },
  {
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    "end": 1724.51,
    "text": "Es wäre nicht falsch aber es wäre in einem sehr grundsätzlichen Sinne unwahr, es wäre gar nicht wahrheitsfähig wenn es nicht durch mich hindurch gegangen wäre."
  },
  {
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    "end": 1737.73,
    "text": "Das bedeutet aber nicht dass ich die Quelle der Wahrheit bin, sondern es bedeutet dass ich als Mensch, als Existenz durch mein Leben das authentifizieren muss."
  },
  {
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    "end": 1750.649,
    "text": "Ja also wenn wir an an Christen denken, die sich als Christen bekennen und das daran festmachen, dass sie irgendwelche Glaubenssätze für wahrhalten."
  },
  {
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    "end": 1769.53,
    "text": "Und sagen also ich glaube doch an die jungen Formgeburt in die leibhaftige Auferstehung Jesu und man spürt von einer Christusnachfolge in ihrem Leben überhaupt nichts ein Einwand der ja mit recht häufig getroffen wird dann wäre das genau eine solche unwahre Wahrheit weil Sie überhaupt keine Berührung mit der Existenz hat."
  },
  {
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    "end": 1781.33,
    "text": "Also ich glaube, der Knackpunkt auf den du hinausfällst ist letztendlich das Subjekt ist nicht die Quelle in dem Sinne der Quellgrund, der etwas als Wahrheit hervorbringt."
  },
  {
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    "end": 1794.99,
    "text": "Das wäre nicht generell für alle postmodernen Konzepte aber auch für viele repräsentativ sondern Das Subjekt ist das Medium durch das, was als wahr gelten will, hindurchgegangen sein muss."
  },
  {
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    "end": 1797.389,
    "text": "Und das ein fundamentaler Unterschied."
  },
  {
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    "end": 1808.97,
    "text": "Ja ja also vielen Dank für diese Scharfstellung die auch schon deutlich macht dass man Kierkegaard auch für Positionen in Anspruch nehmen kann, die ihm dann nicht gerecht werden."
  },
  {
    "start": 1809.03,
    "end": 1838.01,
    "text": "Das ist auch in anderen Feldern oder in anderer Hinsicht passiert gerade dort wo man Freudig an Kirkegaard, an seiner Existenzialanalyse und seine quasi seinen existenzialistischen... Puls angeknüpft hat, aber ihn unter Absehung von seinem christlichen Glauben gelesen hat oder sogar explizit versucht hat ihm irgendwie atheistisch anzueignen."
  },
  {
    "start": 1838.55,
    "end": 1855.53,
    "text": "Und du hast in der letzten Folge schon angedeutet da gibt es durchaus auch bis heute Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen welche Rolle das Christliche, das Christentum der Christie Glaube in seinem Denken."
  },
  {
    "start": 1855.629,
    "end": 1888.97,
    "text": "In seinem Werk spielt, ob man von ihm profitieren kann und ihn adaptieren kann auch ohne dass mit einzukaufen oder ob es ein derart fundamentaler und zentraler Bestandteil seines Werks und Denkens ist, dass er eben als Glaubender christlich-glaubender Mensch verfasst, dass man eigentlich ihn nicht gerecht werden kann ohne das mit einzupreisen."
  },
  {
    "start": 1889.03,
    "end": 1894.49,
    "text": "Das ist jetzt ein ganz wichtiger Punkt und auch ein sehr sehr ärgerlicher Punkte für viele Leute."
  },
  {
    "start": 1895.389,
    "end": 1896.79,
    "text": "da bitte ich dann einfach um Verständnis."
  },
  {
    "start": 1896.87,
    "end": 1915.35,
    "text": "Ich werde jetzt nicht einfach optieren sondern ich werde versuchen Gründe zu nennen dafür dass meiner philosophischen Überzeugung nach Kirkegaard nicht angemessen rezipiert werden kann, wenn man nicht begreift was sein Hintergrund, sein Horizont ist der im Grunde alles konstituiert."
  },
  {
    "start": 1916.87,
    "end": 1920.75,
    "text": "Also das beste Gegenbeispiel wäre eben Sartor zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 1921.389,
    "end": 1938.99,
    "text": "seine Schrift Ist der Existenzialismus ein Humanismus wo er quasi entgegenüber zu dieser christlichen Tradition aber ohne sie wirklich wichtig anzunehmen sagt, ich muss doch Gottes Existenz gerade bestreiten um im kirkegauschen Sinne frei sein zu können."
  },
  {
    "start": 1940.409,
    "end": 1951.59,
    "text": "Und nebenbei – wir werden ja über Sator auch noch reden – macht Sator an der Stelle den Fehler das er eben von einem ontologischen Gottesbegriff ausgeht."
  },
  {
    "start": 1951.69,
    "end": 1969.29,
    "text": "und wir haben hier in unserer Tradition die sich inzwischen gebildet hat immer auch für einen alternativen biblischen Theistischen Gottesbegriff geworben, der eben genau nicht in einem ontologischen Sinne so zu verstehen ist dass Gott das absolute Gegenüber ist."
  },
  {
    "start": 1969.35,
    "end": 1973.25,
    "text": "Dass uns absolut festlegt und dem gegenüber wir gar keine Freiheit haben."
  },
  {
    "start": 1973.889,
    "end": 1976.31,
    "text": "Bei Kirkegaard ist nämlich genau das Gegenteil der Fall."
  },
  {
    "start": 1977.01,
    "end": 1991.01,
    "text": "Kirkegau beschreibt die christliche Gotteserfahrung als Erfahrung des Großen Du, Die mich in meiner Existenzkrise zu der ich gelange, wenn ich philosophisch analysiere."
  },
  {
    "start": 1991.57,
    "end": 1996.09,
    "text": "Gerade aufwängt und die mich alleine auffangen"
  },
  {
    "start": 1996.169,
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    "text": "kann.\"."
  },
  {
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    "end": 1999.55,
    "text": "Ich will das nachher noch mal ganz kurz schildern."
  },
  {
    "start": 2000.19,
    "end": 2004.85,
    "text": "Kierke gerade in verschiedenen Schriften diese Argumentationsfigur vorgelegt."
  },
  {
    "start": 2010.11,
    "end": 2015.27,
    "text": "Nur kurz noch reingrätschen, um das nochmal auf den Punkt zu bringen."
  },
  {
    "start": 2015.57,
    "end": 2041.29,
    "text": "Du würdest sagen bei Sartre findet sich der Versuch eigentlich Kierkegar gegen Kierkekarr zu lesen und zu sagen nein also wenn man das ernst nimmt, denn Impulskierkegars ernst nimmt dann muss man doch Gott auch als Bedrohung der menschlichen Existenz lesen womit Sartres völlig recht hat Gottesbegriff voraussetzt, der eben metaphysisch konturiert ist."
  },
  {
    "start": 2041.33,
    "end": 2048.71,
    "text": "Der letztlich eigentlich als auch deterministisch gedacht ist – nur ist das nicht der Gottesbegriff von Kierkegaard."
  },
  {
    "start": 2048.79,
    "end": 2060.17,
    "text": "Also er verfehlt eigentlich gerade die Punkte auch an der christlichen Grundierung des kirkegaardschen Denkens."
  },
  {
    "start": 2060.21,
    "end": 2060.61,
    "text": "Du isst es?"
  },
  {
    "start": 2060.77,
    "end": 2060.81,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 2061.17,
    "end": 2061.29,
    "text": "Also"
  },
  {
    "start": 2061.55,
    "end": 2063.77,
    "text": "eines Todes Gottes im Wunder des Systemen."
  },
  {
    "start": 2064.17,
    "end": 2064.29,
    "text": "Also,"
  },
  {
    "start": 2064.97,
    "end": 2066.83,
    "text": "schlimmer kann man gar nicht festgelegt werden."
  },
  {
    "start": 2068.17,
    "end": 2073.43,
    "text": "Weite theologische Traditionen des Abends bauen ja darauf letztendlich auf."
  },
  {
    "start": 2074.21,
    "end": 2084.89,
    "text": "und bei Kierkegaard gerade auch in den baulichen religiösen, auch in christlichen Reden ist Gott derjenige, der mich absolut herausfordert."
  },
  {
    "start": 2085.33,
    "end": 2094.17,
    "text": "Er legt mich nicht fest sondern er ruft mich heraus, erstellt Er befreit mich von ethischen Konzepten, die mich festlegen wollen."
  },
  {
    "start": 2094.31,
    "end": 2101.09,
    "text": "Ich kann daher da auch noch ein ziemlich schwieriges frag-verbindungsstrichwürdiges Beispiel nennen."
  },
  {
    "start": 2101.65,
    "end": 2116.65,
    "text": "aber zunächst mal jetzt rein Literatur wissenschaftlich oder von der von der Lektüre der kirkegaschen Schriften her muss man sagen Erstens, wir haben eben im Grunde ein dreifaches Werk."
  },
  {
    "start": 2116.73,
    "end": 2118.45,
    "text": "Das haben wir eben schon mal kurz festgestellt."
  },
  {
    "start": 2118.51,
    "end": 2120.01,
    "text": "Wir haben diese denkenden Schriften."
  },
  {
    "start": 2120.77,
    "end": 2123.63,
    "text": "Wir die religiösen und kristlichen Reden."
  },
  {
    "start": 2123.69,
    "end": 2124.67,
    "text": "Und wir haben die Tagebücher."
  },
  {
    "start": 2124.83,
    "end": 2127.79,
    "text": "Tagebühler wollte gegenüber zu Lebzeiten gar nicht veröffentlicht haben."
  },
  {
    "start": 2127.83,
    "end": 2132.47,
    "text": "lassen wir mal draußen obwohl sich in ihnen ja auch schon zeigt wer er ist."
  },
  {
    "start": 2133.09,
    "end": 2139.43,
    "text": "aber wir haben ein ganz enges verflochten sein dieser religiösen, erbaulichen Räden."
  },
  {
    "start": 2139.51,
    "end": 2142.49,
    "text": "auf der einen Seite mit diesen denkrigen Schriften."
  },
  {
    "start": 2143.29,
    "end": 2153.23,
    "text": "Und für die denkrige Schrifte gilt eben dieses Konzept der indirekten Kommunikation wo er frei lässt in den nahezu parallel."
  },
  {
    "start": 2153.33,
    "end": 2157.31,
    "text": "also es ist teilweise nur ein paar Tage später wo dann diese Erbauliche Räde erschienen sind."
  },
  {
    "start": 2158.29,
    "end": 2164.95,
    "text": "da klappt Kirkega sozusagen das Visier hoch und lässt erkennen was seine Position ist."
  },
  {
    "start": 2165.53,
    "end": 2181.43,
    "text": "Das heißt, dieses enge Verflochtensein ist ein erstes Argument dafür, dass sie sagen muss naja wenn ich den ganzen Kirkegaer will dann muss es mich schon auch interessieren wie hat er denn gedacht und was hatte er denn gemeint an der Stelle zu offenbaren?"
  },
  {
    "start": 2181.65,
    "end": 2198.81,
    "text": "Erstens Es kommt ein etwas stärkeres philosophisches Argument Wenn ich Kirkeger ernst nehme dann doch gerade darin das die Existenzerfahrung dass die Existenz entschlüsselt, was die Wahrheit ist, die ich vertrete."
  },
  {
    "start": 2199.61,
    "end": 2210.41,
    "text": "Und wenn eins bei Kirkegaer klar ist dann das er ein mindestens seit seiner Umkehr nach den Dendian ein absolut überzeugter Christ war."
  },
  {
    "start": 2211.11,
    "end": 2224.17,
    "text": "Das heißt gerade Kirkeger als Existenzzdenker kann doch von mir erwarten, dass ich ihn so rezipiere, aus der sein Denken herauskommt, eben mit einbeziehen."
  },
  {
    "start": 2224.49,
    "end": 2229.43,
    "text": "Dann kann ich nicht vom entscheidenden letzten Endes abstrahieren – das funktioniert nicht!"
  },
  {
    "start": 2230.31,
    "end": 2252.99,
    "text": "Und jetzt das in meinen Augen stärkste Argument weil wir haben mehrere Schriften unter anderem entweder oder und dann die späte Stadien auf dem Lebenslauf... In diesen denkerischen Schriften drei beziehungsweise vier Lebensweisen, Habitus."
  },
  {
    "start": 2253.87,
    "end": 2257.11,
    "text": "Lebenskonzepte unterscheiden."
  },
  {
    "start": 2257.21,
    "end": 2260.59,
    "text": "Das erste ist dieses ästhetische Lebenskonzept."
  },
  {
    "start": 2260.69,
    "end": 2278.53,
    "text": "Ästhetisch jetzt nicht im Sinne des philosophischen Fachbegriffs sondern ästhätisch heißt ich lebe in der Gegenwart Ich lebe im sinnlichen, im doppelten Sinne des Wortes ohne dass das jetzt als Wertung zu verstehen ist in einer gewissen Oberflächlichkeit."
  },
  {
    "start": 2278.63,
    "end": 2279.69,
    "text": "Ich reflektiere nicht."
  },
  {
    "start": 2280.39,
    "end": 2281.35,
    "text": "Unmittelbaren Erlebnis?"
  },
  {
    "start": 2281.39,
    "end": 2281.95,
    "text": "Und unmittelbar,"
  },
  {
    "start": 2282.15,
    "end": 2282.51,
    "text": "sehr schön!"
  },
  {
    "start": 2282.65,
    "end": 2291.93,
    "text": "Genau dieser Begriff, unmittelbares Erleben und klär mal auf... Das war die sehr junge Braut mit der er ja auch zu tun hatte wo er und vorher gemerkt hat, das passt nicht."
  },
  {
    "start": 2292.49,
    "end": 2305.37,
    "text": "Er selber hat sich erfahren als jemand dem gegenüber diesen ethischen Habitus angenommen hat, der gemerkt habe ich stehe in Verantwortung für mich und für andere."
  },
  {
    "start": 2306.13,
    "end": 2310.33,
    "text": "Ich muss daraus Konsequenzen ziehen, ich erläutere das jetzt nicht nochmal, das Beispiel ist ja vor"
  },
  {
    "start": 2310.43,
    "end": 2310.65,
    "text": "Augen.\"."
  },
  {
    "start": 2311.49,
    "end": 2319.77,
    "text": "Der dann aber drittens gemerkt hat – und jetzt sind wir beim religiösen Habitus – Mensch, ich kann ja machen was ich will, ich werde in jedem Fall schuldig!"
  },
  {
    "start": 2319.95,
    "end": 2324.17,
    "text": "Jetzt kann man darüber diskutieren ob aus heutiger sich das Einsichtiges, was er damals gemacht hat?"
  },
  {
    "start": 2324.65,
    "end": 2327.31,
    "text": "Aber er selber hat jedenfalls diese Erfahrung gemacht."
  },
  {
    "start": 2328.87,
    "end": 2334.53,
    "text": "wenn ich mich nicht trenne lade ich Schuld auf mich, weil ich diese junge Frau in eine Lebenssituation hineinbringe."
  },
  {
    "start": 2334.65,
    "end": 2336.09,
    "text": "In der sie auf keinen Fall glücklich wird."
  },
  {
    "start": 2336.85,
    "end": 2341.63,
    "text": "Wenn ich nicht trenne und dann noch mit Argumenten ... die nicht ganz sauber sind?"
  },
  {
    "start": 2342.69,
    "end": 2347.05,
    "text": "Weil es plausibel klingen muss, diese notwendige Trennung auch dann werde ich"
  },
  {
    "start": 2347.09,
    "end": 2347.47,
    "text": "schuldig.\"."
  },
  {
    "start": 2347.99,
    "end": 2357.83,
    "text": "Das ist diese religiöse Situation, in der er aber eben auch nicht zur Ruhe kommt gerade, weil seine Erfahrung ist, ich werd so oder so schuldigt."
  },
  {
    "start": 2358.21,
    "end": 2359.75,
    "text": "das heißt dass es nicht befriedigend."
  },
  {
    "start": 2360.45,
    "end": 2365.41,
    "text": "Und jetzt kommt dieser vierte Habitus, der sich logisch anschließt."
  },
  {
    "start": 2365.59,
    "end": 2371.11,
    "text": "Der aber nicht im Sinne eines lebenswältigen Mechanismus einfach zugänglich ist."
  },
  {
    "start": 2371.55,
    "end": 2378.53,
    "text": "Die drei anderen resultieren ein Stück weit aufeinander wenn man sich auf Reflexionsgänge eindässt."
  },
  {
    "start": 2379.15,
    "end": 2388.29,
    "text": "Aber dieses vierte was ihm widerfahren ist das ist eben nicht einfach machbar das will ich damit nur sagen Aber es ist konsequent."
  },
  {
    "start": 2388.35,
    "end": 2394.99,
    "text": "Es ist der Horizont des Ganzen, von dem er her dann auch diese Schrift Stadien auf den Lebenslauf schreiben kann."
  },
  {
    "start": 2395.59,
    "end": 2396.97,
    "text": "und das ist die Erfahrung."
  },
  {
    "start": 2397.89,
    "end": 2409.31,
    "text": "ich bin zwar theologisch gesprochen sünder Ich bin jemand, der sich ethisch wenn er's genau nimmt nicht korrekt verhalten kann Der immer zu kurz kommt."
  },
  {
    "start": 2409.79,
    "end": 2413.29,
    "text": "Der sich nur darüber täuscht dass er morale schlägt."
  },
  {
    "start": 2414.01,
    "end": 2414.33,
    "text": "aber"
  },
  {
    "start": 2414.95,
    "end": 2420.53,
    "text": "Es gibt eine Instanz, ein Gegenüber das mich genau so annimmt."
  },
  {
    "start": 2421.45,
    "end": 2425.25,
    "text": "Und dafür haben wir im Reich der Theologie den Begriff der Bedingten Gnade."
  },
  {
    "start": 2425.87,
    "end": 2447.73,
    "text": "und das ist eben das was Kirchelgau widerfahren hat ist und was übrigens auch nochmal Stichwort postmoderne Beliebigkeit natürlich den entscheidenden Horizont macht ohne diesen Horizont der Erfahrung eines großen Du dass mir sagt egal was du machst egal wie du dich verhältst ich Nehme dich an, ich akzeptiere dich so wie du bist."
  },
  {
    "start": 2448.71,
    "end": 2455.27,
    "text": "Und theologisch gesprochen du bist mal in meiner Liebe umgeben ganz egal wer du bist und wie du lebst."
  },
  {
    "start": 2455.99,
    "end": 2461.65,
    "text": "Ohne diesen Horizont hätte dieses ganze Konzept was so gerne rezipiert wird überhaupt gar keinen Sinn."
  },
  {
    "start": 2462.23,
    "end": 2468.65,
    "text": "Es ist erst die Ermöglichungsbedingung dafür dass Kierkega auch diese drei anderen Stadien unterscheiden."
  },
  {
    "start": 2469.31,
    "end": 2482.85,
    "text": "Also das ist bei ihm alles so ineinander gedacht oder aufeinander aufbauend, dass es seinem Werk zu widerlaufen würde."
  },
  {
    "start": 2483.45,
    "end": 2498.03,
    "text": "Hier jetzt die christliche, die spezifisch auch christlich religiöse Dimension einfach abtrennen oder unter den Tisch kehren zu wollen da verliert man quasi die entscheidende Pointe des Ganzen."
  },
  {
    "start": 2498.67,
    "end": 2501.21,
    "text": "ich finde das spannend wie du das jetzt nachgezeichnet hast."
  },
  {
    "start": 2502.05,
    "end": 2509.53,
    "text": "also Es gibt dieses Un- und er teilt das ja nicht unbedingt in gleich, dass es nicht unbedingt mit Lebensphasen ab."
  },
  {
    "start": 2509.63,
    "end": 2540.55,
    "text": "Vielleicht kann man sagen, es ist so im Jugendlichen erleben oder in der Adoleszentenphase da gibt es einen unmittelbaren Weltzugang und man erlebt, man genießt und so macht sich vielleicht nicht allzu viele Gedanken das Bewusstsein vielleicht auch einer Verantwortung gegenüber der Welt und so, dann fängt man an sein Leben und sein Erleben ethisch zu durchdringen aber immer noch getragen von diesem Optimismus."
  },
  {
    "start": 2542.25,
    "end": 2559.81,
    "text": "Es gibt ein ethisches Leben und wenn man genug darüber nachdenkt und sich genügend anstrengt, dann trifft den richtigen ethisch-moralisch zu rechtfertigenden Weg und dann zerbricht quasi diese Gewissheit oder dieser Optimismus, wenn man merkt."
  },
  {
    "start": 2560.29,
    "end": 2572.87,
    "text": "Aber dieses Leben in all ihren seinen Kontingenzen und Zufälligkeiten und in allen Abgründigkeiten bringt mich ständig in Situationen, in denen ich mich eigentlich nur noch verschuldigen kann."
  },
  {
    "start": 2573.07,
    "end": 2583.25,
    "text": "Ich lehne nicht eigentlich irgendwo gar nicht mehr den Kopf aus der Schlinge ziehen kann und den einen ethischen Weg wählen kann."
  },
  {
    "start": 2583.71,
    "end": 2594.67,
    "text": "Und dann zerbricht irgendwie etwas, das schafft ja aber auch eine sehr existenzielle Not auch, aus der man sich selber gar nichts befreien kann."
  },
  {
    "start": 2596.37,
    "end": 2602.65,
    "text": "Für Kierkegaard kommt da an dieser Stelle der christliche Glaube ins Spiel."
  },
  {
    "start": 2604.51,
    "end": 2608.85,
    "text": "Das wäre jetzt wahrscheinlich falsch gesagt, wenn man sagt der ein Angebot macht."
  },
  {
    "start": 2610.57,
    "end": 2612.93,
    "text": "Es ist ja viel steiler bei Kierkeger oder?"
  },
  {
    "start": 2613.33,
    "end": 2615.87,
    "text": "Der quasi vor eine Entscheidung stellt."
  },
  {
    "start": 2616.99,
    "end": 2617.31,
    "text": "Wichtig!"
  },
  {
    "start": 2617.77,
    "end": 2619.77,
    "text": "Da gibt es bei Ihnen den Begriff des Sprungs..."
  },
  {
    "start": 2620.65,
    "end": 2620.71,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 2623.15,
    "end": 2636.83,
    "text": "Oder noch mal besser, es geht um eine Begegnung, um einen widerfahren ist und das ist ganz wichtig dass du darauf nochmal abhebst Es ist nichts, was in einem gewissen Automatismus dann eben auch erreichbar wäre."
  },
  {
    "start": 2637.25,
    "end": 2638.47,
    "text": "Es ist eine Gnadenerfahrung."
  },
  {
    "start": 2638.53,
    "end": 2651.59,
    "text": "Gnade heißt da passiert mir etwas, worauf ich nicht eigentlich ein Recht habe, was jetzt nicht einfach automatisch kommt und ich kann davon erzählen aber es ist für mich nicht machbar."
  },
  {
    "start": 2652.17,
    "end": 2674.39,
    "text": "Insofern ist der Versuch von Kierkegaard zu profitieren abzusehen sogar nachvollziehbar, weil ja viele Menschen mit guten Gründen Probleme mit dem christlichen Glauben oder mindestens mit dem Christentum haben und sagen der man ist trotzdem faszinierend und fantastisch mit seinen Extensanalysen."
  },
  {
    "start": 2674.95,
    "end": 2689.23,
    "text": "Aber man sollte also das zugestanden sollte man eben wissen von woher Kirkegaard diese Unterscheidungen letzten Endes möglich sind auch die Ehrlichkeit, diese Authentizität in der Existenz erfahren."
  },
  {
    "start": 2690.17,
    "end": 2710.21,
    "text": "Aber das Letzte für ihn und seinen Denken, den Anführungsstrichen entscheidende ist eben diese Eröffnung eines Horizontes, denen er nicht selbst gemacht hat und indem er sich vorfindet und indem ihr dann eben angesichts des Gottes, der nicht er selber ist,"
  },
  {
    "start": 2716.45,
    "end": 2735.19,
    "text": "Das ist jetzt eine gute Abgrenzung gegen eine postmodern beliebige Inanspruchnahme von Kierkegaer, dass gerade an dieser entscheidenden Stelle wo es um den Glauben geht, dass für Kierke Rauf mal völlig klar ist."
  },
  {
    "start": 2735.85,
    "end": 2741.69,
    "text": "Das ist etwas das mir von außen begegnet aber mir nicht äußerlich bleibt."
  },
  {
    "start": 2741.75,
    "end": 2759.55,
    "text": "Aber quasi das ist etwas was mich angeht und vor einer Entscheidung... Und da bleibe ich nicht einfach hermetisch in meinem subjektiven Selbst eingeschlossen und richte mir meine Wahrheit zurecht, sondern da geht mich etwas von außen an."
  },
  {
    "start": 2759.83,
    "end": 2768.35,
    "text": "Das stellt mich vor eine Entscheidung oder das fordert mich zu einem Sprung heraus wie du das gesagt hast."
  },
  {
    "start": 2769.13,
    "end": 2784.13,
    "text": "Die ganze Situation ist mir nicht verfügbar selbst wenn ich die Einsicht gewonnen habe Stadium und in dieser religiösen Phase, dass ich mich verschuldiger oder dass sich Schuld auf mich lade."
  },
  {
    "start": 2784.21,
    "end": 2788.57,
    "text": "Oder das ich diesen Ansprüchen den ethischen Ansprüche nicht gerecht werde."
  },
  {
    "start": 2788.93,
    "end": 2803.73,
    "text": "auch dann kann ich das nicht einfach... Kann ich nicht einfach zu dieser christlichen Phase voranschreiten sondern da braucht es eine Erfahrung die an mich herantritt?"
  },
  {
    "start": 2805.17,
    "end": 2806.07,
    "text": "Ja ganz einfach."
  },
  {
    "start": 2807.57,
    "end": 2812.45,
    "text": "Vielleicht kann man Gehregratz-Position, die ja nicht ganz einfach nachvollziehbar ist."
  },
  {
    "start": 2812.59,
    "end": 2817.69,
    "text": "Weil wir traditionell Wahrheit in ganz anderen Bahnen denken oder eben postmodern auch noch mal den anderen."
  },
  {
    "start": 2818.89,
    "end": 2823.93,
    "text": "Klammer auf postmodern da müssen wir gerade vorsichtig sein dass wir von der Postmoderne sprechen."
  },
  {
    "start": 2823.99,
    "end": 2827.71,
    "text": "aber es gibt halt bestimmte Vertreter auf die ich mich damit sehe."
  },
  {
    "start": 2828.27,
    "end": 2832.19,
    "text": "also das wir seinen Wahrheitsdenken nach zwei Seiten abgrenzen."
  },
  {
    "start": 2832.27,
    "end": 2843.47,
    "text": "auf der einen Seite Wahrheit, jetzt ob das jetzt Hegel ist oder kannt oder im Formen gewandt in ein bestimmte Form von orthodoxer fundamentalistischer Theologie."
  },
  {
    "start": 2844.27,
    "end": 2847.33,
    "text": "Wahrheit als letztendlich Satz-Wahrheit."
  },
  {
    "start": 2847.81,
    "end": 2864.31,
    "text": "Als ein System von richtigen Einsichten, dass auf wahren Begriffen aufruht und das mir begegnet mit dem ich konfrontiert bin und dann bleibt nur nämlich das an oder nicht Aber mit meiner Existenz hat das gar nichts zu tun."
  },
  {
    "start": 2865.19,
    "end": 2867.01,
    "text": "Das ist die eine Perspektive."
  },
  {
    "start": 2867.07,
    "end": 2873.03,
    "text": "und der Sachtgeger eben, dass es gar nicht wahrheitsfähig, das ist unwahr, ja?"
  },
  {
    "start": 2873.49,
    "end": 2877.83,
    "text": "Weil es mit dem Entscheidenden was ich in meinem Leben vorfinde nicht zu tun hatte."
  },
  {
    "start": 2878.51,
    "end": 2880.27,
    "text": "also das kann jeder sofort nachvollziehen."
  },
  {
    "start": 2880.33,
    "end": 2885.47,
    "text": "wenn er sich Zuhause einen Hammer nimmt legt den Finger auf den Tisch und haut mit dem Hammer drauf."
  },
  {
    "start": 2886.25,
    "end": 2887.97,
    "text": "Das ist eine existenzielle Erfahrung."
  },
  {
    "start": 2888.91,
    "end": 2893.37,
    "text": "Ich kann da sehr viel darüber reden, aber ich bin nicht bei meiner Existenz wenn ich nicht solche Erfahrungen war."
  },
  {
    "start": 2894.51,
    "end": 2898.87,
    "text": "Die Alternative ist eben ein Wahrheitsdenken dass die Wahrheit in sich findet."
  },
  {
    "start": 2899.67,
    "end": 2909.85,
    "text": "wo Wahrheit dann aber eben auch nicht als bloß individuelle Wahrheit des Individus das sich als absolutes Gebärdet mit DJ gesprochen."
  },
  {
    "start": 2911.57,
    "end": 2919.29,
    "text": "Eben auch den Charakter als Wahrheit verloren hat und nicht wahrheitsfähig weil sie sich ständig wandeln kann, weil es mir keinen Halt gibt."
  },
  {
    "start": 2919.35,
    "end": 2924.47,
    "text": "Weil diese Wahrheit, die ich selber bilde ja nicht wirklich ein Gegenüber ist."
  },
  {
    "start": 2925.29,
    "end": 2932.69,
    "text": "und Kirgiger sagt A, es muss durch mich durch Es muss Relevanz haben für mich."
  },
  {
    "start": 2933.51,
    "end": 2953.43,
    "text": "Er sagt natürlich anders das was ich als Wahrheit festhalte ist durch mich in Durchgegangen durch das Medium meines Lebens Und weil es da durchgegangen ist und weil ich letzten Endes auf diesen einen Horizont, wir sagen als Christen Gott getroffen bin."
  },
  {
    "start": 2954.27,
    "end": 2957.05,
    "text": "Deshalb ist das für mich auch verbindlich."
  },
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    "end": 2961.43,
    "text": "Ich werde den Teufel tun, es in Frage zu stellen."
  },
  {
    "start": 2961.57,
    "end": 2963.49,
    "text": "Weil es mir ja begegnet ist."
  },
  {
    "start": 2964.09,
    "end": 2971.43,
    "text": "Weil das für mich ja authentisch ist und ich überhaupt keinen Grund habe, es infrage zu stellen weil es mir einleuchtend ist."
  },
  {
    "start": 2971.65,
    "end": 2971.69,
    "text": "Ja?"
  },
  {
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    "end": 2975.21,
    "text": "Weil es eben nicht etwas äußeres ist wo ich überlege."
  },
  {
    "start": 2976.29,
    "end": 2978.33,
    "text": "Kann ich das jetzt akzeptieren oder nicht?"
  },
  {
    "start": 2979.27,
    "end": 2984.93,
    "text": "Sondern weil die Antwort auf meine Lebensfrage ist eine deutlich dritte Position."
  },
  {
    "start": 2985.01,
    "end": 2985.05,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 2985.61,
    "end": 3029.53,
    "text": "Es finde ich sehr hilfreich diese... Abgrenzung auf beide Seiten hin, dann kann man sagen ist Kirkegaard aber doch von der Zuversicht oder Überzeugung getragen dass wenn Menschen existenzielle Erfahrungen machen das da etwas dem Menschen auch was war es begegnet oder sich in ihm etwas wahres manifestiert und nicht nur, dass jeder einfach bei seinen eigenen subjektiven Empfindungen und seinem eigenen subaktiven Erleben stehen bleibt."
  },
  {
    "start": 3029.69,
    "end": 3032.19,
    "text": "Und da also ... Verstehst du?"
  },
  {
    "start": 3035.49,
    "end": 3048.91,
    "text": "Also die ganzen Kierkegaardchen-Ausführungen machen ja eigentlich nur Sinn wenn er ja doch damit rechnet, dass es dann auch geteilte Erfahrungen gibt."
  },
  {
    "start": 3049.31,
    "end": 3049.35,
    "text": "Ja"
  },
  {
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    "end": 3050.87,
    "text": "sehr gut genau."
  },
  {
    "start": 3051.81,
    "end": 3072.17,
    "text": "aber diese Erfahrungen sind eben kommen aus individuellen Existenzen und das bedeutet ah metaphysisch gesprochen oder im Blick auf die metaphysische Tradition nicht dass ich sie quasi zu allgemeinen abstrakten Wahrheiten um operiere."
  },
  {
    "start": 3073.37,
    "end": 3077.09,
    "text": "Es bedeutet aber sehr wohl, dass es über individuelle Bedeutung hat."
  },
  {
    "start": 3077.69,
    "end": 3088.47,
    "text": "und wenn wir jetzt zum Beispiel im Alten Testament vom Gott der Väter reden da steht ja nicht das ist eine Aussage die für alle Menschen aller Zeiten gilt sondern sie gilt für viele Ja?"
  },
  {
    "start": 3089.19,
    "end": 3102.97,
    "text": "Und ich gucke mir die Traditionen an Ich gucke mich an, dass schon meine Ahnen mit diesem Gott bestimmte Erfahrungen gemacht haben Und diese Erfahrung gebe ich in Form von Erzählungen weiter."
  },
  {
    "start": 3104.33,
    "end": 3112.01,
    "text": "Wenn wir den Schabbat feiern, wenn wir das Pessach feiern ... Dann ist es der Ort, wo wir diese Tradition weitergeben."
  },
  {
    "start": 3112.07,
    "end": 3114.37,
    "text": "Wir geben nicht abstrakte Wahrheiten weiter."
  },
  {
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    "end": 3121.37,
    "text": "Sondern wir vergegenwärtigen die Situation des Ausdrucks aus Ägypten und die Rettungstat."
  },
  {
    "start": 3122.15,
    "end": 3127.15,
    "text": "Und wir tun das, weil wir davon der Überzeugung sind, dass diese Dinge heute noch erfahrbar sind."
  },
  {
    "start": 3127.19,
    "end": 3130.09,
    "text": "Dass der Gott, der damals dort war – Heute hier ist!"
  },
  {
    "start": 3130.23,
    "end": 3133.57,
    "text": "Dann interessiert mich doch irgendein philosophischer Allsatz überhaupt nicht."
  },
  {
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    "end": 3140.87,
    "text": "Sondern entscheidend ist ja, ich bin jetzt kein Juda aber ich fühle mich als zugehörig zu diesem Stamm."
  },
  {
    "start": 3141.57,
    "end": 3148.07,
    "text": "Wir sind als Christen hineingepflanzt in das jüdische Gottesvolk Als fremder Zweig."
  },
  {
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    "end": 3149.91,
    "text": "Das ist alles zuzugeben."
  },
  {
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    "end": 3161.87,
    "text": "Aber wir können von daher sagen, dieser Gott der sich dort kundgegeben hat auf den dürfen wir heute erfahren und das ist eine existenztragende Wahrheit."
  },
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    "end": 3162.41,
    "text": "Ja"
  },
  {
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    "end": 3174.57,
    "text": "also das erinnert mich jetzt... Wir müssen zum Schluss kommen aber es erinnerte mich schon an eine angeregte Diskussion, die ich mit einem guten Freund vor Kurzem hatte."
  },
  {
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    "end": 3177.17,
    "text": "Wo wir darüber gesprochen haben."
  },
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    "text": "was bedeutet das eigentlich?"
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    "end": 3183.05,
    "text": "Du hast es selber schon erwähnt vorhin oder kurz angeschnitten."
  },
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    "text": "Was bedeutet es zum Beispiel an die Jungfrauengeburt zu glauben?"
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    "end": 3188.49,
    "text": "und dann haben wir das diskutiert."
  },
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    "start": 3188.73,
    "end": 3195.19,
    "text": "wie kann nicht überhaupt... Am Bekenntnis haben wir das dann festgemacht."
  },
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    "end": 3200.73,
    "text": "Wie kann ich das bekennen als mein persönlicher Glaube, die Jungfrauengeburt?"
  },
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    "text": "Was heißt das denn da?"
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    "text": "Ich glaube dass es passiert ist!"
  },
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    "text": "Wenn ich das durchdenke muss ich sagen... Das kann ja nur Gehalt oder Bedeutung haben, weshalb glaube ich denn das?"
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    "end": 3222.91,
    "text": "passiert ist, wenn das so ist."
  },
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    "end": 3248.73,
    "text": "Weshalb glaube ich ... Ich kann das ja nur über Bande sagen weil ich einen Gott erfahren habe den ich für vertrauenswürdig halte und deshalb vielleicht mich in einer wörtlichen Lesung der biblischen Schriften deshalb genügend Grund finde an die Wahrheit dieser Geschichte zu glauben."
  },
  {
    "start": 3248.81,
    "end": 3263.65,
    "text": "Also, was ich sagen will ist vieles, wenn man jetzt so mit einem fundamentalistischen Mindset die Zustimmung zur bestimmten Glaubenswahrheiten oder Bekenntnisinhalten fordert."
  },
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    "end": 3279.95,
    "text": "Wenn man das mal durchdenkt dann ... Ich kann ja... Das ist doch kein Glauben-Inhalt für mich dass vor zweitausend Jahren ein Kind auf die Welt gekommen ist, das nicht durch einen Mann gezeugt wurde."
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    "text": "Wie soll ich ... wie soll das Teil meines Glaubens sein?"
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    "text": "Wenn überhaupt dann nur über Bande weil ich einem Gott erfahren habe den ich für vertrauenswürdig hatte."
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    "text": "Verstehst du was ich sagen will?"
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    "text": "Ich muss es auflösen im Grunde ja!"
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    "text": "Und genau das Gleiche würde auch für die Auferstehung gelten."
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    "text": "oder was ist das Glaubenzbekenntnis?"
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    "end": 3328.07,
    "text": "Diejenigen, die damit Schwierigkeiten haben und dazu gehöre ich ja selber immer wieder an gesichtsbestimmter Erfahrung, dem würde ich empfehlen als Aussagen zu lesen, die mir als Gegenüber begegnen, mich in einen Raum hineinstellen."
  },
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    "end": 3336.69,
    "text": "Es kann sein, dass ich im Moment gar nicht ... Weil meine Frau so und so krank ist oder weil ich ein Tod eines nahen Menschen erlebt habe."
  },
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    "text": "Dass ich sage, ich kann von mir aus nicht glauben an einen Gott der Tote auferweckt."
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    "text": "Ich bin so fertig ernüchtert traurig."
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    "text": "Und dann begegnet mir die biblischen Tradition oder dieses Glaubensbeginnis in dem das Geronnen ist Und da wird mir zugesagt, doch dieser Gott hat Möglichkeiten über das hinaus was dein Horizont ist."
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    "text": "Ja?"
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    "end": 3373.67,
    "text": "Du darfst an einen Gott glauben und es gibt ganz viele die das schon getan haben und die entsprechenden Erfahrungen gemacht haben, die deshalb dieses Glaubensbekennnis sprechen."
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  {
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    "end": 3379.71,
    "text": "Du darfest an einem Gott glauben der das tut, der das tun kann und er das tun wird."
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    "end": 3389.61,
    "text": "Und du darfst dich jetzt in diesen Horizont auch hineinstellen selbst dann wenn du im Moment persönlich gar nicht in der Lage, bis das individuell nachzusprechen."
  },
  {
    "start": 3390.95,
    "end": 3404.05,
    "text": "Und das wäre eine im Sinne Kirkegaus geschehende Verflüssigung von solchen Wahrheiten die sonst völlig abstrakt bleiben und in eine existenziell ganz schwierige Situation hineinführen."
  },
  {
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    "end": 3409.01,
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    "text": "oder wie komme ich jetzt mit dieser Aussage letztendlich zu Recht?"
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    "text": "Ich muss ja gar nicht bestreiten, dass die wahr ist."
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    "end": 3425.11,
    "text": "und dann gehe ich am besten in die biblischen Zeugnisse zurück."
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    "end": 3430.01,
    "text": "Das könnte man jetzt auch mit der Aussage über die Jungfrauengeburt machen."
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    "end": 3434.91,
    "text": "Die dogmatische Aussage ist sehr etwas anderes als das was uns in den biblischen Texten begegnet."
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    "end": 3436.71,
    "text": "da sind der Transformationsprozesse."
  },
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    "end": 3438.95,
    "text": "Die muss ich nachvollziehen."
  },
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    "end": 3447.11,
    "text": "Und im Verlauf dieses Auseinandernehmens stoße ich dann eine Wahrheit, die mir als Verheißung begegnet."
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    "end": 3451.47,
    "text": "An diesen Gott darfst du dich halten und Gott gebe es."
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    "text": "Du wirst erfahren dass er sich auch in deinem Leben so bewähren wird."
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    "end": 3465.19,
    "text": "Ich bevor du schließt will ich auf eine wunderschöne Aussage von Kirkegaard noch zu sprechen kommen."
  },
  {
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    "end": 3473.71,
    "text": "Es gibt Rede von ihm, eine christliche Rede mit dem Titel Gottes Bedürfen ist des Menschen Glückseligkeit."
  },
  {
    "start": 3474.41,
    "end": 3479.61,
    "text": "Gottes, also des Gottes zu bedürfen is das Menschen Glücksseligkeit."
  },
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    "end": 3497.49,
    "text": "Das ist der Kern seiner Erfahrung Also die Bedürftigkeit Mit der ich aber nicht allein gelassen werde Sondern dieses Gottes zubedürfen weil dieser Gott eben mich satt macht, jedenfalls immer wieder."
  },
  {
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    "end": 3505.65,
    "text": "Weil mich im besten Sinne befriedigt, weil er mir Halb gibt, weil mein Leben ein Stück weit rund macht."
  },
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    "end": 3511.23,
    "text": "Dieses Gottes zu bedürfen, ihn haben zu dürfen ist das Menschenglückseligheit."
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    "end": 3514.27,
    "text": "Daran fasst sich eigentlich alles zusammen."
  },
  {
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    "end": 3518.05,
    "text": "Das ist eine belastbare Aussage für ihn."
  },
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    "end": 3519.91,
    "text": "Das is nicht nur eine individuelle"
  },
  {
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    "end": 3520.35,
    "text": "Wahrheit.\"."
  },
  {
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    "end": 3525.33,
    "text": "Peter, vielen Dank für diesen zweiten Aufschlag zu Kirkegar."
  },
  {
    "start": 3525.87,
    "end": 3561.21,
    "text": "Es gäbe immer noch vieles zu besprechen oder zu diskutieren aber ich glaube wir haben einen guten Einblick bekommen in sein Leben, sein Werk, sein Denken im Anführungs- und Schlusszeichen in die Wirkungsgeschichte auch dieses gewichtigen modernen Philosophen dieser Folge auch ganz zentral in seine christliche Glaubensüberzeugung oder Glaubenserfahrungen, die letztlich der Kristallisationspunkt seines Werkes ist."
  },
  {
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    "end": 3563.37,
    "text": "Vielen Dank Peter für diesen Einblick!"
  },
  {
    "start": 3564.27,
    "end": 3576.57,
    "text": "Wir schließen die Folge an dieser Stelle und freuen uns wenn ihr in der nächsten Folge wieder mit dabei seid, wenn es wieder heißt Mindmaps Der Philosophie Podcast."
  },
  {
    "start": 3576.89,
    "end": 3581.45,
    "text": "Tschüss ihr Lieben!"
  }
]