[
  {
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    "end": 4.06,
    "text": "Ausgeglaubt."
  },
  {
    "start": 4.6,
    "end": 5.8,
    "text": "Ein Podcast für Menschen,"
  },
  {
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    "text": "die glauben neu denken und manchmal alles anzweifeln."
  },
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    "text": "Hallo und herzlich willkommen zu Ausgeglaubt."
  },
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    "text": "Noch eine der Sommerfolgen, wenn auch meteorologisch heute nicht ganz so stark wie sonst!"
  },
  {
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    "end": 35.0,
    "text": "Wir nehmen hier auf bei offenen Fenstern und gemütlichem Sommerregen und einem kleinen lauen Lüftchen."
  },
  {
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    "end": 44.54,
    "text": "Und wenn ihr es irgendwann mal donnern hört dann ist das nicht unverarbeitetes Frühstück sondern dann kommt das tatsächlich von draußen in Form eines Sommergewitters."
  },
  {
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    "text": "Es macht uns schön bis du da und ich sehe du strahlst über beide Ohren."
  },
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    "text": "Ich freu mich."
  },
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    "text": "– Ich glaube, du freust dich auch über die Temperatur, gell?"
  },
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    "text": "Dazu wirst du sicher noch was sagen."
  },
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    "text": "mir doch zurück drauf!"
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    "text": "Ja"
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    "end": 64.7,
    "text": "aber heute sprechen wir über ein Thema das ganz harmlos und vielleicht auch ein bisschen langweilig klingt nämlich die Frage muss sich nützlich sein."
  },
  {
    "start": 65.84,
    "end": 81.22,
    "text": "Und das ist eine Frage, die sich für viele Menschen verschärft hat angesichts der Möglichkeiten durch künstliche Intelligenzen, durch Large-Language-Models die Teile ihres Jobs übernehmen können."
  },
  {
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    "text": "Und da entsteht so eine neue Angst vielleicht nicht mehr gebraucht zu werden in gar nicht allzu ferner Zukunft."
  },
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    "end": 90.74,
    "text": "und das verschärft nochmal die Frage wozu bin ich eigentlich da?"
  },
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    "text": "Was ist eigentlich das was mich ausmacht in dieser Gesellschaft?"
  },
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    "text": "wie bin ich ein wertvoller Mensch und muss sich nützlich sein?"
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    "text": "und wie kann ich nützlich bleiben angesichts all dessen Manu, du hast heute Morgen als wir uns bei einem richtigen Platzregen begegnet sind über beide Ohren gestrahlt."
  },
  {
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    "text": "Hast gesagt ich liebe es und hast fast Hallelujah gebrüllt."
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    "text": "ist das dein Hallelujah dass Du uns mit"
  },
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    "text": "bringst?"
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    "text": "Genau!"
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    "text": "Das ist mein Hallelujah."
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    "end": 129.7,
    "text": "Es regnet und es kühlt ein bisschen ab."
  },
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    "start": 129.86,
    "end": 150.02,
    "text": "Ich habe ja wirklich die letzten Wochen gelitten unter dieser enormen Sommerhitze auch vor allem in Büros, im Dachgeschoss und ohne Klimaanlage die sich einfach am Nachmittag auf Temperaturen aufheizen zu denen man nicht mehr wirklich arbeiten kann."
  },
  {
    "start": 150.62,
    "end": 163.3,
    "text": "Und dann wie so eine halbtote Fliege irgendwie herum hängt und ab und zu fällt der Kopf auf die Tischplatte, weil man einfach müde und erschlafft ist."
  },
  {
    "start": 163.34,
    "end": 165.28,
    "text": "Das finde ich sehr mühsam!"
  },
  {
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    "end": 171.18,
    "text": "Du hast dich ja schon genüsslich lustig gemacht über meine Hitzeempfindlichkeit."
  },
  {
    "start": 171.62,
    "end": 177.78,
    "text": "Deshalb will ich das jetzt hier als Halleluja einbringen, dass es doch merklich abgekühlt hat."
  },
  {
    "start": 177.96,
    "end": 180.94,
    "text": "Und natürlich auch für unseren Garten."
  },
  {
    "start": 181.28,
    "end": 189.26,
    "text": "wir verbringen jeden Tag etwa eine Stunde beim Gießen der Pflanzen um wenigstens... Ja, genau."
  },
  {
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    "end": 189.46,
    "text": "Passt"
  },
  {
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    "text": "auf nicht dass du jetzt was"
  },
  {
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    "end": 190.84,
    "text": "sagst!"
  },
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    "end": 192.26,
    "text": "Genau das ist dann noch die Polizei."
  },
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    "end": 196.14,
    "text": "Also im Baseland darf man seine Blume noch gießen."
  },
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    "end": 200.86,
    "text": "den Rasen haben wir der Zerstörung der Verbrennung an Heim gegeben."
  },
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    "end": 210.54,
    "text": "Das sieht aus wie mit dem Flammenwerfer abgefackelt aber unsere Hortenschen blühen und fordern aber sehr viel Aufmerksamkeit."
  },
  {
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    "end": 216.18,
    "text": "von daher bin ich auch froh dass das vielleicht denn ein zweimal jetzt wegfällt."
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    "text": "Du kennst mich ja, ich mag keine kurzen Hosen."
  },
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    "text": "Ich hab immer lange Hosen an und bin auch so ein Fan von diesen Trainerjägchen."
  },
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    "end": 232.22,
    "text": "Und jetzt konnte ich mal heute nach vielen Wochen wieder einen Trainerjägchen einpacken."
  },
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    "end": 233.96,
    "text": "also das mir geht's gut!"
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    "text": "Ja"
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    "end": 244.12,
    "text": "aber Manu was vielleicht wirklich dann auch für unser Thema dass wir noch besprechen werden wichtig sein könnte ist Diese Feststellung, ja ich konnte kaum mehr arbeiten."
  },
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    "text": "Es war so mühsam alles ging langsamer."
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    "text": "Ich fand gerade das auch was ganz schönes."
  },
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    "end": 252.32,
    "text": "Es kam ein bisschen so vor, wie während der Pandemie."
  },
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    "end": 259.779,
    "text": "Ich glaube ich hatte noch nie so wenige E-Mails und so wenig zu tun in diesem Start nach den Sommerferien."
  },
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    "end": 266.68,
    "text": "Ich hatte wieder das Gefühl, dass alle so ein bisschen verlangsamt sind, niemand wirklich viel Stress haben will."
  },
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    "end": 274.82,
    "text": "Natürlich gibt es ganz viele Menschen denen das anders geht gerade Menschen die sogar ihre Arbeit draußen verrichten mussten also nicht mal im Büro."
  },
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    "end": 277.099,
    "text": "Manchmal auch bei uns."
  },
  {
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    "end": 283.78,
    "text": "gerade wird eine Straße quasi aufgespitzt, um ich glaube Glasfaser zu verlegen."
  },
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    "end": 285.78,
    "text": "Ich habe wirklich gedacht das muss irre sein!"
  },
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    "text": "Bei dieser Hitze und dann ohne Schatten mit diesen schweren Geräten da noch was zu machen."
  },
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    "end": 301.74,
    "text": "aber für mich selbst mit meinem Bürojob fand ich das eigentlich eine ganz angenehme Zeit war so ein bisschen mediterranes Feeling."
  },
  {
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    "end": 313.84,
    "text": "Ja, ich meine das könnte uns jetzt in eine ganze Diskussion führen weil ich finde es auch spannend wie man dann in solchen Hitzewochen merkt."
  },
  {
    "start": 314.299,
    "end": 323.14,
    "text": "Wie viel am Arbeitsrhythmus und auch an der eigenen Produktivität auch klimabedingt ist ungerechtfertigt auch manchmal."
  },
  {
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    "end": 332.919,
    "text": "diese Urteile sind gegenüber den südlicheren Ländern in Spanien und Italien und Griechenland, wo die Leute da Stunden siesta machen."
  },
  {
    "start": 332.979,
    "end": 334.2,
    "text": "Und man das Gefühl hat ja da ist."
  },
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    "end": 340.24,
    "text": "also es gibt immer mal wieder Leute, die dann so über die Arbeitsmoral dieser Länder so abfällig sich äußern."
  },
  {
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    "end": 344.479,
    "text": "Die brauchen lange Pausen und kommen nicht wirklich in die Gänge."
  },
  {
    "start": 344.56,
    "end": 355.719,
    "text": "und so wenn du einmal ein Monat lang Temperaturen zwischen fünf von dreißigundvierzig Grad hast, dann merkst du wie reduziert du selber wirst."
  },
  {
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    "end": 356.219,
    "text": "Ja aber"
  },
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    "end": 370.02,
    "text": "weißt du anders als die Menschen die dieses Jester Kultur haben habe ich es eigentlich nur geschafft auch zwar früher morgen zu arbeiten und dann jester zu machen aber ich hab's danach nicht geschafft mich nochmal aufzuraffen und so richtig in die"
  },
  {
    "start": 370.099,
    "end": 370.88,
    "text": "Gänge zu kommen."
  },
  {
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    "text": "Ich glaube da sind wir uns einiges voraus."
  },
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    "text": "ja hey ich bring dir einen Stoßgebiet"
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    "text": "mit."
  },
  {
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    "end": 387.799,
    "text": "Du weißt, ich wohne an toller Lage mit netten Nachbarn und da gibt es jetzt ein Jubiläum."
  },
  {
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    "end": 390.96,
    "text": "Und dieses Jubilän soll gefeiert werden!"
  },
  {
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    "end": 397.539,
    "text": "Und ich hatte schon, als diese Idee lansiert wurde bei der jährlichen Haussitzung."
  },
  {
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    "end": 404.28,
    "text": "So ein bisschen meine Befürchtungen und dachte oh das könnte gefährlich werden nämlich so dieser Art Fest."
  },
  {
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    "end": 408.359,
    "text": "weißt du wo Du selbst vom Fest ganz wenig hast und mitkriegst?"
  },
  {
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    "end": 413.5,
    "text": "Weil Du die ganze Zeit nur mit organisieren und aufräumen und bereitstellen beschäftigt bist."
  },
  {
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    "end": 422.099,
    "text": "Und wir haben uns dann eigentlich so verständigt, dass wir gesagt haben nein das muss wirklich ein Fest sein wo wir auch Zeit haben für einen anderen und für die Gäste die kommen und so."
  },
  {
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    "end": 426.78,
    "text": "Deswegen machen wir das mit dem Restaurant zusammen was catering macht etc."
  },
  {
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    "end": 430.7,
    "text": "Jetzt ist es eigentlich durch schlimmstmöglichen Lösungen gekommen."
  },
  {
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    "text": "also erstens ist es wirklich teuer Also jeder Haushalt bezahlt da ziemlich viel Geld."
  },
  {
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    "end": 439.14,
    "text": "und dann noch für die gäste Die du mitbringst."
  },
  {
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    "end": 442.34,
    "text": "und ich habe heute Morgen meine E-Mails gecheckt."
  },
  {
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    "end": 454.82,
    "text": "Ich bin da jetzt in einem Ämmchenplan quasi eingeteilt, wo ich wirklich fast einen Burnout kriege wenn ich schon nur in den verschiedenen Farben und Kategorien überall meinen Namen suchen muss."
  },
  {
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    "end": 463.24,
    "text": "Es gibt Briefings vor dem Fest die Stadt finden und während des Festes, wo die Teams reporten müssen wie gut es bei ihnen läuft."
  },
  {
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    "end": 473.159,
    "text": "Und eigentlich bin ich wahrscheinlich einfach den ganzen Samstag damit beschäftigt, irgendwelche Dinge aufzustellen wegzuräumen und fröhlichen Menschen beim Festen zuzuschauen."
  },
  {
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    "end": 479.5,
    "text": "Da habe ich wirklich gedacht warum werde ich nicht klüger und sage nicht von Anfang an dass ich so was nicht mache?"
  },
  {
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    "end": 498.18,
    "text": "Ja ja das kommt mir ein bisschen bekampft vor wenn man Gäste zu Hause hat und zum Beispiel irgendwie aufwendige Dinge zu kochen beabsichtigt oder am Grill steht mit ganz verschiedenen Fleischstücken aufgelegt."
  },
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    "end": 504.0,
    "text": "Wenn du Gastgeber bist, dann ... kann das schon sein, dass die Leute zwar eine super Zeit haben."
  },
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    "end": 512.02,
    "text": "Aber du bist eigentlich permanent am Hin und Her rennen gehst rein holst noch irgendwie was aus der Küche dann musst du schauen jetzt ist es."
  },
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    "end": 526.34,
    "text": "jetzt sind irgendwie die Lamschikos langsam durch ja und die Sparibs brauchen auch ein bisschen und das so und das dort und da bist du die ganze zeit eigentlich nur beschäftigt die Leute zu versorgen."
  },
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    "text": "Ich habe ja wirklich sehr gerne Gäste, ich mag das auch total aber da sind dann Freunde von mir die mich zu Hause besuchen und wir haben dann irgendwie unter dem Strich doch einen tollen Abend."
  },
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    "text": "und wenn jetzt irgendetwas nicht ganz klappt dann hilft jemand anderes mit und es ist so unkompliziert was ich ganz furchtbar finde."
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    "text": "Menschen, die nicht meine Freunde sind und ich putze ihre Toilette werden sie feiern."
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    "text": "Ja aber du kannst natürlich wenn du selber alleiniger Gastgeber bist dann kannst du das auch ein bisschen planen."
  },
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    "end": 559.96,
    "text": "es gibt Dinge, in denen man sehr gut vorbereiten kann."
  },
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    "end": 568.34,
    "text": "Man kann Salate machen, man kann irgendwie... Wenn du keine Ahnung, wenn du Lasagne machst oder Auflauf kannst du dass vorbereiten musstest nur aus dem Ofen nehmen."
  },
  {
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    "end": 575.699,
    "text": "und auch bei den Grill-Sachen wenn du jetzt.. Ich bin schon öfter in Genuss deiner Sache Haften Sparibs gekommen."
  },
  {
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    "end": 586.12,
    "text": "Wenn du einfach sagst, es gibt Sparips dann musst du die zwar Stunden vorher vorbereiten und so aber wenn die Gäste da sind im besten Fall hast du damit nicht mehr so viel zu tun."
  },
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    "end": 586.98,
    "text": "Und wenn"
  },
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    "text": "wir keine Eingangskontrolle machen?"
  },
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    "end": 592.96,
    "text": "Wir müssen keine Rundgänge machen um Abfalleimer zu lernen."
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    "end": 596.0,
    "text": "Es gibt keine Getränkestände, die wir betreuen müssten."
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    "end": 596.48,
    "text": "was das ist?"
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    "end": 600.28,
    "text": "also so Dinge und ich habe jetzt wirklich das Gefühl sie ist ein bisschen zu"
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    "end": 600.84,
    "text": "groß"
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    "end": 605.939,
    "text": "dafür, dass es noch Spaß macht für diejenigen, die das eigentlich organisieren."
  },
  {
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    "end": 608.22,
    "text": "Ja ja, mal schauen!"
  },
  {
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    "end": 618.079,
    "text": "Und dann merkst du aber wieder... Es gibt Leute im Haus, die damit besonders viel Herzblut des Organisationskomitees davon gebildet haben und die wissen wir auch nicht enttäuschen."
  },
  {
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    "end": 630.18,
    "text": "Also ist wirklich so eine ganz tricky Situation und dieses Wochenende also ... Das nächste, was jetzt kommt, das habe ich innerlich einfach abgeschrieben und werde mich dann am Sonntag erholen."
  },
  {
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    "end": 631.62,
    "text": "Ja!"
  },
  {
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    "end": 636.319,
    "text": "Und die Unterschiede der Persönlichkeit fallen natürlich da aufgehend ins Gewichtwende."
  },
  {
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    "end": 646.1,
    "text": "Da hast du Leute, die wollen dass alles bis auf den letzten Pappbecher abgezählt vorbereitet haben und andere finden ja, da gucken wir dann spontan... Aber immer"
  },
  {
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    "end": 649.52,
    "text": "bei solchen Dingen setzen sich die minutiösen und genauern durch?"
  },
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    "text": "Ja, das kann ... Aber"
  },
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    "end": 654.42,
    "text": "die dir stellen dann solche Excel-Schieds."
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    "end": 661.42,
    "text": "Wo du eingetragen wirst in Timeslots und da hast du hinten eine Aufgabenliste, die du abarbeiten musst und so was."
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    "end": 662.579,
    "text": "Ah!"
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    "end": 666.22,
    "text": "Mir fällt jetzt eigentlich nur auf, dass du mich noch gar nicht eingeladen hast zu dem Fest."
  },
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    "start": 666.28,
    "end": 666.939,
    "text": "von daher ..."
  },
  {
    "start": 667.12,
    "end": 673.02,
    "text": "Nee, ich hab wirklich ... Als ich kapiert habe wie das Ganze laufen wird, hab ich echt auch darauf verzichtet Leute einzuladen."
  },
  {
    "start": 673.06,
    "end": 674.12,
    "text": "Weil ich hab ja keine Zeitvideo."
  },
  {
    "start": 675.079,
    "end": 677.12,
    "text": "Und es wird nur noch schlimmer, je mehr Leute kommen."
  },
  {
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    "end": 680.699,
    "text": "Ach ja, gut."
  },
  {
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    "end": 682.36,
    "text": "Kommen wir zum Thema der Woche!"
  },
  {
    "start": 688.5,
    "end": 691.9,
    "text": "Du hast das Thema schon gesetzt, muss sich nützlich sein."
  },
  {
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    "end": 698.06,
    "text": "es gibt ein Fremdwort oder eine Abkürzung die sich dafür bereits etabliert hat."
  },
  {
    "start": 698.62,
    "end": 703.74,
    "text": "du hast übrigens einen sehr schönen Blockbeitrag geschrieben, den wir auch verlinken."
  },
  {
    "start": 704.079,
    "end": 708.319,
    "text": "Wo man einige der Gedanken die wir heute besprechen auch nachlesen kann."
  },
  {
    "start": 708.66,
    "end": 732.04,
    "text": "dass die Abkürzung nennt sich FOBO also nicht FOMO the fear of missing out die Angst irgendetwas zu verpassen wenn man zu Hause bleibt oder an einer Party ist und die andere Partie verpasst oder so sondern FOBO The Fear Of Becoming Absolute Also die die Angst überflüssig zu werden offenbar, also ich kannte das nicht."
  },
  {
    "start": 732.1,
    "end": 734.62,
    "text": "Ich habe das auch von dir gelernt, von deinem Blogbeitrag."
  },
  {
    "start": 734.92,
    "end": 752.9,
    "text": "Das ist ein Phänomen, dass eben besonders im Blick auf die KI-Errungenschaften auf das KI-Zeitalter geprägt wurde und diese Angst von Menschen bezeichnet, dass speziell ihre Arbeit das was sie als Job tun."
  },
  {
    "start": 753.22,
    "end": 769.4,
    "text": "Dass das überflüssig werden könnte weil es übernommen wird durch eine KI, weil es sehr viel besser von einer KI erledigt wird, sehr viel günstiger und man dann selber da steht und eigentlich nicht nur seinen Job verliert."
  },
  {
    "start": 769.76,
    "end": 776.26,
    "text": "Es gibt da eine existenzielle Komponente mit dabei keine Arbeit mehr hat, kein Einkommen mehr hat."
  },
  {
    "start": 776.5,
    "end": 786.76,
    "text": "Aber dass man auch das was man bis jetzt vielleicht gut und mit Leidenschaft um mit Erfüllung getan hat dann irgendwie nicht mehr tun kann weil das eine KI übernimmt."
  },
  {
    "start": 786.86,
    "end": 796.66,
    "text": "und das sind sehr würde ich sagen sehr reale Ängste die Menschen ... plagen."
  },
  {
    "start": 797.199,
    "end": 810.88,
    "text": "Und das bemerkenswerte bei der KI-Revolution oder im KI-Zeitalter ist natürlich, dass es jetzt auch Berufe betrifft die früher nicht so sehr von Jobunsicherheit sich bedroht fühlten oder so."
  },
  {
    "start": 811.04,
    "end": 817.9,
    "text": "Also die gedacht haben lange Zeit gedacht haben ja also das was ich mache... Das ist ganz wichtig!"
  },
  {
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    "end": 818.42,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 818.9,
    "end": 829.579,
    "text": "und ich glaube das war so aufregend ist an FOBO, ist nicht dass wir einfach Angst haben das unser Job durch eine technologische Erneuerung erledigt werden könnte."
  },
  {
    "start": 829.62,
    "end": 830.66,
    "text": "Ich glaube da gab es schon immer."
  },
  {
    "start": 830.84,
    "end": 850.34,
    "text": "also Erfindungen der Dampfmaschine war wahrscheinlich ein ganz entscheidender Punkt dabei und so ließen sich einige Innovationen zeigen die dann gewisse Jobs überflüssig gemacht haben oder Sie mindestens so stark rationalisiert haben, dass sie vielleicht mit einem Zehntel der Arbeitskräfte noch ausgekommen sind."
  },
  {
    "start": 850.9,
    "end": 857.04,
    "text": "Aber das, was ja eigentlich Interessante ist, ist, dass man Angst hat selbst überflüssig zu werden."
  },
  {
    "start": 857.199,
    "end": 869.12,
    "text": "Also ich bin dann ein überflüßiges Wesen, ein überflüssiger Mensch und das verbindet sich damit, dass ich beruflich nicht mehr in selber Art und Weise gebraucht werde."
  },
  {
    "start": 869.18,
    "end": 875.9,
    "text": "jetzt mal auf deine Situation bezogen, Manu hast du auch Angst überflüssig zu werden."
  },
  {
    "start": 876.46,
    "end": 879.06,
    "text": "Einmal beruflich und dann auch als Mensch?"
  },
  {
    "start": 881.62,
    "end": 885.28,
    "text": "Ich würde sagen das ist eine Angst die mich jetzt noch nie geplagt hat."
  },
  {
    "start": 886.18,
    "end": 890.14,
    "text": "aber wir haben da ja auch schon gelegentlich darüber gesprochen."
  },
  {
    "start": 890.6,
    "end": 899.8,
    "text": "es hat schon was mit mir gemacht diese large language models und diese ganzen KI Tools, vor allem ChatGPT und Cloud usw."
  },
  {
    "start": 900.54,
    "end": 908.319,
    "text": "Da sind wir ja sehr früh auch mit großer Begeisterung drauf gesprungen schon als wir noch bei RefLab gearbeitet haben oder ich."
  },
  {
    "start": 908.92,
    "end": 926.66,
    "text": "da habe ich das mit Begeistung genutzt und war wahnsinnig verblüfft und erstaunt was diese Modelle leisten schon immer mal wieder gewurmt, dass ich gedacht habe jetzt eigentlich etwas von dem was ich so als mein Unique Selling Point verstanden habe."
  },
  {
    "start": 926.699,
    "end": 934.939,
    "text": "Also die Fähigkeit Dinge zu durchdenken Zusammenhänge herzustellen und Texte zu verfassen oder das in Worte zu fassen."
  },
  {
    "start": 935.319,
    "end": 940.22,
    "text": "dafür hat einen großen Teil meiner Arbeit ausgemacht bis heute."
  },
  {
    "start": 940.76,
    "end": 950.62,
    "text": "Und das war auch ein bisschen das wo ich irgendwo sagen konnte ja da hab ich irgendwie Begabungen Fähigkeiten mitbekommen und entwickelt."
  },
  {
    "start": 950.88,
    "end": 972.28,
    "text": "Und dass das jetzt von einem large Language Model so qualitativ oft hochwertig imitiert wird, das hat mich schon irgendwie existentiell umgetrieben nicht zu sehr, dass ich die Angst gehabt hätte den Job zu verlieren oder völlig überflüssigt zu werden."
  },
  {
    "start": 972.56,
    "end": 989.22,
    "text": "aber es ist ja schon eine irgendwo eine Infragestellung, wenn man merkt Shit das was ich früher in zwei Stunden erledigen konnte und andere hätten zwei Tage für gebraucht und haben mich dafür bewundert dass sich das in zwei Stunden ablieferte."
  },
  {
    "start": 989.54,
    "end": 996.84,
    "text": "Wenn jetzt wenn du das mit KI Hilfe in zwei Minuten hinkriegst dann irgendwie verliert man ja schon etwas."
  },
  {
    "start": 998.199,
    "end": 1000.22,
    "text": "Also das ist so ein bisschen am Ego kratzt,"
  },
  {
    "start": 1000.28,
    "end": 1000.36,
    "text": "gell?"
  },
  {
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    "end": 1001.26,
    "text": "Ja."
  },
  {
    "start": 1001.72,
    "end": 1030.28,
    "text": "Und ich glaube wir arbeiten ja beide in Jobs und haben einen Hintergrund wo man eigentlich lange gedacht hat ja dass die Mischung aus Bildung und Kreativität und eine gewisse Art etwas zu sagen und man merkt ja jetzt also ich merke ziemlich gut beim Blog schreiben beim Podcasten dass ich gar nicht so originell bin wie ich immer dachte sondern das KI relativ rasch, diese Muster drauf haben kann."
  },
  {
    "start": 1030.96,
    "end": 1038.379,
    "text": "So formulieren kann wie ich es tue und mir Feedback gibt und sagt ja da weißt du aber eigentlich von einem Muster ab."
  },
  {
    "start": 1038.52,
    "end": 1042.98,
    "text": "Da argumentierst du jetzt ganz anders als du das in diesem Beitrag da gemacht hast."
  },
  {
    "start": 1043.44,
    "end": 1048.879,
    "text": "also dass ich wirklich merke da bin ich gar nicht so originell und kreativ."
  },
  {
    "start": 1049.58,
    "end": 1052.74,
    "text": "Ja, am arbeiten wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe."
  },
  {
    "start": 1052.84,
    "end": 1057.48,
    "text": "Mindestens wenn Kreativität etwas ist was man nicht einfach statistisch reproduzieren kann."
  },
  {
    "start": 1059.22,
    "end": 1074.24,
    "text": "Da hab' ich auch schon Gespräche geführt mit Fahrpersonen die dann richtig auch beunruhigt waren oder das hat sie schon irgendwo getriggert und gekratzt, dass Sie zum Beispiel eine Predigt von der KI erstellen ließen."
  },
  {
    "start": 1074.36,
    "end": 1079.36,
    "text": "Je nachdem ist man auch unterwältig, muss man auch sagen – da denkt man auch mein Gott, das kann ich so nie bringen!"
  },
  {
    "start": 1079.78,
    "end": 1100.76,
    "text": "Aber die Person, die mir das erzählt hat, die hat da ihre bisherigen Predigten hochgeladen und dann der KI den Auftrag gegeben zu einem bestimmten Text- oder Thema eine Predicht zu verfassen im eigenen Duktus von dem Ergebnis derart angetan, dass jetzt diese Pfarrperson gesagt hat ich konnte mich von dieser KI-Vorlage gar nicht mehr lösen."
  },
  {
    "start": 1100.84,
    "end": 1101.9,
    "text": "Weil die war so gut!"
  },
  {
    "start": 1101.98,
    "end": 1121.48,
    "text": "Ich habe es nicht mehr geschafft irgendwie einen eigenen Anlauf zu wagen weil die Spur von der KI schon so vorgegeben war und ich hab das auch schon erlebt, dass ich mich irgendwie mit Interviewfragen abgemüht habe und gedacht habe ja man könnte's oder so antworten komme ich auf die Idee, ja."
  },
  {
    "start": 1121.58,
    "end": 1125.44,
    "text": "Ich könnte ja mal die KI fragen wie würdest du an meiner Stelle antworten?"
  },
  {
    "start": 1125.66,
    "end": 1131.42,
    "text": "und fand die Antworten derart überzeugend dass sich die dann mehr oder weniger übernommen habe?"
  },
  {
    "start": 1131.8,
    "end": 1133.46,
    "text": "Und das fühlt sich natürlich dann."
  },
  {
    "start": 1133.94,
    "end": 1145.66,
    "text": "einerseits fühlt es sich geil an weil man wahnsinnig viel Zeit gespart hat und andererseits denkt man dann naja... Das macht mich jetzt aber doch irgendwie auch ein bisschen überflüssig."
  },
  {
    "start": 1145.74,
    "end": 1149.24,
    "text": "so Ja dieses Überflüssige werden hatte noch eine zweite Seite."
  },
  {
    "start": 1149.9,
    "end": 1163.78,
    "text": "Wenn man das zu oft tut und zu lange tut, dass man KI für sich Antworten entwerfen lässt oder für Brainstorming sie einsetzt oder sie aus Stichworten ganze Texte entwerven lässt etc."
  },
  {
    "start": 1164.58,
    "end": 1169.0,
    "text": "dann verliert man ja ziemlich rasch auch die Fähigkeit, dasselbs zu tun."
  },
  {
    "start": 1169.68,
    "end": 1190.379,
    "text": "Es ist ja doch so in einer gewissen Weise ein Muskel den man trainiert hat über Jahre selbst Texte zu schreiben Gedanken prägnant zu fassen und auf Papier zu bringen ist da diese bequeme Abkürzung und jedes Mal, wo du die bequemen Abkürdung nimmst verpasst wir eigentlich ein Training."
  },
  {
    "start": 1191.18,
    "end": 1206.42,
    "text": "Das bedeutet ja dann auch also sogar wenn KI irgendwann wegfallen sollte was ich wirklich nicht glaube aber jetzt nur als Mind Game werden wir überhaupt noch so trainiert und könnten wir das noch so gut wie wir es früher konnten?"
  },
  {
    "start": 1208.1,
    "end": 1223.82,
    "text": "Ich habe das ganz praktisch jetzt mehrmals erlebt, wenn ich mir vorgenommen habe der Effizienzwegen von Anfang an auf KI zurückzugreifen und irgendwie einen Text zu schreiben oder schreiben zu lassen."
  },
  {
    "start": 1224.2,
    "end": 1235.879,
    "text": "Von der KI um den dann zu überarbeiten dass sich quasi weil ich schon früh im Prozess so abgebogen bin, in Richtung KI-Hilfe in Anspruch nehmen."
  },
  {
    "start": 1236.28,
    "end": 1244.7,
    "text": "Dass ich dann jeden zweiten Satz den die KI ausgespuckt hat, da dachte ich dann nee also ganz so passt es nicht."
  },
  {
    "start": 1244.92,
    "end": 1251.44,
    "text": "und anstatt dass sich dann selber... Ich meine ich habe mein Leben lang Texte selber geschrieben und tausende von Seiten... Du hast"
  },
  {
    "start": 1251.5,
    "end": 1252.6,
    "text": "einfach weitergepräumtet?"
  },
  {
    "start": 1252.78,
    "end": 1253.68,
    "text": "Ich hab gepräumtelt"
  },
  {
    "start": 1253.72,
    "end": 1263.9,
    "text": "wie blöd und gesagt gib mir zehn Varianten für diesen Satz ohne dem Begriff x y zu benutzen, weil der im Vorsatz schon vorkam und so."
  },
  {
    "start": 1264.26,
    "end": 1265.6,
    "text": "Und dann kommen zehn Varianten."
  },
  {
    "start": 1265.74,
    "end": 1272.08,
    "text": "du vergleichst die wie wenn ich nicht im Stande wäre selber einen Satz zu formulieren."
  },
  {
    "start": 1273.28,
    "end": 1279.9,
    "text": "Das ist ganz eigentümlich dass es mir jetzt mehrmals schon passiert das sie mich davon gar nicht lösen konnte."
  },
  {
    "start": 1280.5,
    "end": 1300.7,
    "text": "Wenn man sich natürlich in eine so systematische Abhängigkeit von KI Hilfe begibt natürlich auch berechtigt irgendwann von der KI ersetzt zu werden, weil dann hat ja die KI eigentlich sowieso schon eigentlich die ganze Arbeit geleist."
  },
  {
    "start": 1300.84,
    "end": 1301.24,
    "text": "Ich glaube"
  },
  {
    "start": 1301.28,
    "end": 1311.54,
    "text": "das ist ein bisschen das Problem bei unseren Jobs jetzt dass wir relativ schnell Resultate produzieren können mit KI ohne das echte eigene Bildungsprozesse stattfinden."
  },
  {
    "start": 1312.28,
    "end": 1321.58,
    "text": "also wenn du dich stundenlang vielleicht auch über Tage mit einem Thema beschäftigst für einen Vortrag das hin und her wälzt, beim Joggen drüber nachdenkst"
  },
  {
    "start": 1321.68,
    "end": 1321.78,
    "text": "etc.,"
  },
  {
    "start": 1322.62,
    "end": 1328.24,
    "text": "dann setzt sich das irgendwann und wird so wie zu einem eigenen Teil deines Denkens."
  },
  {
    "start": 1328.72,
    "end": 1330.02,
    "text": "Und das vergisst du auch nicht mehr!"
  },
  {
    "start": 1330.9,
    "end": 1336.78,
    "text": "Aber Dinge die man mit KI produziert sind zwar sehr schnell produziert aber auch sehr schnell wieder vergessen."
  },
  {
    "start": 1336.96,
    "end": 1347.9,
    "text": "also so geht es mir mindestens dass ich bei Texten wo ich KI stark eingesetzt habe Und ich meine jetzt nicht für den Gedankengang, weißt du so insgesamt?"
  },
  {
    "start": 1347.94,
    "end": 1355.32,
    "text": "Sondern wo ich dann wirklich gedacht habe, ja das wäre doch schön wenn es mir hier die Arbeit abnimmt und diesen Übergang formuliert oder so."
  },
  {
    "start": 1356.06,
    "end": 1362.72,
    "text": "Dass ich merke, dass hab' ich nicht in selber Weise präsent wie etwas was ich mir selbst erarbeitet und formuliert"
  },
  {
    "start": 1362.76,
    "end": 1362.98,
    "text": "habe."
  },
  {
    "start": 1363.32,
    "end": 1369.139,
    "text": "Weil ich ja da auch... Ich bin ja dann auch nicht in der gleichen Weise drin in dieser Arbeit."
  },
  {
    "start": 1369.22,
    "end": 1386.16,
    "text": "Also ich bin, wenn ich etwas durchdenke und durcharbeite und zu einer eigenen Formulierung gelange dann hab' ich das ganz anders verinnerlicht als wenn ich eine Frage eingebe mir das Resultat ausspucken lasse und das dann einfach nachvollziehe und finde ah ja das macht Sinn!"
  },
  {
    "start": 1386.42,
    "end": 1390.04,
    "text": "Das ist gut auch gut formuliert besser als ich hätte formulieren können."
  },
  {
    "start": 1390.32,
    "end": 1390.92,
    "text": "weg damit?"
  },
  {
    "start": 1391.36,
    "end": 1394.98,
    "text": "Dann ist klar dass das ist dann natürlich viel weniger nachhaltig."
  },
  {
    "start": 1395.5,
    "end": 1401.06,
    "text": "Aber dein dein Phänomen, das du auch in dem Blogbeitrag geschrieben hast."
  },
  {
    "start": 1401.4,
    "end": 1404.96,
    "text": "Das geht ein Stück weit noch tiefer oder?"
  },
  {
    "start": 1406.18,
    "end": 1419.96,
    "text": "Es geht nicht nur so um die Frage wo nimmt mir KI-Dinge ab in einem Maß dass dann die Frage weckt ja wie sehr braucht es jetzt meinen Input noch?"
  },
  {
    "start": 1420.34,
    "end": 1432.0,
    "text": "sondern wirklich eine noch existenziellere Angst eigentlich ersetzt zu werden oder überflüssig zu werden mit dem, was man selber"
  },
  {
    "start": 1432.5,
    "end": 1432.74,
    "text": "als"
  },
  {
    "start": 1433.2,
    "end": 1436.8,
    "text": "Person einbringen konnte."
  },
  {
    "start": 1438.1,
    "end": 1440.68,
    "text": "Und ich glaube wirklich in einem ganzheitlichen Sinn."
  },
  {
    "start": 1442.72,
    "end": 1452.48,
    "text": "Wir haben uns mindestens im Dienstleistungszeitalter sehr stark daran gewöhnt, uns mit unserer Arbeit zu identifizieren."
  },
  {
    "start": 1452.96,
    "end": 1456.3,
    "text": "Wir sind alle kleine Projektmanagerinnen und Managern geworden."
  },
  {
    "start": 1456.379,
    "end": 1467.18,
    "text": "Wir identifzieren uns mit den Blogs die wir schreiben, mit den Podcasts die machen, Mitgestalten sehr, sehr weitgehend."
  },
  {
    "start": 1467.22,
    "end": 1475.1,
    "text": "Vielleicht weitgehender als dass du irgendeiner Zeit je der Fall war wenn wir jetzt nicht über Schriftsteller oder Schriftställerin sprechen."
  },
  {
    "start": 1476.02,
    "end": 1487.54,
    "text": "Also das heißt wir sind so ein bisschen zu Menschen geworden die sich vielleicht würde man das geschichtlich sozusagen fast über identifizieren mit ihrer Arbeit bei dem was sie tun."
  },
  {
    "start": 1488.3,
    "end": 1496.86,
    "text": "und Ich glaube deswegen ist es auch eine natürliche Reaktion, dass so dieses R die erste Reaktionen auf KI darin bestand."
  },
  {
    "start": 1496.92,
    "end": 1508.44,
    "text": "Dass man gesagt hat ja also die wird uns nicht ersetzen können weil echte Kreativität braucht immer Menschen oder sie kann keine Empathie empfinden."
  },
  {
    "start": 1508.62,
    "end": 1510.54,
    "text": "das ist keine echte Intelligenz."
  },
  {
    "start": 1510.92,
    "end": 1515.42,
    "text": "Sie hat keine wirklicher Welterfahrung und sie wird uns doch nicht ersätzen können."
  },
  {
    "start": 1516.18,
    "end": 1520.78,
    "text": "Und man muss leider heute sagen, ja das siehst du aber den Resultaten nicht an."
  },
  {
    "start": 1522.139,
    "end": 1522.18,
    "text": "Du"
  },
  {
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    "end": 1541.96,
    "text": "siehst es den Resuluten immer weniger an und manchmal wenn man eine E-Mail kriegt die wirklich so ein bisschen wie Streaming of Consciousness mäßig geschrieben ist denkt man also mir geht er so denke ich hey hättest du wenigstens den Anstand gehabt dass kurz durch ne KI zu lassen dann würde ich jetzt verstehen was du von mir willst."
  },
  {
    "start": 1542.98,
    "end": 1544.8,
    "text": "Tatsächlich tue ich das dann selbst auch."
  },
  {
    "start": 1545.26,
    "end": 1552.02,
    "text": "Also, dann kopiere ich diese E-Mail in meinen GPT rein und sage okay was hat das mit mir zu tun?"
  },
  {
    "start": 1552.1,
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  {
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    "text": "wissen?!"
  },
  {
    "start": 1553.98,
    "end": 1557.86,
    "text": "Und das ist irgendwie... ja glaube ich aber es war wirklich so."
  },
  {
    "start": 1557.94,
    "end": 1558.879,
    "text": "die erste Reaktion."
  },
  {
    "start": 1558.92,
    "end": 1559.06,
    "text": "Nein!"
  },
  {
    "start": 1559.139,
    "end": 1566.58,
    "text": "Das was ich tue ist wichtig und ich muss jetzt etwas finden in dieser Tätigkeit Was macht, dass ich nicht ersetzbar bin?"
  },
  {
    "start": 1566.66,
    "end": 1568.18,
    "text": "Dass niemand mir das wegnehmen kann."
  },
  {
    "start": 1568.56,
    "end": 1575.96,
    "text": "Und noch mal, da geht es ganz oft um Wissensarbeit und kreative Prozesse beim Schreiben oder Sprechen"
  },
  {
    "start": 1576.379,
    "end": 1576.5,
    "text": "etc.,"
  },
  {
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    "end": 1580.78,
    "text": "Das ist kein Problem was eine Physiotherapeutin haben muss!"
  },
  {
    "start": 1580.96,
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    "text": "Oder ein Quaffeur."
  },
  {
    "start": 1582.68,
    "end": 1584.0,
    "text": "Ja, auch Handwerker."
  },
  {
    "start": 1584.44,
    "end": 1588.3,
    "text": "Genau, oder Handwerkers, weil die wirklich etwas in der Welt herstellen."
  },
  {
    "start": 1588.84,
    "end": 1595.44,
    "text": "Aber für Berufszweige, die jetzt vor allem mit Daten, mit Sätzen und Texten arbeiten."
  },
  {
    "start": 1596.02,
    "end": 1600.44,
    "text": "Ist das tatsächlich etwas was an dem rückt, was sie eigentlich geleistet und getan haben?"
  },
  {
    "start": 1600.48,
    "end": 1600.52,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 1601.02,
    "end": 1605.1,
    "text": "Und ich glaube die Beobachtung ist schon berechtigt."
  },
  {
    "start": 1606.58,
    "end": 1610.1,
    "text": "wie das in früheren Zeiten war fällt mir schwer zu beurteilen."
  },
  {
    "start": 1610.139,
    "end": 1620.48,
    "text": "aber dass wir auf jeden Fall in unserer Arbeitsgesellschaft sehr stark und selber identifizieren über unsere Arbeit, unseren Job."
  },
  {
    "start": 1622.78,
    "end": 1626.26,
    "text": "Zumindest dazu neigen, andere darüber zu definieren."
  },
  {
    "start": 1626.32,
    "end": 1637.62,
    "text": "Dass man irgendwo wenn du eben bei einer Cocktailparty oder wo auch immer mit Leuten in Smalltalk trittst... Wenn die Wettersituation mal abgefrüchtigt hat dann kommt es ziemlich bald darauf."
  },
  {
    "start": 1637.96,
    "end": 1639.52,
    "text": "ja was machst Du eigentlich?"
  },
  {
    "start": 1640.62,
    "end": 1642.32,
    "text": "Was bist Du vom Beruf meinst du da?"
  },
  {
    "start": 1642.639,
    "end": 1644.44,
    "text": "Ziemlich oft eine der ersten Fragen."
  },
  {
    "start": 1644.76,
    "end": 1648.2,
    "text": "oder wenn man sich vorstellt dass man sagt und was machst du so?"
  },
  {
    "start": 1648.7,
    "end": 1654.44,
    "text": "Und damit meine ich nicht heute Morgen Stunde Yoga, dann habe ich ein bisschen was gelesen."
  },
  {
    "start": 1655.6,
    "end": 1657.62,
    "text": "Sondern es geht ja darum, was ist dein Beruf?"
  },
  {
    "start": 1658.42,
    "end": 1661.06,
    "text": "Das hat immer so eine Art Gütesiegel."
  },
  {
    "start": 1661.139,
    "end": 1666.46,
    "text": "quasi jemand externes bezahlt dieser Person Geld dafür dass sie dieses oder jenes"
  },
  {
    "start": 1666.66,
    "end": 1666.82,
    "text": "gut."
  },
  {
    "start": 1667.2,
    "end": 1670.02,
    "text": "also kann die nicht ganz vom Karren gefallen sein."
  },
  {
    "start": 1671.96,
    "end": 1672.32,
    "text": "Ja genau."
  },
  {
    "start": 1672.42,
    "end": 1685.62,
    "text": "und es ist aber auch verrückt was dann passiert wenn Leute diese Frage beantworten wie schnell man dann irgendwo Leute auch kategorisiert oder in einer Schublade drin hat."
  },
  {
    "start": 1685.94,
    "end": 1718.139,
    "text": "Also, auch im positiven Sinne, dass wenn jemand sagt ja ich bin keine Ahnung jetzt ... In meiner Welt, wenn jemand gesagt Ja, ich bin Professor für Philosophie oder ich bin Herz-Kirurg oder irgendwie so Oder ich bin Anwältin und so dann denkach Spannend und so erzähl mal Und je nachdem gibt es aber Berufe wo ich vielleicht denke Oh gut also such mir ein anderes Thema Entweder weil ich davon nichts verstehe oder weil ich irgendwo vielleicht das Gefühl habe, dass er bietet jetzt nicht viel Gesprächsstoff."
  },
  {
    "start": 1718.24,
    "end": 1719.24,
    "text": "Oder es geht an meiner Welt vorbei."
  },
  {
    "start": 1719.32,
    "end": 1719.92,
    "text": "Es geht oft selbst, die"
  },
  {
    "start": 1719.96,
    "end": 1721.18,
    "text": "dann überhaupt nicht zutreffen."
  },
  {
    "start": 1721.8,
    "end": 1726.66,
    "text": "Wenn jemand sagt, dass der im Finanzbereich arbeitet und steht sofort so ein Bild, dass man denkt, ah!"
  },
  {
    "start": 1726.78,
    "end": 1728.4,
    "text": "Die Person kann gut mit Geld umgehen."
  },
  {
    "start": 1728.44,
    "end": 1739.12,
    "text": "Wahrscheinlich hat sie viel Geld, wahrscheinlich hat die viele Möglichkeiten interessante Reisen zu unternehmen etc... bei Licht betrachtet, ist das ja nicht mal rational diese Unterstellung."
  },
  {
    "start": 1739.18,
    "end": 1745.82,
    "text": "Weil also gerade der Finanzsektor ist in den letzten Jahren gar nicht unbedingt gut mit Geld umgegangen oder?"
  },
  {
    "start": 1745.92,
    "end": 1756.22,
    "text": "Und ich kann mich an wenig interessante Podcasts erinnern wo Menschen aus der Finanzwelt etwas über interessante Weltreisen erzählt haben die sie gemacht haben."
  },
  {
    "start": 1757.46,
    "end": 1768.28,
    "text": "Aber trotzdem sind es solche Labels und Berufe sind wie Abkürzungen um zu sagen Ich bin ein Versprechen, dass über das hinausgeht was du jetzt gerade von mir siehst."
  },
  {
    "start": 1768.46,
    "end": 1768.639,
    "text": "Ja ja"
  },
  {
    "start": 1768.96,
    "end": 1769.74,
    "text": "ich bin approved!"
  },
  {
    "start": 1772.08,
    "end": 1783.6,
    "text": "Mir kommt grad die Idee es wäre natürlich spannend... in Smalltalk-Situationen eben den Smalltalk zu durchbrechen, indem man Leute gar nicht erst fragt was arbeitest du so?"
  },
  {
    "start": 1783.94,
    "end": 1789.78,
    "text": "Sondern fragt, was beschäftigt dich im Moment oder womit setzst du dich gedanklich auseinander oder so."
  },
  {
    "start": 1789.92,
    "end": 1793.72,
    "text": "Nur hat das dann auch etwas indiskretes... Ja, da ist ein Gefühl"
  },
  {
    "start": 1793.76,
    "end": 1795.54,
    "text": "dass du jetzt bei Hotel Marte sitzt."
  },
  {
    "start": 1795.6,
    "end": 1796.04,
    "text": "Ja ja genau!"
  },
  {
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    "end": 1796.8,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 1796.92,
    "end": 1806.1,
    "text": "klar, aber deshalb, das ist ja auch ein Grund weshalb man nach dem Beruf fragt ist schon der Beruf Regeln nichts Privates."
  },
  {
    "start": 1806.2,
    "end": 1808.54,
    "text": "Also die wenigsten würden dann sagen, ja darüber würde"
  },
  {
    "start": 1808.68,
    "end": 1812.02,
    "text": "ich jetzt nicht sprechen und wenn das jemand sagen würde, würde man denken oh..."
  },
  {
    "start": 1812.1,
    "end": 1815.72,
    "text": "Ja okay, genau da ist irgendwas im Argen."
  },
  {
    "start": 1816.1,
    "end": 1823.5,
    "text": "also das ist eine unverfängliche Frage weil das irgendwie zur offiziellen Person dazugehört."
  },
  {
    "start": 1823.8,
    "end": 1825.8,
    "text": "hingegen die wirklich interessanten Dinge."
  },
  {
    "start": 1826.139,
    "end": 1833.54,
    "text": "Ich denke du hast Finanzleute erwähnt, ich kenne jemanden der in der Geschäftsleitung einer Bank gearbeitet hat."
  },
  {
    "start": 1834.28,
    "end": 1842.62,
    "text": "Da würde man jetzt, wenn man mit ihm nur über seinen Beruf ins Gespräch kommt eigentlich wenig richtig spannendes erfahren."
  },
  {
    "start": 1842.96,
    "end": 1864.78,
    "text": "Wenn man dann aber weiß dass die Person sich den Wecker um halb fünf morgens gestellt hat über Jahre hinweg um die ersten anderthalb Stunden des Tages theologische und philosophische Literatur zu lesen und der sich eine Bildung angeeignet hat Themen bewegt hat, die eigentlich an seinem Beruf zuerst einmal weit vorbeigehen."
  },
  {
    "start": 1864.9,
    "end": 1875.08,
    "text": "Er aber immer auch fand das mit dem Finanzwesen eben doch sehr viel zu tun hat und das verbinden wollte – das ist eigentlich das Spannende!"
  },
  {
    "start": 1875.16,
    "end": 1878.379,
    "text": "Aber darauf kommst du nicht wenn du fragst wer ist dein Arbeitgeber?"
  },
  {
    "start": 1878.54,
    "end": 1878.58,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 1878.76,
    "end": 1887.62,
    "text": "und ganz häufig machen Menschen Dinge, die wahnsinnig interessant sind gerade eher freiwillig oder ehrenamtlich."
  },
  {
    "start": 1888.74,
    "end": 1896.1,
    "text": "Also jetzt Leute, die zum Beispiel lange eine Kirchgemeinde leiten oder sich in einem Schulkreis engagieren."
  },
  {
    "start": 1896.82,
    "end": 1904.98,
    "text": "Die machen darin Erfahrungen und Beobachtungen, die oft sehr viel spannender sind als wenn wir erzählen was wir gerade berufen"
  },
  {
    "start": 1905.02,
    "end": 1905.3,
    "text": "können."
  },
  {
    "start": 1907.98,
    "end": 1914.62,
    "text": "auch für Berufe, die jetzt nicht im gesellschaftlich, nicht so im Allerhöchsten ansehen stehen."
  },
  {
    "start": 1914.72,
    "end": 1921.94,
    "text": "Also wenn jemand sagt ich bin Friseur oder Friseuse dann würde es sich aufblonen?"
  },
  {
    "start": 1921.98,
    "end": 1922.139,
    "text": "Das"
  },
  {
    "start": 1922.24,
    "end": 1923.24,
    "text": "muss ich jetzt wirklich zugeben."
  },
  {
    "start": 1923.3,
    "end": 1926.24,
    "text": "das ist jetzt wirklich ein Beruf der mich immer sehr interessiert."
  },
  {
    "start": 1926.46,
    "end": 1927.1,
    "text": "ja weil ich"
  },
  {
    "start": 1927.36,
    "end": 1938.16,
    "text": "immer das Gefühl habe du bist das ja am meisten so für einen bestimmten Kundenkreis Du hast ja irgendetwas was dich dabei antreibt Und du führst ganz, ganz viele Gespräche mit diesen Menschen."
  },
  {
    "start": 1938.66,
    "end": 1938.72,
    "text": "Ich"
  },
  {
    "start": 1940.0,
    "end": 1969.52,
    "text": "kenne mehrere die diesen Beruf ausüben und das sind in aller Regel hochinteressante Personen die erzählen können über Menschen und die Einblicke haben im Biografien weil die halt das sind oft sehr, sehr empathische beziehungsorientierte Leute die halt mit den Leuten während dem frisieren einfach eine halbe Stunde oder eine Stunde je nach Komplexität der Frisur wirklich die tiefsten Gespräche und die Leute, die schütten teilweise ihr Herz aus."
  },
  {
    "start": 1969.9,
    "end": 1974.56,
    "text": "Und was sie für Einblicke kriegen in verschiedene Biografien ist hochfaszinierend!"
  },
  {
    "start": 1974.72,
    "end": 1983.68,
    "text": "Die kriegen natürlich zum Teil auch seismographisch Dinge mit, die dann echt einen Beobachtungswert haben für das, was in der Gesellschaft insgesamt gerade so läuft."
  },
  {
    "start": 1985.879,
    "end": 1988.3,
    "text": "Eine Arbeit, eine Jobbezeichnung."
  },
  {
    "start": 1988.54,
    "end": 1989.84,
    "text": "Eine berufliche Stellung."
  },
  {
    "start": 1990.379,
    "end": 1997.639,
    "text": "Irgendwie so verdichtet Auskunft gibt über Einkommenstatus soziale Kontakte die eine Person haben"
  },
  {
    "start": 1997.72,
    "end": 1997.96,
    "text": "könnte."
  },
  {
    "start": 1998.02,
    "end": 1998.72,
    "text": "Lebenswelt-Williö."
  },
  {
    "start": 1999.639,
    "end": 1999.8,
    "text": "Ob"
  },
  {
    "start": 2000.1,
    "end": 2001.92,
    "text": "sie sich vielleicht durchbeißen kann?"
  },
  {
    "start": 2002.54,
    "end": 2003.26,
    "text": "Bei mir ist das immer so."
  },
  {
    "start": 2003.34,
    "end": 2007.68,
    "text": "wenn jemand sagt Medizin studiert denke ich ah du hattest mehr Sitzfleisch als ich."
  },
  {
    "start": 2009.32,
    "end": 2010.68,
    "text": "Das sind so Dinge ja"
  },
  {
    "start": 2011.76,
    "end": 2011.82,
    "text": "wo"
  },
  {
    "start": 2011.94,
    "end": 2018.879,
    "text": "wir vermeintlich Punkte sammeln, die dann eine ganze Identität irgendwo festlegen und ausmachen."
  },
  {
    "start": 2019.02,
    "end": 2019.34,
    "text": "Das ist so."
  },
  {
    "start": 2020.22,
    "end": 2021.18,
    "text": "ne Frage auch an dich."
  },
  {
    "start": 2021.26,
    "end": 2032.8,
    "text": "also wenn man jetzt sagt Fear of Becoming Obsolete ja was würdest du als Manu Schmid als Person, als Persönlichkeit verlieren?"
  },
  {
    "start": 2032.94,
    "end": 2037.54,
    "text": "Was würde dir fehlen, wenn du deinen Beruf morgen so nicht mehr ausüben könntest?"
  },
  {
    "start": 2037.879,
    "end": 2042.98,
    "text": "Wenn wir sagen würden Ja Du leidest noch das Projekt, alle Ethik-Texte die wir haben."
  },
  {
    "start": 2043.06,
    "end": 2052.52,
    "text": "Verschiedene Lexika, alle gut hochladen, tollen GPT einrichten und dann bedient das von jetzt an einen Assistent."
  },
  {
    "start": 2053.06,
    "end": 2056.179,
    "text": "Und Manu vielen Dank dafür aber du wirst nicht mehr gebraucht!"
  },
  {
    "start": 2059.44,
    "end": 2061.239,
    "text": "Problem hätte für mich zwei Ebenen."
  },
  {
    "start": 2061.5,
    "end": 2067.719,
    "text": "Das eine ist natürlich die existenzielle finanzielle Seite, wenn man die jetzt um das ein bisschen schärfer zu stellen."
  },
  {
    "start": 2067.759,
    "end": 2087.56,
    "text": "Wenn man die gerade ausschalten würde und sagen würde du kriegst dein Einkommen weiter und brauchst dir um deine Überleben und das Überleben deiner Familie keine Sorgen zu machen dann würde ich immer noch sagen Ich glaube... Ich weiß nicht, ob ich sagen muss Tod unglücklich."
  },
  {
    "start": 2087.699,
    "end": 2109.24,
    "text": "Aber ich wäre zutiefst verunsichert wenn ich ... Wenn ich nicht mehr mit meinen Gaben wuchern könnte und dieses Feedback auch kriege von meiner Arbeit und von dem was daraus entsteht irgendwie einen Beitrag leisten zu können einen Unterschied zu machen."
  },
  {
    "start": 2109.66,
    "end": 2111.3,
    "text": "Das würde mir zutieft fehlen."
  },
  {
    "start": 2112.2,
    "end": 2119.36,
    "text": "noch krasser ist für mich dann Allerdings das Gedankenexperiment, wenn ich nicht einmal mehr im Stande wäre."
  },
  {
    "start": 2119.759,
    "end": 2124.98,
    "text": "Das zu tun... was ich jetzt tue oder die Qualitäten auszuspielen."
  },
  {
    "start": 2125.08,
    "end": 2139.64,
    "text": "Also, wenn es etwas gibt, das, was mir am meisten Angst macht im Blick auf Beeinträchtigungen – das war immer, wenn ich irgendwie meine kognitiven Fähigkeiten verlieren würde."
  },
  {
    "start": 2140.68,
    "end": 2158.86,
    "text": "Das ist für mich eine wesentlich schlimmere Vorstellung zum Beispiel durch einen Unfall oder durch eine Demenz oder irgendwie so, meine Fähigkeit nachzudenken zu reflektieren und mich auszudrücken."
  },
  {
    "start": 2158.9,
    "end": 2160.68,
    "text": "Wenn die eingeschränkt würde."
  },
  {
    "start": 2161.02,
    "end": 2172.74,
    "text": "das ist für mich eine viel schlimmere Vorstellung als jetzt zum Beispiel beide Beine zu verlieren oder irgendwie So dass das hat mir wenn ich das erlebe ich jetzt mit meinem Vater der demenz erkrankt ist."
  },
  {
    "start": 2173.14,
    "end": 2180.759,
    "text": "Das beelendet mich wahnsinnig auch Sonst, wenn ich das mitkriege wie Menschen ihre kognitiven Fähigkeiten einbüßen."
  },
  {
    "start": 2181.06,
    "end": 2186.74,
    "text": "Das würde mich jetzt wirklich in eine tiefe, tiefe Identitätskrise stürzen."
  },
  {
    "start": 2186.84,
    "end": 2200.98,
    "text": "Ja, also ich würde da jetzt wirklich gerne unterscheiden weil mir jetzt vorzustellen dass ich geistig nicht mehr in der Lage wäre Bücher die ich mag zu lesen und zu verstehen und drüber zu sprechen zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 2203.62,
    "end": 2207.08,
    "text": "untrennbar damit verbunden, dass ich auch eine andere Person wäre."
  },
  {
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    "end": 2210.259,
    "text": "Ich würde mich nicht mehr in derselben Art und Weise verstehen."
  },
  {
    "start": 2210.32,
    "end": 2221.44,
    "text": "was ich aber noch viel krasser finde ist das wenn wir von dieser Angst obsolet zu werden sprechen Das ja sehr stark auf bezahlte Berufe zurückführen."
  },
  {
    "start": 2222.08,
    "end": 2226.38,
    "text": "Keine KI wird uns abnehmen dass wir die Eltern unserer Kinder sind."
  },
  {
    "start": 2227.02,
    "end": 2230.02,
    "text": "keine KI wird unabnehmen dass Wir Nachbarn sind."
  },
  {
    "start": 2230.74,
    "end": 2238.18,
    "text": "Sie wird uns auch nicht abnehmen, dass wir ein bestimmtes Amt in einem Verein oder einer Kirchgemeinde oder irgendetwas haben."
  },
  {
    "start": 2238.54,
    "end": 2239.66,
    "text": "Wo wir uns einsetzen."
  },
  {
    "start": 2240.0,
    "end": 2252.1,
    "text": "und trotzdem glaube ich das, dass die meisten von uns jedenfalls so unter Bedingungen leben wo das was wir als bezahlte Arbeit haben ganz viel über unseren Wert aussagt."
  },
  {
    "start": 2252.14,
    "end": 2263.52,
    "text": "Und es sind nicht die Tätigkeiten, die wir dort ausüben, die das tun weil jemand der zum Beispiel die ganze Familie zu Hause managt und keiner bezahlten Arbeit nachgeht, vielleicht noch einen Ehrenamt hat."
  },
  {
    "start": 2263.98,
    "end": 2269.68,
    "text": "Hat vielleicht viel komplexere Aufgaben zu bewältigen, viel schwierigere und interessantere Situationen zu hängen."
  },
  {
    "start": 2270.04,
    "end": 2277.62,
    "text": "Und trotzdem genießt das ja niemals dieselbe Anerkennung oder Wertschätzung in unserer Gesellschaft wie das was die bezahlte Arbeit ist."
  },
  {
    "start": 2277.92,
    "end": 2277.98,
    "text": "Ja?"
  },
  {
    "start": 2278.44,
    "end": 2282.44,
    "text": "Das finde ich total seltsam eigentlich dass wir hier."
  },
  {
    "start": 2284.74,
    "end": 2287.34,
    "text": "Früher hätte man noch gesagt, ich arbeite um zu leben."
  },
  {
    "start": 2288.28,
    "end": 2304.2,
    "text": "Und heute ist dieses Leben und das was ich selbst bin so stark durch meine Arbeitstätigkeit definiert, dass ich mich nicht drüber freue, dass mir diese Arbeit abgenommen wird, dass es Aufgaben gibt die wegfallen sondern dass es mich in Angst versetzt."
  },
  {
    "start": 2304.86,
    "end": 2308.6,
    "text": "Das finde ich auch auf einer gesellschaftlichen Ebene wirklich spannend."
  },
  {
    "start": 2308.74,
    "end": 2313.86,
    "text": "Ja aber kann man da nicht ... Vielleicht muss man da noch mal unterscheiden."
  },
  {
    "start": 2314.94,
    "end": 2319.94,
    "text": "Ich denke, es gehört doch zu ... Zu Menschsein."
  },
  {
    "start": 2320.0,
    "end": 2332.4,
    "text": "nach meinem Verständnis gehört es zum Menschsein dazu irgendwie einen Unterschied zu machen in seiner Welt mit seinen Gaben oder mit seinen Leidenschaften irgendwie wuchern zu können."
  },
  {
    "start": 2333.1,
    "end": 2337.34,
    "text": "Einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten das ist ja... Das"
  },
  {
    "start": 2337.42,
    "end": 2339.24,
    "text": "machen wir auch zu Hause als Mütter und"
  },
  {
    "start": 2339.4,
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    "text": "Väter?"
  },
  {
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    "text": "Genau!"
  },
  {
    "start": 2340.54,
    "end": 2349.94,
    "text": "Klar, aber das ist ja auch die Diskussion, die im Blick auf dieses bedingungslose Grundeinkommen von verschiedener Seite immer wieder politisch gefordert wird."
  },
  {
    "start": 2350.759,
    "end": 2353.34,
    "text": "Da ist die Diskussión ja auch immer wieder aufgebrochen."
  },
  {
    "start": 2353.54,
    "end": 2361.68,
    "text": "Ja was würden denn Menschen machen wenn sie es nicht mehr existenziell nötig hätten Erwerbsarbeit nachzugehen?"
  },
  {
    "start": 2362.04,
    "end": 2373.82,
    "text": "Und eine eher pessimistische Menschensicht würde dann sagen liegen die Leute faul herum und lassen sich vom Vater Staat finanzieren, bis das System kollabiert."
  },
  {
    "start": 2374.42,
    "end": 2401.2,
    "text": "Und eine optimistischere Anthropologie, die ich inzwischen sehr teilen würde, die sagt nein es liegt eigentlich im Intr... Natürlich gibt es pathologische Formen, gibt es auch Ausnahmen aber es liegt im Interesse des Menschen im Normalfall etwas irgendwie kreativ konstruktiv etwas beitragen zu wollen, sozial empathisch etwas beizutragen."
  },
  {
    "start": 2401.68,
    "end": 2415.759,
    "text": "Und das heißt wenn man das jetzt gefährdet sieht den Beitrag, den man zur Gesellschaft leistet oder den man das was man kreative gestalterisch einbringen kann in diese Welt."
  },
  {
    "start": 2415.94,
    "end": 2423.54,
    "text": "Wenn man das gefährdet zieht und das Gefühl hat dass wird überflüssig oder damit werde ich überflüßig dann berührt es natürlich auch."
  },
  {
    "start": 2424.28,
    "end": 2439.78,
    "text": "Weißt du, nicht nur über diese gesellschaftliche Konvention das wir Leute über ihren Job definieren sondern auch über eine ganz tiefe Identitätskonstruktion verliert man da etwas ganz Wesentliches wenn man überflüssig wird."
  },
  {
    "start": 2440.66,
    "end": 2443.12,
    "text": "Aber warum hängt das mit der bezahlten Arbeit zusammen?"
  },
  {
    "start": 2443.28,
    "end": 2447.68,
    "text": "Ich bin jetzt mal ein Beispiel dass mir selbst so passiert ist und es hängt mit dir zusammen."
  },
  {
    "start": 2448.08,
    "end": 2457.84,
    "text": "Du hast hier angefangen zu arbeiten Und ab diesem Moment war ich nicht mehr Leiter Theologie und Ethik und Kommunikation, sondern ich war Leiter-Kommunikation."
  },
  {
    "start": 2458.82,
    "end": 2465.36,
    "text": "Ich habe wirklich besorgte Kolleginnen und Freundinnen und Freunde gehabt die gefragt haben ist irgendwas passiert?"
  },
  {
    "start": 2465.74,
    "end": 2468.04,
    "text": "Warum hast du diesen Posten nicht mehr?"
  },
  {
    "start": 2468.44,
    "end": 2469.6,
    "text": "was ist denn los und so?"
  },
  {
    "start": 2470.48,
    "end": 2476.56,
    "text": "Und du weißt jetzt aus der Innenperspektive, ich lüge nicht oder mir war das sehr recht dass wir das aufteilen konnten."
  },
  {
    "start": 2476.64,
    "end": 2490.64,
    "text": "Für mich war das eine sehr willkommene Arbeitsteilung auch eine sinnvolle Entlastung und ich habe mich wirklich drauf gefreut jetzt mehr Zeit zu haben für das, was ich im Bereich Kommunikation tun muss und auch noch lernen muss."
  },
  {
    "start": 2490.78,
    "end": 2492.96,
    "text": "Ja es war kein Putschversuch meinerseits."
  },
  {
    "start": 2493.36,
    "end": 2493.64,
    "text": "Nein und"
  },
  {
    "start": 2493.72,
    "end": 2495.62,
    "text": "zwar auch keine Degradierung oder irgendetwas."
  },
  {
    "start": 2495.98,
    "end": 2511.78,
    "text": "aber das was dann letztendlich diese Nachfragen beruhigt hat war nicht dass ich gesagt habe ah das macht mir übrigens total Spaß dass sich das jetzt machen kann sondern zwar immer dieser kleinen Zusatz Bleibe ja in der Geschäftsleitung und wir haben einfach Aufgaben anders aufgeteilt."
  },
  {
    "start": 2512.1,
    "end": 2513.04,
    "text": "Und dann da, ah okay!"
  },
  {
    "start": 2513.42,
    "end": 2517.18,
    "text": "Also ... Der Status ist nicht unmittelbar betroffen."
  },
  {
    "start": 2517.3,
    "end": 2519.56,
    "text": "Es ist die Nicht-Schlimmes passiert oder?"
  },
  {
    "start": 2519.6,
    "end": 2528.38,
    "text": "Und da denke ich Ja es ist ja dann eben primär nicht das Interesse ob jemand das tut was er oder sie gerne tut oder worin er oder sich aufgeht."
  },
  {
    "start": 2528.74,
    "end": 2532.18,
    "text": "Dann ist die Frage Kannst du deinen Status halten Oder verliest Du ihn?"
  },
  {
    "start": 2532.3,
    "end": 2548.18,
    "text": "Ist Er jetzt bedroht und Ich glaube Das ist das neue an KI dass wir uns bis jetzt gewohnt waren, dass durch Entwicklungen im technologischen Bereich eher Jobs weggefallen sind die ich sage mal ja halt leicht zu automatisieren war."
  },
  {
    "start": 2548.92,
    "end": 2558.38,
    "text": "Wo man Handgriffe ablösen konnte durch Maschinen wo man Arbeitskraft durch Maschenen ersetzen konnte etc."
  },
  {
    "start": 2559.14,
    "end": 2575.82,
    "text": "und jetzt stehen wir an so einer Schwelle wo gedankliche Leistung wo das was vermeintlich kreativ erschaffen kann, plötzlich viel schneller, viel zentraler, viel vernetzter und in vielen Fällen auch genauer erledigt werden kann."
  },
  {
    "start": 2576.12,
    "end": 2576.52,
    "text": "Natürlich"
  },
  {
    "start": 2576.56,
    "end": 2577.06,
    "text": "viel günstiger!"
  },
  {
    "start": 2577.1,
    "end": 2586.38,
    "text": "Und ich glaube das ist das Neue daran dass es uns jetzt betrifft oder es betrifgt nicht die Handwerkerinnen und Handwerke primär?"
  },
  {
    "start": 2588.56,
    "end": 2588.62,
    "text": "Ja"
  },
  {
    "start": 2589.9,
    "end": 2592.9,
    "text": "und deswegen weißt du kaufe ich dir das nicht ganz ab, dass es nur darum geht."
  },
  {
    "start": 2593.259,
    "end": 2604.86,
    "text": "Dass man merken möchte Gebrauch zu werden sondern wir haben uns irgendwo darüber verständigt, dass man einen sozialen Status über Beruf Anstellung berufliche Stellung definiert."
  },
  {
    "start": 2605.36,
    "end": 2612.54,
    "text": "und das was mit dieser Fear of Becoming Absolute mein Herr geht ist eigentlich die Angst vor einem möglichen Status."
  },
  {
    "start": 2612.62,
    "end": 2613.0,
    "text": "Verlust."
  },
  {
    "start": 2613.18,
    "end": 2614.48,
    "text": "Das wäre meine Gegentehse."
  },
  {
    "start": 2614.54,
    "end": 2625.24,
    "text": "ja okay also dann das das ist jetzt vielleicht eine wichtige Differenzierung, wenn man die Angst darauf bezieht."
  },
  {
    "start": 2627.96,
    "end": 2643.54,
    "text": "Dann sind Berufe nicht unbedingt davon betroffen, die jetzt vom Status her nicht so viel für die Arbeitnehmer abwerfen oder quasi die man jetzt nicht mehr"
  },
  {
    "start": 2643.72,
    "end": 2644.82,
    "text": "status anders regeln."
  },
  {
    "start": 2645.16,
    "end": 2653.06,
    "text": "also es gibt ja auch ein Berufsetos Unter Handwerkerinnen und Handwerkern, die sagen ich höre nicht auf wenn ich müde bin sondern wenn ich fertig bin."
  },
  {
    "start": 2653.54,
    "end": 2657.34,
    "text": "Und wir haben alles noch erledigt und das hält dann auch zehn Jahre weißt du so?"
  },
  {
    "start": 2657.68,
    "end": 2668.02,
    "text": "Die haben ja eigene Maßstäbe für ihren Berufsstolz... ...die aber nicht darauf abziehen dass sie sagen Ich kann etwas leisten was kein Computer dieser Welt tun könnte."
  },
  {
    "start": 2669.22,
    "end": 2669.28,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 2670.1,
    "end": 2671.16,
    "text": "ich glaube das ist das Neue."
  },
  {
    "start": 2673.38,
    "end": 2679.4,
    "text": "Ja ich überlege mir jetzt nur Ich glaube, es ist schlussendlich ein sehr vielschichtiges Phänomen."
  },
  {
    "start": 2679.92,
    "end": 2700.36,
    "text": "Weil wenn du jetzt das sehr stark von diesem Status denken her definierst – diese Fear of becoming obsolete, dieser Angst überflüssig zu werden im Sinne von die Angst, dass das was ich beruflich bisher getan habe und auch meinen Status definiert hat."
  },
  {
    "start": 2700.42,
    "end": 2705.22,
    "text": "Und auch meine Identität mitkonstruiert hat, dass es überflüßig wird."
  },
  {
    "start": 2705.52,
    "end": 2724.3,
    "text": "Das ist nochmal eine andere Form der Angst als wenn man einfach seine Wirksamkeit In der Gesellschaft seine Fähigkeit einen Unterschied zu machen mit seinen Begabungen und so, wenn man das gefährdet sieht."
  },
  {
    "start": 2724.4,
    "end": 2724.86,
    "text": "Weiß du will?"
  },
  {
    "start": 2725.22,
    "end": 2732.1,
    "text": "Weil es ist ja leicht sich vorzustellen dass auch Menschen die unbezahlte Care-Arbeit verrichten."
  },
  {
    "start": 2732.46,
    "end": 2741.46,
    "text": "also das ist das ist ja auch ein... tatsächliches Phänomen, dass es Leute gibt die sich in einer Art und Weise auch investieren."
  },
  {
    "start": 2741.68,
    "end": 2744.0,
    "text": "In die Pflege anderer Personen zum Beispiel."
  },
  {
    "start": 2744.08,
    "end": 2744.38,
    "text": "Aber kriegen"
  },
  {
    "start": 2744.44,
    "end": 2747.72,
    "text": "Sie dafür ähnliche Anerkennung wie ein Bankdirektor?"
  },
  {
    "start": 2748.56,
    "end": 2749.98,
    "text": "Meistens ist das ja... Das ist doch der"
  },
  {
    "start": 2750.04,
    "end": 2750.36,
    "text": "Unterschied!"
  },
  {
    "start": 2750.46,
    "end": 2753.08,
    "text": "Nicht die Komplexität der Aufgabe nicht der Workload."
  },
  {
    "start": 2753.28,
    "end": 2753.38,
    "text": "Sie"
  },
  {
    "start": 2753.44,
    "end": 2766.78,
    "text": "kriegen sehr wenig an Erkennung oft sogar sind das gering geschätzte Tätigkeiten so quasi ah du arbeit, ah du hast keinen Job im Sinne von Aber dir bezahlt keiner ein Gehalt."
  },
  {
    "start": 2767.22,
    "end": 2785.84,
    "text": "Ergo ist das irgendwie unter Freizeitbeschäftigung abzuhaken, aber es gibt ja – ich will nur sagen – auch unter Menschen, deren ganzer Alltag von Kehrarbeit aufgezehrt wird, gibt es ja auch eine Angst überflüssig zu werden bzw."
  },
  {
    "start": 2786.759,
    "end": 2799.56,
    "text": "Es gibt ja das Phänomen, dass Leute zum Beispiel gerade mit einem Partner Ehepartner pflegen bis zum Tod, dass sie nachher in eine massive Sinn- und Identitätskrise stürzen."
  },
  {
    "start": 2799.96,
    "end": 2810.66,
    "text": "Weil Sie über Jahre hinweg auch ganz viel von dem was Sie selber sind und was Sie ausmacht eigentlich definiert haben über die Pflege für diesen Menschen."
  },
  {
    "start": 2810.92,
    "end": 2813.42,
    "text": "Das ist aber nicht das ein anderes Phänomen."
  },
  {
    "start": 2814.7,
    "end": 2823.74,
    "text": "Ich würde sagen wenn es wirklich darum geht, dass wir eine Tätigkeit finden, die wir sinnvoll finden merken wir, dass diese Tätigkeit vielleicht nicht mehr gebraucht wird."
  },
  {
    "start": 2823.82,
    "end": 2830.04,
    "text": "Dann wäre ja das Rationale darauf zu vertrauen, dass man eine nächste Tätigkeit findet die man auch sinnvoll"
  },
  {
    "start": 2830.1,
    "end": 2830.36,
    "text": "findet."
  },
  {
    "start": 2831.04,
    "end": 2835.54,
    "text": "Im Bereich Freizeit würde man sagen wenn ich dieses Hobby nicht mehr ausüben kann ist es vielleicht schmerzhaft."
  },
  {
    "start": 2835.9,
    "end": 2843.759,
    "text": "Ich suche mir ein neues Hobby Aber genauso gehen wir ja beruflich eigentlich nicht vor Sondern da ist es irgendwie so."
  },
  {
    "start": 2843.9,
    "end": 2853.8,
    "text": "Ja wir haben eine lange Ausbildung gemacht jetzt stehen wir da wo wir sind weißt du quasi und Jetzt ist dieser Status bedroht Und ich glaube, das ist das eigentlich Entlarvende daran."
  },
  {
    "start": 2853.88,
    "end": 2862.64,
    "text": "Dass man sagen muss es ist letztendlich eine total ökonomische Logik die darüber entscheidet ob wir nützlich sind oder unnützlich."
  },
  {
    "start": 2863.259,
    "end": 2879.18,
    "text": "Es ist eben nicht eine Logik, die aus der Aufgabe selbst kommt – nicht aus dem was wir produzieren oder was wir leisten oder was Wir tun sondern wirklich aus dem Status, der einem dann ökonomisch zufällt aus der Sicherheit, die man daraus auch gewinnt."
  },
  {
    "start": 2879.28,
    "end": 2888.28,
    "text": "Ich glaube das kann man wirklich an diesem Beispiel halt extrem gut zeigen weil es jetzt Eine andere Gruppe betrifft, als es sonst immer getroffen hat."
  },
  {
    "start": 2888.94,
    "end": 2891.46,
    "text": "Und die Gruppe reagiert sehr wehleidig darauf?"
  },
  {
    "start": 2892.92,
    "end": 2898.82,
    "text": "Und deswegen bin ich jetzt nicht ganz einverstanden, dass wir das Ganze einfach nur so quasi als Identitätsfrage."
  },
  {
    "start": 2899.2,
    "end": 2905.44,
    "text": "Ja, ich kann mich doch gar nicht davon abstrahieren, dass sich einen bestimmten Beruf und bestimmte Interessen habe."
  },
  {
    "start": 2905.72,
    "end": 2906.5,
    "text": "Weißt du es so löst?"
  },
  {
    "start": 2906.9,
    "end": 2915.48,
    "text": "Sondern würden wir das was wir tun auch dann noch tun wenn es einfach freiwilligen Arbeit wäre niemand etwas dafür bezahlen würde."
  },
  {
    "start": 2915.88,
    "end": 2917.64,
    "text": "aber wie werden mit einer Rente gesichert?"
  },
  {
    "start": 2917.72,
    "end": 2918.98,
    "text": "Ich weiß es nicht ob wir das tun."
  },
  {
    "start": 2920.94,
    "end": 2924.8,
    "text": "Das ist, glaube ich so wie das Gegenbild was es dazu gibt."
  },
  {
    "start": 2925.04,
    "end": 2929.9,
    "text": "wenn man das jetzt philosophisch oder religiös oder geschichtlich aufwächern will."
  },
  {
    "start": 2929.94,
    "end": 2937.34,
    "text": "Dann ist es ja eigentlich die Vorstellung dass der Ort wo wir ruhen der Ort, wo wir nichts tun müssen."
  },
  {
    "start": 2937.4,
    "end": 2944.6,
    "text": "Wo wir nichts leisten sollen sondern wo wir Pause machen dass das eigentlich der große Zielpunkt ist."
  },
  {
    "start": 2944.7,
    "end": 2955.1,
    "text": "also Schöpfungsgeschichte endet mit dem Sabbat und am Schluss steht diese Ruhe das genießen das betrachten können sich daran erfreuen das innehalten."
  },
  {
    "start": 2955.82,
    "end": 2958.92,
    "text": "Und das ist ja gerade nicht das, wo wir sagen würden."
  },
  {
    "start": 2958.98,
    "end": 2959.04,
    "text": "Ja!"
  },
  {
    "start": 2960.12,
    "end": 2960.82,
    "text": "Das ist wirklich toll."
  },
  {
    "start": 2960.92,
    "end": 2966.14,
    "text": "Sondern wenn wir das tun dann müssten wir Urlaube machen in denen wir etwas Besonderes erleben."
  },
  {
    "start": 2966.6,
    "end": 2975.96,
    "text": "Wir müssen Urlauben machen die uns Erholung verschaffen von dem strengen Alltag den wir hatten und wir müssen zeigen dass wir danach wieder leistungsfähig sind um performen können."
  },
  {
    "start": 2976.759,
    "end": 2990.84,
    "text": "Also das ist die Gefahr... Ich sage mal das konstruktive Moment in diesem in dieser Frage nach dieser Angst überflüssig zu werden, dass man sich fragen kann ja was macht uns denn zutiefst aus?"
  },
  {
    "start": 2991.04,
    "end": 2994.44,
    "text": "und wo zeigt diese FOPO?"
  },
  {
    "start": 2994.66,
    "end": 2996.68,
    "text": "Diese Fear of Becoming Absolute."
  },
  {
    "start": 2997.08,
    "end": 3022.28,
    "text": "Wo zeigt die auch ein Stück weit eine fragwürdige Entwicklung gesellschaftliche Entwicklung an oder eine fragwürdige Selbstkonstruktion, in der alles was wir tun und was wir sind so einer Zweck-Rationalität zu einer Ökonomisierung unterworfen wird."
  },
  {
    "start": 3022.66,
    "end": 3030.04,
    "text": "Dass man dann existenziell infrage gestellt sich fühlt wenn die KI uns überholt."
  },
  {
    "start": 3032.22,
    "end": 3034.1,
    "text": "Was heißt denn uns überflüssig macht?"
  },
  {
    "start": 3034.14,
    "end": 3051.759,
    "text": "Wir fühlen uns über flüssig gemacht, weil wir vielleicht zu viel von unserem Selbstverständnis an dieser gesellschaftlichen Konstruktion von Status und Belohnung durch Beruf festmachen."
  },
  {
    "start": 3051.84,
    "end": 3076.5,
    "text": "Und du hast jetzt den Sabbat eingebracht als quasi als Gegenprogramm oder so eine Standarte die errichtet wird für die Bedeutung des Menschen oder für die Beteutung unseres Lebens jenseits der Frage, was wir jetzt gesellschaftlich abwerfen und welchen Status man uns zubilgt."
  },
  {
    "start": 3078.759,
    "end": 3106.18,
    "text": "Da könnte die Kirche quasi als Garantien Wert aufstehen und Gottesdienste oder überhaupt die Pflege des Sonntags könnte zu einem Akt des Widerstandes werden gegen diese Ökonomisierung unseres Lebens, die uns dann fundamental infrage gestellt, wenn die KI unsere Arbeit überflüssig macht."
  },
  {
    "start": 3106.52,
    "end": 3113.74,
    "text": "Ja und ich glaube es ist am Schluss eigentlich egal ob man jetzt aus humanistischen Gründen Menschenrechte toll findet oder ob man ein christliches Menschenbild hat."
  },
  {
    "start": 3113.78,
    "end": 3119.04,
    "text": "Es läuft eigentlich immer darauf hinaus dass ein Mensch per se nicht nützlich ist."
  },
  {
    "start": 3120.02,
    "end": 3125.42,
    "text": "also Kant hat das mal so formuliert als er gesagt hat ja was ein Wert hat, hat einen Preis."
  },
  {
    "start": 3126.06,
    "end": 3129.16,
    "text": "Also dann kann ich den Wert in einem Preis ausdrücken."
  },
  {
    "start": 3129.28,
    "end": 3140.38,
    "text": "und als Arbeitnehmer oder als Arbeitnehmerin hast du tatsächlich einen Preis weil du ein gewisses Wertversprechen für ein Unternehmen, für ein Projekt mitbringst."
  },
  {
    "start": 3140.8,
    "end": 3141.759,
    "text": "Und da gibt es"
  },
  {
    "start": 3142.2,
    "end": 3145.62,
    "text": "wertvollere und weniger wertvolle Arbeitskräfte."
  },
  {
    "start": 3146.36,
    "end": 3155.34,
    "text": "aber es gibt natürlich nicht wertvoller und weniger wertvolle Menschen diese Menschen aber keinen Preis haben, sondern eine Würde."
  },
  {
    "start": 3155.64,
    "end": 3158.38,
    "text": "Das wäre quasi die einfache Idee."
  },
  {
    "start": 3158.86,
    "end": 3169.66,
    "text": "und das was wir jetzt ständig tun ist eigentlich dass wir uns nach Anerkennung sehen und zwar nach Anerkennen dessen wer wir sind Abseits von dem, was wir leisten und tun."
  },
  {
    "start": 3170.02,
    "end": 3175.58,
    "text": "Aber das die ganze Zeit in der Währung von Wert und Preis auszudrücken versuchen."
  },
  {
    "start": 3175.94,
    "end": 3182.74,
    "text": "also dass wir ständig versuchen zu sagen ja da kann KI zwar übernehmen aber sie wird mich dort und dort nicht ersetzen können."
  },
  {
    "start": 3182.78,
    "end": 3192.7,
    "text": "es ist so ein Rückzugsgefecht wo man quasi zum Lückenbüßer Mensch wird Und bleiben dann noch die Lücken, die KI und Robotik noch nicht gestopft haben."
  },
  {
    "start": 3193.18,
    "end": 3196.96,
    "text": "Ganz ähnlich wie das dem lieben Gott passiert ist mit dem Lückenbüßer-Gott?"
  },
  {
    "start": 3197.12,
    "end": 3205.42,
    "text": "Ja also okay er macht das nicht selbst mit den Blitzen aber er is derjenige der uns tröstet wenn wir Angst haben."
  },
  {
    "start": 3205.48,
    "end": 3214.4,
    "text": "weißt du so ein bisschen dieser Lücken büßer gott den man in der Theologiegeschichte ein paar Jahrhunderte ausprobiert hat, ich glaube dasselbe machen wir jetzt mit dem Menschen."
  },
  {
    "start": 3215.1,
    "end": 3215.16,
    "text": "Und"
  },
  {
    "start": 3215.2,
    "end": 3222.24,
    "text": "zwar deswegen weil wir nicht zwischen Wesen und Würde und zwischen Funktionen und Wert unterscheiden."
  },
  {
    "start": 3222.88,
    "end": 3224.28,
    "text": "Ja, und die Luft wird immer dünner."
  },
  {
    "start": 3224.86,
    "end": 3229.1,
    "text": "Jetzt natürlich mit den Errungenschaften künstlicher Intelligenz... Es ist witzig!"
  },
  {
    "start": 3229.18,
    "end": 3235.8,
    "text": "Ich habe in der Vorbereitung einen Blogbeitrag gefunden, der sich mit dieser Fobo beschäftigt."
  },
  {
    "start": 3235.94,
    "end": 3238.18,
    "text": "Und das ist im Arbeitskontext."
  },
  {
    "start": 3238.34,
    "end": 3242.14,
    "text": "wie wollte der Blogbeitrag antworten auf die Frage Wie?"
  },
  {
    "start": 3243.66,
    "end": 3248.02,
    "text": "Überwinde ich diese Furcht, überflüssig zu werden an meiner Arbeitsstelle?"
  },
  {
    "start": 3248.14,
    "end": 3254.04,
    "text": "und die Tipps waren dann quasi du musst unbedingt up to date bleiben mit der neuen neuesten Technologie."
  },
  {
    "start": 3254.12,
    "end": 3265.0,
    "text": "Du musst quasi die Nase vorn behalten im Blick auf die Entwicklung der KI und du musst Eigenschaften ausbilden welche die KI nicht reproduzieren kann!"
  },
  {
    "start": 3265.4,
    "end": 3277.259,
    "text": "Und das klingt... Im Arbeitskontext Zunex sind das vielleicht nicht die dümmsten Tipps die man weitergeben kann aber im blick auf existenzielle Angst ist das natürlich, wie man hier in ein Red Race gescheht."
  },
  {
    "start": 3277.98,
    "end": 3278.259,
    "text": "Wo du"
  },
  {
    "start": 3278.68,
    "end": 3298.32,
    "text": "eigentlich verzweifelt versuchst dir irgendeinen USP noch zu sichern gegenüber der künstlichen Intelligenz und wo du in einen Wettrennen eintrittst mit den technischen Errungenschaften um dieser Angst entgegenzusteuern, überflüssig zu werden."
  },
  {
    "start": 3298.38,
    "end": 3313.82,
    "text": "Und das ist ein verzweifelter Überlebenskampf dann und kann nicht die Lösung sein weil in dieser Rechnung noch immer Mensch und Maschine auf derselben Ebene verhandelt werden."
  },
  {
    "start": 3314.24,
    "end": 3323.1,
    "text": "Das war ja das Witzige als wir uns unterhalten haben über diese KI-Leitlinien an denen ich die letzten Monat gearbeitet hab."
  },
  {
    "start": 3323.36,
    "end": 3325.7,
    "text": "und da haben wir als in einem ökumenischen Team."
  },
  {
    "start": 3325.86,
    "end": 3331.62,
    "text": "Da haben die erste Leitlinie, haben den Titel so formuliert der Mensch ist mehr als jede Maschine."
  },
  {
    "start": 3332.0,
    "end": 3336.28,
    "text": "Und irgendwas hat mich immer ein bisschen gekratzt an diesem Statement."
  },
  {
    "start": 3337.36,
    "end": 3355.44,
    "text": "In dem folgesatz habe ich dann formuliert Menschen haben eben eine einzigartige würde die nicht auf Leistung oder Nutzen beruht, sondern auf der Zuwendung Gottes und deshalb stehen Menschen außer Konkurrenz zu allen technischen Errungenschaften."
  },
  {
    "start": 3355.759,
    "end": 3365.5,
    "text": "Und ich habe dann in aller letzter Sekunde – hab' ich denn den Titel noch nach dem Gespräch mit dir auch geändert – auf «Menschen sind etwas anderes als Maschinen»."
  },
  {
    "start": 3365.759,
    "end": 3371.74,
    "text": "Weil wenn wir sagen, Menschen sind mehr als Maschine, dann machen wir wieder diese Rechnung auf derselben Ebene auf."
  },
  {
    "start": 3372.16,
    "end": 3378.14,
    "text": "Je mehr Mensch desto weniger Maschine und dann sind wir in diesem Konkurrenzkampf drin."
  },
  {
    "start": 3378.62,
    "end": 3386.28,
    "text": "Und das, was dein Statement für die Würde war ja jetzt eigentlich ein Statement dafür, dass nicht auf derselben Ebene zuverrecht"
  },
  {
    "start": 3387.42,
    "end": 3387.62,
    "text": "wird."
  },
  {
    "start": 3387.86,
    "end": 3391.56,
    "text": "Ich bitte mal einen Vorschlag an wie man das unterscheiden könnte."
  },
  {
    "start": 3391.6,
    "end": 3398.5,
    "text": "ich würde sagen es gibt Dinge die sind praktisch und die werden daran gemessen ob sie nützlich sind oder nicht."
  },
  {
    "start": 3399.14,
    "end": 3406.5,
    "text": "Zum Beispiel eine Regenjacke kann praktisch sein, nämlich dann wenn sie platzsparend versorgt werden kann, rasch trocknet und mich trocken hält."
  },
  {
    "start": 3406.88,
    "end": 3412.88,
    "text": "Dann ist die praktisch und es ist eine nützliche Regenjacke und vielleicht kaufe ich sie mir zu einem bestimmten Preis."
  },
  {
    "start": 3413.72,
    "end": 3423.54,
    "text": "Wenn ich schon nur in dieser Falle sitze dass ich mich frage ob ich als Person nützlich bin oder ob ich vielleicht unnützlich Bin?"
  },
  {
    "start": 3424.0,
    "end": 3433.54,
    "text": "Dann habe ich eigentlich schon die Kategorie verpasst weil ich nämlich gar nicht dazu geschaffen bin, das ist jetzt tatsächlich sehr stark religiös formuliert."
  },
  {
    "start": 3433.58,
    "end": 3434.62,
    "text": "aber ich meine es ernst."
  },
  {
    "start": 3435.52,
    "end": 3447.9,
    "text": "Weil ich gar nicht dazugeschaffen bin nützlich zu sein sondern ich bin primär dazugeschaffen zu genießen und empfangen so etwas wie Dankbarkeit und Schönheit zu empfinden."
  },
  {
    "start": 3448.7,
    "end": 3452.68,
    "text": "Und das liegt daran, dass Geschöpfe selbst Kunstwerke sind."
  },
  {
    "start": 3452.94,
    "end": 3455.06,
    "text": "Und Kunstwerken sind nicht nützlich."
  },
  {
    "start": 3455.44,
    "end": 3457.04,
    "text": "Kunstwerker sind schön!"
  },
  {
    "start": 3457.259,
    "end": 3458.44,
    "text": "Sie sind inspirierend."
  },
  {
    "start": 3458.52,
    "end": 3464.38,
    "text": "Sie sind etwas was auf das Göttliche hinweist, etwas was das Götliche genießen und empfangen kann."
  },
  {
    "start": 3465.0,
    "end": 3473.52,
    "text": "aber sie sind ein Spiegel der Schönheit und nicht etwas was an- und für sich einen nutzen haben muss."
  },
  {
    "start": 3473.759,
    "end": 3473.8,
    "text": "Ja,"
  },
  {
    "start": 3474.12,
    "end": 3483.54,
    "text": "und ich glaube das ist ... dass wir wirklich in einer Situation mit KI konfrontiert werden, wo wir so gebrainwashed sind."
  },
  {
    "start": 3483.96,
    "end": 3496.6,
    "text": "Dass wir das Gefühl haben, dass wir in einem täglichen Konkurrenzkampf unsere Nützlichkeit erweisen müssen damit wir einen Wert haben und damit wir in der Gesellschaft als wichtig anerkannt werden."
  },
  {
    "start": 3497.12,
    "end": 3504.12,
    "text": "Und die Anerkennung, die wir eigentlich brauchen und die wir suchen liegt aber gar nicht auf dieser Ebene."
  },
  {
    "start": 3505.86,
    "end": 3512.62,
    "text": "Es ist eigentlich dann wirklich ein Kategorienfehler, wenn man das so errechnet."
  },
  {
    "start": 3513.64,
    "end": 3515.84,
    "text": "Man kann sich das ja auch ganz einfach deutlich machen."
  },
  {
    "start": 3516.12,
    "end": 3520.0,
    "text": "es stimmt in alle Richtungen nicht dass man sollte."
  },
  {
    "start": 3520.06,
    "end": 3527.34,
    "text": "von dieser ökonomisierten Sprache sollten wir Abstand nehmen um nicht ständig in dieselbe Falle zu tappen weil es ist ja auch nicht."
  },
  {
    "start": 3527.74,
    "end": 3543.02,
    "text": "es ist eigentlich auch nicht korrekt zu sagen Ein Mensch isst mehr wert als oder mehr als jede Maschine, wenn ich mit fünf Leuten in einen tiefen Brunnen falle und nicht mehr rauskomme."
  },
  {
    "start": 3543.46,
    "end": 3550.86,
    "text": "Dann ist quasi eine Leiter die uns herausführt sehr viel Mehrwert als ein sechster Mensch der in diesem Brunnensitz."
  },
  {
    "start": 3550.98,
    "end": 3552.259,
    "text": "Also dann ist es ein Werkzeug."
  },
  {
    "start": 3552.5,
    "end": 3557.52,
    "text": "also mit der Wertekategorie kommt man da nicht weiter."
  },
  {
    "start": 3558.12,
    "end": 3563.72,
    "text": "Es geht um eine Würde die sich gerade nicht verrechnen lässt?"
  },
  {
    "start": 3566.82,
    "end": 3584.1,
    "text": "Was natürlich der Tatsache kein Abbruch tut, dass Menschen gerade in ihrer einzigartigen Würde auch ein Bedürfnis haben oder eine Freude finden daran in dieser Welt positiv."
  },
  {
    "start": 3584.23,
    "end": 3588.43,
    "text": "Einfluss zu nehmen und mit ihren Begabungen einen Unterschied zu machen."
  },
  {
    "start": 3589.99,
    "end": 3591.35,
    "text": "Das könnte man sogar noch... Aber das,"
  },
  {
    "start": 3591.51,
    "end": 3598.23,
    "text": "dass wir ja immer noch dann auf der Ebene des Genießen sich selbst erfahren, meine Selbstwirksamkeitserfahrung machen, das wäre ja schön!"
  },
  {
    "start": 3598.91,
    "end": 3606.87,
    "text": "Damit hätte ich keine Mühe, aber das was ich spitz jetzt die These mal zu und ich vereinfache sie ein bisschen und nehme mich wunder, was du dazu sagst."
  },
  {
    "start": 3607.81,
    "end": 3609.17,
    "text": "Wir haben drei verschiedene Phasen."
  },
  {
    "start": 3609.23,
    "end": 3617.63,
    "text": "in der ersten Phase, da haben wir Gott angebetet als einer der alles tut, ein Herr der alles so herrlich regiert."
  },
  {
    "start": 3618.41,
    "end": 3624.43,
    "text": "Der hält alle Fäden in der Hand und dann haben wir den abgeschafft Und haben quasi gesagt, nein, nein."
  },
  {
    "start": 3624.51,
    "end": 3629.11,
    "text": "Gott ist eigentlich etwas was in unserem Selbstbewusstsein entsteht."
  },
  {
    "start": 3629.19,
    "end": 3637.15,
    "text": "Ist etwas was gedanklich von uns her kommt und wir sind diejenigen die die Welt als eine Totalität begreifen können."
  },
  {
    "start": 3637.61,
    "end": 3653.29,
    "text": "das ist so der große Humanismus würde ich sagen der dann eigentlich den Menschen als Krone der Schöpfung unter den Geschöpfen noch einmal auszeichnet dass derjenige der wirklich empfinden, wirklich genießen, wirklich denken kann."
  },
  {
    "start": 3653.95,
    "end": 3661.45,
    "text": "Und ich glaube jetzt angesichts der KI kommt genau das unter Druck und wir fragen uns ja was sind wir denn noch?"
  },
  {
    "start": 3662.61,
    "end": 3667.85,
    "text": "Und die Ernstgemeinde frage dich stelle ist können wir das was wir eigentlich noch sind?"
  },
  {
    "start": 3667.95,
    "end": 3678.41,
    "text": "Können wir diese Würde, die wir haben, diese Fähigkeit zu umfangen, zu geniessen, zu sein überhaupt denken ohne dass wir Gott denken."
  },
  {
    "start": 3678.47,
    "end": 3679.31,
    "text": "Ich glaube, das geht!"
  },
  {
    "start": 3679.39,
    "end": 3686.97,
    "text": "Also ich will nicht sagen, es ist unmöglich aber ich sehe noch nicht wie wir das so tun können, dass das irgendwie in der Breite angekommen ist."
  },
  {
    "start": 3687.03,
    "end": 3694.81,
    "text": "Natürlich gibt es Achtsamkeitsmeditationen Aber letztendlich ist auch das immer wieder in der Gefahr so zweckrational gebraucht zu werden."
  },
  {
    "start": 3694.85,
    "end": 3695.07,
    "text": "Weißt du?"
  },
  {
    "start": 3695.11,
    "end": 3695.65,
    "text": "Dass ich sage ja."
  },
  {
    "start": 3696.03,
    "end": 3702.83,
    "text": "also wenn ich diese fünfzehn Minuten Atemübung mache dann merke einfach, dass ich am Nachmittag viel leistungsfähiger bin als wenn ich das nicht tue."
  },
  {
    "start": 3702.87,
    "end": 3704.17,
    "text": "Weisst Du es so?"
  },
  {
    "start": 3704.21,
    "end": 3709.53,
    "text": "Also gibt es irgendein Äquivalent, funktional zu Gott."
  },
  {
    "start": 3710.81,
    "end": 3720.75,
    "text": "Das uns hilft uns nicht nur darüber zu definieren was wir für andere bedeuten in dem was wir tun und leisten"
  },
  {
    "start": 3722.95,
    "end": 3742.07,
    "text": "weil das wäre natürlich eine Gefahr auch für Kirchen die jetzt irgendwie auf aktuelle Entwicklungen im Feld der Spiritualität und so aufspringen wollen dass man sich dann dass man dann in die Falle tappt und christliche Spiritualität so als Selbstoptimierungspraxis verkaufen will."
  },
  {
    "start": 3742.81,
    "end": 3751.53,
    "text": "Und nicht merkt, dass man damit eigentlich diesen diesen ökonomischen Horizont gar nicht verlässt, sondern fünf"
  },
  {
    "start": 3751.69,
    "end": 3755.95,
    "text": "Minuten deine Würde und du bist ein viel wertvollerer Mitarbeiter."
  },
  {
    "start": 3757.75,
    "end": 3776.03,
    "text": "Ja genau oder einfach eben dass man das ist die große Gefahr mit auch mit spirituellen Übungen dass man das dann auch wieder instrumentalisiert, um eigentlich seinen Alltag und seinen Beruf, seinen Job und so, um das alles besser hinzukriegen."
  },
  {
    "start": 3776.91,
    "end": 3790.63,
    "text": "Und dann ist es eben gerade nicht ein Akt des Widerstandes gegen diese Art von Selbstkonstruktion und von Identitätskonstruktion, sondern es geht dann wieder in diesem Spiel auf."
  },
  {
    "start": 3791.05,
    "end": 3832.85,
    "text": "Das wäre ja eigentlich die große Chance und auch eine starke Tradition der Kirche jetzt anhand des Sabbats aber weit darüber hinausgehend zu sagen Es gibt einen Horizont, in dem der Mensch sich zutiefst angenommen und angesprochen und geliebt und wertgeschätzt fühlen kann ohne sich von seinem Beruf oder seinem Status abhängig zu machen."
  },
  {
    "start": 3833.23,
    "end": 3843.15,
    "text": "Und im besten Falle wären Sonntage oder Kirchenorte, in denen das gelebt wird und auch kommuniziert wird."
  },
  {
    "start": 3843.61,
    "end": 3844.97,
    "text": "Hättest du mal ein bisschen Sorgen?"
  },
  {
    "start": 3845.03,
    "end": 3847.73,
    "text": "Ist das jetzt einfach die nächste Lücke für den lieben Gott,"
  },
  {
    "start": 3848.37,
    "end": 3848.57,
    "text": "die wir"
  },
  {
    "start": 3848.63,
    "end": 3849.45,
    "text": "gefunden haben?"
  },
  {
    "start": 3850.01,
    "end": 3851.77,
    "text": "Oder ist es eine echte..."
  },
  {
    "start": 3853.81,
    "end": 3854.51,
    "text": "Das verweist"
  },
  {
    "start": 3854.55,
    "end": 3858.67,
    "text": "das letztendlich auf etwas, was es tatsächlich gibt und geben muss."
  },
  {
    "start": 3859.03,
    "end": 3866.17,
    "text": "Und was wir wirklich brauchen jetzt nicht in einen Nützlichkeitssinn brauchen sondern brauchen um Menschen sein zu können."
  },
  {
    "start": 3866.81,
    "end": 3878.61,
    "text": "diese Vorstellung und wie drücken wir die aus wenn wir nicht einfach Platz sagen wollen ja Du bist nicht ein besonders wertvoller Mitmensch, aber von Gott her hast du schon eine Würde, du Geschöpf."
  },
  {
    "start": 3880.01,
    "end": 3881.13,
    "text": "Das wäre ja auch traurig!"
  },
  {
    "start": 3881.71,
    "end": 3894.95,
    "text": "Aber ich glaube es ist wirklich ein alternatives... Selbstverständnis, dass wir auf dieser Linie leben und einüben könnten."
  },
  {
    "start": 3895.03,
    "end": 3907.21,
    "text": "Und christlicherseits ist das etwas... Das es nicht eine menschliche Leistung dann sondern wirklich etwas was uns auch zufällt oder geschenkt wird als Menschen die von Gott geliebt und angesprochen sind."
  },
  {
    "start": 3908.89,
    "end": 3917.77,
    "text": "Ich muss aber schon sagen weil es so schwierig ist theoretisch auseinanderzuhalten."
  },
  {
    "start": 3917.83,
    "end": 3935.51,
    "text": "Weißt du, es ist immer einfach zu sagen wenn du jetzt irgendwie keine Ahnung jeder Milliardär kann auf seiner Luxusjacht sitzen und sagen ja wichtig ist dass man sich von seinem Reichtum nicht definieren lässt sondern und so und ich das beeindruck mich dann meistens herzlich wenig."
  },
  {
    "start": 3936.69,
    "end": 3956.41,
    "text": "Es gibt doch einen Grund warum wir oft sehr bewegt und beeindruckt sind von Menschen die dann wirklich einen hoch angesehenen, hoch lukrativen Job an den Nagel hängen und sagen ich mache jetzt etwas ganz anderes einfach weil mir das Erfüllung bringt."
  },
  {
    "start": 3957.35,
    "end": 3971.37,
    "text": "Und wenn du dann siehst bei den Leuten dass offensichtlich hat ihre Identität und ihr Selbstverständnis nicht so stark an dem Job gelegen, dass sie dann in sich zusammenbrechen."
  },
  {
    "start": 3971.41,
    "end": 3972.51,
    "text": "Wenn Sie etwas anderes machen?"
  },
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    "end": 3973.01,
    "text": "Das ist eine"
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    "end": 3974.75,
    "text": "superwohlwollende Interpretation!"
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    "end": 3988.97,
    "text": "Ich würde jetzt dagegen natürlich sagen ja nachdem Sie fünfzehn Jahre lang bewiesen haben das Sie das Spiel mitspielen können und es ganz weit gebracht haben billigen wir Ihnen jetzt zu, dass Sie eine andere Alternative werden aber Sie mussten zuerst zeigen, dass es können."
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    "text": "Also so ein bisschen wie der ehemalige Leistungssportler, der sagt ja ich habe dann gemerkt dass mir Sport eigentlich vor allem gut tut als eine Freizeitbeschäftigung."
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    "text": "Als Ausgleich das nimmst du auch viel anders ernst als wenn einer von uns zwei Pappnasen das sagt."
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    "text": "Ich musste beim Block die ganze Zeit an dieses Lied denken weil ich bin immer noch auf der Suche quasi was kann an diese Stelle kommen vom lieben Gott den wir in der ersten Phase damals kulturell verabschiedet haben."
  },
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    "text": "Und mir ist da dieses, ich glaube es ist ein Kinderlied eingefallen."
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    "text": "Du bist du heißt das?"
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    "text": "Ja!"
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    "text": "Da kommt so einen Satz irgendwie niemand denkt und fühlt und handelt so wie du."
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    "text": "Das ist eigentlich ein ganz starker Gedanke dass man sagt ja also das was uns ausmacht diese Einzigartigkeit dieser Unvertretbarkeit liegt eben nicht einfach nur im Handeln sondern auch im Denken und dem Fühlen."
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    "text": "Also der andere Mensch den wir begegnen, ist einer der auf eine ganz eigene Art und Weise denkt und empfindet."
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    "text": "Und ich glaube dass dieses Empfinden etwas ist was tatsächlich ein Schlüssel ist um das was Würde ist zu denken und nicht nur das was Wert"
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    "text": "ist"
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    "text": "in dem Blick zu bekommen."
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    "text": "also dass wir auf eine je einzigartige Art undweise empfinden Das es etwas was uns unvertretbar macht Aber nicht unersetzbar macht, weil da muss gar nichts ersetzt werden."
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    "text": "Ja aber"
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    "text": "was uns zu kleinen Kunstwerken macht die fehlen wenn es sie nicht gibt"
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    "text": "ja also ich kann mir vorstellen dass man diesen Gedanken auch unter säkularisierten Voraussetzungen stark machen kann."
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    "text": "das Lied das du im Ohr hattest das ist ja ein Song von Jürgen Wert explizit christlicher Song, der das eben gerade von diesem Zuspruch Gottes abhängig macht."
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    "end": 4124.63,
    "text": "Das ist so ein deutscher Chancenier, der mit dem Lied eben grad den Gedanken stark machen will dass Gott das Gott eben uns... Dass wir nicht einfach Kinder des Zufalls heiß es dann sind sondern dass das Gott sich etwas mit uns gedacht hat."
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    "end": 4139.81,
    "text": "aber dass man das auch secularisieren könnte daran würde ich gar nicht grundsätzlich Zweifen wollen, aber es geht schon entscheidend um eine ganz alternative Selbstauffassung auch."
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    "text": "Und ich würde immer noch sagen auf dem grünen Tisch die Frage zu beantworten was macht meine Identität wirklich aus finde ich saumäßig schwierig."
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    "text": "Du hast mich ja gefragt, was das mit mir machen würde."
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    "text": "Wenn ich Job verliere oder wenn ich überholt werde von der künstlichen Intelligenz und so?"
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    "text": "Ich finde es schwierig zu beantworten wie ... Also weißt du, das merkst du dann, wenn dir das passiert."
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    "text": "Merkst du, wie viel vom eigenen Selbstwert und Selbstverständnis, wieviel von der eigenen Identität und Lebensfreude daran abhingt dass man eine bestimmte Stellung hat, einen bestimmten Einfluss ausüben kann und so."
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    "text": "Deshalb habe ich gesagt es beeindruckt mich wenn Leute das aufgeben auch wenn natürlich."
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    "text": "du hast natürlich recht."
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    "text": "man kann auch sagen Auch das kann nochmal Teil einer Form der performativen Selbstverwirklichung sein."
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    "text": "Man hat dann mal richtig Kohle gemacht, hat auch seine Pensionskasse auf höchstem Niveau gesichert und jetzt kömmt man sich noch zehn Jahre humanitären Einsatz in der Welt zu demonstrieren."
  },
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    "text": "ich bin nicht nur reich und effizient Ich habe auch tiefgang."
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    "text": "so natürlich."
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    "text": "aber"
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    "text": "Oder weniger zynisch, man sucht einfach das nächste Projekt um einen Sinn zu generieren über das was man tut."
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    "text": "Und ich glaube die Falle letztendlich besteht immer darin dass wir meinen das Sinn etwas ist was wir herstellen können über das Was wir tun."
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    "text": "Wahrscheinlich sitzt das irgendwo an der Wurzel."
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    "text": "damit meine ich gerade nicht dass wir einfach die Hände ein Schoß legen sollen und Ja, quasi fatalistisch zuschauen sollen was passiert."
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    "text": "Aber schon so dass es wahrscheinlich besser wäre und das sage ich auch zu mir selbst wenn ich viel mehr genießen und ja annehmen könnte von dem was ist Und mich darin spüren könnte als in dem was ich immer wieder meine tun und leisten zum."
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    "text": "Ja aber ein Stück weit könnte man natürlich jetzt auch sagen wir mal, Elite kritisch dahinter gehen und sagen es ist auch ein bisschen ein Wohlstandsphänomen dass jetzt der Beruf und die eigene Tätigkeit so mit Sinn aufgeladen wird."
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    "text": "Und es gibt heute noch einen ich weiß nicht wie groß der Anteil der Bevölkerung ist aber er ist auf jeden Fall signifikant Leute die Also ich gehe arbeiten"
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    "text": "um"
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    "text": "Ich lebe quasi von Montag zu Freitag, versuche durchzustehen und dann das Wochenende zu genießen."
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    "text": "Es gibt viele Menschen, die weniger in Versuchung sind ihre Identität und ihre Erfüllung und ihre Sinnbestimmung an ihrem Job festzumachen."
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    "text": "Weil sie einfach teilweise Bickelharte Jobs machen und darin jetzt auch nicht wahnsinnig aufgehen."
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    "text": "Das ist wirklich ein Phänomenes das ganz bestimmte Berufe-und Berufsmenschen betrifft."
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    "text": "Ich glaube nicht dass FOBO eine Angst ist, die die ganze Gesellschaft teilt."
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    "text": "Das finde ich wirklich wichtig."
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    "end": 4358.01,
    "text": "Und nicht nur weil Errungenschaften künstlicher Intelligenz nur bestimmte Berufssegmente jetzt über Physik zu machen drohen, sondern weil es... Ich würde's nicht so sehr an Berufen festmachen!"
  },
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    "end": 4364.01,
    "text": "Es gibt auch Menschen in sehr... wenig angesehenen Berufen, die darin ihre Berufung finden."
  },
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    "end": 4379.49,
    "text": "Aber es gibt doch einen großen Teil von Erwerbstätigen, die das einfach machen um Facking am Leben zu bleiben und ihre Familie zu unterstützen, die jederzeit sagen würden also daran liegt mir gar nichts damit."
  },
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    "end": 4389.45,
    "text": "kann ich nicht angeben bei einer Cocktail-Party und da, ich finde meine Erfüllung von mir aus im Fußballverein oder in der... wo auch immer."
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    "text": "Statt den Armen."
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    "text": "Ja, haben wir es mal so."
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    "text": "Ich stelle dir eine letzte Frage."
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    "end": 4411.15,
    "text": "Wenn du die Uhr zurückdrehen könntest In eine Zeit vor LLMs Du könntest es jetzt einfach tun mit so einem Knopfdruck und es gäbe kein Chat GBT, kein Cloth, kein whatever."
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    "text": "Und das würde auch nie erfunden werden."
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    "end": 4421.65,
    "text": "Das ist jetzt eine voraussetzungsreiche Frage!"
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    "text": "Aber wenns darum ginge gewisse Lebensentscheidungen anders zu treffen dann würd ich das tun."
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    "text": "Nein, ich glaube nicht."
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    "end": 4448.15,
    "text": "Ich finde das schon auch sehr aufregend die Zeiten in denen wir jetzt sind und die Möglichkeiten, die sich da ergeben und habe Lust irgendwie konstruktiv darauf Einfluss zu nehmen."
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    "text": "Also ich würde auf gar keinen Fall dahinter zurückwollen."
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    "end": 4475.15,
    "text": "Ich finde es unter dem Strich großartig, ich glaube auch dass viele der Ängste die wir haben tatsächlich analog sind zu dem was man hatte bei der Industrialisierung, bei anderen technischen Neuerungen und das wir immer dazu neigen ängste stärker zu machen als sie eigentlich sein müssten."
  },
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    "end": 4482.21,
    "text": "Und deswegen, nein ich glaube tatsächlich dass es insgesamt eine sehr gute Entwicklung sein kann."
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    "text": "Dass noch viel braucht bis es für viele Menschen eine sehr guter Entwicklung wird aber ich bin da total zuversichtlich."
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    "text": "Ja der Berufsoptimist hat gesprochen Stefan!"
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    "text": "Ich wünsche uns eine gute Woche."
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    "text": "wir sind hier ganz Montag Vormittag am Aufnehmen und euch allen auch und wir freuen uns, wenn ihr nächsten Mittwoch wieder dabei seid."
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    "text": "Wenn es wieder heißt ausgeglaubt."
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    "text": "Tschüss!"
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